Kategorie: Frankreich

  • Emmanuel Macron: Rückblick auf ein Jahr voller Spannungen

    Emmanuel Macron: Rückblick auf ein Jahr voller Spannungen

    Emmanuel Macron wurde vor genau einem Jahr für eine zweite Amtszeit wiedergewählt – da sich die Krisensituationen häufen, ist es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Ein Jahr nach seiner Wiederwahl ist die Lage derzeit für den Präsidenten schwierig. Nach monatelangen Konflikten um die Rente versuchen seine politischen Gegner, die Schwierigkeiten zu ihrem Vorteil zu nutzen. „Ich spüre von Emmanuel Macron nur Distanz, Brutalität, institutionelle Gewalt“, sagte zum Beispiel Marine Le Pen vor der Kamera des Senders France 3. Rückgang von zwei Prozentpunkten in den UmfragenHeute geben nur noch 26% der Franzosen an, mit dem Staatschef zufrieden zu sein. Ein Rückgang um weitere zwei Punkte im Vergleich zum letzten Monat, wie eine Ifop-Umfrage ergab. Macron ist der erste Präsident seit Jacques Chirac vor 20 Jahren, der für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde. In dieser zweiten Amtszeit scheint er jedoch zögerlicher geworden zu sein und braucht mehr als einen Monat, um eine neue Premiermini…

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  • Ein Jahr nach seiner Wiederwahl bricht Emmanuel Macron laut Umfrage „einen Unbeliebtheitsrekord“

    Ein Jahr nach seiner Wiederwahl bricht Emmanuel Macron laut Umfrage „einen Unbeliebtheitsrekord“

    Fast die Hälfte der Franzosen (47%) ist „sehr unzufrieden“ mit der Arbeit des Staatschefs. Das zeigt die monatliche Ifop-Umfrage für das „Journal du dimanche“. Emmanuel Macron kann am Montag, dem 24. April, den ersten Jahrestag seiner Wiederwahl feiern. Er nähert sich diesem Datum jedoch mit einer deutlich sinkenden Popularität, wie die monatliche Ifop-Umfrage für das Journal du Dimanche zeigt. Das JDD berichtet in seiner Ausgabe vom 23. April, dass nur 26% der Franzosen mit der Arbeit des Staatschefs „zufrieden“ sind (-2 Punkte in einem Monat). Dies ist „sein drittschlechtester Wert seit seiner Wahl im Jahr 2017“, so die Zeitung. Umgekehrt sind laut der Umfrage 72% der Befragten „unzufrieden“ mit dem Präsidenten. Im Einzelnen sind 25% der Franzosen „eher unzufrieden“ und 47% „sehr unzufrieden“. Emmanuel Macron „bricht einen Unbeliebtheitsrekord“, wenn man sich die Zahl der sehr unzufriedenen anschaut, die im Vergleich zum Vormonat um 7 Punkte gestiegen ist, stellt das Journal du Diman…

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  • Pariser Metro: Eine Frau stirbt, weil ihre Jacke in den Türen des Zuges stecken geblieben ist

    Pariser Metro: Eine Frau stirbt, weil ihre Jacke in den Türen des Zuges stecken geblieben ist

    Der geschockte Fahrer des U-Bahn-Zuges musste von Feuerwehr-Sanitätern betreut werden.

    Eine Frau ist am Samstag, dem 22. April, in der Station Bel-Air der Pariser Metro auf der Linie 6 ums Leben gekommen, wie Franceinfo am Sonntag von der RATP erfuhr. Der Verkehr wurde in beiden Richtungen zwischen den Stationen Daumesnil und Nation unterbrochen.

    Kurz nach 16 Uhr verließ die Frau eilig und im letzten Augenblick eine Bahn, wobei ihre Jacke eingeklemmt wurde, als sich die automatischen Türen schlossen. Als die U-Bahn wieder anfuhr, wurde ein Teil ihres Körpers unter den Zug gezogen, das Opfer konnte nicht mehr gerettet werden und wurde 20 Minuten später von der Feuerwehr für tot erklärt. Die Staatsanwaltschaft von Paris teilte mit, dass die Frau 45 Jahre alt war.

    Die Polizei führte bei dem U-Bahn-Fahrer einen Drogentest durch, der negativ ausfiel. Die RATP teilte auf Anfrage mit, dass „der schockierte Fahrer von der Feuerwehr betreut wurde“ und dass „die Opferhilfeeinheit sofort an den Unfallort geschickt wurde“. Die Pariser Staatsanwaltschaft teilte ausserdem mit, dass eine Untersuchung zur Ermittlung der genauen Todesursache eingeleitet wurde.

  • Rentenreform: Die Gewerkschaft CGT Energie will dem Filmfestival in Cannes den Strom abschalten!

    Rentenreform: Die Gewerkschaft CGT Energie will dem Filmfestival in Cannes den Strom abschalten!

    Die CGT Energie verstärkt ihre Drohungen. In einer Pressemitteilung droht die Gewerkschaft damit, im Mai anstehende Großveranstaltungen empfindlich zu stören. Angesichts der 100 Aktionstage, die Emmanuel Macron in seiner Rede am 17. April angekündigt hat, schlägt die CGT Energie 100 Tage der Aktionen und des Zorns vor. Und mit ihren Aktionen will die Gewerkschaft kräftig zuschlagen. In einem Kommuniqué, das der Sender BFMTV einsehen konnte, drohen die Gewerkschafter damit, die für Mai geplanten Großveranstaltungen zu stören. Ganz oben auf der Liste steht das weltberühmte Festival von Cannes, das vom 16. bis 27. Mai stattfindet. Auch Roland-Garros und das Festival von Avignon im Visier Die dunklen Kinosäle des größten Filmfestivals der Welt könnten tatsächlich in vollständige Dunkelheit getaucht werden. „Wir sind weit davon entfernt, zu resignieren“, sagt die Gewerkschaft. Die roten Teppiche in Cannes sind aber durchaus nicht die einzigen Ziele. „Die Filmfestspiele von Cannes, der Große…

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  • Paris: 50 Gräber aus dem 2. Jahrhundert bei Ausgrabungen auf einer RER-Baustelle entdeckt

    Paris: 50 Gräber aus dem 2. Jahrhundert bei Ausgrabungen auf einer RER-Baustelle entdeckt

    Im Herzen von Paris begleiten die Geräusche des Verkehrs und der Fußgänger die Arbeit der Archäologen. Die Ausgrabungen begann am 6. März nach Untersuchungen, die im Vorfeld der Bauarbeiten für die Zuglinie RER B durchgeführt worden waren. Sie enthüllten etwa fünfzig Gräber aus dem 2. Jahrhundert na…

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  • Urlaub 2023: Das sind die Wunschziele der Franzosen für diesen Sommer

    Urlaub 2023: Das sind die Wunschziele der Franzosen für diesen Sommer

    Mit dem Ende der Covid-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen steht es den Menschen nun wieder frei, in diesem Sommer zu reisen, wohin sie wollen. 

    Endlich ein „normaler“ Urlaub für die Franzosen in diesem Sommer! Das Ende der Einschränkungen durch Covid-19, aber auch die Inflation werden die Trends für den Sommerurlaub 2023 bestimmen. Welche Reisemöglichkeiten, welches Budget und welche Reiseziele bevorzugen die Franzosen?

    Ausland: Eine Vorliebe für den Mittelmeerraum
    Die südeuropäischen Länder ziehen weiterhin viele französische Urlauber an. Jean-Pierre Mas, Präsident des Verbandes der französischen Reiseunternehmen, nennt Griechenland, Spanien, Italien, Tunesien und Marokko, als die Länder, die aufgrund ihres Klimas und ihrer günstigen Preise zu den bevorzugten Reisezielen dieses Sommers gehören werden. Auch wenn ein Drittel der Franzosen lieber im land bleiben möchte, geben laut IEFT, Managementschule für Tourismus, 70 % von ihnen an, dass sie im Sommer 2023 ins Ausland fahren möchten, gegenüber 43 % im Sommer 2022.

    Frankreich: Run auf das Meer
    Jean-Pierre Mas sagt voraus, dass in Frankreich die Badeorte bevorzugt werden. Die Franzosen wollen wieder ans Mittelmeer, an den Atlantik oder an die bretonische Küste.

    Wellness oder Abenteuer?
    Laut der Zeitung Ouest France bevorzugen 59 % der befragten französischen Reisenden einen Wellness-Aufenthalt. Einige andere bevorzugen einen kulturellen Aufenthalt im Ausland, wobei die nordischen Länder besonders beliebt sind. Jean-Pierre Mas erklärt, dass es einen echten Appetit auf die nordeuropäischen Reiseziele gibt: „Sie sind teurer, bieten aber eine große Kultur, die es zu entdecken gilt“.

    Chillen auf dem Land: Das Magazin Geo meldet unter Berufung auf eine Studie von Hotels.com, Expédia.fr und Abritel, dass die Franzosen die Ruhe auf dem Land, z. B. in renovierten Scheunen oder Bauernhäusern, zu schätzen wissen. Die Nachfrage nach ländlichen Reisezielen war in den Jahren 2021-2022 in Departements wie Indre, Moselle oder Oise bereits um 60 % gestiegen. Die Trends bestätigen, dass die Nachfrage auch in diesem Sommer stabil bleiben wird.

    Die Franzosen wollen ihr Budget unter Kontrolle halten
    AirJournal berichtet, dass französische Reisende aufgrund der Inflation für diesen Sommer ein Budget von etwa 2.339 € pro Person einplanen. Außerdem versuchen sie, so früh wie möglich zu buchen, um Rabatte für Frühbucher mitnehmen zu können.

    Die Franzosen verreisen immer seltener allein. Laut IEFT ziehen es nur 6 % der Franzosen vor, allein zu verreisen, während die große Mehrheit lieber zu zweit oder mit der Familie reist.

    Im aktuellen Umweltkontext wird der umweltbewusste und nachhaltige Tourismus in den Vordergrund gerückt. Die Franzosen wollen bei ihren Urlaubsreisen zunehmend einen umweltbewussten Ansatz verfolgen. Allerdings bleibt dies derzeit noch ein frommer Wunsch, denn der Flugverkehr wird voraussichtlich das gleiche Wachstum verzeichnen, das er schon 2019, also vor der Covid-Krise, verzeichnet hat. Seit Ender der Einschränkungen stieg die Zahl der Flüge laut ICAO, der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation, weltweit um 3,6 %.

  • Neue Autobahn Toulouse-Castres: Tausende Demonstranten und eine Mauer auf der RN 126

    Neue Autobahn Toulouse-Castres: Tausende Demonstranten und eine Mauer auf der RN 126

    Tausende Menschen demonstrierten gestern gegen die geplante Autobahn zwischen Toulouse und Castres. Höhepunkt der Proteste: der Bau einer Mauer mitten auf der RN 216 an der Ausfahrt von Soual.

    Am Ortsausgang von Soual (Tarn) kommt die Menge auf der RN 126 zum Stillstand. Eine kleine Gruppe von etwa zehn Männern, die meisten von ihnen vermummt und schwarz gekleidet, holt aus ihren Umhängetaschen Betonblöcke und Zement. Unter dem Jubel der bis zu  8.500 Demonstranten, die am 22. und 23. April an zweitägigen Protesten gegen den Bau einer Autobahn zwischen Castres und Toulouse teilnehmen, errichteten sie mitten auf der Straße eine etwa einen Meter hohe Mauer. Nachdem sie die Festigkeit der Mauer getestet hatten, sprühten zwei Jugendliche „L’A69 ne passera pas“ (Die A69 wird nicht durchkommen) darauf.

    In der Folge warfen die Aktivisten zu Hunderten Bananenschalen auf den Asphalt, um zu signalisieren, dass sie alles tun würden, um das Straßenprojekt zu Fall zu bringen.

    Geoffrey Tarroux, einer der Anführer der A69-Gegner und Mitglied des Kollektivs „Voie libre“ (Freier Weg), ist der Meinung: „Die Mobilisierung ist außergewöhnlich. Jeder versteht, dass diese Autobahn ein historischer und ökologischer Unsinn ist und den wohlhabenden Klassen vorbehalten ist, da man 17 Euro für Hin- und Rückfahrt zahlen muss, um diesen Abschnitt zu befahren“.

    „Wir sind alle Ökoterroristen“
    Ein paar hundert Mitglieder der sogenannten „schwarzen Blöcke“ skandierten Anti-Polizei-Slogans, die von einem Großteil der Menge aufgegriffen wurden. Ein anderer Slogan war: „Wir sind alle Ökoterroristen“.

    Auf der Demonstration waren auch prominente nationale Politiker anwesend, die sich dem Protest anschlossen. Wie etwa Manuel Bompard von der Partei La France Insoumise oder Sandrine Rousseau, Abgeordnete der EELV (Grüne). „Es war wichtig für mich zu kommen, weil ich gegen dieses Projekt bin. Diese Autobahn ist völlig anachronistisch. Die Entwicklung eines Gebiets über die Straße und das Auto zu denken, in einer Zeit der Vernichtung der Artenvielfalt und der Klimaerwärmung, ist Unsinn! Die Leute, die heute so argumentieren, sind unverantwortlich“, ärgerte sich die Parlamentarierin.

    Auch der Abgeordnete François Piquemal äußerte sich ähnlich: „Diese Verbindung zwischen Toulouse und Castres stammt aus einer anderen Zeit. Dieses Projekt ist ein Ökozid, sozial ungerecht, und das alles nur, um 15 Minuten Fahrzeit zwischen Toulouse und Castres einzusparen.“

    Der Samstagabend wurde mit einer Reihe von Konzerten fortgesetzt, bevor am Sonntag der zweite Aktionstag stattfindet.

  • Künstliche Intelligenz wird zu einem wertvollen Werkzeug für die Polizei

    Künstliche Intelligenz wird zu einem wertvollen Werkzeug für die Polizei

    Neue Technologien beschleunigen den Prozess der gerichtlichen und polizeilichen Ermittlungen. Dies gilt insbesondere für die künstliche Intelligenz, die nicht nur Bilder, sondern auch Töne analysieren kann.

    Vor Ort ist die technische und wissenschaftliche Abteilung der Polizei durch weiß gekleidete Personen vertreten, die an jedem Tatort präsent sind und Spuren sichern. Sie sammeln Indizien und nehmen Feststellungen vor, und zu ihrer Unterstützung haben sie jetzt einen unsichtbaren Trumpf in der Hand. Die künstliche Intelligenz überführt immer mehr Verdächtige, sowohl durch Bilder als auch durch die Stimme. KI half zum Beispiel bei der Aufklärung eines berühmt gewordenen Betrugsschemas: Ein Betrüger hatte sich als Minister ausgegeben, um Prominenten mehr als 50 Millionen Euro abzuluchsen.

    Die Ermittler hatten einen Verdächtigen im Visier. Es ist dann schlußendlich der Computer, der ihren Verdacht durch einen automatischen Stimmenvergleich bestätigt. Dies führte 2020 zur Verurteilung von Gilbert Chikli. Künstliche Intelligenz ist auch bei der Analyse von Bildern aus der Videoüberwachung wirksam. Mithilfe einer Software gibt der Ermittler die Beschreibung des Fahrzeugs ein, das ihn interessiert, und der Computer führt selbständig die Suche durch. Künstliche Intelligenz kann inzwischen auch Personen in einer Menschenmenge verfolgen. Das spart wertvolle Zeit bei einer Vielzahl von Ermittlungen.

  • Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Hat der Bau von Windkraftanlagen vor der Küste von Fécamp etwas mit dem Stranden von einem Finnwal und einem Zwergwal an den Stränden der normannischen Küste zu tun? Diese Vermutung wird jedenfalls von einigen Umweltverbänden geäußert.

    Zwei Wale wurden innerhalb von zwei Tagen an den Stränden des Departements Seine-Maritime angespült: ein fast 20 Meter langer, stark abgemagerter Finnwal in Saint-Valery-en-Caux und ein 3 Meter langer Zwergwal in Veules-les-Roses. Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd fordert eine Untersuchung. Ihrer Meinung nach könnten die Wale durch die Lärmbelästigung, die von der 40 km entfernten Windkraftbaustelle in Fécamp ausgeht, desorientiert worden sein.

    Für die Wissenschaftler ist es allerdings unmöglich, dies zu bestätigen, auch wenn es klar ist, dass einige Walstrandungen mit menschlichen Aktivitäten und Unterwasserlärm in Verbindung stehen. „Das kann desorientierend wirken, dazu führen, dass Individuen nicht mehr fressen, ihre Beziehung zu ihrer Umwelt gestört wird und sich Lebensräume verändern“, erklärt Jean-Luc Jung, Leiter der Meeresstation Dinard. Die Hauptursachen für Strandungen sind aber der natürliche Tod der Tiere und Kollisionsunfälle. Jedes Jahr werden an den französischen Küsten zwischen zwei und zehn Wale tot aufgefunden.

  • Klima: Wie sich Paris auf zukünftige Hitzewellen vorbereitet

    Klima: Wie sich Paris auf zukünftige Hitzewellen vorbereitet

    In Zukunft könnte es in Paris bis zu 50°C heiß werden, so ein Bericht, der im Auftrag der Stadtverwaltung erstellt und jetzt veröffentlicht wurde. Seit einigen Jahren bereitet man sich auf die Hitzewellen von morgen vor, indem man Dächer begrünt oder Asphalt abträgt.

    Was wäre, wenn die von der ganzen Welt bewunderte Stadt unbewohnbar werden würde, mit Sommern von 50 °C bis zum Ende des Jahrhunderts? Im Sommer verwandelt sich Paris in einen riesigen Hitzeball. Es ist unmöglich, der Hitze zu entkommen. In 60 Jahren wird es doppelt so viele Hitzetage geben wie heute, ebenso wie Tropennächte mit Temperaturen über 20°C. Mit seinen großen Steinfassaden und dem asphaltierten Boden ist Paris eine Stadt, die sich von den Städten des Südens unterscheidet.

    Mehrere Lösungen für die Begrünung
    Die Stadt pflanzt Bäume. Doch bevor man begrünt, muss der Asphalt entfernt werden. Ziel: 40 % der Fläche sollen bis 2040 verschwinden. Am Fuß der Bäume werden große Blumenbeete angelegt. Auf einem Platz in der Hauptstadt wurden bereits an den Klimawandel angepasste Baumarten gepflanzt. Auch andere Lösungen sind denkbar: mehr Schattenspender, Brunnen und Wasserspiele, weiß gestrichene Dächer… Und bei extremer Hitze können die Pariser in Parkhäusern, klimatisierten Schulen oder stillgelegten Metrostationen Zuflucht finden. Sie könnten dort sogar schlafen.