Kategorie: Frankreich

  • Verkehr: Emmanuel Macron will den Umweltbonus neu aufstellen

    Verkehr: Emmanuel Macron will den Umweltbonus neu aufstellen

    Emmanuel Macron kündigte Donnerstagnachmittag an, dass er den Umweltbonus überdenken und in Europa hergestellte Batterien stärker unterstützen wolle, um der französischen Automobilindustrie besser zu helfen. Wie kann die französische Automobilindustrie besser unterstützt werden? Diese Frage stellte sich Emmanuel Macron und beschloss, den staatlichen Umweltbonus zu überdenken. Das gab der Staatschef Donnerstag bekannt. Von nun an werden in Europa hergestellte Batterien stärker unterstützt, „im Hinblick auf eine grüne, sogenannte dekarbonisierte Produktion, die die Umweltstandards einhält. Es geht nicht darum, chinesische oder amerikanische Batterien zu subventionieren“, erklärt Arnaud Boutet auf dem Sender France 3. Um den vollen Bonus beim Kauf eines Elektroautos zu erhalten, „werden in Europa hergestellte Modelle bevorzugt“. Steigende Verkaufszahlen von Elektroautos Es ist noch ein weiter Weg, bis die große Mehrheit der Franzosen auf Elektroautos umsteigt. Derzeit sind 760.000 Elektro…

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  • 40 % der Franzosen haben schon einmal im Handy des Partners spioniert

    40 % der Franzosen haben schon einmal im Handy des Partners spioniert

    Vier von zehn Franzosen und Französinnen geben zu, dass sie schon einmal das Smartphone ihrer besseren Hälfte ohne deren Einverständnis durchsucht haben. Eine Praxis, die zu Streit, Trennung und sogar häuslicher Gewalt führen kann und besonders unter jungen Menschen und Frauen verbreitet zu sein scheint. In einer Partnerschaft schnüffeln anscheinend mehr Menschen, als man annimmt, ohne deren Wissen im Telefon ihrer besseren Hälften herum. Diese Praxis, die als „Snooping“ bezeichnet wird, verbreitet sich immer stärker. Vier von zehn Franzosen und Französinnen geben zu, dass sie schon mindestens einmal zu neugierig waren. Diese Zahl ist im Verhältnis bei Jugendlichen und Frauen deutlich höher. François Kraus, Leiter der Abteilung Politik beim Umfrageinstitut Ifop, erklärt diese Ergebnisse bei den Jugendlichen damit, dass sie „die größten Nutzer sowohl von Smartphones als auch von verschiedenen digitalen Schnittstellen vom Typ soziale Netzwerke“ sind. Ein Vorgehen, das vom Gesetz bestraft wird Eine Praxis, die nicht ohne Folgen bleibt: Sie kann zu Streitigkeiten, Trennungen und sogar zu häuslicher Gewalt führen. Mehr als jedes zweite Opfer körperlicher Gewalt wurde von seinem Partner ausspioniert. Das neue französische Gesetz gegen häusliche Gewalt bestraft digitales Ausspionieren nun mit einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe von bis zu 45.000 Euro.
  • Frankreich verzeichnete im März 2023 die niedrigste Geburtenzahl seit 1994

    Frankreich verzeichnete im März 2023 die niedrigste Geburtenzahl seit 1994

    Laut dem Statistikamt Insee ist dieser Rückgang sowohl auf die sinkende Anzahl von Frauen im gebärfähigen Alter als auch auf die in den letzten Jahren gesunkene Fertilitätsrate zurückzuführen.

    Im März 2023 wurden in Frankreich durchschnittlich 1.816 Geburten pro Tag registriert: Laut Insee ist dies – außerhalb der Covid-Jahre – das niedrigste Niveau an Geburten, das seit 1994, dem ersten Jahr, in dem monatliche Daten in Frankreich erhoben wurden, jemals verzeichnet wurde. Es sind 7% weniger Geburten als im März 2022.

    Der Trend der letzten 10 Jahre beim Rückgang der Geburtenzahlen hat einen Rekordpunkt erreicht. Im Einzelnen sind die Metropolregionen von Okzitanien und der Île-de-France vom Rückgang der Geburtenrate am stärksten betroffen. Das Jahr 2022 hatte bereits die niedrigste Geburtenrate mit 723.000 Geburten in Frankreich – 19.000 weniger als 2021 – seit 1946. Je nachdem wie sich der Trend weiter fortsetzt, könnte der Rekord dieses Jahr erneut gebrochen werden.

    Laut dem Statistikinstitut Insee ist dieser Geburtenrückgang sowohl auf die geringere Anzahl von Frauen im gebärfähigen Alter als auch auf die in den letzten Jahren gesunkene Fertilitätsrate (Anzahl der Kinder pro Frau) zurückzuführen. Sie lag im Jahr 2022 bei 1,80 Kindern. Diese Rate ist zwischen 2015 und 2020 jedes Jahr leicht gesunken, nachdem sie zwischen 2006 und 2014 um die 2 Kinder pro Frau schwankte.

    In diesem Jahr, so befürchten Demografen, besteht die Gefahr, dass es weniger Geburten als Todesfälle geben wird, was ein Novum seit Ende der 1890er Jahre wäre.

    Zu den Erklärungen für dieses Phänomen gehören insbesondere die „Öko-Angst“, aber vor allem der Wunsch der französischen Frauen nach einer eigenen beruflichen Karriere.

  • Haus und Autos angezündet: Bürgermeister tritt zurück – „unwürdige“ Angriffe laut Emmanuel Macron

    Haus und Autos angezündet: Bürgermeister tritt zurück – „unwürdige“ Angriffe laut Emmanuel Macron

    Der Bürgermeister von Saint-Brévin im Département Loire-Atlantique, Yannick Morez, hat beschlossen, sein Amt niederzulegen. Die geplante Verlegung eines Aufnahmezentrums für Asylsuchende in seine Gemeinde, stößt auf heftigen Widerstand. Das Haus des Bürgermeisters war im März angezündet worden. Emmanuel Macron und Elisabeth Borne reagierten entsetzt.

    Jetzt war es zu viel für den Bürgermeister von Saint-Brévin-les-Pins im Département Loire-Atlantique. Seine Gemeinde, in der der Staat ein Aufnahmezentrum für Asylbewerber in die Nähe einer Schule errichten will, erlebt deshalb seit mehreren Monaten erhebliche Spannungen. Höhepunkt dieser Spannungen war der Brandanschlag auf das Haus des Bürgermeisters Yannick Morez und seine beiden Fahrzeuge am 22. März dieses Jahres. Eine Gewalttat, die den Bürgermeister nun dazu veranlasste, seinen Rücktritt anzukündigen.

    „Ich habe diese Entscheidung aus persönlichen Gründen getroffen, insbesondere nach dem Brandanschlag auf mein Haus und der mangelnden Unterstützung durch den Staat, und nach langen Überlegungen, die ich mit meiner Familie angestellt habe“, erklärte Yannick Morez gegenüber Ouest-France. Bei dem Brand war glücklicherweise niemand verletzt worden. Eine strafrechtliche Untersuchung ist im Gange.

    Unterstützer und Gegner des Aufnahmezentrums mobilisiert.
    Ende April hatten zwischen 150 und 200 Gegner des Aufnahmezentrums für Asylbewerber (Cada), die der extremen Rechten nahestehen, vor dem Rathaus von Saint-Brévin unter dem Ruf „On est chez nous“ (Wir sind bei uns) demonstriert.

    Einige Stunden zuvor hatten rund 100 Personen, die die Einrichtung des Aufnahmezentrums befürworteten und Mitglieder des Collectif des Brévinois attentifs et solidaires (Kollektiv der aufmerksamen und solidarischen Brévinois) waren, symbolisch den Grundstein gelegt. Ein großes Sicherheitsaufgebot hatte 350 CRS-Polizisten und Gendarmen mobilisiert, was jedoch nicht verhindern konnte, dass ein Auto in einer Straße in Brand gesetzt wurde.

    Eine erste Mobilisierung hatte am 25. Februar 2023 rund um das geplante Aufnahmezentrum in Saint-Brévin stattgefunden. Rund 250 rechtsextreme Aktivisten hatten sich vor dem Rathaus versammelt. Am selben Tag hatten sich an zwei Gegendemonstrationen mehr als 1.200 Personen beteiligt. Am Ende der Demonstrationen war es zu Spannungen mit den Ordnungskräften gekommen.

    In Saint-Brévin-les-Pins gibt es bereits seit sechs Jahren ein Aufnahmezentrum für Asylsuchende. Dort werden Flüchtlinge aufgenommen, bis ihr Asylantrag vom Staat geprüft ist. Etwa 400 Asylbewerber haben sich in den letzten sechs Jahren dort aufgehalten, ohne dass es zu Zwischenfällen gekommen wäre. Der Staat möchte das Zentrum jetzt an einen anderen Ort in der Gemeinde verlegen.

    „Wir hätten in dem Feuer an einer Rauchvergiftung sterben können“, berichtete Yannick Morez in der Zeitung Ouest-France. Seine Frau und seine drei Kinder haben ihn gebeten, sein Amt als Bürgermeister aufzugeben. Der Politiker, der seit 32 Jahren in Saint-Brévin lebt, beschloss auch, die Gemeinde nach Abschluss der Arbeiten an dem Haus zu verlassen und seine Praxis als Allgemeinmediziner und Hausarzt am 30. Juni 2023 zu schließen.

    Reaktionen auf höchster Ebene des Staates
    Sobald die Entscheidung des Bürgermeisters bekannt wurde, erhoben sich die Abgeordneten der Nationalversammlung, um Yannick Morez am Mittwochabend ihre Hochachtung zu erweisen. „Die Abgeordneten des Front National bleiben sitzen. Eine Schande“, berichtete der Koordinator der Partei „France insoumise“, Manuel Bompard, auf Twitter.

    Emmanuel Macron reagierte am Mittag, indem er seine „Solidarität“ mit Yannick Morez bekundete und „unwürdige“ Angriffe verurteilte.

    Auch Élisabeth Borne, die sich zur Zeit auf der Insel Réunion aufhält, reagierte am Donnerstagmorgen und bezeichnete den Brand im Haus des Bürgermeisters als überaus „schockierend“. Sie versprach, Bürgermeister „besser zu schützen“ und bot Yannick Morez an, ihn nächste Woche in ihrem Büro zu empfangen.

  • Emmanuel Macron will mit Sozialisten und Umweltschützern konstruktiv zusammenzuarbeiten

    Emmanuel Macron will mit Sozialisten und Umweltschützern konstruktiv zusammenzuarbeiten

    „Ich stelle fest, dass es uns bisher gelungen ist, Gesetzestexte mit den einen und den anderen, mit der Rechten oder der Linken durchzubringen“, betonte der Staatschef in einem Interview mit dem Wochenmagazin „Challenges“. Emmanuel Macron, der nach wie vor auf der Suche nach einer absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung ist, erklärte sich in einem Interview mit dem Wochenmagazin „Challenges“, das am Mittwoch, 10. Mai, veröffentlicht wurde, dazu bereit, mit der Sozialistischen Partei und Europe Ecologie-Les Verts zusammenzuarbeiten, wenn diese sich „konstruktiv“ zeigen, genauso wie mit Les Républicains (LR). Auf die Frage nach der Möglichkeit einer „Koalition nach deutschem Vorbild“, um bis 2027 ruhiger weiter regieren zu können, antwortete der Staatschef, er sei „nicht verantwortlich für das, was die Oppositionen bereit sind zu tun oder nicht zu tun“. „Sie haben zwei regierungsfähige Parteien auf der linken Seite, die Sozialisten (PS) und die Grünen (EELV). Sie haben die Wahl get…

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  • Nationalversammlung stimmt für europäische Flagge vor Rathäusern von Orten mit mehr als 1.500 Einwohnern

    Nationalversammlung stimmt für europäische Flagge vor Rathäusern von Orten mit mehr als 1.500 Einwohnern

    Die Nationalversammlung hat am Mittwochabend einen umstrittenen Gesetzesvorschlag der Renaissance-Fraktion mit 130 zu 109 Stimmen angenommen. Die Nationalversammlung stimmte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, dem 11. Mai, über einen umstrittenen Gesetzesvorschlag ab, der die Beflaggung der Frontseite von Rathäusern von Orten mit mehr als 1.500 Einwohnern mit der europäischen Flagge neben der französischen Flagge zur Pflicht macht. Nach einer angespannten Diskussion wurde der Gesetzesvorschlag in der ersten Lesung mit 130 zu 109 Stimmen angenommen. Der Text muss nun noch vom Senat geprüft werden. Der von der Renaissance-Fraktion, der Partei Macrons,  eingebrachte Gesetzesvorschlag war bewusst am Dienstag auf die Tagesordnung gesetzt worden, dem Jahrestag der Erklärung von Robert Schuman vom 9. Mai 1950, die als Gründungstext des europäischen Einigungswerks gilt. „Diejenigen, die Schwierigkeiten haben, ihr Unbehagen vor der Sternenflagge zu verbergen, haben ebenso Schwierigkeiten,…

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  • 391 kg schwere Frau aus ihrem Haus in Stenay evakuiert

    391 kg schwere Frau aus ihrem Haus in Stenay evakuiert

    Eine 62-jährige Frau mit einem Körpergewicht von sage und schreibe 391 kg musste aus ihrem Haus in Stenay im Departement Meuse in ein Krankenhaus evakuiert werden. Für die Durchführung wurden umfangreiche Hilfsmittel mobilisiert. Gesperrte Straßen, mobilisierte Feuerwehrleute und Gendarmen, Ärzte als Verstärkung – im Stadtzentrum von Stenay im Departement Meuse herrschte am Mittwochmorgen eine ungewöhnliche Betriebsamkeit. „Es handelt sich um eine Ausnahmesituation“, sagte der stellvertretende Kabinettschef der Präfektur, Franck Janiaut, gegenüber der Zeitung Est Républicain. Die Rettungsdienste mussten eine 62-jährige Frau, die 391 kg wiegt, aus dem ersten Stock in einer halb sitzenden Position evakuieren. Obwohl sie sich lange Zeit gegen einen Krankenhausaufenthalt gewehrt hatte, stimmte sie schließlich zu, in das Krankenhaus in Nancy gebracht zu werden. Die Frau ist amerikanische Staatsbürgerin und wohnt seit etwa 15 Jahren in der Region Meuse. https://twitter.com/LodoisGravel/statu…

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  • Tunesien: Bei Angriff auf Synagoge in Djerba auch ein Franzose getötet

    Tunesien: Bei Angriff auf Synagoge in Djerba auch ein Franzose getötet

    Die Synagoge in Djerba, Tunesien, war am Dienstag, dem 9. Mai, Ziel eines bewaffneten Angriffs. Zwei Gendarmen und zwei Gläubige starben, darunter ein Franzose aus Marseille.

    Am Dienstagabend, dem 9. Mai, versuchten die Gläubigen aus der Synagoge zu fliehen, doch am sichersten war es, sich zu verbarrikadieren. Außerhalb des Gebäudes sind Schüsse zu hören. Ein Gläubiger filmt den Angriff aus einem Fenster. Der tödliche Angriff ereignete sich, als das jüdische Fest in der Ghriba-Synagoge auf Djerba (Tunesien) am Dienstag gerade zu Ende ging. Nach Angaben der tunesischen Behörden war es ein Gendarm, der auf die Gläubigen feuerte. Er tötete zunächst seinen Kollegen und fuhr dann zu der etwa 20 km entfernten Synagoge, wo er das Feuer eröffnete und zwei Gendarmen und zwei Gläubige, darunter einen Franzosen, tötete, bevor er selbst erschossen wurde.

    Ursprünglich aus Marseille
    Der französische Pilger Benjamin Haddad, der am Dienstagabend starb, betrieb eine Bäckerei in Marseille (Bouches-du-Rhône). Sein Cousin, der mit ihm die Synagoge besuchte, wurde ebenfalls getötet. Präsident Emmanuel Macron drückte die Solidarität Frankreichs mit dem tunesischen Volk und den Familien der Opfer aus. „Unermüdlich werden wir den antisemitischen Hass bekämpfen“, erklärte er.

  • Bouches-du-Rhône: 43-jährige Frau in Marseille erschossen

    Bouches-du-Rhône: 43-jährige Frau in Marseille erschossen

    Das Opfer befand sich mit ihrer Tochter in ihrem Auto, das im 14. Arrondissement geparkt war.

    Eine 43-jährige Frau wurde in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai bei einer Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille getötet, wie France Télévisions unter Berufung auf Polizeikreise meldete. Das Opfer befand sich mit ihrer Tochter in ihrem Auto, das auf der Traverse du Vieux-Moulin in der Nähe der Cité Saint-Joseph (14. Arrondissement) geparkt war. Die genauen Umstände des Todes der Frau sind bislang nicht bekannt.

    In den letzten Monaten häufen sich die Morde in der zweitgrößten Stadt Frankreichs. In der Nähe des Drogenumschlagplatzes Vieux-Moulin und in den Siedlungen Paternelle und Micocouliers, ereigneten sich mehrere solcher Morde. Anfang April hatte die Staatsanwältin von Marseille nach drei Schießereien, bei denen drei Menschen, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher, getötet worden waren, von einer „Logik der Vendetta“ zwischen rivalisierenden Banden gesprochen, die den Drogenhandel in Marseille beherrschen.

    Bereits das Jahr 2022 war in der Region Bouches-du-Rhône besonders tödlich verlaufen. Laut den Zahlen der Staatsanwaltschaft wurden 32 Menschen durch organisierte Bandenmorde getötet, davon 28 in Marseille. Die meisten standen direkt „mit dem Drogenhandel in Verbindung“, so die Polizeipräfektur.

  • Pyrénées-Orientales: Mehr als 130 Urlauber wegen 2 Bränden evakuiert

    Pyrénées-Orientales: Mehr als 130 Urlauber wegen 2 Bränden evakuiert

    Die beiden Brände, die am Mittwochnachmittag in den östlichen Pyrenäen ausgebrochen sind, sind inzwischen unter Kontrolle.

    Die beiden Brände, die am Mittwochnachmittag, 10. Mai, in den östlichen Pyrenäen ausgebrochen waren, sind nun „eingegrenzt und unter Kontrolle“, versicherte Hermeline Malherbe, Präsidentin des Departementsrats der östlichen Pyrenäen, am Abend auf Franceinfo. Rund 170 Feuerwehrleute waren im Einsatz, nachdem zwei Brände in Saint-André und Saint-Cyprien, südöstlich von Perpignan, etwa zehn Kilometer voneinander entfernt, ausgebrochen waren.

    Ein Campingbus sowie ein Haus wurden in Saint-Cyprien teilweise von den Flammen beschädigt, die durch starken Wind und starke Trockenheit angefacht wurden. Aber „die Feuerwehr konnte einen Campingplatz mit über 600 Campingwagen und Zelten und eine Siedlung mit 50 Häusern schützen“, sagte Hermeline Malherbe.

    In Saint-André konnten die Feuerwehren einen „Erlebnisbauernhof, einen Lagerraum für Campingwagen und einen Campingplatz mit 260 Campingwagen“ vor den flammen schützen. Es gebe materielle Schäden, aber glücklicherweise keine menschlichen Schäden.