Kategorie: Frankreich

  • Frankreich: Einsatz von Drohnen durch die Polizei vor dem Staatsrat angefochten

    Frankreich: Einsatz von Drohnen durch die Polizei vor dem Staatsrat angefochten

    Laut Rechtsanwalt Jean-Baptiste Soufron „versucht das Innenministerium, die Drohnenfrage durchzudrücken“: „Was in den europäischen Texten steht, ist, dass der Einsatz von Drohnen nur erlaubt sein darf, wenn es sich um eine absolute Notwendigkeit handelt“. Die Ordnungskräfte schicken „Drohnen ein bisschen überall für alles Mögliche“ hin, kritisiert am Dienstag, dem 16. Mai, Rechtsanwalt Jean-Baptiste Soufron, Anwalt in Paris und Mitglied des Vereins zur Verteidigung der verfassungsmäßigen Freiheiten, der jetzt eine Klage eingereicht hat, die am Dienstag vom Staatsrat in Bezug auf den Einsatz von Drohnen durch die Polizei geprüft wird, gegenüber Franceinfo. Die Bedingungen, unter denen die Polizei Drohnen einsetzen darf, haben sich kürzlich mit einem Dekret vom 19. April 2023 geändert. Ihr Einsatz wurde vom Verwaltungsrichter anlässlich der mit hohem Risiko behafteten Demonstrationen am 1. Mai bestätigt. Doch für den Anwalt darf man Drohnen nicht ohne einen strengen Rahmen benutzen, „wei…

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  • Sechs Seniorinnen im Alter von 84 bis 99 Jahren erklimmen die Stufen des Eiffelturms

    Sechs Seniorinnen im Alter von 84 bis 99 Jahren erklimmen die Stufen des Eiffelturms

    Sechs Bewohnerinnen eines Altenheims aus Troyes im Alter von 84 bis 99 Jahren stiegen am Montag, 15. Mai, die 327 Stufen zum ersten Stock des Eiffelturms in Paris hinauf. Begleitet von einem Sporttrainer hatten sie seit mehreren Monaten dafür trainiert.

    Die Herausforderung haben sie mit Bravour gemeistert. Sechs Bewohnerinnen eines Altenheims aus Troyes haben am Montag, dem 15. Mai, die 327 Stufen zum ersten Stock des Eiffelturms in Paris erklommen. Die sportlichen Frauen im Alter von 84 bis 99 Jahren hatten mehrere Monate lang in ihrer Pflegeeinrichtung trainiert.

    Schöner Sieg
    Mit Hilfe eines Trainers für körperliche und mentale Vorbereitung motivierten sich die älteren Damen und trainierten auf den Treppen ihrer Wohnanlage, bevor sie schließlich die Eiserne Lady in Paris in Angriff nahmen. „Ich dachte, es sei schwieriger!“,wunderte sich die 89-jährige Monique gegenüber dem TV-Sender TF1.

    Und während Rose, die mit 84 Jahren Jüngste, die Gruppe anführte und den Aufstieg nach etwa 30 Minuten als Erste beendete, schafften es auch alle anderen, ihr Ziel etwa 10 Minuten später zu erreichen. Ein schöner Sieg für alten Damen, die anschließend noch eine Fahrt mit dem Bateau-Mouche auf der Seine genießen durften.

  • Brandgefahr: Die Natur säubern kann Leben retten

    Brandgefahr: Die Natur säubern kann Leben retten

    Im Departement Var ist die Zeit der Reinigung der Natur gekommen. Ein Bürgermeister überprüft, ob die Arbeiten in einem Gebiet, das häufig von Bränden betroffen ist, reibungslos ablaufen.

    Im Departement Var ist das Entfernen von Gestrüpp inzwischen eine gesetzliche Pflicht geworden. Auf dem Massif de La-Garde-Freinet (Var) gibt es Tausende Hektar zu pflegen. Angesichts der Größe des Gebiets wird diese Aufgabe häufig an Profis übertragen. „Die Priorität liegt auf dem Gestrüpp“, ruft der Bürgermeister einem Angestellten zu. Er hält Ausschau nach jedem Stück Land, das brach liegt. Für ihn bedeutet das Säubern der Flächen um die Häuser herum, dass sie im Falle eines Brandes besser geschützt sind. „Wir sehen den Nutzen, weil es Gegenden sind, die von Bränden im Jahr 2021 betroffen waren. (…) Um jedes Haus herum bildet sich ein Kreis. Dieser Kreis ist ein Schutzring gegen das Feuer“, erläuterte er auf dem Sender France 3.

    Im Jahr 2021 forderte ein Feuer zwei Todesopfer.
    Tatsächlich verwüstete im August 2021 ein Feuer 7.000 Hektar des Massivs de La-Garde-Freinet. Etwa 30 Häuser wurden zerstört. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Die Feuerwehr will daran erinnern, dass das Entfernen von Gestrüpp Leben retten kann. „Die überwältigende Mehrheit der Häuser, die vom Feuer betroffen waren, hielten sich nicht an die gesetzlichen Verpflichtungen zur Grundstücksreinigung“, erklärt die Leiterin der Kommunikationsabteilung der Feuerwehr des Departements Var. In diesem an Brände gewöhnten Gebiet können die Gemeinden Besitzer von Grundstücken, die sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten, mit Geldbußen belegen.

  • Emmanuel Macron will bis 2027 Steuersenkungen in Höhe von zwei Milliarden für „die Mittelschicht“

    Emmanuel Macron will bis 2027 Steuersenkungen in Höhe von zwei Milliarden für „die Mittelschicht“

    Der Präsident der Republik erklärte am Montagabend, er habe seine Regierung gebeten, Vorschläge zu diesem Thema zu machen. Präsident Emmanuel Macron will bis 2027 zwei Milliarden Euro an Steuersenkungen auf „die Mittelschicht“ „konzentrieren“, „wenn der Haushalt dies in diesem Fünfjahreszeitraum erlaubt“, wie er am Montag, dem 15. Mai, auf dem französischen Fernsehsender TF1 ankündigte. „Ich habe die Regierung gebeten, mir Vorschläge zu machen“. Der Staatschef ging nicht näher auf die geplanten Maßnahmen ein. „Ich habe die Regierung gebeten, daran zu arbeiten, aber ich will hier keine Türen schließen, weil es intelligente Dinge geben kann, die man bei einem Teil der Abgaben, die Sie zahlen, der Beiträge, die Sie zahlen, wenn Sie Arbeitnehmer sind, machen kann“, betonte Macron. „Einkommen zwischen 1.500 und 2.500 Euro“. Wann könnten die Steuersenkungen greifen? „Wenn der Staatshaushalt es in diesem Fünfjahreszeitraum, in dieser Amtszeit erlaubt“, antwortete Emmanuel Macron ohne weitere …

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  • Normandie: Bäcker nutzt Sonnenofen zum Backen

    Normandie: Bäcker nutzt Sonnenofen zum Backen

    Arnaud Crétot, ein Bäcker aus der Normandie, verwendet jetzt einen speziellen Solarofen, um sein Brot herzustellen. Diese Lösung ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll. Arnaud Crétot ist ein Bäcker wie jeder andere. Nur dass sein Ofen in seinem Garten steht und sich nur bei Sonnenschein …

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  • US-Milliardär Elon Musk erwägt „bedeutende Investitionen“ von Tesla in Frankreich

    US-Milliardär Elon Musk erwägt „bedeutende Investitionen“ von Tesla in Frankreich

    Der amerikanische Milliardär Elon Musk zeigte sich am Montag, dem 15. Mai, am Rande des „Choose France“-Gipfels im Schloss von Versailles „zuversichtlich, dass Tesla in Zukunft bedeutende Investitionen in Frankreich tätigen wird“. „Ich bin sehr beeindruckt von dem Empfang, den Präsident Macron und die französische Regierung der Industrie bereitet haben“, rief Elon Musk den Journalisten nach einem Austausch mit dem französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire zu. Am Rande des „Choose France“-Gipfels im Schloss von Versailles äußerte sich der Chef von Tesla, Twitter und Space X am Montag „zuversichtlich, dass Tesla in Zukunft bedeutende Investitionen in Frankreich tätigen wird“. „Mit Elon Musk, dessen Portfolio an Aktivitäten, das sehr breit gefächert ist, jeder kennt, setzen wir die Gespräche fort“, erklärte auch der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Aber „es ist besser, wenn wir den Inhalt dieser Gespräche vorerst geheim halten“, betonte der Minister. Hinter den Investitionen in Höhe von insgesamt 13 Milliarden Euro, die anlässlich der sechsten Ausgabe von „Choose France“ angekündigt wurden, „stehen Monate und Monate von Verhandlungen“, so Bruno Le Maire. „Es ist ein Kampf, in dem sich niemand etwas schenkt, um Investitionen nach Hause zu holen, Arbeitsplätze nach Hause zu holen, Technologien nach Hause zu holen“. Die einzige Fabrik, die der Elektroautohersteller Tesla derzeit in Europa baut, befindet sich in Brandenburg nahe Berlin.
  • Französische Industrie: Photovoltaikpaneele aus dem Département Moselle

    Französische Industrie: Photovoltaikpaneele aus dem Département Moselle

    In Hambach im Département Moselle soll eine Fabrik zur Herstellung von Photovoltaikmodulen errichtet werden. Eine Investition in Höhe von 710 Millionen Euro bringt 1.700 Arbeitsplätze. In einem Gewerbegebiet in Hambach im Departement Moselle, in der Nähe von Sarreguemines, soll bis 2025 eine Fabrik für Solarpaneele entstehen. Eine Investition von 710 Millionen Euro, die von dem multinationalen Unternehmen Holosolis getätigt wird, und die bis 2027 die Schaffung von 1.700 Arbeitsplätzen zur Folge haben wird. „Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für die Region Sarreguemines, da nicht nur viele Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern auch die Attraktivität einer Region aufgewertet wird“, sagte Vincent Seitlinger, republikanischer Abgeordneter des Departements Moselle. Politik zur Reindustrialisierung FrankreichsEine gute Nachricht nach einer großen Enttäuschung: Ein früherer Investor hatte sich im Dezember letzten Jahres nach jahrelangen Verhandlungen zurückgezogen. Das Projekt wurde se…

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  • Emmanuel Macron empfängt über 200 ausländische Wirtschaftsbosse in Versailles

    Emmanuel Macron empfängt über 200 ausländische Wirtschaftsbosse in Versailles

    „Choose France“: Emmanuel Macron wird im Laufe des Montags mehr als 200 führende Chefs ausländischer multinationaler Unternehmen im Schloss von Versailles begrüßen. Auch Elon Musk wird anwesend sein. Es werden Investitionsprojekte im Gesamtwert von etwa 13 Milliarden Euro vorgestellt werden. Die 13 Milliarden Euro an ausländischen Investitionen, die im Rahmen der Veranstaltung „Choose France“ vorgestellt werden, sollen 8.000 Arbeitsplätze im Hexagon schaffen, freut sich der Elysée-Palast. Zu den 28 Projekt-Investoren gehören der amerikanische Pharmariese Pfizer, das schwedische Möbelhaus Ikea oder auch das taiwanesische Unternehmen Prologium. Ikea wird fast eine Milliarde Euro investieren, um seinen Kundenstamm in Frankreich zu erweitern. Der schwedische Möbelriese kündigte gestern an, dass er bis 2026 weitere 906 Millionen Euro investieren wird, um in Frankreich, seinem weltweit drittgrößten Markt, neue Kunden zu gewinnen. „Wir investieren in bestehende Standorte und auch in neue Nied…

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  • Unfall zweier Minibusse mit Kindern: ein Toter und mehrere Verletzte

    Unfall zweier Minibusse mit Kindern: ein Toter und mehrere Verletzte

    Der 27-jährige Fahrer eines Kleinbusses starb am Sonntag, 14. Mai, bei einem Verkehrsunfall nördlich von Rodez im Département Aveyron. Ein 26-jähriger Mann wurde und zwei 13-jährige Jugendliche wurden schwer verletzt. Bei dem Unfall wurden insgesamt mindestens elf Personen verletzt.

    Insgesamt gab es elf Verletzte, darunter zwei 13-jährige Teenager. Einer von ihnen war in einem der Kleinbusse eingeklemmt und musste befreit werden.

    Der Fahrer eines der Minibusse, in dem sieben Personen, darunter auch Kinder, saßen, soll die Kontrolle verloren haben und überschlug sich. Der Bus beförderte Jugendliche des Vereins Avenir Foot Lozère.

    Die Feuerwehr setzte sieben Fahrzeuge ein, um den zahlreichen Verletzten zu helfen, und wurde dabei von zwei Notarzt-Teams unterstützt.

  • Warum könnte der Orangensaft in Frankreich demnächst knapp werden?

    Warum könnte der Orangensaft in Frankreich demnächst knapp werden?

    In den Regalen der großen französischen Einzelhandelsketten könnte es in den nächsten Wochen zu Engpässen bei Orangensaft kommen. Ungünstiges Wetter führten zu einem weltweiten Rückgang der Produktion von Orangensaftkonzentraten.

    Es könnte bald schwierig werden, Orangensaft in den Regalen der Supermärkte zu finden. Seit mehreren Wochen ist Orangenkonzentrat, der Rohstoff für die Herstellung der meisten Säfte, für die Einkäufer der Branche sehr schwer zu finden, wie der nationale Branchenverband für Fruchtsäfte (Unijus) am Donnerstag, dem 11. Mai, in einer Pressemitteilung besorgt äußerte.

    Klimatische Probleme als Ursache
    Dieses Phänomen lässt sich durch klimatische Unwägbarkeiten in den Anbauregionen für Orangen erklären. Laut Unijus war die Produktion in Florida nach dem Hurrikan Ian im September 2022 so niedrig wie nie zuvor. Auch die mexikanische Produktion, die normalerweise überwiegend für den US-Markt bestimmt ist, ist in diesem Jahr aufgrund der Dürre um 30 % zurückgegangen. Das war auch in Spanien aufgrund von Wassermangel zu beobachten.

    Laut dem Vorsitzenden von Unijus, Emmanuel Vasseneix, kaufen die amerikanischen Safthersteller jetzt in Brasilien ein. Die Saft-Konzentrate, die früher nach Europa gingen, werden heute in die USA umgeleitet, was zu Preissteigerungen führt. Eine Tonne Saftkonzentrat, die nach der Ernte im Vorjahr noch 2.600 Euro kostete, wird heute für 3.400 Euro verkauft.

    Diese Situation kann bis Oktober 2023 andauern
    Unijus befürchtet das Risiko von Lieferengpässen in den großen französischen Supermärkten. Die Knappheit betrifft derzeit hauptsächlich Orangensaftkonzentrate, könnte aber in den kommenden Wochen durch einen Dominoeffekt auch die reinen Direktsäfte betreffen.

    Diese Situation könnte bis September Oktober 2023 andauern und wird mit höheren Preisen für die betroffenen Produkte einhergehen.