Kategorie: Frankreich

  • TotalEnergies in Afrika: Französischer Ölkonzern wegen Menschenrechtsverletzungen verklagt

    TotalEnergies in Afrika: Französischer Ölkonzern wegen Menschenrechtsverletzungen verklagt

    Die Organisation „Les Amies de la Terre“ verklagt den Konzern TotalEnergies erneut wegen Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit den EACop-Projekten in Ostafrika.

    „Bei dieser neuen Klage handelt es sich um eine Wiedergutmachungsklage, da die Verletzungen bereits stattgefunden haben“, erklärt Juliette Renaud, Kampagnenleiterin der Organisation Les Amies de la Terre, am Dienstag, dem 27. Juni auf dem Sender Franceinfo. Die Organisation verklagt TotalEnergies erneut wegen Menschenrechtsverletzungen, die durch die Ölprojekte EACop (East african crude oil pipeline), eine 1.500 km lange beheizte Pipeline bis zur Küste Tansanias, und Tilenga, eine Bohrung in Uganda, die in den Naturpark Murchison Falls eingreift, verursacht wurden.

    Die Organisation wirft Total eine Vielzahl von Verstößen vor, die insbesondere mit „Landgrabbing zum Nachteil von mehr als 118.000 Menschen, die ganz oder teilweise enteignet wurden“ zusammenhängen. „Wir fordern das Gericht auf, die zivilrechtliche Haftung von Total anzuerkennen und den Konzern zu verurteilen, diese Schäden zu beheben“, fährt Juliette Renaud fort.

    26 Mitglieder Bewohner von ugandischen Gemeinden fordern Wiedergutmachung. Ihnen wurde die freie Nutzung ihres Landes vorenthalten, ohne dass sie eine Entschädigung erhielten, und sie mussten ihr Land aufgrund von Druck und Einschüchterung ohne ihre Zustimmung abtreten.

    „Es wurde ihnen für mehr als drei oder vier Jahre verboten, ihr Land zu bewirtschaften. All dies führte dazu, dass ihr Recht auf ausreichende Ernährung verletzt wurde. Dies führte zu einer schweren Nahrungsmittelknappheit.“ Betont Juliette Renaud von Les Amies de la Terre gegenüber Franceinfo.

    Darüber hinaus haben Arbeiten zum Bau einer Ölverarbeitungsanlage seit letztem Jahr wiederholt zu Überschwemmungen geführt. Eine Reihe von Verantwortlichen betroffener Gemeinden und Verbänden wurden bedroht und schikaniert, festgenommen und somit in ihren Rechten auf freie Meinungsäußerung und Meinungsfreiheit verletzt.

    Diese Einschüchterungen wurden von lokalen Behörden, der ugandischen Polizei, aber auch von Total-Mitarbeitern und Subunternehmern begangen. Es handele sich um Schikanen allein aufgrund der Tatsache, dass sie es wagten, die Ölprojekte zu kritisieren. Selbst in Fällen von Einschüchterung, Druck und Verhaftungen durch die ugandischen Behörden gäbe es eine Verantwortung von Total. Total ist im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht verpflichtet, Risiken von Menschenrechtsverletzungen und der Verletzung von Grundfreiheiten zu identifizieren und zu verhindern. Dazu gehört auch das Recht auf freie Meinungsäußerung.

    Les Amies de la Terre versucht in der  Klageschrift zu beweisen, dass Total die Risiken von Menschenrechtsverletzungen, die mit diesen Projekten verbunden sind, nicht ausreichend identifiziert hat. Dabei seien diese Risiken durchaus erkennbar gewesen, noch bevor die Projekte in Angriff genommen wurden, die zu massiven Enteignungen in den beiden autoritär geführten Ländern Uganda und Tansania führen.

    „All dies betrifft mehr als 118.000 Menschen, die ganz oder teilweise von ihrem Land enteignet werden, um Platz für diese Ölprojekte zu schaffen.“ So Juliette Renaud, Les Amies de la Terre gegenüber Franceinfo.

  • Parlamentarier beunruhigt: Französische Senatoren mit Schadstoffen und Metallen belastet

    Parlamentarier beunruhigt: Französische Senatoren mit Schadstoffen und Metallen belastet

    Quecksilber, Pestizide, Weichmacher, aber auch „seltene Erden“, also Metalle, die vor allem in Smartphones verwendet werden. Das sind die Ergebnisse einer Analyse von Haarsträhnen von 26 sozialistischen Abgeordneten, die an einer Untersuchung teilgenommen haben. Schadstoffe, Metalle, seltene Erden – das wurde in den Haare der 26 sozialistischen Senatoren und Senatorinnen gefunden, die an einer Analyse teilgenommen haben, deren Ergebnisse am Dienstag, dem 27. Juni veröffentlicht wurden. Die Parlamentarier hatten im Juli 2022 eine Strähne ihrer Haare dem privaten und unabhängigen Labor toxSeek übergeben, das ein Screening auf 1.800 organische Schadstoffe und 49 Metalle durchführte. „Es ist ein Alarm, den wir aussenden“, kommentierte die Senatorin aus dem Département Lot, Angèle Préville, die die Studie angeregt hatte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Wenn es in unseren Haaren ist, bedeutet das, dass wir kontaminiert sind“, so die Senatorin, die sich sehr für die Umwelt und insbeson…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Jugendlicher in Nanterre von Polizist getötet: Gewalt in den Pariser Vorstädten

    Jugendlicher in Nanterre von Polizist getötet: Gewalt in den Pariser Vorstädten

    Der Tod eines 17-jährigen Jugendlichen, der am Dienstagmorgen in Nanterre bei ein er Kontrolle durch einen Schuss eines Polizisten getötet wurde, führte zu heftigen Reaktionen und Gewalt gegen die Polizei in Nanterre, aber auch in anderen Städten im Großraum Paris. Der Polizist, der den Schuss abgegeben hatte, befindet sich zur Zeit in Polizeigewahrsam.

    Die Wut über den Tod des 17-jährigen Nahel, der am Dienstagmorgen in Nanterre westlich von Paris durch die Schüsse eines Polizisten getötet worden war, führte am Dienstagabend zu Gewalttätigkeiten. Im Viertel Vieux-Pont in Nanterre und in der Siedlung Pablo-Picasso kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften.

    Anwohner feuerten Feuerwerkskörper ab, die Sicherheitskräfte erwiderten das Feuer mit Tränengas und Gummigeschossen. Entlang der Gleise der Linie RER A zwischen Nanterre und Rueil-Malmaison wurden mehrere Feuer entzündet. Mindestens drei Autos und Mülltonnen wurden in Brand gesetzt. In einer Musikschule brach ein Feuer aus. Um 21 Uhr versammelten sich Anwohner vor einer Polizeistation und skandierten: „Die Polizei verstümmelt, die Polizei mordet“. Gegen 22.30 Uhr errichteten Anwohner sogar Barrikaden in mehreren Straßen.

    https://twitter.com/VictorStrand75/status/1673814269492690944

    In der Region Hauts-de-Seine wurden etwa 20 Personen festgenommen, so eine Bilanz der Präfektur Hauts-de-Seine um 3 Uhr morgens. Die Behörden mobilisierten für die Nacht zwei Einheiten mobiler Einsatzkräfte in Nanterre.

    Auch in Gemeinden in den nördlichen Vororten von Paris, in Asnières, Colombes, Suresnes (Hauts-de-Seine), Clichy-sous-Bois (Seine Saint-Denis) und Mantes-la-Jolie (Yvelines), kam es zu heftigen Spannungen.

    Ein Polizist in Polizeigewahrsam, zwei Untersuchungen eingeleitet.
    Nach dem Tod von Nahel M. wurde eine Untersuchung wegen Befehlsverweigerung und versuchter vorsätzlicher Tötung einer Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, eingeleitet. Eine weitere Untersuchung, die wegen vorsätzlicher Tötung durch eine Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, eingeleitet wurde, wurde der IGPN (Inspection générale de la police nationale), anvertraut. Der 38-jährige Polizist, der der Abgabe des tödlichen Schusses verdächtigt wird, wurde wegen des Verdachts der vorsätzlichen Tötung in Polizeigewahrsam genommen.

    Die Familie des getöteten Jugendlichen wird zwei Klagen einreichen: eine gegen den Schützen wegen Totschlags und seinen Kollegen wegen Mittäterschaft, die zweite wegen Falschaussage durch Polizisten, „die behauptet haben, der junge Mann habe versucht, einen Mord an ihnen zu begehen, indem er versucht habe, sie zu rammen, was durch die Sichtung des Videos formell widerlegt wird“, wie der Anwalt ankündigte.

    Im Jahr 2022 gab es in Frankreich 13 Todesfälle nach Befehlsverweigerungen bei Verkehrskontrollen. Das ist eine Rekordzahl.

  • Gebäudeeinsturz in Paris: Sechs Tage nach der Explosion wurde eine Leiche unter den Trümmern gefunden

    Gebäudeeinsturz in Paris: Sechs Tage nach der Explosion wurde eine Leiche unter den Trümmern gefunden

    Bisher ist nicht bekannt, ob es sich um die Leiche der Frau handelt, die nach der Explosion des Gebäudes in der Rue Saint-Jacques als vermisst gemeldet wurde.

    Fast eine Woche nach dem Einsturz eines Gebäudes im 5. Arrondissement in Paris haben Rettungskräfte am Dienstag, dem 27. Juni, eine Leiche unter den Trümmern gefunden, wie Franceinfo aus Polizeikreisen erfuhr. Bisher konnte die Leiche noch nicht identifiziert werden. Es ist daher nicht bekannt, ob es sich um die Lehrerin der Modeschule Paris American Academy handelt, die nach der Explosion des Gebäudes in der Rue Saint-Jacques am vergangenen Mittwoch als vermisst galt.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft hatte am Freitag mitgeteilt, dass sich vier Personen „noch immer in Lebensgefahr“ befänden. Seitdem hat sie sich nicht mehr zu dem Gesundheitszustand der Opfer geäußert. Die Staatsanwaltschaft hatte 54 weitere Personen gezählt, die „größtenteils leichte Verletzungen oder einen Schock“ erlitten haben.

    Die Ereignisse ereigneten sich am vergangenen Mittwoch kurz vor 17 Uhr in der Rue Saint-Jacques 277, einer Hauptverkehrsstraße im Zentrum der Hauptstadt. Eine Explosion, gefolgt von einem Feuer, brachte ein denkmalgeschütztes Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert zum Einsturz, das den Hof der ehemaligen Abtei Val-de-Grâce säumte und die Paris American Academy beherbergte. Zeugen berichteten von  Gasgeruch, so die Staatsanwaltschaft, die seitdem keine näheren Angaben zu der Ursache des Vorfalls gemacht hat. Es wurde eine Untersuchung wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

  • Pau: Ein Paar in den Zwanzigern tot in einer Wohnung aufgefunden

    Pau: Ein Paar in den Zwanzigern tot in einer Wohnung aufgefunden

    Die Leichen eines Mannes und einer Frau im Alter von etwa 20 Jahren wurden am Montagabend in einer Wohnung im Stadtzentrum von Pau entdeckt.

    Gegen 20 Uhr am Montagabend rückten die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei mit einem Großaufgebot in die Rue du Maréchal Joffre, eine der Hauptverkehrsadern im Stadtzentrum von Pau, aus. In einer Wohnung des Gebäudes fanden sie die Leichen eines Mannes und einer Frau im Alter von etwa 20 Jahren. Es waren Angehörige, die die Rettungskräfte alarmiert hatten, meldet France Bleu Béarn Bigorre.

    Eine Polizeiquelle spricht in der Zeitung Sud-Ouest von „einem verdächtigen Tod“, ohne weitere Details zu nennen. Die beiden Opfer wurden offenbar auf einem Sofa gefunden, berichtet die Zeitung La République des Pyrénées. Über die Umstände der beiden Todesfälle wurden bisher keine weiteren Informationen bekannt.

    Der Bürgemeister der Stadt Pau und die Vize-Staatsanwältin begaben sich am Abend an den Ort des Geschehens. Ein Gerichtsmediziner wurde an den Ort des Geschehens gerufen, um erste Feststellungen zu treffen.

  • Ardèche: Ein mit Drogen beladenes Flugzeug wird von Kampfjet abgefangen

    Ardèche: Ein mit Drogen beladenes Flugzeug wird von Kampfjet abgefangen

    In der Ardèche wurde am Samstag, dem 24. Juni, ein verdächtiges Kleinflugzeug von einer Rafale der französischen Luftwaffe abgefangen. In seiner Panik warf der Pilot Pakete mit Drogen ab.

    Am Samstagnachmittag, dem 24. Juni, zerriss ein lauter Knall den Himmel über der Landschaft der Ardèche. „Es klang wie ein Jagdflugzeug, das die Schallmauer durchbricht“, berichtet ein Augenzeuge auf dem Sender France 2. Eine Rafale nahm die Verfolgung eines kleinen, mit Drogen beladenen Sportflugzeugs auf, das in Deutschland gestartet war. Das Verhalten des Kleinflugzeugs alarmierte die Behörden. Es flog unter anderem über das Atomkraftwerk Fessenheim, eine Flugverbotszone.

    Die Drogenpakete von der Gendarmerie gefunden
    Das überwachte Flugzeug wurde von einer Rafale der französischen Luftwaffe bis über die Ardèche verfolgt. In Panik warf der Pilot seine Ladung der synthetischen Droge Meta-Amphetamin aus dem kleinen Flieger. Er landete auf dem Flugplatz von Aubenas, versuchte zu Fuß zu flüchten und bedrohte das Personal, bevor er festgenommen werden konnte. Die abgeworfenen Päckchen wurden von der Gendarmerie gefunden. Der Pilot wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Marseille: Emmanuel Macron kündigt weitere Polizisten zur Bekämpfung des Drogenhandels an

    Marseille: Emmanuel Macron kündigt weitere Polizisten zur Bekämpfung des Drogenhandels an

    Emmanuel Macron ist in Marseille, um sich einen Überblick zu verschaffen. Er kündigte am Montag, dem 26. Juni, verschiedene Maßnahmen an, insbesondere zum Drogenhandel, der die nördlichen Stadtteile fest im Griff hat. In Marseille (Bouches-du-Rhône) mussten die Bewohner der Wohnsiedlung Les Campanules selbst kämpfen, um zu verhindern, dass sich die Drogenhändler dort festsetzten. Es gelang ihnen, sie zu vertreiben. „Wir haben immer mehr Jugendliche, die leider in diese Spirale des Drogenhandels geraten und die mit 12 oder 13 Jahren von der Schule gehen und von diesen Netzwerken ausgebeutet werden“, räumte Emmanuel Macron ein. Eine neue Polizei-Kompanie im Herbst Vor zwei Jahren bereits kündigte der Präsident Verstärkungen an: 330 Polizisten, 11 Ermittler für die Kriminalpolizei und drei weitere Polizei-Kompanien vor Ort. Diese Mittel haben die Einwohner von Marseille nicht überzeugt. „Angesichts all dessen, was passiert, stimmt es, dass mehr Ordnungskräfte etwas Gutes sein könnten“, sa…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Umwelt: Wie eine kleine Gemeinde in der Ardèche ihr Abwasser wiederverwendet

    Umwelt: Wie eine kleine Gemeinde in der Ardèche ihr Abwasser wiederverwendet

    Die Gemeinde Saint-Marcel-d’Ardèche reinigt einen Teil ihres Abwassers und speichert es für die Feuerwehr.

    Mit der Verschwendung ist es in Saint-Marcel-d’Ardèche (Ardèche) vorbei. Die Abwässer der Touristenattraktion Höhle Saint-Marcel werden wiederverwendet. „Das Wasser wird über Kies geleitet und gefiltert. Der Kies ist von Bakterien besiedelt, die die kohlenstoffhaltige Verschmutzung des Abwassers verdauen“, erläutert Pierre Cavarotti, Betriebsleiter des Ardèche-Verwaltungsverbands gegenüber dem Sender France 3.

    Der Sand entschlackt dann das Wasser. Diese natürliche Technik stammt aus den Ländern des Nahen Ostens. Jérôme Laurent, der Bürgermeister von Saint-Marcel-d’Ardèche, einem Ort mit 2.500 Einwohnern, ist stolz auf das Ergebnis. Nach der Reinigung wird das Wasser in einer Feuerlöschreserve gespeichert: 120 m3 Wasser für die Feuerwehr. In einem weiteren Schritt würde der Bürgermeister das aufbereitete Wasser gerne für die Toiletten wiederverwenden.

  • Reisen in Frankreich: Zugtickets in diesem Sommer billiger

    Reisen in Frankreich: Zugtickets in diesem Sommer billiger

    Die Regierung kündigte für diesen Sommer Rabatte auf Intercités-Züge an. Die Exekutive arbeitet außerdem an der Einführung eines einheitlichen Tickets, das die TER- und die Intercités-Strecken miteinander verbindet. Für Fans der Intercités-Züge dürften die Fahrkarten in diesem Sommer billiger werden. Am Bahnhof Austerlitz (Paris) warten Studenten ungeduldig auf die von der Regierung angekündigte Ermäßigung. Wie stark wird die Preissenkung ausfallen? Schwer zu sagen, aber die Kürzungen dürften die Intercités am Tag und auch die Nachtzüge betreffen. Die Modalitäten werden in den nächsten Tagen von der Regierung bekannt gegeben. Auf dem Weg zu einem einheitlichen Ticket?Diese Preissenkungen für die Intercités kommen nach den Maßnahmen der Regionen bei den TER-Rgionalzügen. In diesem Sommer kosten die TER-Züge in Okzitanien einen Euro für Jugendliche, in der Region Hauts-de-France einen Euro sogar für alle Reisenden und in der Bretagne sind sie für Jugendliche gar gänzlich kostenlos. Langf…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Marseille: Bürger machen gegen den Drogenhandel mobil

    Marseille: Bürger machen gegen den Drogenhandel mobil

    In der Siedlung Campanules in Marseille beschlossen die Bewohner jetzt, selbst gegen den Drogenhandel vorzugehen, indem sie Zäune und Überwachungskameras aufstellten. Diese Maßnahmen haben sich als erfolgreich erwiesen.

    In einer Wohnsiedlung im Süden von Marseille (Bouches-du-Rhône) wurden von der Eigentümergemeinschaft Zäune und Videoüberwachungssysteme installiert, um gegen den Drogenhandel vorzugehen. Fatima Benalia, Mitglied des Vereins „Nouvelle ère au sein des Campanules“, sagt gegenüber dem Sender France 3: „Wir haben die Wohnanlage geschlossen. Wir sind eine private Wohnsiedlung. Bei uns lässt es sich gut leben.“ Vorher hatten die Anwohner wochenlang gegen die Unsicherheit in ihrer Siedlung kämpfen müssen.

    Mobilisierung der Bürger
    Die Bewohner waren verärgert und hatten beschlossen, abwechselnd die Eingangshallen ihres Gebäudes selbst zu bewachen und so den Drogenhandel, der von jungen Teenagern organisiert wurde, zu unterbinden. Diese Mobilisierung der Menschen in Verbindung mit Polizeipatrouillen hat sich als erfolgreich erwiesen. Die Stadtverwaltung ist jedoch besorgt: Ist es die Aufgabe der Bürger, die Ordnung wiederherzustellen? Sylvain Souvestre, Bürgermeister des XI. und XII. Arrondissements von Marseille: „Was ich gerne hätte, ist, dass man es vermeidet, auf die Mobilisierung der Bürger zurückzugreifen. […] Was ich verlange, sind polizeiliche Maßnahmen.“ Die Polizei ihrerseits ist der Ansicht, dass diese Bürgermobilisierung eine Bereicherung für ihre Arbeit darstellt.