Kategorie: Frankreich

  • Mutter tötet einjährige Tochter mit Messer und wird in Psychiatrie eingewiesen

    Mutter tötet einjährige Tochter mit Messer und wird in Psychiatrie eingewiesen

    Das tote Mädchen wurde am Samstagnachmittag im Haus der Familie in Barberaz, unweit von Chambéry, entdeckt.

    Ein einjähriges Mädchen wurde in Barberaz (Savoyen) tot aufgefunden. Sie wurde vermutlich mit einem Messer getötet, in der Wohnung seiner Mutter, die anschließend zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte.

    Die 30-jährige Mutter ist der Justiz bisher nicht bekannt.
    Das Mädchen war am Samstagnachmittag nach einer Meldung von der Polizei im Haus der Familie in Barberaz, unweit von Chambéry, entdeckt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen soll das Kind erstochen worden sein, erklärte die Staatsanwaltschaft von Chambéry und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Dauphiné Libéré. Die Mutter, die etwa 30 Jahre alt ist, ist der Justiz bisher nicht bekannt. Da ihr psychischer Zustand nicht mit einem Polizeigewahrsam vereinbar war, wurde sie in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen.

    Die Staatsanwaltschaft sah sich bisher nicht in der Lage, weitere Informationen zu veröffentlichen.

  • Straßenkontrollen: Polizei setzt Drohnen zur Unterstützung ein

    Straßenkontrollen: Polizei setzt Drohnen zur Unterstützung ein

    Die Straßenkontrollen werden an den Ferienwochenenden verstärkt. Die Polizei wird bei der Erfassung von Verstößen unter anderem von Drohnen unterstützt.

    Aus der Luft sehen sie alles. Die Polizei rüstet sich mit Drohnen aus, um diskret und fast unsichtbar zu sein. In 30 Metern Höhe über dem Boden bietet ihnen das Fluggerät einen neuen Blickwinkel. „Dort sehe ich alle Fahrzeuge auf den Fahrbahnen in beiden Richtungen. Vor allem die verbotenen Überholmanöver von LKWs kann ich sehen“, erklärt eine Polizistin auf dem Sender France 2. Von oben sieht die Drohne ein unerlaubtes Überholen auf einem Abschnitt, zu dem die Polizei normalerweise keinen Zugang hat.

    „Ermöglicht es, bestimmte Orte auf diskrete Weise zu überwachen“.
    Da staunte der Fahrer, der kontrolliert wurde, nicht schlecht, er bekam ein Bußgeld von 90 Euro aufgebrummt. Innerhalb von weniger als zwei Stunden werden fast fünf Lkw aus demselben Grund angehalten – sie haben unerlaubt überholt. Immer häufiger rüstet sich die Polizei mit Drohnen aus, die ihnen neue Möglichkeiten eröffnen. „Im Bereich der Verkehrssicherheit, im Bereich der Justiz, um bestimmte Orte diskret auszuspähen. Auch im Rahmen von Demonstrationen“, erklärt Hauptmann Pascal Gensous, Leiter der BSRMS – CRS Südwest.

  • Lothringen: Hoffnung auf natürlichen Wasserstoff

    Lothringen: Hoffnung auf natürlichen Wasserstoff

    In Lothringen wurde natürlicher Wasserstoff gefunden. Diese CO2-freie Ressource könnte die Kohlenstoffemissionen begrenzen und weckt viele Hoffnungen.

    Verbirgt Lothringen in seinem Untergrund eine neue, billige und vielversprechende kohlenstofffreie Ressource: den weißen Wasserstoff? Mit ihm könnte man Autos fahren, Flugzeuge fliegen oder auch Häuser heizen und dabei die CO2-Emissionen deutlich begrenzen. Seit mehreren Monaten lässt ein Forscherteam in einem Labor auf dem Land regelmäßig eine Sonde hinab. In einer Tiefe von 600 Metern tauchte ein Gas auf: Wasserstoff. „Je tiefer wir gingen, desto mehr stieg die Wasserstoffkonzentration“, erklärt Odile Barres, Forschungsingenieurin des CNRS gegenüber dem Sender France 2.

    Eine natürliche Bildung unter den Sedimenten
    Der Hauptvorteil ist, dass dieser Wasserstoff in reinem Zustand vorliegt und direkt als Brennstoff zur Erzeugung von Elektrizität oder im Transportwesen verwendet werden kann. Er hat sich unter den verschiedenen Sedimentschichten des lothringischen Beckens in 1.200 Metern Tiefe gebildet. Oxidation von Eisenkarbonat, wenn es mit Wasser in Berührung kommt, erzeugt Wasserstoff. „Das gibt viel Hoffnung. Wir befinden uns hier auf einer geologischen Formation, die eine sehr große Ausdehnung hat“, freut sich Jacques Pironon, Geologe und Forschungsdirektor am CNRS.

  • Frankreich: Illegale Wohnungsbesetzer können Eigentümer auf Instandhaltung verklagen…

    Frankreich: Illegale Wohnungsbesetzer können Eigentümer auf Instandhaltung verklagen…

    Am Donnerstag bestätigte der Verfassungsrat das  entsprechende Gesetz, zensierte jedoch Artikel 7. Dieser Artikel hätte es ermöglichte, Eigentümer von besetzten Häusern von jeglicher Verpflichtung zur Instandhaltung der betroffenen Immobilie zu befreien. Es ist eine Entscheidung, die für Aufregung sorgt. Am Donnerstag, dem 27. Juli, befasste sich der französische Verfassungsrat mit dem Inhalt des kürzlich verabschiedeten Gesetzes gegen Hausbesetzungen. Das Gesetz zielt zwar darauf ab, die Strafen für Hausbesetzer zu verdreifachen – trotz der Proteste mehrerer linker Abgeordneter -, doch der Verfassungsrat hat einen wichtigen Artikel des Gesetzes kassiert. Für die Verfassungsweisen war es Artikel 7, der Fragen aufwarf. Dieser Artikel hätte es ermöglicht, den Eigentümer eines besetzten Grundstücks von seiner Instandhaltungspflicht zu befreien. Der Artikel ermöglichte es außerdem, Immobilienbesitzer im Falle eines Schadens, der auf mangelnde Instandhaltung zurückzuführen war, zu entlasten…

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  • Departement Var: Mit Motorschaden gelingt einer Cessna die Wasserlandung vor einem Strand in Fréjus

    Departement Var: Mit Motorschaden gelingt einer Cessna die Wasserlandung vor einem Strand in Fréjus

    Den drei Insassen des Flugzeugs geht es gut!

    Filmreife Szene am Sonntagmorgen in Fréjus (Var): Der Pilot eines Sportflugzeugs, das einen Motorschaden erlitten hatte, schaffte es, das Flugzeug nahe am Strand im Wasser zu landen – die drei Insassen blieben unversehrt, wie die Feuerwehr mitteilte. Die einmotorige Cessna 177 war kurz vor 10.00 Uhr 600 Meter vor der Küste bei recht stürmischer See notgelandet.

    „Er wollte wahrscheinlich nicht zu nah an der Küste wassern und den Strand vermeiden, an dem sich bereits viele Urlauber befanden“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr des Departements Var gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Um das zu schaffen, braucht man viel Erfahrung und auch ein bisschen Glück“, fügte er hinzu.

    Die Insassen blieben unverletzt
    Feuerwehrleute, die am Strand positioniert waren, da sie dort die Badeaufsicht hatten, leisteten sofort Hilfe für die beiden Frauen und den Mann an Bord der Cessna. Wie durch ein Wunder blieben sie unverletzt, waren aber traumatisiert. Das Flugzeug ist gesunken. Im Meer wurden bisher keine Spuren von Verschmutzung festgestellt.

  • Heißluftballons: Ein buntes Ballett am Himmel

    Heißluftballons: Ein buntes Ballett am Himmel

    Derzeit findet in Chamblay (Meurthe-et-Moselle) „Le mondial air ballon“ statt. Es ist eines der größten Heißluftballon-Treffen der Welt, mehr als 1.000 Piloten und Hunderte von Besuchern. Gänsehaut und Staunen garantiert.

    „Es kommt nicht jeden Morgen vor, dass man mit 400 Ballons um sich herum aufwacht, das ist wirklich toll“. So sagt Quentin, der seit seiner Kindheit ein begeisterter Ballonfahrer ist, auf dem Sender France 2. Als er jünger war, wurde er von den Brennern der Heißluftballons geweckt. Heute hat er seinen eigenen Ballon und kann in die Luft gehen, wann immer er will. Menschen aus der ganzen Welt sind derzeit bi dem größten Heisluftballontreffen dabei, Spanier, Taiwaner oder auch Slowenen, die die Gelegenheit suchen, mit Dutzenden anderer Begeisterter zu fliegen. Mehr als fünfzig Nationalitäten sind vertreten.

    Ein Raum der Freiheit
    In der Nähe von Reims (Marne) gibt es die größte Werkstatt für die Wartung von Ballons. Hier werden alle Ballons unter der Leitung von Jean-Marie Huttois, dem Leiter von „L’Atelier de la montgolfière“, überprüft und repariert. „Das ist ein Freiraum, den es nirgendwo sonst gibt“, sagt er über das Treffen in Chamblay. Die Anzahl der Heißluftballons ist so groß, dass es zu leichten Kollisionen kommen kann. Diese sollten natürlich vermieden werden. Das Ziel all dieser leidenschaftlichen Ballonfahrer ist es, sich von den Winden tragen zu lassen, in der Stille des Himmels.

  • Gehälter, Personalstärke, Ausbildung – wie schneidet die französische Polizei im europäischen Vergleich ab?

    Gehälter, Personalstärke, Ausbildung – wie schneidet die französische Polizei im europäischen Vergleich ab?

    Die zahlreichen Krankmeldungen bei der Polizei als Reaktion auf die Untersuchungshaft eines Polizisten in Marseille scheinen Alarmzeichen zu sein, die zeigen, dass dieser Beruf in Schwierigkeiten steckt. Wo aber steht Frankreich im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn? Nach der Polemik um die Inhaftierung eines wegen Gewalttätigkeiten in Marseille angeklagten Polizisten ist die Frage nach den Arbeitsbedingungen der Polizeibeamten in Frankreich in den Mittelpunkt der Debatten gerückt. Sie seien zu wenig ausgebildet und werden sehr jung in die sensibelsten Gebiete des Landes geschickt, so die Kritik. Sieht es in anderen europäischen Ländern besser aus als in Frankreich? In Frankreich dauert die Ausbildung von Polizisten 8 Monate in einer speziellen Schule und 16 Monate im Einsatz. Nach den Anschlägen von 2015, als der Bedarf vor Ort sehr hoch war, wurde die Ausbildungszeit verkürzt. Eine Ausbildung, die zu kurz und zu sehr auf Stärke ausgerichtet ist, so wird der Soziologe Sébastan …

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  • Montauban: Mann zündet sich in der Nähe des Hauses seiner Ex-Freundin an

    Montauban: Mann zündet sich in der Nähe des Hauses seiner Ex-Freundin an

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände des ungewöhnlichen Selbstmordversuchs zu ermitteln.

    Ein 49-jähriger Mann zündete sich am Samstag in Montauban in der Nähe des Hauses seiner ehemaligen Lebensgefährtin an, die gerade ihre Melde-App für häusliche Gewalt aktiviert hatte, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte. Dem Mann war es gerichtlich verboten, sich seiner ehemaligen Lebensgefährtin zu nähern. Laut einer Polizeiquelle übergoss er sich auf der Straße mit Benzin und zündete sich an, als er die Polizisten kommen sah. Die von der Polizei alarmierte Feuerwehr traf gegen 18.30 Uhr am Ort des Geschehens ein. Der Mann erlitt schwere Verbrennungen und wurde in ein Krankenhaus in Toulouse gebracht.

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Umstände dieses spektakulären Selbstmordversuchs zu ermitteln, und dem Kommissariat in Montauban anvertraut, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Melde-Apps für häusliche Gewalt befinden sich auf Handys, die Opfern von Vergewaltigung oder häuslicher Gewalt aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung zugeteilt werden. Sie verfügen über eine „Kurzwahltaste“, mit der man in einer Gefahrensituation einen Fernbetreuungsdienst erreichen kann, der dann die Ordnungskräfte um Hilfe bittet. In Frankreich sind rund 3.500 solcher Notrufzentralen aktiv.

  • Staatsstreich in Niger: Frankreich beendet jegliche Zusammenarbeit mit dem Land

    Staatsstreich in Niger: Frankreich beendet jegliche Zusammenarbeit mit dem Land

    Der Staatsstreich in Niger löst eine weltweite Welle der Empörung aus. Frankreich stellt alle seine Entwicklungshilfeaktionen für das Land ein. Die Ankündigung erfolgte nach einer Sitzung des französischen Verteidigungsrates unter der Leitung von Emmanuel Macron am Samstag, dem 29. Juli. Werden die 1.500 in Niger stationierten französischen Soldaten das Land überstürzt verlassen müssen? In Niamey wird der mit Frankreich verbündete Präsident Bazoum in seinem Palast unter Hausarrest festgehalten. Am Freitag, dem 28. Juli, warnte General Tiani, der neue starke Mann des Landes, den Westen vor einer Intervention. Zur gleichen Zeit verurteilte Präsident Macron den Putsch während seiner Reise in Papua-Neuguinea. Am Samstagnachmittag beschloss ein außerordentlicher Verteidigungsrat die sofortige Aussetzung jeglicher Zusammenarbeit mit dem Niger. In Niamey blieb die Lage ruhig. Auf dem Platz vor dem Parlament trugen einige, wenn auch wenige Demonstranten russische Flaggen.

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  • Papst Franziskus wird am 22. und 23. September Marseille besuchen

    Papst Franziskus wird am 22. und 23. September Marseille besuchen

    Es ist offiziell: Papst Franziskus wird am 22. und 23. September in die Stadt Marseille reisen. Der Vatikan kündigte diesen historischen Besuch jetzt an und veröffentlichte auch das Programm des Heiligen Vaters. Papst Franziskus hat seinen Besuch in Marseille für den 22. und 23. September offiziell angekündigt, wie der Vatikan am Samstag, dem 29. Juli bekannt gab. Aus dem vom Vatikan veröffentlichten detaillierten Programm geht hervor, dass der Papst am Freitagnachmittag unter anderem vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron empfangen wird. Als die Diözese Marseille den Besuch im März ankündigte, sah das Programm nur einen Tag vor. Nach seiner Ankunft wird er ein öffentliches Gebet in der Basilika Notre-Dame de la Garde leiten und anschließend eine religiöse Andacht am Mahnmal für auf See verschollene Migranten abhalten. Der Samstag ist einem privaten Treffen mit Menschen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen und einem Gespräch mit Emmanuel Macron gewidmet und endet mit einer großen Messe im legendären Stade Vélodrome im Herzen der zweitgrößten Stadt Frankreichs. Insgesamt werden etwa 60.000 Gläubige erwartet. Der argentinische Papst wird Marseille im Rahmen des sogenannten „Mittelmeertreffens“ besuchen, zu dem vom 18. bis 24. September rund 60 Kirchenvertreter von allen fünf Küsten des Mittelmeers (Nordafrika, Balkan, Südeuropa, Schwarzes Meer und Naher Osten) sowie rund 60 Jugendliche aus all diesen Ländern erwartet werden. Der Besuch des Papstes in Frankreich wird der erste seit dem Besuch seines Vorgängers Benedikt XVI. im Jahr 2008 sein. Papst Franziskus hatte zwar 2014 Straßburg besucht, dies jedoch anlässlich eines Besuchs der europäischen Institutionen. Offiziell ist Papst Franziskus der erste Papst, der Marseille seit Clemens VII. im Jahr 1533 besucht. „Mit ganz Frankreich freuen wir uns, den Heiligen Vater zu empfangen, der zusammen mit Bischöfen und Jugendlichen aus dem gesamten Mittelmeerraum an den Rencontres Méditerranéennes in Marseille teilnehmen wird“, reagierte Kardinal Jean-Marc Aveline, Erzbischof von Marseille, in einer Pressemitteilung.