Kategorie: Frankreich

  • Montag war der heißeste jemals nach einem 15. August in Frankreich gemessene Tag

    Montag war der heißeste jemals nach einem 15. August in Frankreich gemessene Tag

    Frankreich erlebt in diesen Tagen die heißeste Woche des Sommers 2023. Météo France gab bekannt, dass Montag, der 21. August, der bisher heißeste Tag war, der je nach einem 15. August in Frankreich gemessen wurde.

    Frankreich erlebt derzeit die heißeste Woche des Sommers 2023. Die Hitzewelle betrifft derzeit mindestens zwei Drittel des südlichen Teils des Landes, und zwar mit einer für den Spätsommer rekordverdächtigen Intensität. Ab Mittag des 23. Augusts werden wahrscheinlich 20 Departements auf die Warnstufe „Rot“ wegen aussergewöhnlicher Wärmebelastung gesetzt. Météo France ruft die in diesen Regionen lebenden Menschen zu äußerster Wachsamkeit auf.

    Am Montag, dem 21. August, erlebte Frankreich den bisher heißesten Tag nach einem 15. August mit einem nationalen durchschnittlichen Wärmeindikator, der laut Météo France 26,63 °C erreichte. Ein Wert, der 5,8 °C über der Normalen für die Jahreszeit liegt – und der Höhepunkt der Hitzewelle ist noch nicht überschritten.

    Tatsächlich erreichten die Temperaturen in Frankreich für die Jahreszeit Rekordwerte, die örtlich die 40 °C-Marke überschritten. Am Montagnachmittag, dem 21. August, wurde um 17 Uhr in der Gemeinde Nyons im Departement Drôme eine Temperatur von 42,4 °C gemessen. Dies stellt den absoluten Rekord für diese Wetterstation dar.

    Extreme Werte für einen August, die in einigen Fällen sogar die bisherigen Rekorde der Hitzewellen von 2003 oder 2012 übertrafen. Beispielsweise stieg das Thermometer in Saint-Laurent-du-Pape in der Ardèche auf 41,9 °C, während der bisherige Rekord aus dem Jahr 2003 „nur“ 41 °C betrug.

    Ein weiteres Problem sind die Nächte. Auch nach Sonnenuntergang kühlt die Luft kaum ab und es wurden von Météo France für eine Augustnacht sehr hohe Temperaturen gemessen. Zur kühlsten Zeit des Tages wurden in Perpignan 29,1 °C und in Nizza 27 °C gemessen.

  • Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Am Montagabend, 21. August, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in der Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse behandelt. Er wies eine Schusswunde auf und sein Gesundheitszustand wurde als besorgniserregend eingestuft. Der oder die Schützen werden gesucht.

    In den letzten Wochen gab es in Toulouse eine Reihe von Schießereien. Das Viertel Empalot ist bekannt für den Handel von Drogen, was zu regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden führt. Am Montagabend gegen 23.30 Uhr wurden die Rettungskräfte und die Polizei alarmiert, weil in der Rue Bir Hakeim Schüsse gefallen waren. Als die Polizei am Tatort eintraf, wurde zunächst kein Opfer gefunden.

    Erst im Laufe des Abends fanden die Ermittler durch Querverweise und Nachforschungen heraus, dass ein 16-jähriges Opfer von Bekannten in die Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse gebracht worden war. Bei seiner Einlieferung wies der Jugendliche eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Verletzung wurde von den Ärzten als besorgniserregend eingestuft.

    Die Umstände dieser neuen Schießerei sind derzeit noch völlig unklar. Zeugen zufolge soll ein Auto am Tatort vorgefahren sein, bevor einer der Insassen von einer Waffe Gebrauch machte.

    In den letzten Tagen kam es in Toulouse zu einer Reihe von Schießereien. Erst am frühen Nachmittag des 20. August wurde eine Person auf der Place André Abbal angeschossen. Ein 17-jähriger junger Mann wurde von einer Kugel in der Leistengegend getroffen. Seit Beginn der letzten Woche wurden in Toulouse bereits vier Personen durch Schüsse verletzt.

  • Waldbrand: 140 Hektar im Departement Hautes-Alpes verbrannt

    Waldbrand: 140 Hektar im Departement Hautes-Alpes verbrannt

    Hitze und Trockenheit ergeben einen explosiven Cocktail, der Brände begünstigt. In den Hautes-Alpes brannten jetzt 140 Hektar Wald ab. Das Feuer brach am späten Sonntagnachmittag, dem 20. August, aus. 250 Feuerwehrleute sind noch immer im Einsatz.

    Seit fast 48 Stunden sind die Feuerwehrleute im Einsatz, um einen Waldbrand in der Gegend von Chanousse zu löschen. Mehr als 140 Hektar Land sind bereits in Rauch aufgegangen, bislang sind glücklicherweise keine Häuser betroffen. 250 Feuerwehrleute sind in dem dicht bewaldeten und steilen Gebiet im Departement Hautes-Alpes im Einsatz. Um zu verhindern, dass sich das Feuer noch weiter ausbreitet, bombardieren Löschflugzeuge die Bäume mit rosafarbenen Wasser. Die Farbe kommt von einem Retardant, „ein Produkt, das eine kohlenstoffhaltige Schicht auf die Pflanzen legt“, erklärt Hauptmann Mathilde, Leiterin des Einsatzkommandos der Feuerwehr. Wenn das Feuer wieder aufflammt, kann es durch dieses Produkt verlangsamt oder gar gestoppt werden.

    Ein langwieriger Kampf gegen die Flammen

    Der Kampf gegen das Flammenmeer ist ein nervenaufreibender Einsatz. Etwas Ruhe zu finden, ist für diese Feuerwehrleute daher sehr wichtig. Ein ehemaliger Kollege, der sich bereits im Ruhestand befindet, bereitet Snacks zu. 1.200 Sandwiches wurden für Mittag gemacht, und auch alle anderen Mahlzeiten des Tages werden vorbereitet. Das ständige Ballett der Hubschrauber und Löschflugzeuge wird noch die nächsten Stunden anhalten, denn dieser Brand ist bereits jetzt der größte, den es in den Hautes-Alpes in den letzten 20 Jahren gegeben hat.

  • Drei Französinnen sterben bei schwerem Unfall in Spanien

    Drei Französinnen sterben bei schwerem Unfall in Spanien

    Am 15. August starben eine Mutter und ihre Tochter sowie ein weiterer Teenager auf dem Rückweg aus dem Urlaub bei einem schlimmen Unfall in Spanien.

    Am 15. August kam es auf einer spanischen Autobahn auf der Höhe von Grisaleña zu einem dramatischen Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen ums Leben kamen, berichtet die Zeitung Paris-Normandie. Die Opfer befanden sich nach einem Urlaub in Portugal auf dem Weg zurück nach Frankreich.

    Cristina, 49, und ihre Tochter Essia, 25, beide wohnhaft in Caudebec-lès-Elbeuf im Departement Seine-Maritime, waren auf der Stelle tot. Die 17-jährige Lola aus La Harengère im Departement Eure wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie am nächsten Tag, dem 16. August, verstarb.

    In dem Fahrzeug befand sich auch ein 16-jähriger Jugendlicher, Cristinas Sohn und Essias Bruder. Er wurde schwer verletzt am 21. August nach Frankreich zurückgebracht und in das Universitätskrankenhaus von Rouen verlegt.

    Das Fahrzeug der Französinnen soll aus bislang unbekannten Gründen von der Straße abgekommen sein.

    Auf Facebook sprach der Bürgermeister von Caudebec-lès-Elbeuf der Familie von Cristina und Essia sein Beileid aus.

  • Nîmes: 10-jähriger Junge bei Schießerei getötet

    Nîmes: 10-jähriger Junge bei Schießerei getötet

    Das Auto eines Mannes, der mit seinen Neffen an Bord auf dem Heimweg von einem Restaurant war, geriet Augenzeugen zufolge in eine Schießerei, an der mindestens vier vermummte Täter beteiligt waren.

    Ein zehnjähriges Kind wurde bei einer Schießerei in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 22. August, in Nîmes (Gard) getötet.

    Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Pissevin, der im Südwesten der Stadt Nîmes liegt. Gegen 23 Uhr war ein Mann, der in dem Viertel wohnt, mit seinen beiden 7 und 10 Jahre alten Neffen im Auto auf dem Heimweg von einem Restaurantbesuch, als die Schießerei ausbrach. Zeugen zufolge waren mindestens vier vermummte Schützen an der Schießerei beteiligt.

    Der Autofahrer erlitt Schussverletzungen im Rückenbereich. er hatte gerade versucht, sein Auto zu parken, fuhr dann aber sofort wieder los und eilte zum nächsten Krankenhaus. Nach Informationen von Franceinfo hatte der Fahrer mindestens drei Einschusswunden im Rücken. Der Fahrer dachte, dass sein zehnjähriger Neffe zum Zeitpunkt der Schüsse bereits aus dem Auto ausgestiegen war, als er den Motor wieder anließ. Tatsächlich steckte dieser jedoch außerhalb des Autos noch in seinem Sicherheitsgurt fest. Er wurde daher mehrere hundert Meter über die Fahrbahn geschleift. Der Zehnjährige starb wenige Minuten nach seiner Ankunft im Universitätsklinikum. Der Gerichtsmediziner stellte fest, dass auch der Junge eine Schusswunde am Rücken hatte. Der Onkel war der Polizei bisher nicht bekannt. Sein anderer Neffe blieb unverletzt.

    Die Verdächtigen flüchteten. Sie waren in einem gestohlenen Fahrzeug unterwegs, das einige Zeit später in der Nähe des Tatorts gefunden wurde.

    Am Tatort fanden die Ermittler etwa ein Dutzend Patronenhülsen.

    In einem Tweet vom Dienstagmorgen sprach Innenminister Gérald Darmanin von einer „Abrechnung zwischen Drogenhändlern“. Dieses „furchtbare Drama wird nicht ungestraft bleiben“, versprach der Minister und kündigte eine Intensivierung der Polizeipräsenz in der Stadt Nîmes an.

  • In seinem Haus gefesselt und geschlagen: Arzt und Lebensgefährtin werden 100.000 € geraubt

    In seinem Haus gefesselt und geschlagen: Arzt und Lebensgefährtin werden 100.000 € geraubt

    Ein Kardiologe und seine Lebensgefährtin wurden in der Nacht vom 17. auf den 18. August in einer Gemeinde im Westen der Region um Béarn brutal überfallen. Die Angreifer raubten Wertsachen im Wert von über 100.000 Euro.

    Die Tat ereignete sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem 18. August, in der Region von Béarn. Ein Arzt wurde in seinem Haus brutal überfallen und ausgeraubt, wie die Zeitung La République des Pyrénées berichtet.

    Der Kardiologe sowie seine Lebensgefährtin seien von einer oder mehreren Personen gefesselt und geschlagen worden. Der oder die Angreifer hätten dem Paar dann Eigentum im Wert von mehr als 100.000 Euro geraubt, teilte die Staatsanwaltschaft von Pau mit. Der Arzt wurde ins Krankenhaus eingeliefert und muss sich einer Operation unterziehen.

    Derzeit wird dem oder den Einbrechern fieberhaft gesucht. Die Ermittler schliessen nicht aus, dass es sich um Serientäter handelt, da in der Region bereits eine Reihe ähnlicher Taten begangen wurden.

  • Frankreich: Wiederanfahren des Atomkraftwerks Golfech wegen Hitzewelle verzögert

    Frankreich: Wiederanfahren des Atomkraftwerks Golfech wegen Hitzewelle verzögert

    Der Kraftwerksbetreiber EDF will verhindern, dass die für den Fluss Garonne, in den das Kraftwerk sein Kühlwasser einleitet, vorgeschriebenen Temperaturen überschritten werden.

    Der Kraftwerksbetreiber EDF verschob am Montag, dem 21. August, den Neustart eines Kernreaktors im Kraftwerk Golfech (Tarn-et-Garonne), nordwestlich von Toulouse. Dies ist eine der Folgen der Hitzeperiode, die in diesem August weite Teile Südfrankreichs betrifft. Der Stromversorger will so verhindern, dass die Höchstwerte für die Wassertemperaturen in der Garonne, in die das Kraftwerk sein Kühlwasser einleitet, überschritten werden.

    Derzeit erzeugt das Atomkraftwerk Golfech, das wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet war, keinen Strom mehr. Die EDF beschloss nun, die Wiederinbetriebnahme von Reaktor 2 zu verzögern, und auch Reaktor Nummer 1 bleibt abgeschaltet. Ursprünglich war die Wiederinbetriebnahme von Reaktor 2 für den 13. August und die von Reaktor 1 für den 20. August angekündigt.

    Die Stromversorgung insgesamt wird durch diese Maßnahme nicht beeinträchtigt, da die Nachfrage in Frankreich derzeit gering ist: rund 40.000 MW gegenüber beispielsweise rund 70.000 MW im Januar. Von 56 französischen Reaktoren sind derzeit 23 abgeschaltet, die meisten davon aufgrund von Wartungsarbeiten.

    Die Abschaltungen aufgrund der Hitze haben insgesamt nur sehr geringe Auswirkungen. Die EDF schätzt, dass sie im Durchschnitt 0,3 % der Produktion der letzten 20 Jahre betreffen. Aber es besteht die Gefahr, dass sie sich künftig häufen werden. Vor dem Wochenende vom 19. und 20. August hatte der Stromversorger EDF Warnungen für die Reaktoren Bugey (Ain) und Tricastin (Drôme und Vaucluse) herausgegeben. Diese wurden schließlich jedoch aufgehoben oder verschoben. Die derzeitige Hitzewelle wird allerdings die Temperatur der Flüsse, in die die Kraftwerke das Wasser einleiten, das sie zur Kühlung der Reaktoren verwenden, weiter ansteigen lassen. Und das könnte Abschaltungen oder Produktionsdrosselungen bedeuten, um zu verhindern, dass die Temperatur-Limits überschritten werden.

    Der Betrieb von Kraftwerken, die Wasser aus Flüssen (oder ggf. aus dem Meer) zur Kühlung verwenden, bevor sie es wärmer wieder in die Umwelt abgeben, wird nämlich durch Schwellenwerte für die Erwärmung und die Durchflussmenge dieses Wassers eingegrenzt.

    Im Jahr 2022 war es der EDF mehrmals gestattet worden, diese Limits zu überschreiten. Die Reaktoren in Golfech sowie die Reaktoren in Bugey, Tricastin, Saint-Alban (Isère) und Blayais (Gironde) hatten die Erlaubnis erhalten, diese Höchsttemperaturen vorübergehend zu überschreiten, und alle, mit Ausnahme des Kraftwerks Blayais, machten damals von diesen Maßnahmen Gebrauch.

    Das von einem Kraftwerk in Flüsse wieder eingeleitete Kühlwasser ist zwangsläufig wärmer als das Wasser des Flusses. Normalerweise löst sich dieser Wärmeunterschied auf natürliche Weise auf, doch in Trocken- und Hitzezeiten wird dies durch die Temperatur des natürlichen Wassers und die mangelnde Fließgeschwindigkeit des Flusses erschwert. Um die Temperaturnormen einzuhalten, verlangsamt die EDF daher die Produktion des Atomstroms oder stellt sie an manchen Standorten vollständig ein und leitet das Wasser in dafür vorgesehene Becken in den Kraftwerken ab. Im Jahr 2022 war der Kontext allerdings ein anderer, es ging darum, die Stromproduktion aufrechtzuerhalten und zu vermeiden, dass zu viel Gas aus den durch das Embargo gegen Russland geschwächten Gasvorräten abgezapft wird.

  • Paris: Frau in tot in ihrer Wohnung aufgefunden – Mann wurde jetzt in Spanien festgenommen

    Paris: Frau in tot in ihrer Wohnung aufgefunden – Mann wurde jetzt in Spanien festgenommen

    Vor etwas mehr als einer Woche wurde eine Frau tot in ihrer Wohnung im 8. Arrondissement von Paris aufgefunden. Ein Mann in den Dreißigern wurde in diesem Zusammenhang am Freitag in Spanien festgenommen.

    Ein Mann wurde am Freitag, dem 18. August, in Spanien festgenommen, nachdem vor etwas mehr als einer Woche eine tote Frau in seiner Pariser Wohnung gefunden worden war.

    Am 13. August wurde der Körper einer Frau in iner Wohnung im 8. Arrondissement von Paris entdeckt. Die Ergebnisse der Autopsie – die am 14. August durchgeführt wurde – deuteten eindeutig auf Fremdverschulden hin. In der Autopsie ist von einem „gewaltsamen Tod“ die Rede.

    Bei dem festgenommenen Mann handelt es sich um einen Bekannten des Opfers.
    Am 17. August leitete die Pariser Staatsanwaltschaft gerichtliche Ermittlungen wegen Mordes ein. Die ersten Ermittlungen cder Kriminalpolizei lenkten den Verdacht auf einen Bekannten des Opfers: einen Mann in den Dreißigern.

    Der Untersuchungsrichter erließ einen Haftbefehl, der in Zusammenarbeit mit dem französischen Büro von Eurojust (der Einheit für justizielle Zusammenarbeit der Europäischen Union) international bekannt gemacht wurde. Dank der Zusammenarbeit mit den spanischen Ermittlungsbehörden konnte am Freitag, dem 18. August, eine Person festgenommen werden. Ein Antrag auf Auslieferung des Verdächtigen an die französischen Justizbehörden wird laut Franceinfo derzeit bearbeitet.

  • Hitzewelle: Die Verhaltensregeln unter Alarmstufe Rot

    Hitzewelle: Die Verhaltensregeln unter Alarmstufe Rot

    Vier Departements werden ab Dienstag, dem 22. August, ab mittags auf Hitzewarnstufe Rot gesetzt. Météo France, warnt vor einer „intensiven und lang anhaltenden Hitzewelle, die für die Jahreszeit besonders spät einsetzt und besondere Wachsamkeit erfordert“. “Bei Warnstufe Orange gibt es Ratschläge für die Bevölkerung und insbesondere für gefährdete Personen; wenn man die Stufe Rot erreicht, muss die gesamte Bevölkerung tatsächlich besonders aufpassen.“ Diese Worte stammen von dem französischen Umweltminister Christophe Bécu, der am Montag, dem 21. August, in Lyon unterwegs war. Rund um das Rhônetal sollen die Departements Drôme, Ardèche, Rhône und Haute-Loire nun tatsächlich am Dienstagmittag in Warnstufe Rot wechseln, „angesichts der anhaltenden Hitzewelle und der Temperaturen“, wie der Minister erläuterte. Diese höchste Warnstufe, die in diesem Jahr zum ersten Mal aktiviert wurde, entspricht sowohl einem außergewöhnlichen Wetterereignis als auch einer Gesundheitswarnung, die vor dem …

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  • Umwelt : Müllmann und TikTok- Star Ludovic startet eine Tour de France des Mülls

    Umwelt : Müllmann und TikTok- Star Ludovic startet eine Tour de France des Mülls

    Ludovic, Star im sozialen Netzwerk Tik Tok, ist ein 54-jähriger Müllmann aus Paris, der sich seit 20 Tagen einer besonderen Herausforderung stellt. Von der Hauptstadt aus will er nach Marseille wandern und auf seinem Weg alle Abfälle einsammeln, die ihm begegnen.

    Er nennt sie humorvoll „La route des ordures“ (Straße des Mülls). 800 km in zwei Monaten von Paris nach Marseille (Bouches-du-Rhône) für einen saubereren Planeten. Ludovic Franceschet, Müllmann und stolz darauf, es zu sein, hat sich eine Herausforderung gestellt. Als Star der sozialen Netzwerke mit inzwischen über 300.000 Abonnenten auf TikTok hat Ludovic die Bewusstseinsbildung zu seiner Mission gemacht. „Die neue Generation, sie sind es, die die Sauberkeit des Planeten in ihren Händen tragen. Man muss sie wirklich sensibilisieren“, meint er auf dem Sender France 3.

    Eine neue Generation, die ihm folgt. Maxime Lesage zum Beispiel ist Kellner. Dank der Reise von Ludovic hat er sein Verhalten geändert. „Ich habe meine Zigarettenstummel sonst immer auf den Boden geworfen, ich hätte nicht gedacht, dass das so ein Ausmaß hat“, sagt Maxime.

    Ludovic, ein ehemaliger Pflegehelfer, wurde in Paris aus Berufung zum Müllmann, nachdem es bei ihm klick gemacht hatte. In einem Monat haben Ludovic und seine Mitstreiter bereits 3,5 Tonnen Müll auf 300 Kilometern eingesammelt.