Kategorie: Frankreich

  • Gefängnis in Perpignan: Gericht verurteilt französischen Staat wegen Unmenschlichkeit

    Gefängnis in Perpignan: Gericht verurteilt französischen Staat wegen Unmenschlichkeit

    Die Belegungsrate im Gefängnis von Perpignan liegt bei 280 % bei den Männern. Das Verwaltungsgericht von Montpellier verurteilt den französischen Staat nun wegen „unmenschlicher und erniedrigender Behandlung“.

    Das Verwaltungsgericht in Montpellier verurteilt den französischen Staat wegen „unmenschlicher und erniedrigender Behandlung“ der Insassen im Gefängnis von Perpignan, berichtete am Mittwoch, dem 23. August der Sender France Bleu Roussillon. Das Gericht entschied am Dienstagabend, 22. August, dass der Zustand der Räumlichkeiten und die Haftbedingungen das Leben der Häftlinge sowie ihr Recht, nicht misshandelt zu werden, verletzen.

    Bei seiner Entscheidung stützte sich das Gericht auf den Jahresbericht der Generalkontrolleurin der französischen Haftanstalten, der am 11. Mai veröffentlicht wurde und in dem sie die „schuldhafte Trägheit“ des Staates angesichts der hohen Überbelegung der Gefängnisse in Frankreich kritisierte. Außerdem sagte die Generalkontrolleurin Dominique Simonnot im Juli im Sender France Bleu Roussillon, dass das Gefängnis in Perpignan „das schlimmste“ sei, das sie je besucht habe.

    Zu den problematischen Punkten gehört insbesondere die Belegungsrate. France Bleu Roussillon berichtet, dass die Belegung des Gefängniszentrums (das vor 36 Jahren gebaut wurde) bei den Männern 280 % beträgt. Mehr als 300 Häftlinge belegen dort die etwa 130 vorgesehenen Plätze. Einige schlafen auf Matratzen, die auf dem Boden liegen und von Bettwanzen befallen sind. Schimmel ist an den Wänden und in den Toiletten zu sehen, die häufig verstopft sind. Fenster sind zerbrochen und das Stromnetz gilt als defekt.

    Neben der Belegungsquote und den Haftbedingungen wies das Gericht auch auf die Misshandlung von Häftlingen im Disziplinarbereich hin. Während Matthieu Quinquis – der Anwalt der französischen Sektion der Internationalen Beobachtungsstelle für Gefängnisse (OIP) und einer der Anwälte, die das Verfahren initiiert hatten – behauptete, dass einige Aufseher „die Gefangenen erniedrigen, ihnen nicht jeden Tag ihr Essen geben und sie einschüchtern“, wies Johann Reig, Vertreter der Gewerkschaft Ufap-Unsa Justice in Okzitanien, diese Vorwürfe zurück: „Die Gefangenen in diesem Gefängnis gelten als gewalttätig, es ist sehr schwierig, dort zu arbeiten. Ausserdem werden die Gänge gefilmt, die Videos können angeschaut werden, um festzustellen, dass alles normal abläuft“.

    Der Richter fordert den Staat nun auf, eine Reihe von Sofortmaßnahmen zu ergreifen: Renovierungsarbeiten in den Zellen, Maßnahmen gegen die Brandgefahr sowie eine gründliche Untersuchung im Disziplinarbereich, um die Funktionsweise und das Verhalten der Aufseher zu überprüfen. In Bezug auf die Forderung der Kläger, dass keine neuen Häftlinge aufgenommen werden sollten, traf der Richter keine Entscheidung. Anwalt Matthieu Quinquis erklärt, dass „der Richter der Ansicht ist, dass es nicht in seiner Macht steht, die Inhaftierungen auszusetzen“. Eine Entscheidung, mit der er nicht einverstanden ist: „Wir werden die Frage daher in den nächsten Wochen vor den Staatsrat bringen“.

    Auf Anfrage von France Bleu Roussillon haben sich die Leitung der Strafvollzugsanstalt und das Justizministerium bislang nicht zu dem Urteil geäußert.

    Am Mittwoch, dem 16. August, hatten die Internationale Beobachtungsstelle für Gefängnisse (OIP) und die Vereinigung der Anwälte für die Verteidigung der Rechte von Gefangenen (A3D) das Verwaltungsgericht aufgefordert, eine Aussetzung neuer Inhaftierungen in der überfüllten Strafvollzugsanstalt Perpignan sowie eine Verbesserung der Haftbedingungen anzuordnen. Die beiden Verbände hatten daher beim Verwaltungsgericht Montpellier zunächst eine einstweilige Verfügung beantragt.

  • Im Badeanzug auf dem Boot usw. – Urlaubsbilder von Emmanuel und Brigitte Macron

    Im Badeanzug auf dem Boot usw. – Urlaubsbilder von Emmanuel und Brigitte Macron

    Die offizielle Fotografin der Präsidentschaft hat heute mehrere Schnappschüsse aus dem Urlaub von Emmanuel und Brigitte Macron im Fort de Brégançon veröffentlicht. Wie jeden Sommer besuchten Emmanuel und Brigitte Macron im Ferienmonat August das Fort de Brégançon, das sich in der Gemeinde Bormes-les-Mimosas im Département Var befindet. Während der mehrtägigen Auszeit wurde das Paar von Soazig de La Moissonnière, der offiziellen Fotografin der Präsidentschaft, begleitet. Diese veröffentlichte jetzt einige Schnappschüsse der Sommerpause des französischen Präsidentenpaares. Auf den Bildern sieht man das Staatsoberhaupt bei der Arbeit am Computer, beim Seilspringen im Fitnessstudio des Forts oder beim Schlendern mit nacktem Oberkörper durch eine Gasse. Auf einem anderen Bild genießt das Paar die Sonne auf einem Boot. Er trägt eine schwarzen Badehose. Die First Lady trägt eine Sonnenbrille, eine weiße Kappe auf dem Kopf und einen Taucheranzug. Ein weiteres Bild zeigt den Präsidenten beim Su…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frau kehrt aus dem Urlaub zurück – ein Fremder hat sich zwischenzeitlich bei ihr einquartiert

    Frau kehrt aus dem Urlaub zurück – ein Fremder hat sich zwischenzeitlich bei ihr einquartiert

    Eine Frau wurde bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub negativ überrascht. Während ihrer Abwesenheit hat sich ein Unbekannter in ihrer Wohnung einquartiert. Die Rückkehr aus dem Urlaub ist für diese Frau sehr schwer zu verkraften. Nachdem sie einige Wochen lang die Sonne genossen hatte, musste die 46-Jährige feststellen, dass sich jemand in ihrer Wohnung eingenistet hatte! Alles Anfang August. Die 46-Jährige fährt, wie viele andere Franzosen auch, in den Urlaub, um auf andere Gedanken zu kommen. Dieser Urlaub dauerte nur etwas mehr als zehn Tage. Am 22. August kehrt die Bewohnerin von Tournefeuille im Westen von Toulouse nach Hause zurück. Als sie dort ankommt, erlebt sie eine böse Überraschung: Eines ihrer Fenster ist aufgebrochen. Sie denkt natürlich sofort, dass es sich um einen Einbruch handelt, aber nach einer kurzen Untersuchung ihrer Wohnung kommt ein ganz anderer Verdacht auf. Die Frau findet bei der Überprüfung der Wohnung in einem der Zimmer zahlreiche Kleidungsstücke eines Mannes, die bei ihrer Abreise natürlich noch nicht da waren. Daher kommt die Frau zu dem Schluss, dass sich während ihrer Abwesenheit ein Fremder bei ihr eingenistet hat. Nur wenig später bestätigt sich der Verdacht, denn eine Person betritt das Grundstück! Die empörte Frau fordert den Mann auf, das Gelände sofort zu verlassen, aber der Hausbesetzer weigert sich. Schließlich verständigt sie die Polizei. Die Polizisten nehmen den Mann schließlich fest. Der 24-jährige Obdachlose wird derzeit im Zentralkommissariat verhört. Die Bewohnerin will voraussichtlich eine Anzeige erstatten.
  • Montpellier: 28-jährige Frau mit mehreren Messerstichen getötet – 16-Jähriger festgenommen

    Montpellier: 28-jährige Frau mit mehreren Messerstichen getötet – 16-Jähriger festgenommen

    Auf das Opfer wurde nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen etwa zehnmal eingestochen, zunächst in einem Auto und dann auf der Straße.

    Eine 28-jährige Frau wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 22. August, in Montpellier mit mehreren Messerstichen getötet, berichtet der Sender France Bleu Hérault am Mittwoch. Ein 16-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen.

    Die Tat ereignete sich im Viertel Pierre-Vives in der Stadt Montpellier. In einem Auto kam es wohl zu einer Auseinandersetzung zwischen der jungen Frau und dem Jugendlichen. Innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs kam es dann zu den tödlichen Messerstichen. Das Opfer wurde schwer verletzt auf der Straße aufgefunden und in ernstem Zustand in ein Krankenhaus gebracht, wo die junge Frau einige Stunden später, am Dienstagabend, wegen ihrer schweren Verletzungen verstarb.

    Erste medizinische Untersuchungen deuten auf etwa zehn Messerstiche hin. Die Staatsanwaltschaft Montpellier meldete, dass für Mittwoch eine Autopsie angesetzt sei. Es wurden Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet.

    Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Gründe für die Tat nicht bekannt. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, konnte aber am Dienstagnachmittag festgenommen werden. Zwei junge Frauen, beide volljährig, wurden in diesem Fall ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen. Sie meldeten sich spontan bei der Polizei, die sie der Beihilfe zum Mord verdächtigt. Die Frauen hatten nach Ansicht der Ermittler dem Verdächtigen bei der Flucht geholfen.

  • 16 Monate altes Mädchen tot – Lebensgefährte der Mutter verhaftet

    16 Monate altes Mädchen tot – Lebensgefährte der Mutter verhaftet

    Ein 16 Monate altes Mädchen wurde am Dienstagmorgen, dem 22. August, für tot erklärt, nachdem es am vergangenen Freitag schwerverletzt aufgefunden worden war. Der Lebensgefährte der Mutter wurde wegen des Vorwurfs der Gewalt gegen das kleine Mädchen angeklagt.

    Ambre, ein 16 Monate altes Mädchen, wurde am Freitag, dem 18. August, schwerverletzt in der Wohnung ihrer Mutter in Douai aufgefunden. Die Kleine überlebte ihre Verletzungen nicht und wurde am Dienstag, dem 23. August, morgens für tot erklärt, berichtet die Zeitung Voix du Nord.

    Unmittelbar nach der Entdeckung des kleinen Mädchens wurde der Lebensgefährte der Mutter, ein 19-jähriger Mann, festgenommen und wegen Gewaltanwendung gegen ein Kleinkind angeklagt. Mit dem Tod des Kindes dürfte sich der Tatvorwurf noch ändern.

    Die Rettungskräfte, die am Freitagnachmittag in die Wohnung der Mutter gerufen wurden, versuchten, das Kind wiederzubeleben und lieferten es in die Intensivstation des Universitätskrankenhaus in Lille ein. Die Mutter, die zum Zeitpunkt des Vorfalls abwesend war, gilt als unschuldig. Der festgenommene Lebensgefährte der Mutter war der Justiz bereits wegen Drogenkonsums bekannt und wurde nach seiner Verhaftung laut Staatsanwaltschaft positiv auf Cannabis getestet.

    Der schreckliche Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem ähnlichen Fall in Seclin, wo ein zweijähriges Mädchen tot in der Wohnung seiner Mutter aufgefunden wurde. Auch der Körper dieses Kinds wies Spuren von Schlägen auf und beide Eltern wurden vorläufig festgenommen.

  • Hitzewelle: Der Dienstag stellt neuen Hitzerekord für einen Spätsommer in Frankreich auf

    Hitzewelle: Der Dienstag stellt neuen Hitzerekord für einen Spätsommer in Frankreich auf

    Der Rekord vom Montag wurde am Dienstag bereits übertroffen: der 22. August war der heißeste Tag, der in Frankreich nach einem 15. August je gemessen wurde. Mit einer nationalen Durchschnittstemperatur von 27,1 Grad.

    Dieser Wert wurde in Frankreich seit 1947 nur 24 Mal erreicht oder überschritten, hauptsächlich in den letzten 20 Jahren, und noch nie so spät im August, so Météo-France. Am Montag lag der nationale Thermoindikator (Tagesmittel der durchschnittlichen Lufttemperatur, die an 30 repräsentativen Wetterstationen des Landes gemessen wird) bei 26,63 °C, womit der bisherige Rekord vom 19. August 2012 (26,44 °C) übertroffen wurde.

  • Benzinpreise in Frankreich werden sich zwischen 1.9 Euro und 2 Euro pro Liter halten

    Benzinpreise in Frankreich werden sich zwischen 1.9 Euro und 2 Euro pro Liter halten

    Für viele Franzosen könnte die Rückkehr aus dem Urlaub teurer werden als die Hinreise. Die Kraftstoffe werden immer teurer und es ist auch keine Besserung in Sicht.

    Für viele Franzosen steht die Rückreise aus dem Urlaub an und manche fragen sich, ob sie für ihre Tankfüllung jetzt mehr bezahlen werden als auf der Hinreise. Tatsächlich sind die Benzinpreise in Frankreich in diesem Sommer gestiegen und scheinen immer unbeständiger zu werden.

    Tatsächlich muss man feststellen, dass seit dem 1. Juli und bis zum 18. August der Preis für SP-95 im Durchschnitt von 1,81 Euro pro Liter auf heute 1,93 Euro gestiegen ist. Benzin ist also seit Beginn des Sommers tatsächlich um etwas weniger als 6,5% teurer geworden.

    Der Benzinpreis in Frankreich setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Preis für Rohöl auf dem Weltmarkt, der Raffinationsmarge und der Vertriebsmarge. Hinzu kommen die Mehrwertsteuer von 20% und die für Frankreich typische „Verbrauchssteuer auf Energieprodukte“ (TIPP).

    Worauf ist aber Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen?

    Erstens auf eine Steuererhöhung in Höhe von 2,1%, die direkt in die Taschen des Staates fließt. Dem gegenüber sind die Preise für den Vertrieb seit Anfang Juli nahezu konstant geblieben. Die Einzelhändler haben ihre Margen kaum verändert. Die Marge der Raffinerien allerdings ist um 27% gestiegen und der Preis pro Barrel Rohöl um 13,4%. Diese beiden Punkte machen den Großteil des Preisanstiegs aus.

    Der Preis für das Barrel Öl und die Raffineriekosten unterliegen dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Heute gibt es international eine sehr hohe Nachfrage. Die jüngsten Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IAEA) zeigen, dass im Jahr 2023 der Rekord im weltweiten Ölverbrauch erneut gebrochen werden wird. Er 2022 bei 102 Millionen Barrel pro Tag und wird 2023 auf 104 Millionen Barrel pro Tag ansteigen. Die hohe Nachfrage kommt vor allem aus Südostasien und China.

    Parallel dazu erlebt der Markt einen Rückgang des Angebots, da die Länder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) die Preise relativ hoch halten wollen. Sie lagen noch vor wenigen Wochen bei 70 US-Dollar pro Barrel und sind jetzt auf rund 85 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Wenn das Angebot bei gleichzeitig steigender Nachfrage verringert wird, dan steigen unweigerlich die Preise.

    Auch für die kommenden Monate gibt es keinen Indikator, der darauf hindeutet, dass der Preis für Kraftstoffe sinken könnte. Im gegenteil ist es möglich, dass der Preis pro Barrel aufgrund der Nachfrage und der Produktionsbeschränkungen weiter steigen wird. Die Raffineriemargen explodieren derzeit geradezu, sie sind in den vergangenen Monaten um das 2,5-fache gestiegen, was zeigt, dass es den Märkten an Diesel und Benzin mangelt. Möglich ist allerdings, dass die Rohöl-Produzenten den Preis für ein Barrel bei 85 USD halten wollen und die Preise an den Zapfsäulen daher in naher Zukunft nicht allzu stark steigen sollten.

    Es ist also zu erwarten, dass die Benzinpreise in Frankreich weiterhin zwischen 1,9 Euro und 2 Euro pro Liter liegen werden. Experten rechnen damit, dass bis zum Jahresende der Liter Bleifrei nicht mehr als 2 Euro kosten sollte.

  • Wird die französische Regierung bald die Steuern erhöhen?

    Wird die französische Regierung bald die Steuern erhöhen?

    Die Regierung soll erwägen, einige Steuern zu erhöhen. Welche Sektoren könnten davon betroffen sein?  Eine Staatsverschuldung von 3 Billionen Euro, seit mehreren Monaten steigende Zinssätze und die Herabstufung der Bonität Frankreichs durch die Agentur Fitch. Dies sind die Gründe, die die Regierung dazu veranlassen könnten, demnächst die Steuern zu erhöhen. Pascal de Lima, Chefökonom bei CGI, erklärt auf dem Sender France 2: „Wenn eine andere Agentur Frankreichs Rating herabstufen sollte, gibt es ein wachsendes Misstrauen gegenüber Frankreich und einen Anstieg der Zinssätze für seine Anleihen. […] Wenn die Zinsen steigen, gibt es eine Verlangsamung des Wachstums.“ Die geplante Senkung der Staatsausgaben beruht insbesondere auf dem Ende des Preisdeckels für Gas und Strom, was dem Staat 14 Milliarden Euro in die Kassen spült. Das Finanzministerium erwägt jedoch auch eine Steuererhöhung für die Autobahngesellschaften, eine Erhöhung der Steuer auf Flugtickets und eine Verschärfung der Be…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Hitzewelle: Bis zu 43 °C – wo wird es am Mittwoch in Frankreich am heißesten sein?

    Hitzewelle: Bis zu 43 °C – wo wird es am Mittwoch in Frankreich am heißesten sein?

    Während Frankreich eine der heißesten Wochen seiner Geschichte erlebt, werden die Temperaturen am Mittwoch, 23. August, wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreichen. In einigen Gegenden könnten die Spitzenwerte sogar auf 43 °C steigen.

    In der heißesten Woche des Sommers 2023 brechen die Temperaturen in Frankreich jeden Tag neue Rekorde. Heute, am Mittwoch, dem 23. August, wird wohl der Höhepunkt dieser für die Jahreszeit außergewöhnlich heißen Woche erreicht.

    Den Informationen von Météo France zufolge wird die Hitzewelle im Laufe des Tages in einigen Regionen wie dem Rhonetal, dem südlichen Zentralmassiv, im Westen Aquitaniens und in Okzitanien einen außergewöhnlichen Charakter annehmen. Die erwarteten Temperaturen in diesen Regionen liegen zwischen 40 und 42 °C, wobei örtlich mit bis zu 43 °C auch neue Hitzerekorde aufgestellt werden können.

    Von Météo France für Mittwoch, 22. August, vorhergesagte Temperaturen.

    Heute Morgen gegen 5 Uhr waren die gemessenen Tiefsttemperaturen mit etwa 25 °C in Lyon, 28 °C in Nizza und Menton außergewöhnlich hoch. Der Höhepunkt der Hitzewelle in Frankreich wird für heute erwartet. In mindestens 19 französischen Departements gilt ab Mittag die höchste Hitzewarnstufe.

    Im Großen und Ganzen wird es ein sonniger Tag in ganz Frankreich. Einige Wolken werden am Nachmittag im Westen des Landes auftauchen, bevor sie sich am frühen Abend über das ganze Land verbreiten werden. Im Gegensatz dazu wird die Nacht fast über ganz Frankreich sternenklar sein, mit Ausnahme der Bretagne, wo in der Nacht mögliche Gewitter erwartet werden.

    Im Südwesten wird der heutige Tag wieder extrem heiß. Der Vormittag ist geprägt von einer brennenden Sonne in der gesamten Region, die das Thermometer sehr schnell ansteigen lässt – und das schon am frühen Morgen. Am Nachmittag könnten in den nördlichen Teilen Südfrankreichs einige gewittrige Schauer auftreten. Die Höchsttemperaturen werden extrem hoch sein, in mehreren Städten wie Montauban, Carcassonne, Castres, Nîmes oder auch Toulouse wird die 42 °C-Marke erreicht. Der Temperaturrekord des heutigen Tages wird jedoch wahrscheinlich in Alès aufgestellt, wo am Nachmittag die Rekordmarke von 43 °C erreicht werden kann.

  • Unruhen nach Nahels Tod: 5 zerstörte Schulen werden zu Beginn des neuen Schuljahres nicht öffnen

    Unruhen nach Nahels Tod: 5 zerstörte Schulen werden zu Beginn des neuen Schuljahres nicht öffnen

    Der neue französische Bildungsminister Gabriel Attal erinnerte am Dienstag daran, dass es an 250 Schulen zu erheblichen Sachbeschädigungen gekommen sei. Rund 650 Schülerinnen und Schüler werden das neue Schuljahr nicht in ihrer Schule beginnen können. Von den 13 Schulen, die während der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel besonders stark beschädigt wurden, werden fünf zum Schuljahresbeginn nicht geöffnet werden können, wie Bildungsminister Gabriel Attal am Dienstag, dem 22. August, bekannt gab. Es handelt sich um die Vorschulen Jean-Zay in Mâcon (Saône-et-Loire), Robert-Desnos in Petit-Quevilly (Seine-Maritime) und Etang-des-Noës in La Verrière (Yvelines) sowie die Grundschulen Marguerite-Perey (Straßburg) und Bois-de-l’Etang (La Verrière), so das Bildungsministerium. „Während der Unruhen wurden 250 schulische Einrichtungen beschädigt. Von diesen 250 Schulen wurde in 60 Schulen ein Feuer gelegt, und von diesen 60 Schulen wurden 13 besonders stark beschädigt“, erklärte der frisch…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…