Kategorie: Frankreich

  • King Charles III. in Frankreich: Höhepunkte des gestrigen Tages

    King Charles III. in Frankreich: Höhepunkte des gestrigen Tages

    Am Abend des Mittwoch, den 20. September, war das Staatsdinner in Versailles der Höhepunkt des Besuchs des britischen Königspaares. Der Sender Franceinfo bietet einen Blick zurück auf die Höhepunkte des gestrigen Tages. Bei typisch englischem Wind steigt das englische Königspaar am Mittwoch, dem 20. September, aus seinem Airbus. Es ist 14 Uhr, als Charles und Camilla französischen Boden betreten und von der Premierministerin Elisabeth Borne begrüßt werden. Das Königspaar stieg anschließend in einen Bentley und fuhr zu den Champs Élysées, wo Brigitte und Emmanuel Macron auf den königlichen Besuch warteten. Die Zuschauer waren begeistert. King Charles und Präsident Macron entzündeten die Flamme an der Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen, während die Republikanische Garde die Marseillaise anstimmt und die Patrouille de France und die Royal Air Force den Himmel bunt färben. Emmanuel Macron hat Mühe, seinen Stolz neben dem König zu verbergen, der eher stoisch ersche…

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  • Immigration: Der gefährliche Weg über die Berge zwischen Italien und Frankreich

    Immigration: Der gefährliche Weg über die Berge zwischen Italien und Frankreich

    Die Überwachung der italienischen Grenze wurde in den vergangenen tagen deutlich verstärkt, aber man kann ein Land nicht hermetisch abzuriegeln.

    Für viele Exilanten, die in Italien angekommen sind, ist das Erreichen von Frankreich die nächste oder sogar letzte Etappe ihrer langen Reise. Sie legen viele Kilometer zurück, oft nachts, um der Polizei zu entgehen. Nahe der Grenze ist eine italienische Notunterkunft der einzige Ruhepunkt. Jeden Tag kommen hier 150 Personen an. Der Start der gefährlichen Wanderung erfolgt von dem italienischen Dorf Claviere aus. Für eine Gruppe von Migranten aus Guinea ist es inzwischen der dritte Versuch.

    Für sie beginnt ein langer Marsch durch den Nebel. Es ist 5 °C kalt und die einzige Orientierungshilfe ist ein GPS-Gerät. Nach drei Stunden sehen sie in der Ferne die Lichter von Montgenèvre (Hautes-Alpes). Aufgrund der Anwesenheit des französischen Militärs ist dies die riskanteste Passage. Polizisten und Gendarmen patrouillieren um das Dorf herum und haben die Anweisung, keinen Migranten passieren zu lassen.

    Etwa 260 Migranten wurden allein in der vergangenen Woche nach Italien zurückgebracht. Der Grenzpolizei gelang es jedoch nicht, diese Gruppe abzufangen, die nach einem sechsstündigen Marsch endlich in Briançon (Hautes-Alpes) ankam. Jeden Tag kommen etwa 50 Personen nach Briançon. „Im August hatten wir 2.000 Ankünfte. Normalerweise ist das die Zahl der Ankünfte für sechs Monate“, sagt Jean Gaboriau, Verwalter des Vereins Refugees solidaires in Briançon (Hautes-Alpes) gegenüber dem Sender France 2. Viele der in Frankreich angekommenen Migranten werden nun hier Asyl beantragen. „Ich will nach Lyon, und danach bin ich bereit, überall zu arbeiten“, sagt ein junger Mann.

  • Hälfte aller Franzosen laut Umfrage gegen legale Einwanderung nichteuropäischer Menschen in die EU

    Hälfte aller Franzosen laut Umfrage gegen legale Einwanderung nichteuropäischer Menschen in die EU

    Laut einer Umfrage des Think Tanks Confrontations Europe und des Viavoice-Instituts, die in zehn europäischen Ländern durchgeführt wurde, äußern sich die Franzosen am kritischsten eine legale Einwanderung von nicht-europäischen Bevölkerungsgruppen in die EU.

    Jeder zweite Franzose ist gegen die legale Einwanderung nicht-europäischer Bevölkerungsgruppen in die Europäische Union (EU). Dies geht aus den Ergebnissen einer europaweiten Umfrage hervor, die von dem Think Tank Confrontations Europe und dem Institut Viavoice initiiert und unter den Einwohnern von zehn EU-Ländern durchgeführt wurde, wie der Sender Franceinfo am Mittwoch, dem 20. September, meldete.

    Nur 12% der befragten Franzosen sind „voll und ganz“ für die legale Einwanderung nichteuropäischer Bevölkerungsgruppen in die EU, 29% „eher“ dafür, während 30% der befragten Franzosen „eher“ dagegen sind und 20% „voll und ganz“ dagegen. 9% gaben keine Stellungnahme ab. Laut dieser Umfrage sind die französischen Einwohner von allen befragten Europäern mit am kritischsten gegenüber der legalen Einwanderung von Nicht-EU-Bürgern in die EU: 78% der Spanier sind dafür, 76% der Italiener, 70% der Rumänen, 56% der Griechen, 49% der Schweden, 48% der Deutschen, 46% der Belgier und Polen und 43% der Ungarn.

    Was die Freizügigkeit von EU-Bürgern innerhalb der EU-Länder betrifft, so sind die Rumänen, Italiener, Spanier und Griechen am positivsten eingestellt – mehr als 9 von 10 befürworten es, während die Belgier (75 %), Franzosen und Schweden (71 %) etwas zurückhaltender sind.

    In allen befragten europäischen Ländern ist die Mehrheit der Bevölkerung der Ansicht, dass es in ihrem Land und in Europa zu viel Einwanderung gibt, mit Ausnahme von Griechenland. Dort sind nur 45 % der Meinung, dass es in ihrem Land zu viel Einwanderung gibt, für Europa sehen es 38 % so. In Rumänien sind 53 % der Meinung, dass es in Europa zu viel Einwanderung gibt, aber nur 38 % meinen das für Rumänien. Die Deutschen (74 %), die Italiener (73 %) und die Franzosen (71 %) sind am stärksten der Ansicht, dass es in ihrem jeweiligen Land zu viel Einwanderung gibt. Es sind auch diese Länder, die zusammen mit Ungarn am stärksten der Meinung sind, dass die Einwanderung in Europa zu hoch ist (73% in Deutschland, 69% in Frankreich und Ungarn und 68% in Italien).

    Aus der Umfrage geht allerdings auch hervor, dass die Europäer nur wenig über die Einwanderung auf dem Kontinent wissen. Die Umfrage offenbart die große Bedeutung der Medienberichte zum Beispiel über die Fahrten von Migranten über das Mittelmeer. Im Jahr 2022 sind etwa 2 Millionen Menschen legal in die Europäische Union eingewandert – diese Zahl ist zwei Dritteln der Europäer unbekannt oder wird überschätzt. In den befragten Ländern gaben weniger als 3 von 10 Menschen eine richtige Antwort auf diese Frage, wobei ein großer Teil überhaupt keine Antwort wußte.

    Für 8 von 10 befragten Ländern ist der Hauptvorteil der Einwanderung in die Europäische Union die Bereitstellung von Arbeitskräften für unqualifizierte Berufe. Danach folgen das Bevölkerungswachstum in alternden Ländern (erste Antwort in Spanien, aber auch in den anderen Mittelmeerländern Italien und Griechenland weit verbreitet) und die Bereitstellung von qualifizierten Arbeitskräften (erste Antwort in Deutschland).

    Angesichts der Herausforderung, die die Migrationsströme nach Europa in den nächsten fünf Jahren darstellen werden, haben die Europäer unterschiedliche Prioritäten: Für Frankreich, Ungarn, Polen und Griechenland wird von den befragten Menschen als erste politische Maßnahme die Verstärkung der Grenzkontrollen an den Grenzen der EU-Länder genannt (begleitet von einer Verstärkung der Grenzkontrollen an den Grenzen der Herkunftsländer der Migranten). In Spanien, Rumänien und Schweden ist die Förderung der sozialen Integration von Zuwanderern durch Sprache, Bildung, Arbeit und Wohnraum zuerst erwünscht, während in Deutschland und Italien insbesondere eine zahlenmäßige Verteilung der Zuwandererbevölkerung auf die EU-Länder gefordert wird.

  • Courbevoie: Unternehmen ersetzt 217 Angestellte durch künstliche Intelligenz

    Courbevoie: Unternehmen ersetzt 217 Angestellte durch künstliche Intelligenz

    Die auf Medienbeobachtung spezialisierte Onclusive-Gruppe kündigte am Freitag an, 217 Arbeitsplätze zu streichen. Sie sollen nach und nach durch Software für künstliche Intelligenz ersetzt werden.

    Hunderte von Arbeitnehmern zugunsten einer künstlichen Intelligenz entlassen? Laut einer Meldung des Senders France Culture vom 15. September, wird ein in Courbevoie ansässiges Unternehmen 217 Arbeitsplätze abbauen, die bis Juni 2024 durch Software mit künstlicher Intelligenz ersetzt werden sollen.

    Das Unternehmen Onclusive, das sich auf Medienbeobachtung spezialisiert hat, beschäftigt in Frankreich 383 Mitarbeiter. Nun wird also mehr als die Hälfte der französischen Belegschaft abgebaut. Laut France Culture werden drei ganze Produktionsabteilungen geschlossen, die unter anderem für die Erstellung von Pressespiegeln für die Kunden des Unternehmens zuständig waren. Eine Arbeit, die künftig von Software mit künstlicher Intelligenz erledigt werden soll.

    „Es wird praktisch keine Menschen mehr geben!“, bedauert eine Mitarbeiterin des Konzerns, die von France Culture zitiert wird. „Intellektuelle Berufe werden in Zukunft bedroht sein“, meint außerdem ein anonym gebliebener Mitarbeiter. Das Unternehmen Onclusive seinerseits verteidigt sich und versichert, dass diese neuen Technologien und Werkzeuge den Kunden „einen schnelleren und zuverlässigeren Service“ bieten werden. „Die Umsetzung dieses Projekts wurde nicht leichtfertig beschlossen“, erklärte Matthew Percy, Finanzdirektor von Onclusive, in einer Pressemitteilung. Er versichert, sich voll und ganz dafür einzusetzen, die Mitarbeiter der Gruppe „im Rahmen eines durchdachten Übergangsprozesses“ zu unterstützen, wobei unter anderem „ein auf Outplacement spezialisiertes Unternehmen […] konsultiert wird, um jeder betroffenen Person maßgeschneiderte Lösungen anzubieten“.

  • Mobbing in der Schule: Polizei verhaftet Schüler während des Unterrichts – war das legal?

    Mobbing in der Schule: Polizei verhaftet Schüler während des Unterrichts – war das legal?

    Die Festnahme eines 14-jährigen Jugendlichen am Montag, dem 18. September, in einem Collège in Alfortville (Val-de-Marne), während des Unterrichts, wirft Fragen auf. Der Schüler wird verdächtigt, eine transsexuelle Oberschülerin einer anderen Schule belästigt zu haben.

    Das Auftauchen der Polizei mitten im Unterricht hat die Schüler schockiert. Am Montag, dem 18. September, wurde ein 14-jähriger Jugendlicher während des Unterrichts im Collège Henri Barbusse in Alfortville (Val-de-Marne) festgenommen. Der Schüler, der vor seinen Mitschülern in Handschellen abgeführt wurde, wird verdächtigt, eine transgender Schülerin einer anderen Schule zum Selbstmord angestiftet zu haben, wie der Sender France Bleu Paris berichtete.

    Der Schock über die Festnahme eines Schülers mitten im Unterricht wurde von den Mitschülern, von Eltern, aber auch in der Lehrerschaft geteilt: „Man ist der Meinung, dass die Polizei nicht unbedingt ihren Platz in einer Schule hat“, reagierte Sophie Vénétitay, die Generalsekretärin der Snes-FSU, der größten Gewerkschaft im Sekundarbereich, am Dienstag, dem 19. September, auf Franceinfo.

    Die Rektorin des Schulbezirks Créteil, Julie Benetti, versicherte, „jeden Akt von Belästigung und Cybermobbing aufs Schärfste zu verurteilen“, meinte aber, sie könne nicht ganz „verstehen, unter welchen Bedingungen Polizisten dazu gebracht werden konnten, in einer Schule einzugreifen“.

    Die Staatsanwaltschaft Créteil gibt zwar an, nie verfügt zu haben, dass die Festnahme in der Klasse stattfindet, doch die Schulleiterin des Collège hatte sich der polizeilichen Maßnahme nicht widersetzt. Die Schulleiterin musste in diesem Fall die Ordnungskräfte bis zum Klassenzimmer begleiten, in dem sich der betroffene Schüler befindet. Mit anderen Worten: Ohne die Zustimmung der Schulleiterin hätten die Polizisten mit der Festnahme warten müssen, bis der Minderjährige die Schule verlassen hat. Generell kann man sagen: Es kann in Frankreich durchaus vorkommen, dass Ordnungskräfte eine Festnahme in einer Schule vornehmen. In Deutschland müssten in einem solchen Fall zunächst die Eltern des Minderjährigen benachrichtigt und hinzugezogen werden.

    Eine Vereinbarung zwischen dem französischen Bildungs- und dem Innenministerium vom Oktober 2004 sieht vor, dass „ein Schulleiter unter den im Rundschreiben vom 2. Oktober 1998 über die Bekämpfung von Gewalt im schulischen Umfeld und die Stärkung der Partnerschaften festgelegten Bedingungen die Unterstützung der Polizei oder der Gendarmerie anfordern kann, und zwar vor allem
    wenn Gefahrensituationen oder Störungen der öffentlichen Ordnung dies erfordern“.

    Regierungssprecher Olivier Véran bestätigte am Mittwoch, dem 20. September, dass die Festnahme in Alfortville „in Übereinstimmung und der Zustimmung der Staatsanwaltschaft“ und der Schulleitung erfolgt sei. Er betonte: „So werden wir die Geißel des Mobbings bekämpfen, so werden wir unsere Kinder schützen, indem wir solche sehr starken Botschaften senden“.

    Die Parteisekretärin von Europe Écologie – Les Verts, Marine Tondelier, reagierte am Mittwoch, dem 20. September, auf die Festnahme des Schülers. „Wir haben Jahre der Untätigkeit oder des Unverständnisses für das Thema Mobbing in der Schule erlebt, es wurde sogar rundweg geleugnet, und nun sind wir plötzlich im Walker-Texas-Ranger-Modus“, kritisierte die Abgeordnete aus der Region Hauts-de-France auf dem Sender France 2. Ihrer Meinung nach hätte die „muskulöse Verhaftung“ „bis zur Pause oder zum Ende des Unterrichts warten können“.

  • Immigration: verstärkte Grenzkontrollen in Menton und neue Kapazitäten zur Aufnahme von Migranten

    Immigration: verstärkte Grenzkontrollen in Menton und neue Kapazitäten zur Aufnahme von Migranten

    Immer mehr Migranten kommen in der Stadt Menton (Alpes-Maritimes) an. Vor Ort wurden die Polizeikräfte verstärkt und die Kontrollen nehmen deutlich zu. Parallel dazu richtet die Präfektur ein Grundstück nahe der Grenze ein, um eine vorübergehende Aufnahme der Flüchtlinge vor einer Rückführung nach Italien zu ermöglichen.

    An Bord eines Zuges aus Italien versuchten zahlreiche Migranten auch am Dienstag, dem 19. September, die Grenze nach Frankreich zu überqueren. Kaum waren sie jedoch auf der französischen Seite in Menton (Alpes-Maritimes) angekommen, wurden sie von den Ordnungskräften abgefangen. Einige werden zur Polizeistation gebracht, andere ziehen es vor, einfach nach Italien umzukehren. „Es kommen viele Leute an. Mein Bruder ist auf der Straße, er kommt auch aus Lampedusa“, sagt ein Migrant gegenüber dem Sender Franceinfo.

    Um diese zahlreichen Ankünfte zu bewältigen, werden 120 Soldaten der Operation Sentinelle die 200 Polizisten und Gendarmen unterstützen, die bereits in dem Grenzgebiet präsent sind. Parallel dazu richtet die Präfektur des Departments Alpes Maritimes am Ortseingang von Menton ein Gelände ein, auf dem die Migranten vorübergehend betreut werden sollen, bevor sie wieder nach Italien abgeschoben wrden. „Es ist gut, dass die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung stellt, um sie vorübergehend aufzunehmen“, sagt ein Passant, während andere sich über die aktuelle Situation große Sorgen machen.

  • Benzinpreise in Frankreich: TotalEnergies sagt nein – man werde nicht unter 1,99 € pro Liter verkaufen

    Benzinpreise in Frankreich: TotalEnergies sagt nein – man werde nicht unter 1,99 € pro Liter verkaufen

    Die Regierung wird ab dem 1. Dezember den Verkauf von Kraftstoff unter dem Selbstkostenpreis erlauben, um die Preise für die Verbraucher zu senken. TotalEnergies wird dem nicht folgen. Der Vorstandsvorsitzende Patrick Pouyanné bleibt bei seiner Obergrenze von 1,99 € pro Liter.  TotalEnergies wird seinen Treibstoff nicht mit Verlust verkaufen. Der Vorstandsvorsitzende Patrick Pouyanné bekräftigte, dass der Ölkonzern nicht tiefer gehen werde als zum derzeitigen Preis von 1,99 € pro Liter, der derzeit an seinen Tankstellen landesweit gilt. „1,99 € ist eine Obergrenze, aber wir werden auch nicht tiefer gehen. Das ist schon eine große Anstrengung“, antwortete der Chef von TotalEnergies einem Journalisten in der Sendung „Quotidien“ auf dem Sender TMC. TotalEnergies, das ein etwa Drittel aller Tankstellen in Frankreich besitzt, hatte letzte Woche angekündigt, dass es die Preisobergrenze von 1,99 € pro Liter für Benzin und Diesel bis 2024 verlängern werde, „solange die Preise hoch bleiben“. 1,…

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  • Papst Franziskus in Marseille: Die Migrantenfrage wird im Mittelpunkt der päpstlichen Botschaft stehen

    Papst Franziskus in Marseille: Die Migrantenfrage wird im Mittelpunkt der päpstlichen Botschaft stehen

    Der Besuch von Papst Franziskus in Marseille (Bouches-du-Rhône) ab Freitag, dem 22. September, wird von vielen Menschen mit großer Spannung erwartet. Die Migrationsfrage wird wahrscheinlich im Mittelpunkt seiner Botschaft stehen. Zehn Jahre Pontifikat, 43 Reisen rund um die Welt, nach Afrika, Indien, Amerika und sogar, erst vor einem Monat, in die Mongolei. Aber noch nie hat Papst Franziskus Frankreich einen wirklichen Besuch abgestattet. Außer im Jahr 2014, als er kurze Zeit in Straßburg (Bas-Rhin) verbrachte, um im Europäischen Parlament eine Rede zum Thema Migration zu halten. Neun Jahre später wird immer noch die gleiche Migrantenfrage im Mittelpunkt seiner Botschaft stehen. In den Augen des Papstes kommt er nicht nach Frankreich, sondern nach Marseille, einer Stadt, die als Symbol für die Aufnahme von Ausländern gilt. In Notre-Dame de la Garde wird er einer Zeremonie zum Gedenken an die Menschen, die auf See gestorben sind, vorstehen. Am nächsten Tag will der Papst im Stade Vélodr…

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  • Besuch von König Charles III. in Frankreich: ein sehr enges Programm

    Besuch von König Charles III. in Frankreich: ein sehr enges Programm

    Der britische König Charles III. und seine Frau Camilla werden am Mittwoch, dem 20. September, ihren ersten dreitägigen Staatsbesuch antreten. Einzelheiten zum königlichen Programm.

    Frankreich empfängt den englischen König ab Mittwoch, dem 20. September, mit Fanfaren un Trompeten. Charles III. und Camilla werden auf dem Flughafen Orly landen und sofort zum Arc de Triomphe fahren, wo eine Zeremonie mit einem Überflug der Patrouille de France stattfindet. Anschließend werden sie mit dem französischen Präsidentenpaar die Champs-Elysées hinunterfahren: die Männer in einem Auto, die Ehefrauen in einem anderen. Um 15:50 Uhr dann werden Emmanuel Macron und Charles III. im Élysée-Palast zu einem Vier-Augen-Gespräch zusammenkommen, um aktuelle Themen zu besprechen. Am Mittwochabend ist ein Empfang mit mehr als 150 Gästen im Schloss von Versailles (Yvelines) geplant. Am Donnerstag wird Charles III. nach einer Rede auf Französisch im …

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  • Frankreich „wird keine Migranten aus Lampedusa aufnehmen“ – so Innenminister Gérald Darmanin

    Frankreich „wird keine Migranten aus Lampedusa aufnehmen“ – so Innenminister Gérald Darmanin

    Der französische Innenminister bekräftigte auf dem Sender TF1, dass Frankreich keine Exilanten aufnehmen werde, die sich derzeit auf der italienischen Insel Lampedusa befänden. Präsident Macron jedoch verteidigte die „Pflicht zur europäischen Solidarität“ mit Rom. „Ich bin sehr überrascht über die Äußerungen von Gérald Darmanin, die in völligem Gegensatz zu dem stehen, was der Präsident der Republik vor einigen Tagen erklärt hat“, reagierte Damien Carême, Europaabgeordneter der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz, am Dienstag, dem 19. September, auf dem Sender Franceinfo. Frankreich „wird keine Migranten aufnehmen“, die von der italienischen Insel Lampedusa kommen, die seit mehreren Tagen einem starken Migrationsstrom ausgesetzt ist. Dies erklärte im Gegensatz dazu Innenminister Gérald Darmanin am Dienstag als Gast der 20-Uhr-Sendung des französischen Fernsehsenders TF1. Emmanuel Macron hatte vor einigen Tagen eine „Pflicht zur europäischen Solidarität“ mit Italien verteidigt…

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