Kategorie: Frankreich

  • Unwetter in Frankreich: Schwere Schäden in den Regionen Var und Ardèche

    Unwetter in Frankreich: Schwere Schäden in den Regionen Var und Ardèche

    In der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober ergossen sich sintflutartige Regenfälle über die Regionen Var und Ardèche. Am gestrigen Dienstag stellen die Bewohner die Schäden fest.

    Das Ausmaß der Schäden vermittelt einen Eindruck von der Stärke des Windes und der Niederschläge. Es war 5 Uhr am Dienstag, den 24. Oktober, als die Bewohner von Vidauban (Var) von einem ohrenbetäubenden Lärm geweckt wurden. Eine Mutter hatte gerade noch Zeit, sich mit ihrem Sohn in Sicherheit zu bringen. „Plötzlich ist mein Erkerfenster explodiert. Ich hatte das Gefühl, dass die Hälfte des Hauses weg war“, erzählt sie noch immer schockiert auf dem Sender France 2. Das Haus ist unbewohnbar. Die Familie musste evakuiert werden. Insgesamt waren etwa 30 Häuser in der Gegend schwer betroffen.

    Starke Regenfälle in der Ardèche.
    Ein großer Baum fiel auf das Eingangstor eines Hauses. „Wir können nicht raus. Wir haben Experten angefordert, die kommen sollen. Aber sie können esrt morgen kommen, weil sie überlastet sind“, berichtet ein Mann. 300 Kilometer entfernt, in der Ardèche, waren es sehr heftige Regenfälle, die einen Teil des Dorfes Rochessauve verwüsteten. In weniger als einer Stunde fiel so viel Regen wie durchschnittlich in einem Monat, was mehrere Erdrutsche auslöste. Sechs Häuser sind seither nicht mehr mit dem Auto erreichbar. Etwa 15 Bewohner sitzen in ihren Häusern fest.

  • Kaufkraft: Rentner demonstrieren in ganz Frankreich

    Kaufkraft: Rentner demonstrieren in ganz Frankreich

    Acht Gewerkschaften haben Rentnerinnen und Rentner am Dienstag, 24. Oktober, zu Demonstrationen in ganz Frankreich aufgerufen, um eine sofortige Erhöhung ihrer Renten um 10 % zu fordern. Es handelt sich um die erste Mobilisierung dieser Größenordnung seit 2019. Acht Gewerkschaften haben Rentnerinnen und Rentner dazu aufgerufen, am Dienstag, dem 24. Oktober, in ganz Frankreich zu demonstrieren. Sie fordern eine sofortige Erhöhung der Renten um 10 %. „Zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Juli 2023 beläuft sich der Kaufkraftverlust der Rentner auf rund 10 %“, sagt Paul Barbier, Leiter der Konföderalen Rentnerunion, gegenüber dem Sender France 2. Rentner weniger von Inflation betroffen als der Rest der Franzosen.Die Regierung ist gesetzlich verpflichtet, die Renten an die Inflation anzupassen. Die Zusatzrenten werden am 1. November um 4,9 % und die Grundrenten ab dem 1. Januar 2024 um 5,2 % steigen. Die Rentner sind allerdings nach wie vor weniger stark vom Kaufkraftverlust betroffen al…

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  • Umweltverschmutzung in Frankreich: Ist Leitungswasser wirklich noch gut für die Gesundheit?

    Umweltverschmutzung in Frankreich: Ist Leitungswasser wirklich noch gut für die Gesundheit?

    Manche Brunnen in Frankreich mussten aufgrund von Pestizidrückständen, insbesondere von Fungiziden, bereits geschlossen werden. Ist das Wasser aus dem Wasserhahn also wirklich gut für die Gesundheit? Ist das Wasser aus dem Wasserhahn wirklich gut für die Gesundheit? Seit mehreren Monaten werden in verschiedenen Regionen Frankreichs Pestizide in den Wasserreservoirs gefunden. Diese Situation beunruhigt die Gesundheitsbehörden, die sich gezwungen sehen, Wasserentnahmestellen zu schließen. Dies ist auch in Missillac (Loire-Atlantique) der Fall. Mitarbeiter des Wasserverbands schlossen die Wasserentnahmestelle, nachdem Anfang Juni eine zu hohe Pestizidbelastung entdeckt worden war. Ein Fungizid wurde in Konzentrationen gefunden, die 2,6-mal höher waren als die Gesundheitsnorm. Gefährliche Stoffe unter strenger Beobachtung. Sie können gesundheitliche Probleme, insbesondere Krebs, auslösen. Ab 0,1 Mikrogramm Pestizide pro Liter Wasser wird die Qualität des Wassers von den Gesundheitsbehörden…

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  • Macron: Hamas-Angriff auf Israel ist „auch eine Katastrophe für die Palästinenser“

    Macron: Hamas-Angriff auf Israel ist „auch eine Katastrophe für die Palästinenser“

    Der französische Präsident reiste nach Israel und ins Westjordanland, um unter anderem zu versuchen, die Freilassung der Hamas-Geiseln voranzutreiben. Der französische Präsident Emmanuel Macron reiste am Dienstag, dem 24. Oktober, nach Israel und ins Westjordanland, um den israelischen Premierminister und den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas zu treffen. Der Besuch erfolgte etwa 2 Wochen nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober. Bei diesem Angriff wurden mehr als 1.400 Menschen getötet, in der überwiegenden Mehrheit Zivilisten, darunter dreißig Franzosen oder Franco-Israelis. Bis zum 18. Tag des Krieges wurden nach Angaben von Mahmoud Abbas durch die Vergeltungsschläge der israelischen Armee etwa 6.000 palästinensische Menschen getötet. Die Angriffe der israelischen Armee auf Gaza wurden in den letzten Tagen verstärkt. Die Hamas, die das 362 Quadratkilometer große Gebiet, in dem 2,4 Millionen Palästinenser zusammengedrängt leben, kontrolliert,…

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  • Frankreich: Radikalisierte Schüler riskieren den endgültigen Ausschluss aus ihrer Schule

    Frankreich: Radikalisierte Schüler riskieren den endgültigen Ausschluss aus ihrer Schule

    Jean-Rémi Girard, Präsident der SNALC, der nationalen Gewerkschaft für Gymnasien und Collèges, sprach am Montag, dem 23. Oktober, auf dem Sender Franceinfo über den Umgang mit radikalisierten Schülern.

    Nach den Herbstferien werden in Frankreich 183 Schülerinnen und Schüler nicht mehr ihre Schule besuchen dürfen, nachdem sie während der Ehrungen der ermordeten Lehrer Samuel Paty und Dominique Bernard auffällig geworden sind oder protestiert hatten. Gabriel Attal will nicht, dass diese Schüler in den Unterricht zurückkehren, bevor sie vor einen Disziplinarausschuss gestellt wurden. „Das ist eine Schutzmaßnahme und existiert auch in anderen Situationen“, erklärte Jean-Rémi Girard, Vorsitzender der SNALC, der nationalen Gewerkschaft für Gymnasien und Collèges.

    Für Girard ist das eine gute Lösung. „Wir sprechen von Schülern, die sich den Terrorismus entschuldigt haben, die möglicherweise bedrohliche Worte gegenüber dem Lehrkörper oder dem Personal des Bildungswesens geäussert haben. Das sind genau die Fälle, für die die Sicherungsmaßnahme vorgesehen wurde“, erläutert er. In diesen Fällen wird die Anwesenheit des Schülers in der Schule als gefährlich eingestuft. Die Disziplinarräte sollten innerhalb von 15 Tagen nach Schulbeginn stattfinden. „Diesen Schülern droht der endgültige Ausschluss aus ihrer Schule“, so Jean-Rémi Girard.

  • Anstieg antisemitischer Taten in Frankreich: Das will die Regierung dagegen tun

    Anstieg antisemitischer Taten in Frankreich: Das will die Regierung dagegen tun

    Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober häufen sich antisemitische Handlungen in Frankreich. Über 4.000 Meldungen über antisemitische Übergriffe gingen auf der Online-Meldeplattform Pharos ein und 588 Übergriffe wurden von der Polizei gezählt. Rund 588 antisemitische Vorfälle wurden vom französischen Innenministerium seit dem Angriff der Hamas auf Israel gezählt. Dabei handelt es sich um Tags, Beleidigungen und Personen, die mit einem Messer in der Nähe einer Synagoge auftauchen, wie am Donnerstag, dem 19. Oktober in Straßburg. Die Zahl ist noch auffälliger, wenn man sie mit dem Jahr 2015 vergleicht, das in Bezug auf antisemitische Taten das schlimmste Jahr des letzten Jahrzehnts war und durch den Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt in Paris geprägt wurde. Während im gesamten Jahr 2015 808 Taten gezählt wurden, waren es jetzt fast 600 Übergriffe in nur vierzehn Tagen. „Ich habe die jüdische Gemeinschaft selten so verängstigt gesehen“, gesteht ein Berater der Regierung. …

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  • Er hatte einfach keine Lust mehr: Busfahrer setzt Gymnasiasten 7 km von Zuhause auf der Straße aus

    Er hatte einfach keine Lust mehr: Busfahrer setzt Gymnasiasten 7 km von Zuhause auf der Straße aus

    Drei Schüler im Alter von 12 und 13 Jahren wurden etwa 7 km von ihrem Wohnort entfernt vom Fahrer ihres Busses in der freien Natur ausgesetzt. Die Teenager hätten nicht rechtzeitig um Halt gebeten und der Busfahrer weigerte sich, umzukehren.

    Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstag, dem 17. Oktober. Nach dem Verlassen des Collège Marie-Curie in Provins (Seine-et-Marne) stiegen drei Jugendliche in den Bus der Linie 3211, um nach Hause in das Dorf Sourdun zu fahren. Die Fahrt verlief jedoch nicht wie üblich, da die Gymnasiasten vom Busfahrer in der sieben Kilometer entfernten Gemeinde Hermé ausgesetzt wurden, wie unsere Kollegen von der Zeitung Le Parisien berichten.

    „Der Fahrer weigerte sich, trotz der Rufe der Kinder rechtzeitig anzuhalten“, berichtet Assia, die über das Missgeschick ihrer 12-jährigen Tochter verärgert ist. Er ließ sie dann dort in Hermé mitten auf den Feldern stehen. Als die Kinder ihm sagten, dass sie nicht wüssten, wie sie nach Hause kommen sollten, antwortete er ihnen: „Das ist nicht mein Problem, ich habe eine andere Schicht, nehmt wieder einen Bus zum Bahnhof. Sie waren in Panik“.

    Aus der Ferne und in Panik gelang es der Mutter, ein Taxi für ihre Tochter und die beiden anderen Teenager zu organisieren, das die Kinder, die auf freiem Feld zurückgelassen worden warn, abholte. „Als Fahrer hat man die Verantwortung für die Kinder“, beschwert sich die Mutter. „Man darf Kinder nicht einfach so zurücklassen. Dieser Fahrer hatte keine Zeit, keine Lust … Wir können es uns nicht leisten, unverantwortliche Fahrer für unsere Kinder zu haben.“

    Der Direktor des Unternehmens Francilité Grand Provinois vertrat seinerseits allerdings die Ansicht, dass sein Fahrer keinen Fehler gemacht habe – die Kinder hätten nicht rechtzeitig um Halt gebeten – und dass er auf keinen Fall umkehren dürfe, da es sich um eine regelmäßige Linie und nicht um eine reine Schulbuslinie handele. „Das ist verboten“, stellt er klar. „Sein Job ist es, zu einer bestimmten Uhrzeit von A nach B zu fahren. Es ist wie in einem Zug. Wenn man vergessen hat auszusteigen, steigt man an der nächsten Haltestelle aus.“

    Das Unternehmen stellte jedoch klar, dass es eine Erstattung der Taxikosten anbieten werde.

  • Unwetter an der Côte d’Azur: Abgelegene Dörfer in Alarmbereitschaft

    Unwetter an der Côte d’Azur: Abgelegene Dörfer in Alarmbereitschaft

    In der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 24. Oktober, wurde in den Alpes-Maritimes erneut die Alarmstufe Orange für Gewitter und Überschwemmungen ausgerufen, nur vier Tage nach dem Sturm Aline. In einigen Dörfern des Departements hat sich der Alltag bereits weitgehend verändert.

    Nun müssen sie wieder zu Fuß über einen holprigen Weg aus Erde und Steinen gehen und ihre Einkaufstaschen und Kinder tragen. Ein Teil der provisorischen Straße, die nach dem Sturm Alex, der die Region Anfang Oktober 2020 heimsuchte, angelegt worden war, wurde am 20. Oktober 2023 während des Sturms Aline wieder weggeschwemmt. Die Bewohner des kleinen Dorfes Venanson (Alpes-Maritimes) sind erneut von der Außenwelt abgeschnitten. Kaum waren die Arbeiter an der Arbeit, um die Straße zu reparieren, wurden für Montagabend, 23. Oktober, neue starke Niederschläge angekündigt. Im Vesubie-Tal hätten die Bagger die Arbeiten spätestens am Mittwoch erledigt haben sollen. Die neuen Wetterwarnungen verzögern eine Rückkehr zum normalen Leben für die betroffenen Bewohner.

    Auch in Saint-Christophe-en-Oisans im Departement Isère waren die Bagger aktiv. Die Straße zum Dorf hatte unter dem Starkregen am 20. Oktober nachgegeben. Sie ist nun wieder befahrbar. Angesichts der angekündigten neuen Regenfälle mussten die Arbeiten im Flussbett jedoch beschleunigt werden. Von den rund 100 Einwohnern blieben nur sieben Personen im Dorf. Am Montagabend bereiteten sie sich mit Holz zum Heizen und für die Beleuchtung auf weitere Unwetter vor.

  • Sport: Surfen am Mittelmeer? Es ist möglich…

    Sport: Surfen am Mittelmeer? Es ist möglich…

    In den nächsten Tagen werden zum Beispiel in Palavas-les-Flots (Departement Hérault) Wellen von über zwei Metern Höhe erwartet. Dann ist es tatsächlich möglich, auch im Mittelmeer sehr sportlich zu surfen. Im Herbst begünstigen Wind und Temperaturschwankungen das Entstehen von hohen Wellen.

    Wenn man im Oktober in Palavas-les-Flots (Hérault) surfen will, muss man sich großen Herausforderungen stellen, mit Wellen, die leicht drei Meter hoch werden können, berichtet ein Surfer auf dem Sender France 2. Das bedeutet aber nicht, dass man zu anderen Jahreszeiten auf das Surfen verzichten müsste, aber das Gefühl ist mit den herbstlichen Wellen viel intensiver. Es gibt eine Technik, mit der man das Beste auch aus einer ruhigen See herausholen kann, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. „Man wird versuchen, sich auf seinem Brett nach vorne zu bewegen, es gleiten zu lassen und auch diesen kleinen Wellen entspannt auf seinem Brett zu stehen“, erklärt ein Surflehrer.

    „Es gibt nur wenige Menschen, die glauben, dass es im Mittelmeer Wellen gibt“.
    Zwar ist es mit 50 Zentimetern Wellengang an diesem Tag nicht mit der Atlantikküste vergleichbar, aber im Herbst begünstigen der Wind und die Temperaturveränderungen das Entstehen von schönen hohen Wellen auch an der Mittelmeerküste. „Es gibt nur wenige Leute, die glauben, dass es am Mittelmeer Wellen gibt, aber hier sind wir ungefähr bis März, April unterwegs“, erklärt die Surflehrerin Cindy Jourdan. Die Surfsaison endet im Frühsommer, wenn sich das Mittelmeer beruhigt und die Touristen kommen. Bis dahin können sich die Liebhaber des sportlicheren Surfens an einem unruhigen Meer erfreuen. Nächste Woche werden in Palavas-les-Flots Wellen von über zwei Metern Höhe erwartet.

  • Bei Marseille: 33-jähriger Mann am Montagabend auf einem Parkplatz in Aubagne erschossen

    Bei Marseille: 33-jähriger Mann am Montagabend auf einem Parkplatz in Aubagne erschossen

    Erste Hinweise deuten auf eine Abrechnung im Drogenmilieu hin. Es wurde eine Untersuchung wegen „bandenmäßigen Mordes“ eingeleitet.

    Ein 33-jähriger Mann wurde am Montagabend auf dem Parkplatz einer Wohnanlage in Aubagne, in der Nähe von Marseille ( Departement Bouches-du-Rhône), erschossen, wie Franceinfo am Dienstag, 24. Oktober, meldete. Es wurde eine Untersuchung wegen „Mordes in einer organisierten Bande“ eingeleitet und der Kriminalpolizei in Marseille anvertraut, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille erklärte, dass „die Vorgehensweise auf eine Abrechnung hindeuten könnte“. Eine Polizeiquelle berichtet, dass der Mann gegen 23 Uhr von Kugeln des Kalibers 7,62 aus einer Kalaschnikow getroffen wurde, als er sich in seinem Auto auf dem Parkplatz der Residenz Bertagne in Aubagne befand.

    Opfer der Polizei bislang unbekannt
    Eine polizeiliche Quelle berichtet, dass nach dem Tod des Mannes 23 Patronenhülsen auf dem Boden gefunden wurden. Der oder die Täter, die die Schüsse abgegeben hatten, konnten bisher nicht festgenommen werden. Das Opfer sei der Justiz unbekannt, so die Quelle. Die Polizeipräfektur des Departements Bouches-du-Rhône bestätigte den Tod des Mannes und bezeichnete ihn als Opfer einer Schiesserei.