Kategorie: Frankreich

  • Frankreich: Staatsrat stoppt Auflösung des Umwelt-Kollektivs „Les Soulèvements de la Terre“

    Frankreich: Staatsrat stoppt Auflösung des Umwelt-Kollektivs „Les Soulèvements de la Terre“

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin hatte im März 2023 das Verbot und die Auflösung der militanten Umwelt-Gruppe eingeleitet. Der Minister hatte die Aktivisten beschuldigt, Urheber gewalttätiger Aktionen bei den Protesten gegen die riesigen Wasserstaubecken in Sainte-Soline gewesen zu sein. Nachdem die Umweltbewegung Soulèvements de la Terre im Juni vom Ministerrat aufgelöst wurde, hat der Staatsrat am Donnerstag, dem 9. November, die Aufhebung dieser Regierungsentscheidung bekannt gegeben. Innenminister Gérald Darmanin hatte am 28. März die Auflösung der radikalen Umweltbewegung eingeleitet, da er sie beschuldigt hatte, „Urheber der gewalttätigen Aktionen“ bei Protesten im März in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) gegen die dort geplanten Wasserbecken, gewesen zu sein. Die Auflösung der Aktivistengruppe, die mit der „Letzten Generation“ in Deutschland vergleichbar ist, war bereits im August in einem einstweiligen Verfügungsverfahren vom Staatsrat ausgesetzt worden und wird mit de…

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  • Antisemitismus: Rabbiner in der Pariser Metro angegriffen

    Antisemitismus: Rabbiner in der Pariser Metro angegriffen

    Ein Rabbiner wurde in einem Gang der Pariser U-Bahn angegriffen und mehrfach getreten. Der Angriff ereignete sich zwischen den Metro-Stationen La Chapelle und dem Gare du Nord. Ein Verdächtiger wurde festgenommen: Ein vermutlich in Syrien geborener 14 Jähriger.

    Ein Rabbiner wurde in der Pariser Metro Opfer eines Angriffs. Der jüdische Geistliche wurde am Mittwochmittag, dem 8. November, in einem Gang der Metro zwischen den Stationen La Chapelle und Gare du Nord zur Zielscheibe eines antisemitischen Angriffs, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Seiner eigenen Schilderung zufolge ging der Rabbiner in Richtung des Bahnhofs, als ihn eine Person in arabischer Sprache ansprach, ihm heftig in den Rücken trat und anschließend flüchtete. Der Sicherheitsdienst der RATP wurde telefonisch alarmiert. Die Bilder des Videoüberwachung der SNCF bestätigten den Angriff, wie der Nachrichtensender BFMTV weiter berichtete.

    Der Angreifer wurde kurze Zeit später von der Schutzbrigade der Eisenbahn entdeckt und festgenommen. Er behauptet, 14 Jahre alt und in Syrien geboren zu sein. Der Minderjährige war den Behörden nicht als radikalisiert bekannt. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen. Der Rabbiner will Anzeige erstatten.

  • Politik: Französische Parteien vor dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris gespalten

    Politik: Französische Parteien vor dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris gespalten

    Auf Aufruf der Präsidenten des Senats und der Nationalversammlung findet am Sonntag, den 12. November, in Paris ein Marsch gegen Antisemitismus statt. Die Teilnahme des extrem rechten Rassemblement National spaltet die Parteienlandschaft. Marine Le Pen und Jordan Bardella haben bekräftigt, dass sie am Sonntag, dem 12. November, an dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris teilnehmen werden. Ihre Teilnahme sorgt für Polemik bis in die Reihen der Regierung. „Meiner Meinung nach hat das Rassemblement National keinen Platz in dieser Demonstration. Allerdings ist es eine öffentliche Demonstration, an der jeder nach seinem Gewissen frei teilnehmen kann oder nicht“, sagte zum Beispiel der Regierungssprecher Olivier Véran. Die linke Partei „La France insoumise“ will ihrerseits nicht an einem Marsch teilnehmen, bei dem auch das Rassemblement National von Marine Le Pen teilnimmt. Am Mittwoch, dem 8. November, verurteilte Emmanuel Macron das Verhalten der beiden Parteien. Das Rassemblement Nationa…

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  • Stromschlag-Gefahr: Smartphone-Ladegeräte sind Gegenstand eines massiven Produktrückrufs

    Stromschlag-Gefahr: Smartphone-Ladegeräte sind Gegenstand eines massiven Produktrückrufs

    Vorsicht bei kürzlich gekauften Ladegeräten für Smartphone. Bei einigen Produkten besteht die Gefahr eines Stromschlags, sie sollten nicht verwendet werden.

    Die Netzadapter für USB-Kabel der Marke FPE (France Production Electronique) unter dem Namen „Chargeur secteur/USB AC/ 1 USB charger 1000mA“, die zwischen dem 2. April 2021 und dem 15. September 2023 in den Geschäften Mr Bricolage, Briconautes, Bricorama, Cofaq, Intermarché und Leclerc vertrieben wurden, sind aufgrund einer erhöhten Gefahr von Stromschlägen Gegenstand eines Produktrückrufs.

    Die Gefahr eines Stromschlags geht von einem Problem bei der Befestigung der Leiter des Netzsteckers aus. Die Gefahr besteht, wenn sich der Stecker am fordern Teil des Ladegerätes löst. Wer eines dieser Ladegeräte besitzt, die in einer violetten Verpackung verkauft werden, sollte es nicht mehr verwenden und in das Geschäft, in dem es gekauft wurde, zurückbringen.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter der folgenden Kontaktnummer: 08.25.05.62.60. Das Rückrufverfahren endet am 30. April 2024. Nach diesem Datum ist keine Rückerstattung mehr möglich.

  • „Ich könnte die ganze Nacht damit verbringen, dir zu schreiben“ – 265 Jahre alte Liebesbriefe entdeckt

    „Ich könnte die ganze Nacht damit verbringen, dir zu schreiben“ – 265 Jahre alte Liebesbriefe entdeckt

    Nachdem sie zwischen 1756 und 1763 von der britischen Royal Navy beschlagnahmt worden waren, tauchten über hundert Briefe von Angehörigen französischer Seeleute wieder auf und werden nun von Historikern untersucht. Renaud Morieux, Historiker an der Universität Cambridge in England, wurde mit einer e…

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  • Tankgutschein: 5.7 Millionen Franzosen werden 2024 Anspruch darauf haben

    Tankgutschein: 5.7 Millionen Franzosen werden 2024 Anspruch darauf haben

    Die französische Regierung hat die Zahl der Empfänger der Treibstoffbeihilfe 2024 um etwa „1,3 oder 1,4“ Millionen zu erweitern. Das wird den französischen Staat „160 bis 165 Millionen Euro“ zusätzlich kosten. Die Zahl der Empfänger der staatlichen Treibstoffbeihilfe 2024 soll um etwa „1,3 oder 1,4″ Millionen Personen steigen“, kündigte Charles de Courson, Chef der unabhängigen Liot-Fraktion in der Nationalversammlung, an. Dies ist eines der Zugeständnisse der Regierung, um die Enthaltung der Liot-Fraktion bei der Abstimmung über den Finanzgesetzentwurf am Dienstag, dem 7. November in der Nationalversammlung zu erreichen. Wer wird Anspruch auf die Treibstoffbeihilfe haben?Die Maßnahme, die auf 50 % der Arbeitnehmer mit dem geringsten Einkommen abzielt, sollte ursprünglich etwa 4,3 Millionen Franzosen betreffen. Nun kommen weitere 1,3 bis 1,4 Millionen Menschen hinzu. Insgesamt werden also 5,6 bis 5,7 Millionen Franzosen in den Genuss der staatlichen Beihilfe kommen. Die Treibstoffbeihi…

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  • Eurovision 2024: Der Sänger Slimane wird Frankreichs Kandidat sein

    Eurovision 2024: Der Sänger Slimane wird Frankreichs Kandidat sein

    Slimane wird Frankreich beim Eurovision Song Contest 2024 vertreten. Dies gab die Leiterin der französischen Delegation beim Eurovision Song Contest am Mittwoch bekannt. Nach zwei großen Enttäuschungen beim Eurovision Song Contest mit Anfängern oder aufstrebenden Künstlern – Alvan & Ahez im Jahr…

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  • Krebspatient schockiert: Für ihn wurde Sterbehilfe organisiert – ohne sein Wissen!

    Krebspatient schockiert: Für ihn wurde Sterbehilfe organisiert – ohne sein Wissen!

    Der Anwalt des Patienten, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, er habe „eine Klage wegen versuchten Mordes durch Identitätsdiebstahl eingereicht“.

    Eine Klage wegen „versuchten Mordes durch Identitätsdiebstahl“ ist überaus selten. Zu selten, um unbemerkt zu bleiben. Die Familie eines Patienten, der in Lons-le-Saunier (Jura) im Krankenhaus lag, hatte herausgefunden, dass eine bisher nicht identifizierte Person beantragt hatte, ihm in der Schweiz Sterbehilfe zu leisten, wie der Anwalt der Familie am Freitag mitteilte.

    Die Sterbehilfe in der Schweiz war auf den 10. Oktober 2023 festgelegt
    Rechtsanwalt Patrick Uzan, Anwalt eines Teils der Familie des Krebspatienten, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, er habe „eine Klage wegen versuchten Mordes durch Identitätsdiebstahl eingereicht“. Der Anwalt teilte mit, dass „es den Anschein hat, dass ein Arzt ein Attest ausgestellt hat“, das der Patient, der wegen einer Krebserkrankung im Krankenhaus behandelt wurde, scheinbar angefordert hatte. Einem Bruder und einer Schwester des Patienten zufolge habe der Patient jedoch zu keinem Zeitpunkt Sterbehilfe gewünscht, so der Anwalt. Er selbst war es sogar, der die Familienangehörigen alarmierte, als er ein Dokument entdeckte, das seine Sterbehilfe in der Schweiz auf den 10. Oktober 2023 festlegte.

    Anwalt Patrick Uzan schrieb daraufhin an den zuständigen Staatsanwalt und verwies dabei auf „das ärztliche Attest eines Psychiaters aus Lons-le-Saunier“, der angab, er sei ins Krankenhaus zu dem Patienten gegangen und habe dabei „festgestellt, dass der Mann, der gekommen war, um mich um ein Attest für die Sterbehilfe zu bitten, nicht derselbe war“. Der Arzt gab an, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, als er am 19. September einem falschen Antragsteller eine „Bescheinigung über psychische Gesundheit im Hinblick auf eine Sterbehilfe in der Schweiz“ ausgestellt hatte.

    Handelt es sich um einen Mordversuch?
    Der ganze Vorgang schien darauf abzuzielen, den Patienten zu mit Hilfe einer vermeintlichen Sterbehilfe zu töten, sodass er laut Rechtsanwalt Uzan „Opfer eines Mordversuchs“ geworden sei. „Maßnahmen zum Schutz des Patienten wurden ergriffen“ und ein Vormundschaftsrichter wurde eingeschaltet, erklärte die Staatsanwältin von Lons-le-Saunier gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

  • Hochwasser: 15 Gemeinden im Departement Vienne ohne Trinkwasser

    Hochwasser: 15 Gemeinden im Departement Vienne ohne Trinkwasser

    Im Departement Vienne haben die starken Regenfälle Auswirkungen auf die Wasserqualität. Das Leitungswasser ist in 15 Gemeinden verschmutzt. Bis zur Wiederherstellung der Wasserversorgung werden Wasserflaschen an die Bewohner der betroffenen Dörfer verteilt.

    Seit Sonntag, dem 5. November, müssen die Bewohner von La Trimouille im Departement Vienne doppelt wachsam sein. „Es ist kompliziert, den Kindern zu sagen: ‚Rührt das Leitungswasser nicht an, denn es ist nicht gut zum Trinken’“, sagt eine fünffache Mutter auf dem Sender France 2. Die Bewohner müssen Wasser in Flaschen benutzen, da das Leitungswasser in 15 Gemeinden des Departements für ungenießbar erklärt wurde.

    Es werden Untersuchungen durchgeführt
    Die Verteilung der Wasserflaschen wurde von der Stadtverwaltung organisiert, die zum ersten Mal mit einer solchen Situation konfrontiert wurde. „Der Fluss ist auch schon andere Male über die Ufer getreten, aber das ist das erste Mal, dass wir Wasser verteilen müssen“, sagt die Bürgermeisterin von La Trimouille, Brigitte Abaux. In den letzten Tagen entnahmen die Behörden vermehrt Wasserproben, um zu überprüfen, wie sich die Verschmutzung des Wassers der Gemeinde verändert und ob es für die Einwohner wieder genießbar wird.

  • Französischer Senat beschließt Abschaffung der staatlichen Gesundheitsfürsorge für illegale Migranten

    Französischer Senat beschließt Abschaffung der staatlichen Gesundheitsfürsorge für illegale Migranten

    Der Reformvorschlag wurde am Dienstagabend im französischen Oberhaus mit 200 Ja- und 136 Nein-Stimmen angenommen. Die Nationalversammlung wird sich ab dem 11. Dezember ihrerseits mit dem Text befassen. Der französische Senat verabschiedete am Dienstag, dem 7. November, die Abschaffung der staatlichen Krankenhilfe (AME), die undokumentierten Migrant/inn/en vorbehalten ist und im Zuge der Prüfung des Einwanderungsgesetzes in eine „medizinische Nothilfe“ umgewandelt werden soll, eine Reform, die von der Rechten im Senat vorgelegt worden war. Die Ministerin für Gesundheitsberufe, Agnès Firmin Le Bodo, argumentierte, dass diese Reform im Entwurf des neuen Einwanderungsgesetzes „nichts zu suchen“ habe, und ebnete damit den Weg für eine Rücknahme der durch den Senat beschlossenen Maßnahme durch die Nationalversammlung, die sich ab dem 11. Dezember ihrerseits mit dem Text befassen wird. 200 Stimmen dafür und 136 dagegen“Die Debatten über die AME und die Kontrolle der Einwanderung zu vermischen…

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