Kategorie: Frankreich

  • Béziers: Drei Monate altes Baby auf der Straße zwischen zwei Autos ausgesetzt aufgefunden

    Béziers: Drei Monate altes Baby auf der Straße zwischen zwei Autos ausgesetzt aufgefunden

    In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein drei Monate altes Baby gefunden, das in einer Straße in Béziers zwischen zwei Autos ausgesetzt worden war. Das Kind ist am Leben.

    In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 13. November, wurde in einer Straße in Béziers im Südwesten Frankreichs ein drei Monate altes Baby gefunden, wie die Online-Zeitung Actu berichtet. Ein Passant alarmierte in der Nacht die Feuerwehr, nachdem er das Kind auf dem Boden entdeckt hatte, wo es zwischen zwei Autos abgelegt worden war. Es lebte und war offensichtlich gesund.

    Während das Baby von einem Rettungs-Team versorgt und zum Aufwärmen ins Krankenhaus gebracht wurde, tauchte eine junge Frau auf, die sich als Mutter des Kindes ausgab, wie unsere Kollegen berichten. Sie gab verwirrende und widersprüchliche Erklärungen für das Aussetzen des Kindes auf der Straße ab. Die junge Frau wird derzeit von der Polizei befragt.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    In der Region Pas-de-Calais kommen die Bewohner nicht zur Ruhe. Von mehreren Hochwassern betroffen, machen sich die Einwohner Sorgen über eine Rückkehr des Regens.

    In einem Viertel von Blendecques (Pas-de-Calais) begann am Sonntag, dem 12. November, endlich der Rückgang der Wassermassen. Nach und nach taucht der Asphalt der Straßen wieder auf. Betroffene können endlich in ihre Häuser zurückkehren. Hier wird der Rückgang des Hochwassers wie eine Befreiung erlebt, denn zwei Tage lang war dieses Viertel völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Auch am Sonntagmorgen umschloss das Wasser immer noch Gebäude und hielt viele Bewohner in ihren Wohnungen gefangen. Während einige bereits mit den Aufräumarbeiten in ihren Häusern beginnen konnten, müssen sich andere noch gedulden.

    In einigen Häusern steht das Wasser immer noch 30 cm hoch.
    In einigen Häusern schwimmt das Mobiliar immer noch auf etwa 30 cm Wasser. Um zu versuchen, die Dinge zu beschleunigen, installierte die Feuerwehr eine großen Pumpe – die einzige Möglichkeit, das Wohnviertel schneller vom Wasser zu befreien. Trotz dieser Hilfe wissen viele Bewohner, dass sie sich nach wie vor in Geduld üben müssen. Am Sonntagabend kehrte der Regen zurück, was den Rückgang des Hochwassers nochmals verlangsamen dürfte.

  • Märsche gegen Antisemitismus: Über 182.000 Menschen demonstrierten in ganz Frankreich

    Märsche gegen Antisemitismus: Über 182.000 Menschen demonstrierten in ganz Frankreich

    Alle Demonstrationen am Sonntag, dem 12. November, verliefen friedlich. Laut Innenministerium gab es „keine nennenswerten Zwischenfälle“. Tausende Franzosen gingen gegen den wachsenden Antisemitismus in Frankreich auf die Straße. Mehr als 182.000 Menschen marschierten am Sonntag, dem 12. November, gegen Antisemitismus im ganzen Land, 105.000 allein in den Straßen der Hauptstadt, wie aus Zahlen des Innenministeriums und der Polizeipräfektur hervorgeht. Bis 17:30 Uhr waren bei 110 Demonstrationen außerhalb von Paris insgesamt etwa 77.600 Personen auf den Strassen. Die größten Aktionen fanden in Marseille statt, wo 7.500 Demonstranten gezählt wurden, sowie in Straßburg (5.000 Personen), Grenoble (3.700 Personen) und Bordeaux (3.500 Personen). In den Städten Nizza und Lyon wurden jeweils 3.000 Demonstranten gezählt. In Nantes und La Rochelle marschierten etwa 2.000 Menschen gegen Antisemitismus. In der französischen Hauptstadt Paris gingen nach Angaben der Polizeipräfektur etwa 105.000 Dem…

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  • Marsch gegen Antisemitismus: Politiker an der Spitze des Pariser Demonstrationszuges singen die Marseillaise

    Marsch gegen Antisemitismus: Politiker an der Spitze des Pariser Demonstrationszuges singen die Marseillaise

    Die Präsidenten der beiden Parlamentskammern, Yaël Braun-Pivet und Gérard Larcher, sowie Elisabeth Borne und die ehemaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy und François Hollande standen am Sonntag in der ersten Reihe der Demonstration gegen Antisemitismus in Paris. Eine Marseillaise „für die Republik und gegen den Antisemitismus“. Der Zug des Pariser Marsches gegen Antisemitismus startete am Sonntag, dem 12. November, von der Esplanade des Invalidendoms, bevor er einen ersten Halt einlegte und die von Claude-Joseph Rouget de Lisle geschriebene französische Nationalhymne anstimmte. Auf das Singen der Marseillaise folgte tosender Applaus. Zu den Politikern, die den fast zweistündigen Marsch durch die Straßen der Hauptstadt eröffneten, gehörten die beiden Parlamentspräsidenten und Initiatoren der Kundgebung, Yaël Braun-Pivet (Nationalversammlung) und Gérard Larcher (Senat), sowie Premierministerin Elisabeth Borne, die Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy und François Hollande und der Präsident des …

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  • Antisemitismus: Emmanuel Macron empfängt am Montagmorgen Vertreter aller Religionen im Élysée-Palast

    Antisemitismus: Emmanuel Macron empfängt am Montagmorgen Vertreter aller Religionen im Élysée-Palast

    Der französische Präsident Emmanuel Macron empfängt am Montagmorgen Repräsentanten aller in Frankreich vertretenen Religionen im Élysée-Palast. Am Tag nach den landesweiten Demonstrationen gegen Antisemitismus empfängt Staatspräsident Emmanuel Macron am Montagmorgen Vertreter der verschiedenen in Frankreich vertretenen Religionen im Élysée-Palast. „Im Anschluss an seinen Aufruf zur Einheit der Nation und zur Brüderlichkeit in seinem Brief an die Franzosen wird der Präsident der Republik die Vertreter der Religionen heute (Montag) um 9.30 Uhr im Élysée-Palast empfangen“, hieß es in einer Erklärung. Mehr als 180.000 Menschen partizipierten am Sonntag in Paris und Zehntausende in ganz Frankreich am „großen Marsch“ gegen Antisemitismus, an dem auch ein Großteil der politischen Klasse teilnahm. Jedoch war weder Emmanuel Macron noch die radikale linke Opposition bei den Demonstrationen anwesend. In einem offenen Brief an die Franzosen, der am Samstagabend von der Zeitung Le Parisien veröffen…

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  • Gegen Antisemitismus: Tausende demonstrieren am Sonntagnachmittag in ganz Frankreich

    Gegen Antisemitismus: Tausende demonstrieren am Sonntagnachmittag in ganz Frankreich

    Der Pariser Demonstrationszug, zu dem viele prominente Politiker und Abgeordnete erwartet werden, wird sich ab 15 Uhr in Bewegung setzen. Auf Initiative der Präsidentin der Nationalversammlung Yaël Braun-Pivet und des Senatspräsidenten Gérard Larcher findet um 15 Uhr in Paris ein Marsch gegen Antisemitismus statt. Die beiden Politiker wünschten sich einen „Marsch der Bürger“.Emmanuel Macron hat sich entschieden, nicht an diesem Antisemitismus-Marsch teilzunehmen. Der Staatschef veröffentlichte statdessen am Samstagabend einen offenen Brief an die Franzosen. Darin ruft er die Franzosen und Französinnen dazu auf, sich gegen das „unerträgliche Wiederaufleben eines ungezügelten Antisemitismus“ zu wehren. In Pau haben sich bereits am Mittag über 1.000 Menschen in einem Protestmarsch gegen Antisemitismus versammelt.Die Kundgebung gegen Antisemitismus in Pau am späten Vormittag wurde von mehr als 1.000 Menschen besucht, berichtet der Sender France Bleu Béarn Bigorre . Der Bürgermeister von Pa…

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  • „Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen“: Ein seltsames Wildschwein in Südfrankreich gesichtet

    „Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen“: Ein seltsames Wildschwein in Südfrankreich gesichtet

    Ein Naturliebhaber hat im Süden Frankreichs ein Tier fotografiert, das man noch nie zuvor gesehen hat. Es ähnelte einem Wildschwein, sah aber doch ganz anders aus…

    Daniel traute seinen Augen nicht. Der passionierte Wanderer und Tierliebhaber ist regelmäßig in der Gegend um Six-Fours im südfranzösischen Departement Var unterwegs. Eines seiner Hobbys ist es, Wärmebildkameras an Bäumen anzubringen und zwei oder drei Tage später wieder vorbeizukommen, um zu kontrollieren, welche Tiere fotografiert wurden.

    Als er am Dienstagmorgen eine seiner Kameras kontrollierte, war er verblüfft. „Ich hatte noch nie etwas Vergleichbares gesehen“, erzählt er der Zeitung Var-Matin. „Ein ganz weißer Körper, wie ein Schaf, und der Kopf ist schwarz“. Das Tier ist voluminös. Er schätzt sein Gewicht auf 80 kg. Und obwohl das Tier wie ein Wildschwein aussieht, ist sein Kopf flacher als für diese Tiere typisch.

    Neugierig geworden, sucht Daniel zuerst im Internet nach Informationen, findet aber keine Antwort. Eine Antwort gibt es schließlich bei der örtlichen Jagdgesellschaft. Bei dem Tier handelt es sich um eine Kreuzung aus einem Wildschwein und einem Chinaschwein. „Manche Privatpersonen halten Chinaschweine. Und manchmal entwischen sie“, erzählt der Vorsitzende der Jägerschaft, Hervé Fabre. Bei einer Begegnung im Wald kopulierten also ein Wildschwein und ein chinesisches Schwein miteinander und was dabei herauskam hat Daniels Kamera entdeckt.

    Bereits in der Vergangenheit haben sich Wildschweine und Hausschweine immer mal wieder fortgepflanzt. Sie werden in Frankreich als Cochonglier, Sanglochons oder Hybriden bezeichnet. Seit 1982 versucht der französische Staat dies einzuschränken, um die genetische Reinheit des Wildschweins zu erhalten.

    Mitten in der Jagdsaison hat das gekreuzte wilde Chinaschwein derzeit allerdings keine guten Karten: Während das Chinaschwein nicht getötet werden darf – es gilt als Haustier -, können die aus Kreuzungen hervorgegangenen Tiere von den Jägern abgeschossen werden.

  • Macron verurteilt in Brief an die Franzosen das „unerträgliche Wiederaufleben des Antisemitismus“

    Macron verurteilt in Brief an die Franzosen das „unerträgliche Wiederaufleben des Antisemitismus“

    Die Stellungnahme des französischen Staatschefs erfolgte am Vorabend des großen Marsches in Paris gegen den Antisemitismus. In einem offenen Brief an die Franzosen, den die Zeitung Le Parisien am Samstag, dem 11. November veröffentlichte, prangerte Präsident Emmanuel Macron am Vorabend des großen Marsches in Paris gegen Antisemitismus das „unerträgliche Wiederaufleben eines ungezügelten Antisemitismus“ an. „Ob religiös, sozial, identitätsbezogen oder rassistisch, der Antisemitismus ist immer so, wie Émile Zola ihn dargestellt hat: abscheulich“, schrieb der Präsident der Republik. Der französische Staatschef versichert, dass „ein Frankreich, in dem unsere jüdischen Mitbürger Angst haben, nicht Frankreich ist. Ein Frankreich, in dem Franzosen aufgrund ihrer Religion oder ihrer Herkunft Angst haben, ist nicht Frankreich“. Er rief dazu auf, dass das Land „vereint hinter seinen Werten, seinem Universalismus, vereint um seiner selbst willen“ bleibe und sich für Frieden und Sicherheit für all…

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  • Macron fordert Israel zur Einstellung der Bombardierungen in Gaza auf – Netanjahu sagt nein

    Macron fordert Israel zur Einstellung der Bombardierungen in Gaza auf – Netanjahu sagt nein

    In einem Interview mit dem britischen Fernsehen am Freitagabend hat Emmanuel Macron Israel „dringend aufgefordert, die Bombardierungen zu beenden“, bei denen Zivilisten im Gazastreifen getötet werden. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu schiebt die Schuld auf die Hamas. „Wir fordern Israel auf, aufzuhören“. Emmanuel Macron beantwortete am Freitagabend Fragen des britischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens BBC zu dem seit über einem Monat andauernden bewaffneten Konflikt zwischen Israel und der Hamas. „Wir teilen den Schmerz Israels. Und wir teilen den Wunsch, den Terrorismus loszuwerden“. Aber „de facto werden heute Zivilisten bombardiert. Diese Babys, diese Frauen, diese älteren Menschen werden bombardiert und getötet“. Dafür gibt es „keine Rechtfertigung“ und „keine Legitimität“. „Wir fordern Israel daher nachdrücklich auf, damit aufzuhören“, forderte das französische Staatsoberhaupt.

    Die „Reaktion Israels im…

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  • Neues Einwanderungsgesetz: 3.500 französische Ärzte kündigen zivilen „Ungehorsam“ an

    Neues Einwanderungsgesetz: 3.500 französische Ärzte kündigen zivilen „Ungehorsam“ an

    Zu den Unterzeichnern gehören prominente Namen wie der Notarzt Patrick Pelloux, die Vizepräsidentin des Kollegiums für Allgemeinmedizin Julie Chastang und der pädiatrische Nephrologe Rémi Salomon. Rund 3.500 angestellte und freiberufliche Ärzte, die gegen die Abschaffung der staatlichen Krankenhilfe (AME) für illegale Migranten sind, haben sich in einem Aufruf, der am Samstag, dem 11. November der Nachrichtenagentur AFP übermittelt wurde, angekündigt, solche Patienten „weiterhin kostenlos zu behandeln“, falls die Regelung von der Nationalversammlung abgeschafft werden sollte. „Ich, ein Arzt, erkläre, dass ich gemäß dem hippokratischen Eid, den ich geleistet habe, weiterhin illegale Patienten nach ihren Bedürfnissen kostenlos behandeln werde“, heißt es in der „Erklärung des Ungehorsams“. Zu den Unterzeichnern gehören der Notarzt Patrick Pelloux, Julie Chastang, Vizepräsidentin des Kollegiums für Allgemeinmedizin, und der pädiatrische Nephrologe Rémi Salomon. Der Text wurde von den Profe…

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