Kategorie: Frankreich

  • Sturm Geraldine: Blitz schlägt in Kontrollturm des Flughafens Brest ein – Flüge bis Dienstag gestrichen

    Sturm Geraldine: Blitz schlägt in Kontrollturm des Flughafens Brest ein – Flüge bis Dienstag gestrichen

    Wie schon am Vortag wird auch am Montag, dem 1. Januar 2024, kein Flugzeug vom Flughafen Brest abheben können. In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember schlug ein Blitz in den Kontrollturm ein.

    Der Durchzug des Sturmtiefs Geraldine hinterlässt sichtbare Spuren. Zumindest am Himmel über dem Norden Frankreichs. Der Kontrollturm des Flughafens von Brest, des wichtigsten Flughafens der Bretagne, ist in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2023 von einem Blitz getroffen worden. Die Folge: Alle Flüge waren bereits am Sonntag gestrichen worden.

    Der Flughafen teilte mit, dass auch an diesem Montag keine Flugzeuge abheben werden. Sie werden auch nicht landen dürfen. Die Rückkehr zur Normalität kann frühestens für Dienstagmittag erwartet werden. „Der Flughafen Brest Bretagne und die Flugsicherung suchen nach allen Lösungen, die eine sichere Wiederaufnahme des Flugverkehrs ermöglichen könnten, und bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten“, so der Flughafen.

  • Sturm Geraldine: 3 Departements am 1. Januar unter Warnstufe Orange

    Sturm Geraldine: 3 Departements am 1. Januar unter Warnstufe Orange

    Ein Tiefdruckgebiet kommt am Montag über die Atlantikküste nach Frankreich und wird die Departements Finistère und Morbihan der Gefahr von Überschwemmungen aussetzen. Die beiden Departements wurden von Meteo France auf die Warnstufe Orange gesetzt und schließen sich damit dem Departement Pas-de-Calais an, für das am Montag weiterhin eine Hochwasserwarnung gilt.

    Am 1. Januar wird es im größten Teil Frankreichs bedeckt und regnerisch sein, wobei der Wind am Ende des Tages zum Teil stark zunehmen wird. Météo-France hat drei Departements auf die Warnstufe Orange gesetzt. Im Osten, im Departement Pas de Calais, wurde zwar die Warnstufe Orange wegen Regen und Überschwemmung aufgehoben, aber das Departement bleibt dennoch am Montag unter der Warnstufe Orange wegen Hochwasser. Eine Störung nähert sich im Westen auf dem Atlantik heute der bretonischen Küste, eine Folge des Sturmtiefs Geraldine.

    „Die Tätigkeit dieses Tiefs wird die ganze Nacht hindurch sowie einen Großteil des Dienstags anhalten, mit starken Regenfällen, die zu großen Niederschlagssummen führen können“, sagt Météo-France voraus. Am Montagvormittag werden Schauer von der Normandie über die Hauts-de-France, die Ile-de-France, den Grand-Est bis hin zur Alpennordseite unterwegs sein. Der Westwind wird mit 60 bis 80 km/h wehen und es wird häufig zu heftigen Schauern kommen.

    Trockenes und bewölktes Wetter in Okzitanien.
    Von der Region Paca bis zum Languedoc-Roussillon, dem südlichen Okzitanien und der Nouvelle-Aquitaine wird es trocken sein, aber die Wolken werden dominieren. Im Rest des Landes ist der Himmel bedeckt und es gibt leichten Regen, der von der Spitze der Bretagne aus im Zusammenhang mit der Ankunft einer neuen Wetterverschlechterung schnell stärker wird, und das alles bei einem Westwind, der in den Spitzen 60 bis 70 km/h erreicht.

    Am Nachmittag setzt sich die Sonne südlich einer Linie vom Becken von Arcachon bis zu den Alpen durch, etwas weniger stark von der Côte d’Azur bis nach Korsika, wo der Wind bis zu 100 km/h in den Spitzen erreicht. Überall sonst ist der Himmel bedeckt, es ist regnerisch und die Niederschläge sind von der belgischen Grenze bis zur Normandie, der Bretagne und dem Pays de la Loire am stärksten. Auf den Bergmassiven fällt ab 1.200 bis 1.400 m Schnee.

    Diese Bedingungen werden sich in den kommenden Tagen kaum ändern, aber der Südwestwind wird am Abend des Montags in den beiden nordwestlichen Dritteln Frankreichs stärker wehen und erreicht 60 bis 80 km/h im Landesinneren und sogar 90 km/h im Küstenbereich. Bei Sonnenaufgang am Dienstag werden 4 bis 8 Grad im Landesinneren und 8 bis 10 Grad an den Küsten erwartet. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 9 Grad im Grand-Est und 12 bis 14 Grad im Landesinneren, der Bretagne und südlich der Garonne.

  • Neujahrswünsche von Emmanuel Macron: Der Staatschef zieht Bilanz für das Jahr 2023

    Neujahrswünsche von Emmanuel Macron: Der Staatschef zieht Bilanz für das Jahr 2023

    Wie an jedem 31. Dezember hat der Präsident der Republik den Menschen in Frankreich in einer Ansprache seine Neujahrswünsche überbracht. Die 13-minütige Rede war in drei Teile gegliedert: die Bilanz des Jahres 2023, die Aussichten für 2024 und die Tonalität, die dem neuen Jahr gegeben werden soll. Emmanuel Macron will ein ereignisreiches Jahr hinter sich lassen. In seinen Neujahrsgrüßen an die Franzosen am Abend des Sonntags, dem 31. Dezember, wollte der Präsident der Republik eine Botschaft der Einheit vermitteln. „2024 wird das Jahr der Entschlossenheit, der Wahl, der Regeneration, des Stolzes“, sagte er direkt zu Beginn seiner Ansprache. Emmanuel Macron betonte anschließend die wichtigen Ereignisse, die die Franzosen 2024 zusammenbringen werden: die Olympischen Spiele, die Gedenkfeiern zum D-Day oder die Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris. Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 20242024 soll ein Jahr der Regeneration werden nach einem Jahr 2023, das zunächst von den Protesten g…

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  • Neujahr 2024: So können Sie Ihre guten Vorsätze fürs neue Jahr umsetzen

    Neujahr 2024: So können Sie Ihre guten Vorsätze fürs neue Jahr umsetzen

    Das letzte Wochenende vor dem neuen Jahr ist die richtige Zeit, über Ihre guten Vorsätze für 2024 nachzudenken. Doch diese das neue Jahr über einzuhalten, kann sich als schwierig erweisen. Hier einige Tipps, wie es doch klappen könnte.

    Neue Woche, neues Jahr. Für Abergläubische ist Montag, der 1. Januar 2024, der perfekte Tag, um gute Vorsätze zu fassen. Fast drei von fünf Franzosen haben es geschafft, mindestens einen der Anfang 2023 gefassten Vorsätze einzuhalten, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos ergab.

    Hier ein paar kleine Tipps, die Ihnen helfen können, Ihre guten Vorsätze erfolgreich umzusetzen:

    Auch in diesem Jahr bleibt mehr körperliche Aktivität́ für 32 % der befragten Franzosen Vorsatz Nummer 1. Es ist symbolisch: Es sind noch sechs Monate bis zum Sommer, die Tage werden immer länger. Die Fitnessstudios füllen sich im Januar. Doch schon bald kann mangelnde Motivation den Elan bremsen. Um an seinen Zielen festzuhalten, müssen diese messbar und vor allem gut planbar sein.

    Statt zu sagen „Ich möchte mit Sport beginnen“, sollten Sie sich zum Beispiel sagen: „Ich möchte dreimal pro Woche Sport treiben“ oder „Ich möchte einen 5-Kilometer-Lauf schaffen“. Letztendlich bedeutet „mit Sport beginnen“ alles Mögliche. Aber „drei Trainingseinheiten pro Woche absolvieren“ ist leicht messbar.

    Seine Ziele zu unterteilen ist auf alle Fälle motivierender. Sie können sie in verschiedene kleine Schritte oder auch in Wochen aufteilen. Das Ziel erscheint dann nicht als „ein Berg, den es zu überwinden gilt“. Auch das Erreichen der einzelnen Etappen wird Ihnen Selbstvertrauen geben.

    Fehlt es Ihnen an Motivation? Es gibt verschiedene Techniken, mit denen man seine Motivation verstärken kann. Es ist jedoch wichtig, diejenige zu finden, die für Sie individuell funktioniert. Die beiden amerikanischen Forscherinnen Erika Kirgios und Katy Milkman haben sich auf die Frage konzentriert, wie man den Erfolg einer Verhaltensänderung sicherstellen kann.

    Zum einen geht es darum, einen Anreiz zu finden. Das Ziel ist es, positives Verhalten mit einer „Belohnung“ oder „Bestrafung“ zu fördern. Auch die Strafe muss nicht per se negativ sein. Wenn Sie z. B. aufhören wollen, vulgäre Wörter zu sagen, können Sie für jedes Schimpfwort 1 Euro in eine Box werfen. Am Ende des Jahres können Sie dieses Sparschwein für etwas Positives verwenden.

    In die gleiche Richtung geht der „Schummeltag“. Ziel ist es, die Tage, an denen Sie unmotiviert und müde sind, in Ihrer Planung zu berücksichtigen, ohne sich schuldig zu fühlen. Eine Methode, um den „Abstinenzverletzungs-Effekt“ zu vermeiden. Besser ist es in jedem Fall, eher einen einzigen Tag auf Ihrem Plan zu verpassen, an dem Sie unmotiviert waren, als eine ganze Woche…

    Gute Vorsätze zu fassen sollte auf keinen Fall zu einer Last werden. Oft genug handelt es sich bei einem Scheitern nicht um unrealistische Ziele, sondern um einen unhaltbaren Zeitplan. Sie wollen zum Beispiel zehn Kilogramm abnehmen. Wenn Sie das gesamte Gewicht in nur anderthalb Monaten verlieren wollen, dann dürfen Sie nur 400 bis 500 Kalorien pro Tag essen. Für einen Erwachsenen liegt der Tagesbedarf aber bei etwa 1.800 bis 3.200 Kalorien. Nur 500 Kalorien zu essen ist gefährlich und kontraproduktiv. Wenn Sie hingegen 20 Wochen lang auf 500 Kalorien pro Tag verzichten, können Sie Ihr Ziel fast problemlos erreichen.

    Allein läuft man schneller, gemeinsam kommt man weiter. Erzählen Sie anderen von Ihren Vorsätzen und versuchen Sie, einen Verwandten, einen Freund oder einen Kollegen zu finden, der dieselben Vorsätze hat wie Sie. So können Sie sich gegenseitig ermutigen, sich Tipps für den gemeinsamen Erfolg geben und sich gegenseitig herausfordern. Sie können auch das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Melden Sie sich z. B. für eine Aktivität mit einem Freund oder einer Freundin an, den oder die Sie sonst nur selten sehen können. So können Sie neue Dinge lernen und wertvolle Zeit mit der Person verbringen. Wenn Sie Ihre Vorsätze öffentlich machen, wird das Ihre Ernsthaftigkeit in Bezug darauf noch verstärken.

    Wir wünschen Ihnen viel Geschick und Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Vorsätze für das Jahr 2024!

  • Rückblick auf die polemischsten Sätze von Emmanuel Macron im Jahr 2023

    Rückblick auf die polemischsten Sätze von Emmanuel Macron im Jahr 2023

    Der französische Präsident ist inzwischen bekannt dafür, dass er es sich zur Gewohnheit macht, durch die Wahl seiner Worte und Sätze eine Debatte zu provozieren, selbst wenn er damit manchmal die Empörung der Opposition hervorruft. Das Jahr 2023 war da keine Ausnahme. „Es gibt kleine Sätze, hinter denen ich voll und ganz stehe“, erklärte Emmanuel Macron im April 2023 den Lesern der Zeitung Le Parisien. Der französische Staatschef verwendet gerne mal schockierende Formulierungen, die Polemiken auslösen. Insbesondere durch die Verwendung von Wörtern wie „factieux“ oder auch „décivilisation“ setzte er diese Strategie auch im Jahr 2023 fort. „Wer hätte die Klimakrise vorhersagen können?“Wenige Stunden vor dem Jahreswechsel 2022/2023 sorgte Emmanuel Macron für eine Polemik in der Klimafrage. „Wer hätte (…) die Klimakrise mit ihren spektakulären Auswirkungen noch in diesem Sommer in unserem Land vorhersagen können?“, sagte der Staatschef bei seinen im Fernsehen übertragenen Neujahrswünschen …

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  • Silvester 2023: Dieses Jahr sind nur wenige Austern auf den Tischen in Frankreich zu finden

    Silvester 2023: Dieses Jahr sind nur wenige Austern auf den Tischen in Frankreich zu finden

    Normalerweise sind sie in Frankreich die Stars des Silvesterabends, doch in diesem Jahr werden sie nicht degustiert. Nach dem Arcachon-Becken sind nun auch einige Austern aus der Normandie für den Verkauf gesperrt, was Ängste unter den Verbrauchern schürt. Dieser Kunde wird am Sonntagabend an Silvester keine Austern essen. „Wir werden bei Freunden feiern, die das nicht gewohnt sind, das sät Zweifel“, erklärte er. Seit dem Vormittag stornieren viele Kunden ihre Bestellungen und kommen zu den Händlern, um ihr Geld zurückzuerhalten. „Es ist eine Zeit im Jahr, in der unsere Arbeit ziemlich hektisch ist. Wir nehmen das normalerweise gerne in Kauf. Jetzt überarbeitet zu sein und sich auch noch rechtfertigen zu müssen, ist kompliziert und stressig“, kommentiert die Austernzüchterin Marion Quénet-Lejeune gegenüber dem Sender France 2. Die Reinigung mit Meerwasser ist ein Garant für gesundheitliche Sicherheit.Umso mehr, als das Vermarktungsverbot für Austern nicht die Stadt Lestre (Manche) betr…

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  • Unwetter: Pas-de-Calais ab Mittag auf Warnstufe Orange „Regen-Überschwemmung“ und „Hochwasser“

    Unwetter: Pas-de-Calais ab Mittag auf Warnstufe Orange „Regen-Überschwemmung“ und „Hochwasser“

    Für das Departement, das bereits im November von heftigen Unwettern betroffen war, gilt ab Sonntagmittag die Alarmstufe Orange.

    Das Departement Pas-de-Calais wird am Sonntag, dem 31. Dezember, wegen der Gefahr von „Regen / Überschwemmungen“ und „Hochwasser“ ab 12 Uhr auf die Warnstufe Orange gesetzt, so der aktuelle Wetterbericht von Météo France. Im Gefolge des Tiefs „Geraldine“ „werden sich die Schauer, die in einer südwestlichen Strömung begonnen haben zu zirkulieren, allmählich über dem Pas-de-Calais intensivieren“, erklärt Météo France. Die Warnung „Regen / Überschwemmung“ dauert bis zum Ende des Sonntags, und die Warnung wegen der Gefahr von „Hochwasser“ wird bis Montag, den 1. Januar, fortgesetzt.

    Von den 6.200 km Straßen des Départements Pas-de-Calais waren bereits 475 km durch die schweren Überschwemmungen im November beschädigt worden. Einige Straßen waren aufgebrochen oder sogar eingestürzt. Das Pas-de-Calais wird erst im Frühjahr genau wissen, wie groß die Schäden tatsächlich sind. In der Zwischenzeit hat die Präfektur 50 Millionen Euro für die dringendsten Reparaturen des Straßennetzes und beschädigter Bauwerke bereitgestellt.

  • Religion: Frankreich wird 2024 keine Imame mehr aus anderen Länden akzeptieren

    Religion: Frankreich wird 2024 keine Imame mehr aus anderen Länden akzeptieren

    Ab dem 1. Januar wird Frankreich keine neuen Imame mehr für seine Moscheen akzeptieren, die von anderen Ländern entsandt werden. Es war eines der großen Versprechen von Emmanuel Macron, das er 2020 bei einer Rede in Les Mureaux (Departement Yvelines) angekündigt hatte. In einem Brief an die betroffenen Länder kündigte der französische Innenminister Gérald Darmanin an, dass Frankreich ab dem 1. Januar keine Imame mehr akzeptieren werde, die aus anderen Ländern entsandt werden. Diejenigen, die sich bereits im Land befinden, müssen ihren Status nach dem 1. April ändern. 300 entsandte Imame befinden sich derzeit in FrankreichDie von Marokko, der Türkei oder Algerien entsandten Imame, die von diesen Staaten bezahlt werden, werden zum Teil beschuldigt, einen radikalen Islam zu vermitteln. „Eine solche Maßnahme ist vielleicht notwendig, aber nicht ausreichend, da der separatistische Diskurs mehrere Typologien aufweist. Das Problem ist, dass sich Separatismus, Fundamentalismus und Extremismus …

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  • Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    2023 war für Marseille ein schwarzes Jahr, was die Tötungsdelikte in Zusammenhang mit dem Drogenhandel angeht. Schuld daran war ein Krieg, den sich zwei verfeindete Clans lieferten.

    48 Tote und 118 Verletzte – Schießereien am Tag und in der Nacht, oft auf offener Straße: Nie zuvor hat der Drogenhandel in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) innerhalb eines Jahres so viele Opfer gefordert. Von Nord bis Süd blieb fast kein Stadtviertel verschont. Laëtitia Linon ist Mitglied eines Opferkollektivs. „Noch vor zwei Jahren lautete das, was man in unserem Kollektiv zu hören bekam, solange es in den nördlichen Vierteln passiert, bleibt es unter sich. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. (…) Sie kommen und schießen in jedem Viertel. (…) Sie schauen nicht mehr hin, sie schießen“, sagt sie auf dem Sender France 2.

    Ein Krieg zwischen zwei verfeindeten Clans von Drogenhändlern.
    Ende Oktober gingen mehrere Hundert Bürger von Marseille auf die Straße. Wieder mal war eine neue Stufe der Gewalt erreicht worden. Die Studentin Soucayna wurde in ihrem Zimmer von einer verirrten Kugel getötet, die die Wand durchschlug. Im Jahr 2023 wurden vier Personen erschossen, die keinerlei Verbindung zu irgendwelchen Drogengeschäften hatten. Der Grund für die meisten tödlichen Schüsse war eine Fehde zwischen zwei verfeindeten Drogendealer-Clans. Drei Viertel aller Schießereien in Marseille seit Januar 2023 stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Konflikt.

  • Weihnachtswunder: 47-jährige Mutter überlebt einen Sturz über mehrere hundert Meter am Pic du Midi

    Weihnachtswunder: 47-jährige Mutter überlebt einen Sturz über mehrere hundert Meter am Pic du Midi

    Eine Mutter überlebte am Abend des 28. Dezember wie durch ein Wunder einen Sturz über mehrere hundert Meter im Bereich des Pic du Midi (Hautes-Pyrénées). Zusammen mit ihrer Familie hatte sie den Aufstieg auf den Pic mit einer völlig ungeeigneten Ausrüstung unternommen.

    Naivität oder Unbedachtheit? Auf jeden Fall wäre der Familienausflug beinahe in einem Drama geendet. Am Abend des 28. Dezember wurden die Bergretter des Peloton de gendarmerie de haute montagne in Pierrefitte-Nestalas (Hautes-Pyrénées) zu einem Notfall gerufen, um einer 47-jährigen Touristin zu helfen, die im Bereich des Pic du Midi abgestürzt war.

    Die Frau war vor den Augen ihrer Familie, die am Nachmittag mit dem Ziel aufgebrochen war, den Gipfel des Pic du Midi (2.877 m ü. M.) nur mit Schneeschuhen an den Füßen zu erreichen, mehrere hundert Meter weit einen Abhang hinuntergestürzt.

    „Sie hatten keine Bergerfahrung und dachten, dass der Weg, den sie auf einer Karte gefunden hatten, sie zum Gipfel führen würde. Sie hatten den Plan, mit der Seilbahn wieder hinunter zu fahren“, berichtet ein Mitglied des Rettungsteams.

    „Nur war der Pfad natürlich vom Schnee bedeckt. Und um einen solchen Aufstieg zu bewältigen, ist Bergsteigerausrüstung eigentlich Pflicht.“

    Erst bei Einbruch der Dunkelheit konnten die Helfer aus der Luft die Urlauberin retten und in ein Krankenhaus fliegen.

    Die Frau konnte zum Glück mit nur einigen oberflächliche Wunden und Kratzer mit dem Hubschrauber der Luftabteilung der Gendarmerie evakuiert werden.
    Die aus Bergerac stammende Familie wurde anschließend in die Rettungsstation von La Mongie gebracht.

    Die 47-Jährige hatte enormes Glück, dass sie bei ihrem Sturz nicht auf Steinblöcke traf. „Der Ausgang hätte fatal sein können“, bekräftigten die Rettungskräfte und bitten alle Berggänger, derzeit äußerste Vorsicht walten zu lassen. „Manchmal rufen uns einige Leute an und fragen nach Informationen über gute Verhaltensweisen. Wir beantworten diese Anfragen immer wieder gerne“.

    Der Pic du Midi kann im Winter nicht mit einfachen Schneeschuhen bestiegen werden. „Bevor man sich auf solche Wanderungen begibt, sollte man sich immer die Mühe machen, sich im Vorfeld gut zu informieren.“