Kategorie: Frankreich

  • Departement Var: Leichen einer Frau und eines Mannes in einer Wohnung in Saint-Mandrier entdeckt

    Departement Var: Leichen einer Frau und eines Mannes in einer Wohnung in Saint-Mandrier entdeckt

    Der 66-jährige Mann war bereits im Januar 2023 wegen „Belästigung“ seiner Ex-Ehefrau vor Gericht gestellt worden.

    Die Leichen einer Frau und eines Mannes wurden am Freitag, dem 12. Januar, in einer Wohnung in Saint-Mandrier-sur-Mer, in der Nähe von Toulon (Departement Var), entdeckt, berichtet der Sender France Bleu Provence.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Toulon ereignete sich die Tat „wahrscheinlich am Donnerstagabend“, doch die Leichen wurden erst „am Freitagnachmittag“ von einem Familienmitglied entdeckt. Die Frau war 56 Jahre und der Mann 66 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft bevorzugt die These eines Feminizids mit anschließendem Selbstmord.

    Ein seit mehreren Jahren geschiedenes Paar
    Ersten Ermittlungen zufolge drang der Mann am Donnerstagabend in die Wohnung seiner Ex-Frau ein, die sich im ersten Stock des Wohnhauses befindet. Am Tatort wurde eine Leiter entdeckt. Anschließend erschoss er seine Ex-Frau und nahm sich anschließend selbst das Leben. Die Staatsanwaltschaft von Toulon gab an, dass das Paar seit mehreren Jahren geschieden sei.

    Der 60-Jährige war im Januar 2023 vor dem Gericht in Toulon wegen „Belästigung“ seiner Ex-Ehepartnerin zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, wobei ihm darüber hinaus verboten wurde, zwei Jahre lang mit dem Opfer in Kontakt zu treten. Zusätzlich wurde dem mann gerichtlich verboten, die Wohnung seiner Ex-Frau zu betreten. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet.

  • Passant entdeckt Skelett auf offener Straße in Marseille – Tod könnte schon vor zehn Jahren eingetreten sein

    Passant entdeckt Skelett auf offener Straße in Marseille – Tod könnte schon vor zehn Jahren eingetreten sein

    Ein Passant entdeckte im 15. Arrondissement von Marseille ein menschliches Skelett. Die Person soll bereits vor etwa zehn Jahren gestorben sein.

    Am Nachmittag des Mittwochs, dem 10. Januar, entdeckte ein Passant auf einer Straße in Marseille ein menschliches Skelett, das hinter einem Sicherheitsgeländer versteckt lag, wie der Sender TF1 Info berichtete. Der Schädel, ein Schulterblatt, ein Oberschenkelknochen und das Becken waren sichtbar. Der Passant wählte die Notrufnummer 17, um seinen Fund zu melden.

    Ein Tod, der etwa zehn Jahre zurückliegen könnte
    Weitere Nachforschungen der Polizei brachten den Rest des Skeletts zum Vorschein, der im Boden verborgen lag. Die Polizisten fanden außerdem ein Mobiltelefon, eine Umhängetasche und Ausweispapiere eines 53-jährigen Mannes, der der Polizei nicht bekannt war.

    Der Tod könnte sich vor etwa zehn Jahren ereignet haben. Die Knochen werden derzeit analysiert, um den Zeitraum, in dem der Mann starb, genauer zu bestimmen und mehr über die Ursachen seines Todes zu erfahren. Die Staatsanwaltschaft von Marseille hat eine Untersuchung eingeleitet.

  • Bei Nizza: Bus stürzt ab – Fahrer stand unter Drogeneinfluss

    Bei Nizza: Bus stürzt ab – Fahrer stand unter Drogeneinfluss

    Am Freitag, dem 12. Januar, stürzte ein Bus in Levens (Departement Alpes-Maritimes) zehn Meter in die Tiefe. Zwei Fahrgäste im Alter von 14 Jahren wurden schwer verletzt. Der Fahrer wurde nach dem Unfall positiv auf Cannabis und Kokain getestet und verhaftet.

    Am Freitag, dem 12. Januar, stürzte ein Bus in Levens (Alpes-Maritimes) auf die etwa 10 Meter tiefer liegenden Bahnschienen. Der Fahrer und die beiden 14-jährigen Fahrgäste konnten schnell aus dem auf der Seite liegenden Bus gerettet werden. Mit schweren Verletzungen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. „Der Fahrer war aus unbekannten Gründen bergauf fahrend rechts gegen einen Felsen geprallt und nach Gegenlenken links neben der Straße etwa zehn Meter in die Tiefe gestürzt“, berichtete der Einsatzkommandant der Feuerwehr des Departements Alpes-Maritimes.

    Glücklicherweise befanden sich nur drei Personen an Bord. Unmittelbar nach dem Unfall wurde der 31-jährige Fahrer positiv auf Cannabis und Kokain getestet. Er war bereits früher wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Am Freitagabend verwies die zuständige Verkehrsbehörde auf die Verantwortung des für die Linie zuständigen Subunternehmers und erklärte, sie sei bereit, Klage einzureichen. Der Bus wurde aus dem Gleisbett gezogen. Der Fahrer befindet sich in Polizeigewahrsam. Er könnte wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt werden.

  • Zyklon Belal: Im Überseedepartement La Réunion herrscht heute ab 17 Uhr Pariser Zeit Alarmstufe Rot

    Zyklon Belal: Im Überseedepartement La Réunion herrscht heute ab 17 Uhr Pariser Zeit Alarmstufe Rot

    Das französische Überseedepartement La Réunion bereitet sich auf den Durchzug des „sehr gefährlichen Zyklons“ Belal, mit „potenziell verheerenden Winden“ in der Nacht von Sonntag auf Montag vor. Die Insel wird ab 17 Uhr (20 Uhr auf La Réunion) am Sonntagabend in Alarmstufe Rot versetzt. Die Bevölkerung wird aufgefordert, die Häuser nicht zu verlassen.

    La Réunion wurde am Samstagabend bereits unter Zyklonwarnstufe Orange gestellt, was „Gefahr innerhalb von 24 Stunden“ bedeutet. Eine Warnstufe, die um 17 Uhr Pariser Zeit – Ortszeit La Reunion 20 Uhr – auf Rot wechselt.

    Der Sturm Belal, der derzeit als tropischer Wirbelsturm eingeordnet ist, befindet sich weniger als 300 Kilometer nördlich von La Réunion. Er könnte sich jedoch zu einem „sehr gefährlichen Zyklon mit extremen Winden“ entwickeln, wenn er in der Nacht von Sonntag auf Montag an der französischen Insel vorbeizieht, so Météo-France.

    Es wird erwartet, dass der Zyklon in den nächsten 24 Stunden weiter an Intensität zunimmt. „Die Unsicherheit über die genaue Zugbahn liegt noch bei etwa 80 km, aber die Wahrscheinlichkeit eines Durchzugs in unmittelbarer Nähe von La Réunion ist signifikant“, meldete die französische Wetteragentur.

  • Premierminister Gabriel Attal verspricht 32 Milliarden € für das französische Gesundheitssystem

    Premierminister Gabriel Attal verspricht 32 Milliarden € für das französische Gesundheitssystem

    Der neue Regierungschef und seine Gesundheitsministerin Catherine Vautrin besuchten am Samstag die Universitätsklinik in Dijon. Premierminister Gabriel Attal und die Ministerin für Arbeit, Gesundheit und Solidarität, Catherine Vautrin, besuchten am Samstag, dem 13. Januar, das Universitätsklinikum (CHU) in Dijon. „In den nächsten fünf Jahren werden 32 Milliarden Euro zusätzlich in unser Gesundheitssystem investiert“, sagte der Regierungschef anlässlich dieses Besuches vor der Presse. „Der nächste Haushalt, den meine Regierung vorzulegen hat, wird ein historischer Haushalt für das öffentliche Krankenhaus sein“, fügte er hinzu und versprach die „Fortsetzung einer massiven Investition für das Krankenhaus“. Grundlage sei die Erhöhung des Budgets der Krankenversicherung, die im letzten Gesetz zur Finanzierung der Sozialversicherung verabschiedet wurde, erklärte das Umfeld des Premierministers gegenüber dem Sender Franceinfo am Samstagnachmittag. Das betrifft nicht nur die Krankenhäuser, son…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich: – 31.8°C in der letzten Nacht in einem „Kälteloch“ gemessen

    Frankreich: – 31.8°C in der letzten Nacht in einem „Kälteloch“ gemessen

    Die Kälte hat sich in Frankreich eingenistet. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in einem „Kälteloch“ eisige Temperaturen gemessen. Welches sind die Orte, an denen es in Frankreich am kältesten ist?

    Brrr – man stelle sich vor, bei einer Außentemperatur von -31,8°C nach draußen gehen zu müssen. Das ist die Temperatur, die letzte Nacht um 3 Uhr morgens in Darbounouse auf der Hochebene des Vercors gemessen wurde, wie die Aufzeichnungen von Info Climat belegen. Die Ebene von Darbounouse ist das, was man ein „Kälteloch“ nennt. Sie liegt zwischen La Chapelle-en-Vercors und Corrençon-en-Vercors im Departement Isère.

    „Es ist ein Ort, an dem es thermische Anomalien gibt. Man liegt meist 10°C unter den anderen Temperaturen. Man hat immer extrem kalte Temperaturen im Vergleich zu den Rändern des Talkessels“, erklärte der Geologe Pierre-Eymard Biron gegenüber dem TV-Sender France Bleu. Die Täler im Vercors und im Jura sind dafür bekannt, dass sie im Winter solche extremen Temperaturen aufweisen können. In der Combe Noire de Mignovillard im Jura wurden am vergangenen Freitag um 9 Uhr morgens -36,4°C gemessen.

    Vom absoluten Kälterekord in Frankreich ist man jedoch noch ein ganzes Stück entfernt. Dieser Rekord liegt bei – 41°C. Diese Tiefsttemperatur war im Winter 1985 in Mouthe im Département Doubs in einem Dorf gemessen worden, das den Spitznamen „Klein-Sibirien“ trägt.

    Wie sind solche Temperaturen möglich? Sie entstehen in tiefen und engen Tälern, in die eisige Luft eindringt und dort ein Mikroklima schafft. Nachts, bei klarem Himmel und Windstille, strömt die kalte Luft in die Täler und wird dort eingeschlossen. Nur wenige Kilometer entfernt können die Temperaturen viel milder sein.

    Die bekanntesten Kältelöcher befinden sich im Haut-Doubs um den Ort Mouthe, in den Alpen um Chamonix, in den Pyrenäen bei Cauterets oder im Ossau-Tal und in geringerem Maße im Zentralmassiv in der Nähe der Margeride und an einigen Flanken des Sancy im Cantal, listet La Chaîne Météo auf.

  • Frankreich: Mindestens vier Migranten sterben bei gescheiterter Ärmelkanal-Überquerung

    Frankreich: Mindestens vier Migranten sterben bei gescheiterter Ärmelkanal-Überquerung

    Vier Migranten starben, als sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag versuchten, die britische Küste über den Ärmelkanal zu erreichen. Ein fünfter befindet sich in Lebensgefahr. Ihr Boot war gegen 2 Uhr morgens in eiskaltem Wasser umgekippt, sodass sie kaum eine Überlebenschance hatten. Laut der Zeitung Voix du Nord sind die Opfer „syrische oder irakische“ Staatsangehörige.

    Eine neue Tragödie hat sich im Ärmelkanal abgespielt. Mindestens vier Migranten starben in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 14. Januar, und ein weiterer wurde in der Nähe eines Strandes in Wimereux (Pas-de-Calais) schwer verletzt aufgefunden. Sie hatten offensichtlich versucht, in eiskaltem Wasser ein Boot zu erreichen, mit dem sie nach Großbritannien übersetzen wollten, wie die Präfektur für Seefahrt mitteilte.

    „Zum jetzigen Zeitpunkt sind vier Migranten tot und ein Migrant in Lebensgefahr, der in das Krankenhaus von Boulogne-sur-Mer verlegt wurde, zu beklagen“, sagte die Seepräfektur gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung La Voix du Nord.

    Das Boot der Migranten sei umgekippt, berichtet die Zeitung La Voix du Nord und schreibt ausserdem, dass es sich bei den Opfern laut dem Leiter der Rettungsmaßnahmen um „junge Erwachsene syrischer oder irakischer Nationalität“ handele. „In einem nur 10 °C warmen Wasser bei einer Außentemperatur von 4 °C sind die Überlebenschancen besonders gering“, so die Regionalzeitung.

    Das Drama ereignete sich gegen 2 Uhr morgens, wie die Préfecture maritime de la Manche et de la Mer du Nord (Prémar) der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. „Bei der Abfahrt eines Bootes vom Strand befanden sich die Personen in Schwierigkeiten und hatten Probleme, das Boot zu erreichen“.

    Ordnungskräfte an Land hätten die geplante Abfahrt eines Bootes und Personen, die sich im Wasser in Schwierigkeiten befänden, gemeldet. Ein „Großteil der Schiffbrüchigen wurde von Ordnungskräften vor Ort geborgen“.

    Der Einsatzschlepper Abeille Normandie, der sich auf Patrouille in dem Gebiet befand, ließ ein Boot zu Wasser, um die Schiffbrüchigen zu bergen. Dabei entdeckte die Besatzung „leblose oder bewusstlose Personen“ in 9°C kaltem Wasser.

    Insgesamt wurden 71 weitere Exilanten geborgen und versorgt, darunter etwa zehn Kleinkinder, berichtet die Zeitung La Voix du Nord. Die Überlebenden wurden in einen Hangar in Calais gebracht, der im Rahmen des Kälte-Notplans für Migranten zur Verfügung gestellt wurde.

    Im Jahr 2023 starben laut einer Zählung der Seepräfektur für den Ärmelkanal und die Nordsee offiziell zwölf Migranten bei dem Versuch, den Ärmelkanal zu überqueren. Die letzten beiden bekannten Todesfälle im Ärmelkanal passierten am 15. Dezember, als zwei Migranten am selben Tag bei zwei verschiedenen Überquerungsversuchen starben.

  • Airbus bestätigt seinen Platz als weltweite Nr. 1 im Jahr 2023 vor Boing

    Airbus bestätigt seinen Platz als weltweite Nr. 1 im Jahr 2023 vor Boing

    Sowohl bei den Bestellungen als auch bei den Auslieferungen liegt Airbus im Jahr 2023 weit vor seinem Hauptrivalen Boeing. Der europäische Flugzeughersteller hat nicht nur sein Ziel von 720 Auslieferungen übertroffen, sondern auch eine Rekordzahl an Aufträgen verzeichnet.

    Airbus behält seinen Platz an der Weltspitze. Der europäische Flugzeughersteller hat im letzten Jahr deutlich mehr Aufträge erhalten und mehr Flugzeuge ausgeliefert als sein direkter Konkurrent Boeing. Airbus hat nicht nur sein Ziel von 720 Auslieferungen bis Ende 2023 übertroffen, sondern auch eine Rekordzahl an Verkäufen verzeichnet. Der in Toulouse ansässige Flugzeughersteller legte er nun seine Ergebnisse für das vergangene Jahr vor.

    Mit 2.094 bestellten Flugzeugen im letzten Jahr übertrifft Airbus seinen bisherigen Rekord von 1.503 bestellten Flugzeugen, der vor zehn Jahren aufgestellt wurde, bei weitem. Die bestellten 820 Flugzeugen im Jahr 2022, 507 Bestellungen im Jahr 2021 und den 268 Flugzeugen, die 2020 bestellt wurden, sind weit übertroffen worden. Boeing ist mit 1.314 Nettobestellungen im vergangenen Jahr deutlich abgeschlagen.

    Der Auftragsbestand von Airbus zum Jahresende 2023 belief sich auf 8.598 Flugzeuge. Bei den derzeitigen Produktionsraten entspricht dies einer Produktionszeit von mehr als elf Jahren.

    „2023 war ein denkwürdiges Jahr für das Verkehrsflugzeuggeschäft von Airbus, mit einem außergewöhnlichen Umsatz und Auslieferungen am oberen Ende unserer Zielvorgabe“, sagte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus.

    Christian Scherer, der neue Leiter des Geschäftsbereichs Verkehrsflugzeuge von Airbus, freute sich über die Erholung des Marktes für Langstreckenflugzeuge. „Was wir 2023 gesehen haben, ist, dass neben dem Markt für Single-Aisle-Flugzeuge sich auch der Markt für Großraumflugzeuge viel früher als erwartet und kräftig erholt hat. Wir haben noch nie so viele A320 oder A350 in einem Jahr verkauft, ganz zu schweigen davon, dass wir sieben neue Kunden für die A350-1000 begrüßen konnten. Die Reisetätigkeit nimmt wieder zu und die Dynamik ist hoch! „

    Bei den Auslieferungen musste sich Airbus anstrengen, um das von Firmenchef Guillaume Faury gesetzte Ziel von 720 Auslieferungen zu halten und sogar zu übertreffen. Mit 735 ausgelieferten Flugzeugen (gegenüber 661 im Jahr 2022) gelang den Teams des europäischen Flugzeugherstellers ein wahrer Kraftakt. Im Dezember liefen in Toulouse, Hamburg (Deutschland), Mobile (USA) und Tianjin (China) 112 Flugzeuge vom Band. Seit Jahresbeginn wurden durchschnittlich 57 Maschinen pro Monat ausgeliefert. Boeing lieferte im Jahr 2023 insgesamt 528 Flugzeuge aus. Für dieses Jahr hat sich Airbus noch kein Ziel gesetzt.

  • Steuern: 9 Millionen Franzosen erhalten am 15. Januar eine Überweisung vom Finanzamt…

    Steuern: 9 Millionen Franzosen erhalten am 15. Januar eine Überweisung vom Finanzamt…

    Etwa 9 Millionen Franzosen werden ab dem 15. Januar eine Rückerstattung von der Direction générale des Finances Publiques (DGFiP) erhalten. Viele Steuerzahler in Frankreich können nämlich von Steuerermäßigungen und -gutschriften profitieren.

    Am kommenden Montag, dem 15. Januar, werden viele Steuerzahler in Frankreich Zahlungen auf bestimmte Arten von Steuerermäßigungen erhalten. Das Finanzamt wird wird Überzahlungen zurück überweisen, die von einigen Haushalten an die Staatskasse geleistet wurden: Seit der Einführung der Quellensteuer für die Einkommensteuer wurden nämlich bestimmte Steuervorteile von den Steuerbehörden nicht berücksichtigt. Folglich wurden mögliche Steuerermäßigungen und -gutschriften, die einen Teil der französischen Haushalte betreffen könnten, zunächst nicht berücksichtigt.

    Die Finanzbehörden werden daher eine Reihe von Rückzahlungen vornehmen. Diese werden 60 % des Gesamtbetrags der Steuergutschriften und -ermäßigungen betreffen, die die Steuerpflichtigen im Mai in ihrer Einkommensteuererklärung und auf die förderfähigen Ausgaben für 2022 angegeben haben. Der Betrag wird auf den im Juni 2023 versandten Steuerbescheiden ausgewiesen.

    In Genuss der Rückzahlungen kommen Steuerzahler, die im Jahr 2022 Beiträge an eine Gewerkschaft gezahlt haben. „Die Steuergutschrift beträgt 66 % des Gesamtbetrags der gezahlten Beiträge. Dieser Betrag darf jedoch 1 % des Betrags der an das Mitglied gezahlten Gehälter, Löhne, Sach- oder Geldleistungen, Renten, unentgeltlichen Leibrenten abzüglich der abzugsfähigen Sozialversicherungsbeiträge nicht überschreiten“, so die Finanzbehörde.
    Haushalte, die einen Arbeitnehmer in ihrem Haushalt beschäftigt haben: „Die Tätigkeiten, die unter diese Regelung fallen, sind Dienstleistungen, die zu Hause in der Familie oder im Haushalt erbracht werden“, so die Finanzverwaltung. Dies betrifft insbesondere: Kinderbetreuung, Nachhilfe, Zubereitung von Mahlzeiten zu Hause, Abholung und Lieferung von gebügelter Wäsche, Betreuung von älteren Menschen oder Personen mit Behinderungen, Mobilitätshilfe für Personen mit Mobilitätsproblemen, Hauspflege und Haushaltsarbeiten, kleine Gartenarbeiten, kleine Heimwerkerleistungen oder auch Computer- und Internetassistenzleistungen. „Die Steuergutschrift entspricht 50 % der tatsächlich getätigten Ausgaben mit einem jährlichen Höchstbetrag von 12.000 Euro“, so die Generaldirektion für öffentliche Finanzen (Direction générale des Finances Publiques).
    Franzosen, die Geld an eine karitative Einrichtung, einen Verein oder eine politische Partei gespendet haben. „Spenden zugunsten von Organisationen mit philanthropischem, erzieherischem, wissenschaftlichem, sozialem, humanitärem, sportlichem, familiärem oder kulturellem Charakter berechtigen zu einer Steuerermäßigung in Höhe von 66 % der gezahlten Beträge, bis zu einem Höchstbetrag von 20 % des steuerpflichtigen Einkommens“, so die Finanzbehörde.
    Auch bei bestimmten Immobilieninvestitionen kann man Anspruch auf diese Erstattung haben. Dies ist beispielsweise bei „Loc’Avantages“ der Fall, wobei Eigentümer, die ihre Wohnung zu einer unter dem Marktniveau liegenden Miete vermieten, von einer Steuersenkung profitieren können.

    Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen wird eine Kommunikationskampagne starten, um die Steuerzahler, die von diesen Rückerstattungen betroffen sein werden, zu unterrichten. Aber Achtung: Betroffene müssen sich vergewissern, dass die Bankdaten, die den Finanzämtern mitgeteilt wurden, aktuell sind.

  • Grippe: Rückkehr der Maske in Spanien und viele Erkrankte in Italien – wie sieht es in Frankreich aus?

    Grippe: Rückkehr der Maske in Spanien und viele Erkrankte in Italien – wie sieht es in Frankreich aus?

    Die Grippeepidemie hat in den letzten Wochen einen großen Teil Europas erfasst. Spanien und Italien sind besonders betroffen. Frankreich noch nicht, obwohl die Indikatoren auf einen Anstieg der Ansteckungen hindeuten und einen Höhepunkt bis zum Ende des Monats befürchten lassen. Covid-19 lässt Frankreich im Winter 2023-2024 – vorerst – in Ruhe. Das Virus, das vor vier Jahren die Welt lahmgelegt hat, bleibt auf dem Rückzug. Derzeit ist es ein anderes Virus, das von den Gesundheitsbehörden genau beobachtet wird: die saisonale Grippe. In Spanien und Italien hat die Grippe in den letzten Wochen schon verheerende Schäden angerichtet. Auf der iberischen Halbinsel kündigte das Gesundheitsministerium am Montag, dem 8. Januar, angesichts des starken Ausbruchs der Winterviren sogar an, dass in den öffentlichen Krankenhäusern und Gesundheitszentren des Landes wieder Maskenpflicht besteht. Covid-19 wurde zwar erwähnt, aber es ist vor allem der Anstieg der Grippefälle, der die spanischen Ärzte beun…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…