Kategorie: Frankreich

  • Bitcoins und andere Kryptowährungen schießen in die Höhe: Sollte man jetzt investieren?

    Bitcoins und andere Kryptowährungen schießen in die Höhe: Sollte man jetzt investieren?

    Am Dienstag, dem 5. März, erreichte der Bitcoin einen neuen Rekord. Dies könnte das Interesse an Kryptowährungen nach einer Krise im Jahr 2022, in der die Invetoren Milliarden von Dollar verloren hatten, wieder aufleben lassen.

    Kommt nach dem Goldfieber jetzt das Bitcoin-Fieber? Am Dienstag, dem 5. März, erreichte die berühmteste Kryptowährung einen neuen Rekord. Mit über 69.000 US-Dollar überschritt der digitale Wert seinen bisherigen historischen Höchststand vom November 2021, als er 68.991 US-Dollar erreicht hatte. Damit wurde ein Markt wiederbelebt, der 2022 eine große Krise und einen großen Einbruch erlebt hatte, wobei die Branche fast 4 Milliarden Dollar verloren haben soll.

    Ein Aufschwung, der sich vor allem dadurch erklären lässt, dass der Bitcoin-Markt seit Januar 2024 für institutionelle Anleger geöffnet wurde. Bankinstitute, die Bitcoin lange Zeit als einen Konkurrenten angesehen haben, den es zu vernichten galt, haben ihre Meinung geändert und Bitcoin die Türen zum ETF-Markt auf den großen Börsen geöffnet.

    Was sind Bitcoin, Ethereum, Cardano oder auch Litecoin?

    Es gibt mehrere Arten von Kryptowährungen, aber die bekannteste ist und bleibt der Bitcoin. „Das Ziel von Bitcoin ist es, eine vollständig computergestützte und unabhängige Währung zu schaffen“, erklärt John Karp, NFT- und Kryptowährungsspezialist und Leiter der „Non Fungible Conference“, einer jährlichen Veranstaltung, auf der alle wichtigen Stimmen der Branche zusammenkommen.

    Im Gegensatz zu allen anderen Währungen wie dem Euro oder dem Dollar, die von einer Zentralbank und damit von einem Staat oder, wie im Fall des Euro, von einer Staatengemeinschaft abhängen, hat keine politische Einheit die Macht über diese virtuelle Währung, wodurch sie unabhängig von geopolitischen oder inflationären Unwägbarkeiten ist. Diese Unabhängigkeit ermöglicht es auch, dass jeder Besitzer dieser virtuellen Währung wirklich Eigentümer seines Geldes ist. Denn, zur Erinnerung: Das Geld, das auf unseren Bankkonten liegt, gehört uns nicht wirklich…

    „Das ist eine echte Frage, vor allem in Krisenzeiten. In Frankreich und Deutschland haben wir das Glück, relativ gut geschützt zu sein. Aber in einigen Ländern kann das Geld auf den Bankkonten einfach abgezogen werden, wenn die Regierung bankrott geht oder andere politische Unwägbarkeiten auftreten. Ein Banker entscheidet dann, ob Sie Ihr Geld abheben können oder nicht“, sagen uns Bankexperten.

    Übrigens können Banken sogar in Frankreich Einzahlungen oder Überweisungen bestimmter Beträge ohne Nachweis ablehnen. Das sind Vorzüge des Bitcoin, der sofort in jeder Höhe überwiesen werden kann, ohne dass ein Herkunftsnachweis oder ähnliches benötigt wird.

    Woher kommt der Wert des Bitcoins?
    Wie jedes sogenannte Fiat-Geld ist auch Bitcoin nur so viel wert wie das Vertrauen, das seine Nutzer ihm entgegenbringen. „Der einzige Begriff, der einer Währung Wert verleiht, ist die Anzahl der Nutzer. Zu Beginn im Jahr 2008 gab es nur einen kleinen Kreis von Menschen, die die digitale Währung nutzten. Heute haben viele Menschen seine Vorteile erkannt und besitzen es zu Millionen, wobei es im Wert sogar die Währungen einiger OECD-Länder übertrifft“, analysiert John Karp.

    Eine Währung, die sich im Laufe der Zeit institutionalisiert hat, was das Vertrauen weiter stärkt und ihren Wert erhöht. „Man muss auch bedenken, dass es sich um eine deflationäre Währung handelt. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto weniger Bitcoins werden geschaffen, bis zu einem Zeitpunkt T, an dem die Neuausgabe auf Null sinkt“, so John Karp.

    Es gibt heute mehrere Marktplätze, auf denen man Bitcoin erwerben kann. In Frankreich genügt es zum Beispiel, eine Anwendung wie „Coinbase“ oder „Binance“ herunterzuladen, um Zugang zu einer Bitcoin-Börse zu erhalten. Viele der modernen Online-Banken bieten neben den normalen Konten auch sogenannte Wallets für Crypto-Waährungen an. Kauf und Verkauf können in Sekundenschnelle durchgeführt werden. Was das Bezahlen von Einkäufen mit Kryptowährung angeht, müssen wir uns aber wohl noch etwas gedulden.

    Bisher ist eine Kryptowährung hauptsächlich eine Transaktionswährung, auch wenn tatsächlich immer mehr Geschäfte beginnen, sie zu akzeptieren. Aber es gibt auch Lösungen. Einige Handelsplätze für virtuelle Währungen geben ihre eigene Bankkarten heraus. Und wie bei einer normalen Bank kann man diese dann überall als Zahlungsmittel verwenden. Die Plattform nimmt die Umrechnung zwischen Crypto-Währung und Zahlungswährung (Euro, Dollar, etc.) zum Zeitpunkt der Transaktion vor.

    Auf die Frage, ob man mit dem Bitcoin Geld verdienen kann, ist John Karp eindeutig: „Jeder, der Bitcoin gekauft und mehr als drei Jahre lang behalten hat, hat Geld verdient. Aber wenn man es kauft, um kurzfristig Gewinn zu machen, und nichts davon versteht, kann man böse auf die Nase fallen. Man muss langfristig denken, wie beim Sparen“.

    Trotz der großen Wertschwankungen blieb der langfristige Zyklus des Bitcoin sehr deutlich positiv. Eine Investition in diesen „Krypto-Aktivposten“ ist daher nicht riskanter als eine klassische Börseninvestition. „Mit der Zeit, je größer das Volumen und je mehr Nutzer es gibt, desto weniger wird diese Währung schwanken“.

  • Mitarbeiter der Pariser Polizeipräfektur wegen Verherrlichung des Terrorismus festgenommen

    Mitarbeiter der Pariser Polizeipräfektur wegen Verherrlichung des Terrorismus festgenommen

    Ein Mitarbeiter der Pariser Polizeipräfektur, der „zusammenhanglose“ und „ziemlich wahnhafte“ Äußerungen von sich gab, wurde bereits am Samstag, dem 2. März, auf der Place de la Concorde in Paris festgenommen. Der Mitarbeiter, der unter anderem an der Sicherheit der Olympischen Spielen arbeitete, wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

    Der Mann drohte damit, „ein Blutbad“ anzurichten. Er gab „zusammenhanglose“ und „teilweise wahnhafte“ Äußerungen von sich und wurde am Samstag, dem 2. März, auf dem Place de la Concorde in Paris verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Der Bedienstete der Polizeipräfektur, ein Grafiker, der unter anderem für die Sicherheit der Olympischen Spiele arbeitete, wurde festgenommen, als er einem Passanten besorgniserregende Dinge sagte, so der Nachrichtensender.

    Er wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht
    Im Gegensatz zu den ersten Behauptungen von BFMTV wurde der Mann nicht in Polizeigewahrsam genommen, sondern „sofort in die psychiatrische Krankenstation gebracht“, wie die Staatsanwaltschaft später erklärte.

    Er werde „nach Ablauf der Beobachtungszeit in der psychiatrischen Krankenstation angehört, wenn er nicht dauerhaft in ein Krankenhaus eingewiesen wird“, fügte die Staatsanwaltschaft hinzu.

  • Frankreich: Innenministerium verstärkt Sicherung muslimischer Gebetsstätten im Vorfeld des Ramadan

    Frankreich: Innenministerium verstärkt Sicherung muslimischer Gebetsstätten im Vorfeld des Ramadan

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin fordert „eine verstärkte Präsenz der Sicherheitskräfte zu den Zeiten, zu denen die Gläubigen zu Versammlungen und Gottesdiensten ankommen und gehen“. Extreme Wachsamkeit angesichts des bevorstehenden Ramadans, der am Sonntag dem 10. März beginnen wird. Der französische Innenminister forderte die Präfekten auf, dass „alle muslimischen Kultstätten“ in Frankreich „dauerhaft durch die Ordnungskräfte“ geschützt werden. In einer am Mittwoch, dem 6. März, versandten Mitteilung forderte Gérald Darmanin „eine verstärkte Präsenz der Sicherheitskräfte bei Versammlungen und Gottesdiensten“. Der Innenminister rief außerdem dazu auf, den Feierlichkeiten zur Nacht der Bestimmung um den 5. April und zum Fest Eid el-Fitr, das das Ende des Ramadan markiert, am 9. oder 10. April besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Gérald Darmanin erinnerte an die hohe terroristische Bedrohung, die weiterhin auf Frankreich lastet, sowie die anhaltenden Spannungen auf internat…

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  • Sexuelle Gewalt: 114.000 registrierte Opfer in 2023 – davon 84.000 außerhalb der Familie

    Sexuelle Gewalt: 114.000 registrierte Opfer in 2023 – davon 84.000 außerhalb der Familie

    Unter den Opfern dieser Art von Gewalt sind Frauen, ob minderjährig oder volljährig, in der großen Mehrheit (85%), im Gegenzug sind die Angeklagten fast ausschließlich Männer (96%).

    Im Jahr 2023 wurden 114.000 Opfer sexueller Gewalt von den französischen Sicherheitsbehörden registriert, so die Pressemitteilung des Statistischen Dienstes des Ministeriums für Innere Sicherheit (SSMSI), die der Sender Franceinfo am Donnerstag, dem 7. März einsehen konnte. Von diesen Opfern haben 74% sexuelle Gewalt außerhalb der Familie oder der Ehe erlitten, das sind fast 84.000 Opfer, eine Zahl, die seit 2016 leicht gesunken ist. Drei Viertel der registrierten sexuellen Gewaltfälle außerhalb der Familie waren körperliche Gewalt, wie Vergewaltigung oder versuchte Vergewaltigung, Körperverletzung oder gewalttätiger sexueller Übergriff. Unter den Opfern dieser Art von Gewalt sind Frauen, ob minderjährig oder volljährig, in der großen Mehrheit (85%), im Gegensatz zu den Beschuldigten, die fast ausschließlich Männer sind (96%).

    Laut der Umfrage „Vécu et ressenti en matière de sécurité (VRS) 2022“ erstatten nur 2% der 18- bis 74-Jährigen, die Opfer sexueller Gewalt außerhalb der Familie geworden sind, Anzeige bei den Sicherheitskräften. Bei körperlicher sexueller Gewalt (Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung, gewalttätiger sexueller Übergriff) liegt die Quote bei 6%. Die Dunkelziffer ist offensichtlich sehr hoch.

  • 800 Legionäre und 120 Fahrzeuge: La Creuse wird sich teilweise in ein Kriegsgebiet verwandeln

    800 Legionäre und 120 Fahrzeuge: La Creuse wird sich teilweise in ein Kriegsgebiet verwandeln

    Vom 8. bis 14. März 2024 wird das Departement Creuse zum Schauplatz eines umfangreichen Militärtrainings. Etwa 800 Legionäre und 120 Fahrzeuge werden in einem Gebiet zwischen Bourganeuf und Felletin, südlich von Guéret, Manöver durchführen.

    Der Alltag einiger Bewohner des Departements Creuse wird sicherlich ein wenig gestört werden. Vom 8. bis 14. März 2024 ist nämlich in zwei Dritteln des Departements eine große Militärübung geplant. Nicht weniger als achthundert Fremdenlegionäre des 2ᵉ régiment étranger d’infanterie, die in Nîmes stationiert sind, werden in der Creuse eine Übung durchführen. Hundertzwanzig Fahrzeuge, darunter vierzig Griffon-Panzer, werden für diese Großübung ebenfalls unterwegs sein.

    Ziel des Trainings ist es, „das Regiment in einer realistischen Umgebung außerhalb von Militärlagern manövrieren zu lassen, um seine Fähigkeiten für künftige Einsätze zu trainieren“.

    In einem geografischen Dreieck zwischen Guéret, Bourganeuf, Aubusson und Felletin werden zwischen 7.00 und 20.00 Uhr Übungen mit scharfer Munition durchgeführt. Ab Samstag werden in Bourganeuf und Felletin Gefechte stattfinden.

    Die Legionäre befinden sich bereits seit drei Wochen in der Creuse im Militärlager La Courtine, wo sie täglich trainieren. Ein Gelände, das die Einheit bereits kennt, da sie regelmäßig hierher kommt.

    Als Höhepunkt der Übung unter realistischen Bedingungen wird die Stadt Guéret von Montag, dem 11. März, bis Mittwoch, dem 13. März, Schauplatz eines 48-stündigen Häuserkampfes sein: „Wir müssen Guéret einnehmen, das von zwei feindlichen Kompanien gehalten wird“. Die Übungen werden am Rande und im Herzen der Stadt stattfinden.

    Im Anschluss an ihre Übung wird die Fremdenlegion am Nachmittag des 13. März auf dem Place Bonnyaud in Guéret eine Präsentation ihrer Ausrüstung und ihrer Teams für die Bevölkerung durchführen.

  • Alpes-Maritimes: Skiort Roubion nach starkem Schneefall ohne Strom

    Alpes-Maritimes: Skiort Roubion nach starkem Schneefall ohne Strom

    Nur wenige Tage nach seiner Eröffnung kommt es im Skiort Roubion in den französischen Seealpen zu Stromausfällen. Einige Urlauber sind wieder abgereist.

    In Roubion (Alpes-Maritimes) stehen am Mittwoch, dem 6. März, trotz des frischen Schnees alle Lifte still. Drei Tage zuvor war zu viel Schnee gefallen und hatte die Stromversorgung lahmgelegt. Ein Familienvater ist sehr enttäuscht. Bereits seit vier Tagen haben die Touristen keinen Strom mehr und versuchen, ihren Aufenthalt irgendwie zu retten. Einige Urlauber sind bereits wieder abgereist.

    Nach nur neun Öffnungstagen ist dies ein weiterer schwerer Schlag für den kleinen Ort in den Seealpen, der extra für die Saison zehn Mitarbeiter eingestellt hatte. „Es gab Gäste, die sowohl private als auch kommunale Unterkünfte gebucht hatten. Es gab einige Stornierungen“, berichtet Joëlle Pichollet, stellvertretende Bürgermeisterin, auf dem Sender France 2. Eine Bewohnerin fühlt sich im Stich gelassen, da sie ihre Wohnung wegen des Schnees nicht mehr verlassen kann. Die Stromversorgung wurde zu zwei Dritteln unterhalb des Dorfes wiederhergestellt, aber der Stromversorger Enedis kann kein genaues Datum für die Rückkehr des Stroms in den Ski-Ort angeben.

  • Verurteilungen wegen Homosexualität: Parlament verabschiedet Rehabilitationsgesetz

    Verurteilungen wegen Homosexualität: Parlament verabschiedet Rehabilitationsgesetz

    Die französischen Abgeordneten beschlossen insbesondere eine finanzielle Entschädigung für Personen, die früher wegen Homosexualität verurteilt wurden, obwohl diese zuvor von den Senatoren des Oberhauses gestrichen worden war. Nach dem Senat hat am Mittwoch, dem 6. März, auch die Nationalversammlung in erster Lesung einstimmig einen Gesetzesvorschlag angenommen, der darauf abzielt, den Schaden anzuerkennen und wiedergutzumachen, den homosexuelle Menschen aufgrund der diskriminierenden Gesetze, die in Frankreich von 1942 bis 1982 in Kraft waren, erlitten haben. Die Versammlung stellte den Grundsatz einer finanziellen Entschädigung für wegen Homosexualität verurteilte Personen und die Einrichtung einer Kommission zur Entscheidung über Anträge auf finanzielle Entschädigung wieder her, Maßnahmen, die zuvor vom Senat gestrichen worden waren. Der Text, der ursprünglich von Senator Hussein Bourgi (PS) eingebracht wurde, fand einen sehr breiten Konsens, da alle 331 anwesenden Abgeordneten dafü…

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  • Mann wollte eine Frau wegen ihres schreienden Babys in einem Zug bei Mulhouse erstechen

    Mann wollte eine Frau wegen ihres schreienden Babys in einem Zug bei Mulhouse erstechen

    Ein Mann, der verdächtigt wird, zwei Reisende in einem Zug zwischen Straßburg und Basel angegriffen zu haben, wurde am Dienstag, dem 5. März, festgenommen. Er soll insbesondere eine junge Frau wegen des Schreiens ihres Säuglings angegriffen haben.

    Der Passagier eines Zuges wurde am Dienstag unter dem Verdacht festgenommen, eine Reisende wegen ihres schreienden Babys mit einem Messer angegriffen zu haben, berichtet der Sender France Bleu Alsace. Er griff auch einen Mann an, der versuchte, dazwischen zu gehen, und verletzte ihn an mehreren Stellen. Es wurde eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet.

    Die Tat ereignete sich in einem Zug, der von Straßburg nach Basel in der Schweiz fährt. Eine junge Frau, die ihr schreiendes Baby auf dem Arm trug, wurde von einem Mann angegriffen, der von ihr verlangte, das Weinen ihres Säuglings sofort zu beenden. Er soll sie beleidigt und mit dem Tod bedroht haben. Der Mann ging zunächst auf seinen Platz zurück und setzte sich hin, doch später griff er die junge Mutter erneut an. Er schwang ein Messer und versetzte der Frau mehrere Stiche. Die Klinge traf glücklicherweise nur ihre Hand, das Kind wurde nicht getroffen.

    Ein anderer Mann, der Ehepartner der jungen Mutter, versuchte dazwischen zu gehen und wurde ebenfalls verletzt: Die Messerstiche trafen ihn an beiden Wangen und am Hinterkopf. Das Ehepaar wurde in ein Krankenhaus gebracht.

    Nach einer kurzen Verfolgungsjagd unweit des Bahnhofs wurde der Angreifer, der sich unter der Terrasse eines Hauses versteckt hatte, verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Er ist etwa 50 Jahre alt und war der Polizei bisher nicht bekannt. Er soll am Donnerstag, dem 7. März, der Staatsanwaltschaft in Mulhouse vorgeführt werden, meldet der Sender France Bleu Alsace.

  • Bauchschmerzen und Erbrechen: Ein Gymnasium ist von Prozessionsraupen befallenen

    Bauchschmerzen und Erbrechen: Ein Gymnasium ist von Prozessionsraupen befallenen

    Am 15. Februar erkrankten zahlreiche Jugendliche, die in Guichen in der Bretagne zur Schule gingen, auf mysteriöse Weise. Zunächst wurde eine Lebensmittelvergiftung vermutet, doch die Ursache soll tierischer Natur sein und die Probleme von Prozessionsraupen herrühren. Prozessionsraupen standen am 15. Februar im Mittelpunkt eines unruhigen Nachmittags im Collège Noël du Fail in Guichen. Wie die Zeitung „Telegramm“ berichtet, wurden rund 20 Schülerinnen und Schüler am gleichen Nachmittag plötzlich krank. Alle klagten über Hautausschläge, Juckreiz, Bauchschmerzen und einige mussten sich sogar erbrechen. Die von der Schulleitung alarmierten Rettungsdienste, die Feuerwehr und sogar eine chemische Eingreiftruppe waren schnell vor Ort. Nach einer Reihe von Tests wurden die Schüler ohne Krankenhausaufenthalt nach Hause entlassen. Ermittlungen wurden aufgenommen und zunächst wurde die Hypothese einer Lebensmittelvergiftung aufgestellt, wie Telegramm berichtet. Nach der Analyse des Essens, das a…

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  • Frankreichs größte Buchhandlung geht bankrott: 43.000 Bücher werden im Müll entsorgt

    Frankreichs größte Buchhandlung geht bankrott: 43.000 Bücher werden im Müll entsorgt

    Eine große Buchhandlung in Saint-Laurent-du-Var im Département Alpes-Maritimes ging zwei Jahre nach ihrer Eröffnung bankrott. Die 43.000 Bücher, die sie enthielt, sollen vernichtet werden. Eine schockierende Verschwendung.

    Vor zwei Jahren öffnete „La grande librairie“ in Saint-Laurent-du-Var im Département Alpes-Maritimes ihre Pforten. 1.300 m², die der Literatur gewidmet sind. Mindestens 43.000 Bücher werden zum Verkauf angeboten. Ein riesiger Ort, der der Kultur gewidmet ist, direkt gegenüber dem großen Einkaufszentrum Cap 3000. Inhaber Marc-Henry Solange brüstete sich Anfang 2022 damit, „die größte Buchhandlung Frankreichs“ eröffnet zu haben.

    Zwei Jahre später ist alles vorbei. „La grande librairie“ ist bankrott. Die Leser finden verschlossene Türen vor. Die Räumlichkeiten mussten geräumt werden. Vor der Buchhandlung wurden Baucontainer aufgestellt. Etwa 43.000 Bücher werden im Müll entsorgt.

    „Ich verstehe nicht, wie man so etwas tun kann. Das ist empörend. Es ist zum Heulen“, sagt eine ehemalige Kundin gegenüber dem Sender France 3 Provence Alpes Côte d’Azur. „Es ist beeindruckend, dass man alles einfach so in einen Container werfen kann“, sagt eine andere Kundin, die einige der Bücher retten will. „Es geht in den Müll, anstatt es für wohltätige Zwecke zu verwenden oder es einer Bibliothek zu spenden“.

    Der Bankrott ist bereits seit einem Jahr bekannt. Die Betreiber hatten die Tür des Geschäfts abgeschlossen, ohne die Räumlichkeiten zu räumen. Der Besitzer der Räumlichkeiten, der seinerseits im letzten Jahr 200.000 Euro verloren haben will, räumt nun die Immobilie. Er war es auch, der die Müllcontainer vor dem ehemaligen Buchladen aufstellen ließ.

    Insgesamt wurden 60 Tonnen Bücher aus den Regalen geräumt und auf eine Mülldeponie gebracht. Eine riesige Verschwendung.