Kategorie: À la une

  • Kein Platz für Kinder: Wenn Frankreichs Jüngste auf der Straße schlafen müssen

    Kein Platz für Kinder: Wenn Frankreichs Jüngste auf der Straße schlafen müssen

    Zwei Jahre alt. Drei Jahre alt. Manchmal noch nicht einmal geboren. Und doch schon obdachlos. Am Vorabend des Schulbeginns 2025 zeigt sich in Frankreich eine stille, aber tiefgreifende humanitäre Krise: Über 2.100 Kinder verbringen die Nächte auf der Straße – ohne Dach über dem Kopf, ohne Schutz, ohne Perspektive. Ein Befund, den UNICEF Frankreich gemeinsam mit der Fédération des acteurs de la solidarité (FAS) veröffentlicht hat. Mitten in einem der reichsten Länder Europas. Was läuft hier schief? Die Straße als Zuhause: Eine dramatische Bilanz 2.159 Kinder. Darunter 503 im Windelalter – jünger als drei Jahre. Diese Zahlen sind kein einmaliger Ausreißer, keine statistische Anomalie. Im Gegenteil: Seit 2022 hat sich die Situation kontinuierlich verschärft. In nur drei Jahren ist die Zahl obdachloser Kinder um 30 Prozent gestiegen. Und das, obwohl die französische Regierung 2023 ein hehres Ziel formulierte: „Zéro enfant à la rue“ – kein Kind mehr auf der Straße. Was gut klang, blieb in d…

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  • Französische Unternehmer im Angesicht politischer Instabilität: Zwischen Sorge und Widerstandskraft

    Französische Unternehmer im Angesicht politischer Instabilität: Zwischen Sorge und Widerstandskraft

    Die französische Wirtschaft geht in einen Herbst voller Unsicherheit. Kaum ein anderes Land Westeuropas erlebt derart häufige Regierungswechsel und parlamentarische Blockaden wie Frankreich in den vergangenen zwei Jahren. Nach dem erzwungenen Rücktritt von Michel Barnier im Dezember 2024 steht nun auch Premierminister François Bayrou stark unter Druck: Am 8. September droht ihm ein Misstrauensvotum in der Nationalversammlung. Für die Unternehmer des Landes ist dies mehr als ein politisches Ritual – es betrifft unmittelbar ihre Geschäftsgrundlage.

    Eine Wirtschaft im Wartemodus Die Sorgen des französischen Patronats traten in dieser Woche bei der traditionellen Rencontre des Entrepreneurs de France (REF) des Arbeitgeberverbands Medef deutlich zutage. Patrick Martin, der Präsident des Verbandes, warnte vor „kommenden Turbulenzen“ und appellierte an die politischen Lager, Kompromissbereitschaft zu zeigen. Die Erfahrung, dass politische Unsicherheit wirtschaftliche Aktivitäten lähmt, ist d…

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  • 120 Stunden für ein neues Zuhause – Wie Angoulême zeigt, dass Stadtwandel anders geht

    120 Stunden für ein neues Zuhause – Wie Angoulême zeigt, dass Stadtwandel anders geht

    Fünf Tage. Ein Gebäude. Hundert Menschen. In Angoulême, einer Kleinstadt im Südwesten Frankreichs, wurde in einer einzigen Woche aus einem heruntergekommenen Wohnhaus ein ökologisches Vorzeigeprojekt. Und das mit Tempo, Herz und Hirn. Kein Werbegag, kein schöner Schein – sondern ein konkreter, mutiger Schritt gegen die Wohnungsnot und für eine bessere Stadt. Baustelle mit Bürgerpower Vom 9. bis 14. Juni 2025 rollten keine Baumaschinen von Großkonzernen an, sondern engagierte Bürgerinnen und Bürger. Dreißig professionelle Handwerkerinnen und Handwerker, unterstützt von rund 70 Mitgliedern der Bürgergenossenschaft „Investir Ensemble Nouvelle-Aquitaine“, machten sich an die Arbeit: 450 Quadratmeter, 14 marode Studios – und am Ende ein komplett saniertes Gebäude, energetisch auf Top-Niveau, mit DPE-Klasse A. Und das in nur sechs Tagen. Der Schlüssel zum Erfolg? Präzise Planung, Teamgeist und der Einsatz nachhaltiger Materialien. Anstelle von Styropor und Beton kamen Hanf, Baumwolle und Lei…

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  • Bayrou vor dem Abgrund – Der Rassemblement National bringt sich in Stellung

    Bayrou vor dem Abgrund – Der Rassemblement National bringt sich in Stellung

    Die französische Regierung unter Premierminister François Bayrou steht vor einer Zerreißprobe. Am 8. September will Bayrou im Parlament die Vertrauensfrage stellen – ein politisches Wagnis, das angesichts fehlender Mehrheiten das Ende seiner Amtszeit bedeuten könnte. Währenddessen bringt sich das Rassemblement National (RN) strategisch in Position: Der rechtspopulistische Oppositionsführer Jordan Bardella hat ein Trfeffen des zentralen RN-Wahlkampfbüros auf den 1. September angesetzt – ein deutliches Signal, dass sich der RN auf Neuwahlen vorbereitet.

    Regierung ohne Mehrheit – das Misstrauen formiert sich Mit seinem Vorstoß zur Haushaltskonsolidierung will Bayrou die Defizitquote Frankreichs deutlich senken. Doch der politische Preis dafür könnte hoch sein. Die Oppositionsparteien – von der radikalen Linken bis zum Rassemblement National – haben bereits angekündigt, dem Premier das Vertrauen zu verweigern. Damit droht eine Niederlage im Parlament, die nach französischem Verfassungsrec…

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  • Macron und Netanyahu: Diplomatische Eskalation um Antisemitismus und Palästinenserstaat

    Macron und Netanyahu: Diplomatische Eskalation um Antisemitismus und Palästinenserstaat

    Das Verhältnis zwischen Frankreich und Israel ist auf einem Tiefpunkt angekommen. Grund ist ein scharfer Briefwechsel zwischen Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Benjamin Netanyahu. Während Frankreich kurz davorsteht, den Staat Palästina offiziell anzuerkennen, wirft Netanyahu Paris vor, damit den Antisemitismus zu fördern – ein Vorwurf, den Macron als „beleidigend für die gesamte Nation“ zurückweist. Macrons Brief als diplomatische Kampfansage In einer sechsseitigen Antwort an Netanyahu verurteilte Macron die Äußerungen des israelischen Premiers als unhaltbar. Die Behauptung, Frankreichs Schritt in Richtung einer palästinensischen Anerkennung sei gleichbedeutend mit Antisemitismus, sei „eine Instrumentalisierung eines historischen und fortdauernden Verbrechens“. Macron verwies auf die umfangreichen Maßnahmen seiner Regierung im Kampf gegen Judenfeindlichkeit, darunter verstärkte Polizeipräsenz zum Schutz jüdischer Einrichtungen sowie verschärfte Strafverfolgung antisemitisc…

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  • Unbezahlte Rechnung – Wie das Phänomen „Resto-Basket“ Frankreichs Gastroszene verändert

    Unbezahlte Rechnung – Wie das Phänomen „Resto-Basket“ Frankreichs Gastroszene verändert

    Ein lauer Sommerabend in Toulouse. Die Terrassen der Restaurants sind voll, das Klirren der Gläser mischt sich mit dem Stimmengewirr der Gäste. Doch während der Kellner gerade noch zwischen den Tischen pendelt, ist ein Tisch plötzlich leer. Teller leer, Gläser halbvoll – aber der Stuhl verwaist. Kein „Au revoir“, keine Zahlung. Willkommen in der Welt des „Resto-Basket“. Ein Begriff, der freundlich klingt – fast wie ein Gericht mit Körbchenbrot – doch in Wahrheit einen eiskalten Betrug bezeichnet: Das Restaurant verlassen, ohne zu bezahlen. Ein Trick, der zur Masche wird Was früher als Ausnahme galt, ist in vielen Städten zur hässlichen Routine geworden. Besonders in touristischen Hotspots wie Toulouse, Marseille oder Paris berichten Gastronomen von einer wachsenden Zahl solcher Fälle. Im Schnitt entgehen einzelnen Betrieben bis zu 300 Euro im Monat – für viele eine Summe, die den Unterschied zwischen schwarzer und roter Zahl macht. Die Methoden? Vielfältig und erstaunlich dreist. Ein K…

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  • Atlantik im Aufruhr – Wie eine seltene Sommer-Flutwelle Frankreichs Westküste in Alarmbereitschaft versetzt

    Atlantik im Aufruhr – Wie eine seltene Sommer-Flutwelle Frankreichs Westküste in Alarmbereitschaft versetzt

    Was aussieht wie ein Naturereignis aus dem Bilderbuch, ist in Wahrheit ein ernstzunehmendes Warnsignal: Seit dem 26. August rollt eine gewaltige Houle cyclonique – eine sogenannte Zyklonen-Flutwelle – auf die französische Atlantikküste zu. Mit Wellenhöhen von bis zu fünfeinhalb Metern, Badesverboten, evakuierten Stränden und beschädigten Segelbooten hat sich der Ozean in einen unberechenbaren Gegner verwandelt. Und das mitten im Hochsommer. Ein launischer Gruß vom Hurrikan Verantwortlich für das Spektakel ist Hurrikan Erin – ein gigantischer Wirbelsturm der Kategorie 5, der zwar weit entfernt im Atlantik wütete, dessen Kraft jedoch bis nach Europa reicht. Der Sturm selbst hat Frankreich nie berührt. Doch die energiereichen Wellen, die er aufgewühlt hat, rollen nun unaufhaltsam gen Osten – wie unliebsame Grüße aus einem tobenden Ozean. Diese Art von Fernwirkung nennt man in Frankreich „Houle cyclonique“ – ein Phänomen, bei dem die Sturmkraft eines Hurrikans über tausende Kilometer hinwe…

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  • Mélenchon fordert Macrons Absetzung – Symbolpolitik in einem zutiefst gespaltenen Frankreich

    Mélenchon fordert Macrons Absetzung – Symbolpolitik in einem zutiefst gespaltenen Frankreich

    Am 26. August 2025 hat Jean-Luc Mélenchon, Anführer von La France insoumise (LFI), eine neue Initiative zur Absetzung von Präsident Emmanuel Macron angekündigt. Der Antrag soll am 23. September eingebracht werden – nur wenige Tage nach der geplanten Vertrauensfrage von Premierminister François Bayrou am 8. September. Die Entscheidung verdeutlicht die Eskalation des politischen Konflikts in Frankreich, in dem die Fronten zwischen Exekutive und Opposition zunehmend verhärtet sind. Eine verfassungsrechtlich hohe Hürde Die Absetzung eines Präsidenten ist in der Fünften Republik ein extremes, bislang nie angewandtes Mittel. Artikel 68 der Verfassung sieht vor, dass der Präsident seines Amtes enthoben werden kann, wenn er sich eines „manquement à ses devoirs manifestement incompatible avec l’exercice de son mandat“ – also eines Pflichtverstoßes, der unvereinbar mit dem Amt ist – schuldig gemacht hat. Die formale Hürde ist hoch: Beide Kammern des Parlaments müssen mit einer Zweidrittelmehrhei…

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  • „Stratus“ rollt an – Wie eine neue COVID-Variante die USA erfasst

    „Stratus“ rollt an – Wie eine neue COVID-Variante die USA erfasst

    Es beginnt leise. Mit einem leichten Kratzen im Hals, einem Husten, der nicht weggeht, einer plötzlichen Müdigkeit, die selbst den stärksten Kaffee alt aussehen lässt. Wer derzeit in den USA unterwegs ist, kennt das Szenario: Ein Kollege fehlt im Büro, die Kita bittet um Vorsicht, die Schlange vor dem Testzentrum wird wieder länger. Willkommen im Spätsommer 2025 – der „Stratus“-Variante sei Dank.

    Denn während viele gedanklich schon im Herbstmodus sind, rollt eine neue Infektionswelle über das Land. Treiber dieser Entwicklung ist ein neuer Subtyp von SARS-CoV-2: XFG – besser bekannt unter dem wolkig harmlos klingenden Namen „Stratus“.

    Doch ganz so harmlos ist dieser Stratus nicht.

    Ein Land unter Druck

    Aktuell steigen die COVID-Zahlen flächendeckend. Und das ist wörtlich gemeint: In mehr als 40 Bundesstaaten verzeichnen die Behörden eine deutliche Zunahme von Infektionen – kein einziger Staat meldet rückläufige Fallzahlen. Besonders stark betroffen sind Gegenden im Süden und Westen der USA. Und obwohl sich der Anstieg noch nicht in dramatischen Krankenhausüberlastungen niederschlägt, die Entwicklung bedeutet Alarm.

    Denn es ist nicht nur die Zahl der positiven Tests, die zu denken gibt. Auch die Abwasserüberwachung – ein Frühwarnsystem, das mittlerweile weltweit im Einsatz ist – zeigt: Die Viruskonzentrationen sind in vielen Regionen sprunghaft angestiegen. In Bundesstaaten wie Texas, Utah, Nevada oder Hawaii wurden teils Rekordwerte gemessen. Übersetzt bedeutet das: Viel Virus in der Luft. Und das nicht im übertragenen Sinne.

    Stratus – was macht diese Variante anders?

    Die Stratus-Variante ist eine genetische Mischung – ein sogenannter rekombinanter Subtyp, entstanden aus zwei früheren Linien: LF.7 und LP.8.1.2. Identifiziert wurde sie erstmals Anfang des Jahres in Südostasien, seitdem hat sie eine rasante Reise hinter sich. Mittlerweile ist sie in weiten Teilen der USA dominant – in manchen Bundesstaaten wie Texas macht sie zwei Drittel aller Fälle aus.

    Symptomatisch unterscheidet sich Stratus nicht radikal von früheren Varianten. Fieber, Husten, Halsweh, Schnupfen – das übliche Programm. Was allerdings auffällt: Einige Betroffene berichten von ungewöhnlichen Beschwerden wie stechendem Brustschmerz oder einer auffälligen Erschöpfung, die selbst nach viel Schlaf nicht weicht. Einigen fällt es regelrecht schwer, wach zu bleiben – ein Warnzeichen, das Ärzte ernst nehmen.

    Doch trotz ihrer starken Verbreitung zeigt Stratus bislang keine erhöhte Gefährlichkeit. Weder steigen die Todeszahlen markant, noch sind die Hospitalisierungen auf breiter Front explodiert. Der Grund? Eine hohe Grundimmunität in der Bevölkerung – durch Impfungen, durchgemachte Infektionen oder beides.

    Test positiv – was jetzt?

    Trotzdem gilt: Wer Symptome hat, sollte sich testen. Und wer positiv ist, sollte zuhause bleiben. Die Regeln mögen bekannt sein – aber in Zeiten sinkender Aufmerksamkeit braucht es eben manchmal eine Erinnerung. Denn auch wenn Stratus nicht automatisch für schwere Verläufe sorgt, bleibt das Risiko real – vor allem für ältere Menschen, Vorerkrankte und Kleinkinder.

    Auffällig: Gerade in dieser jüngeren Altersgruppe steigen die Notaufnahmen derzeit besonders stark an. Viele Kinderärzte berichten von vollen Wartezimmern – ein Bild, das man eher vom Winter kennt.

    Ein Herbst mit Fragezeichen

    Die große Unbekannte bleibt der Herbst. Denn mit der Rückkehr in Schulen, Büros und Universitäten steigen erfahrungsgemäß auch die Übertragungsraten. Und dann? Kommt Stratus richtig in Fahrt – oder ebbt die Welle wieder ab?

    Die Impfstoffhersteller arbeiten jedenfalls auf Hochtouren. Für den Herbst werden neue Formulierungen erwartet, die gezielter gegen die aktuellen Stämme wirken – auch gegen Verwandte von Stratus. Wer bislang keinen Booster hatte oder bei wem die letzte Impfung länger zurückliegt, sollte das im Blick behalten.

    Denn klar ist: Je besser der individuelle Schutz, desto geringer die Gefahr, sich anzustecken – oder andere zu infizieren.

    Weniger Drama, mehr Disziplin

    Was bleibt, ist eine Mischung aus Déjà-vu und neuer Realität. COVID ist nicht verschwunden, und es wird wohl auch nicht mehr verschwinden. Doch die Wellen kommen jetzt leiser – oft ohne den großen Knall, dafür mit stetigem Druck. Und sie verlangen eine neue Form der Aufmerksamkeit: Nicht Panik, sondern Pragmatismus. Nicht Alarmismus, sondern Alltagsschutz.

    Ein bisschen so wie der Griff zum Regenschirm, wenn der Himmel sich verdunkelt.

    Denn auch wenn die Wolke „Stratus“ sich wieder verzieht – der nächste Schauer kommt bestimmt.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Haushalt unter Druck: Frankreichs fiskalische Sonderrolle in Europa

    Haushalt unter Druck: Frankreichs fiskalische Sonderrolle in Europa

    Frankreich weist 2024 mit einem Haushaltsdefizit von 5,8 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eine der höchsten Defizitquoten in der Eurozone auf – weit über dem europäischen Durchschnitt von 3,1 %. Während viele Nachbarstaaten ihre öffentlichen Finanzen konsolidieren, bleibt Paris auf einem haushaltspolitischen Sonderweg. Die anhaltende Schieflage wirft Fragen nach der fiskalischen Tragfähigkeit des französischen Modells auf – und nach den politischen Spielräumen der Regierung in einem zunehmend angespannten makroökonomischen Umfeld.

    Schuldenstand auf Rekordhöhe, Defizit ohne Kurskorrektur Nach einem Defizit von 5,4 % im Jahr 2023 ist das französische Haushaltsloch 2024 weiter auf 5,8 % des BIP angewachsen – trotz einer robusten Konjunktur in großen Teilen Europas. In anderen großen Volkswirtschaften sieht der Trend anders aus: Deutschland liegt mit einem Defizit von 2,5 % deutlich unter dem französischen Niveau, ebenso Spanien (3,2 %) und selbst das traditionell hochverschuldete Italie…

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