Kategorie: À la une

  • Covid-19: Vielversprechende Ergebnisse beim Mischen der Impfstoffe

    Covid-19: Vielversprechende Ergebnisse beim Mischen der Impfstoffe

    Nach den Ergebnissen mehrerer Studien ist die Verwendung von zwei verschiedenen Impfstoffen gegen Covid-19 „genauso wirksam oder sogar wirksamer“ als die zweimalige Verwendung des gleichen Impfstoffs. Ursprünglich wurde es als einer der größten Fehler der französischen Impfkampagne gegen Covid-19 angesehen. Am Ende kann es sich als eine effektivere Strategie herausstellen. Ende März 2021 gab die französische Gesundheitsbehörde das Verbot des Impfstoffs von AstraZeneca für Menschen unter 55 Jahren bekannt, nachdem in Europa seltene Fälle von Thrombosen aufgetreten waren. Weil AstraZeneca, so wie die meisten Anti-Covid-Seren zwei Injektionen erfordert, hatten damals 600.000 mit AstraZeneca Erstgeimpfte ein Problem. Was tun für ihre zweite Dosis: AstraZeneca trotz des Verbots auch für die zweite Dosis verwenden? Oder einen anderen Impfstoff verwenden? Frankreich, wie auch andere Länder, vor allem Dänemark und Deutschland, wählten die letzte Option und forderten die Betroffenen auf, sich …

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  • Blutspende: Es fehlen Blutkonserven

    Blutspende: Es fehlen Blutkonserven

    Pascal Morel, medizinischer und Forschungsdirektor des französischen Blutspendedienstes, war zu Gast in den Franceinfo-Nachrichten. Er erklärt, warum der französische Blutspendedienst einen Notruf für Blutspenden startet. Ein „Notruf“! Am Weltblutspendertag, der normalerweise eine Gelegenheit ist, den Spendern zu danken, schlägt der französische Blutspendedienst (EFS) Alarm. „Die Reserven reichen nicht aus“, sagte Pascal Morel, medizinischer Direktor des EFS, am Montag, 14. Juni, in den Nachrichten von Franceinfo. „Es ist außergewöhnlich, dass wir uns am 14. Juni in einer Situation befinden, wie wir sie derzeit erleben, mit weniger als 85.000 Blutkonserven auf Lager“, führte er aus. Während die Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern immer weniger werden, nehmen die medizinischen Dienste ihre gewohnte Tätigkeit wieder auf und der Bedarf an Transfusionen steigt, während das Blutspenden durch die Gesundheitskrise mehrere Monate lang nur eingeschränkt funktionierte. „Der Engpass hängt wa…

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  • Massiver Rückruf von in Supermärkten verkaufter Eissorten wegen giftiger Substanz

    Massiver Rückruf von in Supermärkten verkaufter Eissorten wegen giftiger Substanz

    Carrefour, Netto, Picard und Extreme: mehr als sechzig Eiscremes werden zurückgerufen, weil der krebserregende Stoff Ethylenoxid in den Produkten entdeckt wurde. In der grossen Hitze dieser Tage haben sich viele Franzosen auf leckeren Eiscreme gestürzt. Nun werden derzeit mehr als sechzig Sorten zurückgerufen. Der Grund? Das mögliche Vorhandensein von Ethylenoxid in einer Konzentration, die über dem zulässigen Grenzwert liegt.

    Netto, Carrefour, Adélie (Intermarché), Extrême, Picard, … Viele Marken sind davon betroffen. Die vollständige Liste finden Sie auf der Seite „Rappel conso“. Ethylenoxid wird zur Desinfektion von Produkten verwendet und ist in Europa seit 2011 verboten, da es als krebserregend eingestuft ist. Das Gas wird verwendet, um Lebensmittel gegen Bakterien zu behandeln….

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  • Emmanuel Macron und Recep Tayyip Erdogan: Treffen vor dem Nato-Gipfel

    Emmanuel Macron und Recep Tayyip Erdogan: Treffen vor dem Nato-Gipfel

    Dieses Treffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern hatte zum Ziel, die gegensätzlichen Positionen, die beide Länder in den letzten Jahren an den Tag gelegt haben, zu „klären“, so der Elysée. „Im Vorfeld des Nato-Gipfels hatte ich ein langes persönliches Gespräch mit Präsident Erdogan. Um mit Klarheit, Respekt und Anspruch voranzukommen“, schrieb Emmanuel Macron auf Twitter nach einem 45-minütigen Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen am Montag, 15. Juni.

    Der französische Präsident wollte sich vor Beginn des Gipfels der Nordatlantik-Allianz im Nato-Hauptquartier in Brüssel mit Recep Tayyip Erdogan treffen, um die vielen Themen der französisch-türkischen Streitigkeiten der letzten Jahre zu klären. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern hatten sich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über Syrien, Libyen und in jüngster Zeit durch den Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien über die Region Berg-Karabach …

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  • EM: Keine Toleranz bei der Ausgangssperre für das Spiel Frankreich-Deutschland

    EM: Keine Toleranz bei der Ausgangssperre für das Spiel Frankreich-Deutschland

    Für das Halbfinale der French Open in Roland Garros, das auch nach 23 Uhr endete, war eine Ausnahmegenehmigung erteilt worden. Die Ausgangssperre ab 23 Uhr am Dienstag, 15. Juni, wird trotz des Spiels der französischen Fußballmannschaft gegen Deutschland, dem ersten Spiel der EM für beide Mannschaften, nicht aufgehoben, so das Innenministerium gegenüber Franceinfo. Das Spiel sollte deutlich vor 23 Uhr enden, argumentiert das Ministerium, da es in der Gruppenphase des Wettbewerbs keine Verlängerung gibt. Obwohl die Covid-19-Epidemie  in Frankreich weiter zurückgeht, wird die Ausgangssperre ab 23 Uhr bis zum 30. Juni in ganz Frankreich aufrechterhalten. In Roland Garros allerdings konnten Hunderte von Tennisfans am Freitagabend die Niederlage von Rafael Nadal gegen Novak Djokovic verfolgen und durften bis zum Ende des Spiels bleiben, obwohl dieses erst nach 23 Uhr endete. Die Sportministerin Roxana Maracineanu sagte am Samstag, dass eine Verallgemeinerung der Ausnahmen für Sportveranstal…

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  • Wetter: Grosse Hitze – fast 40°C im Südwesten an diesem Sonntagnachmittag

    Wetter: Grosse Hitze – fast 40°C im Südwesten an diesem Sonntagnachmittag

    Météo France hatte für diesen Sonntag im Südwesten Temperaturen über 35°C angekündigt. Die 35°C wurden am späten Nachmittag in Okzitanien weitgehend überschritten. Für Mittwoch ist eine weitere Hitzespitze angekündigt.

    An diesem Sonntagnachmittag wurden in Südwestfrankreich fast 40°C erreicht. Eine Temperatur von 39,1°C wurde in Cabestany in den östlichen Pyrenäen gemessen. Überall in den Pyrenees-Orientales war es sehr, sehr heiß mit 37,8°C in Céret, 37,7°C in Le Boulou und 37,1°C in Perpignan, inklusive Föhneffekt, so La Chaîne Météo.

    Viel Sonne und vor allem grosse Hitze gab es bei 33,9°C in Carcassonne, 33,7°C in Toulouse-Francazal, 33,6°C in Muret, 33,4°C in Toulouse-Blagnac oder 33,1°C in Montauban, laut den Messwerten von Météo Ciel am späten Nachmittag.

    Auch andernorts in Okzitanien und Neu-Aquitanien wurden die 30°C weitgehend überschritten mit 32,8°C in Pau, 32,7°C in Auch, 32,4°C in Agen, 31,7°C in Tarbes, 31,3°C in Saint-Girons und 30,8°C in Gourdon. Nur Aveyron blieb unter der 30°C-Marke mit 29°C in Millau und 28,4°C in Rodez.

    Eine neue Hitzespitze am Mittwoch
    Die grosse Hitze wird sich in der nächsten Woche fortsetzen. Météo France prognostiziert Höchstwerte zwischen 35°C und 37°C in der Nähe des Mittelmeers und heiße Nächte, oft über 20°C.

    Am Mittwoch wird ein landesweiter Hitzehöhepunkt erwartet, bevor es zu teils kräftigen Gewittern und damit auch einem Temperaturrückgang kommen soll.

  • Freiheitsmärsche: Zehntausende demonstrieren in 140 französischen Städten

    Freiheitsmärsche: Zehntausende demonstrieren in 140 französischen Städten

    Die Freiheitsmärsche fand in vielen Städten Frankreichs statt. Die Demonstranten marschierten, um die liberalen Werte zu verteidigen und Ideen und Auffassungen der extreme Rechte anzuprangern. In Brest (Finistère), Toulouse (Haute-Garonne), Marseille (Bouches-du-Rhône) und Rennes (Ille-et-Vilaine) und anderen Städten marschierten Demonstranten gegen rechtsextremes Gedankengut und für soziale Freiheiten. „Ich mache mir Sorgen, dass die extreme Rechte immer mehr Raum in der öffentlichen Debatte einnimmt, sei es aus bei unseren Abgeordneten oder bei Polemikern“, sagte ein Demonstrant. „Ich bin unter Pétain geboren, ich will nicht unter Le Pen sterben“, fügte eine Frau hinzu (France 3). Verteidigung der humanistischen und sozialen Werte In 140 Städten Frankreichs fanden die Demonstrationen in einer friedlichen und ruhigen Atmosphäre statt. Viele sagten, sie wollten für Werte demonstrieren, die ihnen wichtig seien, wie „Freiheit, Toleranz, Antirassismus“ und „linke, humanistische und sozial…

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  • Covid-19: Immer weniger Patienten in Krankenhäusern und Intensivstationen

    Covid-19: Immer weniger Patienten in Krankenhäusern und Intensivstationen

    Die Positivitätsrate in den letzten sieben Tagen, d. h. der prozentuale Anteil der positiv Getesteten an der Gesamtzahl der getesteten Personen, betrug nur noch 1,8% im Vergleich zu 2,7% vor sieben Tagen. Die Zahl der Patienten mit Covid-19 ist weiter zurückgegangen, so die am Samstagabend (12. Juni) von Santé publique France veröffentlichten Zahlen, während der Meilenstein von 30 Millionen Franzosen, die mindestens eine Impfdosis erhalten haben, überschritten wurde. Die Gesundheitsbehörde gab 12.496 hospitalisierte Patienten bekannt (im Vergleich zu 12.712 am Vortag und 14.532 am vergangenen Samstag), darunter 198, die in den letzten 24 Stunden ins Krankenhaus kamen (313 am Freitag). In den Intensivstationen gab es 2.110 Patienten (2.163 am Freitag und 2.525 am 5. Juni), darunter 48, die in den letzten 24 Stunden aufgenommen wurden (66 am Freitag). Die Pandemie hat den Tod von weiteren 34 Menschen in 24 Stunden verursacht, laut der am Samstag veröffentlichten Zahlen, was die Zahl der …

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  • Impfkampagne: 30 Millionen Franzosen haben jetzt mindestens eine Impfdosis

    Impfkampagne: 30 Millionen Franzosen haben jetzt mindestens eine Impfdosis

    Die Impfkampagne gegen das Coronavirus schreitet in Frankreich weiter voran: Die Schwelle von 30 Millionen mindestens einmal geimpften Menschen wurde in der Tat gerade an diesem Samstagnachmittag überschritten, „drei Tage früher“, freut sich Jean Castex. „Ziel erreicht!Danke an alle, die sich für die Impfung einsetzen: Dank Ihnen werden wir den Kampf gegen das Virus gewinnen.Für alle, die noch nicht geimpft wurden, http://santé.fr sind Impftermine ganz in Ihrer Nähe erhältlich.“ Diese Zeilen twittert ein glücklicher Jean Castex aus der Isolation:

    https://twitter.com/JeanCASTEX/status/1403736977392930816…

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  • Ölteppich vor Korsika: Nur noch 800 Meter von der Küste entfernt

    Ölteppich vor Korsika: Nur noch 800 Meter von der Küste entfernt

    Der Ölschlamm driftet nach Angaben der Präfektur Haute-Corse derzeit in Richtung Küste. Touristen und Einheimische sollen die Strände verlassen.

    Der Polmar-Notfallplan wurde auf Korsika ausgelöst, nachdem ein Ölteppich vor der Ostküste der Insel gesichtet wurde, teilte die Präfektur von Haute-Corse am Freitag, dem 11. Juni, in einer Erklärung mit. Der 35 Kilometer lange Ölteppich, der gestern Abend vor Korsika gemeldet wurde, ist nun an einigen Stellen nur noch 800 Meter von der Küste entfernt zu sehen, sagte Christine Ribbes, Sprecherin der Präfektur für das Mittelmeer, am Samstag gegenüber France Inter. Der Polmar-Notfallplan wurde gestern Abend ausgelöst, nachdem der Ölschlamm etwa 9 km vor der Ostküste Korsikas, zwischen Aléria und Solenzara, gesichtet wurde, so die Präfektur Haute-Corse.

    Die Verschmutzung wurde während einer Übung des Luftwaffenstützpunkts Solenzara entdeckt und von der Seepräfektur des Mittelmeers bestätigt, berichtet France Bleu RCFM. Zwei Ölteppiche erstrecken sich über eine Länge von etwa 19 Seemeilen (ca. 35 Kilometer).

    Keine Hoffnung, dass sich der Schlamm auf natürliche Weise verdünnt
    Nach den Beobachtungen ist diese Umweltverschmutzung wahrscheinlich von einem Frachter verursacht worden, der Gas und Schlick aus seinen Tanks in das Meer gelassen hat. Die Größe und Beschaffenheit der Schlickteppiche lassen keine Hoffnung auf eine natürliche Verdünnung zu und erfordern den Einsatz spezieller Einheiten und Geräte zur Bekämpfung der Verschmutzung.

    Die Verschmutzung wird gemeinsam von den Präfekturen Haute-Corse und Corse-du-Sud bearbeitet. Die auf Korsika stationierten nationalen Ressourcen wurden mobilisiert, um so schnell wie möglich einzugreifen.

    Die Situation wird in enger Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern überwacht. Die Präfekturen rufen die Einwohner auf, nicht mehr baden zu gehen und eventuell an den Stränden ankommende Ölkuchen nicht zu berühren oder selbst einzusammeln, sondern das jeweilige Rathaus, die Gendarmerie oder die Feuerwehr zu informieren.

    Dieses Bild, das am 12. Juni 2021 von der französischen Marine (Marine Nationale) veröffentlicht wurde, zeigt einen Ölteppich, der schwere Kohlenwasserstoffe enthält, im Sektor Aleria-Solenzara vor der französischen Mittelmeerinsel Korsika. Die Verschmutzung, die wahrscheinlich durch eine Tankreinigung entstanden ist, ist in zwei Ölteppiche auf einer Länge von etwa 19 nautischen Meilen (ca. 35 Kilometer) aufgeteilt und driftet in Richtung Küste, so die Präfektur für Seefahrt in einer Erklärung. „AFP PHOTO / MARINE NATIONALE „