Kategorie: À la une

  • AIDS-Forschung: Erste „vielversprechende“ Ergebnisse für einen Boten-RNA-Impfstoff

    AIDS-Forschung: Erste „vielversprechende“ Ergebnisse für einen Boten-RNA-Impfstoff

    Ein Boten-RNA-Impfstoff hat bei Tieren vielversprechende Ergebnisse bei der Bekämpfung von AIDS gezeigt. Noch ein Boten-RNA-Impfstoff – aber diesmal nicht gegen Covid-19, sondern gegen eine andere Epidemie, nämlich AIDS. Forscher haben am Donnerstag, dem 9. Dezember, bekannt gegeben, dass ein Boten-RNA-Impfstoff bei Tieren „vielversprechende“ Ergebnisse gezeigt hat. Der Impfstoff wurde an Makaken getestet und konnte das Risiko einer Infektion durch den HIV-Virus um 79% senken. Die Forscher des US-amerikanischen National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAD), die hinter dieser Entdeckung stehen, weisen jedoch darauf hin, dass noch weitere Verbesserungen vorgenommen werden müssen, bevor der Impfstoff an Menschen getestet werden kann. „Dieser experimentelle Boten-RNA-Impfstoff vereint mehrere Eigenschaften, die das Versagen anderer experimenteller HIV-Impfstoffe überwinden könnten, und stellt somit einen vielversprechenden Ansatz dar“, meint der Direktor des NIAD. Zusammenar…

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  • Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt

    Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt

    In einem Tweet am Donnerstag, 9. Dezember, gab das IHU Méditerranée infection mit Professor Didier Raoult an der Spitze bekannt, dass man eine neue Variante von Covid-19 entdeckt hat. Bisher wurden keine weiteren Informationen bekannt gegeben. Am Donnerstag, dem 9. Dezember, gab das Universitäts-Krankenhaus Méditerranée infection in Marseille auf Twitter das Auftreten einer neuen Corona-Variante bekannt. Das Institut wird von dem umstrittenen Professor Didier Raoult geleitet. Die neue Variante sei bei Patienten in der Stadt Forcalquier in der Nähe von Marseille entdeckt worden.

    „Sie wurde als IHU-Variante bezeichnet und unter dem Namen B.1.640.2 beim GISAID (Netzwerk für den wissenschaftlichen Austausch) hinterlegt“, so das IHU in seinem Tweet. Die Mutation ist ein natürliches PhänomenWie Le Figaro berichtet, ist die Mutation eines Virus ein natürlicher Vorgang. Covid-19 hat auf diese Weise bereits viele Formen angenomme…

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  • Öffentlichkeit in Frankreich wird vor falschen E-Mails der Gendarmerie gewarnt

    Öffentlichkeit in Frankreich wird vor falschen E-Mails der Gendarmerie gewarnt

    Franzosen sollen E-Mails von der Gendarmerie und anderen Strafverfolgungsbehörden erhalten haben, in denen sie der Pädophilie beschuldigt und vor Gericht geladen werden. Dabei handelt es sich um einen Betrug, der darauf abzielt, persönlichen Daten oder Geld zu ergaunern.

    Menschen in Savoyen, in der Dordogne, im Norden und in vielen anderen Gebieten des Landes haben E-Mails erhalten, in denen sie des sexuellen Missbrauchs von Kindern beschuldigt werden.

    Häufig scheinen diese E-Mails von der Gendarmerie, der Polizei oder sogar von Europol verschickt worden zu sein. Sie fordern die Empfänger auf, so schnell wie möglich mit den Strafverfolgungsbehörden Kontakt aufzunehmen und persönliche Daten zu übermitteln.

    Die Nachrichten sehen oft offiziell aus, tragen eine elektronische Signatur und scheinbar legitime Logos. Einige der Absender versuchen sogar, die Identität echter Polizeichefs vorzutäuschen.

    Das Innenministerium warnte am Donnerstag erneut davor, dass es sich hierbei um einen Betrug handelt.

    „Das Ziel dieses Betrugs ist es, Sie dazu zu bringen, einen Geldbetrag zu überweisen oder Ihre persönlichen Daten mitzuteilen“, so das Ministerium in einer Erklärung. „Die Dienststellen des Innenministeriums würden niemals eine E-Mail senden, um Sie zur Befragung vorzuladen.“

    Lesen Sie auch: Gefälschte Strafzettel per E-Mail: Neue Betrugsmasche entdeckt

    Das raten die Behörden, wenn man eine solche E-Mail erhalten hat:

    • Lassen Sie sich nicht in Panik versetzen;
    • Antworten Sie nicht: Sie ziehen damit nur weitere Nachrichten an;
    • Nehmen Sie keinen Kontakt mit dem Absender auf;
    • Zahlen Sie kein Geld;
    • Ändern Sie Ihr E-Mail-Passwort;
    • Klicken Sie nicht auf Links, da diese Sie wahrscheinlich zum Herunterladen fragwürdiger Spyware verleiten oder Sie auf eine Seite führen, die als offiziell getarnt ist;
    • Markieren Sie die E-Mail als Spam, damit Sie in Zukunft keine Nachrichten dieser Art mehr erhalten;
    • Machen Sie einen Screenshot von der Nachricht und alarmieren Sie die Behörden über das Portal www.cybermalveillance.gouv.fr und per E-Mail an fraude-bretic[at]interieur.gouv.fr;
    • Wenn Sie mit dem Absender der E-Mail in Kontakt getreten sind, sollten Sie auch das der Polizei oder Gendarmerie melden.

    Solche E-Mail-Betrugsversuche werden in Frankreich immer häufiger. Zwischen 2016 und 2020 haben Polizei und Gendarmerie bei rund 1.800 solcher Vergehen eingegriffen.

  • Luc Besson wegen Vergewaltigung angeklagt: Richterin stellt Verfahren ein

    Luc Besson wegen Vergewaltigung angeklagt: Richterin stellt Verfahren ein

    Der Regisseur Luc Besson wurde von der belgisch-niederländischen Schauspielerin Sand Van Roy der Vergewaltigung beschuldigt. Am Donnerstag, dem 9. Dezember, stellte eine Untersuchungsrichterin des Pariser Gerichtshofs das Verfahren gegen den Filmemacher ein.

    Eine Untersuchungsrichterin des Pariser Gerichts hat das Verfahren gegen den Regisseur Luc Besson eingestellt, wie die Agentur AFP am Donnerstag meldete. Der Filmemacher wird seit mehr als drei Jahren von der Schauspielerin Sand Van Roy der Vergewaltigung beschuldigt.

    Die Richterin folgte den Forderungen der Pariser Staatsanwaltschaft, die Anfang Oktober die Einstellung des Verfahrens in diesem sehr medienwirksamen Fall gefordert hatte. Der 62-jährige Filmemacher, der die Vorwürfe stets bestritten hat, war nie formell angeklagt worden.

    Lesen Sie dazu auch: Vergewaltigung: Ermittlungen gegen Regisseur Luc Besson

  • Das besitzt der Präsident: Vermögen Emmanuel Macrons offengelegt

    Das besitzt der Präsident: Vermögen Emmanuel Macrons offengelegt

    Am Donnerstag, 9. Dezember, wurde im Amtsblatt die Erklärung zur Vermögenssituation von Emmanuel Macron veröffentlicht, wie es das Gesetz am Ende der Amtszeit der Präsidenten vorschreibt. So kann eine Entwicklung zwischen der Vermögenssituation von 2017 und heute festgestellt werden. Hat sich das Vermögen von Emmanuel Macron seit 2017 verändert? Der Präsident der Republik ist gesetzlich verpflichtet, am Ende seiner Amtszeit, die Anfang 2022 ausläuft, eine Erklärung über seine Vermögensverhältnisse abzugeben. Am Donnerstag, 9. Dezember, wurde die Erklärung im Amtsblatt veröffentlicht. So kann man beobachten, wie sich das Vermögen des Staatschefs im Vergleich zu seiner ersten Erklärung im Jahr 2017 entwickelt hat. Emmanuel Macron besitzt immer noch kein Wohneigentum, die Deklarationen von 2017 und 2021 zu diesem Thema sind identisch. Im Jahr 2007 besass er eine 83 Quadratmeter große Wohnung in Paris, die er jedoch weiterverkaufte, als er unter François Hollande Wirtschaftsminister war. B…

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  • Covid-19: Ankündigungen von Olivier Véran angesichts des steigenden Gesundheitsdrucks

    Covid-19: Ankündigungen von Olivier Véran angesichts des steigenden Gesundheitsdrucks

    Gesundheitsminister Olivier Véran war am Donnerstagmorgen Gast bei France 2. Er gab einen Überblick über die epidemische Situation in Frankreich. Der Gesundheitsminister war am Donnerstag, dem 9. Dezember, Gast in der Morgensendung von France 2. Bei dieser Gelegenheit gab er einen Überblick über die epidemische Situation in Frankreich. Nachdem sechs Metropolregionen am 8. Dezember ankündigten, den Plan Blanc (Notfallplan der Krankenhäuser) wieder aktiviert zu haben,  kündigte der Gesundheitsminister an, „Der Plan Blanc wird wahrscheinlich in einigen Tagen national aktiv sein“.

    Der Druck auf das Gesundheitswesen erhöht sich im ganzen Land“Alle sechs Minuten wird heute ein Patient auf eine Intensivstation eingeliefert, während es letzte Woche noch alle zehn Minuten war“, warnte Olivier Véran. Die meisten Patienten sind nicht geimpft, und bei den geimpften handelt es sich häufiger um immungeschwächte Kranke oder solche mit chr…

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  • Covid-19: Ist der Impfstoff von Moderna weniger zuverlässig als der von Pfizer?

    Covid-19: Ist der Impfstoff von Moderna weniger zuverlässig als der von Pfizer?

    Immer mehr Franzosen misstrauen dem Moderna-Impfstoff und bevorzugen den Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Doch sind die Zweifel wirklich berechtigt? Seitdem die Auffrischungsdosis für die Impfung gegen Covid-19 allen offen steht, haben viele Franzosen Bedenken, sich den Moderna-Impfstoff spritzen zu lassen, und ziehen den Impfstoff von BioNTech/Pfizer vor. Aber ist dieses Misstrauen gegenüber Moderna gerechtfertigt? Auch wenn es normal ist, Fragen zu stellen, gibt es doch eine Reihe von Argumenten, die die Bevölkerung in Bezug auf den Impfstoff von Moderna beruhigen sollte. Es gibt zwei wichtige Elemente: die Wirksamkeit und das Risiko. Was die Wirksamkeit angeht, so weiß man, dass die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna beide gleich viele Antikörper erzeugen, also ist der Schutz a priori bei beiden Impfstoffen derselbe. Bedenken wegen Fällen von Myokarditis In Bezug auf das Risiko von Herzmuskelentzündungen, das einen Teil der Impfwilligen beunruhigt, wird erwartet, dass es mit d…

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  • Fall Khashoggi: Der in Roissy festgenommene Saudi ist nicht der gesuchte Verdächtige

    Fall Khashoggi: Der in Roissy festgenommene Saudi ist nicht der gesuchte Verdächtige

    Nach „eingehenden Überprüfungen“ seiner Identität stellte sich heraus, dass der Mann nur den gleichen Namen wie der gesuchte Verdächtige trägt. Er wurde schließlich wieder auf freien Fuß gesetzt, gab die Staatsanwaltschaft bekannt.

    Der am Dienstag, 7. Dezember, am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle festgenommene Saudi, der verdächtigt wurde, ein Mitglied des Kommandos zu sein, das an der Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 beteiligt war, ist nicht der von der Türkei gesuchte Verdächtige, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Mittwoch, 8. Dezember, bekannt gab. Der Mann habe sich schließlich als Namensvetter des fraglichen Verdächtigen herausgestellt. Er sei wieder auf freien Fuß gesetzt worden, erklärte Staatsanwalt Rémy Heitz.

    Er war „auf der Grundlage eines internationalen Haftbefehls, der von den türkischen Justizbehörden am 5. November 2018 im Zusammenhang mit der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi ausgestellt wurde“, festgenommen worden, so Rémy Heitz in einer Erklärung. „Die eingehenden Überprüfungen bezüglich der Identität dieser Person haben aber ergeben, dass der Haftbefehl nicht auf ihn zutrifft“ und „er wurde auf freien Fuß gesetzt“.

    Jamal Khashoggi, ein in den USA lebender Kolumnist der Washington Post und Kritiker der saudischen Regierung, war am 2. Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Agententeam aus Saudi-Arabien ermordet worden.

    Ryad hatte behauptet, dass der Mord an Khashoggi von saudischen Agenten begangen worden sei, die allein gehandelt hätten, doch ein Bericht der US-Geheimdienste beschuldigt Kronprinz Mohammed bin Salman, den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Eine Anschuldigung, die von Saudi-Arabien entschieden zurückgewiesen wird.

    Lesen Sie dazu auch: Fall Khashoggi: Einer der Mörder des saudischen Journalisten in Frankreich festgenommen

  • Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Einer der beiden Männer war den Behörden bereits als radikalisierter Gefährder bekannt, berichtet Le Parisien.

    Sie hatten geplant, Passanten an belebten Orten während der Weihnachtsfeiertage zu töten. Zwei 23-jährige Männer wurden am 29. November in der Nähe von Paris festgenommen, berichtet Le Parisien am Mittwoch, dem 8. Dezember.

    Le Parisien zufolge wurden die beiden jungen Männer in Meaux (Seine-et-Marne) und Le Pecq (Yvelines) von Polizisten der Generaldirektion für innere Sicherheit festgenommen. Sie wurden wegen „krimineller terroristischer Vereinigung“ angeklagt und inhaftiert.

    Lesen Sie auch: Terrorismus: Ist Frankreich immer noch bedroht?

    Die Polizei war über einen Hinweis auf die Spur der Männer gekommen. Dank des Geständnisses des ersten Verhafteten wurde der zweite junge Mann gefunden. Beide hatten es auf verschiedene Orte abgesehen: Einkaufszentren, Universitäten und belebte Straßen, wie von Le Parisien berichtet.

  • Covid-19: Brauchen wir noch eine 4. Dosis? Wissenschaftler sagen ja!

    Covid-19: Brauchen wir noch eine 4. Dosis? Wissenschaftler sagen ja!

    „Es ist möglich, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt eine vierte Dosis“ des Impfstoffs gegen Covid-19 benötigen. Dies sagte Jean-François Delfraissy, Vorsitzender des wissenschaftlichen Rates, bei einer Anhörung im Senat am Mittwoch, dem 8. Dezember. Seit dem 27. November können alle Franzosen ab 18 Jahren eine dritte Dosis des Impfstoffs gegen Covid-19 erhalten. Aber wird angesichts der anhaltenden Epidemie irgendwann auch noch eine vierte Dosis erforderlich sein? „Es ist möglich, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt eine vierte Dosis benötigen“, sagte der Vorsitzende des wissenschaftlichen Rates, Jean-François Delfraissy, bei einer Anhörung im Senat am 8. Dezember. „Im Moment ist es eine Auffrischung, aber vielleicht wird eine vierte Dosis nötig sein, ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wie lange die Auffrischung wirksam sein wird. (…) In einer Krise dieser Art müssen wir alles sagen, was wir wissen, und es auf den Tisch legen, damit wir uns darüber austauschen können. Es ist d…

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