Kategorie: À la une

  • Ukraine-Krieg: Explodierende Preise zwingen französische Unternehmen zur Kurzarbeit

    Ukraine-Krieg: Explodierende Preise zwingen französische Unternehmen zur Kurzarbeit

    Am Freitag, dem 11. März, dem 16. Tag des Krieges in der Ukraine, zwingt der Anstieg der Preise für Rohstoffe wie Gas oder Stahl französische Unternehmen dazu, auf Kurzarbeit umzustellen.

    In Damparis (Jura) wurden rund 50 Beschäftigte des Unternehmens Jurassienne de la céramique française auf Kurzarbeit gesetzt. Um funktionieren zu können, muss das Unternehmen seine Öfen tag und nacht laufen lassen. Aufgrund des Krieges in der Ukraine ist nun die Gasrechnung um das Zehnfache gestiegen. Die Beschäftigten hoffen, dass die Zwangspause nur von kurzer Dauer ist, sie könnte aber auch sechs Monate dauern.

    Anstieg der Preise für Rohstoffe wie Stahl.
    In Massiac (Cantal) wird ein Bauunternehmen seine Mitarbeiter ebenfalls in Kurzarbeit schicken müssen. Aufgrund des Anstiegs der Stahlpreise ist die arbeit derzeit nicht mehr rentabel. „Wir haben Baustellen, bei denen der Einkaufspreis der Stahlträger jetzt höher ist als der Preis des gesamten Kostenvoranschlags“, erklärt Michaël Boyer, Geschäftsführer von CMF Structures. Laut Nicolas Mancret, einem Anwalt für Arbeitsrecht, werden jedoch nicht alle Unternehmen Kurzarbeit in Anspruch nehmen können. Nur diejenigen, die einem großen Umsatzrückgang ausgesetzt sind, könnten davon profitieren.

  • Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, war laut Innenminister Gérald Darmanin „den Polizeibehörden nicht bekannt“.

    Ein Mann wurde erschossen, nachdem er am Samstag, dem 12. März, auf dem Quai des Alten Hafens vor dem Rathaus von Marseille (Bouches-du-Rhône) einen Polizeibeamten verletzt hatte, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Laut derselben Quelle griff eine Person mit afrikanischem Migrationshintergrund mit einem Messer Polizisten der Stadtpolizei an. Er wurde zunächst mit einem Flash-Ball beschossen, konnte aber einen Polizisten am Handgelenk verletzen. Anschließend wurde er erschossen, wie Franceinfo berichtet. Die Szene spielte sich auf der Höhe einer Sammelstelle für Spenden für die Ukraine ab. Bisher wurde kein Zusammenhang zwischen dem Krieg in der Ukraine und diesem Vorfall festgestellt.

    Innenminister Gérald Darmanin berichtete bei einem Besuch in Marseille von einem „aggressiven und extrem gewalttätigen“ Mann. Nachdem die Polizisten vergeblich versucht hätten den Mann zu stoppen, hätten sie „das Feuer eröffnet und diese Person unschädlich gemacht“. Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, sei den Polizeibehörden nicht bekannt gewesen, so der Minister, der den angegriffenen Polizisten seine „Unterstützung“ zusagte und versicherte, dass es dem verletzten Beamten gut gehe.

  • Präsidentschaftswahlen: Eric Zemmour fordert „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für Visa bestimmter Ausländer

    Präsidentschaftswahlen: Eric Zemmour fordert „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für Visa bestimmter Ausländer

    Der rechtsextreme Kandidat Eric Zemmour will eine „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für die Beantragung eines französischen Visums durch bestimmte Ausländer einführen. Dies geht aus seinem Präsidentschaftsprogramm hervor, das am Freitagabend in voller Länge in der französischen Tageszeitung Le Figaro veröffentlicht wurde. Die Kaution soll für Antragsteller aus Ländern gelten, „aus denen die meisten illegalen Einwanderer stammen“, heißt es in dem Dokument. Der rechtsextreme Präsidentschaftskandidat, der „Null-Einwanderung“ verspricht, stellt seine Maßnahme als ein Mittel dar, um „die Einreise zu begrenzen“ und „eventuelle Abschiebungen zu finanzieren“. Eric Zemmour, der wegen fehlender Zahlen in seinem Programm kritisiert wird, schätzt die Kosten für seine rund 400 Maßnahmen auf 60 Milliarden Euro netto pro Jahr. Auf der Finanzierungsseite verspricht er Einsparungen in Höhe von 65 Milliarden Euro, darunter die umstrittene Zahl von 20 Milliarden Euro durch die Abschaffung von Sozialleistun…

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  • Macron: Russlands Angriff auf die Ukraine wird die Lebensmittelversorgung in Europa destabilisieren

    Macron: Russlands Angriff auf die Ukraine wird die Lebensmittelversorgung in Europa destabilisieren

    Russlands Angriff auf die Ukraine wird die Lebensmittelversorgung in Europa und Afrika „zutiefst destabilisieren“, da einige der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Flächen der Welt jetzt unbestellt bleiben, warnte der französische Präsident Emmanuel Macron am Freitag. „Europa und auch Afrika werden in Bezug auf ihre Lebensmittelversorgung zutiefst destabilisiert sein, weil in der Ukraine derzeit nichts angebaut werden kann“, sagte Macron am Freitag vor Reportern nach einem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs im Schloss Versailles bei Paris. „Wir müssen uns darauf vorbereiten und unsere Produktionsstrategien neu bewerten, um unsere Ernährungssouveränität zu verteidigen, aber auch, um eine Strategie für Afrika zu definieren“, fügte der französische Präsident hinzu. Ohne eine solche Strategie, so warnte er, „werden mehrere afrikanische Länder innerhalb von 12 bis 18 Monaten von Hungersnöten betroffen sein, wegen dieses Krieges“. Der französische kündigte auch an, dass Russland noch…

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  • Vier Kinder und ein Erwachsener tot in Wohnung in Grenoble gefunden

    Vier Kinder und ein Erwachsener tot in Wohnung in Grenoble gefunden

    Fünf Personen, darunter vier Kinder, wurden am Samstagmorgen tot in einer Wohnung in Grenoble aufgefunden.

    Fünf Personen, darunter vier Kinder, wurden am späten Freitagabend tot in einer Wohnung in Grenoble aufgefunden. Es könnte sich um „eine Mutter und ihre vier Kinder“ handeln. Die ersten Ermittlungsergebnisse „lassen auf einen Mord an den Kindern und dann auf einen Selbstmord der Mutter schließen, alles durch die Einnahme von gefährlichen Medikamenten“, so eine Polizeiquelle gegenüber der Agentur AFP.

    Die Kinder waren zwischen 3 und 12 Jahre alt. Der Alarm wurde von einem Bekannten ausgelöst, weil die Familie nicht auf Anrufe reagierte. Die Feuerwehr öffnete die verschlossene Tür der Wohnung. In dem Appartment entdeckten sie gegen 22 Uhr die Leichen.

    Die Polizei in Grenoble leitete Ermittlungen ein.

  • Präsidentschaftswahlen: Macron wegen Nutzung des Elysée-Twitter-Accounts von Wahlkampfkommission abgemahnt

    Präsidentschaftswahlen: Macron wegen Nutzung des Elysée-Twitter-Accounts von Wahlkampfkommission abgemahnt

    Die Nationale Kommission für die Kontrolle des Wahlkampfes fordert Emmanuel Macron auf, den Twitter-Account des Präsidenten der Republik während der Dauer des Wahlkampfes nicht mehr für die Verbreitung von Wahlpropaganda zu nutzen. Die Commission nationale de contrôle de la campagne électorale en vue de l’élection présidentielle (CNCCEP), deren Aufgabe es ist, den ordnungsgemäßen Ablauf des Wahlkampfs zu überwachen, „indem sie darauf achtet, dass die freie Stimmabgabe und die Fairness zwischen den Kandidaten gewahrt bleiben“, erklärte in einer Pressemitteilung am Freitag, dem 11. März, dass sie „dem Bevollmächtigten des Kandidaten Emmanuel Macron in einer Nachricht vom 7. März ihre Beobachtungen zur Verbreitung seiner Kandidaturerklärung in Form eines Briefes an die Franzosen über das Twitter-Konto @EmmanuelMacron mitgeteilt“ habe. Die Kommission „stellte insbesondere fest, dass eine solche Nachricht der Wahlpropaganda zuzuordnen ist und dass es angesichts der Besonderheiten der Nutzun…

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  • Benzinpreise: Supermarktkette bietet Literpreis von 1 Euro an

    Benzinpreise: Supermarktkette bietet Literpreis von 1 Euro an

    Während die Kraftstoffpreise in dieser Woche die 2-Euro-Marke pro Liter überschritten haben, verspricht eine Supermarktkette ihren Kunden, ihnen einen Liter Benzin für nur 1 Euro.

    Weniger Auto fahren, Fahrgemeinschaften bilden, zum Tanken über die Grenze fahren… Alle Mittel sind gut, um weniger für eine Tankfüllung zu bezahlen oder das Treibstoffbudget zu senken. Überall in Frankreich, unabhängig von der Tankstelle oder der Art des Kraftstoffs, stiegen die Preise in den vergangenen Tagen auf über 2 Euro pro Liter.

    Nach diesem starken Anstieg gingen die Preise am Freitag wieder um 10 bis 15 Cent zurück. Ab Montag sollen die Preise für Diesel sogar um 35 Cent und für Bleifrei 95 um 5 bis 10 Cent sinken, kündigte Michel-Edouard Leclerc, der Vorsitzende des Strategieausschusses der Leclerc-Supermärkte, an.

    Lesen Sie auch: Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Ohne den erwarteten Rückgang der Preise abzuwarten, haben die Casino-Supermärkte eine beispiellose Verkaufsaktion gestartet: den Liter Benzin für 1 Euro. Eine attraktive Idee, aber man sollte nicht erwarten, dass man die Tankfüllung sofort für nur 1 € pro Liter bekommt: Das Angebot ist an Bedingungen geknüpft.

    Die Kunden müssen Ihre Tankfüllung zunächst zum normalen Preis bezahlen. Anschliessend erhalten sie einen Gutschein in Höhe der Differenz zwischen dem bezahlten Preis und dem Liter für 1 €, den sie am Freitag, dem 11. März, und am Samstag, dem 12. März, am Informationsschalter des jeweiligen Casino-Supermarktes gegen Vorlage des Kassenbons der Tankstelle und der Bankkarte, mit der die Tankfüllung bezahlt wurde, abholen können.

    Der Gutschein ist ab einem Einkaufswert von 100 Euro in dem Supermarkt am Samstag, 12. März, und Sonntag, dem 13. März, gültig.

    Der Gutschein kann nicht in Casino-Supermärkten verwendet werden, die am Sonntag nur mit „automatischer Kasse“ arbeiten.

  • Covid-19: „Wir sehen derzeit eine Zunahme in Frankreich“ warnt Olivier Véran

    Covid-19: „Wir sehen derzeit eine Zunahme in Frankreich“ warnt Olivier Véran

    Gesundheitsminister Olivier Véran warnt vor einem „Rebound“ der Covid-19-Epidemie. Bei einer Reise in die Region Isère am Freitag, den 11. März, meinte er jedoch, dass die Belastung der Krankenhäuser weiter sinke. Während einer Reise in die Region Isère am Freitag, dem 11. März, warnte Gesundheitsminister Olivier Véran vor einem „Rebound“ der Covid-19-Epidemie. Er betonte die Notwendigkeit für gebrechliche Personen, sich „weiterhin zu schützen“. Lesen Sie auch: Covid-19: Kommen die Lockerungen in Frankreich zu früh? „Wir stellen derzeit einen Rebound fest, in Frankreich und in den Ländern, die uns umgeben, d. h. die Zahl der Covid-Ansteckungen sinkt nicht mehr, sie steigt sogar“, erklärte der Minister. „In Anbetracht der neuesten Zahlen von gestern ist das ein Anstieg von 20%“. Am Donnerstagabend, dem 11. März, verzeichnete Frankreich innerhalb von 24 Stunden 74.818 neue Covid-19-Fälle. In den vergangenen sieben Tagen wurden durchschnittlich täglich 58.336 neue Ansteckungsfälle gezählt…

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  • Covid-19: 500 Flughäfen und 290 Fluggesellschaften fordern Aufhebung der Gesundheitsmaßnahmen für EU-Flüge

    Covid-19: 500 Flughäfen und 290 Fluggesellschaften fordern Aufhebung der Gesundheitsmaßnahmen für EU-Flüge

    Angesichts sinkender Ansteckungszahlen und hoher Impfraten fordern Flughäfen und Fluggesellschaften ein Ende der Impfpässe, der Tests und sogar der Maskenpflicht im Flugzeug. In einer Erklärung fordern 500 Flughäfen und 290 Fluggesellschaften am Freitag die Aufhebung der Gesundheitsmaßnahmen für Flüge in der Europäischen Union. „Covid-19, und insbesondere die Variante Omikron, ist inzwischen in ganz Europa so weit verbreitet und die Immunität der Bevölkerung ist so groß, dass das Risiko von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen dramatisch gesunken ist, insbesondere für Geimpfte“, argumentieren die Organisationen ACI Europe und Iata in einer gemeinsamen Erklärung.

    ACI Europe, die nach eigenen Angaben 500 Flughäfen auf dem Kontinent vertritt, und die Iata (International Air Transport Association), die 290 Fluggesellschaften aus der ganzen Welt vertritt, stellen weiterhin fest, dass viele europäische Länder auf Gesundheits- oder …

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  • Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Der Preis für einen Liter Diesel wird ab Montag, dem 14. März, um 35 Cent sinken, kündigt Michel-Edouard Leclerc, der Vorstandsvorsitzende der Leclerc-Supermärkte, an. Das ist eine gute Nachricht für Autofahrer. Nach einer verrückten Woche, in der die Preise für Kraftstoffe über die marke von 2 € pro Liter stiegen und zwischen 2,30 € und 2,40 € für Dieselkraftstoff erreichten, sollen nun die Preise wieder zurück gehen. Ab diesem Freitag sollen die Preise im Durchschnitt um 10 bis 15 Cent sinken, je nach Tankstelle und Kraftstoffart. Um die Tankfüllung noch billiger zu bekommen, muss man allerdings bis Montag, den 14. März warten, bevor man an die Tankstelle fährt. Der Liter Diesel wird um 35 Cent sinken, kündigt Michel-Edouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der Leclerc-Hypermärkte, der Supermarktkette mit dem größten Marktanteil in Frankreich, auf dem Sender BFMTV an. Bei Bleifrei 95 wird der Rückgang allerdings nur „5 bis 10 Cent“ betragen. „Der Markt dreht sich um. Der Rohölmarkt verliert seit zwei Tagen wieder. Der Euro steigt gegenüber dem Dollar wieder an“, erklärte Michel-Edouard Leclerc auf BFMTV. Der deutliche Preisrückgang sollte alle Kraftstoffvertriebsketten betreffen, sowohl die Mineralölgesellschaften als auch die großen Handelsketten.