Kategorie: À la une

  • Pyrénées-Orientales: Mini-Tornado erschreckt Urlauber auf dem Strand von Argelès-sur-Mer

    Pyrénées-Orientales: Mini-Tornado erschreckt Urlauber auf dem Strand von Argelès-sur-Mer

    Starke Winde führten dazu, dass sich am Donnerstag, dem 28. Juli, am Strand von Argelès-sur-Mer ein Mini-Tornado aus Sand bildete. Ein seltenes Wetterereignis, das die zahlreichen anwesenden Urlauber in Erstaunen und Schrecken versetzte.

    Die Bilder stammen nicht aus einem Hollywood-Blockbuster, sondern vom Facebook-Konto eines Urlaubers in Argelès-sur-Mer im Departement Pyrénées-Orientales. Wie in einem Katastrophenfilm fegte ein Sandtornado über den Strand dieses im Sommer bei Touristen beliebten Badeortes hinweg. Die Zeitung L’Indépendant berichtete, dass das seltene Wetter-Phänomen, das sich am Donnerstag, dem 28. Juli, ereignete, nur kurz auftrat und es nur einige Leichtverletzte gab.

    Augenzeugen berichten, dass der Tornado zahlreiche Dinge vom Strand in die Luft gerissen habe, insbesondere ein zusammenklappbares Zelt, das auf über 80 Meter Höhe gerissen worden sei. Jean-Luc Bartoli aus Argelès-sur-Mer berichtete der Zeitung L’Indépendant, dass der Tornado gegen 16.45 Uhr aufgetreten sei. Er sei dann innerhalb von „drei Minuten“ über den Strand gezogen.

    Grosser Schrecken, kleiner Schaden. Wie man in dem von einem Internetnutzer veröffentlichten Video sehen kann, wurden alle Urlauber auf dem vollbesetzten Strand von dem plötzlichen Ereignis überrascht, aber nur vier Leichtverletzte mussten von den Rettungskräften versorgt werden – vor allem wegen Prellungen, die durch umherfliegende Sonnenschirme verursacht wurden.

  • Der Juli 2022 wird laut Météo-France „sehr wahrscheinlich“ der trockenste Juli seit 1959

    Der Juli 2022 wird laut Météo-France „sehr wahrscheinlich“ der trockenste Juli seit 1959

    In diesem Monat hat es kaum geregnet und der Juli 2022 könnte der trockenste Monat Juli in Frankreich seit 1959 werden.

    „Der Juli 2022 wird höchstwahrscheinlich der trockenste Juli seit 1959 sein“, sagt ein Klimatologe von Météo-France am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    „Im Durchschnitt fielen in Frankreich vom 1. bis 25. Juli acht Millimeter Niederschlag“, was einem „enormen Niederschlagsdefizit“ entspricht, wie Christian Veil, Klimatologe bei Météo-France, erklärte.
    „Wir werden auf Platz 1 oder 2 der trockensten Juli-Monate seit 1959 sein, es wird von den letzten Tagen des Monats abhängen, mit einem kleinen Niederschlag am Freitag, der geringe Niederschlagsmengen bringen sollte“.

    Bisher war der Juli 2020 mit 16 Millimetern kumuliertem Regen der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1959.

    „Die Sommerniederschläge dienen dazu, die oberflächlichen Böden feucht zu halten und die Vegetation zu erhalten“, erklärt der Klimatologe Christian Veil.

    Nach dem sehr starken Regenmangel befindet sich Frankreich „in extremen Bedingungen, was die oberflächlichen Böden angeht, das sieht man allein schon am Zustand der Vegetation“, sagt der Klimatologe und nennt als Beispiel „Bäume, die so sehr unter der Hitze leiden, dass sie ihre Blätter abwerfen“.

    „Das ist eine sehr schwierige Situation… wir haben seit dem 17. Juli ein historisches Niveau der Bodentrockenheit erreicht“.

  • Brände: Großbrand im Département Hérault beunruhigt die Anwohner

    Brände: Großbrand im Département Hérault beunruhigt die Anwohner

    In der Nähe von Gignac im Departement Hérault entsteht ein weiterer grosser Waldbrand. Zwei nahe beieinander liegende Brände brachen am Dienstagmorgen, dem 26. Juli aus und haben bereits über 800 Hektar Land verwüstet.

    In nur wenigen Sekunden gehen die verdorrten Bäume in Flammen auf. Der anhaltende Wind facht das Feuer an, das sich in der Nähe von Gignac im Departement Hérault immer weiter ausbreitet. Bereits über 800 Hektar Garrigue und Wald wurden unter den besorgten Blicken der Bewohner verwüstet. „Es hat ein riesiges Ausmaß angenommen, innerhalb von Minuten hat es sich ausgebreitet, das ist beeindruckend“, berichtet ein Anwohner auf France Télévisions. „Hier hat es noch nie gebrannt, nie. Und dann gleich mit einer solchen Intensität“, sorgt sich eine andere Anwohnerin.

    Das Feuer breitet sich weiter aus
    Alles begann am Dienstagmorgen, dem 26. Juli, als zwei Brände gleichzeitig in Gignac und Saint-Bauzille-de-la-Sylve ausbrachen, zwei Gemeinden im Departement Hérault, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen. Am Nachmittag vereinigten sich die beiden Brände und bildeten ein einziges grosses Feuer. Am Dienstagabend breitete sich der Brand weiter nach Osten aus. „Das Thema für uns ist heute die Stabilisierung des Feuers an seiner linken Flanke, die trotz aller Bemühungen immer weiter voranschreitet“, fasst Oberstleutnant Sylvain Besson, stellvertretender Direktor der Feuerwehr, zusammen.

  • Bekämpfung von Waldbränden: Airbus kann seinen A400M innerhalb von Minuten in einen Wasserbomber verwandeln

    Bekämpfung von Waldbränden: Airbus kann seinen A400M innerhalb von Minuten in einen Wasserbomber verwandeln

    Der A400M hat bei einem Test in weniger als zehn Sekunden bis zu 20 Tonnen Wasser abgeworfen. Zum Vergleich: Ein Canadair kann sechs Tonnen Wasser abwerfen.

    Airbus hat einen Bausatz getestet, mit dem ein A400M innerhalb weniger Minuten in einen Wasserbomber umgewandelt werden kann. Der Test wurde in den letzten Wochen in Spanien durchgeführt, so der Flugzeughersteller in einer am Montag, dem 25. Juli veröffentlichten Pressemitteilung.

    Bis zu 20 Tonnen Wasser werden in 10 Sekunden abgeworfen.
    Der A400M, ein taktisches militärisches Transportflugzeug, wurde mit dem Prototyp eines abnehmbaren Feuerlöschsatzes ausgestattet. Bei einem Test am Donnerstag warf er bis zu zwanzig Tonnen Wasser in weniger als zehn Sekunden aus 45 Meter Höhe und bei niedriger Geschwindigkeit (230 km/h) ab, was eine hohe Präzision beim Abwurf ermöglicht. Ein weiterer Vorteil des A400M ist, dass er auf kurzem, weichem Gelände landen kann, sogar auf einem Strand. Dort kann er innerhalb von fünf bis zehn Minuten wieder gefüllt werden. Zum Vergleich: Eine Canadair kann nur sechs Tonnen Wasser abwerfen.

    „Der A400M kann eine herausragende Rolle bei der Bekämpfung der wachsenden Bedrohung durch Waldbrände sowie bei der Erhaltung von Umweltökosystemen spielen.“ (Airbus Industries)

    Der von Airbus getestete Bausatz erfordert keine Änderungen am Flugzeug. Dadurch ist er mit jedem Flugzeug der A400M-Flotte ohne weiteres kompatibel. Das Flugzeug kann so schnell in einen Wasserbomber umgewandelt und in kürzester Zeit bei nWaldbränden eingreifen. Bei den Tests wurde der Airbus mit 20 Tonnen Wasser beladen, doch die Kapazität kann bei Bedarf gesteigert werden, betont Airbus.

    Fünfzig A400M bestellt
    Die Tests wurden bislang bei Tageslicht durchgeführt. Airbus plant aber, diese Art von Missionen auch bei Nacht zu ermöglichen, um die Fähigkeit und Effizienz des Flugzeugs zu verbessern.

    Derzeit besitzt Frankreich neunzehn A400M. Insgesamt wurden fünfzig bestellt. Diese Lösung würde es Frankreich ermöglichen, „seine Wasserbomberflotte einfach und kostengünstig zu erweitern“, so Airbus.

  • Covid-19: Tests an den Grenzen wieder möglich – Abgeordnete bestätigen Gesundheitsgesetzentwurf

    Covid-19: Tests an den Grenzen wieder möglich – Abgeordnete bestätigen Gesundheitsgesetzentwurf

    Die Nationalversammlung billigte am Montag, dem 25. Juli, eine mit dem Senat erzielte Einigung über einen Entwurf für ein neues Gesundheitsgesetz, das das Ende der derzeitigen Covid-19-Ausnahmeregelungen bestätigt, aber mögliche obligatorische Tests an den Grenzen ermöglicht. Das neue Gesundheitsgesetz wurde mit 184 zu 149 Stimmen verabschiedet. Die Opposition hatte der Regierung, die nur über eine relative Mehrheit im Parlament verfügt, zunächst einen herben Rückschlag beschert, als sie die möglichen Grenzkontrollen in der ersten Lesung am 12. Juli ablehnte. Nach einem Durchgang durch den Senat einigten sich die beiden Kammern im Gemischten Paritätischen Ausschuss (CMP) auf einen neuen Text. Diese nun von der Nationalversammlung bestätigte Version muss am Dienstag von den Senatoren noch endgültig gebilligt werden. Der Ausschuss behielt im Großen und Ganzen die Version des Textes bei, die der von der Rechten dominierte Senat in erster Lesung beschlossen hatte. Ein möglicher obligatoris…

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  • In 90 von 96 Departements in Kontinentalfrankreich herrscht Dürrealarm

    In 90 von 96 Departements in Kontinentalfrankreich herrscht Dürrealarm

    Nur in den Departements Aisne, Ariège, Corrèze, Hauts-de-Seine, Paris und Seine-Saint-Denis gibt es noch keinen Präfekturerlass, der die Wassernutzungen einschränkt.

    Tag für Tag wird die Liste der Einschränkungen länger: Fast das gesamte französische Mutterland, 90 von 96 Departements, befindet sich nun im Dürrealarm. Nur die Departements Aisne, Ariège, Corrèze, Hauts-de-Seine, Paris und Seine-Saint-Denis waren am Montag, dem 25. Juli, (noch) nicht von mindestens einem Präfekturerlass betroffen, der bestimmte Wassernutzungen einschränkt. Das berichtet die amtliche Website für Dürreinformationen, Propluvia, berichtet.

    Die Frankreich-Karte von Propluvia, die die verschiedenen Alarmstufen anzeigt, ist für einen Großteil des westlichen Loirebeckens (Indre, Loire-Atlantique, Mayenne, Sarthe, Deux-Sèvres, Vendée, Vienne), aber auch in der Drôme, im Inneren des Var, im Lot und im Südosten des Val-de-Marne rot eingefärbt.

    Die roten Gebiete werden als Krisengebiete eingestuft. In diesen Gebieten ist die Entnahme von Wasser nur noch für vorrangige Zwecke erlaubt, d. h. für die Körperpflege, die zivile Sicherheit, die Trinkwasserversorgung und die Gesundheitsfürsorge.

    Auch mehrere Bergmassive in erhöhter Alarmbereitschaft
    Sogar in Gebieten wie dem Finistère, den Vogesen, dem Jura, der Westflanke der Alpen, Creuse, Aveyron, Vaucluse, Haute-Corse usw. gilt eine erhöhte Alarmstufe. Die Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke ist dort um mindestens 50% reduziert und die Entnahme für die Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Golfplätzen und zum Waschen von Autos ist eingeschränkt oder sogar verboten.

    Ein Großteil Frankreichs ist inzwischen in erhöhter Alarmbereitschaft – mit Einschränkungen der Wasserentnahme für die Landwirtschaft und eine auf bestimmte Stunden beschränkte Bewässerung. In jedem Fall sind Privatpersonen und Gewerbetreibende dazu aufgefordert, wo immer möglich Wasser zu sparen.

    Grau: Information und Aufforderung an Privatpersonen und Gewerbetreibende, Wasser zu sparen.
    Gelb: Reduzierung der Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke um weniger als 50 % (oder Verbot an bis zu 3 Tagen pro Woche), Verbote von Ventilmanövern, Wassersportaktivitäten, Verbot der Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Golfplätzen, des Autowaschens zu bestimmten Zeiten, …
    Orange: Reduzierung der Entnahmen für landwirtschaftliche Zwecke um mindestens 50 % (oder Verbot an mindestens 3,5 Tagen pro Woche), stärkere Einschränkung der Entnahmen für die Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Golfplätzen, Autowaschen, …, bis hin zum Verbot bestimmter Entnahmen.
    Rot: Stopp der nicht prioritären Entnahmen einschließlich der Entnahmen für landwirtschaftliche Zwecke. Nur Entnahmen, die die Ausübung der vorrangigen Verwendungszwecke gewährleisten, sind erlaubt (Gesundheit, zivile Sicherheit, Trinkwasser, Hygiene).
  • Kraftstoffpreise : Leclerc verkauft Benzin kommendes Wochenende zum Selbstkostenpreis

    Kraftstoffpreise : Leclerc verkauft Benzin kommendes Wochenende zum Selbstkostenpreis

    Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender der Leclerc-Gruppe, erklärte am Montagmorgen, dass es am kommenden Wochenende an den Leclerc-Tankstellen eine Selbstkostenaktion bei den Kraftstoffpreisen geben werde.

    Die Leclerc-Gruppe will den Autofahrern, die immer noch unter den hohen Kraftstoffpreisen leiden, entgegenkommen. Insbesondere im Sommer, wenn die Franzosen in den Urlaub fahren: „Wir werden ab Donnerstagabend eine Aktion zum Selbstkostenpreis für den großen Ferienverkehr am kommenden Wochenende durchführen“, kündigte Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des strategischen Ausschusses der Marke, an, der am Montagmorgen Gast des französischen Nachrichtensenders Franceinfo war.

    Die Aktion soll an allen 636 Tankstellen der Leclerc-Einkaufszentren gelten. Die an den Autobahnen liegenden Tankstellen der Marke werden also wahrscheinlich nicht betroffen sein. 

    Im Zuge dieser Ankündigung erklärte Michel-Édouard Leclerc auch, dass es wahrscheinlich „das letzte Mal“ sein werde, dass eine solche Aktion bei Leclerc durchgeführt werden könne, „aufgrund einer Bestimmung des Klimagesetzes (…), die vorsieht, keine Rabatte mehr auf fossile Brennstoffe gewähren zu können“, und die am 22. August in Kraft treten soll.

    Michel-Édouard Leclerc fordert daher das zuständige Ministerium auf, eine „vorübergehende Aufhebung dieser Bestimmung“ in Betracht zu ziehen, damit die Franzosen zum Zeitpunkt der Rückkehr aus dem Urlaub nicht darunter leiden.

    Die angekündigte Preisaktion von Leclerc ergänzt andere bereits bestehende Angebote, wie das der Casino-Gruppe, die den Liter Kraftstoff bis zum 31. August für 85 Cent in Form einer Rückerstattung durch einen Einkaufsgutscheins anbietet. Weiterhin hat die TotalEnergies-Gruppe bereits einen Rabatt von weiteren 20 Cent versprochen, und zwar ab September bis November.

  • Dürre: 88 Departements wegen Trockenheit in Alarmzustand versetzt

    Dürre: 88 Departements wegen Trockenheit in Alarmzustand versetzt

    88 der 96 Departements, die es im französischen Mutterland gibt – sind derzeit von ihren Präfekturen in Alarmbereitschaft wegen starker Trockenheit versetzt, berichtet die Regierungswebsite Propluvia.

    88 Departements des französischen Staatsgebiets sind laut der Regierungswebsite Propluvia von Erlassen zur Einschränkung der Wassernutzung betroffen. Nur die Departements Ariège, Calvados, Seine-Maritime, Aisne, Yonne und Corrèze sind vorerst nicht betroffen.

    Grund dafür ist das seit einigen Wochen ungewöhnlich trockene und heiße Wetter und die geringen Niederschläge im Winter, die die Wasserreserven nicht auffüllen konnten.

    Die Website der Regierung kennt vier Stufen der Dürrewarnung. Bild: Propluvia

    Die Regierungswebsite bietet auf ihrer interaktiven Karte, die regelmäßig aktualisiert wird, vier Warnstufen an:

    • Den Wachsamkeitszustand, in dem Privatpersonen und Gewerbetreibende dazu angehalten werden, Wasser zu sparen.
    • Den Alarmzustand, in dem eine Reduzierung der Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke um weniger als 50% (oder ein Verbot an bis zu drei Tagen pro Woche) angeordnet wird, wie es in Lozère, Haute-Loire, Meuse oder auch Côtes d’Armor der Fall ist.
    • Der verstärkte Alarmzustand, in dem eine Reduzierung der Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke um mindestens 50% (oder ein Verbot von mindestens 3,5 Tagen pro Woche), eine stärkere Einschränkung der Wasserentnahme für die Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Golfplätzen und zum Autowaschen angeordnet wird, wie es zur Zeit in den Vogesen, in Hochsavoyen, in Isère oder in Finistère der Fall ist.
    • In den Departements Loire-Atlantique, Deux-Sèvres, Var, Drôme und Mayenne ist die Entnahme von nicht prioritärem Wasser, auch für landwirtschaftliche Zwecke, vollständig verboten.
  • Benzinpreis: Bald wieder Benzin für 1.5 € an manchen Tankstellen in Frankreich?

    Benzinpreis: Bald wieder Benzin für 1.5 € an manchen Tankstellen in Frankreich?

    „Der Rabatt könnte im September und Oktober von 18 auf 30 Cent steigen und dann im November und Dezember auf 10 Cent sinken“, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Samstag, dem 23. Juli, an.

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sprach sich am Samstag, dem 23. Juli, dafür aus, den Rabatt pro Liter auf die Kraftstoffpreise von 18 auf 30 Cent zu erhöhen. Damit schloss er einen Kompromiss mit den Abgeordneten der Republikaner nicht mehr aus, die eigentlich noch weiter gehen wollten.

    „Der Rabatt könnte im September und Oktober von 18 auf 30 Cent steigen und dann im November und Dezember auf 10 Cent sinken“, erklärte der Minister. Mit dem von TotalEnergies am Freitag angekündigten Rabatt von 20 Cent in Tankstellen der Total-Gruppe „bekäme man an einigen Tankstellen in Frankreich den Kraftstoff für 1,5 Euro pro Liter“.

    Der Ölriese TotalEnergies versprach angesichts der von den Abgeordneten der Nationalversammlung angedrohten Steuer auf „Üperprofite“ einen Rabatt an der Zapfsäule von 20 Cent pro Liter von September bis November und anschliessend 10 Cent bis zum Jahresende an. Bruno Le Maire schlug außerdem vor, die auf Vielfahrer und untere Einkommensschichten ausgerichteten Hilfsmassnahmen, die von den Abgeordneten der Republikanern heftig kritisiert wird, „aufzuschieben“.

    Durch die Zugeständnisse des Wirtschaftsministers ist der Widerstand der Republikaner beendet und der Weg für eine Annahme des entsprechenden Erlasses in der Nationalversammlung scheint geebnet zu sein.

  • Affenpocken: Angesichts des Anstiegs der Fälle löst die WHO höchste Alarmstufe aus

    Affenpocken: Angesichts des Anstiegs der Fälle löst die WHO höchste Alarmstufe aus

    Die Affenpocken sind in Frankreich und der ganzen Welt weiter auf dem Vormarsch. Angesichts der steigenden Fallzahlen hat die WHO am Samstag, dem 23. Juli, die höchste Alarmstufe ausgelöst. Die Weltgesundheitsorganisation hat am Samstag, dem 23. Juli, ihre höchste Alarmstufe ausgelöst, um zu versuchen, den Ausbruch der Affenpocken einzudämmen. „Ich habe beschlossen, einen gesundheitspolitischen Notfall von internationaler Tragweite auszurufen“, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz und erklärte, dass das Risiko in Europa besonders hoch ist. Dr. Tedros erklärte auch, dass der Expertenausschuss der WHO weiterhin uneins darüber sei, ob tatsächlich die höchste Alarmstufe ausgelöst werden sollte. Letztendlich sei es aber Sache des Generaldirektors, eine solche Entscheidung zu treffen. „Es ist ein Aufruf zum Handeln“, betonte Mike Ryan, Leiter der WHO-Notfallabteilung, und sagte, er hoffe, dass dies zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen die Krankheit führen werde. Seit Anf…

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