Kategorie: À la une

  • Energiekrise: Emmanuel Macron schwört Franzosen auf Sparsamkeit ein

    Energiekrise: Emmanuel Macron schwört Franzosen auf Sparsamkeit ein

    Emmanuel Macron äußerte sich im Anschluss an ein Gespräch mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. Die Franzosen müssen „bei der Sparsamkeit mit dabei sein“. Dies war der Aufruf von Emmanuel Macron am Montag, dem 5. September. Um Rationierungen in diesem Winter zu vermeiden sollen etwa 10% Energie eingespart werden. „Die Lösung liegt in unseren Händen“, sagte der Präsident bei einer Pressekonferenz nach einem Gespräch mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. Er rief die Franzosen dazu auf, „das Verhalten zu ändern“, „die Klimaanlage ein bisschen niedriger zu stellen“ und „die Heizung ein bisschen weiter runter als sonst zu drehen“. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen von Emmanuel Macron. Frankreich ist auf ein Szenario ohne russisches Gas vorbereitet.“Innerhalb weniger Monate sind wir von 50% russischem Gas auf 9% in unserem Energiemix zurückgegangen“, freut sich der Staatspräsident. Das Ziel sei es, „auf ein Szenario vorbereitet zu sein, in dem das russische Gas…

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  • Sturmwarnung für Paris – 110 km/h Windgeschwindigkeit erwartet

    Sturmwarnung für Paris – 110 km/h Windgeschwindigkeit erwartet

    Météo France hat am Montag, dem 5. September, 12 Departements, darunter auch Paris, auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Frankreich steht eine Woche bevor, die von stürmischen Gewittern geprägt ist. Das ist zum Teil die Folge des Sturms Danielle, der im Atlantik westlich der Azoren tobt. Und das stürmische Wetter beginnt potenziell schon am heutigen Montag, warnt Meteo France. Der Wetterdienst hat am frühen Nachmittag 12 Departements auf die Warnstufe Orange gesetzt. Betroffen sind die Departements Aisne, Oise, der gesamte Großraum Paris (Val d’Oise, Seine-Saint-Denis, Seine-et-Marne, Yvelines, Essone, Hauts-de-Seine, Paris), Loiret und Cher. Ein sehr großer Teil des restlichen Landes bleibt auf der Warnstufe Gelb. Nur im Südosten und an der Atlantikküste von der Vendée bis zum Baskenland besteht am Montag keine Gewittergefahr.
  • Attentat in Nizza: Der Prozess beginnt heute

    Attentat in Nizza: Der Prozess beginnt heute

    Am Montag, dem 5. September, beginnt in Paris der Prozess um den Anschlag in Nizza (Alpes-Maritimes) aus dem Jahr 2016. Er wird sich bis Mitte Dezember hinziehen.

    Mit vielen Emotionen sehen  die Angehörigen der Opfer des Anschlags in Nizza dem Prozessbeginn entgegen. Am Montag, dem 5. September, beginnt der Prozess um den Anschlag am 14. Juli 2026 in Nizza (Alpes-Maritimes). Stéphane Erbs, der seine Frau und Mutter seiner Kinder verloren hat, wird während der Anhörungen aussagen. Erbs sagt auf dem Sender France 2: „Man muss ruhig bleiben, es geht nicht darum, anzukommen und seinen Hass herauszuschreien, das hätte keinen Sinn. Es geht wirklich darum, den Schaden zu erklären, der den Familien, Kindern und Eltern zugefügt wurde“.

    Lesen Sie auch: Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Acht Komplizen werden vor Gericht gestellt
    Der Attentäter wurde nach der Ermordung von 86 Menschen mit Hilfe eines LKWs auf der Promenade des Anglais von der Polizei getötet wurde, werden jetzt andere Personen, die beschuldigt werden, ihm geholfen zu haben, im Rahmen des Prozesses vor Gericht gestellt. Insgesamt werden acht Personen auf der Anklagebank sitzen. Der Prozess wird vor einem Sondergericht in Paris stattfinden. Einer der Angeklagten ist jedoch nicht anwesend, er wird, sollte seine Schuld festgestellt werden, in Abwesenheit verurteilt. Einigen der Angeklagten wird die Lieferung von Waffen vorgeworfen, andere sollen von den Plänen des Terroristen gewusst und geschwiegen haben. Der Prozess wird live in einen Saal in Nizza übertragen.

  • Gas- und Strompreise: Preisstopp bis 2023 verlängert kündigt Gabriel Attal an

    Gas- und Strompreise: Preisstopp bis 2023 verlängert kündigt Gabriel Attal an

    Angesichts des starken und anhaltenden Anstiegs der Gas- und Strompreise erwägt die Regierung, den Preisstopp für Energiekosten auch 2023 beizubehalten, um einen noch stärkeren Anstieg der Lebenshaltungskosten der Franzosen zu verhindern. Der Preisstopp, der die Franzosen vor historischen Erhöhungen für Energiepreise, insbesondere Strom und Gas, schützt, sollte eigentlich am 31. Dezember 2022 auslaufen. Ende August hatte Elisabeth Borne jedoch versprochen, dass die Exekutive den „Anstieg“ der Energiepreise auch nach dem Ende des Preisstopps durch „spezifische Bestimmungen“ für die „Schwächsten“ abfedern würde. Letztendlich wird nun der von der Regierung festgelegte Preisstopp auch im Jahr 2023 beibehalten, wie Gabriel Attal, der stellvertretende Minister für öffentliche Finanzen, am Samstag, dem 3. September, bekannt gab. Als Gast in der Sendung „On n’arrête pas l’éco“ auf France Inter versicherte er, dass die Regierung auch 2023 einen Preisstopp beibehalten werde, um den Anstieg der E…

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  • Wissenschaftler befürchten neue Covid-19-Welle im Herbst

    Wissenschaftler befürchten neue Covid-19-Welle im Herbst

    Das mögliche Auftreten einer 8. Welle von Covid-19 im Herbst in Frankreich ist trotz einer Inzidenzrate, die auf dem niedrigsten Stand seit November 2021 ist, wird von Wissenschaftlern befürchtet. Grund: Eine neue Variante, BA.2.75, ist aufgetaucht. Es ist ein Comeback, auf das wir alle gerne verzichten würden. Mit dem Beginn des Herbstes rechnen Wissenschaftler mit einer achten Welle der Covid-19-Epidemie in Frankreich. Die Experten sind besorgt über das Auftreten von Varianten mit immer höherer Übertragbarkeit. Das Virus hört nicht auf, zu mutieren. Die Omikron-Untervariante BA.5 ist in Frankreich für 95% aller Ansteckungen verantwortlich, aber jetzt taucht eine neue Variante der Omikron-Familie auf: BA.2.75. Das Virus wurde erstmals im Mai in Indien festgestellt, wo es derzeit 4.562 Ansteckungen geben soll. Bisher wurden in Frankreich 12 Infektionen festgestelltIn Frankreich wurden bislang nur 12 Infektionen mit der neuen Variante BA.2.75 festgestellt. Zum Ende der Sommerferien ist …

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  • Statistikinstitut INSEE stellt für Juli in Frankreich eine Übersterblichkeit fest

    Statistikinstitut INSEE stellt für Juli in Frankreich eine Übersterblichkeit fest

    Nach vorläufigen Daten erreichte die durchschnittliche Zahl der Todesfälle pro Tag im Juli 1.750, nach 1.610 im Juni, meldet das Institut. Eine hohe Sterblichkeitsrate im Hochsommer. Das Nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien (Insee) stellt in seinem Bulletin über die Anzahl der Todesfälle pro Tag, das am Freitag, dem 2. September online gestellt wurde, eine überhöhte Sterblichkeit im Monat Juli 2022 fest. „Die durchschnittliche Zahl der Todesfälle pro Tag ist im Juli stark angestiegen: Sie erreicht 1.750, nach 1.610 im Juni 2022“, schreibt das Insee. Das Institut weist jedoch darauf hin, dass es sich um „vorläufige Daten“ handelt, die „in den nächsten Wochen nach oben korrigiert“ werden können. Das Institut geht auch auf die Ursache für diese Übersterblichkeit ein: den Hitzesommer. Laut Insee lässt sich „das hohe Niveau der Todesfälle im Juli 2022 wahrscheinlich durch die Hitzewelle erklären, die Mitte Juli nach einer ersten Hitzewelle ab Mitte Juni aufgetreten ist“. …

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  • Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Endlich findet nun auch der Prozess zu dem Anschlag vom 14. Juli auf der Promenade des Anglais in Nizza statt. Der Attentäter und Fahrer des LKWs starb durch Schüsse der Polizei noch vor Ort. Jetzt stehen acht Personen wegen ihrer Verbindung zu dem schrecklichen Anschlag vor Gericht.

    86 Tote, mehr als 300 Verletzte und chaotische Szenen. Weniger als ein Jahr nach dem Attentat vom 13. November 2015 in Paris wurde Frankreich am 14. Juli 2016 in Nizza (Alpes-Maritimes) erneut in Angst und Schrecken versetzt. Ein Datum und Bilder, die die Opfer, die den Anschlag überlebt haben, nicht vergessen können. Hager Ben Aouiffi tritt als Nebenklägerin auf, sie und ihre 4-jährige Tochter sind damals zwischen die Räder des Lastwagens geraten und haben wir durch ein Wunder überlebt. „Das Bild, das ich in mir trage, ist der Blick meiner Tochter, als sie mir sagte, Mama, da ist ein Lastwagen, ich sehe ihren erschrockenen Blick und spüre das Gefühl der Ohnmacht, das ich hatte, als ich sah, wie meine Tochter vor meinen Augen hätte sterben können, zerquetscht unter den Rädern eines Lastwagens“, sagt sie aus.

    Für diejenigen kämpfen, die nicht mehr da sind
    Insgesamt treten über 800 Personen als Nebenkläger auf, so auch die Familie Borla, die den Tod der 13-jährigen Laura betrauert. „Wir kämpfen für die Menschen, die leider gegangen sind und die nicht hätten gehen dürfen, das ist unser Kampf, unsere Art, uns für sie einzusetzen“, sagt ihre Schwester vor der Kamera von France 3. Marc Falip hingegen wurde selbst weder körperlich verletzt noch trauerte er um Angehörige. Als freiwilliger Feuerwehrmann hat er sterbende Menschen ins Krankenhaus gebracht und kann die Bilder nicht vergessen, wie sein Fahrzeug im Slalom zwischen leblosen Körpern fahren muss. „Das sind Bilder, die nicht mehr weggehen, das ist wie eine Narbe“. Ein Prozess, auf den die Opfer seit sechs Jahren warten. Er wird am Montag, den 5. September, eröffnet und soll bis zum 16. Dezember dauern.

  • Unicef: „Inakzeptabel und unwürdig“ – mindestens 1.600 Kinder schlafen in Frankreich auf der Straße

    Unicef: „Inakzeptabel und unwürdig“ – mindestens 1.600 Kinder schlafen in Frankreich auf der Straße

    Die Zahl der obdachlosen Kinder in Frankreich ist seit Januar 2022 gestiegen, warnt Unicef. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen schätzt, dass zu Beginn des neuen Schuljahres mehr als 1.600 Minderjährige auf der Straße leben. 

    Am Vorabend des Schulanfangs auf der Straße schlafen müssen – Adeline Hazan, Präsidentin von Unicef Frankreich, und Pascal Brice, Leiter der Fédération des acteurs de la solidarité (FAS), sind sich einig, dass diese Realität in Frankreich „inakzeptabel und unwürdig“ ist.

    Etwa 1.658 Kinder ohne Unterkunft waren in der Woche vor Schulbeginn gezwungen, im Freien oder in Notunterkünften zu schlafen, warnen die UN-Kinderrechtsorganisation und die FAS an diesem für Schulkinder so besonderem Tag. „Einige von ihnen, es ist unmöglich, ihre Zahl zu schätzen, werden heute nicht die Chance haben, den Weg zur Schule zu finden“, empörte sich Unicef.

    Die FAS-Studie, die in der Nacht zum 22. August durchgeführt wurde, basiert auf der Anzahl von Familien mit Kindern, die die Notrufnummer 115 angerufen haben und trotz der Dringlichkeit ihrer Situation nicht untergebracht werden konnten, weil „keine Plätze verfügbar oder mit der Zusammensetzung des Haushalts vereinbar sind“. Paris ist nach wie vor das Departement mit den meisten unversorgten Unterkunftsanfragen, gefolgt von den Departements Nord, Seine-Saint-Denis und Bas-Rhin.

    Fehlfunktion der französischen Notrufnummer für Unterkünfte
    Unter diesen 1.658 Familien auf der Straße befanden sich laut der Erhebung 368 Kinder unter drei Jahren. Die Autoren der Studie warnen davor, dass diese Zahlen hinter der Realität zurückbleiben, da sie nur die Personen berücksichtigen, die die Notrufnummer erreichen konnten.

    In vielen Fällen laufen die Anrufe bei der Nummer 115 jedoch „ins Leere“, wie Océane Marache von der Organisation Utopia 56 berichtet: „Jeden tag versuchen die Leute, die 115 zu erreichen, mehrere Stunden am Stück… Gestern hat mir eine Familie ihre Anrufliste gezeigt, sie haben drei Stunden damit verbracht. Nach 50 Minuten Wartezeit, ohne dass ein Telefonist am anderen Ende der Leitung ist, legt das Gerät von selbst auf“.

    Die Organisation Utopia 56, die Bürgerunterkünfte organisiert, hat festgestellt, dass die Zahl der Kinder, die auf der Straße leben, im letzten Jahr gestiegen ist. „Allein gestern Abend meldeten sich rund 50 Familien mit 44 Kindern, darunter 13 Babys unter einem Jahr, in unserer täglichen Sprechstunde auf dem Pariser Rathausplatz“, berichtet Océane Marache. „Darunter waren auch einige, die heute in die Schule gingen, und sie waren gestresst, weil sie dort sagen mussten, dass sie kein Zuhause haben.“

    Jedes Kind, das auf der Straße lebt, kann legal eingeschult werden, indem es bei einem Sozialarbeiter oder einem Verein eine Domizilierung beantragt und sich bei der Schulbehörde des zuständigen Rathauses anmeldet. „Theoretisch ist das möglich, ja …“, kommentiert Océane Marache. „Aber in der Praxis: Wie sollen diese Kinder lernen, wenn sie nicht richtig schlafen oder sich waschen können? Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie ihre Hausaufgaben auf einer Bank neben unserem Bereitschaftsdienst machen.“

    Utopia 56 verfolgt insbesondere Fälle von alleinstehenden ausländischen Minderjährigen. In Paris warten 200 von ihnen auf die Anerkennung durch den französischen Staat. Ein Verfahren, das zwischen drei und achtzehn Monaten dauern kann. „In der Zwischenzeit werden sie nicht von der Kinderfürsorge untergebracht und können nicht zur Schule gehen“, erklärt Luc Viger von Utopia 56. Die Organisation versucht minderjährigen Migranten wenigstens Französischkurse zu vermitteln.

    Die Zahl der Kinder auf der Straße steigt.

    „Frankreich hat sich durch die Ratifizierung der Internationalen Kinderrechtskonvention verpflichtet, die Grundrechte der Kinder zu gewährleisten, insbesondere ihr Recht auf Entwicklung, Schutz, Gesundheit und Bildung“, betont Unicef Frankreich und fordert die Regierung auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

    „Wir können nicht länger die Augen verschließen“, alarmieren Hilfsorganisation und fordern den französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf, sein Versprechen einzuhalten, „allen Obdachlosen ein Dach über dem Kopf zu geben“.

    In diesem Herbst schnellen die Zahlen der Wohnungslosigkeit für Kinder in die Höhe und die Zahl der Familien ohne Unterkunft ist laut der Unicef/FAS-Umfragen im Vergleich zum Januar um 77% gestiegen ist.

    Der Grund dafür ist laut Utopia 56 eine Kündigungswelle zu Ende März 2022 und die Rückkehr der Touristen nach Paris. „Der Tourismus hat sich erholt und viele Hotels haben die Sozialhilfe eingestellt, da sie ihre Zimmer wieder an ausländische Touristen vermieten können. Wieder einmal stellen wir fest, dass der Rückgriff auf Hotelübernachtungen keine Lösung für eine Neuunterbringung ist“.

    Die Unicef teilt diese Feststellung und bedauert, dass bisher „der Rückgriff auf Hotelübernachtungen“ „die wichtigste Antwort“ auf die Obdachlosigkeit von Familien war. Unicef erinnert daran, dass das Hotel „für das Familienleben ungeeignet ist und es nicht ermöglicht, die Grundbedürfnisse der 27.102 dort lebenden Kinder, von denen 9.201 jünger als drei Jahre sind, zu befriedigen“.

  • Starke Gewitter im Südosten vorhergesagt – Warnstufe Orange im Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône

    Starke Gewitter im Südosten vorhergesagt – Warnstufe Orange im Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône

    Meteo France ruft für den Gard, die Vaucluse und die Bouches-du-Rhône die Alarmstufe Orange für Gewitter aus. In der Nähe des Mittelmeers wird am Abend eine ausgeprägte Regen- und Gewitterepisode erwartet.

    Nach der großen Hitze kommen nun die Gewitter. Drei Departements im Südosten – Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône – werden von Météo France ab 15 Uhr am Freitagnachmittag auf Alarmstufe Orange gesetzt. Für alle anderen Departements in Frankreich gilt Alarmstufe Gelb.

    Die Gewitter werden für den Abend und die erste Hälfte der Nacht erwartet. Sie werden von starken Niederschlägen begleitet, zwischen 40 und 60 lokal sogar 70 bis 100 Liter / m2 in kurzer Zeit. Météo France warnt davor, dass diese Gewitter stationär sein könnten und aufgrund der Trockenheit der Böden zu Abschwemmungen oder Überschwemmungen führen. Starke Windböen und Hagel sind nicht ausgeschlossen.

    Die Gewitter kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Temperaturen im Mittelmeerraum immer noch mehr als mild sind, was die Intensität der Regenfälle erhöhen könnte.

    Die Gewitterfront wird einen Teil des Wochenendes andauern. Im Laufe des Samstags werden „mehrere Regen- und Gewittersalven“ erwartet, so La Chaîne Météo. Die zum Teil stationären Gewitter werden das Languedoc und die Region Provence Alpes Côte d’Azur ausführlich beregnen. Bis zu 150 Liter Niederschlag könnten zwischen den Cevennen und den Südalpen fallen.

    Im Laufe des Sonntagmorgens wird die Gewitterfront nach Italien abziehen.

  • Schulanfang: Emmanuel Macron spricht sich auf TikTok gegen Mobbing aus

    Schulanfang: Emmanuel Macron spricht sich auf TikTok gegen Mobbing aus

    Der Präsident der Republik ruft am Vorabend des Beginns des neuen Schuljahres Kinder, die Opfer von Mobbing sind, dazu auf, in ihrem Umfeld darüber zu sprechen.

    „Akzeptiert nichts, das Problem liegt auf der Seite derer, die euch beleidigen“, sagt Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 31. August, in einem auf TikTok und Facebook veröffentlichten Video, in dem er am Vorabend des Schulanfangs über Mobbing in der Schule spricht.

    „Ich will nicht akzeptieren, dass der morgige Schulbeginn gleichbedeutend mit einem Martyrium ist“, so der Präsident der Republik. „Ich will nicht akzeptieren, dass für viele von euch – fast eine Million, wie uns die Zahlen sagen -, die unter Mobbing leiden, die Rückkehr in die Schule bedeutet, diese tägliche Gewalt, diese Ungerechtigkeiten und ein unmögliches Leben wiederzufinden.“

    Emmanuel Macron erinnert daran, dass es eine Telefonnummer für Mobbingopfer gibt, die 3020, sowie die Nummer 3018 des Vereins e-Enfance.

    „Ich möchte, dass ihr, sobald es passiert, mit euren Eltern, euren Lehrern darüber sprecht. Sprecht darüber. Wir werden nicht locker lassen.“ Emmanuel Macron „wünscht allen einen guten Start ins neue Schuljahr“.