Kategorie: À la une

  • „Der Vogel ist frei“: Elon Musk übernimmt Twitter und entlässt die Führungskräfte

    „Der Vogel ist frei“: Elon Musk übernimmt Twitter und entlässt die Führungskräfte

    Der Milliardär kaufte das soziale Netzwerk mit dem blauen Vogel nach monatelangem Hin und Her für 44 Milliarden Dollar. Nach einem monatelangen Tauziehen mit vielen Wendungen hat Elon Musk nun offensichtlich die Kontrolle über Twitter übernommen. „Der Vogel ist frei“, twitterte er am Donnerstagabend…

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  • Steigende Energiepreise: Elisabeth Borne kündigt neue Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Kommunen an

    Steigende Energiepreise: Elisabeth Borne kündigt neue Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Kommunen an

    Neue Maßnahmen der Regierung sollen die Stromkosten für kleine und mittlere Unternehmen, Vereine, Gebietskörperschaften und öffentliche Einrichtungen zum Teil übernommen werden, wie die Premierministerin am Donnerstag, dem 27. Oktober, bekannt gab. Elisabeth Borne kündigte am Donnerstag, dem 27. Oktober, auf einer Pressekonferenz neue Maßnahmen in Höhe von insgesamt 12 Milliarden Euro zur Verringerung der Energiepreise für Unternehmen und Gebietskörperschaften an. Eine, „amortisseur électricité“ genannte Maßnahme zielt darauf ab, einen Teil der Stromrechnung für „kleine und mittlere Unternehmen, die bisher nicht vom Tarifschild profitieren,  Verbände, Gebietskörperschaften und öffentliche Einrichtungen“ zu übernehmen. Die Regierung will auch „die gezielten Hilfen, die es für Unternehmen bereits gibt, vereinfachen und ausweiten“. In Bezug auf die Gebietskörperschaften wird sie einen Änderungsantrag zum Entwurf des Haushaltsgesetzes einbringen, der „eine Verlängerung und die Verstärkung …

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  • TotalEnergies meldet für das 3. Quartal einen Nettogewinn von 6.6 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg um 43%

    TotalEnergies meldet für das 3. Quartal einen Nettogewinn von 6.6 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg um 43%

    Die Ankündigung dieses spektakulären Gewinnanstiegs des Konzerns könnte den Arbeitskampf der Arbeitnehmer neu entfachen, insbesondere in den Raffinerien, die zwischen September und Oktober bereits mehrere Wochen lang durch Streiks blockiert waren. In diesem Jahr hat der Konzern in den ersten neun Monaten bereits 17,3 Milliarden US-Dollar Gewinn erwirtschaftet, mehr als im gesamten letzten Jahr (16 Milliarden US-Dollar). TotalEnergies gab am Donnerstagmorgen bekannt, dass der Nettogewinn im dritten Quartal 6,6 Mrd. USD betrug. Dies entspricht einem Anstieg um 43% gegenüber dem dritten Quartal 2021, was vor allem auf die Rekordergebnisse im Gas- und LNG-Geschäft zurückzuführen ist, wo die Preise in die Höhe geschossen sind. „In einem Umfeld, das von einem Preis von durchschnittlich 100 USD pro Barrel Brent und Gaspreisen geprägt war, die durch die militärische Aggression Russlands in der Ukraine verschärft wurden, konnte TotalEnergies sein integriertes Modell, insbesondere im Bereich Flü…

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  • Französischer Sender TF1 sagt Temperaturen von annähernd 50°C im Jahr 2050 voraus

    Französischer Sender TF1 sagt Temperaturen von annähernd 50°C im Jahr 2050 voraus

    Im Jahr 2014 gab der Sender TF1 Temperaturschätzungen bis zum Sommer 2050 ab. Der Sender veröffentlichte nach dem vergangenen Hitzesommer eine neue Karte dieser Art, und seit 2014 sind Abweichungen von den Vorhersagen zu beobachten.

    Laut einer Prognose des französischen Fernsehsenders TF1 sagen die Wetterexperten für den August 2050 immer heißere Temperaturen voraus. Die Temperaturen könnten in ganz Frankreich bei 40°C oder mehr liegen, wobei das Thermometer in Nîmes auf 48°C und in Bordeaux auf 45°C steigen könnte. Diese Höchstwerte liegen weit über denen, die in einer ersten Vorhersage im Jahr 2014 genannt wurden.

    TF1 zufolge könnten die größten Abweichungen bei den Temperaturen des Jahres 2050 im Norden des Landes zu beobachten sein. Nach den neuen Prognosen könnte es in Brest im Jahr 2050 bis zu 37°C heiß werden, gegenüber den 26°C, die 2014 prognostiziert worden waren.

    Der Sommer 2022 hat bereits ganz klar gezeigt, dass die Temperaturen steigen. Am 18. Juli 2022 wurde es in Brest 39,3 °C heiß und in La Rochelle 41,7 °C, wie der Fernsehsender TF1 berichtet. In den letzten Jahren wurden mehrere Hitzerekorde gebrochen, darunter unglaubliche 46°C in Vérargues im Departement Hérault. Ende Juli war es in Paris 42,6°C heiß, was einen neuen Rekord für die Hauptstadt bedeutete.

    Es kommen immer heissere Tage auf Frankreich zu.

  • Emmanuel Macron glaubt an „ökologische Reindustrialisierung“

    Emmanuel Macron glaubt an „ökologische Reindustrialisierung“

    In einem Fernsehinterview am Mittwochabend erklärte Emmanuel Macron, er wolle „das Klima, die Industrie und die Energiesouveränität miteinander in Einklang bringen“. In seinem Interview in der Sendung „L’Evénement“ auf France 2 am Mittwoch, dem 26. Oktober, erklärte Emmanuel Macron gleich zu Beginn, er wolle „eine ökologische Nation vorbereiten“, wobei das Elektroauto im Mittelpunkt stehen werde. Hinsichtlich des Ziels, bis 2035 nur noch Elektroautos zuzulassen, wie es Brüssel vorschreibt, räumte der Staatschef ein, dass Frankreich in Verzug geraten ist. Er möchte erreichen, dass bis 2027, d. h. bis zum Ende seiner fünfjährigen Amtszeit, ein Drittel der französischen Autoflotte elektrifiziert ist. Um dies zu erreichen, gibt es noch wichtige Fragen, die beantwortet werden müssen. Da ist zunächst die Technologie, der kommerzielle Aspekt, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, und die Besteuerung. Dabei denkt man sofort an die Produktion von Elektrobatterien, die den Einsatz seltener Me…

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  • Auto: Betrügereien mit der Crit’air-Vignette

    Auto: Betrügereien mit der Crit’air-Vignette

    Die Crit’air-Vignette, die für Fahrten in bestimmten emissionsarmen Gebieten vorgeschrieben ist, ist inzwischen auch Gegenstand von Betrügereien geworden, um persönliche Daten und Bankdaten von Autobesitzern zu erhalten. Die Polizei ruft zur Wachsamkeit auf.

    Die Crit’air-Vignette, die französische Version der Umweltplakette ist in immer mehr französischen Städten Pflicht. Um sie zu erhalten, fallen manche Franzosen jedoch auf Betrüger herein. So wurde ein Mann um fast 40 Euro betrogen, um die Crit’air-Vignette zu bekommen, bevor er die Vignette vom Staat für 3,70 Euro bekam. Andere, die von einer gut gemachten Website getäuscht wurden, erhielten ihre Vignette nie.

    Betrügerische Websites
    Im Internet wimmelt es von Websites, auf denen die Crit’air-Vignette verkauft wird. Einige geben vor, ein Vermittlungsdienst zu sein, der mehrere Dutzend Euro kostet, andere verlangen ganz frech ein monatliches Abonnement. Seit einigen Tagen erhalten Franzosen auf ihrem Telefon eine SMS, die auf eine gefälschte Regierungsseite verweisen. In der Nachricht heißt es, dass die Vignette „unter Androhung von Bußgeldern innerhalb von 48 Stunden“ bestellt werden müsse. „Hier wird mit der Angst der Menschen gespielt, einen Strafzettel zu bekommen, um sie dazu zu bringen, Informationen herauszugeben und ihre Kreditkartennummer anzugeben“, erklärt Jean-Jacques Latour, Leiter der Abteilung Cybersicherheit bei cybermalveillance.gouv.fr auf dem Sender France 3. 

  • Frankreich erlebt heißesten Oktober aller Zeiten – 30 Grad für Donnerstag erwartet

    Frankreich erlebt heißesten Oktober aller Zeiten – 30 Grad für Donnerstag erwartet

    Frankreich ist auf dem besten Weg, den heißesten Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen zu erleben, für den Süden des Landes werden am Donnerstag Temperaturen von etwa 30 Grad vorhergesagt.

    In ganz Frankreich wurden im Oktober ungewöhnlich warme Temperaturen gemessen, die im Laufe der letzten Woche des Monats noch weiter ansteigen sollen. Der französische Wetterdienst Météo France sagt für den Südwesten am Donnerstag 30 °C voraus, auch in Nord- und Zentralfrankreich werden Temperaturen von 23 bis 25 °C erwartet.

    Aufgrund der ungewöhnlichen hohen Temperaturen ist Frankreich auf dem besten Weg, den wärmsten Oktober aller Zeiten zu erleben, mit Durchschnittstemperaturen, die 4 °C über den jahreszeitlichen Normen liegen.

    Die folgende Karte von Météo France zeigt die erwarteten Höchsttemperaturen für Donnerstag und Freitag.

    Kurzfristig ist dies eine gute Nachricht für Frankreichs Energiesparplan für den Winter, da Haushalte und Unternehmen das Einschalten der Heizung hinauszögern und so Gas und Strom sparen können, aber längerfristig warnen Wissenschaftler vor den Auswirkungen der Klimakrise und den weltweit steigenden Temperaturen.

    „Das ist keine gute Nachricht, denn es ist ein Zeichen der immer deutlicher werdenden globalen Erwärmung“, sagt zum Beispiel Fabio d’Andrea, Klimaspezialist am französischen Forschungsinstitut CNRS.

    Das heiße Wetter fiel mit geringen Niederschlägen im Oktober zusammen, was bedeutet, dass viele Teile Frankreichs immer noch unter extremer Trockenheit leiden und weiterhin Wassereinschränkungen gelten.

    In diesem Sommer herrschte in Frankreich die schlimmste Dürre seit mindestens 40 Jahren, und vielerorts hat sich der Grundwasserspiegel noch nicht wieder aufgefüllt – für etwa zwei Drittel Frankreichs gilt noch immer Dürrealarm. Insgesamt war der Sommer 2022 in Frankreich nach 2003 der zweitheißeste seit Beginn der Aufzeichnungen.

    „Die Grundwasserspiegel sind sehr niedrig und die Böden sind mindestens zwei Meter tief ausgetrocknet“, sagte Joel Limouzin, der beim größten französischen Bauernverband FNSEA für das Klimarisikomanagement zuständig ist, der Zeitung Le Parisien.

    „Wir bräuchten mehrere Wochen lang Dauerregen, damit das Wasser tief genug in den Boden eindringen kann.“

    Die längerfristige Wintervorhersage für Europa sagt einen „Kälteeinbruch“ im Dezember voraus, insgesamt aber einen überdurchschnittlich warmen Winter.

  • Benzinknappheit: In einigen Gebieten fehlt immer noch Treibstoff

    Benzinknappheit: In einigen Gebieten fehlt immer noch Treibstoff

    Die Lage an den Tankstellen hat sich am Dienstag, dem 25. Oktober, landesweit insgesamt verbessert. In einigen Departements herrscht aber weiterhin Treibstoffmangel – insbesondere in den Departements Nièvre und Puy-de-Dôme.

    Die Tankstelle in Imphy (Nièvre) wurde am Dienstag, dem 25. Oktober, endlich beliefert. „Wir haben zehn Tage lang darauf gewartet“, sagt die Betreiberin Stéphanie Maziarski gegenüber France 3 und ist erleichtert, dass ihre Kunden wieder tanken können. Allerdings sollte man besser mit einem Diesel unterwegs sein, Bleifrei 95 lässt immer noch auf sich warten. „Ich werde jeden Morgen angerufen oder Kunden kommen vorbei, um zu fragen, ob wir feste Liefertermine haben, aber leider haben wir keine“, bedauert Stephanie Maziarski.

    Ein Drittel der Tankstellen im Departement Nièvre geschlossen
    20 Kilometer weiter herrscht auch in Nevers (Nièvre) Erleichterung. „Ich habe im Internet geschaut und gesehen, dass es hier Benzin gibt“, sagt ein Autofahrer, der auf diese Tankfüllung angewiesen ist, um einkaufen fahren zu können. Im Departement Nièvre bleibt immer noch eine von drei Tankstellen geschlossen und bei der Hälfte fehlt mindestens ein Kraftstoff. das Departement Puy-de-Dôme ist ebenfalls betroffen und die Warteschlangen an den Tankstellen, an denen man Treibstoff bekommen kann, sind immer noch lang.

  • Verdacht auf Vertuschung von Vorfällen: Atomkraftwerk Tricastin wurde im September durchsucht

    Verdacht auf Vertuschung von Vorfällen: Atomkraftwerk Tricastin wurde im September durchsucht

    Im Frühjahr 2022 war eine gerichtliche Untersuchung gegen X eingeleitet worden, nachdem ein leitender Angestellter der Anlage im Oktober 2021 eine Klage gegen den Betreiber EDF eingereicht hatte.

    Das Atomkraftwerk Tricastin in der Gemeinde Saint-Paul-Trois-Châteaux (Drôme) wurde bereits im September im Rahmen der Ermittlungen wegen „Nichtmeldung eines Zwischenfalls oder Unfalls“ und „Gefährdung Dritter“ durchsucht, wie der Sender France Bleu Drôme Ardèche am Dienstag, dem 25. Oktober berichtete.

    Das Kraftwerk wurde bereits am 27. und 28. September von Gendarmen des Office central de lutte contre les atteintes à l’environnement et à la santé publique (OCLAESP) (Zentralstelle für die Bekämpfung von Umwelt- und Gesundheitsschäden) durchsucht. Auf Antrag eines Untersuchungsrichters in Marseille wurden Dokumente beschlagnahmt.

    Im Frühjahr 2022 war eine gerichtliche Untersuchung gegen X eingeleitet worden, nachdem im Oktober 2021 ein leitender Angestellter des Standorts eine Klage gegen den Betreiber EDF eingereicht hatte. Die Klage wurde damals wegen Verstößen gegen die Vorschriften für Nuklearanlagen, das Umweltgesetzbuch und das Arbeitsrecht und Gefährdung des Lebens Dritter eingereicht.

    Lesen sie dazu auch: Atomkraft in Frankreich: Zwischenfälle ohne Folgen?

  • Französischer Staat wird 2023 einen Teil der Stromrechnung der Unternehmen bezahlen

    Französischer Staat wird 2023 einen Teil der Stromrechnung der Unternehmen bezahlen

    Die Regierung kündigt an, dass sie 2023 Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen bei der Bezahlung ihrer Stromrechnung einführen wird. Agnès Pannier-Runacher kündigte am Sonntag, 24. Oktober, die Einführung einer „Strompreisgarantie“ für Unternehmen für das Jahr 2023 an. Sie „wird es ermöglichen, einen Teil der Rechnung, die die Industrieunternehmen bezahlen müssen, zu übernehmen“, so die Ministerin für den Energiewandel auf dem Sender BFMTV. „Wir werden diesen Vorschlag sehr bald ausgearbeitet haben“, erklärte die Ministerin. „In einem Moment, in dem die Preise in die Höhe schnellen, werden wir nicht zulassen, dass Firmen schließen, wir werden die Unternehmen nicht im Stich lassen“.

    Diese Strompreisbremse soll auf den Teil der Rechnung, der 50 Euro pro Megawatt übersteigt, angewendet werden. Der Staat könnte 50% der Kosten zwischen einem Referenzpreis und der realen Summe, die die Unternehmen zahlen müssen, übernehmen, erklärte A…

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