Kategorie: À la une

  • Papst Franziskus sagt Teilnahme am Kreuzweg aus Gesundheitsgründen kurzfristig ab

    Papst Franziskus sagt Teilnahme am Kreuzweg aus Gesundheitsgründen kurzfristig ab

    Papst Franziskus hat seine Teilnahme an der Karfreitagsprozession im Kolosseum in Rom in letzter Minute abgesagt, um seine Gesundheit vor weiteren Verpflichtungen in der Osterwoche zu schonen, wie der Vatikan mitteilte.

    Neue Sorgen um die Gesundheit des Papstes

    Die Gesundheit des Oberhauptes der katholischen Kirche, Papst Franziskus, der inzwischen 87 Jahre alt ist, gibt erneut Anlass zur Sorge. Er musste seine Teilnahme am Kreuzweg im Kolosseum von Rom am Freitag, dem 29. März, kurzfristig absagen. Diese Entscheidung erfolgte vor dem Hintergrund anhaltender Bedenken hinsichtlich seines Gesundheitszustandes.

    „Um seine Gesundheit für die morgige Vigil und die Messe am Ostersonntag zu bewahren, wird Papst Franziskus heute Abend den Kreuzweg im Kolosseum von der Residenz Santa Marta aus verfolgen“, gab der Vatikan in einer Erklärung am Freitagnachmittag bekannt.

    Die Ankündigung erfolgte wenige Minuten vor Beginn der Zeremonie, woraufhin der für den Papst vorgesehene Stuhl, der auf einem Hügel gegenüber dem Kolosseum aufgestellt war, von den Organisatoren schnell entfernt wurde.

    „Es handelt sich um eine einfache Vorsichtsmaßnahme“, erklärte eine Quelle aus dem Vatikan gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP und versicherte, dass die Gesundheit des Papstes, der in den letzten Stunden „in Form“ erschien, „keine besondere Besorgnis“ darstelle.

    Diese Entscheidung könnte jedoch die Fragen nach der Fähigkeit des Papstes, die katholische Kirche weiterhin zu führen, erneut aufwerfen, zumal er stets „die Tür offen“ für einen möglichen Rücktritt gelassen hat, ähnlich wie sein Vorgänger Benedikt XVI.

    In einer in diesem Monat veröffentlichten Autobiografie wiederholte Franziskus, dass er derzeit keinen „ernsthaften Grund“ für einen Rücktritt sieht. Dies sei eine „entfernte Hypothese“, die nur im Falle eines „schweren körperlichen Hindernisses“ gerechtfertigt wäre.

    Der argentinische Jesuit hatte bereits 2023 aus Gesundheitsgründen auf die Teilnahme am Kreuzweg verzichtet, was damals auf einen dreitägigen Krankenhausaufenthalt wegen Bronchitis zurückzuführen war und im Vorfeld mitgeteilt wurde.

    Ein voller Terminkalender

    In den letzten Tagen hat der Papst und Bischof von Rom einen vollen Terminkalender bestritten und an mehreren Zeremonien im Rahmen der Karwoche teilgenommen, dem wichtigsten Zeitpunkt im katholischen Kalender.

    Am Freitagnachmittag leitete das Oberhaupt der katholischen Kirche wie geplant die Feier zur Passion Christi in der Basilika St. Peter im Vatikan.

    Am Donnerstag hatte er die Füße von 12 inhaftierten Frauen in einem römischen Gefängnis gewaschen, sich unter die Menge gemischt und wirkte dabei gelöst und lächelnd.

    Franziskus wird am Ostersonntagmorgen die Ostermesse auf dem Petersplatz leiten und danach den Segen „Urbi et Orbi“ („Der Stadt und dem Erdkreis“) erteilen, bei dem er üblicherweise die aktuellen internationalen Konflikte Revue passieren lässt.

    Papst Franziskus, der sich fats nur noch in einem Rollstuhl fortbewegt, hatte in den letzten Jahren mit verschiedenen Gesundheitsproblemen zu kämpfen, darunter Knie-, Hüft- und Darmprobleme.

  • Sicherheit: Frankreichs Kirchen unter besonderem Schutz zu Ostern

    Sicherheit: Frankreichs Kirchen unter besonderem Schutz zu Ostern

    Ostern, ein Zeitraum tiefer religiöser Besinnung und Freude für Millionen, zieht in Frankreich traditionell Gläubige in Scharen zu den Kirchen. Doch in einer Welt, in der die Sicherheit von öffentlichen Plätzen und Versammlungen eine stetig wachsende Besorgnis darstellt, nimmt Frankreich die Maßnahmen zum Schutz seiner Bürger und ihrer Glaubensstätten ernst, insbesondere während der Osterfeierlichkeiten.

    Die Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen

    Angesichts globaler Sorgen um die Sicherheit bei großen Veranstaltungen und Versammlungen ist die Entscheidung Frankreichs, die Sicherheitsvorkehrungen an Kirchen über Ostern zu erhöhen, ein entschlossener Schritt zur Gewährleistung des friedlichen Verlaufs dieser heiligen Zeit. Diese Maßnahmen sind nicht nur eine Reaktion auf spezifische Bedrohungen, sondern auch Teil eines umfassenderen Bestrebens, die Freiheit des Glaubens und der Versammlung in unsicheren Zeiten zu schützen.

    Wie wird die Sicherheit erhöht?

    Die genauen Methoden zur Verstärkung der Sicherheit können von verstärkter Polizeipräsenz in und um Kirchen bis hin zu fortschrittlichen Überwachungssystemen reichen. Zugangskontrollen, Sicherheitschecks und die sichtbare Präsenz von Sicherheitskräften dienen dazu, potenzielle Bedroher abzuschrecken und ein Gefühl der Sicherheit für die Kirchgänger zu schaffen.

    Die Rolle der Gemeinschaft

    Eine zentrale Komponente der Sicherheitsstrategie ist die Einbindung der Gemeinschaft. Die Behörden setzen auf die Kooperation mit lokalen Kirchengemeinden, um Sicherheitsrichtlinien zu entwickeln, die sowohl effektiv als auch sensibel gegenüber den religiösen Praktiken sind. Diese Zusammenarbeit betont, dass Sicherheit eine gemeinsame Verantwortung ist, die am besten durch Zusammenarbeit erreicht werden kann.

    Ein Blick in die Zukunft

    Während die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen für einige eine traurige Erinnerung an die Risiken unserer Zeit sein mögen, sind sie auch ein Zeichen für die Entschlossenheit, Traditionen und den freien Ausdruck des Glaubens zu bewahren. Die Botschaft ist klar: Frankreich steht fest zum Schutz seiner kulturellen und religiösen Vielfalt, insbesondere in Zeiten, die von Unsicherheit geprägt sind.

  • Energiekosten des französischen Staates sinken um 150 Millionen Euro im Jahr 2023

    Energiekosten des französischen Staates sinken um 150 Millionen Euro im Jahr 2023

    Der französische Premierminister Gabriel Attal hat einen ehrgeizigen Plan zur „ökologischen Transformation“ des Staates vorgestellt, der bis 2024 zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs um 10 Prozent im Vergleich zu 2019 führen soll. „2023 war das Jahr der Energieeffizienz“, erklärte Attal während der Präsentation des Plans am Donnerstag, dem 28. März. Dank der umgesetzten Maßnahmen konnten die Kosten für Strom und Gas für staatliche Gebäude zwischen 2022 und 2023 um beachtliche 150 Millionen Euro gesenkt werden.

    Maßnahmen zur Energieeffizienz

    Diese bemerkenswerte Senkung der Energiekosten wurde durch gezielte Maßnahmen zur Reduzierung des Gas- und Stromverbrauchs der Verwaltung erreicht, die vor dem Hintergrund der Besorgnis über Versorgungsengpässe aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 eingeleitet wurden. Laut Attal konnte der Gasverbrauch des Staates um 11 Prozent und der Stromverbrauch um 7 Prozent gesenkt werden. Der Premierminister kündigte an, diese Dynamik auch 2024 fortzusetzen, um Einsparungen von bis zu 200 Millionen Euro zu erzielen.

    Langfristige Ziele und Herausforderungen

    Das langfristige Ziel des Staates besteht darin, den Gas- und Stromverbrauch bis 2027 um 25 Prozent im Vergleich zu 2022 zu reduzieren. Die Verbrauchsdaten des Staates und seiner Betreiber beliefen sich im Jahr 2019 auf 20 Terawattstunden. Trotz dieser ermutigenden Fortschritte gibt es bei der Messung des staatlichen Energieverbrauchs noch Verbesserungsbedarf. Laut dem Ministerium für den öffentlichen Dienst konnte die Anzahl der staatlichen Gebäude, deren Energieverbrauch aus der Ferne und täglich überwacht werden kann, von 5.000 im Jahr 2021 auf 25.000 im Jahr 2024 erhöht werden. Allerdings sind nur 80 Prozent dieser Gebäude an ein System angeschlossen, das eine Echtzeit-Überwachung des Energieverbrauchs ermöglicht.

    Investitionen in die thermische Sanierung

    Für das Jahr 2024 sind Investitionen in Höhe von 900 Millionen Euro für die thermische Sanierung staatlicher Gebäude vorgesehen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Energieverbrauch weiter zu reduzieren. Der Plan zur „ökologischen Transformation“ des Staates, der von Premierminister Gabriel Attal vorgestellt wurde, verdeutlicht das Engagement Frankreichs, den Energieverbrauch zu senken und die Nachhaltigkeit staatlicher Einrichtungen zu verbessern. Dies ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einem umweltfreundlicheren und energieeffizienteren Frankreich.

  • Bedrohung von Schulen: Minderjähriger in den Hauts-de-Seine festgenommen

    Bedrohung von Schulen: Minderjähriger in den Hauts-de-Seine festgenommen

    In den letzten Tagen hat die Bedrohung von Schuleinrichtungen durch mutmaßliche Terroranschläge Frankreich in Atem gehalten. Ein entscheidender Durchbruch in den Ermittlungen gelang der Polizei mit der Festnahme eines Minderjährigen in Malakoff, Hauts-de-Seine, der verdächtigt wird, hinter mehreren bedrohlichen Nachrichten zu stehen, die über die digitalen Arbeitsplattformen zahlreicher Schulen verbreitet wurden.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte die Festnahme und die Inhaftierung des Jugendlichen am Donnerstag, den 28. März, im Rahmen der Untersuchung zu den Attacken auf die digitalen Schulplattformen (ENT), die seit der letzten Woche von vielen Bildungseinrichtungen gemeldet wurden. Entgegen ersten Berichten, die von einem 19-jährigen Verdächtigen sprachen, stellte die Staatsanwaltschaft klar, dass es sich um einen Minderjährigen handelt. Der Verdächtige hat die Taten bisher nicht gestanden, da er noch nicht verhört wurde.

    Drei laufende Untersuchungen

    Die Pariser Staatsanwaltschaft hat drei Untersuchungen eingeleitet. Die erste betrifft die über die ENT der Gymnasien in der Île-de-France in der Nacht vom 20. auf den 21. März 2024 verbreiteten Nachrichten. Die zweite Untersuchung bezieht sich auf die Nachrichten, die über die ENT der Colleges in der Île-de-France von Dienstag auf Mittwoch verbreitet wurden. Die dritte Untersuchung umfasst Nachrichten, die seit der letzten Woche im gesamten französischen Territorium verbreitet wurden. Diese zentrale Untersuchung soll die von verschiedenen Staatsanwaltschaften eingeleiteten Ermittlungen zu Nachrichten, die über die ENT anderer regionaler Zuständigkeitsbereiche verbreitet wurden, zusammenführen.

    Die Untersuchungen wurden wegen „Angriffen auf ein vom Staat implementiertes automatisiertes Datenverarbeitungssystem“, „Gefährdung von Personen durch Androhung von Todes- oder Sachbeschädigung gegenüber einem öffentlichen Dienstleister“, „Verherrlichung des Terrorismus mittels eines öffentlichen Online-Kommunikationsdienstes“, „Aufforderung zu terroristischen Handlungen“, „Identitätsdiebstahl“ und „Verbreitung falscher Informationen, um den Glauben an eine gefährliche Zerstörung zu wecken“, eingeleitet. Etwa 130 Einrichtungen wurden landesweit ins Visier genommen.

    Die Bedrohung von Schuleinrichtungen durch vermeintliche Terroranschläge ist ein ernstes Sicherheitsrisiko, das eine schnelle und entschlossene Reaktion der Behörden erfordert. Die Festnahme des Minderjährigen in Malakoff zeigt, dass die französische Polizei und Justiz entschlossen sind, solchen Bedrohungen entgegenzutreten und die Sicherheit von Schülern und Lehrkräften zu gewährleisten. Gleichzeitig wirft dieser Fall Fragen bezüglich der Sicherheit und des Schutzes digitaler Plattformen auf, die in der Bildungswelt zunehmend an Bedeutung gewinnen.

  • Französische Regierung präsentiert 15 Verpflichtungen zur ökologischen Transformation bis 2027

    Französische Regierung präsentiert 15 Verpflichtungen zur ökologischen Transformation bis 2027

    Am Donnerstagmorgen in Paris legten Premierminister Gabriel Attal und vier weitere Regierungsmitglieder den Plan für die „ökologische Transformation“ des Staates detailliert dar. Zu den Hauptpunkten der Agenda, die aus 15 Verpflichtungen der Ministerien für den ökologischen Wandel besteht, gehören unter anderem die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und die Verringerung der Lebensmittelverschwendung.

    Weniger Kraftstoff und Energie verbrauchen, Lebensmittelverschwendung reduzieren… Die französische Exekutive hat am Donnerstag, den 28. März, in Paris ihren Plan für die „ökologische Transformation“ des Staates vorgestellt. Diese Agenda umfasst 15 Verpflichtungen der Ministerien zur Förderung der ökologischen Transition.

    Das im Nationalen Naturkundemuseum organisierte Event „wird einen Überblick über die in Bezug auf die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen eingeleiteten Maßnahmen bieten und einen breiten Austausch über die Verpflichtungen des Plans zur ökologischen Transformation des Staates eröffnen“, so das Ministerium für den Öffentlichen Dienst in einer Notiz an die Presse.

    Neben Premierminister Gabriel Attal sind die Minister Stanislas Guerini (Öffentlicher Dienst), Sylvie Retailleau (Hochschulwesen und Forschung), Agnès Pannier-Runacher (Landwirtschaft) und Thomas Cazenave (Öffentliche Konten), sowie Regionalpräfekten, Wissenschaftler, Verbände und Gruppen von Staatsbeamten anwesend.

    Der lange angekündigte Plan für die „ökologische Transformation“ des französischen Staates war im Januar in Form eines Rundschreibens veröffentlicht worden, mitten in der damaligen Regierungsumbildung. Er legt eine Reihe von quantifizierten Zielen fest, die bis 2024 und 2027, dem letzten Jahr der Amtszeit von Emmanuel Macron, erreicht werden sollen.

    Bis 2027 sollen die Treibhausgasemissionen jährlich um 5 % reduziert werden
    Der Staat beabsichtigt beispielsweise, seinen Kraftstoffverbrauch im Jahr 2024 (im Vergleich zu 2022) um 5 % und bis 2027 um 10 % zu reduzieren. Zwischen 2023 und 2024 soll die Lebensmittelverschwendung um 10 % und bis 2027 um 25 % verringert werden.

    Darüber hinaus soll der Energieverbrauch einiger staatlicher Gebäude zwischen 2022 und 2024 um 10 % und bis 2027 um 25 % sinken.

    Insgesamt strebt der Staat an, seine Treibhausgasemissionen bis 2027 jährlich um 5 % zu reduzieren.

    Da diese Ziele bereits öffentlich sind, besteht die Herausforderung für die Regierung darin, am Donnerstag detailliert darzulegen, wie sie konkret umgesetzt werden sollen.

    „Für jede Maßnahme des Plans ‚Transformation‘ gibt es eine Telefonnummer“, betont das Ministerium für den Öffentlichen Dienst. „Wir haben fünfzehn Maßnahmen und hinter jeder Aktion steht der Kontakt einer Person, die bei Schwierigkeiten in ihrer Umsetzung Auskunft gibt“.

    Nach den Reden der Minister sind am Donnerstag auch Diskussionsrunden mit Beamten, die für die Umsetzung des Plans vor Ort verantwortlich sind, geplant.

  • Sturm Nelson zieht mit bis zu 183 km/h über Frankreich: Sieben Departements in Alarmbereitschaft

    Sturm Nelson zieht mit bis zu 183 km/h über Frankreich: Sieben Departements in Alarmbereitschaft

    Der Sturm Nelson, der seit Mittwochabend im Westen Frankreichs wütet, bringt heftige Regenfälle und starke Windböen mit sich. Sieben Departements wurden von Météo France in die Alarmstufe Orange versetzt.

    Météo France hat sieben Departements in Alarmbereitschaft versetzt: Côtes-d’Armor, Finistère, Loire-Atlantique, Vendée, Deux-Sèvres, Charente-Maritime wegen des Winds und Var wegen der Gefahr von Wellen und Überschwemmungen. An der Pointe du Raz im Finistère wurden Windböen von bis zu 183 km/h gemessen. Entlang der Atlantikküste wird unbeständiges Wetter mit starken Windböen an den am stärksten exponierten Küsten beobachtet. Für den Westen der Bretagne werden 30 bis 50 mm Niederschlag erwartet. Zwischen Korsika und dem Festland sind starke Wellen und erhebliche Dünung angekündigt.

    Wie wird sich Sturm Nelson entwickeln?

    Eine Radaranimation von Météo Ciel zeigt die Entwicklung des Sturms Nelson im Laufe des Tages.

    Die starken Winde und die Schäden an Dächern auf der Insel Yeu wurden bereits am Mittwochabend registriert. Überraschend fielen in der Bretagne am Mittwochabend einige Schneeflocken, eine Folge des starken Temperaturabfalls durch Sturm Nelson.

    Die Alarmbereitschaft Orange bleibt in sieben Departements bestehen

    In seinem aktualisierten Warnbericht um 10 Uhr hält Météo France die Alarmstufe Orange für die sieben Departements aufrecht: Côtes-d’Armor, Finistère, Loire-Atlantique, Vendée, Deux-Sèvres und Charente-Maritime wegen des Winds sowie Var wegen der Gefahr von Wellen und Überschwemmungen.

    Was wird heute in den von Alarmbereitschaft Orange betroffenen sieben Departements erwartet?

    Besonders auf der Provence wird ein sehr starker Wind entlang der Atlantikküste erwartet, aber auch entlang der Küste der Provence. Eine Dünung von 3 bis 4 Metern soll bis zum Vormittag zwischen Korsika und dem Festland zirkulieren, mit einem Risiko starker Wellen an den am stärksten exponierten Küsten. Var bleibt in Alarmbereitschaft Orange, mit einem realen Risiko von Überschwemmungen an den Küsten der Provence.

    Heute werden sehr starke Wellen erwartet

    Der Sturm Nelson wird heute sehr starke Wellen entlang der Atlantikküste verursachen. Wellen von 8 bis 9 Metern Höhe sind vor der Küste von Finistère, von 5 bis 7 Metern entlang der Atlantikküste und von 3 bis 4 Metern entlang der Mittelmeerküste angekündigt.

    Ein Windstoß von 183 km/h an der Pointe du Raz!

    Ein „extrem heftiger“ Windstoß von 183 km/h wurde an der Spitze von Raz an der bretonischen Spitze gemessen, kurz vor 8:30 Uhr, „beim Durchzug einer Gewitterfront“, so La Chaîne Météo. Windböen wurden mit 121 km/h auf der Insel Ré bei Saint-Clément-des-Baleines, 114 km/h auf Groix, 110 km/h auf Belle-Île gemessen. Im Landesinneren wehte der Wind mit 95 km/h in Brest und 92 km/h in Quimper.

    Der Sturm Nelson hat das westliche Frankreich fest im Griff und sorgt für erhöhte Wachsamkeit in den betroffenen Regionen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen.

  • Arbeitslosenversicherungsreform: Die Ankündigungen von Gabriel Attal verärgern die Gewerkschaften

    Arbeitslosenversicherungsreform: Die Ankündigungen von Gabriel Attal verärgern die Gewerkschaften

    Die vom französischen Premierminister Gabriel Attal am Mittwochabend, dem 27. März, angekündigte umfassende Reform der Arbeitslosenversicherung sorgt für Kontroversen. Mit dem Ziel, das Defizit zu decken und die Staatskassen aufzufüllen, setzt Attal nun auf Vollbeschäftigung. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht der Premierminister eine neue Reform der Arbeitslosenversicherung vor. „Ein Ansatz ist die Verringerung der Bezugsdauer von Leistungen um mehrere Monate. Ich denke nicht, dass es unter 12 Monate gehen sollte“, erklärte der Premierminister. Diese Ankündigung stieß bei den Sozialpartnern auf Widerstand. Für den führenden Gewerkschaftsverband der Führungskräfte ist diese neue Reform schlichtweg Populismus. Neue Verhandlungen in den kommenden Monaten geplant „Populismus definiert sich dadurch, dass man die Realität der Fakten leugnet, sich selbst widerspricht, der Realität widerspricht und behauptet, dass eine spezifische Bevölkerungsgruppe für die Politik der Regierung verantwortlic…

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  • Gabriel Attal: Seit Beginn des Jahres 2024 schon 2 Anschläge in Frankreich vereitelt

    Gabriel Attal: Seit Beginn des Jahres 2024 schon 2 Anschläge in Frankreich vereitelt

    Bei einem Besuch im Bahnhof Saint-Lazare am Montag betonte der französische Premierminister, dass zusätzlich zu den bereits im Rahmen der Operation Sentinelle eingesetzten 3.000 Soldaten weitere „4.000 Militärangehörige“ in „Alarmbereitschaft“ versetzt wurden. Während eines Treffens mit dem Sicherheitspersonal der SNCF im Pariser Bahnhof Saint-Lazare am 25. März 2024 unterstrich Premierminister Gabriel Attal die Bedeutung außergewöhnlicher Maßnahmen angesichts der Bedrohung durch den „islamistischen Terrorismus“. Nachdem das Sicherheitsniveau des sogenannten Vigipirate-Plans auf die höchste Stufe angehoben wurde, gab Attal bekannt, dass seit Anfang 2024 bereits zwei Terroranschläge in Frankreich vereitelt worden seien. Innenminister Gérald Darmanin präzisierte, dass die Anschläge am 10. Januar und am 5. März verhindert wurden, wobei einer davon „die Stadt Straßburg“ als Ziel gehabt habe. Gabriel Attal, der den Bahnhof besuchte, um den Einsatzkräften seine Anerkennung auszusprechen, erg…

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  • Drohungen gegen Gymnasien: Zahlreiche Schulen in der Region Marseille nun ebenfalls im Visier

    Drohungen gegen Gymnasien: Zahlreiche Schulen in der Region Marseille nun ebenfalls im Visier

    Am Dienstagmorgen wurden mehrere Gymnasien in der Region PACA evakuiert. Die seit letzter Woche gegen Colleges und Gymnasien in Frankreich gerichteten Attentatsdrohungen haben nun auch Bildungseinrichtungen der Akademie von Marseille erreicht. Mehrere Colleges und Gymnasien mussten am Morgen geräumt werden.

    In Marseille, Avignon, Digne-les-Bains, Gardanne und l’Isle-sur-la-Sorgue war der Schulbetrieb in vielen Colleges und Gymnasien am Dienstag, dem 26. März, gestört. Denn jetzt wurden auch Einrichtungen der Akademie von Marseille Ziel von Attentatsdrohungen und Bombenalarmen durch Nachrichten, die digital eingegangen sind. Die Nachricht, etwa dreißig Zeilen lang und im Namen des Islamischen Staates verfasst, droht damit, „eure Körper von Kuffars in tausend Stücke zu sprengen“. „Kuffar“ lässt sich mit „Ungläubiger“ übersetzen.

    Im Gymnasium Montgrand in Marseille (6. Arrondissement) gingen die Drohungen bereits früh am Dienstagmorgen ein. Die Schulleitung forderte Schüler und Lehrkräfte auf, nicht zum Unterricht zu erscheinen. Der Unterricht konnte dann aber um 10 Uhr starten, nachdem die Polizei Entwarnung gegeben hatte. Laut der Tageszeitung „La Provence“ verbrachten die Schüler des Gymnasiums Nelson Mandela im 12. Arrondissement von Marseille den Tag zu Hause. Im Gymnasium Fourcade in Gardanne wurden 500 Schüler aus den Gebäuden evakuiert, ebenso wie im Berufsgymnasium Jules Ferry. In Aix-en-Provence fanden in den Gymnasien Cézanne, Gambetta oder Georges Duby Durchsuchungen statt. In Aubagne erhielten das Gymnasium Joliot-Curie und das Berufsgymnasium Gustave-Eiffel ebenfalls Drohungen.

    Im Vaucluse wurden am Dienstagmorgen zahlreiche Einrichtungen evakuiert: das Gymnasium Aubanel in Avignon; die Gymnasien Benoît und La Ricarde in l’Isle-sur-la-Sorgue; das Gymnasium Ismaël Dauphine, die Colleges Clovis Guhues, Paul Gauthier in Cavaillon; die Colleges Arausio in Orange oder auch Le Mourion in Villeneuve-lez-Avignon im Gard.

    Die zahlreichen Evakuierungen veranlassten den Regionspräsidenten Renaud Muselier zu der Klarstellung, dass kein Gymnasium „ohne Entwarnung“ wieder für den Unterricht geöffnet werde. Er kündigte an, dass die Region PACA Klage einreichen und „exemplarische Strafen“ gegen den oder die Verfasser der Drohungen fordern werde.

    In Digne-les-Bains kamen die Drohungen über die App Pronote zu den Schülern, was zur Evakuierung der Gymnasien Alexandra-David Néel und Beau-de-Rochas führte. Auch die Schule in Sisteron wurde evakuiert.

    PACA ist nicht die erste Region, die von Drohnachrichten betroffen ist. Am Montagmittag gab das Bildungsministerium bekannt, dass fast 130 Schulen Opfer solcher Drohungen wurden. Seit dem letzten Donnerstag wurden Gymnasien in der Île-de-France, in Hauts-de-France oder im Grand Est mit digitalen Drohnachrichten bedroht.

    Woher kommt die Bedrohung? „Wir haben keine Hinweise darauf, dass es sich um andere als französische Angriffe handelt“, erklärte Ministerin Nicole Belloubet am Dienstagmorgen auf France Inter. Das Bildungsministerium hat die Nationale Agentur für die Sicherheit von Informationssystemen (ANSSI) alarmiert.

    Viele Schulbehörden haben beschlossen, ihre Kommunikationsserver zu stoppen. Schüler und Lehrkräfte haben keinen Zugang mehr zu den digitalen Arbeitsräumen. Andere haben sich entschieden, die externe Nachrichtenfunktion des Systems zu stoppen, wieder andere starten eine Kampagne zur kompletten Neuregistrierung von Zugangskonten.

  • Tragisches Ende eines aufstrebenden Sterns: Anaïs Robin stirbt bei Verkehrsunfall

    Tragisches Ende eines aufstrebenden Sterns: Anaïs Robin stirbt bei Verkehrsunfall

    In den frühen Morgenstunden des Samstags, 23. März, wurde die Musik- und Social-Media-Welt von einer tragischen Nachricht erschüttert. Anaïs Robin, eine aufstrebende Sängerin und beliebte TikTokerin, verlor ihr Leben in einem verhängnisvollen Verkehrsunfall in Baisieux, im Norden Frankreichs. Zum Zeitpunkt des Unglücks war die 21-jährige Künstlerin allein unterwegs, sie mit ihrem Wagen prallte gegen einen Baum am Straßenrand.

    Anaïs, die in der Gemeinde Cysoing im Norden Frankreichs beheimatet war, hatte auf TikTok fast eine halbe Million Follower und auf Instagram weitere 140.000 Anhänger versammelt. Ihre Musik und lebensbejahende Persönlichkeit zogen Fans aus aller Welt an. Besonders ihr Song „Un autre“ erreichte auf YouTube innerhalb von nur acht Monaten beeindruckende 1,8 Millionen Aufrufe.

    Die Nachricht von ihrem Tod verbreitete sich wie ein Lauffeuer über die sozialen Netzwerke und hinterließ eine Gemeinschaft in Trauer. Die Produktionsfirma der jungen Künstlerin bestätigte den tragischen Vorfall auf ihrem Instagram-Account, was zu einer Welle der Anteilnahme führte. Zehntausende drückten ihre Trauer aus, indem sie den Beitrag zum Ausdruck ihres Mitgefühls „likten“.

    Nach Angaben der Zeitung „La Voix du Nord“ ereignete sich der Unfall gegen 4 Uhr morgens. Sofort eilten Feuerwehrleute und ein Team des medizinischen Notfalldienstes SMUR zur Unfallstelle. Trotz ihrer Bemühungen konnte Anaïs Robin nicht mehr gerettet werden.

    Anaïs Robin hinterlässt eine Lücke in der Welt der Musik und der sozialen Medien, die nur schwer zu schließen sein wird. Ihr plötzlicher Tod erinnert uns daran, wie flüchtig das Leben sein kann und wie wichtig es ist, jeden Moment zu schätzen. Die Anteilnahme und Trauer ihrer Community zeigen, wie tief die junge Künstlerin die Herzen vieler Menschen berührt hat. Ihr Erbe wird in ihrer Musik und den Erinnerungen ihrer Follower weiterleben.