Kategorie: À la une

  • Dramatische Rettung: 126 Menschen vor Calais aus Seenot gerettet

    Dramatische Rettung: 126 Menschen vor Calais aus Seenot gerettet

    In einer dramatischen Rettungsaktion wurden 126 Menschen vor der Küste von Calais aus Seenot gerettet. Die Präfektur der Region Manche und Nordsee bestätigte dies am Abend des 9. Juli. Die Rettungsaktion fand in mehreren Etappen statt, da die Migranten auf drei verschiedenen Booten unterwegs waren.

    Erste Rettung in der Nacht

    In der Nacht von Montag auf Dienstag erhielt das regionale Überwachungs- und Rettungszentrum (Cross) von Gris-Nez Meldungen über mehrere in Not geratene Boote. Ein erster Rettungseinsatz begann, als ein Patrouillenboot eine stillstehende und hilfsbedürftige Gruppe von 63 Menschen entdeckte. Sie wurden sicher an Bord genommen und zum Hafen von Calais gebracht.

    Menschen im Wasser

    Fast zeitgleich meldeten Sicherheitskräfte ein weiteres ablegendes Boot in der Nähe von Le Touquet. Dort fanden die Rettungskräfte drei Menschen im Wasser treibend vor, während ihr Boot weiterfuhr. Nach der Rettung dieser drei Personen wurden die verbliebenen 41 Passagiere an Bord ebenfalls in Sicherheit gebracht. Alle 44 Geretteten wurden anschließend zum Hafen von Boulogne-sur-Mer gebracht.

    Verweigerte Hilfe – schließlich gerettet

    Am frühen Morgen meldete das Cross eine weitere in Not geratene Gruppe, diesmal vor dem Leuchtturm von Walde in der Nähe von Calais-Ost. Dieses Boot war überladen und kam nur langsam voran. Zunächst lehnten die Migranten die angebotene Hilfe ab, doch im Laufe des Vormittags änderten einige ihre Meinung. Schließlich wurden 19 Personen gerettet und nach Calais gebracht.

    Schwierige Bedingungen und mutige Einsätze

    Diese Rettungsaktionen zeigen erneut die Gefahren, denen sich Menschen auf der Flucht aussetzen. Mitten in der Nacht, bei widrigen Wetterbedingungen und unter Lebensgefahr wagen sie die Überfahrt. Diese Einsätze fordern auch den Rettungskräften einiges ab – Mut, Entschlossenheit und manchmal auch die Bereitschaft, wiederholte Hilfsangebote zu machen.

    Warum setzen sich Menschen solchen Gefahren aus? Flucht und Migration sind komplexe Phänomene, die oft durch Krieg, Verfolgung oder extreme Armut ausgelöst werden. Die Sehnsucht nach Sicherheit und einem besseren Leben treibt viele an, auch wenn der Weg dahin riskant ist.

    Ein Tropfen auf den heißen Stein?

    Die Zahl der geretteten Menschen ist beeindruckend, doch sie ist nur ein kleiner Teil der vielen, die täglich versuchen, das Meer zu überqueren. Die Rettungsaktionen werfen auch Fragen auf – etwa, wie langfristig geholfen werden kann und wie sich die Situation in den Herkunftsländern verbessern lässt, um solche gefährlichen Fluchtwege überflüssig zu machen.

    Ein starkes Zeichen der Menschlichkeit

    Die Rettung von 126 Menschen vor Calais ist ein starkes Zeichen der Menschlichkeit und zeigt, dass in Zeiten der Not Solidarität und schnelle Hilfe unverzichtbar sind. Die Rettungskräfte, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten, verdienen höchsten Respekt und Anerkennung für ihren Einsatz.

    Diese Ereignisse erinnern uns daran, wie wichtig es ist, globale Probleme mit Mitgefühl und Entschlossenheit anzugehen – denn jeder gerettete Mensch ist ein Gewinn für die Menschlichkeit.

  • Marine Le Pens Wahlkampagne 2022 unter Verdacht: Ermittlungen wegen illegaler Finanzierung

    Marine Le Pens Wahlkampagne 2022 unter Verdacht: Ermittlungen wegen illegaler Finanzierung

    Der Wahlkampf von Marine Le Pen zur Präsidentschaftswahl im Jahr 2022 steht erneut im Zentrum einer juristischen Untersuchung. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem die Nationale Kommission für Wahlkampffinanzierung und politische Finanzierung (CNCCFP) einen Hinweis auf illegale Finanzierungsmethoden gegeben hatte. Die Anschuldigungen im Detail Am 2. Juli wurde ein offizielles Ermittlungsverfahren eröffnet, das verschiedene Vorwürfe umfasst: Darlehen von juristischen Personen an Wahlkampfkandidaten, Annahme solcher Darlehen durch Kandidaten, Unterschlagung von Vermögenswerten durch Amtsträger, Betrug zum Nachteil öffentlicher Einrichtungen sowie Urkundenfälschung und die Verwendung gefälschter Dokumente. Die CNCCFP überwacht die ordnungsgemäße Verwendung der Wahlkampfausgaben, die gesetzlichen Begrenzungen unterliegen und teilweise vom Staat erstattet werden. Die finanzielle Ermittlungseinheit der Pariser Kriminalpolizei führt nun die Untersuchungen unter…

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  • Höchste Warnstufe für die Küste der Nouvelle-Aquitaine wegen Baïnes-Gefahr

    Höchste Warnstufe für die Küste der Nouvelle-Aquitaine wegen Baïnes-Gefahr

    Die Küste der Nouvelle-Aquitaine ist erneut von einem „maximalen Risiko“ durch sogenannte Baïnes-Strömungen betroffen. Für Dienstag und Mittwoch wurde diese Warnung von der Präfektur der Charente-Maritime ausgegeben.

    Erhöhte Gefahr durch Baïnes-Strömungen

    Die Küsten der Nouvelle-Aquitaine sind am Dienstag, 9. Juli und Mittwoch, 10. Juli, einem „maximalen Risiko (5/5) von Baïnes-Strömungen“ ausgesetzt, wie die Präfektur der Charente-Maritime am Montag in einer Mitteilung warnte. Diese Strömungen sind besonders gefährlich, weil sie Schwimmer ins offene Meer ziehen können. Wer denkt schon an solche Strömungen, wenn man sich in einer idyllischen Badebucht befindet? Plötzlich bist du draußen und kommst nicht mehr zurück.

    Warnung vor der Gefahr

    Der Präfekt von Charente-Maritime, Brice Blondel, betonte die Gefährlichkeit dieser straken ablandigen Strömungen und rät dringend von Badeaktivitäten ab – besonders in fünf Gemeinden seines Departements: Grand Village Plage, Saint-Georges-d’Oléron, Saint-Trojan, La Tremblade und Les Mathes.

    Empfehlungen für sichere Badezonen

    Für diejenigen, die dennoch ins Wasser gehen wollen, empfiehlt die Präfektur dringend, „bevorzugt überwachte Strandzonen zwischen 11 und 19 Uhr zu nutzen, die von Rettungsschwimmern beaufsichtigt werden“. Sicherheit geht vor – auch beim Strandvergnügen. Man will ja schließlich nicht als Hauptdarsteller in einem Rettungsdrama enden.


    Klimatische Einflüsse und ihre Folgen

    Was bedeuten diese Warnungen im größeren Zusammenhang des Klimawandels? Küstengebiete sind besonders anfällig für extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel häufiger und intensiver werden. Aber wie hängen diese Baïnes-Strömungen mit dem Klimawandel zusammen?

    Klimawandel und Küstenstrukturen

    Mit dem Anstieg des Meeresspiegels und der Veränderung der Küstenstrukturen verändern sich auch die Strömungen. Baïnes-Strömungen entstehen in flachen Küstengewässern, wenn das Wasser durch die Wellenbewegung zurück ins Meer fließt. Durch den Klimawandel und die damit verbundenen Änderungen in der Küstenmorphologie können solche gefährlichen Strömungen häufiger auftreten.

    Erhöhte Risiken durch Temperaturveränderungen

    Auch die Erwärmung der Ozeane spielt eine Rolle. Höhere Wassertemperaturen können die Intensität der Strömungen beeinflussen und das Risiko für Schwimmer erhöhen. Das Klima hat also einen direkten Einfluss auf unsere Sicherheit beim Baden.

    Was tun gegen diese Gefahren?

    Die Prävention ist das A und O. Die Nutzung von überwachten Stränden ist ein einfacher, aber effektiver Schritt, um Unfälle zu vermeiden. Doch was können wir langfristig tun, um solche Gefahren zu minimieren?

    Nachhaltige Lösungen für Küstengebiete

    Langfristig müssen wir uns stärker mit nachhaltigen Küstenschutzmaßnahmen auseinandersetzen. Dünenrekonstruktion, der Schutz von Mangrovenwäldern und die Renaturierung von Flussmündungen sind einige der Maßnahmen, die helfen können, die Küstengebiete zu stabilisieren und solche Strömungen zu vermindern.

    Fazit

    Diese Warnungen zeigen, wie verwundbar unsere Küsten sind. Es liegt in unserer Verantwortung, diese Gebiete zu schützen und die Auswirkungen des Klimawandels so weit wie möglich zu mildern. Lasst uns die Risiken ernst nehmen und gleichzeitig nach langfristigen Lösungen suchen, um unsere Küsten sicherer zu machen.

  • Schockierende Drohungen: Linke Politiker und Anwälte im Visier

    Schockierende Drohungen: Linke Politiker und Anwälte im Visier

    In den letzten Wochen sorgt die Website „Réseau Libre“ für Entsetzen und Empörung. Diese Plattform, bekannt für ihre extremen rechten Ansichten, hat wiederholt Todesdrohungen gegen Personen des öffentlichen Lebens ausgesprochen und deren persönlichen Adressen veröffentlicht. Diese Angriffe richten sich gezielt gegen linke Politiker und engagierte Anwälte.

    Eine neue Welle der Bedrohungen

    Am 8. Juli veröffentlichte „Réseau Libre“ erneut einen schockierenden Beitrag, in dem fünf weitere Personen als „Ziele“ bezeichnet wurden. Unter den Bedrohten befinden sich die linken Politiker Alexis Corbière, Manuel Bompard, Ian Brossat und Rachel Keke sowie der Anwalt Yassine Bouzrou. Diese Veröffentlichung folgte nur eine Woche nach einem ähnlichen Beitrag, der 98 Anwälte zur „Eliminierung“ auflistete.

    In dem mittlerweile offline genommenen Artikel, der provokant betitelt war, schürt der Autor unter dem Pseudonym „Léon“ Hass und Gewalt. Er prangert die Ergebnisse der zweiten Runde der Parlamentswahlen an und fordert seine Anhänger auf, aktiv gegen „Feinde“ vorzugehen. Léon macht dabei klar, dass für ihn auch Waffen wie Küchenmesser, Armbrüste oder Spitzhacken als geeignete Mittel zur „Neutralisierung“ dieser Ziele in Frage kommen.

    Wer steckt hinter den Drohungen?

    Léon, der sich vehement gegen die Bezeichnung „Terrorist“ wehrt, äußert jedoch unverhohlen seine Freude über die Aussicht auf neue Anschläge in Frankreich. Seine Drohungen sind beängstigend konkret und zielen auf Personen, die sich öffentlich gegen rechte Gewalt und für soziale Gerechtigkeit einsetzen.

    Zu den aktuellen Zielen gehören prominente Persönlichkeiten der linken politischen Szene und engagierte Aktivisten:

    • Alexis Corbière, ein bekannter Abgeordneter aus Seine-Saint-Denis.
    • Manuel Bompard, Koordinator der linken Partei La France Insoumise (LFI).
    • Ian Brossat, ein kommunistischer Senator aus Paris.
    • Rachel Keke, ehemalige Abgeordnete des Val-de-Marne.
    • Yassine Bouzrou, ein Anwalt, der sich gegen Polizeigewalt engagiert.

    Yassine Bouzrou hat unter anderem die Familie von Nahel vertreten, einem jungen Mann, der 2023 in Nanterre von einem Polizisten erschossen wurde. Auch die Familien von Adama Traoré, der 2016 bei einer Festnahme starb, und Mathias Pogba, Bruder des Fußballstars Paul Pogba, zählten zu seinen Mandanten.

    Rechtliche Schritte und öffentliche Unterstützung

    Angesichts dieser massiven Bedrohungen hat Yassine Bouzrou am Montag bei der nationalen Anti-Terrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) Anzeige erstattet. Auch Ian Brossat hat bereits reagiert: Die Stadt Paris, deren gewählter Vertreter im Senat er ist, hat ebenfalls eine Anzeige eingereicht.

    Die Solidarität mit den Bedrohten wächst. Olivier Faure, Erster Sekretär der Sozialistischen Partei, und die Pariser Abgeordnete Sandrine Rousseau haben auf X (ehemals Twitter) ihre Unterstützung kundgetan. Es bleibt zu hoffen, dass diese öffentlichen Bekundungen von Solidarität und die eingeleiteten rechtlichen Schritte zu einem raschen und entschlossenen Handeln der Behörden führen.

    Die wiederholten Drohungen von „Réseau Libre“ und die gezielte Veröffentlichung persönlicher Daten von Politikern und Anwälten sind alarmierend und zeigen die Dringlichkeit eines entschlossenen Vorgehens gegen solche extremistischen Aktivitäten. Die Gesellschaft muss geschlossen gegen diese Bedrohungen stehen und für die Sicherheit und den Schutz aller Bürger eintreten. Die Opfer dieser Drohungen verdienen unsere volle Unterstützung und den Einsatz aller verfügbaren Mittel zur Aufklärung und Verhinderung solcher Angriffe.

  • François Hollande: überraschendes Comeback in der Politik

    François Hollande: überraschendes Comeback in der Politik

    François Hollande, einst Präsident Frankreichs, sorgt für Überraschung mit seiner unerwarteten Rückkehr ins politische Rampenlicht. Bei den französischen Parlamentswahlen 2024 hat der Sozialist, der einst das höchste Amt im Land bekleidete, erneut den Sprung in die Nationalversammlung geschafft. Diesmal kandidierte er für den „Nouveau Front Populaire“ und erreichte im zweiten Wahlgang einen beeindruckenden Sieg. Die Rückkehr in Corrèze In Tulle, einer Stadt im Herzen der Region Corrèze, kennt man François Hollande gut. Zwanzig Jahre lang vertrat er diese Region als Abgeordneter, bevor er Präsident wurde. Nun, am 7. Juli, wählten die Bürger des ersten Wahlkreises von Corrèze ihn wieder ins französische Parlament. Aber was treibt einen ehemaligen Staatschef, der alle Höhen und Tiefen der Macht bereits erlebt hat, dazu, ins Parlament zurückzukehren? Hollande erklärte seine Motivation in einer Pressekonferenz: „Ich habe es als meine Pflicht angesehen, trotz meiner früheren Ämter, die mich …

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  • Juni 2024: Wärmster Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – Folgen und Soziale Auswirkungen

    Juni 2024: Wärmster Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – Folgen und Soziale Auswirkungen

    Einführung

    Der Juni 2024 hat als der wärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Die globalen Durchschnittstemperaturen übertrafen frühere Rekorde und setzten ein klares Zeichen für die fortschreitende Klimakrise. Was bedeutet das für unsere Umwelt, Gesellschaft und die Zukunft unserer Erde?

    Klimadaten und Ursachen

    Die globalen Temperaturen im Juni 2024 waren außergewöhnlich hoch. Laut dem Copernicus Climate Change Service lag die Durchschnittstemperatur in einigen Regionen um bis zu 1,5 Grad Celsius über den Vergleichswerten früherer Jahre. Diese extremen Temperaturen wurden durch das Wetterphänomen El Niño verstärkt, das typischerweise alle zwei bis sieben Jahre auftritt und für zusätzliche Wärme sorgt.

    Umweltauswirkungen

    Die Auswirkungen auf die Umwelt sind vielfältig und besorgniserregend. Zu den sichtbarsten Folgen gehören:

    • Eisschmelze: Die hohen Temperaturen beschleunigen das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher, was den Meeresspiegelanstieg weiter vorantreibt.
    • Hitzewellen: Regionen, die ohnehin schon unter hohen Temperaturen leiden, werden durch noch intensivere und längere Hitzewellen getroffen. Dies führt zu erhöhten Gesundheitsrisiken, insbesondere für vulnerable Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen und Kinder.
    • Dürren und Wasserknappheit: Durch die anhaltende Hitze und geringe Niederschläge verschärfen sich Dürren, was zu einer Verknappung der Wasserressourcen führt. Dies betrifft sowohl die Landwirtschaft als auch die Trinkwasserversorgung.

    Soziale Auswirkungen

    Die sozialen Auswirkungen der rekordverdächtigen Juni-Temperaturen sind weitreichend und betreffen viele Lebensbereiche:

    • Gesundheit: Hitzebedingte Krankheiten und Todesfälle nehmen zu. Die Belastung des Gesundheitssystems steigt, da mehr Menschen medizinische Hilfe aufgrund von Hitzschlag, Dehydrierung und anderen hitzebedingten Beschwerden benötigen.
    • Landwirtschaft: Die extreme Hitze und die damit verbundenen Dürren beeinträchtigen die landwirtschaftliche Produktion. Ernteausfälle führen zu steigenden Lebensmittelpreisen, was insbesondere ärmere Bevölkerungsgruppen hart trifft.
    • Migration: Klimaflüchtlinge werden zu einem immer größeren Problem. Menschen, die in besonders betroffenen Regionen leben, sehen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in kühlere, lebensfreundlichere Gebiete zu fliehen.

    Wirtschaftliche Folgen

    Auch die Wirtschaft bleibt von den extremen Temperaturen nicht unberührt:

    • Energieverbrauch: Der Bedarf an Klimaanlagen und Kühlgeräten steigt, was den Energieverbrauch in die Höhe treibt und die Stromnetze belastet.
    • Produktionsausfälle: In der Industrie kann es zu Produktionsausfällen kommen, wenn Arbeiter aufgrund der Hitze nicht mehr in der Lage sind, ihre Arbeit sicher und effizient zu verrichten.
    • Tourismus: Einige Tourismusdestinationen, die unter extremer Hitze leiden, könnten weniger Besucher anziehen, was unter Umständen zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führt.

    Notwendige Maßnahmen

    Die Rekordwärme des Montas Juni 2024 unterstreicht die Dringlichkeit, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Dazu gehören:

    • Reduktion von Treibhausgasen: Eine drastische Verringerung der CO₂-Emissionen ist unerlässlich, um die Erderwärmung zu bremsen.
    • Erneuerbare Energien: Der Umstieg auf erneuerbare Energien muss beschleunigt werden, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.
    • Anpassungsstrategien: Gesellschaften müssen Strategien entwickeln, um sich an die unvermeidlichen Klimaveränderungen anzupassen. Dazu gehören der Ausbau von Infrastruktur, die Hitzeschutz bietet, und die Sicherung der Wasserversorgung.

    Fazit

    Die extremen Temperaturen im Juni 2024 sind ein weiterer Weckruf. Sie machen deutlich, dass der Klimawandel nicht nur ein zukünftiges Problem ist, sondern bereits jetzt erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesellschaft hat. Um die schlimmsten Folgen abzuwenden, bedarf es eines entschlossenen und kollektiven Handelns auf globaler Ebene.

    Die Rekordwärme ist ein klares Zeichen: Wenn wir unsere Erde für kommende Generationen bewahren wollen, müssen wir jetzt handeln – nicht irgendwann in der Zukunft.

  • Jubel und Protest: Frankreich feiert das Ergebnis der Parlamentswahlen

    Jubel und Protest: Frankreich feiert das Ergebnis der Parlamentswahlen

    Am Abend des 7. Juli 2024 brachen in ganz Frankreich spontane Feiern aus. Der unerwartete Wahlerfolg des Nouveau Front Populaire (NFP) bei den Parlamentswahlen und die Niederlage des Rassemblement National (RN) versetzten Tausende in Euphorie. In Paris, Marseille, Bordeaux und vielen anderen Städten strömten die Menschen auf die Straßen, um den historischen Moment zu feiern. Doch neben den Feiern gab es auch Spannungen und Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften in Rennes und Nantes. Freudentaumel in Paris Auf der Place de la République in Paris versammelten sich Tausende Menschen – laut der Polizeipräfektur waren es etwa 8.000 – und feierten ausgelassen den Erfolg des NFP. Die Erleichterung war groß, doch die Sorge über den anhaltenden Einfluss des RN bleibt bestehen. Fabio de la Fontaine, ein 21-jähriger Student, fasste die Stimmung treffend zusammen: „Wir dachten, wir würden heute Abend wütend sein. Am Ende sind wir aber sehr glücklich und umarmen sogar Fremde.“

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  • Gabriel Attals Rücktritt: „Diese Auflösung habe ich nicht gewollt“

    Gabriel Attals Rücktritt: „Diese Auflösung habe ich nicht gewollt“

    Gabriel Attal, Premierminister Frankreichs, steht auch persönlich vor einem politischen Wendepunkt. Nach dem zweiten Wahlgang der Parlamentswahlen am 7. Juli 2024 kündigte Attal an, am Montag seine Demission beim Präsidenten der Republik einzureichen. Er gab zu: „Diese Auflösung des Parlaments habe ich nicht gewollt, aber ich musste sie hinnehmen.“ Trotz eines überraschend starken Ergebnisses seiner Partei, die dreimal besser abschnitt als prognostiziert, reichte es nicht für eine Mehrheit.

    Ein unerwarteter Ausgang Die linke Koalition NFP erzielte 180 Sitze. Der präsidentielle Block landete mit 158 Sitzen auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Rassemblement National und ihren Verbündeten mit 143 Mandaten. Eine bemerkenswerte Verschiebung im politischen Gleichgewicht Frankreichs. Die Pflicht ruft trotz Rücktrittsabsicht Attal betonte die Dringlichkeit seiner Aufgaben angesichts der bevorstehenden Olympischen Spiele: „Ich werde …

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  • Internationale Reaktionen auf den Wahlausgang in Frankreich: Ein Zeichen gegen den Rechtsruck

    Internationale Reaktionen auf den Wahlausgang in Frankreich: Ein Zeichen gegen den Rechtsruck

    Die französischen Parlamentswahlen haben weltweit Wellen geschlagen, besonders aber unter den europäischen Partnern Frankreichs. Der Ausgang der Wahl, bei dem das Rassemblement National (RN) hinter dem Nouveau Front Populaire (NFP) und dem Lager des Präsidenten zurückblieb, wurde von vielen als ein Sieg über die extreme Rechte gefeiert. Diese Wahl hat gezeigt, dass die französischen Wählerinnen und Wähler eine klare Botschaft gegen den Rechtsruck und für eine sozialere Politik gesendet haben. Pedro Sanchez: Ein Sieg der Demokratie Der spanische Premierminister Pedro Sanchez begrüßte den „Ablehnung der extremen Rechten“ in Frankreich und zog Parallelen zu den jüngsten Wahlen im Vereinigten Königreich, die eine historische Niederlage für die Konservativen und einen Sieg für die Labour Party hervorbrachten. Er hob hervor, dass zwei der größten Länder Europas einen Weg eingeschlagen haben, der bereits vor einem Jahr in Spanien eingeschlagen wurde – ein klares Nein zur extremen Rechten und …

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  • Ein entscheidender Tag für Frankreich – Ergebnisse der Parlamentswahl

    Ein entscheidender Tag für Frankreich – Ergebnisse der Parlamentswahl

    Die französischen Wähler wurden am Sonntag, dem 7. Juli, für den zweiten Wahlgang der vorgezogenen Parlamentswahlen an die Urnen gerufen. Nach einer hohen Wahlbeteiligung im ersten Durchgang und dem überraschenden Vorsprung der extremen Rechten ist dieser zweite Wahlgang von großer Bedeutung. Hohe Wahlbeteiligung schon am Vormittag Die Wahllokale öffneten ihre Türen bereits um 8 Uhr morgens in der französischen Metropole und auf Korsika. Präsident Emmanuel Macron, begleitet von seiner Ehefrau Brigitte, gab seine Stimme um die Mittagszeit in seinem Wahllokal in Le Touquet ab. Diese Gelegenheit nutzte er auch, um mit den Einwohnern ins Gespräch zu kommen. Beteiligung auf Rekordniveau seit 1981 Zur Mittagszeit hatten bereits 26,63 % der Wähler ihre Stimme abgegeben, was leicht über dem Wert vom letzten Sonntag (25,90 %) und deutlich höher als beim zweiten Wahlgang 2022 (18,99 %) liegt, so das Innenministerium. Dies ist die höchste Beteiligung an einem zweiten Wahlgang seit 1981. Politisc…

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