Kategorie: À la une

  • 2024: Zehn gute Nachrichten, die uns Hoffnung gegeben haben

    2024: Zehn gute Nachrichten, die uns Hoffnung gegeben haben

    In einem Jahr voller Herausforderungen und schwerer Schlagzeilen gab es auch Lichtblicke – Momente, die Mut gemacht und bewiesen haben, dass Fortschritt möglich ist. Hier sind zehn gute Nachrichten aus Frankreich und der Welt, die 2024 zu einem Jahr der Hoffnung gemacht haben.

    1. Die spektakulären Polarlichter

    Das Jahr 2024 war ein Fest für Liebhaber des Nachthimmels: Polarlichter erhellten Regionen, in denen sie normalerweise kaum zu sehen sind, darunter Spanien, Namibia und sogar Teile Frankreichs. Der Grund? Ein Sonnenzyklus, der alle elf Jahre einen Höhepunkt erreicht und beeindruckende Polarlichter auslöst. Für alle, die dieses Spektakel verpasst haben, gibt es Hoffnung: Auch 2025 wird eine hohe Aktivität erwartet. Also, Blick nach oben!

    2. Die Mission „Europa Clipper“ startet

    Im Oktober machte sich die NASA-Sonde „Europa Clipper“ auf den Weg zur Jupiter-Mond Europa. Unter dessen eisiger Oberfläche vermuten Wissenschaftler einen Ozean aus flüssigem Wasser – ein möglicher Lebensraum. Während die Mission nicht direkt nach Leben sucht, wird untersucht, ob die Bedingungen für Leben gegeben sind. Eine Reise, deren Ergebnisse die Astrobiologie revolutionieren könnten.

    3. Ehe für alle in drei weiteren Ländern

    Griechenland, Thailand und Liechtenstein legalisierten 2024 die gleichgeschlechtliche Ehe. Besonders symbolträchtig war die Entscheidung Griechenlands, eines Landes mit starkem Einfluss der orthodoxen Kirche. In Thailand ist es ein Meilenstein für Asien, wo bisher nur Taiwan und Nepal diesen Schritt gegangen waren. Liebe kennt keine Grenzen – und das wird immer sichtbarer.

    4. Recht auf Abtreibung in der französischen Verfassung

    Am 4. März schrieb Frankreich Geschichte, indem es das Recht auf Abtreibung explizit in seine Verfassung aufnahm. Damit wurde ein Meilenstein für die Frauenrechte gesetzt, der die Errungenschaften der Simone-Veil-Gesetze von 1975 dauerhaft schützt. Ein Sieg für alle, die für die Selbstbestimmung von Frauen eintreten.

    5. Medizinische Durchbrüche bei Asthma und Diabetes

    2024 brachte bahnbrechende Fortschritte in der Medizin. Ein neues Asthmamittel, Benralizumab, könnte die Notwendigkeit von Steroiden bei schweren Fällen drastisch reduzieren – weniger Nebenwirkungen, mehr Lebensqualität. Noch spektakulärer: Eine Frau wurde erstmals vom Typ-1-Diabetes geheilt. Dank einer Stammzelltherapie kann sie wieder eigenständig Insulin produzieren. Die Methode ist zwar noch experimentell, öffnet jedoch Türen für eine neue Ära in der Behandlung chronischer Krankheiten.

    6. Stopp der Tiefseebergbau-Pläne in Norwegen

    Norwegen entschied, seine umstrittenen Pläne zur Erkundung von Tiefsee-Mineralien auszusetzen – mindestens bis 2026. Diese Entscheidung bewahrt empfindliche Ökosysteme vor weiterer Zerstörung und gibt Naturschützern Hoffnung, dass langfristig auf nachhaltige Alternativen gesetzt wird.

    7. Klimapolitische Vorbilder

    Während der globale Klimakampf oft schleppend vorankommt, haben einige Länder positive Beispiele gesetzt. Mexiko verpflichtete sich auf der COP29 erstmals zu Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts. Derweil schloss Großbritannien seine letzte Kohlekraftwerk – als erstes G7-Land. Indonesien kündigte an, bis 2040 alle Kohlekraftwerke durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Diese Schritte zeigen: Wandel ist möglich.

    8. Erfolg bei bedrohten Tierarten

    Indiens Bemühungen im Artenschutz tragen Früchte: Die Population der einhörnigen Nashörner stieg auf über 4.000 Exemplare – ein dreifacher Anstieg seit den 1980er-Jahren. Auch die vom Aussterben bedrohten Nordatlantischen Glattwale verzeichnen ein leichtes Plus. Kleine, aber ermutigende Fortschritte in einer Welt, die oft mit Verlusten kämpft.

    9. Die goldene Eule wird gefunden

    Nach 31 Jahren wurde das legendäre Rätsel um die „Chouette d’Or“ (Goldene Eule) endlich gelöst. Ein anonymer Schatzsucher fand die bronze-vergoldete Skulptur, die seit 1993 irgendwo in Frankreich vergraben war. Für Hobbydetektive gibt es jedoch gute Nachrichten: Eine neue Schatzsuche soll 2025 starten.

    10. Olympische Spiele in Paris: Ein Fest für die Welt

    Die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris brachten die Welt zusammen. Mit einer Eröffnungsfeier auf der Seine, Wettbewerben vor ikonischen Pariser Kulissen und inspirierenden sportlichen Leistungen wurde die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Frankreich zeigte sich von seiner besten Seite – eine dringend benötigte Pause von den Turbulenzen des Jahres.

    2024 mag nicht perfekt gewesen sein, aber es hat uns Momente des Fortschritts, der Freude und der Hoffnung geschenkt. Wer weiß, welche guten Nachrichten uns 2025 erwarten?

  • Steigende Meningitis-Fälle: Frankreich macht Impfungen für Babys obligatorisch

    Steigende Meningitis-Fälle: Frankreich macht Impfungen für Babys obligatorisch

    Ab dem 1. Januar 2025 wird in Frankreich die Impfung gegen Meningokokken – alle bekannten Stämme eingeschlossen – für Säuglinge zur Pflicht. Diese Entscheidung zielt darauf ab, die Bevölkerung besser vor der gefährlichen Krankheit Meningitis zu schützen, deren Fälle seit der Covid-19-Pandemie deutlich zugenommen haben. Meningitis: Eine unterschätzte Gefahr Meningitis, eine Entzündung der Hirnhäute, kann durch Viren oder Bakterien verursacht werden. Während die virale Form oft harmlos verläuft, können bakterielle Infektionen lebensbedrohlich sein. Ohne schnelle Behandlung führen Meningokokken-Infektionen in einigen Fällen innerhalb von 24 Stunden zum Tod. Selbst mit medizinischer Hilfe bleibt die Sterblichkeitsrate bei etwa 10 %. Dazu kommen oft schwerwiegende Langzeitfolgen wie Amputationen, Gehörverlust oder kognitive Einschränkungen. Im Jahr 2023 wurden in Frankreich 560 invasive Meningokokken-Infektionen gemeldet – ein Anstieg von 72 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders häufig betr…

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  • Mayotte debout: Hoffnung und Skepsis nach der Vorstellung von François Bayrous Wiederaufbauplan

    Mayotte debout: Hoffnung und Skepsis nach der Vorstellung von François Bayrous Wiederaufbauplan

    Am Montag besuchte Premierminister François Bayrou die von Zyklon Chido schwer getroffene Insel Mayotte, um seinen Plan „Mayotte debout“ zu präsentieren. Während einige die Maßnahmen als erste Schritte zur Wiederherstellung der Lebensgrundlagen betrachten, äußern andere scharfe Kritik an fehlender Konsultation und konkreten Lösungen. Ein Plan mit geteilten Meinungen François Bayrou beschrieb den Plan als „präzise und konkret“ – eine Antwort auf die drängenden Bedürfnisse der Insel. Doch der Präsident des Bürgerkollektivs von Mayotte, Fatihou Ibrahime, zeigte sich wenig überzeugt. „Man bleibt hungrig zurück“, resümierte er und sprach von „halbherzigen Ankündigungen“. Besonders die angekündigten staatlich garantierten Kredite, die Mayotte größtenteils selbst finanzieren soll, stoßen auf Ablehnung.

    Ibrahime kritisierte den Mangel an nationaler Solidarität: „Gerade in schwierigen Momenten wie diesen sollte das Gewicht der nati…

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  • Winterliches Badespektakel: 700 Mutige wagen den Sprung ins kalte Meer

    Winterliches Badespektakel: 700 Mutige wagen den Sprung ins kalte Meer

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und die milden Temperaturen laden zu ungewöhnlichen Aktivitäten ein. In Châtelaillon-Plage, einem kleinen Küstenort in der Charente-Maritime, versammelten sich kürzlich 700 Abenteurer zu einem traditionellen Weihnachtsbad – in nicht gerade tropischen 10 Grad Wassertemperatur.

    Kostüme, Kälte und Kampfgeist

    Das Bild der Veranstaltung könnte skurriler kaum sein: Spider-Man, Feen, Weihnachtsmänner und andere bunt kostümierte Teilnehmer stürzten sich todesmutig in die eisigen Fluten. Für viele ist dieser Brauch eine Mischung aus Herausforderung und Vergnügen. „Man braucht schon einen eisernen Willen“, scherzt ein Mann im roten Superheldenkostüm. Martine, eine erfahrene Schwimmerin, gibt an, dass sie problemlos 15 Minuten bei 10 Grad im Wasser bleiben könne – bei 15 Grad sogar stundenlang. Aber Hand aufs Herz: Wer bleibt aus Spaß bei diesen Temperaturen freiwillig im Wasser?

    Das richtige Vorgehen zählt

    Bevor der Sprung ins kalte Nass gewagt wird, steht ein gemeinsames Aufwärmen auf dem Programm. Denn auch bei aller Verrücktheit darf die Sicherheit nicht auf der Strecke bleiben. Zuschauer, dick eingepackt in Winterjacken, beobachten staunend, wie sich die Teilnehmer vorbereiten. „Man muss aufpassen, wie man ins Wasser geht“, erklärt Maxime, ein erfahrener Rettungsschwimmer der SNSM. Ein kopfüber erfolgter Sprung in die Kälte könne schnell zu Schwindelgefühlen führen. Sein Rat: nicht lange zögern, sich nach dem Bad direkt abtrocknen und warm einpacken.

    Ein Moment, der zusammenschweißt

    Es ist nicht nur der Reiz des kalten Wassers, der die Menschen hierherlockt. Es geht auch um das Gemeinschaftsgefühl, das ausgelassene Lachen und die Wärme – ironischerweise – untereinander. Nach dem Sprung ins Meer gibt es als Belohnung einen heißen Glühwein und eine wohlige Atmosphäre, die den kalten Start ins neue Jahr fast schon vergessen lässt. „Gleiche Zeit, gleicher Ort“, sagen viele mit einem Augenzwinkern. Der Termin für das nächste Weihnachtsbad ist längst fest eingeplant.

    Warum tut man sich das an?

    Sind es die Endorphine, der Adrenalinschub oder einfach die Lust am Außergewöhnlichen? Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Vielleicht geht es aber auch darum, sich in einer zunehmend gemütlicher werdenden Welt selbst herauszufordern. Ein solcher Sprung ist mehr als nur ein Badevergnügen – es ist ein kleiner Triumph über die eigenen Ängste und den inneren Schweinehund. Wer kann da noch widerstehen?

  • Strompreis in Frankreich sinkt: Was Millionen Haushalte 2025 erwartet

    Strompreis in Frankreich sinkt: Was Millionen Haushalte 2025 erwartet

    Eine erfreuliche Nachricht für viele Haushalte: Ab dem 1. Februar 2025 wird die Stromrechnung für Millionen Französinnen und Franzosen um 14 % günstiger. Doch wie kommt es zu diesem überraschenden Preisrückgang?

    Die Hintergründe der Preissenkung

    Die entscheidende Ursache ist die verzögerte Verabschiedung des Budgets durch die Regierung unter Michel Barnier. Dadurch wurde die eigentlich für Ende 2024 geplante Steuererhöhung auf Strompreise verschoben. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Stromkunden im kommenden Jahr aufatmen können.

    Warum sinken die Preise wirklich?

    Die Strompreise an den Großhandelsmärkten sind erheblich gefallen. „Das gleicht die kommende Steuererhöhung mehr als aus“, erklärt Maxime de la Raudière, Geschäftsführer des Vergleichsportals Selectra. Die Folge: Haushalte, die an den regulierten Tarif gebunden sind, profitieren direkt. Rund 20 Millionen Menschen in Frankreich werden dadurch entlastet.

    Doch nicht alle kommen in den Genuss der Vergünstigungen. Wer einen Stromvertrag mit einem festen Preis abgeschlossen hat, bleibt von der Senkung unberührt – und könnte stattdessen stärker belastet werden. Für einige bleibt also ein bitterer Beigeschmack.

    21 Euro pro Megawattstunde

    Ein Blick auf die Zahlen zeigt, warum die Senkung so bemerkenswert ist. Der Preis für eine Megawattstunde Strom liegt aktuell bei rund 21 Euro. Durch die ursprünglich geplante Steuererhöhung hätte sich dieser Betrag 2025 auf 33,70 Euro erhöht. Dank der Verschiebung bleibt den Verbrauchern jedoch ein deutlicher Preissprung erspart.

    Zusätzlich tragen die sinkenden Großhandelspreise dazu bei, dass der regulierte Tarif stabil bleibt – ein Lichtblick, der zeigt, wie stark der Marktpreis die Endkundenkosten beeinflusst. Wer hätte gedacht, dass eine verzögerte Steuerpolitik solch spürbare Auswirkungen haben könnte?

    Wer profitiert und wer nicht?

    Während die Mehrheit der Haushalte durchatmen kann, trifft die Situation einige besonders hart. Feste Stromtarife, die Verbraucher in der Hoffnung auf langfristige Stabilität abgeschlossen haben, erweisen sich jetzt als Nachteil. Diese Verträge spiegeln die Marktentwicklungen nicht wider und könnten für höhere Kosten sorgen. Es stellt sich also die Frage: Wie sinnvoll ist es überhaupt, auf Fixpreise zu setzen, wenn der Markt so unberechenbar ist?

    Ein Signal für die Zukunft?

    Die aktuelle Entwicklung könnte auch ein politisches Signal sein. Die Entscheidung, die Steuererhöhung zu verschieben, zeigt, dass Entlastungen für Verbraucher in wirtschaftlich angespannten Zeiten durchaus möglich sind. Gleichzeitig verdeutlicht sie aber auch die Abhängigkeit der Energiepreise von globalen Märkten. Diese Schwankungen sind eine Erinnerung daran, wie sensibel der Energiesektor ist – und wie wichtig nachhaltige, langfristige Strategien werden.

    Für die betroffenen Haushalte bleibt die Aussicht auf die Preissenkung ein positives Zeichen. Doch der Blick in die Zukunft bleibt zwiespältig. Werden die Steuern 2026 doch noch angehoben? Und wie stark werden sich globale Krisen weiter auf die Strompreise auswirken?

    Fazit: Ein kurzer Aufschwung für viele

    Im Februar 2025 dürften viele Franzosen auf ihrer Stromrechnung aufatmen – zumindest vorübergehend. Die 14 % Ersparnis bringen spürbare Entlastung, auch wenn nicht jeder davon profitiert. Es bleibt spannend, wie sich die Preise in den kommenden Jahren entwickeln. Eins ist sicher: Energie bleibt ein heißes Thema, das uns alle betrifft.

  • Zyklon Chido: François Bayrou hält an Ziel fest, Mayotte in zwei Jahren wieder aufzubauen

    Zyklon Chido: François Bayrou hält an Ziel fest, Mayotte in zwei Jahren wieder aufzubauen

    Zwei Wochen nach dem verheerenden Zyklon Chido, der mindestens 39 Todesopfer und über 4.000 Verletzte gefordert hat, besuchte Premierminister François Bayrou die Insel Mayotte. Mit klaren Worten und einem ehrgeizigen Plan versucht die französische Regierung, den Menschen Hoffnung zu geben. Doch wie realistisch ist der Wiederaufbau in nur zwei Jahren? Ein Besuch, der viel Hoffnung trägt Am Montag, den 30. Dezember, traf François Bayrou in Mayotte ein – begleitet von mehreren hochrangigen Mitgliedern seiner Regierung. Sein Ziel ist klar: den Menschen zeigen, dass sie nicht allein sind. „Wir sind hier, um der Fatalität die Stirn zu bieten“, erklärte der Premierminister entschlossen. Dabei stellte er erneut sein ehrgeiziges Vorhaben vor, das Übersee-Departement innerhalb von zwei Jahren wieder aufzubauen. Angesichts der schweren Schäden durch Zyklon Chido dürfte dieses Ziel jedoch eine immense Herausforderung darstellen. Viele Bewohner der Insel sind skeptisch – schließlich braucht es mehr…

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  • Neukaledonien: Strenge Maßnahmen für Silvester -Ausgangssperre in Nouméa und Umgebung

    Neukaledonien: Strenge Maßnahmen für Silvester -Ausgangssperre in Nouméa und Umgebung

    Die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel in der Hauptstadt des französischen Überseegebietes Neukaledonien, Nouméa, werden dieses Jahr von strengen Einschränkungen begleitet. Ein nächtlicher Couvre-feu – eine Ausgangssperre – wurde für den 1. und 2. Januar von 1 Uhr bis 6 Uhr morgens verhängt. Diese Maßnahme betrifft nicht nur die Hauptstadt, sondern auch die umliegenden Gemeinden Mont-Dore, Dumbéa und Païta. Was steckt hinter dieser Entscheidung? Ein tragischer Kontext als Auslöser Seit Monaten kämpft die pazifische Inselgruppe mit einer Welle von Gewalt, die die Region stark erschüttert. Nach offiziellen Angaben des Hochkommissariats der Republik sind seit Mai 13 Menschen durch diese Konflikte ums Leben gekommen. Die wirtschaftlichen Schäden belaufen sich auf über zwei Milliarden Euro – eine Zahl, die die Dimension der Unruhen verdeutlicht. Zusätzlich zu den allgemeinen Unruhen spielt auch die steigende Zahl tödlicher Verkehrsunfälle eine Rolle. In den letzten Wochen wurde die Situation…

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  • Jimmy Carter: Ein Leben für Frieden und Menschlichkeit

    Jimmy Carter: Ein Leben für Frieden und Menschlichkeit

    Am 29. Dezember 2024 verstarb Jimmy Carter, der 39. Präsident der Vereinigten Staaten, im Alter von 100 Jahren in seinem Heimatort Plains, Georgia. Sein Leben war geprägt von einem unermüdlichen Einsatz für Frieden, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.

    Frühe Jahre und politischer Aufstieg

    James Earl Carter Jr. wurde am 1. Oktober 1924 in Plains geboren. Nach seinem Abschluss an der United States Naval Academy 1946 diente er mehrere Jahre in der Marine, bevor er in seine Heimat zurückkehrte, um das Familienunternehmen im Erdnussanbau zu übernehmen. Sein Engagement für die Bürgerrechtsbewegung und seine Ablehnung der Rassentrennung führten ihn in die Politik. Von 1963 bis 1967 war er Senator im Bundesstaat Georgia und von 1971 bis 1975 Gouverneur desselben Staates.

    Präsidentschaft (1977–1981)

    1976 wurde Carter als Kandidat der Demokratischen Partei zum Präsidenten gewählt. Seine Amtszeit war geprägt von bedeutenden außenpolitischen Erfolgen, darunter die Vermittlung des Camp-David-Abkommens zwischen Ägypten und Israel, das den Nahost-Friedensprozess maßgeblich beeinflusste. Zudem setzte er sich für die Rückgabe des Panamakanals an Panama ein und förderte die Menschenrechte weltweit. Dennoch sah er sich innenpolitischen Herausforderungen wie der Energiekrise und wirtschaftlichen Schwierigkeiten gegenüber. Die Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran 1979 belastete seine Präsidentschaft zusätzlich und trug zu seiner Niederlage gegen Ronald Reagan bei der Wahl 1980 bei.

    Post-Präsidentschaft und humanitäres Engagement

    Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt widmete sich Carter verstärkt humanitären Projekten. 1982 gründete er das Carter Center, eine Nichtregierungsorganisation, die sich für die Förderung von Demokratie, Menschenrechten und Gesundheitsinitiativen einsetzt. Unter seiner Leitung wurden weltweit Wahlen überwacht, Krankheiten bekämpft und Friedensverhandlungen unterstützt. Sein Engagement für den Hausbau mit Habitat for Humanity zeigte seine Bodenständigkeit und seinen Wunsch, direkt vor Ort zu helfen. Für seine Bemühungen erhielt er 2002 den Friedensnobelpreis.

    Persönliches Leben und Vermächtnis

    Jimmy Carter war über 77 Jahre mit seiner Frau Rosalynn verheiratet, die im Jahr 2023 verstarb. Gemeinsam hatten sie vier Kinder. Seine tiefe Religiosität und sein unermüdlicher Einsatz für das Gemeinwohl machten ihn zu einer respektierten Persönlichkeit weit über die politischen Grenzen hinaus. Sein Leben stand sinnbildlich für Integrität, Demut und den Glauben an die Fähigkeit des Einzelnen, die Welt zum Besseren zu verändern.

    Reaktionen auf seinen Tod

    Weltweit würdigten Staats- und Regierungschefs Carters Lebenswerk. US-Präsident Joe Biden bezeichnete ihn als „außergewöhnlichen Führer, Staatsmann und Humanisten“. Ehemalige Präsidenten wie Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton hoben seine Verdienste für Frieden und Menschenrechte hervor. Auch internationale Persönlichkeiten, darunter Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer, zollten ihm Respekt.

    Ein Leben voller Hingabe

    Jimmy Carters Leben war ein Zeugnis dafür, wie ein Einzelner durch Entschlossenheit und Mitgefühl einen bleibenden Einfluss auf die Welt haben kann. Sein Vermächtnis wird in den Herzen vieler weiterleben und zukünftige Generationen inspirieren.

  • Emmanuel Macron: Hoffnung auf Vergebung inmitten der politischen Krise

    Emmanuel Macron: Hoffnung auf Vergebung inmitten der politischen Krise

    Während das Jahr 2023 dem Ende zugeht, bereitet Emmanuel Macron am Fort de Brégançon seine traditionelle Neujahrsansprache vor. Nach einem politisch turbulenten Jahr ist der Präsident bemüht, das Vertrauen der Franzosen zurückzugewinnen – eine Aufgabe, die keine einfache sein wird.

    Ein Präsident im Rückzug Die letzten Tage des Jahres verbringt Macron abseits der Öffentlichkeit. Der Premierminister François Bayrou besucht die Opfer des Zyklons Chido auf Mayotte, während der Präsident sich auf eine entscheidende Rede vorbereitet. Macron will nicht nur einen versöhnlichen Ton treffen, sondern auch die Perspektive auf eine bessere Zukunft bieten. Nach Monaten des politischen Umbruchs – mit vier Premierministern und ebenso vielen Regierungsumbildungen – steht der Präsident unter Druck. Die jüngste Regierung wurde unter ungewöhnlichen Umständen vorgestellt: am Tag vor Weihnachten, mitten in einer nationalen Trauerperiode. Diese turbulente Zeit hinterlässt Spuren. Ein Berater zog sogar einen…

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  • Kinderschutz in Frankreich: Macron kündigt Hochkommissariat für Januar 2025 an

    Kinderschutz in Frankreich: Macron kündigt Hochkommissariat für Januar 2025 an

    Ein Schritt, der nicht alle Kritiker besänftigt, aber ein Signal setzt: Emmanuel Macron hat am 28. Dezember angekündigt, im Januar ein Hochkommissariat für die Belange der Kinder zu schaffen. Diese Entscheidung folgt auf Forderungen zahlreicher Kinderschutzorganisationen, die sich besorgt über das Fehlen eines spezialisierten Ministeriums im neuen Kabinett zeigten.

    Ein Hochkommissariat statt eines Ministeriums Mit der Neustrukturierung des Kabinetts von Premierminister François Bayrou entfiel der bisherige Posten eines Ministers für Familie und Kleinkinder. Auch im Aufgabenbereich des neu geschaffenen „Superministeriums“ für Arbeit, Gesundheit, Solidarität und Familie, das von Catherine Vautrin geleitet wird, findet sich der Kinderschutz nicht explizit wieder. „Der Schutz der Jüngsten bleibt ein zentrales Anliegen meines Engagements“, erklärte Macron auf der Plattform X. Um dieser Priorität gerecht zu werden, soll das Hochkommissariat eine zentrale Rolle spielen und die Arbeit in dies…

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