Kategorie: À la une

  • Stellantis ruft 68.000 Fahrzeuge zurück – Risiko von Motorbränden bei Peugeot, Citroën und Opel

    Stellantis ruft 68.000 Fahrzeuge zurück – Risiko von Motorbränden bei Peugeot, Citroën und Opel

    Ein neuer Rückruf sorgt für Unruhe bei Stellantis: Insgesamt 68.000 Fahrzeuge müssen in die Werkstätten zurück, darunter beliebte Modelle wie der Peugeot 208, der Citroën C3 und der Opel Corsa. Der Grund? Ein Defekt an den Ölkühldüsen der 1.2 PureTech-Motoren, der im schlimmsten Fall zu einem Brand führen könnte.

    Ein weiteres Problem für Stellantis

    Der Rückruf betrifft Fahrzeuge, die zwischen 2022 und 2024 produziert wurden. Besonders betroffen ist der Citroën C3 mit 57.000 betroffenen Einheiten, gefolgt vom Opel Corsa (8.700 Fahrzeuge) und dem Peugeot 208 (2.500 Fahrzeuge).

    Laut Stellantis liegt das Problem nicht an der Konstruktion des Motors selbst, sondern an einem Zulieferer, der bei der Fertigung der Ölkühldüsen Qualitätsprobleme hatte. Diese fehlerhaften Bauteile können ungewöhnliche Geräusche verursachen und im schlimmsten Fall den Motorkontrollsensor beschädigen. Dies könnte dazu führen, dass Öl auf den heißen Auspuff gelangt – und damit Rauchentwicklung oder sogar einen Brand auslösen.

    Ob es bereits zu solchen Vorfällen gekommen ist, hat Stellantis nicht bestätigt.

    Schnelle Lösung per Werkstattbesuch

    Betroffene Kunden werden per Einschreiben informiert und gebeten, ihr Fahrzeug zu einem Händler zu bringen. Dort wird ein Öl- und Ölfilterwechsel durchgeführt – ein Eingriff, der laut Stellantis nur 30 Minuten dauert und das Problem zuverlässig behebt. Das Unternehmen betont, dass man hier „nach dem Vorsorgeprinzip“ handle, um möglichst schnell und unkompliziert eine Lösung anzubieten.

    PureTech-Motoren: Ein Dauerbrenner der Probleme

    Für Stellantis ist dies nicht die erste technische Panne im Zusammenhang mit den PureTech-Motoren. Schon in der Vergangenheit gab es Beschwerden über übermäßigen Ölverbrauch und vorzeitige Verschleißerscheinungen an der Steuerkette. Anfang Januar hatte Stellantis bereits eine Plattform für rückwirkende Entschädigungen eingerichtet – ein Zeichen dafür, dass die Probleme mit diesem Motor längst kein Einzelfall mehr sind.

    Die Frage bleibt: Wie lange wird es dauern, bis der Konzern die Schwierigkeiten mit seinen Motoren endgültig in den Griff bekommt?

    Von C. Hatty

  • Angriff auf russisches Konsulat in Marseille: Zwei Personen in Gewahrsam

    Angriff auf russisches Konsulat in Marseille: Zwei Personen in Gewahrsam

    Nach dem Angriff auf das russische Konsulat in Marseille wurden zwei Verdächtige festgenommen. Die Ermittlungen laufen, während Moskau scharfe Worte findet. Explosionen ohne Schäden oder Verletzte Am frühen Montagmorgen, noch vor 8 Uhr, wurde das russische Konsulat im wohlhabenden 8. Arrondissement von Marseille Ziel eines Angriffs. Drei Plastikflaschen, mutmaßlich mit explosiven Substanzen gefüllt, wurden in den Garten des Konsulats geworfen. Zwei davon detonierten – doch glücklicherweise kam niemand zu Schaden, und es entstand kein Sachschaden. Dennoch reagierte Moskau umgehend: Der Angriff sei ein „terroristischer Akt“, erklärte die russische Regierung. Der Vorfall ereignete sich am dritten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine – ein Datum mit Symbolkraft. Zwei Verdächtige in Gewahrsam Die französische Polizei nahm am Dienstag zwei Personen fest. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um zwei Erwachsene, weitere Details zu ihrer Identität oder ihrem möglichen Motiv wurden nich…

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  • Die besondere Beziehung zwischen Donald Trump und Emmanuel Macron im Kontext des Ukraine-Krieges

    Die besondere Beziehung zwischen Donald Trump und Emmanuel Macron im Kontext des Ukraine-Krieges

    Am Montag, dem 24. Februar 2025, trafen sich US-Präsident Donald Trump und der französische Präsident Emmanuel Macron in Washington, um über einen möglichen Friedensschluss im Ukraine-Konflikt zu beraten. Dieses Treffen unterstreicht die komplexe und oft widersprüchliche Beziehung zwischen den beiden Staatsoberhäuptern, die von freundschaftlichen Gesten bis hin zu erheblichen politischen Differenzen reicht. Ein freundschaftlicher Beginn Die Beziehung zwischen Trump und Macron begann vielversprechend. Im Juli 2017 war Trump Ehrengast bei der französischen Nationalfeier am 14. Juli in Paris. Ein Jahr später, im April 2018, während Macrons erstem Staatsbesuch in Washington, betonte Trump die enge Verbindung zwischen den beiden: „Wir haben eine besondere Beziehung.“ Diese Aussagen spiegelten eine Phase wider, in der beide Führer bemüht waren, trotz unterschiedlicher politischer Ansichten Gemeinsamkeiten zu betonen. Wachsende Differenzen Trotz des vielversprechenden Anfangs traten bald Mein…

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  • Dritter Jahrestag des Ukraine-Kriegs: EU-Staatschefs in Kiew, um ihre Unterstützung zu bekräftigen

    Dritter Jahrestag des Ukraine-Kriegs: EU-Staatschefs in Kiew, um ihre Unterstützung zu bekräftigen

    Zum dritten Jahrestag der russischen Invasion sind am Montag, dem 24. Februar, die Staats- und Regierungschefs von 13 EU-Ländern in Kiew eingetroffen. Ihr Ziel: ein klares Zeichen der Solidarität setzen – in einer Zeit, in der sich das geopolitische Gleichgewicht mit der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus verschieben könnte. Weitere 24 Staatsoberhäupter schalteten sich per Videokonferenz zu. „Drei Jahre Widerstand“ – Selenskyj zeigt sich kämpferisch Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzte den Jahrestag, um den „heroischen Widerstand“ seines Landes zu würdigen. In einer emotionalen Botschaft, untermalt mit eindrücklichen Kriegsbildern, dankte er „allen, die die Ukraine verteidigen und unterstützen“. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte bei ihrer Ankunft in Kiew die enge Verbindung zwischen der Ukraine und Europa: „Wir sind heute in Kiew, weil die Ukraine Europa ist.“ Gemeinsam mit EU-Ratspräsident António Costa reiste sie per Zug in die ukrainis…

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  • Mohamed Amra verhaftet: Das Ende einer neunmonatigen Flucht

    Mohamed Amra verhaftet: Das Ende einer neunmonatigen Flucht

    Mohamed Amra, ein berüchtigter französischer Drogenhändler, wurde am Samstag, den 22. Februar, in Bukarest, Rumänien, gefasst. Seine spektakuläre Flucht im Mai 2024 – bei der ein bewaffnetes Kommando einen Gefangenentransport überfiel und zwei Justizbeamte tötete – hatte die Behörden alarmiert. Nun konnte nicht nur er selbst, sondern auch zehn mutmaßliche Komplizen in Frankreich, Spanien und den Niederlanden festgenommen werden. Ein Blick auf die Hintergründe dieser großangelegten Operation.

    Die Verhaftung in Bukarest: Versteckspiel beendet

    Seit seiner brutalen Flucht wurde Mohamed Amra von den französischen Behörden intensiv gesucht. Interpol hatte eine sogenannte „Red Notice“ herausgegeben, einen internationalen Haftbefehl, um seine Ergreifung im Ausland zu erleichtern. Im Juli wurde ein Zeugenaufruf gestartet – doch ohne Erfolg.

    Der Durchbruch kam schließlich in Bukarest. Französische Ermittler hatten Amras Flucht ins Ausland bemerkt und ihre rumänischen Kollegen alarmiert. Diese reagierten schnell: Innerhalb von 48 Stunden wurde er lokalisiert, identifiziert und festgenommen.

    Dabei hatte sich der 30-Jährige Mühe gegeben, sein Aussehen zu verändern. Er hatte seine Haare und seinen Bart rot gefärbt, trug runde Brillen – doch die Täuschung hielt nicht lange. Moderne Technologie machte ihm einen Strich durch die Rechnung: Gesichtserkennung und Fingerabdruckabgleich bestätigten seine Identität.

    Baldige Rückkehr nach Frankreich

    Am Sonntag wurde Amra einem Richter in Bukarest vorgeführt. Vor Gericht wirkte er auffällig gelassen und akzeptierte die Auslieferung nach Frankreich. Seine Anwältin betonte zwar, dass er die ihm vorgeworfenen Taten nicht anerkenne, sich aber dem französischen Rechtssystem stellen wolle.

    Nun müssen sich Frankreich und Rumänien über die Sicherheitsvorkehrungen für seinen Transport einigen. Innerhalb von 30 Tagen soll er nach Frankreich überstellt werden – wohl kaum in einem gewöhnlichen Gefangenentransporter.

    Internationale Razzien: Zehn mutmaßliche Helfer festgenommen

    Die Festnahme von Mohamed Amra war nur der Auftakt einer großangelegten Polizeiaktion. Zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen wurden zehn weitere Personen verhaftet – in Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Darunter soll auch der Mann sein, der die beiden Justizbeamten während des Gefangenentransports erschossen haben soll.

    In Frankreich fanden die Festnahmen in Évreux, Rouen und Le Havre statt. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Pistolen, ein Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow sowie mehrere Mobiltelefone sichergestellt. Die Auswertung dieser Geräte könnte weitere Details über Amras Netzwerk ans Licht bringen.

    Es wird immer deutlicher, dass seine Flucht kein Ein-Mann-Unternehmen war – dahinter steckte offenbar eine ausgeklügelte Organisation mit zahlreichen Unterstützern.

    Lob für die internationale Zusammenarbeit

    Die Verhaftung Amras und die Zerschlagung seines Netzwerks wurden von zahlreichen Politikern gewürdigt. Die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau hob die „exzellente Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden“ hervor und betonte, wie wichtig internationale Kooperationen in solchen Fällen seien.

    Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem „großartigen Erfolg“ für die Sicherheitsbehörden. Innenminister Gérald Darmanin lobte zudem die rumänischen Behörden für ihr schnelles Handeln.

    Strengere Maßnahmen für hochgefährliche Gefangene geplant

    Der Fall Amra wirft erneut die Frage auf, wie gefährliche Kriminelle in Frankreich inhaftiert und transportiert werden. Justizminister Éric Dupond-Moretti will nun schärfere Maßnahmen durchsetzen.

    Geplant ist ein neues Haftregime nach italienischem Vorbild, das insbesondere für Mafiamitglieder gilt. Damit sollen besonders gefährliche Gefangene noch stärker isoliert werden. Zudem soll bis zum 31. Juli ein Hochsicherheitsgefängnis eröffnet werden, in dem die 100 gefährlichsten Drogenbosse Frankreichs untergebracht werden sollen.

    Erleichterung bei den Familien der ermordeten Justizbeamten

    Für die Angehörigen der im Mai getöteten Justizbeamten Arnaud Garcia und Fabrice Moello bedeutet Amras Festnahme zumindest ein Stück weit Gerechtigkeit. Ihre Familien äußerten sich erleichtert, wissen aber, dass damit der Schmerz nicht verschwindet.

    „Es ist ein wichtiger Schritt, aber es bringt uns unsere Lieben nicht zurück“, erklärte ein Angehöriger.

    Und jetzt?

    Mohamed Amra wird sich vor Gericht verantworten müssen – nicht nur für seine frühere kriminelle Vergangenheit, sondern auch für die Morde an den beiden Justizbeamten und seine spektakuläre Flucht. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen: Weitere Helfer könnten identifiziert und verhaftet werden.

    Diese Affäre zeigt einmal mehr, wie gefährlich kriminelle Netzwerke operieren und wie wichtig eine konsequente Strafverfolgung ist. Die Jagd auf Mohamed Amra hat neun Monate gedauert – aber der Kampf gegen den Drogenhandel ist noch lange nicht vorbei.

    Von C. Hatty

  • Der Prozess gegen Joël Le Scouarnec: Frankreichs größter Fall von Kindesmissbrauch vor Gericht

    Der Prozess gegen Joël Le Scouarnec: Frankreichs größter Fall von Kindesmissbrauch vor Gericht

    In Vannes beginnt heute ein Prozess, der als einer der größten Fälle von Pädokriminalität in die französische Justizgeschichte eingeht. Der ehemalige Chirurg Joël Le Scouarnec muss sich für sexuelle Gewalt an 299 Opfern verantworten – überwiegend Kinder. Über vier Monate hinweg wird die Kriminalkammer des Départements Morbihan die Vorwürfe untersuchen.

    Jahrzehntelanger Missbrauch unter dem Deckmantel der Medizin

    Die meisten Opfer waren zum Tatzeitpunkt minderjährig, 256 von ihnen sogar jünger als 15 Jahre. Viele befanden sich in Narkose oder in der Aufwachphase nach Operationen, als die Übergriffe stattfanden. Der heute 74-jährige Le Scouarnec hat seine Taten in den meisten Fällen eingeräumt.

    Bereits 2020 war er zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er sich an vier Kindern vergangen hatte – darunter zwei seiner eigenen Nichten. Doch diese Fälle waren nur die Spitze des Eisbergs. Seine systematischen Übergriffe, begangen zwischen 1989 und 2014 in mehreren Krankenhäusern im Westen Frankreichs, kamen erst nach und nach ans Licht.

    Tagebücher enthüllen das ganze Ausmaß

    Der entscheidende Durchbruch für die Ermittler kam 2017. Eine sechsjährige Nachbarstochter zeigte den Chirurgen wegen Vergewaltigung an, woraufhin eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde. Dabei stießen die Ermittler auf seine Tagebücher – ein verstörendes Zeugnis jahrzehntelanger Straftaten.

    Darin notierte er akribisch Namen, Alter und Adressen der Opfer sowie die sexuellen Handlungen, die er an ihnen verübte. Seine Aufzeichnungen brachten die Ermittler schließlich auf die Spur von fast 300 Missbrauchsopfern.

    Viele Betroffene hatten bis dahin keine Erinnerung an die Taten – verdrängt durch eine traumatische Amnesie. Einer von ihnen, der als Kind Opfer des Chirurgen wurde, erklärte: „Ich lebe jeden Tag mit den Folgen, auch wenn ich mich nicht an alles erinnere.“

    „Ich bin Pädophiler“ – Ein Täter ohne Reue?

    Joël Le Scouarnec hat nie ein Geheimnis aus seiner pädophilen Neigung gemacht. Bereits 2005 wurde er wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt, durfte jedoch weiterhin als Arzt praktizieren. Dass ein verurteilter Sexualstraftäter über ein Jahrzehnt ungehindert mit Kindern arbeiten konnte, wirft drängende Fragen auf: Wer hat weggeschaut? Wer hätte eingreifen müssen?

    Im aktuellen Prozess muss sich Le Scouarnec für 111 Fälle von Vergewaltigung und 189 Fälle von sexuellen Übergriffen verantworten. Angesichts der Schwere der Taten droht ihm eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft.

    Die Rolle der Krankenhausverwaltung

    Eine brisante Frage wird während des Prozesses besonders im Fokus stehen: Hätten die Krankenhäuser seinen Missbrauch verhindern können?

    Interne Dokumente, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegen, legen nahe, dass leitende Krankenhausverantwortliche bereits 2006 über seine erste Verurteilung informiert waren. Dennoch durfte er weiterhin unbeaufsichtigt arbeiten – eine fatale Entscheidung, die möglicherweise zahlreiche weitere Übergriffe begünstigte.

    Am 19. Mai sollen mehrere ehemalige Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen vor Gericht aussagen. Ihre Aussagen könnten nicht nur für Le Scouarnec, sondern auch für die Verantwortung von Institutionen von Bedeutung sein.

    Der Prozess – ein Mammutverfahren

    Die Gerichtsverhandlungen sind streng durchgetaktet:

    • Vom 5. bis 16. Mai werden ehemalige Patienten aus verschiedenen Kliniken, in denen Le Scouarnec tätig war, aussagen.
    • Am 22. bis 28. Mai folgen die Plädoyers der 63 Nebenkläger-Anwälte.
    • Am 2. Juni wird die Anklage ihre Strafmaßforderung präsentieren.
    • Die Verteidigung wird am 3. Juni ihre Argumente vorbringen.
    • Danach zieht sich das Gericht für drei Tage zur Beratung zurück.

    Wenn alles nach Plan verläuft, soll das Urteil am 6. Juni verkündet werden.

    Ein Prozess mit weitreichenden Folgen

    Dieser Fall ist nicht nur für die Opfer von großer Bedeutung, sondern auch für das gesamte französische Gesundheitssystem. Wie konnte es sein, dass ein Mann wie Le Scouarnec so lange unentdeckt blieb? Und welche Konsequenzen werden daraus gezogen, um künftige Fälle zu verhindern?

    Während sich die Opfer ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellen, hofft Frankreich auf ein gerechtes Urteil – und auf ein System, das in Zukunft wachsamer ist.

    Von C. Hatty

  • Messerangriff in Mulhouse: Update

    Messerangriff in Mulhouse: Update

    Am Samstagnachmittag, dem 22. Februar 2025, ereignete sich in der elsässischen Stadt Mulhouse ein tragischer Messerangriff, der die französische Nation erschütterte. Ein 37-jähriger Mann attackierte mehrere Personen auf einem belebten Marktplatz, was zu einem Todesopfer und mehreren Verletzten führte.

    Ablauf des Angriffs

    Gegen 15:40 Uhr begann der Täter, bewaffnet mit einem Messer und einem Schraubenzieher, wahllos auf Passanten und Polizisten einzustechen. Der Angriff ereignete sich in unmittelbarer Nähe des überdachten Kanalmarktes, während eine Demonstration zur Unterstützung der Demokratischen Republik Kongo stattfand. Der Angreifer rief dabei mehrfach „Allahu Akbar“.

    Ein 69-jähriger portugiesischer Staatsbürger, der versuchte, den Angreifer zu stoppen, erlitt dabei tödliche Verletzungen. Zwei Polizisten wurden schwer verletzt: Einer erlitt eine Stichwunde im Halsbereich, der andere wurde im Brustbereich getroffen. Drei weitere Beamte erlitten leichtere Verletzungen. Der Täter wurde noch am Tatort von der Polizei festgenommen.

    Hintergrund des Täters

    Der Angreifer wurde als Brahim Abdessemed identifiziert, ein 37-jähriger algerischer Staatsbürger, geboren am 20. April 1987 in Batna, Algerien. Er war den französischen Sicherheitsbehörden bekannt und im Verzeichnis für die Prävention von Terrorismus-Radikalisierung (FSPRT) registriert. Im Dezember 2023 war er wegen Verherrlichung des Terrorismus zu sechs Monaten Haft verurteilt worden, nachdem er ein Video veröffentlicht hatte, in dem er Muslime zum bewaffneten Kampf aufrief.

    Trotz einer bestehenden Ausweisungsverfügung (OQTF) konnte Abdessemed nicht abgeschoben werden, da Algerien seine Rückführung mehrfach verweigerte. Seit Juni 2024 stand er unter gerichtlicher Aufsicht und litt zudem unter psychischen Problemen.

    Reaktionen und Ermittlungen

    Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Tat scharf und bezeichnete sie als „islamistischen Terrorakt“. Er sprach den Familien der Opfer sein tiefes Mitgefühl aus und betonte die Entschlossenheit der Nation, gegen solche extremistischen Handlungen vorzugehen. Innenminister Bruno Retailleau kündigte an, noch am Abend nach Mulhouse zu reisen, um sich ein Bild der Lage zu machen und mit den örtlichen Behörden zu sprechen.

    Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen, um die genauen Hintergründe der Tat zu klären. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Effektivität der Überwachungs- und Abschiebepolitik auf, insbesondere im Umgang mit bekannten Gefährdern. Die Diskussion über notwendige Reformen in diesen Bereichen dürfte in den kommenden Tagen an Intensität gewinnen.

    Autor: C.H.

  • Macron verspricht Schutz der französischen Landwirtschaft vor internationalem Wettbewerbsdruck

    Macron verspricht Schutz der französischen Landwirtschaft vor internationalem Wettbewerbsdruck

    Am Samstag, den 22. Februar 2025, eröffnete Präsident Emmanuel Macron die 61. Ausgabe des Internationalen Landwirtschaftssalons in Paris. In einer Atmosphäre, die deutlich ruhiger war als im Vorjahr, betonte Macron sein Engagement, die französische Landwirtschaft vor der Konkurrenz durch ausländische Produkte und drohende US-Zölle zu schützen. Nach einem Treffen mit den führenden landwirtschaftlichen Gewerkschaften rief der Präsident zu einem „respektvollen Dialog“ auf und unterstrich, dass Landwirte nicht die „Anpassungsvariable“ für den Lebensstandard oder internationale Handelsabkommen sein dürften. Er bekräftigte seine Absicht, innerhalb der Europäischen Union eine „Blockierungsminorität“ gegen das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten zu bilden. Dieses Abkommen, das im Dezember 2024 unterzeichnet wurde, steht vor der Ratifizierung und hat bei französischen Landwirten Besorgnis ausgelöst, da sie eine unfaire Konkurrenz durch Produkte befürchten, die unter weniger strengen St…

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  • Messerangriff in Mulhouse: Eine Person getötet, zwei Polizisten verletzt – Antiterror-Staatsanwaltschaft ermittelt

    Messerangriff in Mulhouse: Eine Person getötet, zwei Polizisten verletzt – Antiterror-Staatsanwaltschaft ermittelt

    Ein brutaler Messerangriff hat am Samstagnachmittag die Stadt Mulhouse erschüttert. Ein 37-jähriger Mann griff mehrere Menschen mit einem Messer an, darunter auch Polizisten. Ein Zivilist kam dabei ums Leben, zwei Beamte wurden verletzt – einer davon lebensgefährlich.

    Die Tat und ihre dramatischen Folgen

    Gegen 15:40 Uhr kam es auf offener Straße zu dem Angriff. Der Täter attackierte zuerst Zivilisten, bevor er sich auf Polizeibeamte stürzte. Ein mutiger Passant, der sich einmischte, wurde tödlich verletzt. Ein Polizist erlitt eine schwere Stichverletzung an der Halsschlagader, ein weiterer wurde im Brustbereich getroffen. Ein dritter Beamter wurde leichter verletzt.

    Der Angreifer wurde noch am Tatort überwältigt und festgenommen. Laut der Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen 37-jährigen Mann, der im FSPRT (französische Datei zur Erfassung radikalisierter Personen) geführt wurde. Beim Angriff soll er „Allah Akbar“ gerufen haben.

    Ermittlungen wegen Terrorverdachts

    Aufgrund der Umstände übernahm die nationale Antiterror-Staatsanwaltschaft (PNAT) den Fall und leitete eine Untersuchung wegen „Mord in Verbindung mit einer terroristischen Vereinigung“ sowie versuchten Mordes an Beamten ein.

    Der französische Innenminister Bruno Retailleau reiste noch am Abend nach Mulhouse, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

    Eine Welle der Bestürzung

    Der Angriff löste in Frankreich eine Welle der Erschütterung aus. Die Tat zeigt einmal mehr, dass das Thema islamistischer Terrorismus weiterhin eine akute Bedrohung darstellt. Wie konnte ein als radikalisiert bekannter Mann eine solche Attacke verüben? Und was bedeutet das für die Sicherheitslage in Frankreich?

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  • Skandal in Washington: Jordan Bardella sagt Rede nach Bannons Nazi-Gruß ab

    Skandal in Washington: Jordan Bardella sagt Rede nach Bannons Nazi-Gruß ab

    Ein politischer Eklat erschüttert die internationale Rechte: Bei einer konservativen Versammlung in Washington sorgte eine umstrittene Geste von Steve Bannon, dem ehemaligen Berater von Donald Trump, für Aufsehen. Jordan Bardella, Vorsitzender des Rassemblement National (RN), zog daraufhin Konsequenzen – und ließ seinen geplanten Auftritt platzen. Ein Gruß, der für Empörung sorgt Der Vorfall ereignete sich am 20. Februar bei einer Veranstaltung hochrangiger rechter Politiker. Bannon hielt eine Rede, nach der er seinen rechten Arm auf eine Weise hob, die viele als Hitlergruß interpretierten. Der Gestus erinnerte an eine ähnliche Bewegung von Elon Musk am 20. Januar – ebenfalls heftig kritisiert. Ob es sich tatsächlich um einen bewussten „Nazi-Gruß“ handelte oder nicht, bleibt unklar. Bannon selbst weist den Vorwurf entschieden zurück. Doch die Geste löste eine Welle der Empörung aus, insbesondere in Europa. Bardella zieht Konsequenzen Jordan Bardella, der extra aus Frankreich angereist …

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