Kategorie: Alle Artikel

  • Louane begeistert mit „Maman“ im Stade de France – Frankreichs Song für das Eurovision-Finale

    Louane begeistert mit „Maman“ im Stade de France – Frankreichs Song für das Eurovision-Finale

    Ein Gänsehautmoment im Stade de France: Louane, die charismatische Sängerin mit der einzigartigen Stimme, hat zum ersten Mal „Maman“ präsentiert – das Lied, mit dem sie Frankreich beim Eurovision Song Contest vertreten wird.

    Ein Auftritt mit Symbolkraft

    Samstagabend, Halbzeitpause beim entscheidenden Rugby-Spiel Frankreich gegen Schottland. Während die Spieler durchschnaufen, betritt Louane die Bühne mitten auf dem Rasen – 80.000 Zuschauer, eine elektrisierte Atmosphäre. Mit „Maman“ will sie nicht nur einen musikalischen Akzent setzen, sondern auch Emotionen wecken.

    „Ich hoffe, dass der Song die Herzen der Menschen erreicht“, sagte sie in einem Interview. Rugby sei seit jeher ein wichtiger Teil ihrer Familie, ihre Schwester war mehrfach Vize-Meisterin Frankreichs. Passender hätte der Rahmen für ihre Premiere also kaum sein können.

    Die letzte Enthüllung für den ESC

    Mit der Vorstellung von „Maman“ ist Frankreich das letzte Land, das seinen Eurovision-Song enthüllt. Im Gegensatz zum Vorjahr, als Slimanes „Mon amour“ bereits im November in den Abendnachrichten von France 2 veröffentlicht wurde, ließ sich Frankreich diesmal Zeit.

    Doch reicht es für einen Sieg? Seit 1977 wartet das Land auf einen Triumph beim Eurovision Song Contest. Damals begeisterte Marie Myriam mit „L’Oiseau et l’Enfant“ – seitdem blieb Frankreich hinter den Erwartungen zurück.

    Louane auf der großen Bühne

    Louane ist mit großen Wettbewerben vertraut. Ihre Karriere begann rasant nach ihrer Teilnahme an The Voice, und mit ihrem ersten Album Chambre 12 eroberte sie die Charts. Jetzt steht sie vor ihrer bisher größten Herausforderung: das Eurovision-Finale am 17. Mai in Basel.

    Ob „Maman“ der Song ist, der Frankreich endlich den begehrten Sieg bringt? Das entscheidet am Ende das europäische Publikum. Aber eines ist sicher – Louane hat die perfekte Bühne für ihren ersten großen Auftritt genutzt.

    Von C. Hatty

  • Europa und der Schatten der Islamophobie: Ein verdrängtes Problem

    Europa und der Schatten der Islamophobie: Ein verdrängtes Problem

    Gestern war der Internationale Tag zur Bekämpfung von Islamophobie – ein Tag, der mir persönlich immer wieder bewusst macht, wie tief der Hass auf Muslime in Europa verankert ist. Es ist ein unbequemer Blick in den Spiegel unserer Gesellschaft, der offenbart, wie Misstrauen, Vorurteile und offen geäußerte Feindseligkeit gegenüber Musliminnen und Muslimen weiter zunehmen. Besonders in Deutschland und Frankreich zeigt sich dieser Trend in beunruhigender Weise.

    Frankreich ist ein Land, das seit Jahren mit seiner eigenen Vorstellung von Laizismus ringt. Die Trennung von Staat und Religion, einst als Garant für Freiheit gefeiert, wird heute oft als Argument gegen die Präsenz des Islam in der öffentlichen Sphäre genutzt. Die Verschleierungsverbote, die Schließung von Moscheen, die strengen Kontrollen religiöser Organisationen – all das geschieht unter dem Vorwand, die Republik vor einer angeblichen islamistischen Unterwanderung zu schützen. Doch was bleibt, ist ein Klima der Angst und der systematischen Diskriminierung. Muslimische Frauen, die sich für das Tragen eines Kopftuchs entscheiden, werden aus dem öffentlichen Leben gedrängt. Junge Muslime, die sich zur Religion bekennen, stehen unter Generalverdacht. Und die immer wiederkehrenden Debatten über den sogenannten „Islamo-Gauchisme“ vergiften das gesellschaftliche Klima weiter. Es ist eine subtile, aber beständige Botschaft: Der Islam gehört nicht wirklich zu Frankreich.

    Deutschland scheint auf den ersten Blick toleranter, doch die Statistik spricht eine andere Sprache. Islamfeindliche Straftaten haben in den letzten Jahren zugenommen, Moscheen werden angegriffen, Musliminnen und Muslime werden auf offener Straße beleidigt und angegriffen. Und wenn Politiker von „kultureller Inkompatibilität“ sprechen oder suggerieren, dass der Islam sich der vermeintlich überlegenen deutschen Kultur unterordnen müsse, dann wird damit ein Klima geschaffen, in dem Vorurteile gedeihen. Dass wir uns in Deutschland gerade erst intensiv mit dem Aufstieg der extremen Rechten auseinandersetzen, macht die Situation nicht besser. Wenn muslimische Bürgerinnen und Bürger öfter Opfer rechter Gewalt werden, als dass sie selbst zu einer Bedrohung für die Gesellschaft werden, sollte die Perspektive in den Debatten grundlegend verschoben werden.

    Islamophobie ist kein Randproblem und keine bloße Ideologie, die in dunklen Internetforen existiert. Sie ist real, sie ist strukturell, sie ist tief in den Institutionen verankert. Sie zeigt sich in diskriminierenden Polizeikontrollen, in eingeschränkten Berufschancen, in der Art und Weise, wie Medien über Muslime berichten. Und sie zeigt sich in der mangelnden Empathie, wenn muslimische Gemeinschaften Opfer von Anschlägen oder Diskriminierung werden. Während antisemitische Vorfälle – zu Recht – scharf verurteilt werden, fehlt oft die gleiche Sensibilität, wenn es um Islamophobie geht.

    Was mich besonders wütend macht, ist die Art und Weise, wie Islamophobie als intellektuell legitimierte Haltung verkauft wird. Man darf in Frankreich und Deutschland ohne große Konsequenzen behaupten, der Islam sei „nicht mit den Werten des Westens vereinbar“ oder „rückständig“. Man darf muslimischen Gemeinden unterstellen, nicht integrationswillig zu sein, als wäre es ihre Pflicht, sich einer einseitig definierten Mehrheitskultur anzupassen. Diese Narrative sind nicht nur falsch, sondern gefährlich. Sie entmenschlichen eine gesamte Bevölkerungsgruppe und bereiten den Boden für Gewalt und Diskriminierung.

    Der gestrige Gedenktag sollte uns daran erinnern, dass es nicht reicht, sich in Sonntagsreden gegen Hass auszusprechen. Islamophobie muss konsequent bekämpft werden – in der Politik, in den Medien, im täglichen Miteinander. Und das beginnt mit der Anerkennung einer unbequemen Wahrheit: Europa hat ein tiefgreifendes Problem mit antimuslimischem Rassismus. Es wird Zeit, es beim Namen zu nennen.

    P.T.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Virtueller Gipfel: Der Westen verstärkt den Druck auf Russland

    Virtueller Gipfel: Der Westen verstärkt den Druck auf Russland

    Die internationale Gemeinschaft verstärkt ihre Bemühungen, Russland zu einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg zu bewegen. Ein von Großbritanniens Premierminister Keir Starmer initiierter virtueller Gipfel mit mehr als 30 Staats- und Regierungschefs unterstrich die Entschlossenheit der westlichen Allianz, den diplomatischen und militärischen Druck auf Moskau zu erhöhen. Während die Ukraine und ihre Verbündeten auf einen bedingungslosen Waffenstillstand drängen, zeigt sich Russland bislang unnachgiebig. Premierminister Starmer betonte auf dem Gipfel, dass die Verantwortung nun bei Russland liege, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Er forderte Wladimir Putin auf, seine Bereitschaft zu einem Frieden durch die Zustimmung zu einem 30-tägigen Waffenstillstand zu demonstrieren. Diese Initiative wurde von den USA unterstützt, während Moskau bislang keine klare Antwort darauf gab. Die Spannungen bleiben hoch, da die Kämpfe trotz diplomatischer Bemühungen unvermindert andauern. Anhaltende …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wintereinbruch in Frankreich: Schnee sorgt für Verkehrschaos

    Wintereinbruch in Frankreich: Schnee sorgt für Verkehrschaos

    Plötzlich war er da – der Schnee. Und nicht nur in den Höhenlagen der französischen Gebirge, sondern auch in den Tälern und auf den Straßen der Rhône-Region, der Loire und der Haute-Loire. Das Ergebnis? Rutschige Straßen, gestrandete Fahrzeuge und jede Menge Salz auf dem Asphalt.

    Überraschung im Straßenverkehr

    In der Auvergne war es am Samstag, den 15. März, besonders heftig. Autofahrer wurden vom plötzlichen Schneefall überrascht, der am Morgen in großen Mengen niederging. Das Resultat: Ein Lkw landete im Straßengraben, ein Lieferwagen kam von der Fahrbahn ab – und viele Fahrer kämpften mit den glatten Straßenverhältnissen.

    „Es ist schwierig, in Montluçon muss man wirklich aufpassen“, erklärte ein betroffener Autofahrer. Keine Frage, solche Bedingungen erfordern höchste Aufmerksamkeit hinter dem Steuer.

    Streudienste im Dauereinsatz

    Besonders in niedrigen Lagen war die Überraschung groß. Stellenweise wuchs die Schneedecke auf über 15 Zentimeter an – genug, um den Verkehr erheblich zu stören. Doch die Einsatzkräfte waren vorbereitet. Seit der Nacht davor sind die Streufahrzeuge unterwegs und sorgen dafür, dass die Straßen befahrbar bleiben.

    Und in der Creuse? Dort wurde der Wetteralarm zwar mittlerweile auf „Gelb“ zurückgestuft, aber die Gefahr bleibt. Die Straßenmeistereien haben Patrouillen für die ganze Nacht organisiert. „Wir werden vorbeugend streuen, um Glätte zu vermeiden – besonders auf feuchten Fahrbahnen“, erklärte Caroline Laut, Expertin für Verkehrssicherheit.

    Die Moral der Geschichte? Der Winter hat das letzte Wort – und Autofahrer sollten sich besser nicht von ihm überraschen lassen.

    Von Andreas M. B.

  • Europa wächst an seinen Krisen – aber um welchen Preis?

    Europa wächst an seinen Krisen – aber um welchen Preis?

    Hand aufs Herz: Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass die Europäische Union in einem atemberaubenden Tempo Milliardenpakete schnürt, Impfstoffe zentral einkauft und sogar Waffenlieferungen koordiniert? Eben. Noch vor wenigen Jahren war Brüssel für viele ein bürokratisches Monstrum, das sich in Gurkenkrümmungen verirrte. Heute? Heute ist die EU ein geopolitischer Akteur, ob sie will oder nicht.

    Klar, die Pandemie war ein Schock. Erst das große Chaos, dann die plötzliche Einsicht: Vielleicht ist ein bisschen Zusammenarbeit doch nicht so schlecht. Und siehe da – auf einmal konnten die Staaten gemeinsam Impfstoffe kaufen. Zwar gab es anfangs ordentlich Genörgel, weil Großbritannien schneller war, aber am Ende saß Europa auf den guten, wirksamen Vakzinen, während andere Länder sich mit zweifelhafteren Alternativen herumschlugen. Man könnte fast sagen: Brüssel hat’s gerockt.

    Doch während wir uns noch über den Erfolg der Impfstrategie freuten, stand der nächste Schock vor der Tür: Wladimir Putin marschierte in die Ukraine ein. Und plötzlich war die EU nicht nur Gesundheitsmanagerin, sondern auch strategische Kriegsplanerin. Sanktionen? Check. Waffenlieferungen? Läuft. Energiepolitik umgekrempelt? Ebenfalls abgehakt. Wo war dieses Europa eigentlich die letzten Jahrzehnte?

    Aber jetzt mal ehrlich: Wird das auf Dauer gutgehen? Die Bürger vertrauen Brüssel so sehr wie seit 2007 nicht mehr. Aber 51 % sind jetzt auch nicht die Welt. Die andere Hälfte schaut misstrauisch zu, wie Ursula von der Leyen Milliarden jongliert und sich fragt: Wer zahlt die Zeche? Und was, wenn sich der Wind dreht?

    Denn machen wir uns nichts vor: 2025 könnte für die EU zum Albtraum werden. Donald Trump scharrt schon mit den Hufen, bereit, Europa die kalte Schulter zu zeigen. Und in Brüssel diskutiert man munter über einen neuen Verteidigungsfonds. Wer soll das durchsetzen? Die Deutschen, die beim Thema Schuldenbremse Schnappatmung bekommen? Oder die Osteuropäer, die sich sicher sind, dass Westeuropa sowieso nicht versteht, was Russland bedeutet?

    Ach, und dann wäre da noch das kleine Problem mit den Rechtspopulisten. Italien, Ungarn, die Slowakei – die Riege der „Wir-machen-das-anders“-Regierungen wächst. Die EU soll stärker werden, sagen viele. Aber wie soll das gehen, wenn immer mehr Mitgliedstaaten lieber nach Washington oder Moskau schielen, anstatt sich brav an Brüsseler Spielregeln zu halten?

    Also, liebe EU: Ja, du hast bewiesen, dass du mehr kannst, als Richtlinien für Staubsaugerdüsen zu schreiben. Aber die wahre Probe kommt erst noch. Denn wenn die nächsten Krisen an die Tür klopfen – und sie werden kommen –, dann reicht es nicht mehr, mit Milliarden um sich zu werfen. Dann geht es ums Eingemachte: Wer steht wirklich für Europa? Und wer haut ab, wenn es ernst wird?

    Ein Kommentar von Andreas M. Brucker

  • Macrons Position zur Souveränität der Ukraine und Europas Verteidigungsstrategie

    Macrons Position zur Souveränität der Ukraine und Europas Verteidigungsstrategie

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in einem Interview mit mehreren Regionalzeitungen die uneingeschränkte Souveränität der Ukraine betont. Er erklärte, dass die Entscheidung der Ukraine, alliierte Streitkräfte zur Sicherung eines möglichen Friedensabkommens auf ihrem Territorium zu stationieren, ausschließlich in der Hand Kiews liege und nicht von Russland genehmigt werden müsse. Macron unterstrich, dass zahlreiche europäische und nichteuropäische Staaten bereit seien, an einer solchen Initiative teilzunehmen, wobei jedes Land einige tausend Soldaten in Schlüsselregionen entsenden würde, um Trainingsprogramme durchzuführen und langfristige Unterstützung zu demonstrieren. Diese Aussagen erfolgten im Kontext der jüngsten Verhandlungen zwischen Kiew und Washington in Saudi-Arabien, bei denen die USA einen einmonatigen Waffenstillstand vorschlugen, der von der Ukraine unterstützt wird. Macron hob hervor, dass diese Entwicklung den Druck auf Russland erhöhe und betonte, dass bei mang…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Macrons neue Vision für den „Service national universel“: Reform statt allgemeiner Wehrpflicht

    Macrons neue Vision für den „Service national universel“: Reform statt allgemeiner Wehrpflicht

    Emmanuel Macron hat eine grundlegende Neugestaltung des Service national universel (SNU) angekündigt. Das bestehende Programm, das unter seiner Präsidentschaft ins Leben gerufen wurde, soll überarbeitet werden, um es an die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Bedürfnisse anzupassen. Dabei erteilt der französische Präsident der Rückkehr eines verpflichtenden Wehrdienstes eine klare Absage. Der SNU, eingeführt im Jahr 2019, sollte ursprünglich den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren ein Engagement für die Nation näherbringen. In seiner bisherigen Form besteht er aus einem zweiwöchigen Aufenthaltsprogramm mit anschließender freiwilliger Dienstzeit. Doch sowohl die Kosten als auch die Wirksamkeit dieses Programms wurden wiederholt infrage gestellt. Kritiker bemängeln, dass der Nutzen für die Gesellschaft unklar bleibt und der finanzielle Aufwand unverhältnismäßig sei. Angesichts der geopolitischen Lage und…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Eiskaltes Vergnügen: Schwimmen bei 6 Grad in der Haute-Savoie

    Eiskaltes Vergnügen: Schwimmen bei 6 Grad in der Haute-Savoie

    Klingt verrückt, oder? Während die meisten Menschen im Winter warm eingepackt spazieren gehen, stürzen sich einige Unerschrockene in eiskaltes Wasser – freiwillig und mit Begeisterung. In Morillon, Haute-Savoie, wagen sich Schwimmer derzeit in den Lac Bleu, dessen Temperatur gerade einmal 6 Grad beträgt. Doch was treibt sie dazu? Und ist das gesund oder eher riskant?

    Kälte, die euphorisiert

    Im eiskalten Wasser zu schwimmen, ist nicht nur eine Mutprobe, sondern mittlerweile ein richtiger Sport mit Wettkämpfen. Erst kürzlich fanden die französischen Meisterschaften im Eisschwimmen statt. Doch nicht jeder geht es so extrem an – für viele zählt das Erlebnis, nicht die Bestzeit.

    Zwei Freundinnen am Lac Bleu lassen sich jedenfalls nicht abschrecken. „Wir sind vielleicht ein bisschen verrückt, aber nicht komplett durchgeknallt“, lacht eine von ihnen, bevor sie ins eisige Wasser steigt. Die Strecken variieren zwischen 25 und 1.000 Metern – und das Durchhalten zahlt sich aus. „Es gibt so viel Energie, man fühlt sich richtig lebendig“, schwärmt eine Teilnehmerin nach ihrem Kälteschock.

    Warum immer mehr Menschen ins eiskalte Wasser steigen

    Eisschwimmen ist ein echter Kick für den Körper. Der plötzliche Kältereiz bringt das Blut in Wallung, setzt Endorphine frei und sorgt für eine intensive Durchblutung. Genau deshalb schwört auch Véronique Beignet auf das kalte Vergnügen. Die 62-Jährige steigt seit zwei Jahren zweimal pro Woche ins eiskalte Wasser – und sie fühlt sich großartig. „Es ist stark, es ist genial! Es hat meine Gelenkbeschwerden und sogar meine Schlafprobleme geheilt“, erzählt sie begeistert.

    Kein Wunder, dass immer mehr Menschen in Frankreich die Faszination des Kälteschwimmens für sich entdecken. Doch ist es wirklich so gesund, wie es sich anfühlt?

    Ein Sport mit Risiken

    So viele positive Effekte das kalte Wasser auch haben mag – es gibt Risiken. Die größte Gefahr? Hypothermie. Der Körper kann im kalten Wasser rasant auskühlen, was im schlimmsten Fall lebensgefährlich wird. Auch das Herz-Kreislauf-System steht unter enormer Belastung. „Aus kardiovaskulärer Sicht kann es problematisch sein“, warnt Dr. Alexandre Fuzeau. Menschen mit Herzproblemen oder Bluthochdruck sollten sich daher gut überlegen, ob sie sich ins kalte Wasser wagen.

    Letztlich ist Eisschwimmen ein extremer Sport – aber für viele auch eine extreme Erfahrung der Lebensfreude. Also, Lust bekommen, es selbst auszuprobieren?

    Catherine H.

  • Hungerstreik der ausländischen Ärzte – Kampf um Anerkennung

    Hungerstreik der ausländischen Ärzte – Kampf um Anerkennung

    Frankreichs Gesundheitssystem stützt sich in vielen Bereichen auf ausländische Ärzte. Doch diese Mediziner, die außerhalb der EU ausgebildet wurden, stehen vor prekären Arbeitsbedingungen: niedrige Löhne, befristete Verträge und kaum Perspektiven auf eine Festanstellung. Nun wehren sie sich – 300 von ihnen haben einen Hungerstreik begonnen. Unverzichtbar, aber unterbezahlt Ohne ausländische Ärzte könnten viele französische Krankenhäuser nicht mehr funktionieren. Besonders in öffentlichen Kliniken sind sie eine tragende Säule. Doch ihr Status ist alles andere als gesichert. Sie arbeiten unter schlechteren Bedingungen als ihre französischen Kollegen und verdienen oft nur ein Drittel von deren Gehalt. Ein Beispiel ist Dr. Aminata Ould Amer, eine Anästhesistin und Intensivmedizinerin. Nach elf Jahren Studium in Algerien kam sie nach Frankreich – doch statt einer festen Stelle bekam sie nur befristete Verträge, die alle sechs Monate verlängert werden. Ihr Gehalt? 1.900 Euro brutto im Monat …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreichs Rüstungsindustrie auf dem Vormarsch

    Frankreichs Rüstungsindustrie auf dem Vormarsch

    Die geopolitischen Spannungen nehmen zu, die Sicherheitslage in Europa verändert sich – und Frankreich rüstet auf. Präsident Emmanuel Macron hat am 14. März die Spitzen der französischen Rüstungsindustrie versammelt, um die Weichen für eine schnellere und umfangreichere Waffenproduktion zu stellen. Was steckt dahinter? Frankreich setzt auf eigene Stärke Frankreich will unabhängiger werden und seine Verteidigungsfähigkeit massiv ausbauen. Präsident Macron betonte zuletzt, dass die Produktion von Waffen nicht nur gesteigert, sondern auch beschleunigt werden muss. Dabei spielt das Land ohnehin schon eine bedeutende Rolle auf dem internationalen Waffenmarkt: Mit einem Anteil von 9,6 % an den weltweiten Rüstungsexporten liegt Frankreich auf Platz zwei – weit hinter den USA, aber dennoch mit starkem Einfluss. Frankreichs militärische Vorzeigeprojekte können sich sehen lassen. Der Caesar-Haubitzenkanonen, die bereits an die Ukraine geliefert wurden, modernste U-Boote und die bewährten Rafale-…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…