Kategorie: Alle Artikel

  • Coronavirus: Die Vereinigten Staaten öffnen endlich wieder ihre Grenzen für Franzosen

    Coronavirus: Die Vereinigten Staaten öffnen endlich wieder ihre Grenzen für Franzosen

    Seit Montag, den 8. November, können französische Bürger, endlich wieder in die Vereinigten Staaten reisen.

    Es ist der Tag X auf dem Flughafen Roissy-Charles de Gaulle (Val-d’Oise/Seine-Saint-Denis/Seine-et-Marne). Am Montag, dem 8. November, haben die Vereinigten Staaten ihre Grenzen wieder geöffnet. Sie waren eineinhalb Jahre lang für Reisende aus dem neisten Ländern Europas, insbesondere auch Franzosen, geschlossen. Von nun an können Franzosen, die geimpft sind oder einen aktuellen negativen Test haben, der weniger als 72 Stunden zurückliegt, wieder nach Nordamerika reisen.

    29 Flugzeuge fliegen von Paris ab.

    Der erste Flug in die Vereinigten Staaten startete am Montagmorgen kurz nach 8 Uhr in Paris. „Was für eine Freude! Wir haben uns sehr darauf gefreut. Wir werden es wirklich glauben, wenn wir im Flugzeug sitzen“, sagt eine Frau vor der Kamra von France 2. Viele konnten es kaum erwarten, wieder ins Flugzeug zu steigen und Familie oder Freunde in den USA zu sehen. Allein am Montag sind in Roissy (Paris) 29 Flugzeuge zu einem Flug über den Atlantik gestartet. Mit der Aufhebung der US-Reisebeschränkungen werden auch einige Reisebüros endlich wieder aufatmen können.

  • Missbrauch: Entschädigungsfonds soll aus Vermögen der Kirche oder Darlehen finanziert werden

    Missbrauch: Entschädigungsfonds soll aus Vermögen der Kirche oder Darlehen finanziert werden

    Nachdem die 120 in Lourdes versammelten Bischöfe die kollektive Verantwortung der katholischen Kirche in Frankreich für den in ihrer Mitte begangenen Kindesmissbrauch anerkannt hatten, soll nun die Frage der Entschädigung der Opfer geregelt werden.

    Die katholische Kirche hatte sich bereits zu ihrer kollektiven Verantwortung für die Opfer der Pädokriminalität innerhalb der Kirche bekannt. Die 120 Bischöfe, die sich in Lourdes (Hautes-Pyrénées) trafen, einigten sich auch auf die Modalitäten einer „individualisierten“ Entschädigung der Opfer, wie der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, am Montag, dem 8. November, bekannt gab.

    Lesen Sie auch: Missbrauch: Bischöfe erkennen “institutionelle Verantwortung” der Kirche an

    Die von Jean-Marc Sauvé geleitete Kommission erschütterte die katholische Welt, als sie letzten Monat ihren Bericht veröffentlichte, der das Ausmaß der Pädokriminalität in der katholischen Kirche in den letzten siebzig Jahren aufdeckte. Sie schätzt, dass seit 1950 in Frankreich 330.000 Minderjährige von Geistlichen, Ordensleuten oder Personen, die mit der Kirche beschäftigt waren, sexuell missbraucht wurden.

    Lesen Sie auch: Kirche: 330.000 Opfer sexuellen Missbrauchs nach Angaben der Sauvé-Kommission in Frankreich

    Die Bischöfe haben in Lourdes beschlossen, eine unabhängige nationale Anerkennungs- und Wiedergutmachungsstelle einzurichten, deren Aufgabe es sein wird, die Anträge der Opfer sexueller Gewalt zu prüfen. Der Name der Präsidentin dieses Gremiums wurde bereits bekannt gegeben: Es handelt sich um die Anwältin Marie Derain de Vaucresson, die „ihr Team nach dem Vorbild der Sauvé-Kommission“ zusammenstellen wird.

    „Wir Bischöfe haben begonnen, den Fonds für die Entschädigung mit unseren eigenen Beiträgen aufzustocken, aber es ist offensichtlich, dass wir viel mehr Geld aufbringen müssen, als wir uns vorgestellt haben.“ Die französischen Bischöfe haben sich daher verpflichtet, diesen Fonds weiter aufzufüllen, indem sie sich von Eigentum der französischen Bischofskonferenz und der Diözesen trennen, so der Präsident der Bischofskonferenz. „Wir werden keine Spenden von den Gläubigen“ annehmen, sagte Eric de Moulins-Beaufort, und „alle Bischöfe haben sich bereit erklärt, in ihren Diözesen zu versuchen, die Güter zu identifizieren, die sie veräussern können“.

    Außerdem, so fügte er hinzu, „haben wir beschlossen, notfalls einen Kredit aufzunehmen, um unseren Verpflichtungen nachkommen zu können“.

    Die katholischen Bischöfe haben den Papst gebeten, ihnen zu helfen, und Berater zu schicken, um die Art und Weise, wie sie Opfer von Kindesmissbrauch und die Täter behandeln, zu überprüfen. Und auch mögliche Rücktritte betroffener Bischöfe werden erwogen, wenn sich dies als notwendig erweisen sollte.

    Es sollen Arbeitsgruppen aus Laien, Diakonen, Priestern, Personen des geweihten Lebens und Bischöfen gebildet werden. Die Opfer werden mit ihnen in Verbindung gebracht und ein Koordinator soll für die Umsetzung der Empfehlungen der Sauvé-Kommission zuständig sein.

    Die Bischöfe verabschiedeten eine Reihe von Maßnahmen, die auf der Website der Bischofskonferenz aufgeführt sind, wie z. B. die systematische Überprüfung des Strafregisters von Klerikern und Laien, wenn sie zur Arbeit mit Minderjährigen berufen werden. Sie verpflichteten sich außerdem, jeweils für ihre Diözese die „Unterzeichnung eines Protokolls mit der/den betreffenden Staatsanwaltschaft(en)“ zu beantragen. Die französischen Bischöfe haben die Einrichtung eines „nationalen kanonischen Strafgerichts“ beschlossen und die Statuten dieses Gerichts als erste Instanz genehmigt, das am 1. April 2022 seine Arbeit aufnehmen wird.

  • Transat Jacques Vabre: Start der 15. Auflage der Regatta mit Ziel Martinique

    Transat Jacques Vabre: Start der 15. Auflage der Regatta mit Ziel Martinique

    Die 15. Ausgabe der Transat Jacques Vabre wurde am Sonntag, dem 7. November, gestartet. Der Start erfolgte in Le Havre (Seine-Maritime). Ziel nach einer langen Atlantik-Überfahrt ist Fort-de-France auf Martinique.

    In Le Havre (Seine-Maritime) fanden sich am Sonntag, den 7. November, zahlreiche Segelbegeisterte und Neugierige ein. Der Startschuss für die Regatta 2021 der Transat Jacques Vabre, die 15. seit ihrer Gründung, wurde gegeben. Teilnehmer waren neben den bekannten alten Hasen auch einige, die weniger Erfahrung haben und der Überfahrt mit besorgter Spannung entgegen sehen. „Es ist ein bisschen beängstigend“, geben Julia und Jeanne Courtois zu, Zwillingsschwestern, die zum ersten Mal bei der Transatlantik-Regatta segeln.

    Die Abenteurer starteten zu einer Überfahrt, die bis zu drei Wochen dauern kann. Sie müssen sich mit zwei neuen strecken auseinandersetzen, die in diesem Jahr eingeführt wurden. Für die vier teilnehmenden Bootsklassen gibt es nun drei Strecken statt bisher einer. Die Strecken werden unterschiedlich lang sein, um die Chancen der Teilnehmer auszugleichen. Und noch eine weitere wichtige Änderung gibt es dieses Jahr: 2021 wird das Ziel nicht mehr in Brasilien liegen, sondern Fort-de-France auf Martinique sein.

  • Italien: 70 Mitglieder der kalabrischen Mafia verurteilt

    Italien: 70 Mitglieder der kalabrischen Mafia verurteilt

    In Italien wurden am Sonntag, dem 7. Oktober, 70 Mitglieder der ‚Ndrangheta‘, der größten und gefährlichsten Mafiagruppe des Landes, im Rahmen eines im Januar 2021 eröffneten „Maxiprozesses“ verurteilt.

    Fast ein Jahr nach der Eröffnung des größten Prozesses gegen die Mafia seit den 1980er Jahren fielen am Sonntag, dem 7. Oktober, die ersten Urteile. Auf der Anklagebank sitzen 91 Mitglieder der ‚Ndrangheta‘, von denen 70 wegen „versuchten Mordes, Geldwäsche, Drogenhandels“ und „illegalen Waffenbesitzes“ verurteilt wurden. Ein schwerer Schlag für die kalabrische Mafia und ein großer Sieg für Staatsanwalt Nicola Grattieri: „Das heutige Urteil ist wichtig. (…) Ich habe immer gesagt, was ich dachte. Ich habe keine Angst vor irgendetwas oder irgendjemandem“.

    Der Anti-Mafia-Staatsanwalt kämpft seit Jahren unter Einsatz seines Lebens gegen die ‚Ndrangheta‘ und steht seit 30 Jahren unter Polizeischutz. Bis es zu diesem Prozess kommen konnte, dauerten die Ermittlungen jahrelang. Einige Operationen erforderten sogar die Mobilisierung von 3.000 Carabinieri. Das Verfahren ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen, da die Hauptangeklagten noch nicht verurteilt worden sind. Unter ihnen befinden sich Luigi Mancuso, 67, der als Familienoberhaupt der Mafiagruppe gilt, und der ehemalige Senator Giancarlo Pittelli, 68, der verdächtigt wird, als Mittelsmann fungiert zu haben. Das Gerichtsverfahren wird voraussichtlich noch zwei Jahre oder länger dauern.

  • Missbrauch in der Kirche: Bischöfe diskutieren über Entschädigung und Sanktionen

    Missbrauch in der Kirche: Bischöfe diskutieren über Entschädigung und Sanktionen

    Die französischen Bischöfe wollen am Montag, dem 8. November, über Maßnahmen zur Entschädigung der Opfer von Pädokriminalität in der Kirche und zur Verhinderung einer Wiederholung solcher Vorfälle entscheiden.

    Die 120 französischen Bischöfe sollen am Montag, dem 8. November, darüber abstimmen, wie sie ihren Weg und ihre Pflicht zur Wiedergutmachung gegenüber den Opfern sexuellen Missbrauchs klar und konkret zum Ausdruck bringen wollen. Zu diesen Maßnahmen gehört auch die Entschädigung von Opfern schon verjährter Straftaten, aber nicht nur: Alle Anträge werden berücksichtigt, versicherten die Bischöfe.

    Es könnte ein Diözesantribunal eingerichtet werden, das Sanktionen gegen pädophile Priester verhängen könnte, einschließlich der Entlassung aus der Kirche. Bereits am vergangenen Freitag haben die Prälaten die systemischen Dimensionen des Sachverhalts anerkannt. Die Bischöfe haben Wiedergutmachung gelobt und von einem „Sinneswandel“ gesprochen, während die Opfer nur einen kleinen Schritt in. die richtige Richtung sehen, erklärt die France Télévisions-Journalistin Muriel Lassaga aus Lourdes (Hautes-Pyrénées).

    Lesen Sie auch: Missbrauch: Bischöfe erkennen “institutionelle Verantwortung” der Kirche an

  • Italienischer Polizist rettet syrisches Mädchen und wird zum Helden

    Italienischer Polizist rettet syrisches Mädchen und wird zum Helden

    Sein Foto ist überall in den Medien und in den sozialen Netzwerken zu shene. Wenige Tage nach der erfolgreichen Rettung eines Bootes mit Migranten erzählte Luigi Crupi der Presse von seinen Gefühlen – ein seltenes Zeugnis für einen Polizisten, das ganz Italien bewegte.

    Das ganze Wochenende wurde er interviewt, weil er ein kleines Mädchen vor dem sicheren Tod bewahrt hat, ein syrisches Mädchen, das mit seinem Vater und 76 anderen Migranten auf einem unsicheren Boot versuchte, das Mittelmeer zu überqueren. Alles geschah am vergangenen Donnerstag in der Nähe der Küstenstadt Crotone in Kalabrien.

    Gegen 21 Uhr erhielt Inspektor Luigi Crupi, 42, 18 Jahre im Dienst, den Anruf einer Frau, die ein sinkendes Boot etwa 100 Meter vor der Küste meldete. „Der Wind blies stark“, berichtet er der Zeitung Corriere della Sera, „es gab eine Brandung, die Wellen drohten uns ins Meer zu spülen. Es war unmöglich, mit dem Rettungsboot dorthin zu gelangen, also beschlossen wir, eine Menschenkette im Wasser zu bilden.“

    Von seinen Kollegen ist Luigi Crupi mit 1,84 m der Größte, also geht er zuerst und entdeckt verzweifelte Menschen und etwa 15 Kinder auf dem Boot. Doch der Inspektor hat keine Zeit zum Zählen, als ihm ein Mann ein verängstigtes kleines Mädchen übergibt: „Er hat sie mir fast in die Arme geworfen, ich habe sie gepackt, sie hat sich ganz fest an meinen Kragen geklammert, also habe ich ihr auf Englisch gesagt ‚don’t worry‘ und bin ans Ufer gewatet“.

    Es war ein schwieriges Unterfangen gegen die Strömung, in der Dunkelheit der Nacht, und der Polizist beschrieb seine Angst. Die Angst, es nicht zu schaffen, seinen Schützling loszulassen, vom Meer mitgerissen zu werden. „Sie sagte immer wieder ‚danke, danke‘, und ich dachte an meine Tochter“, sagte er, „denn sie ist ungefähr im gleichen Alter, acht, und wenn ich sie im Arm halte, dann um zu spielen, Spaß zu haben und zu lachen“.

    Ein Fotograf verewigte die Szene und das Bild ging in den sozialen Medien um die Welt: der Polizist, der aus dem Wasser steigt und das kleine Mädchen im grauen Mantel in den Armen hält. Luigi Crupi vertraute die Kleine den Helfern des Roten Kreuzes an und kehrte dann zum Boot zurück. Kurze Zeit später gab es eine Welle von Lob und Dank in den sozialen Netzwerken für den Polizisten.

  • Präsidentschaftswahlen 2022: Wie Emmanuel Macron seinen Wahlkampf vorbereitet

    Präsidentschaftswahlen 2022: Wie Emmanuel Macron seinen Wahlkampf vorbereitet

    Sowohl in der Parteizentrale der LRM als auch in der Regierung stehen die Anhänger des Präsidenten in den Startlöchern, aber das Staatsoberhaupt hat es nicht eilig, sich zu erklären. Die Bekanntgabe seiner Kandidatur könnte bis Ende Januar dauern. Bis dahin werden viele Initiativen den Boden für seinen Wahlkampf bereiten. „Die Idee einer Kandidatur im Dezember ist vom Tisch“, bestätigte ein Berater Macrons am Sonntag. Von nun an rechnen alle mit einer Ankündigung im Januar, sogar Ende Januar, nachdem Frankreich die Präsidentschaft des Europäischen Parlaments übernommen hat und Emmanuel Macron am 20. Januar im EU-Parlament das Frage-Antwort-Spiel mit den Abgeordneten hinter sich gebracht hat. Aber bis dahin werden sich noch viele Dinge ereignen, die den Weg für eine erneute Kandidatur des Präsidenten ebnen sollen. „Zum Beispiel werden die Neujahrsgrüße ein sehr wichtiger, sehr politischer Moment sein. Es wird viele Botschaften geben, die zwischen den Zeilen zu lesen sind“, hört man aus …

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  • Covid-19: Lehrer sehen die Rückkehr der Maske in Schulen als „eine schlechte Nachricht“

    Covid-19: Lehrer sehen die Rückkehr der Maske in Schulen als „eine schlechte Nachricht“

    Nach einer ein-, zwei- oder dreiwöchigen Pause, je nach Standort, müssen die Schüler der Grundschulen wegen des Wiederaufflammens der Covid-19-Epidemie wieder Masken im Unterricht tragen. Ein Accessoire, das Sie nach den 15 Tagen der Herbstferien wieder in ihren Schulranzen packen müssen. Ab Montag, dem 8. November, ist die Maske in 39 Departements* auf dem französischen Festland und auf Réunion wieder Pflicht in den Grundschulen. Der Grund dafür ist ein Wiederaufleben der Covid-19-Epidemie. „Es ist ein bisschen wie eine schlechte Nachricht zu Beginn des neuen Schuljahres“, sagt Lehrerin Gaëlle Tarou gegenüber Franceinfo. In ihrer Schule in der Nähe von Lorient konnten die Kinder die Maske drei Wochen lang zu Hause lassen. „Wir hatten fast den Eindruck, dass wir wieder normal leben“, sagt die Lehrerin. Lesen Sie auch: Coronavirus: Ab nächster Woche wieder Maskenpflicht in Schulen in 39 Departements! Schüler, die sich wieder trauen zu sprechen, Lächeln, das endlich wieder gesehen wird,…

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  • Covid-19: Emmanuel Macrons Rede wird mit Spannung erwartet

    Covid-19: Emmanuel Macrons Rede wird mit Spannung erwartet

    Emmanuel Macron wird sich am Dienstag, 9. November, an die Franzosen wenden. Seine Rede wird mit Spannung erwartet, insbesondere zum Thema Covid-19 und einer möglichen dritten Dosis als Pflichtimpfung. Am Dienstag, dem 9. November, wird sich Präsident Emmanuel Macron zum neunten Mal seit dem Auftreten von Covid-19 in Frankreich in einer Fernsehansprache an die französische Bevölkerung wenden und über das Virus sprechen. Eine mit Spannung erwartete Rede, einige Monate vor den Präsidentschaftswahlen. Die Weltgesundheitsorganisation warnt davor, dass die Situation in Europa im Februar alarmierend werden wird. Viele Führungskräfte der Partei La République en Marche (LRM) unterstützen Emmanuel Macron in dieser Situation. Die dritte Dosis, ein kontroverses ThemaEmmanuel Macron hat mehrere Möglichkeiten für seine Rede am Dienstag, 9. November, die um 20 Uhr ausgestrahlt wird. Dazu gehört auch die Verpflichtung zu einer dritten Dosis des Impfstoffs gegen das Coronavirus. In seinem Umfeld sagte…

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  • Cannes: Polizist mit Messer angegriffen, Verdächtiger „neutralisiert“, so Gérald Darmanin

    Cannes: Polizist mit Messer angegriffen, Verdächtiger „neutralisiert“, so Gérald Darmanin

    Der Verdächtige sei „neutralisiert“ worden, sagte der Innenminister.

    Wie Innenminister Gérald Darmanin und der Bürgermeister der Stadt Cannes, David Lisnard, mitteilten, wurde am Montag, dem 8. November, ein Polizist vor der zentralen Polizeiwache in Cannes mit einem Messer angegriffen. Der Verdächtige sei „neutralisiert“ worden, so der Innenminister.

    Der Innenminister wird vor Ort erwartet
    Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle. Ein einzelner Mann näherte sich einem Polizeifahrzeug, das vor der zentralen Polizeistation in Cannes geparkt war. Er öffnete die Fahrertür und stach dem im Fahrzeug sitzenden Beamten in die Brust. Er ging dann um das Fahrzeug herum, um den Beifahrer anzugreifen, aber ein weiteres Mitglied der Streifenwagenbesatzung zog die Dienstwaffe und verletzte den Angreifer schwer, so eine Polizeiquelle. Der Fahrer des Streifenwagens wurde durch die Messerstiche nicht verletzt, da er durch seine kugelsichere Weste geschützt war.

    Den ersten Ermittlungsergebnissen zufolge sagte der Angreifer, als er auf den Polizisten einstach, er tue dies „im Namen des Propheten“. Die Kriminalpolizei von Nizza ist mit den Ermittlungen beauftragt. Der Innenminister wird sich „heute Morgen sofort an den Ort des Geschehens begeben“ und hat „der nationalen Polizei und der Stadt Cannes“ (Alpes-Maritimes) seine volle Unterstützung angeboten.