Kategorie: Alle Artikel

  • Vogesen: 13-jähriger Junge nimmt Auto der Eltern und gibt 1.200 Euro mit deren EC-Karte aus

    Vogesen: 13-jähriger Junge nimmt Auto der Eltern und gibt 1.200 Euro mit deren EC-Karte aus

    Ein 13-jähriger Junge benutzte das Auto seiner Eltern, um von zu Hause weg zu laufen und nahm deren Bankkarte mit. Er nutzte die Karte, um 1.200 Euro ein Smartphone und ein Laptop auszugeben.

    Ein 13-jähriger Junge lief aus seinem Elternhaus in Remiremont (Vogesen) weg und benutzte dazu das Auto seiner Eltern. Als diese ihn 24 Stunden später wiederfanden, wie Vosges Matin berichtete, mussten sie feststellen, dass der Junge auch eine Bankkarte der Familie mitgenommen und ausgiebig hatte.

    der Junge ist mit dem Familienauto bis nach Nancy gefahren, um ein Smartphone für 800 Euro und einen Laptop für 400 Euro zu kaufen. Nachdem die erste Aufregung verflogen war, wollten sich die Eltern diese Einkäufe zurückerstatten lassen. das gestaltete sich allerdings als schwierig, da die Produkte bereits aus ihren Verpackungen herausgenommen worden waren.

    Nach Verhandlungen mit den geschäften gelang es den Eltern allerdings, sich die Kosten für die Einkäufe, die der Sohnes getätigt hatte, vollständig erstatten lassen. Zum Glück war in diesem Fall der Schrecken höher als der Schaden …

  • Russische Diaspora in Paris: Vandalismus und Beleidigungen – eine ‚Russophobie‘ bricht aus

    Russische Diaspora in Paris: Vandalismus und Beleidigungen – eine ‚Russophobie‘ bricht aus

    Unter der russischen Flagge und dem goldenen Wappen verschmieren einige blutfarbene Farbkleckse die Fassade und die Umfassungsmauer des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur im Westen von Paris. Es handelt sich um vereinzelte Beschädigungen, die jedoch Zeichen der Ablehnung sind, der sich die russische Diaspora seit der Invasion in der Ukraine immer öfter ausgesetzt fühlt.

  • Warum wird Diesel plötzlich teurer als Benzin?

    Warum wird Diesel plötzlich teurer als Benzin?

    Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind bei den Kraftstoffpreisen besonders hart zu spüren. Sie sind innerhalb weniger Tage um mehrere Dutzend Eurocent gestiegen. Mit einer Besonderheit: Diesel ist jetzt sogar teurer als Bleifrei.

    Bis zu 2,30 € pro Liter Diesel an den Zapfsäulen am Mittwoch, den 9. März. Wer hätte noch vor wenigen Wochen gedacht, dass der Preis für Dieselkraftstoff solche Höhen erreichen würde? Ein extrem schneller Anstieg: Viele Tankstellen in Frankreich verkauften den Diesel am Montag, also vor nur zwei Tagen, noch für weniger als 2 Euro pro Liter.

    Die Preise an den Tankstellen in Frankreich sind seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine so stark gestiegen wie nie zuvor. Dieselkraftstoff wurde am Mittwoch für durchschnittlich 2,06 € pro Liter verkauft (+ 25 Cent in 7 Tagen), Bleifrei 95 für 2,02 € pro Liter (+ 15 Cent) und Bleifrei 95 E10 für 1,996 € pro Liter (+ 14 Cent), wie aus den offiziellen Aufzeichnungen des Wirtschaftsministeriums hervorgeht.

    In Frankreich entfallen 77% des Kraftstoffverbrauchs auf Diesel, auch wenn dieser Anteil in den letzten Jahren mit dem Aufkommen von Hybridmodellen zurückgegangen ist. Jahrelang wurden Dieselmodelle vom Staat und den Herstellern subventioniert. Dann aber wurde bei der TICPE-Steuer (taxe intérieure de consommation sur les produits énergétiques), die lange Zeit Diesel gegenüber Benzin begünstigt hat, der Abstand zwischen den beiden Energieträgern nach und nach verringert. Der Unterschied beträgt heute nur noch 6 Cent. Nur ein einziges Mal in der Vergangenheit war Diesel teurer als Bleifrei: auf dem Höhepunkt der Gelbwestenkrise Ende 2018/Anfang 2019.

    Ein Viertel des in Frankreich verwendeten Dieselkraftstoffs stammt aus Russland.
    Der Fahrzeugbestand in Frankreich ist traditionell stark auf Diesel ausgerichtet, während die Raffinerieen in Frankreich paradoxerweise eher auf Benzin ausgerichtet sind. daraus relutiert, dass in Frankreich zu wenig Diesel und zu viel Benzin produziert wird. Die Folge ist, dass man Diesel importieren muss. Ein Teil wird in den USA, der grössere Teil in Russland eingekauft. Frankreich importiert etwa ein Viertel seines Dieselbedarfs aus Russland.

    Der Preisanstieg an den Zapfsäulen hängt von den Grosshandelspreisen in Rotterdam ab. Die Kraftstoffpreise für Nordeuropa werden nämlich von den Notierungen in Rotterdam bestimmt. Sie werden anhand des Preises für ein Barrel Rohöl, aber auch anhand von Angebot und Nachfrage festgelegt. Im Moment herrscht auf den Märkten eine gewisse Panik darüber, ob die russischen Importe gestoppt werden und ob Amerika die fehlenden Mengen wird ausgleichen können. Zur Zeit funktionieren die russischen Öl- und Gasexporte nach Westeuropa noch – stehen aber wegen des Kriegs in der Ukraine mehr und mehr in der Kritik.

    Frankreichs Raffinerien sind nicht entsprechend aufgestellt, um schnell mehr Diesel produzieren zu können. Man müsste die Raffinerien entsprechend umrüsten, was sehr teuer und auch zeitaufwendig ist. Die französischen Raffinerien sind nicht dafür ausgelegt, jedes Rohöl zu jedem Endprodukt verarbeiten können.

    Der Preisanstieg dürfte sich in den kommenden Tagen fortsetzen. Ein Liter Diesel für 2,50 € ist für manche Marktbeobachter nur noch eine Frage von Tagen.

  • Putin: Was man über die Geheimnisse des Kremlherrn weiß

    Putin: Was man über die Geheimnisse des Kremlherrn weiß

    Wladimir Putin ist ein diskreter Mann, insbesondere was sein Privatleben betrifft. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2000 ist so gut wie nichts nach außen gedrungen. Er sei der reichste Mann der Welt, er leide an einer unheilbaren Krankheit, seine junge Geliebte… viele Gerüchte kursieren über den Mann, der über Russland herrscht. Manche sagen, er leide an der Parkinson-Krankheit, an den Folgen eines Long-Covid oder an unheilbarem Krebs. Das in den letzten Jahren zunehmend aufgedunsene Gesicht des Kremlherrn schürt dunkle Gerüchte über seinen Gesundheitszustand. Tatsächlich aber dringt nichts über den Gesundheitszustand von Wladimir Putin nach außen. Angesichts der Pandemie und der langen Tische, die man in den vergangenen Monaten bei Treffen Putins im Kreml sah, sagen manche auch, er sei überängstlich oder sogar paranoid. Die Bild von Wladimir Putin und Emmanuel Macron oder Olaf Scholz, die während ihrer Besuche im Kreml jeweils an den Enden eines sechs Meter langen Marmortisches sasse…

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  • Ukraine-Krieg: Hersteller in Frankreich werden von Bestellungen für ukrainische Flaggen überschwemmt

    Ukraine-Krieg: Hersteller in Frankreich werden von Bestellungen für ukrainische Flaggen überschwemmt

    Mehr als 2.000 km von der Ukraine entfernt, in der Normandie, hätte Eric Borney nie gedacht, dass seine Firma eines Tages 1.000 ukrainische Flaggen in zwei Wochen herstellen würde. Um dies zu erreichen, musste er seine Fabrik umorganisieren. In Bordeaux stellt das Unternehmen Dejean Marine den gleichen Ansturm fest. Die Nachfrage ist so groß, dass sie fünf Leiharbeiter einstellen mussten.

  • Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron will das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre erhöhen

    Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron will das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre erhöhen

    Die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters, das derzeit bei 62 Jahren liegt, soll tatsächlich ein Wahlkampfversprechen des scheidenden Präsidenten sein. Als Gast in der Morgensendung von RTL bestätigte Regierungssprecher Gabriel Attal, dass eine schrittweise Verlängerung des Renteneintrittsalters auf 65 Jahre in das Programm des Kandidaten Emmanuel Macron aufgenommen wird. Die Information war am Mittwoch von der Zeitung Les Echos gemeldet worden. Mit einer Mindestrente von 1.100 Euro und der Abschaffung von Sonderregelungen, „zum Beispiel bei der RATP oder der EDF“, werde diese Reform eine „Reform der Gerechtigkeit“ sein, meinte Gabriel Attal. Eine ehemalige Ministerin unterstützt Emmanuel Macron. Die Sozialistin Juliette Méadel, ehemalige Staatssekretärin für Opferhilfe, wird wie schon in 2017 für Emmanuel Macron stimmen. „Fünf Jahre später stelle ich traurig fest, dass die Linke es weder geschafft hat, sich zu sammeln, noch sich wieder aufzubauen, noch ein Gesellschaftsprojekt vorzu…

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  • Ukraine-Krieg: EU-Staatschefs treffen sich in Versailles

    Ukraine-Krieg: EU-Staatschefs treffen sich in Versailles

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union werden am 10. und 11. März in Versailles zusammenkommen, um über einen europäischen Plan zur Bewältigung der Folgen des Krieges in Russland zu diskutieren. Dabei wird es unter anderem um die Unabhängigkeit von Russland im Energiebereich und eine politische Annäherung an die Ukraine gehen. Die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union treffen sich am Donnerstag und Freitag zu einem informellen Gipfel in Versailles, um insbesondere über ein „neues Wirtschaftsmodell auf der Grundlage von Unabhängigkeit und Fortschritt“ zu diskutieren, so Emmanuel Macron. Es handele sich um einen ersten Austausch über die Möglichkeit eines europäischen Plans für Widerstandsfähigkeit und Investitionen, um den Folgen der russischen Offensive in der Ukraine entgegenzuwirken, teilte der Elysée-Palast mit. Während Washington und London beschlossen haben, die Einfuhr russischer Energieträger zu stoppen, ist die EU, die weitaus stärker von russlan…

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  • Im Cotentin: Öffentlicher Nahverkehr für nur einen Euro

    Im Cotentin: Öffentlicher Nahverkehr für nur einen Euro

    Ein Euro, das ist ab sofort der Preis für Zugfahrten zwischen Cherbourg und Valognes. Das Ziel: den Alltag der Nutzer zu vereinfachen und den Autoverkehr einzuschränken. Es war eine Maßnahme, die schon vor dem Anstieg der Treibstoffpreise beschlossen wurde, aber genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. In der Normandie kostet seit dem 7. März die Zugfahrt zwischen Cherbourg und Valognes nur noch 1 Euro. Ziel ist es, den Alltag der Nutzer mit einem attraktiven Abonnement zu vereinfachen. Das ermöglicht es ihnen auch, Zug und Bus nach Belieben zu nutzen und so Einsparungen zu erzielen. Eine ökologische und wirtschaftliche InitiativeDas Ticket zum Einheitstarif ist eine Stunde lang gültig und geht auf eine Initiative der Communauté d’agglomération du Cotentin und der Region Normandie zurück. Das Ziel ist es vor allem, 1.200 Autofahrern, die täglich zwischen den beiden Städten am Ärmelkanal hin- und herfahren, dazu zu bringen, den Zug statt des Autos zu nehmen. „Wir hoffen auf eine sehr starke…

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  • Französisch-Guyana: Russische Weltraumbehörde zieht ihre Techniker und Ingenieure ab

    Französisch-Guyana: Russische Weltraumbehörde zieht ihre Techniker und Ingenieure ab

    Am 26. Februar stellte die russische Raumfahrtagentur Roskosmos ihre Sojus-Starts von Guyana aus ein und rief ihre Techniker zurück. Das belastet die lokale Wirtschaft der guyanischen Gemeinden, in denen die russischen Mitarbeiter untergebracht waren.

    Seit einer Woche ohne russisches Weltraumpersonal, klagt das französische Überseegebiet Guyana bereits über die Folgen und macht sich vor allem Sorgen über das wirtschaftliche Vakuum, das die Einstellung der Starts vom Kosmodrom Kourou hinterlassen hat. Als Reaktion auf die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland nach dem Einmarsch in die Ukraine setzte die russische Raumfahrtagentur Roskosmos am 26. Februar ihre Sojus-Starts vom Weltraumbahnhof Arianespace von Guyana aus aus und rief ihre Techniker zurück.

    Seitdem haben 87 Russen Guyana über zwei Rückführungsflüge am 28. Februar und 2. März verlassen. In den Gemeinden in Französisch-Guayana, in denen die Techniker untergebracht waren, hinterliessen sie eine grosse Lücke. Für 2022 waren noch drei Sojus-Starts geplant, einer davon Anfang April.

    In Sinnamary, einer Ortschaft etwa 50 km vom Weltraumbahnhof Kourou entfernt, die einen Teil des Raumfahrtzentrums von Guyana (CSG) beherbergt, ist man besorgt über den von Moskau beschlossenen Abzug.

    In dieser Stadt mit fast 30.000 Einwohnern stellt die Raumfahrt 9.000 bis 10.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze, ist also unbestreitbar Wirtschaftsfaktor Nr. 1.

    In ganz Guyana – wo die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebt – stellt der Raumfahrt-Sektor laut dem Statistik-Insee 10% der Arbeitsplätze und erwirtschaftet 15% des geschaffenen Wohlstands.

  • In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    Im Stadtzentrum von Bayonne stürzte ein Kran, der auf einer Baustelle aufgestellt war, auf ein benachbartes Gebäude. Der Kranführer kam bei dem Unfall ums Leben.

    Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag des 9. März: Im Stadtzentrum von Bayonne (Pyrénées-Atlantiques) stürzte ein Baukran, der seit Dienstag vor einem im Bau befindlichen Gebäude aufgestellt worden war, auf ein angrenzendes Gebäude. Der Unfall ereignete sich auf dem Boulevard Alsace-Lorraine im Stadtteil Saint-Esprit. Nach Informationen von France Bleu kam der Kranführer dabei ums Leben.

    Die Bewohner der benachbarten wurden Häuser evakuiert und der Verkehr wurde unterbrochen. Die Stadtverwaltung forderte die Verkehrsteilnehmer auf, das Gebiet zu meiden. Polizei und die Feuerwehr sind vor Ort.