Kategorie: Alle Artikel

  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron hat erneut mit Wladimir Putin gesprochen

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron hat erneut mit Wladimir Putin gesprochen

    Emmanuel Macron und Wladimir Putin haben am Samstag, dem 12. März, erneut miteinander telefoniert. Was weiss man über diesen 75-minütigen Austausch? Direkt aus dem Élysée-Palast berichtet die Journalistin Valérie Astruc für den Sender France 3 über die Einzelheiten. Am Samstag, dem 12. März, führte Emmanuel Macron erneut ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. „Der Élysée-Palast lässt mitteilen, dass das Gespräch offen und schwierig war. Emmanuel Macron hat versucht, Wladimir Putin mit seinen Widersprüchen zu konfrontieren“, berichtete die Journalistin Valérie Astruc aus dem Élysée-Palast. Im Laufe des Gesprächs behauptete der russische Präsident, dass er keine Zivilisten angreife, woraufhin Emmanuel Macron wohl entgegnete: „Das sind Lügen“. „Der Élysée-Palast stellt fest, dass der russische Präsident keinerlei Bereitschaft zeigt, den Konflikt zu beenden“, so die Journalistin weiter. Insgesamt handelte es sich um das sechste Telefongespräch zwischen den beid…

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  • Kraftstoffpreise: LKW-Proteste in den Departements Nord und Pas-de-Calais

    Kraftstoffpreise: LKW-Proteste in den Departements Nord und Pas-de-Calais

    Etwa 70 Lkw fuhren Richtung Lille und verursachten kilometerlange Behinderungen auf der A25 und der A1. Zwei Protestaktionen begannen gegen 8 Uhr am Samstagmorgen und dauerten bis zum Nachmittag auf den Autobahnen A25 im Norden und der A1 im Pas-de-Calais. Zu den Aktionen hatte der Transportunternehmerverband France TPE aufgerufen. Die Trucker protestierten gegen die steigenden Kraftstoffpreise, berichtet France Bleu Nord. Etwa 70 Lastwagen fuhren aus verschiedenen Richtungen im Schneckentempo auf die Stadt Lille zu, was zu mehreren Kilometern Stau führte, bevor sie den Großmarkt in Lomme, einem Vorort von Lille, erreichten. „Wir verlieren schon Geld, wenn wir nur zur Arbeit fahren“, erklärte einer der Teilnehmer gegenüber France Bleu Nord. „Wenn es so weitergeht, werden wir bis Juni alle aufgeben müssen“. Diese beiden Schneckentempoaktionen sind ein Testlauf für eine landesweite Mobilisierung gewesen, die für nächste Woche geplant ist und deren Termin noch festgelegt werden soll. https://twitter.com/JeanSba92465217/status/1502721044867596290
  • Zehntausende demonstrieren in Frankreich für das Klima

    Zehntausende demonstrieren in Frankreich für das Klima

    Zehntausende Menschen haben am Samstag in ganz Frankreich protestiert, um im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im nächsten Monat mehr Aufmerksamkeit für die Klimakrise zu fordern.

    Die Klimakrise war Gegenstand von gerade mal 1,5 Prozent der Gesprächsthemen in der Medienberichterstattung im Wahlkampf vom 28. Februar bis zum 6. März, wie eine aktuelle Untersuchung von Nichtregierungsorganisationen für Klimagerechtigkeit ergab.

    Nach Angaben der Organisatoren nahmen gestern landesweit 80.000 Personen an Demonstrationen für das Klima teil, darunter 32.000 in Paris. Das Innenministerium zählte jedoch nur etwa 40.000 Teilnehmer, davon 11.000 in der Hauptstadt.

    Darüber hinaus schrieb das Réseau Action Climat in einem Tweet, dass für fast 94% der Franzosen der Klimawandel ein wichtiges Anliegen ist. Weiter heißt es: „Wir prangern diese Untätigkeit an… Wir können nicht weitere fünf Jahre warten“. Diese Zahl stammt aus einer kürzlich durchgeführten IPSOS-Umfrage, in der 47% der Befragten der Meinung waren, dass der Klimawandel eine Priorität sein sollte. Für 94% der Franzosen ist der Klimawandel ein „wichtiges Thema“.

  • Energiewende in Frankreich wird durch die Ukraine-Krise beschleunigt

    Energiewende in Frankreich wird durch die Ukraine-Krise beschleunigt

    Die aktuelle Situation macht den europäischen Staaten, ihren Regierungen und der Bevölkerung bewusst, wie sehr man energiepolitisch von Russland abhängig ist. Zwei Zahlen, an die man sich erinnern sollte: 40% des in die EU importierten Gases und 27% des Rohöls stammen aus Russland. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich bei ihrem Treffen in Versailles ein Ziel gesetzt: Sie wollen bis 2027 völlig ohne fossile Energieträger aus Russland auskommen. Zunächst durch die Diversifizierung der Versorgungsquellen, vor allem aber durch die Intensivierung der Energiewende. Man ist sich bewusst, dass man das Tempo deutlich beschleunigen und die Investitionen in erneuerbare Energien intensivieren muss, während man gleichzeitig die Energiesouveränität des Kontinents sicherstellt. Die Europäische Union fängt nicht bei Null an. Sie hat sich bereits ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, auf das sie sich stützen kann: die Senkung ihrer Kohlendioxidemissionen um 55% bis 2030 im Vergleic…

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  • Ukraine-Krieg: Explodierende Preise zwingen französische Unternehmen zur Kurzarbeit

    Ukraine-Krieg: Explodierende Preise zwingen französische Unternehmen zur Kurzarbeit

    Am Freitag, dem 11. März, dem 16. Tag des Krieges in der Ukraine, zwingt der Anstieg der Preise für Rohstoffe wie Gas oder Stahl französische Unternehmen dazu, auf Kurzarbeit umzustellen.

    In Damparis (Jura) wurden rund 50 Beschäftigte des Unternehmens Jurassienne de la céramique française auf Kurzarbeit gesetzt. Um funktionieren zu können, muss das Unternehmen seine Öfen tag und nacht laufen lassen. Aufgrund des Krieges in der Ukraine ist nun die Gasrechnung um das Zehnfache gestiegen. Die Beschäftigten hoffen, dass die Zwangspause nur von kurzer Dauer ist, sie könnte aber auch sechs Monate dauern.

    Anstieg der Preise für Rohstoffe wie Stahl.
    In Massiac (Cantal) wird ein Bauunternehmen seine Mitarbeiter ebenfalls in Kurzarbeit schicken müssen. Aufgrund des Anstiegs der Stahlpreise ist die arbeit derzeit nicht mehr rentabel. „Wir haben Baustellen, bei denen der Einkaufspreis der Stahlträger jetzt höher ist als der Preis des gesamten Kostenvoranschlags“, erklärt Michaël Boyer, Geschäftsführer von CMF Structures. Laut Nicolas Mancret, einem Anwalt für Arbeitsrecht, werden jedoch nicht alle Unternehmen Kurzarbeit in Anspruch nehmen können. Nur diejenigen, die einem großen Umsatzrückgang ausgesetzt sind, könnten davon profitieren.

  • Frankreich will 2.500 ukrainische Flüchtlinge aus Moldawien holen

    Frankreich will 2.500 ukrainische Flüchtlinge aus Moldawien holen

    Innenminister Darmanin bestätigte, dass dies von Emmanuel Macron beschlossen wurde. „Es ist die erste große Operation dieser Art“, kündigt das Innenministerium an. Rund 2.500 Ukrainer, die nach Moldawien geflohen sind, werden im Rahmen einer Operation, die die Europäische Kommission koordiniert, nach Frankreich gebracht, erklärt Gérald Darmanin am Freitag, dem 11. März, auf Twitter. Der Innenminister stellte klar, dass die Aufnahme dieser Flüchtlinge von Emmanuel Macron beschlossen worden sei.

    Nach Angaben des UNHCR befanden sich am 10. März 105.000 ukrainische Flüchtlinge in Moldawien. In Polen waren es bis zum 11. März über eine Million. Etwa 10.000 ukrainische Flüchtlinge sind nach Angaben des Innenministeriums seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar nach Frankreich gekommen….

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  • Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Seit Freitag, 11. März, bietet das neue Angebot der SNCF Züge zu ermäßigten Preisen an, die jedoch langsamer sind als herkömmliche TGVs. Die Fahrkarten liegen zwischen 10 und 30 Euro für Erwachsene und kosten 5 Euro für Kinder.

    Am Freitag, 11. März, startete die SNCF ihr neues Fahrkartenangebot. TGV-Fahrten sind zu niedrigeren Preisen als üblich erhältlich, die Fahrtzeiten sind jedoch länger. So ist es für Preise zwischen 10 und 30 Euro möglich, eine Fahrt von Paris nach Nantes oder Paris nach Lyon zu unternehmen. Eine Initiative, die für einige Reisende interessant sein könnte, die angesichts der steigenden Kraftstoffpreise erwägen, weniger mit dem Auto zu fahren.

    Sehr günstige Preise, auch für lange Strecken
    Mit diesem neuen Angebot würde eine Zugfahrt von Paris nach Lyon 4 Stunden und 44 Minuten dauern, aber nur 19 Euro kosten. Die gleiche Strecke mit dem Auto würde 63 Euro und mit dem Bus 8 Euro kosten. Für Marie-Hélène Poingt, Chefredakteurin von La Vie du Rail, ist das Angebot interessant. „Man kommt vielleicht ein kleines bisschen langsamer ans Ziel, aber man profitiert von wirklich sehr wettbewerbsfähigen Preisen“. Die Züge, die aus dem Jahr 1975 stammen, sind nicht renoviert und verfügen daher weder über WLAN noch über Steckdosen.

  • Kraftstoffpreise: Sinkende Ölpreise könnten die Preise sinken lassen

    Kraftstoffpreise: Sinkende Ölpreise könnten die Preise sinken lassen

    Am Freitag, 11. März, kündigte Michel-Edouard Leclerc, Vorstandsvorsitzender des gleichnamigen Konzerns, an, dass die Preise für Diesel ab Montag, dem 14. März, um 35 Cent pro Liter gesenkt werden könnten. Mit dem Krieg in der Ukraine sind die Kraftstoffpreise in die Höhe geschossen, was viele Franzosen verunsichert hat.

    Eine der Folgen des Krieges in der Ukraine für Frankreich ist der Anstieg der Kraftstoffpreise. Am Freitag, dem 11. März, konnte ein Liter Diesel bis zu 2,20 Euro kosten. Michel-Edouard Leclerc, Vorstandsvorsitzender der Gruppe E. Leclerc, kündigte an, dass der Preis für Diesel ab Montag, dem 14. März, um 35 Cent sinken werde. „Solange ich es nicht gesehen habe, glaube ich nicht so recht daran“, sagt eine Autofahrerin auf dem sender France 2. In Frankreich ist die Leclerc-Gruppe der zweitgrößte Verkäufer von Kraftstoffen.

    Lesen Sie auch: Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Rückgang des Preises für ein Barrel Öl
    Am Freitag, den 11. März, sank der Preis für ein Barrel Öl tatsächlich auf 111 USD, gegenüber 128 USD zu Beginn der Woche. Für Michel-Édouard Leclerc lässt dieser Rückgang sowie der gleichzeitige Anstieg des Euro gegenüber dem Dollar auf eine Senkung der Preise an den Tankstellen hoffen. Für Francis Pousse, Präsident der Kraftstoff- und Energiebranche Mobilians, ist diese Ankündigung verfrüht, da die Ölpreise wieder steigen werden.

  • Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, war laut Innenminister Gérald Darmanin „den Polizeibehörden nicht bekannt“.

    Ein Mann wurde erschossen, nachdem er am Samstag, dem 12. März, auf dem Quai des Alten Hafens vor dem Rathaus von Marseille (Bouches-du-Rhône) einen Polizeibeamten verletzt hatte, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Laut derselben Quelle griff eine Person mit afrikanischem Migrationshintergrund mit einem Messer Polizisten der Stadtpolizei an. Er wurde zunächst mit einem Flash-Ball beschossen, konnte aber einen Polizisten am Handgelenk verletzen. Anschließend wurde er erschossen, wie Franceinfo berichtet. Die Szene spielte sich auf der Höhe einer Sammelstelle für Spenden für die Ukraine ab. Bisher wurde kein Zusammenhang zwischen dem Krieg in der Ukraine und diesem Vorfall festgestellt.

    Innenminister Gérald Darmanin berichtete bei einem Besuch in Marseille von einem „aggressiven und extrem gewalttätigen“ Mann. Nachdem die Polizisten vergeblich versucht hätten den Mann zu stoppen, hätten sie „das Feuer eröffnet und diese Person unschädlich gemacht“. Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, sei den Polizeibehörden nicht bekannt gewesen, so der Minister, der den angegriffenen Polizisten seine „Unterstützung“ zusagte und versicherte, dass es dem verletzten Beamten gut gehe.

  • Präsidentschaftswahlen: Eric Zemmour fordert „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für Visa bestimmter Ausländer

    Präsidentschaftswahlen: Eric Zemmour fordert „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für Visa bestimmter Ausländer

    Der rechtsextreme Kandidat Eric Zemmour will eine „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für die Beantragung eines französischen Visums durch bestimmte Ausländer einführen. Dies geht aus seinem Präsidentschaftsprogramm hervor, das am Freitagabend in voller Länge in der französischen Tageszeitung Le Figaro veröffentlicht wurde. Die Kaution soll für Antragsteller aus Ländern gelten, „aus denen die meisten illegalen Einwanderer stammen“, heißt es in dem Dokument. Der rechtsextreme Präsidentschaftskandidat, der „Null-Einwanderung“ verspricht, stellt seine Maßnahme als ein Mittel dar, um „die Einreise zu begrenzen“ und „eventuelle Abschiebungen zu finanzieren“. Eric Zemmour, der wegen fehlender Zahlen in seinem Programm kritisiert wird, schätzt die Kosten für seine rund 400 Maßnahmen auf 60 Milliarden Euro netto pro Jahr. Auf der Finanzierungsseite verspricht er Einsparungen in Höhe von 65 Milliarden Euro, darunter die umstrittene Zahl von 20 Milliarden Euro durch die Abschaffung von Sozialleistun…

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