Kategorie: Alle Artikel

  • Paris: Wegen Vergewaltigung eines 15-Jährigen inhaftierter Priester ist HIV-positiv

    Paris: Wegen Vergewaltigung eines 15-Jährigen inhaftierter Priester ist HIV-positiv

    Der Priester, der wegen der Betäubung und Vergewaltigung eines 15-Jährigen in einem Hotel in Paris inhaftiert wurde, gibt an, HIV-positiv zu sein und ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt zu haben.

    Ein Priester wurde festgenommen und sitzt seit einer Woche in Paris im Gefängnis, weil er einen 15-jährigen Minderjährigen vergewaltigt haben soll.

    Der Priester heißt Yannick Poligné. Er ist laut der Zeitung Ouest-France Pfarrer der Pfarrei Saint-Louis-Marie en Brocéliande in Montfort-sur-Meu im Département Ille-et-Vilaine in der Bretagne. Er wurde 1999 zum Priester geweiht und ist seitdem immer in der Bretagne tätig. Poligné ist 52 Jahre alt und war der Polizei bis dato unbekannt.

    Der Priester nahm über Grindr, einer App für homosexuelle Begegnungen, Kontakt zu dem Teenager auf. Er versichert, dass der junge Mann auf der App angegeben hatte, 18 Jahre alt zu sein. Die beiden Männer trafen sich, um etwas zu trinken und gingen dann in ein Pariser Hotel. Der Abbé gibt an, dass er den jungen Mann nicht nach seinem Alter gefragt habe.

    Der Priester ist HIV-positiv. Er reiste wohl regelmäßig nach Paris, um sich mit einer Dreifach-Therapie behandeln zu lassen. Er nutzte seine Aufenthalte in der Hauptstadt, um sexuelle Kontakte und Treffen zu haben, wie erl aut dem Sender RTL gegenüber den Ermittlern zugab. Die Ermittler suchen nun nach möglichen weiteren Opfern.

    Der Pfarrer gab gegenüber den Ermittlern ausserdem zu, dass er mit dem Jugendlichen ungeschützten Sex gehabt habe, obwohl er HIV-positiv ist. Im Polizeigewahrsam erklärte er, dass er der Ansicht ist, dass seine Behandlung die Viruslast und das Übertragungsrisiko erheblich reduziert habe.

    Darüber hinaus wird der Priester verdächtigt, dem Teenager mehrere Drogen verabreicht zu haben, um ihn gefügig zu machen. Neben der schweren Vergewaltigung wird der Priester aufgrund seiner HIV-Infektion auch wegen Gefährdung des Lebens Dritter angeklagt.

  • 11. November: Gedenkfeiern zum Waffenstillstand des 1. Weltkriegs in ganz Frankreich

    11. November: Gedenkfeiern zum Waffenstillstand des 1. Weltkriegs in ganz Frankreich

    Emmanuel Macron leitet am Freitag die Zeremonie zum 11. November am Fuße des Arc de Triomphe. Hundertvier Jahre nach dem Waffenstillstand von 1918 gedenkt Frankreich am Freitag, dem 11. November, des Endes des Ersten Weltkriegs. Im ganzen Land finden vor allem am Vormittag zahlreiche Zeremonien statt, um den für Frankreich Gefallenen zu gedenken. Die Pariser Zeremonie unter dem Vorsitz von Emmanuel Macron begann um 10:40 Uhr. Das Staatsoberhaupt leitet persönlich die Gedenkfeier zum 104. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918. Er wird zunächst einen Kranz am Fuße der Statue von Georges Clemenceau auf den Champs-Elysées niederlegen, bevor er sich zum Fuß des Triumphbogens begibt, um der französischen Flagge zu huldigen. Jordan Bardella, der neue Vorsitzende des Rassemblement National, nahm in Villers-Cotterêts im Departement Aisne an einer Zeremonie teil. Jean-Luc Mélenchon nimmt um 11 Uhr in Chauny an der offiziellen Zeremonie zum 11. November teil und will um 14 Uhr eine Rede vor de…

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  • Die Ocean Viking in Toulon angekommen – die 230 Migranten werden auf neun europäische Länder verteilt

    Die Ocean Viking in Toulon angekommen – die 230 Migranten werden auf neun europäische Länder verteilt

    Frankreich lässt am Freitag „ausnahmsweise“ im Militärhafen von Toulon das humanitäre Schiff ‚Ocean Viking‘ mit 230 aus Seenot geretteten Migranten an Bord vor Anker gehen. Das Schiff stand in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt eines Streits mit Italien, das seine Aufnahme abgelehnt hat. Es ist eine Premiere für Frankreich. Das humanitäre Schiff ‚Ocean Viking‘ traf am Freitag, dem 11. November, im Militärhafen von Toulon ein. Es hatte 230 Migranten an Bord, die im Mittelmeer gerettet worden waren. Die Aufnahme des Schiffes führte zu heftigen Spannungen mit Italien und löst in Frankreich eine neue Polemik über das Thema Einwanderung aus. Nach drei Wochen Irrfahrt auf der Suche nach einem sicheren Hafen in Italien legte die ‚Ocean Viking‘, ein von der NGO SOS Méditerranée gechartertes Ambulanzschiff, in Toulon an, „ausnahmsweise“ und aufgrund „der Pflicht zur Menschlichkeit“, wie der französische Innenminister Gérald Darmanin am Donnerstag bekannt gab.

    https://www.youtube.com/watch?v…

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  • Isère: Spektakuläre Explosion in der Chemiefabrik Arkema in Jarrie

    Isère: Spektakuläre Explosion in der Chemiefabrik Arkema in Jarrie

    Am Donnerstagmorgen, dem 10. November, führte ein Feuer zu einer spektakulären Explosion und Rauchentwicklung auf dem Chemiestandort Arkema. Der Standort ist als Seveso-Standort mit „hohem Risiko“ eingestuft.

    Am Donnerstagmorgen, dem 10. November, ereignete sich auf dem Gelände des Arkema-Chemiewerks in Jarrie im Département Isère eine Explosion. Diese Fabrik zur Herstellung von chemischen Zwischenprodukten, die als Seveso-Fabrik mit „hohem Risiko“ eingestuft ist, produziert unter anderem Wasserstoffperoxid, Bleichmittel, Natriumperchlorat, Chlor und Soda.

    Das Arkema-Werk in Jarrie ist die größte Produktionsstätte des Konzerns für Wasserstoffperoxid. Die Produkte werden laut der Website von Arkema hauptsächlich zum Bleichen und Desinfizieren verwendet.

    In den sozialen Netzwerken veröffentlichten mehrere Anwohner Videos, die den aufsteigenden Rauch nach der Explosion zeigten.

    Um 10.40 Uhr gab der Bürgermeister von Jarrie, Raphaël Guerrero, bekannt, dass der zunächst ausgerufene von der Präfektur Notfallplan wieder aufgehoben wurde, dass die Straßen in der Nähe wieder für den Verkehr freigegeben wurden und schließlich, dass die beiden Schulen in der Nähe der Fabrik wieder geöffnet wurden.

  • Air France warnt vor Betrug mit gefälschten Flugtickets auf WhatsApp

    Air France warnt vor Betrug mit gefälschten Flugtickets auf WhatsApp

    In einer Nachricht, die unter anderem über WhatsApp verschickt wurde, wurden Internetnutzer aufgefordert, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Die französische Fluggesellschaft bestätigt nun, dass es sich um einen Betrug handelte, dessen Ziel es war, an die persönlichen Daten der Opfer zu gelangen.

    Air France warnt am Mittwoch, dem 9. November, vor einem Betrug mit gefälschten Flugtickets, der im Vorfeld des Black Friday (25. November 2022) auf dem sozialen Netzwerk WhatsApp kursiert, berichtet der Sender France Bleu. Die Fluggesellschaft warnte, dass es sich um einen Betrug handelt, der zum Ziel hat, an die persönlichen Daten der Opfer zu gelangen.

    Die Methode ist einfach: In einer Nachricht, die insbesondere über WhatsApp verschickt wird, wird den Internetnutzern vorgeschlagen, an einem Gewinnspiel mit dem Titel „Concours Air France Black Friday 2022, 5.000 kostenlose Hin- und Rückflugtickets“ teilzunehmen. Um die gewonnenen Tickets abzuholen, muss der Spieler fünf Gruppen oder 20 Freunden diese Werbeaktion mitteilen und seine Kontaktdaten eingeben.

    Eine Nachricht, die man nicht anklicken sollte, da es sich in Wirklichkeit um einen Phishing-Versuch handelt, warnt Air France und ruft zur Wachsamkeit auf. Auf seinem Twitter-Account veröffentlicht das Unternehmen folgende Nachricht: „Liebe Kunden, viele von Ihnen haben uns über eine betrügerische Website berichtet, die Sie zur Teilnahme an einem falschen Gewinnspiel auf verschiedenen Plattformen, insbesondere WhatsApp, einlädt. Air France ist nicht der Urheber und bittet Sie, wachsam zu sein“.

    Die Fluggesellschaft weist darauf hin, dass die Nachrichten nicht nur an Personen gerichtet sind, die in der Kundendatei der Fluggesellschaft aufgeführt sind. Bereits im Jahr 2018 war ein ähnlicher Betrug aufgetaucht. Auch hier handelte es sich um ein Gewinnspiel. Per SMS verschickt, boten die Betrüger vermeintlich kostenlose oder 1-Euro-Tickets an, um den 85. Geburtstag von Air France zu feiern.

  • In Saint-Raphaël werden nach dem Dürre-Sommer Pflanzen an die Bewohner verteilt

    In Saint-Raphaël werden nach dem Dürre-Sommer Pflanzen an die Bewohner verteilt

    In Saint-Raphaël konnten diesen Sommer 38.000 Pflanzen nicht gepflanzt werden. Grund dafür war das Bewässerungsverbot, das nach der extremen Trockenheit verhängt wurde. Um die Pflanzen nicht verkümmern zu lassen, verschenkte die Stadt die Pflanzen nun an ihre Einwohner. 38.000 Pflanzen lagern seit dem Sommer in den Gewächshäusern in Saint-Raphaël im Departement Var. Stiefmütterchen, Ringelblumen oder Gänseblümchen – all diese Blumensorten waren zur Verschönerung der Stadt bestimmt. Aber wegen dem Bewässerungsverbot, das nach einer Rekordtrockenheit erlassen wurde, musste die Stadtverwaltung auf die Anpflanzung verzichten. „Die Pflanzen sollten in alle Beete von Saint-Raphaël gehen, sowohl auf Kreisverkehren als auch entlang der Hauptverkehrsstraßen“, erklärt der Leiter der Grünflächen von Saint-Raphaël gegenüber France Télévisions. Um den Verlust der Pflanzen zu vermeiden, beschloss die Stadtverwaltung, sie jetzt an ihre Einwohner zu verschenken. Das hat sich schnell herumgesprochen un…

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  • „Ocean Viking“: Frankreich evakuiert 4 Personen nach Korsika und lässt das Schiff in Toulon in den Hafen

    „Ocean Viking“: Frankreich evakuiert 4 Personen nach Korsika und lässt das Schiff in Toulon in den Hafen

    Nach Angaben der NGO SOS Méditerranée handelt es sich bei den nach Korsika Evakuierten um drei Migranten und eine Begleitperson. Die Ocean Viking darf mit den restlichen Migranten an Bord in den Hafen von Toulon. Die französische Regierung kündigte am Donnerstag, dem 10. November, die medizinische Evakuierung von vier Personen von Bord des humanitären Schiffes Ocean Viking an, das im Mittelmeer festsitzt und Gegenstand eines Tauziehens zwischen Frankreich und Italien war. „Das Generalsekretariat für das Meer führt auf Anweisung der Premierministerin eine Operation zur sanitären Evakuierung auf See von vier Migranten durch, die sich derzeit an Bord der Ocean Viking befinden“, teilte die der Premierministerin unterstellte Instanz in einer Erklärung mit. Unter den Evakuierten befinden sich drei Migranten und eine Begleitperson. Laut SOS Méditerranée befinden sich unter den vier an Land gebrachten Personen drei Migranten und eine Begleitperson. Die drei Migranten befinden sich „in einem er…

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  • Klimawandel: Warum sich Europa doppelt so schnell erwärmt wie der Rest der Welt

    Klimawandel: Warum sich Europa doppelt so schnell erwärmt wie der Rest der Welt

    Die UNO berichtete, dass die globale Erwärmung Europa viel intensiver betrifft als andere Kontinente: Der Anstieg betrug seit Beginn des Jahrhunderts bereits über 1 Grad.

    Die Temperaturen in Europa sind in den letzten 30 Jahren um 1,5 Grad gestiegen, so ein Bericht, der am 2. November von den Vereinten Nationen veröffentlicht wurde. Diese Erwärmung ist doppelt so hoch wie im Rest der Welt und wird sich für den Rest des Jahrhunderts fortsetzen.

    „Beträchtlicher Anstieg“ der Temperaturen
    Laut dem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen und des Europäischen Dienstes für Klimawandel Copernicus stiegen die Temperaturen auf dem europäischen Kontinent zwischen 1991 und 2021 um etwa 0,5 Grad pro Jahrzehnt. „Dies ist die schnellste Erwärmung der sechs von der WMO definierten Regionen“, so der Bericht, der jedoch die Arktis ausklammert.

    Die Erklärungen könnten mit dem „doppelten Jetstream“ zusammenhängen, so eine Studie, die im Juli in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde: Sie stellt einen Zusammenhang zwischen den Hitzewellen und Dürren in Europa und Frankreich her.

    Und die Folgen dieser Erwärmung sind bereits spürbar. Laut dem Bericht der Vereinten Nationen haben „im Jahr 2021 Wetter- und Klimaereignisse mit starken Auswirkungen Hunderte von Todesfällen verursacht, mehr als eine halbe Million Menschen direkt betroffen und wirtschaftliche Schäden von mehr als 50 Milliarden Dollar angerichtet […] in etwa 84% der Fälle handelte es sich um Überschwemmungen oder Stürme“. Ebenso haben „die Alpengletscher zwischen 1997 und 2021 etwa 30 Meter an Dicke verloren“. Die Eisschilde des Kontinents schmelzen, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels führt.

    Eine europäische Energiewende ist notwendig.
    Europa „bietet das lebendige Bild eines sich erwärmenden Planeten und erinnert uns daran, dass selbst gut vorbereitete Gesellschaften nicht vor den Folgen extremer Wetterereignisse sicher sind“, fasst Petteri Taalas, der Generalsekretär der WMO, zusammen.

    Der Bericht hebt jedoch das europäische Engagement für den Energiewandel hervor: Die Treibhausgasemissionen der Europäischen Union sind zwischen 1991 und 2020 um 31% gesunken, das Ziel ist allerdings „eine Nettoreduktion von 55% bis 2030“. Eine notwendige CO2-Reduzierung für den UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der vor einem „kollektiven Selbstmord“ im Klimabereich warnte.

  • Energie: Staatliche Unterstützung in Frankreich für Haushalte, die mit Holz heizen

    Energie: Staatliche Unterstützung in Frankreich für Haushalte, die mit Holz heizen

    Haushalte, die mit Holz heizen, werden demnächst vom Staat eine finanzielle Unterstützung bekommen. Angesichts der steigenden Energiekosten hat der Staat beschlossen, den Franzosen, die mit Holz heizen, einen weiteren Zuschuss zu gewähren. Am Dienstag, dem 8. November, hat die Nationalversammlung bei der ersten Lesung des Entwurfs des Berichtigungshaushaltsplans für 2022 eine Beihilfe in Höhe von 230 Millionen Euro beschlossen. Nach der finanziellen Unterstützung für Haushalte, die mit Öl heizen (die ersten Zahlungen erfolgten seit dem 7. November), sind nun die Haushalte mit Holzheizungen an der Reihe, eine Hilfe zu erhalten. Die Nationalversammlung verabschiedete ein Hilfspaket in Höhe von 230 Millionen Euro für Haushalte, die über solche Heizungen verfügen. Der Änderungsantrag zur Einführung des Hilfspakets wurde mit 218 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme angenommen. Diese Hilfe soll es den betroffenen Haushalten, ermöglichen, den Kauf von Brennholz, Pellets oder Granulat zumindest te…

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  • Grüner Abgeordneter Julien Bayou liefert „Beweise“ für die Finanzierung des RN durch russische Firmen

    Grüner Abgeordneter Julien Bayou liefert „Beweise“ für die Finanzierung des RN durch russische Firmen

    Julien Bayou schickte am Mittwoch, den 9. November, eine Meldung an die Pariser Staatsanwaltschaft über die Finanzierung des Rassemblement National durch russische Unternehmen. Laut dem grünen Abgeordneten könnte dies eine „illegale Finanzierung einer politischen Partei“ und eine „illegale Interessenvertretung“ darstellen. Der grüne Abgeordnete Julien Bayou setzt seinen Kampf gegen die angebliche Finanzierung der Le Pen Partei Rassemblement National durch russische Unternehmen mit einer Meldung an die Pariser Staatsanwaltschaft fort. Entsprechend Artikel 40 der französischen Strafprozessordnung richtete der grüne Abgeordnete am Mittwoch, dem 9. November, ein formelles Schreiben an die Justiz. In seiner Anzeige geht Julien Bayou von einer Erklärung des ehemaligen französischen Botschafters in Russland, Jean-Maurice Ripert, vom 18. September auf LCI aus, wonach „eine gewisse Anzahl französischer Politiker und Politikerinnen einer bestimmten Richtung (nach Moskau) kommen und nicht mit lee…

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