Kategorie: Alle Artikel

  • Frankreich: Viele Bürgermeister verlassen ihr Amt und treten zurück

    Frankreich: Viele Bürgermeister verlassen ihr Amt und treten zurück

    Am Mittwoch, dem 23. November, besuchte Emmanuel Macron die nationale Versammlung der französischen Bürgermeister. Derzeit sehen sie sich mit mehreren Problemen, insbesondere wirtschaftlicher Art, konfrontiert. Viele Bürgermeister fühlen sich überfordert und eine Welle von Rücktritten setzt ein. Für viele Bürgermeister in Frankreich ist die Situation sehr schwierig. André Harterau war Gemeindevorsteher von Hennebont (Morbihan), trat jetzt jedoch zurück. „Diese sozialen Bedürfnisse sind enorm, aber unsere Mittel werden immer geringer, so dass wir andauernd in einem Dilemma stecken. Bürgermeister zu sein, ist eine tägliche Frustration“, bedauert André Hartereau auf dem Sender France 2. Nun hat ihn seine erste Stellvertreterin Michèle Dollé ersetzt, aber auch sie befürchtet, dass sie bald das Handtuch werfen wird. 900 zurückgetretene BürgermeisterAndré Hartereau ist nicht der einzige zurückgetretene Bürgermeister. Seit den Kommunalwahlen 2020 haben insgesamt 900 Bürgermeister ihr Amt nied…

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  • Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj spricht nach russischen Luftangriffen von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

    Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj spricht nach russischen Luftangriffen von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

    Wolodymyr Selenskyj verurteilte in einer Videobotschaft vor den Vereinten Nationen die russischen Luftangriffe gegen die Infrastruktur seines Landes als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Millionen Ukrainer sind ohne Heizung, Wasser und Nahrung, während der erste Schneefall einsetzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete am Mittwoch die russischen Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur vor dem UN-Sicherheitsrat als ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. „Mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, mehreren Millionen Menschen ohne Energieversorgung, ohne Heizung und ohne Wasser ist dies offensichtlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte Wolodymyr Selenskyj in einer kurzen Erklärung per Videoschaltung während einer Dringlichkeitssitzung vor dem Sicherheitsrat, die er selbst beantragt hatte. Neun Monate nach der russischen Invasion seines Landes am 24. Februar verurteilt Präsident Selenskyj die „Formel des Terrors“, die von den Streitkräft…

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  • Ehepaar und Tochter tot in Haus in der Nähe von Rennes entdeckt

    Ehepaar und Tochter tot in Haus in der Nähe von Rennes entdeckt

    Drei Körper, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Mittwoch, den 23. November, tot in einem Haus in Saint-Jacques-de-La-Lande in der Nähe von Rennes entdeckt. Es handelt sich um ein Ehepaar und ihre etwa 20-jährige Tochter. Drei Personen einer Familie, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Mittwoch, dem 23. November, leblos in einem Haus in Saint-Jacques-de-La-Lande, einer Gemeinde, die an Rennes im Département Ille-et-Vilaine grenzt, aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Mann war erhängt „Am Tatort wurden die Körper der drei toten Personen von der Feuerwehr entdeckt. Der Mann wurde erhängt aufgefunden, die Frau lag auf einem Bett und die Tochter auf dem Boden ihres Zimmers“, sagte Philippe Astruc, Staatsanwalt von Rennes, der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Ouest-France. Es waren wohl die Arbeitskollegen der Tochter, die den Alarm ausgelöst hatten, da sie sich über ihre Abwesenheit Sorgen machten. Laut Zeugenaussagen von Nachbarn wurde der Mann zuletzt am Montag, dem 21. November, lebend gesehen. „Sehr diskrete Leute“ Bei dem Toten handelt es sich um einen Familienvater, der im Département Ille-et-Vilaine als Wartungstechniker für ein Collège angestellt war, seine 62-jährige Frau, die in Rente ist, und ihre 25-jährige Tochter. „Es waren sehr diskrete Leute“, sagte ein Anwohner, der von der Zeitung Le Télégramme befragt wurde. Die Feuerwehr wurde von Kollegen alarmiert Am Mittwochnachmittag war die Feuerwehr zu dem haus der Familie gefahren, weil der Arbeitgeber der jungen Frau sich über ihre Abwesenheit Sorgen machte. Die Straße, in der sich das Haus in einem grünen Wohnviertel der 14.000 Einwohner zählenden Gemeinde befindet, wurde von Sicherheitskräften vollständig abgesperrt. Verletzungen am Körper der Frau „Die ersten gerichtsmedizinischen Feststellungen deuteten auf Traumata am Körper der Frau hin. Am Körper der Tochter waren hingegen keine Spuren von Gewalt sichtbar“, meldete die Staatsanwaltschaft und erklärte, dass Autopsien angeordnet wurden, „um die Todesursachen genau zu bestimmen“. Ein Brief wurde gefunden Im Haus der Familie wurde anscheinend ein Schreiben gefunden, das offenbar von dem Mann eigenhändig unterzeichnet war und in dem er ankündigte, sich selbst, seiner Partnerin und seiner Tochter das Leben zu nehmen. Er begründete seine Taten mit einer schweren Krankheit, an der er möglicherweise leidet. Eine graphologische Untersuchung soll die Authentizität dieses Schreibens überprüfen. Bisher wurden keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gefunden. Die Familie war den Behörden bisher nicht auffällig. Es gab auch keinerlei Hinweise auf häusliche Gewalt. Diese Tragödie ereignete sich nur wenige Wochen, nachdem Ende Oktober in Carantec im Finistère die Leichen eines Ehepaars und ihrer beiden Töchter im Alter von 8 und 11 Jahren entdeckt worden waren. Die Frau und die beiden Mädchen waren von dem Vater erstickt worden, der sich anschließend erhängte. Grund war die Trennung des Paares. Lesen Sie dazu auch: Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden
  • Wetter: Die Departments Finistère und Morbihan unter Warnstufe Orange für „Sturmflut“

    Wetter: Die Departments Finistère und Morbihan unter Warnstufe Orange für „Sturmflut“

    Am Nachmittag werden an der bretonischen Halbinsel sehr hohe Wellen erwartet, die zu Überschwemmungen führen können.

    Die Regionen Finistère und Morbihan wurden am Donnerstagmorgen, dem 24. November, von Météo-France auf Warnstufe Orange „Sturmflut“ gesetzt. Am Nachmittag werden zu Zeiten der Flut hohe Wellen an der bretonischen Spitze erwartet.

    „Das Zusammentreffen von Flut und sehr hohen Wellen fordert besondere Aufmerksamkeit“, so der Wetterdienst in seinem Bulletin um 06:00 Uhr am Donnerstagmorgen.

    Der Südwestwind weht an der bretonischen Küste sehr stark und sorgt für einen hohen Seegang, mit dem sich eine starke West-Nord-Brandungswelle verbindet, die von den starken Winden vor der Küste erzeugt wird und sich über die gesamte Atlantikküste ausbreitet. Die starke Brandung wird voraussichtlich den ganzen Donnerstag über anhalten und erst in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nachlassen.

    Zum anderen sollen die atmosphärischen Bedingungen einen Anstieg des Meeresspiegels (Surcote) verursachen, der zusätzlich zu dem bereits hohen Meeresspiegel bei Flut am Donnerstagnachmittag auftritt.

    Die Kombination aus starkem Wellengang und hohem Meeresspiegel kann vor allem bei Flut am Donnerstagnachmittag zu Überschwemmungen an den niedrigen Küstenabschnitten der Departements Finistère und Morbihan führen.

  • SNCF-Verkehr im Süden nach Entgleisung eines Güterzugs stark beeinträchtigt

    SNCF-Verkehr im Süden nach Entgleisung eines Güterzugs stark beeinträchtigt

    Die Entgleisung eines Güterzuges in Carcassonne am Mittwochabend führt zu einer vollständigen Unterbrechung des SNCF-Verkehrs bis Samstag, dem 26. November. Betroffen sind die regionalen TER-Züge, aber auch die nationalen Verbindungen der TGV-Züge und der Intercités-Züge.

    Die Entgleisung eines Güterzuges in Carcassonne am Mittwochabend bringt den SNCF-Verkehr im Süden Frankreichs stark durcheinander. Bis auf weiteres verkehren zwischen Castelnaudary und Narbonne in beiden Richtungen keine Züge. Bei der Entgleisung des Zuges und seiner achtundzwanzig Waggons kurz nach Trèbes wurden 400 Meter Gleise und Betonblöcke zerstört.

    Da das Unglück bei einbrechender Dunkelheit passierte, können die technischen Teams der SNCF erst seit Donnerstagmorgen die Schäden begutachten und mit den Reparaturarbeiten beginnen.

    Kein TGV, kein Intercités und kein TER
    Seit 17 Uhr am Mittwoch können zwischen Narbonne und Castelnaudary weder TER, noch Intercités oder TGV-Züge verkehren. Die SNCF setzt Ersatzbusse ein. Ein angepasster Verkehrsplan soll am Donnerstag im Laufe des Tages veröffentlicht werden.

    Die Unterbrechung des Verkehrs betrifft sowohl regionale Verbindungen, als auch den nationalen Zugverkehr. Ein Reisender, der einen TGV oder Intercités zwischen Marseille und Toulouse nimmt, muss nach dem Unfall die Strecke zwischen Marseille und Narbonne mit dem Zug zurücklegen, einen Bus zwischen Narbonne und Castelnaudary nehmen und dann erneut einen Zug zwischen Castelnaudary und Toulouse besteigen.

    Die Regionaldirektion der SNCF rät Reisenden, ihre Fahrten nach Möglichkeit zu verschieben.

  • RATP: Der ehemalige Premierminister Jean Castex offiziell zum Vorstandsvorsitzenden ernannt

    RATP: Der ehemalige Premierminister Jean Castex offiziell zum Vorstandsvorsitzenden ernannt

    Der ehemalige Premierminister Jean Castex wurde am Mittwoch, dem 23. November, im Ministerrat zum Chef der Pariser Verkehrsbetriebe RATP ernannt. Castex tritt die Nachfolge von Catherine Guillouard an, die Ende September zurückgetreten war. Der ehemalige Bürgermeister von Prades (Pyrénées-Orientales) und Premierminister unter Emmanuel Macron wird die schwere Aufgabe haben, einen Betrieb wiederherzustellen, der sich seit dem Sommer aufgrund eines konfliktreichen Klimas innerhalb des Unternehmens und erheblicher Schwierigkeiten aufgrund von Personalmangel stark verschlechtert hat, und das alles im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024. Castex wird sein Amt am kommenden Montag antreten, wie die RATP in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Ich bin mir der künftigen Herausforderungen für dieses öffentliche Unternehmen, das sich in den letzten Jahren zum drittgrößten städtischen ÖPNV-Betrieb der Welt entwickelt hat, voll bewusst“, reagierte Jean Castex. Jean Castex hatte bei seinen A…

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  • Wird der Preis für französische Weihnachtsbäume diese Jahr steigen?

    Wird der Preis für französische Weihnachtsbäume diese Jahr steigen?

    Die Inflation trifft jetzt auch die zu Weihnachten so beliebten Nadelbäume. Fachleute schätzen, dass die Preise für Weihnachtsbäume in Frankreich dieses Jahr um 5 bis sogar 20% steigen könnten. Die steigende Inflation wird nun auch die Weihnachtsbäume betreffen. Ihr Preis könnte um bis zu 20% steigen, erwarten die von dem Nachrichtensender BFMTV befragten Fachleute. Ein durchaus erwarteter Preisanstieg, wenn man die Kostenexplosion in der Branche berücksichtigt. „Alle Kosten für Verpackungen und den Transport, sind extrem stark gestiegen. Die Verpackungen und Transportkosten sind innerhalb eines Jahres um 30 bis 50% gestiegen. Die Auswirkungen auf die Preise der Bäume, die viel transportiert werden müssen, sind erheblich“, erklärt Frédéric Naudat, Präsident des französischen Verbands für natürliche Weihnachtsbäume (Association française du sapin de Noël naturel). Alle Materialien sind teurer geworden Didier Pasquet, Direktor der Genossenschaft Samco in der Region Morvan, berichtet auf dem Sender France Bleu von einem Preisanstieg zwischen „15 und 20%“. „Alle Materialien sind teurer geworden“, beklagt auch er. Das Modell, das traditionell am meisten verkauft wird, ist „die 125- oder 150-Zentimeter-Tanne“, erklärt der Fachmann. Laut einer Studie gaben die Franzosen im Jahr 2021 durchschnittlich 30 Euro für ihren Weihnachtsbaum aus.
  • Pinguine und ein Walross tauchen an der französischen Küste auf

    Pinguine und ein Walross tauchen an der französischen Küste auf

    Seit einiger Zeit tauchen Meeressäuger und Pinguine, die eigentlich nicht an die französischen Küsten gehören, in den Häfen oder an den Stränden Frankreichs auf. Ein Phänomen, das Folge des Klimawandels sein könnte.

    Er kann es nicht fassen! Ein Tauchlehrer beobachtet seit einigen Tagen im Hafen von Nizza (Alpes-Maritimes) einen Torda-Pinguin. Ein Tier, das er noch nie in diesen Gewässern gesehen hat. „Er ist seit drei Tagen hier und jagt viel, er frisst viel“, beschreibt ihn der Taucher. Als Zugvogel kann uns der eigentlich von den subarktische Küsten des Nordatlantiks stammende Torda-Pinguin auf dem offenen Meer, manchmal sogar auf dem Mittelmeer, begegnen, nähert sich aber bisher eigentlich nie der französischen Küste. An der Côte d’Azur häufen sich in letzter Zeit allerdings solche Meldungen.

    Ein Walross in Dieppe
    Bisher gibt es keine Erklärung, sondern nur Hypothesen. „Es handelt sich um Individuen, die geschwächt und erschöpft waren und an den Küsten gestrandet sind. Der Grund für diese Erschöpfung kann in schlechten klimatischen Bedingungen auf hoher See liegen“, vermutet Renaud Vauchot, ein auf Vögel spezialisierter Tierpfleger, auf dem Sender France 2. Einen weiteren seltenen Anblick bot ein Walross, das sich in den Hafen von Dieppe (Seine-Maritime) verirrte, bevor es am nächsten Morgen wieder verschwand. Walrösser leben normalerweise in der Arktis auf dem Packeis.

    Experten weisen auf den zerbrechlichen und wilden Charakter dieser Tiere hin und raten strickt davon ab, sie zu füttern.

  • Ukraine-Krieg: Warum die Russen Tausende von Waschmaschinen in der Ukraine stehlen

    Ukraine-Krieg: Warum die Russen Tausende von Waschmaschinen in der Ukraine stehlen

    Nachdem Russland immer stärker unter den internationalen Wirtschaftssanktionen leidet, die seit Beginn des Krieges in der Ukraine gegen das Land verhängt wurden, importiert der Kreml Tausende Haushaltsgeräte aus dem Ausland, um die darin befindlichen Mikrochips in die Hände zu bekommen.

    Nachdem der Krieg in der Ukraine die russische Wirtschaft immer mehr belastet, hat Moskau im Jahr 2022 doppelt so viele Waschmaschinen importiert wie im Jahr 2021. Seltsame Anschaffungen, die nicht auf ein gesteigertes Interesse der Bevölkerung an Waschmaschinen zurückzuführen sind, sondern auf einen Bedarf an Halbleitern, die in allen diesen Haushaltsgeräten vorkommen.

    Russland braucht nämlich dringend Mikrochips, die es nicht im eigenen Land herstellen kann. Also werden Waschmaschinen importiert und auch in der Ukraine gestohlen, um an diese wertvollen Teile heranzukommen. Gleichzeitig profitiert auch Kasachstan von diesem neuen Geschäft, indem es Kühlschränke und elektrische Pumpen, die ebenfalls Halbleiter enthalten, in großen Mengen an Russland weiterverkauft.

    Reparatur von militärischer Ausrüstung
    Nur ein kleiner Teil dieser Importe ist für die russische Bevölkerung bestimmt. Die so gewonnenen Halbleiter werden hauptsächlich zur Reparatur von Militärgeräten verwendet.

    „Solche Halbleiter findet man überall in modernen Waffen“, erklärt der französische General Nicolas Richoux gegenüber dem Sender TF1. Sie sind in den Ziel- und Schussvorrichtungen der Panzer und auch in Kommandosystemen verbaut.

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula Von der Leyen, hat ebenfalls bestätigt, dass die russische Armee „Mikrochips sammelt“, um ihre militärische Ausrüstung reparieren zu können.

  • Drogen: 1.5 Tonnen Cannabisharz vom Zoll in Perpignan beschlagnahmt

    Drogen: 1.5 Tonnen Cannabisharz vom Zoll in Perpignan beschlagnahmt

    Bei einer LKW-Kontrolle entdeckten die Zollbeamten des Departements Pyrénées-Orientales 1,5 Tonnen Cannabisharz, die in einem aus Spanien kommenden Lkw versteckt waren. Geschätzter Wert der Ware: 9,7 Millionen Euro. Die beiden Fahrer wurden der Kriminalpolizei übergeben.

    Es geschah am 3. November diesen Jahres und die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bei einer Kontrolle auf einer Straße in der Region Cerdanya hielten Beamte der Zollbrigade von Bourg-Madame (Pyrénées-Orientales) an der französisch-katalanischen Grenze einen aus Spanien kommenden Lkw an. Auf Befragen erklärten die beiden Fahrer, dass sie leer unterwegs seien und in die Region Paris fahren wollten. Beim Öffnen des Anhängers strömte den Zollbeamten jedoch ein starker Cannabisgeruch entgegen. Die Zöllner entdecken eine Ladung von 40 grossen Paketen Cannabisharz.

    Insgesamt beschlagnahmen sie 1.497 Kilogramm Drogen. Geschätzter Wert: 9,7 Millionen Euro. Der zuständige Staatsanwalt ordnete daraufhin die Übergabe der beiden Fahrer des Lkw an die Kriminalpolizei an. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft von Marseille.

    2021 wurden 42 Tonnen Cannabis in Frankreich beschlagnahmt
    Im Jahr 2022 stellten französische Zollbeamte dagegen schon fast 75 Tonnen Cannabis sicher, was einem Anstieg von 24% im Jahresvergleich entspricht. Die meisten dieser Beschlagnahmungen (85%) erfolgten bei Strassenkontrollen.

    Der Anhänger des Lastwagens, in dem im November 2022 in Bourg-Madame (Pyrénées-Orientales) 1,5 Tonnen Cannabis beschlagnahmt wurden. – Foto: Regionale Zolldirektion Perpignan