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  • Metz testet „Zonen ohne Lieferfahrer“ – Experiment mit Signalwirkung?

    Metz testet „Zonen ohne Lieferfahrer“ – Experiment mit Signalwirkung?

    Wer in einer französischen Innenstadt spazieren geht, kennt das Bild: Gruppen von Fahrrad- und Rollerfahrern, die an Straßenecken warten, bis auf dem Smartphone der nächste Auftrag aufploppt. Für Restaurants und Kundschaft sind sie längst unverzichtbar, für viele Anwohner jedoch ein Ärgernis. In Metz soll sich das nun ändern – mit einem bislang einzigartigen Versuch. Seit dem 22. September 2025 gilt in der lothringischen Stadt ein sechsmonatiges Pilotprojekt, das für Gesprächsstoff sorgt: So genannte „zones blanches“, weiße Zonen, in denen Lieferfahrer zu Stoßzeiten nicht mehr warten dürfen. Klare Regeln für sensible Orte Betroffen sind gleich mehrere Hotspots im Zentrum: die Rue Coislin samt Passage, die Place Saint-Louis, die Place Saint-Jacques und die Place d’Armes. Alles Orte, die bisher als Treffpunkte der Lieferdienste galten – und genau deshalb nun in die Testphase fallen. Die Verbote gelten werktags zu den geschäftsträchtigsten Zeiten, also mittags von 12 bis 14 Uhr und abends…

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  • Die letzte rote Versuchung: Wie lange die Erdbeere aus dem Périgord wirklich Saison hat

    Die letzte rote Versuchung: Wie lange die Erdbeere aus dem Périgord wirklich Saison hat

    Wenn der Sommer langsam den Rückzug antritt und der Herbst seine kühle Hand über das Land legt, hält sich ein süßes Gerücht hartnäckig: Die Erdbeere aus dem Périgord, so heißt es, sei bis in den November hinein frisch erhältlich. Auf den Wochenmärkten, in kleinen Feinkostläden – manchmal blitzt sie auch dann noch verführerisch rot zwischen Kürbissen und Äpfeln hervor. Doch wie lange trägt diese legendäre Pflanze tatsächlich Früchte? Offiziell ist im Oktober Schluss Die Fraise du Périgord genießt den geschützten Status der Indication Géographique Protégée (IGP) – ein Qualitätssiegel, das Herkunft, Anbaumethoden und Saison klar definiert. Laut diesem Regelwerk reicht die Vermarktungszeit der regionalen Erdbeeren von April bis Oktober. Mehr nicht. Und das ist auch die Linie, die die meisten Produzenten für sich ziehen. Ein Blick auf die Sorten zeigt: Die „Gariguette“, ein zartes Frühlingskind unter den Erdbeeren, verabschiedet sich bereits Mitte Juni. Andere wie „Mara des Bois“ oder „Char…

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  • Lecornu vor der Nagelprobe: Zwischen Gewerkschaften, Budgetdruck und politischer Bewährung

    Lecornu vor der Nagelprobe: Zwischen Gewerkschaften, Budgetdruck und politischer Bewährung

    Kaum im Amt, steht Sébastien Lecornu vor seiner ersten Bewährungsprobe als Premierminister. Der frühere Verteidigungsminister, der Anfang September nach dem Rücktritt von François Bayrou das Hôtel de Matignon übernommen hat, findet sich inmitten einer angespannten politischen Lage wieder. Das soziale Klima ist aufgeheizt, das Vertrauen zwischen Regierung und Gewerkschaften brüchig – und der Haushaltsplan für 2026 droht zum Kristallisationspunkt eines breiteren Konflikts zu werden. Ein Ultimatum der Gewerkschaften Am vergangenen Freitag hat die Intersyndicale – ein Zusammenschluss aller grossen Gewerkschaftsbünde von CFDT und CGT bis hin zu FO, UNSA oder Solidaires – der Regierung ein Ultimatum gestellt. Sie fordert nicht nur den Rückzug des im Sommer vorgestellten Haushalts für 2026, sondern auch den Verzicht auf Massnahmen, die aus ihrer Sicht das soziale Netz und den öffentlichen Dienst aushöhlen. Besonders umstritten sind die geplante Erhöhung der Zuzahlungen im Gesundheitswesen, da…

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  • Trump bei der UNO: Ein Kurswechsel in der Ukraine-Frage – und weitere World-News

    Trump bei der UNO: Ein Kurswechsel in der Ukraine-Frage – und weitere World-News

    Monatelang hatte US-Präsident Donald Trump darauf bestanden, dass die Ukraine zur Beendigung des Krieges bereit sein müsse, Gebiete an Russland abzutreten. Nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am gestrigen Tag bei den Vereinten Nationen deutet sich nun ein Wandel in Trumps Haltung an.

    Auf sozialen Medien erklärte Trump, die Ukraine sei mit europäischer Unterstützung in der Lage, „zu kämpfen und das gesamte ursprüngliche Staatsgebiet zurückzuerobern“.

    Er habe seine Position geändert, weil er beginne, die militärische und wirtschaftliche Lage vollständig zu verstehen. Einige europäische Diplomaten vermuteten jedoch, Trump wolle sich mit dieser Wende womöglich ein politisches Schlupfloch schaffen, um sich aus der Verantwortung für den Konflikt zu ziehen.

    Zuvor am Dienstag hatte Trump vor der UN-Vollversammlung fast eine Stunde lang gesprochen – eine Mischung aus Belehrungen an die Weltgemeinschaft, verbalen Angriffen gegen Gegner wie Verbündete, persönlichen Klagen und grundsätzlicher Infragestellung der Rolle der Vereinten Nationen.

    In seiner Rede wiederholte er die Behauptung, er habe weltweit mindestens sieben Konflikte beendet. „Traurigerweise hat die UNO in keinem einzigen Fall auch nur versucht, zu helfen“, sagte Trump.

    Zudem warnte er die versammelten Staats- und Regierungschefs eindringlich vor Migration und grüner Energiepolitik – beides, so Trump, würde „einen großen Teil der freien Welt zerstören“.

    NATO:
    Unmittelbar vor dem Treffen mit Selenskyj sagte Trump, NATO-Staaten sollten russische Militärflugzeuge abschießen, wenn diese in ihren Luftraum eindringen. Auf die Frage, ob die USA ihre Bündnispartner in einem solchen Fall unterstützen würden, antwortete Trump: „Das hängt von den Umständen ab.“

    Spionagevorwürfe:
    Der US Secret Service hat nach eigenen Angaben eine große Menge an Geräten entdeckt, die in der Lage sind, das Mobilfunknetz im Großraum New York zu stören. Die Behörden fanden über 100.000 SIM-Karten sowie rund 300 Server – potenziell einsetzbar für Überwachung oder zur Sabotage von Mobilfunkmasten.


    Missbrauchsvorwürfe gegen Elon Musks Vater

    Errol Musk, der Vater des Unternehmers Elon Musk, wird laut einer Untersuchung der New York Times beschuldigt, fünf seiner Kinder und Stiefkinder in Südafrika und Kalifornien sexuell missbraucht zu haben.

    Die Vorwürfe wirken seit Jahren auch in das Leben von Elon Musk hinein. Angehörige hätten sich mehrfach mit Hilfsgesuchen an ihn gewandt, und er habe in einigen Fällen versucht, einzugreifen – so geht es aus Briefen, E-Mails und Interviews hervor.

    Die früheste bekannte Anschuldigung stammt aus dem Jahr 1993, als Errol Musks Stieftochter im Alter von vier Jahren Verwandten gegenüber berichtete, er habe sie im Haus der Familie unsittlich berührt.


    Weitere wichtige Meldungen

    • Jimmy Kimmel kehrte sehr emotional auf den Sender ABC zurück, nachdem seine Late-Night-Show wegen seiner Äußerungen zur Tötung von Charlie Kirk zwischenzeitlich abgesetzt worden war. In seinem Monolog sagte Kimmel: „Diese Show ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass wir in einem Land leben dürfen, das so eine Show überhaupt ermöglicht.“
    • Taifun Ragasa, der bisher stärkste Sturm des Jahres, traf heute Morgen mit voller Wucht auf Hongkong. Küstenregionen wurden überflutet, die Stadt erlebte heftige Orkanböen.
    • Israels nationaler Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir kündigte an, die Annexion des besetzten Westjordanlands voranzutreiben – als Reaktion auf die diplomatische Anerkennung Palästinas durch mehrere Länder.
    • Saudi-Arabiens Großmufti ist verstorben – ein symbolträchtiger Einschnitt, während das Königreich sich strukturell und gesellschaftlich wandelt.
    • Die Vorsitzende der Vereinigungskirche in Südkorea wurde wegen Bestechungsvorwürfen im Zusammenhang mit der Frau des ehemaligen Präsidenten verhaftet.
    • Peter Mutharika, der 85-jährige Ex-Präsident von Malawi, liegt laut inoffiziellen Ergebnissen bei den Wahlen klar vorn und könnte an die Macht zurückkehren.
    • Unter dem Druck aus Washington haben mehrere afrikanische Staaten begonnen, Abkommen zu unterzeichnen, um abgeschobene Migranten aus den USA aufzunehmen.

    Autor: P. Tiko

  • Drei Schüsse in der Nacht – was wir über die tödliche Attacke in Saint-Raphaël wissen

    Drei Schüsse in der Nacht – was wir über die tödliche Attacke in Saint-Raphaël wissen

    Es war eine jener Nächte, die man nie erleben möchte. Ein 37-jähriger Mann liegt leblos auf dem Asphalt von Saint-Raphaël, im südfranzösischen Département Var. Getroffen von drei Kugeln, zwei davon im Oberkörper, eine im Hals. Die Schüsse fielen irgendwann zwischen Montagabend und dem frühen Dienstagmorgen, in einer Straße, die eigentlich eher ruhig und friedlich ist. Die Polizei wurde gegen Mitternacht per Notruf alarmiert. Als die ersten Beamten der Stadtpolizei eintrafen, war der Mann bereits bewusstlos. Sie versuchten zu reanimieren. Vergeblich. Die Fakten sind erschütternd – aber klar umrissen.Der Tatort: Saint-Raphaël, ein sonst eher beschaulicher Ort an der Côte d’Azur.Die Tatzeit: die Nacht vom 22. auf den 23. September.Die Waffe: noch unbekannt.Das Motiv: ein großes Fragezeichen. Ermittlungen auf Hochtouren Noch in derselben Nacht wird eine Mordermittlung eingeleitet. Zuständig ist die auf organisierte Kriminalität spezialisierte Abteilung der Kriminalpolizei – ein Indiz dafür…

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  • Salade tiède de lentilles du Puy et champignons sautés

    Salade tiède de lentilles du Puy et champignons sautés

    (Lauwarmer Linsensalat mit gebratenen Pilzen) Einleitung: Warum dieses Gericht? Die Linsen aus Le Puy gelten als die Königin der Hülsenfrüchte in Frankreich – klein, grünlich mit bläulichem Schimmer, fest in der Konsistenz und aromatisch-nussig im Geschmack. Sie zerfallen beim Kochen nicht so leicht…

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  • Velouté de Potimarron au Lait de Coco – Französische Herbstküche mit exotischem Flair

    Velouté de Potimarron au Lait de Coco – Französische Herbstküche mit exotischem Flair

    Ein Hauch von Paris trifft auf Asien Die französische Küche liebt es, mit saisonalen Schätzen zu arbeiten – im Herbst ist der Potimarron (Hokkaido-Kürbis) einer der Stars auf den Märkten. In einem klassischen „Velouté“ (eine cremige, samtige Suppe) wird er traditionell mit Sahne oder Crème fraîche v…

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  • Skandal im Kirchenschiff: Der Fall des suspendierten Rektors von Clermont-Ferrand

    Skandal im Kirchenschiff: Der Fall des suspendierten Rektors von Clermont-Ferrand

    Die Kathedrale von Clermont-Ferrand ist nicht nur ein imposantes Bauwerk aus dunklem Vulkangestein, sie gilt auch als geistiges Zentrum der Region. Umso größer ist das Beben, das die Gemeinde erfasst hat, seit ihr Rektor, der Priester Bernard Lochet, „vorsorglich“ seiner Aufgaben enthoben wurde. Eine junge Frau hat gegen ihn Anzeige wegen „unangemessenen Verhaltens“ erstattet – ein Vorwurf, der schwere Schatten wirft, auch wenn viele Details noch im Unklaren liegen.

    Wer ist betroffen? Der Name Bernard Lochet ist in Clermont-Ferrand kein unbekannter. Der rund sechzigjährige Priester steht seit Jahren auf der Kanzel der Kathedrale und ist darüber hinaus für mehrere Pfarreien in der Stadt verantwortlich: Notre-Dame-du-Port, Saint-Pierre-des-Minimes, Saint-Eutrope, Saint-Genès-les-Carmes. Er ist damit einer der sichtbarsten Geistlichen des Bistums, ein Gesicht, das man in der Stadt kennt – bei Taufen, Hochzeiten, Festgottesdiensten. Gerade deshalb trifft die Nachricht von seiner Suspendie…

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  • Das Centre Pompidou macht dicht – Paris verliert für fünf Jahre sein Herz der Moderne

    Das Centre Pompidou macht dicht – Paris verliert für fünf Jahre sein Herz der Moderne

    Der Name Beaubourg steht in Paris nicht einfach für ein Gebäude, sondern für eine Haltung. Seit 1977 ist das Centre Pompidou ein Magnet für alle, die Kunst, Architektur und den Mut zur Moderne lieben. Nun aber wird das Herzstück der Pariser Kulturszene für ganze fünf Jahre stillgelegt: Ab Ende Septe…

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  • Legionellen-Alarm in Savoyen: Was hinter dem Ausbruch in Albertville steckt

    Legionellen-Alarm in Savoyen: Was hinter dem Ausbruch in Albertville steckt

    Ein unsichtbarer Feind hat sich in die Täler der französischen Alpen geschlichen – und er ist möglicherweise tödlich. Zwischen dem 16. und dem 22. September 2025 wurden in der Region rund um Albertville, Savoie, insgesamt 17 Fälle von Legionellose registriert. Sechs Patient:innen liegen auf der Intensivstation, eine Person hat den Kampf gegen die Krankheit bereits verloren. Die französischen Gesundheitsbehörden sind alarmiert – und auf Spurensuche. Ein Ausbruch mit vielen Fragezeichen – und einigen beunruhigenden Antworten.

    Was ist Legionellose – und warum ist sie gefährlich? Legionellose, oft auch als Legionärskrankheit bezeichnet, ist eine schwere Lungenentzündung, ausgelöst durch das Bakterium Legionella pneumophila. Die Übertragung erfolgt nicht von Mensch zu Mensch – sondern durch das Einatmen winziger Wassertröpfchen (Aerosole), die mit der Bakterie kontaminiert sind. Diese Aerosole entstehen überall dort, wo warmes Wasser fein zerstäubt wird: in Duschen, Klimaanlagen, Whirlpool…

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