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  • Heizung, Licht… Wird es im Winter-Lockdown zu Stromausfällen kommen?

    Heizung, Licht… Wird es im Winter-Lockdown zu Stromausfällen kommen?

    La Depeche: Der Manager des französischen Stromnetzes (RTE) sieht die Situation während des neuen Lockdowns etwas pessimistisch und befürchtet einen viel zu hohen Energieverbrauch. Im schlimmsten Fall müsste RTE bei einer Überlastung des Netzes gezielte Ausfälle in Kauf nehmen. Ein winterlicher Lockdown bleibt möglicherweise nicht ohne Folgen: Das französische Stromnetz ist bereits besonders belastet. Und das aus gutem Grund: Viele französische Kraftwerke werden derzeit gewartet. RTE gibt an, dass, wenn der kommende Winter streng ist, es dann zu Überlastungen in dem Elektrizitätsnetz kommen könnte: „Die Situation ist außergewöhnlich, alles wird vom Verhalten der Franzosen abhängen“, bekräftigt eine Sprecherin von RTE. Um eine Prognosen zu entwickeln, stützt sich RTE auf mehrere Variablen: Wettervorhersagen, wirtschaftliche Aktivität im Land und Vergleiche mit den Vorjahren. „Wir können noch nicht wissen, ob der Lockdown unsere Verbrauchsspitzen beeinflussen wird und zu einem Anstieg di…

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  • Floristen: Der Staat macht ihnen ein Geschenk, aber nur bis Allerheiligen.

    Floristen: Der Staat macht ihnen ein Geschenk, aber nur bis Allerheiligen.

    An diesem Freitagmorgen herrscht in den Blumengeschäften Frankreichs ein außergewöhnlicher Andrang. Es kommen viele Kunden, um ihre Bestellungen für Allerheiligen abzuholen, so ein Florist. Denn auch wenn der neue Lockdown an diesem Freitag in Kraft tritt, profitieren die Floristen von einer Verlängerung bis Sonntagabend, insbesondere wegen Allerheiligen. Eine große Erleichterung für diese Branche. „Am Mittwochmorgen haben wir alle unsere Blumen erhalten, und abends erfahren wir von dem Lockdown“, sagt ein Florist. Gleichzeitig ist der Umfang der Bestellungen von Privatpersonen zu Allerheiligen rückläufig, obwohl die meisten Chrysanthemen üblicherweise im Voraus verkauft werden. Trotzdem ist es immer noch eine wichtige Zeit für die Floristen. Allerheiligen ist mit die umsatzstärkste Zeit in der Blumen-Branche. Deswegen sehen die Blumenhändler die von der Regierung erlassene Ausnahmeregelung nur als logisch und fair an. „Es ist nicht zu spät, sich in dieser rohen Welt ein paar schöne Bl…

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  • Lockdown: Fnac und Darty beschließen, trotz der Restriktionen offen zu bleiben

    Lockdown: Fnac und Darty beschließen, trotz der Restriktionen offen zu bleiben

    Die Geschäfte von Fnac und Darty haben mitgeteilt, dass sie diesen Freitag geöffnet bleiben. Die Gruppe Fnac-Darty hat mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, die Franzosen mit allen erforderlichen Geräten für die Telearbeit auszustatten. Die Läden werden jedoch nicht als „wesentliche Geschäfte“ betrachtet, die während des Lockdowns ihre Türen öffnen können. Die Marken Fnac und Darty gehören nicht zu den Geschäften, die von den französischen Behörden als „wesentlich“ betrachtet werden. Und doch beschlossen Fnac und Darty am Freitag, dem 30. Oktober, dass sie ihre Läden nicht schliessen würden. Die Leitung der Fnac-Darty-Gruppe, die sich auf Haushaltsgeräte und elektronische Produkte spezialisiert hat, sagte, dass ihre Geschäfte heute geöffnet bleiben. Zur Begründung ihrer Entscheidung beruft sie sich u.a. auf die Ausnahmeregelung, die bestimmten Geschäften gewährt wurde, um den Bedürfnissen der Beschäftigten bei der Telearbeit Rechnung zu tragen. „Als Multispezialist werden wir unsere Gesch…

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  • Messerattacke in Nizza: Wer ist der Angreifer, Brahim A.?

    Messerattacke in Nizza: Wer ist der Angreifer, Brahim A.?

    Franceinfo: Drei Menschen wurden am Donnerstag in Nizza bei einem Messerangriff getötet und mehrere verletzt. Der Täter wurde von der Polizei festgenommen. Es handelt sich um Brahim A, einen 21-jährigen Mann.

    Die Stadt Nizza ist erneut Schauplatz eines islamistischen Angriffs geworden. Drei Menschen, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Morgen des Donnerstag, dem 29. Oktober, im Stadtzentrum, in der Basilika Notre-Dame, durch einen Messerangriff getötet. Zwei Menschen starben innerhalb der Kirche auf „schrecklichste“ Weise, erklärte der Bürgermeister der Stadt, Christian Estrosi. Das dritte Opfer ist eine Frau in den Vierzigern. Sie starb außerhalb der Basilika, nachdem sie in ein Café geflüchtet war, wo sie ihren Verletzungen erlag. Der Täter wurde um 9.10 Uhr morgens von der städtischen Polizei verhaftet. Über den Angreifer ist zu diesem Zeitpunkt Folgendes bekannt.

    Er durchlief ein Migrantenzentrum in Italien
    Durch Polizeikugeln schwer verletzt, wurde er laut Nice Matin in das Krankenhaus Pasteur in Nizza gebracht. Er gab den Ermittlern seine Identität und seine Fingerabdrücke wurden genommen, so franceinfo. Er wurde als Brahim A., 21 Jahre alt, identifiziert. Er behauptet, allein gehandelt zu haben, wie franceinfo von einer Polizeiquelle erfuhr.

    In seiner Pressekonferenz sagte der Anti-Terrorismus-Ankläger Jean-François Ricard am Donnerstagabend, dass der Angreifer „ein Papier des Italienischen Roten Kreuzes“ bei sich trug, aus dem hervorgeht, dass er ein „tunesischer Staatsbürger, geboren 1999“ ist. Er sagte, er sei „in der nationalen Fingerabdruckdatei unbekannt“. Seine Zustand sei ernst, fügte er hinzu.

    Brahim A. kam am 20. September in Lampedusa, Italien, an und wurde nach Angaben der italienischen Behörden am 4. Oktober verhaftet. Am 9. Oktober wurde er in einem Migrantenzentrum in Bari registriert, wo er vom italienischen Roten Kreuz unterstützt wurde.

    Estrosi nannte es einen „Terroranschlag“, nachdem der Täter immer wieder ‚Allah Akbar‘ rief, während er medizinisch behandelt wurde, nachdem er von der Polizei niedergeschossen worden war.

  • Ile-de-France: Insgesamt 625 km Staus am Donnerstag um 17.00 Uhr, doppelt so viel wie üblich.

    Ile-de-France: Insgesamt 625 km Staus am Donnerstag um 17.00 Uhr, doppelt so viel wie üblich.

    Normalerweise gibt es in diesem Zeitfenster rund 280 Kilometer Stau. In der Region Ile-de-France wurden am Donnerstag, dem 29. Oktober, um 17 Uhr insgesamt 625 Kilometer in verschiedenen Staus gezählt. Normalerweise gibt es zu dieser Tageszeit im Durchschnitt zu normalen Zeiten rund 280 Kilometer Stau. Ein Staurekord, während Frankreich diesen Donnerstagabend um Mitternacht und dies bis zum 1. Dezember in einen neuen Lockdown geht. Schwierig zu wissen, ob es sich dabei um Menschen handelt, die die Stadt Paris wegen des Lockdowns verlassen, oder ob es im Gegenteil Urlauber sind, die aus den Herbstferien zurück kommen. Die Feiertage zu Allerheiligen enden an diesem Wochenende. In seiner Rede am Mittwochabend erklärte Emmanuel Macron, dass es eine Toleranz für alle geben werde, die aus dem Urlaub zurückkehren….

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  • Angriff in Nizza: Was man über den Angreifer weiß

    Angriff in Nizza: Was man über den Angreifer weiß

    Bei dem Angreifer handelt es sich vermutlich um einen 21-jährigen Mann tunesischer Nationalität. Nach Ansicht des Bürgermeisters von Nizza, Christian Estrosi, gibt es „keinen Zweifel“ an seinen terroristischen Beweggründen.

    Angesichts der Gefahr eines Angriffs nach der Messerattacke, bei der am Donnerstag, dem 29. Oktober, in einer Basilika im Herzen von Nizza drei Menschen ums Leben kamen, wurde die Überwachung in ganz Frankreich auf das höchste Niveau angehoben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind nur wenige Informationen über den Angreifer bestätigt worden.

    Ein 21-jähriger Mann
    Unseren Kollegen von Nice-Matin zufolge ist der Angreifer tunesischer Nationalität und der Polizei bisher unbekannt. Er ist 21 Jahre alt. Durch Kugeln neutralisiert, wurde er an Ort und Stelle medizinisch behandelt.

    Laut einer „lokalen Quelle, die dem Fall nahe steht“, heißt der Mann Brahim Aoussaoui. Er war Ende September über Lampedusa in die EU gelangt, wo er von den italienischen Behörden unter Quarantäne gestellt worden war, bevor ihm befohlen wurde, das italienische Territorium zu verlassen, und er freigelassen wurde. Anfang Oktober kam er nach Frankreich.

    Motive, an denen kein Zeifel herrscht
    Nach Ansicht des Bürgermeisters von Nizza, Christian Estrosi, gibt es „keinen Zweifel“ an den terroristischen Beweggründen des Angreifers: „Der Täter hat nie aufgehört, ‚Allah Akbar‘ (Gott ist der Größte) zu rufen, während er an Ort und Stelle medizinisch behandelt wurde“. „Genug ist genug, es ist jetzt an der Zeit, dass Frankreich alle Anstrengungen unternimmt, um den Islamo-Faschismus in unserem Land endgültig zu vernichten“, fügte er hinzu.

  • Anschlag in Nizza: Emmanuel Macron sprach am Donnerstagnachmittag vor der Basilika Notre-Dame de l’Assomption und prangerte einen „islamistischen Terroranschlag“ an.

    Anschlag in Nizza: Emmanuel Macron sprach am Donnerstagnachmittag vor der Basilika Notre-Dame de l’Assomption und prangerte einen „islamistischen Terroranschlag“ an.

    Nach dem Messerangriff, bei dem in der Basilika Notre-Dame de l’Assomption im Zentrum von Nizza drei Menschen ums Leben kamen, wird der Anti-Terrorismus-Staatsanwalt Jean-François Ricard am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr eine Pressekonferenz abhalten. Kurz zuvor hatte Emmanuel Macron von Nizza aus einen „islamistischen Terroranschlag“ angeprangert und eine Erhöhung der Zahl der auf französischem Boden eingesetzten Soldaten von 3.000 auf 7.000 angekündigt. Premierminister Jean Castex gab seinerseits bekannt, dass der Plan Vigipirate höchste Alarm-Ebene, angehoben worden sei.

    Zwei Frauen und ein Mann sind tot. Zwei Menschen starben innerhalb der Basilika auf „schrecklichste“ Weise, „wie der Lehrer Samuel Paty“, erklärte Christian Estrosi, der Bürgermeister von Nizza, auf einer improvisierten Pressekonferenz. Das dritte Opfer hatte sich in eine nahe gelegene Bar geflüchtet, wo es seinen schweren Verletzungen erlag.

    Ein Verdächtiger wurde verhaftet. Um 9.10 Uhr wurde ein Mann von der städtischen Polizei verhaftet. Schwer verletzt wurde er nach Angaben einer Polizeiquelle in das Krankenhaus Pasteur in Nizza gebracht. Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, sagte, der Täter habe „immer wieder ‚Allah Akbar‘ gerufen, während er vor Ort behandelt wurde“.

    „Wir werden nichts aufgeben“, sagte Macron. Das Staatsoberhaupt sprach am Donnerstagnachmittag vor der Basilika Notre-Dame de l’Assomption in Nizza, wenige Stunden nach dem Angriff. „Ich möchte die Unterstützung der gesamten Nation für die Katholiken in Frankreich und anderswo zum Ausdruck bringen“, sagte er und prangerte „einen islamistischen Terroranschlag“ an. „Wenn wir wieder einmal angegriffen werden, dann wegen der Werte, die uns am Herzen liegen, wegen unseres Gefühls für Freiheit, wegen der Möglichkeit auf unserem Boden, frei zu glauben und keinem Geist des Terrors nachzugeben“, fuhr er fort. „Und ich sage dies mit großer Klarheit, wir werden uns auf nichts einlassen“.

    Die Nationale Antiterror-Staatsanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen in dieser Sache. Eine flagrante delicto Untersuchung wurde eingeleitet wegen „Mordes in Verbindung mit einem terroristischen Unternehmen, versuchtem Mord in Verbindung mit einem terroristischen Unternehmen und einer kriminellen terroristischen Vereinigung“. Die Untersuchung wurde der Zentraldirektion der Kriminalpolizei und der DGSI anvertraut.

    Verstärkung der Überwachung von Gotteshäusern und Friedhöfen. Das Innenministerium befürchtet nach dem Messerangriff in Nizza „jede Handlung, die durch Nachahmer begangen werden könnte“. Franceinfo

  • Covid-19: Laut einer Umfrage befürworten sieben von zehn Franzosen den neuen Lockdown

    Covid-19: Laut einer Umfrage befürworten sieben von zehn Franzosen den neuen Lockdown

    Das sind sechs Prozent mehr als für die Ausgangssperre. Sieben von zehn Franzosen befürworten den neuen, von Emmanuel Macron eingeführten Lockdown zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag von Franceinfo und Le Figaro, die am Donnerstag, 29. Oktober 2020 veröffentlicht wurde. Die Mehrheit der Franzosen befürwortet die Bedingungen dieses Lockdowns, insbesondere die Förderung der Telearbeit, aber mit der Möglichkeit für die Beschäftigten, weiterhin zur Arbeit zu gehen (85%), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Dienste und des öffentlichen Verkehrs (76%), die Schließung der Universitäten (73%), die Möglichkeit, die Menschen in Alters- und Pflegeheimen zu besuchen (70%), und die Aufrechterhaltung der Öffnung von Kinderkrippen, Schulen, Hochschulen und Gymnasien (64%). Eine knappe Mehrheit (52%) lehnt es jedoch ab, nicht unbedingt notwendige Geschäfte für mindestens 15 Tage zu schließen. Ein sehr zerbrechliches Vertrauen in Emmanuel Macron W…

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  • Messerangriff in Nizza: Emmanuel Macron besucht den Tatort

    Messerangriff in Nizza: Emmanuel Macron besucht den Tatort

    Drei Menschen starben nach einem Messerangriff in der Notre-Dame-Basilika in Nizza (Alpes-Maritimes) am Donnerstag, 29. Oktober.

    „Nur wenige Minuten nach dem Angriff wurde in Paris ein Krisenstab eingerichtet“, sagt Diane Schlienger, Journalistin bei France Télévisions, die sich in einem Doppelhaus in Nizza (Alpes-Maritimes) aufhält. „Die gesamte Agenda der Regierungsmitglieder war durcheinander“, fügte sie hinzu.

    Emmanuel Macron in Nizza
    Jean Castex, der sich in der Nationalversammlung aufhielt, um über den neuen Lockdown zu sprechen, „verließ nach einer Schweigeminute in Eile den Plenarsaal“. Emmanuel Macron und Gerald Darmanin sind ihrerseits „nach Nizza abgereist und werden am frühen Nachmittag in Begleitung des Vorsitzenden der französischen Bischofskonferenz am Ort des Angriffs sein“ berichtet franceinfo. Vor dem Hintergrund einer „konstanten und hohen“ terroristischen Bedrohung wird die Sicherheit an den religiösen Festen zu Allerheiligen „rund um die Gotteshäuser verstärkt“.

  • Messerattacke in Nizza: Überwachung von Gotteshäusern und Friedhöfen verstärkt

    Messerattacke in Nizza: Überwachung von Gotteshäusern und Friedhöfen verstärkt

    Das Innenministerium befürchtet nach dem Messerangriff in Nizza weitere Taten, die durch Nachahmer begangen werden könnten, meldet franceinfo.

    Innenminister Gérald Darmanin forderte die Präfekten am Donnerstag, dem 29. Oktober 2020, auf, die Überwachung von Gotteshäusern und Friedhöfen nach dem Messerangriff in Nizza „sofort“ zu verstärken, laut Informationen von franceinfo.

    Insbesondere ruft Gérald Darmanin zu erhöhter Wachsamkeit auf, um „jede Handlung, die durch Nachahmer begangen werden könnte“, zu verhindern. Die Präfekten werden auch aufgefordert, Bürgermeister zu alarmieren, um die städtische Polizei und die städtischen Videoüberwachungssysteme zu mobilisieren.

    Der Innenminister möchte auch, dass die Präfekten mit allen Verantwortlichen für Kultstätten Kontakt aufnehmen, um die sensibelsten Orte „und die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen“ zu ermitteln.