Autor: Nachrichten

  • Val-de-Marne: 17-jähriges Mädchen mit Messer getötet

    Val-de-Marne: 17-jähriges Mädchen mit Messer getötet

    Der Bürgermeister von Ivry-sur-Seine, Philippe Bouyssou, sagte gegenüber der Agentur AFP, das Opfer habe versucht, mit einem jungen Mann zu sprechen, der die kleine Schwester des Opfers in sozialen Netzwerken angegriffen hatte.

    Ein 17-jähriges Mädchen ist am Freitag in Ivry-sur-Seine (Val-de-Marne) bei einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen erstochen worden, wie die Staatsanwaltschaft Créteil und die Polizei mitteilten.

    Ein 15-jähriger Verdächtiger wurde am Freitagabend verhaftet. Das Tötungsdelikt stand offensichtlich im Zusammenhang mit einer Rivalität, die in sozialen Netzwerken entstanden war, so eine der Polizeiquellen.

    Die Tat ereignete sich auf der Straße, in einer städtischen Wohnsiedlung. Die Kriminalpolizei Val-de-Marne hat die Ermittlungen übernommen.

    Der Bürgermeister von Ivry-sur-Seine, Philippe Bouyssou, sagte der AFP, das Opfer habe „versucht, zwischen dem jungen Mann zu vermitteln, der die jüngere Schwester des Teenagers in sozialen Netzwerken gewaltsam angegriffen hatte“.

    „Die Tat ist das Ergebnis einer Form von Mobbing in sozialen Netzwerken“, beklagte er. „Ich bin zutiefst betrübt und schockiert, dass diese Art von Streit zu einer solchen Tragödie führen konnte“, fügte er hinzu und erklärte, dass er der Mutter des Opfers nach der Tragödie „all seine Unterstützung“ zugesagt habe.

    Der genau Ablauf der Tat ist bisher noch nicht bekannt.

  • Die „brigade d’anges gardiens“ sucht die Kontakte Covid-19-positiver Patienten

    Die „brigade d’anges gardiens“ sucht die Kontakte Covid-19-positiver Patienten

    Die von Gesundheitsminister Olivier Véran als „Schutzengelbrigaden“ bezeichneten 6.500 Agenten der Krankenkasse sind seit einem Jahr dafür verantwortlich, Covid-19-positive Personen zu finden, sie zu isolieren und Kontaktfälle zu verhindern. Ein Bericht von Franceinfo. Das System der „Kontaktsuche“ wurde in jedem Departement eingerichtet: Sieben Tage in der Woche, von 8 bis 18 Uhr, sind landesweit fast 6.500 Agenten der Caisse primaire d’Assurance maladie (CPAM) im Einsatz, darunter auch etwa zwanzig Mitarbeiter der Telefonplattform Haute-Saône. Ihre Aufgabe: Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, anzurufen, um sie zu identifizieren und Kontaktfälle zu verhindern. Das Hauptziel dieser Anrufe ist es, die Kette der Ansteckung zu unterbrechen und vor allem die Erkrankten zu beruhigen. Positiv getestete Personen müssen sich für 10 Tage isolieren. Bei Bedarf bieten ihnen die Mitarbeiter der Krankenkasse auch den Besuch einer Krankenschwester an. 35.000 Kontaktfälle allein in Ha…

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  • Obligatorische Quarantäne: Wenn Sie aus einem dieser 16 Länder nach Frankreich einreisen, müssen Sie sich einer Quarantäne unterziehen

    Obligatorische Quarantäne: Wenn Sie aus einem dieser 16 Länder nach Frankreich einreisen, müssen Sie sich einer Quarantäne unterziehen

    Die französische Regierung hat diesen Freitag, 14. Mai, die Ausweitung der obligatorischen Quarantäne auf vier neue Länder angekündigt: Kolumbien, Uruguay, Bahrain und Costa Rica. Die Maßnahme betrifft nun insgesamt 16 Länder. Ab Sonntag, 16. Mai, müssen sich Reisende aus Kolumbien, Uruguay, Bahrain oder Costa Rica bei der Ankunft in Frankreich für 10 Tage isolieren, teilte Matignon am Freitag, 14. Mai, mit. Diese neuen Länder gesellen sich zu zwölf weiteren, für die diese Maßnahmen bereits gelten. Auf der Liste standen bereits Brasilien, Argentinien, Chile, Südafrika, Indien, Bangladesch, Sri Lanka, Pakistan, Nepal, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, aber auch Guyana. „Ein erhöhtes Risiko der Übertragbarkeit“ „Während sich die Pandemie-Situation auf dem nationalen Territorium verbessert, erfordert die Ausbreitung des Virus in einigen Ländern und insbesondere die Verbreitung mehrerer Varianten, die das Risiko einer erhöhten Übertragbarkeit oder einer Resistenz gegen…

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  • Covid-19: Kommt bald ein neuer Impfstoff gegen alle Varianten?

    Covid-19: Kommt bald ein neuer Impfstoff gegen alle Varianten?

    Nach klinischen Versuchen an Affen erklären Wissenschaftler einer amerikanischen Universität, dass sie ein Verfahren gefunden haben, das vor allen Coronaviren schützt, auch vor aggressiven Varianten. Forscher der Duke University in den Vereinigten Staaten haben Arbeiten durchgeführt, die eine Schlüsselfrage im weltweiten Kampf gegen Covid 19 beantworten könnten: Sind Impfstoffe auch gegen die neuen Varianten wirksam? Wie die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte präklinische Studie zeigt, ist es diesen Wissenschaftlern gelungen, einen Impfstoff herzustellen, der erfolgreich an Mäusen und Affen getestet wurde und der zu 100% gegen die Mutationen des Coronavirus wirksam ist. Dieses „Pan-Coronavirus“ genannte Mittel, das vom Duke Human Vaccine Institute entwickelt wurde, ist nach Aussage der Wissenschaftler sehr wirksam gegen „Covid-19, seine Varianten und andere Coronaviren […] und damit auch gegen die nächsten Epidemien“. Die Stärke dieses Superimpfstoffs liegt in der Fähigkei…

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  • Entstehung von Covid-19: Wissenschaftler wollen Laborunfall nun doch nicht ausschliessen

    Entstehung von Covid-19: Wissenschaftler wollen Laborunfall nun doch nicht ausschliessen

    Zwanzig Wissenschaftler veröffentlichen einen offenen Brief, in dem sie fordern, die Hypothese eines Laborunfalls in Wuhan als Quelle der Pandemie neu zu überdenken. Der Ursprung der Covid-19-Pandemie, die Millionen von Menschen tötete, bleibt ein Rätsel. Einige Wissenschaftler allerdings greifen die Hypothese wieder auf, dass der Virus aus einem Labor stammen könnte, auch wenn diese allgemein nicht als wahrscheinlich gilt. Sie fordern eine unabhängige Analyse In einem offenen Brief, der am Donnerstag, 13. Mai, in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde, fordern 18 renommierte Biologen eine neue Untersuchung aller möglichen Ursprünge des Virus und fordern auch, dass chinesische Labore und die Behörden ihre Akten für unabhängige Analysen öffnen. „Wir müssen die Möglichkeiten der natürlichen Verbreitung in der Natur, aber auch den Ursprung im Labor solange ernst nehmen, bis wir genügend Daten haben“, schreiben die Wissenschaftler. Kritik an WHO und China Der Brief, verfasst von dem …

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  • Drogen: Bewohner des 19. Pariser Arrondissements kämpfen gegen Crack-Handel

    Drogen: Bewohner des 19. Pariser Arrondissements kämpfen gegen Crack-Handel

    Die Bewohner des 19. Pariser Arrondissements zeigten am Mittwoch, 12. Mai, ihren Unmut. Die Anwohner wollen den Crack-Konsum und Handel auf ihren Strassen nicht mehr hinnehmen und prangerten die Untätigkeit der Behörden im Kampf gegen den Drogenhandel an.

    Im Norden von Paris ist der Eole-Park ein Ort, an dem Kinderspiele und Familienspaziergänge schon lange nicht mehr stattfinden. Auf den Grasflächen dieses Parks tummeln sich täglich etwa 200 Drogenkonsumenten. Sie alle rauchen Crack, ein Kokain-Derivat, das eine starke Abhängigkeit und tiefe psychische Störungen verursacht.

    „Man will schon nicht mehr rausgehen“.
    Jedes Mal, wenn Frédéric in seinem Viertel spazieren geht, trifft er auf diese Männer und Frauen, die unter den Folgen der Drogen leiden. „Man will nicht mehr ausgehen, man denkt ’sobald ich die Treppe hinuntergehe, wird mich jemand um Geld anbetteln’“, sagt er vor der Kamera von France 3. Frédéric wohnt direkt über dem Park und findet es immer schwieriger, seinen Alltag zu bewältigen, der mehr und mehr von Geschrei und Schlägereien zwischen Drogensüchtigen geprägt wird. Um ihren Unmut zu zeigen und die Zustände anzuprangern, haben die Anwohner in dieser Woche jede Nacht mit Töpfen und Pfannen in ihren Fenstern ein Klopfkonzert veranstaltet.

  • Christi Himmelfahrt: 12 Millionen Franzosen in ganz Frankreich auf Reisen

    Christi Himmelfahrt: 12 Millionen Franzosen in ganz Frankreich auf Reisen

    Die Franzosen wollen während des Himmelfahrtswochenendes, das am Donnerstag, 13. Mai, begann, die Krise und den Lockdown vergessen. Sie genießen ihre neu gewonnene Freiheit und reisen in alle Regionen Frankreichs.

    Die Touristen sind entschlossen, das Himmelfahrtswochenende voll auszunutzen. In der Provence, in La Seyne-sur-Mer (Var), trafen Familien ein und wurden von einem Team des Senders France 3 interviewt. „Wir sind hierher gefahren, um mit den Kindern das Meer zu besuchen, es ist lange her, dass wir das Meer gesehen haben, das letzte Mal war im Oktober“, sagt ein Vater. Für Viele gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter – höchstens schlechte Kleidung. „Wir haben an alles gedacht, außer an die Anoraks“, gibt allerdings ein Mann zu.

    Volle Campingplätze am Meer und in den Bergen
    In Malo-les-Bains (Norden) ist das Wasser nur zehn Grad warm, aber es ist trotzdem schwer zu widerstehen. „Wir nutzen es aus, bald kommen die Prüfungen“, äussert ein Student. In Seignosse (Landes) werden Schnelltests auf dem Campingplatz gemacht. „Nicht schlecht“, sagt ein Urlauber. Hierher kommen Besucher aus ganz Frankreich, und der Campingplatz ist fast voll. In Bussang in den Vogesen schließlich sagt ein Campingplatz-Besitzer lächelnd, er sei „sehr zuversichtlich“ und „sehr glücklich, wieder Kunden begrüßen zu können“. Immerhin haben 12 Millionen Franzosen geplant, über das Himmelfahrtswochenende Ihren Wohnungen und Häusern zu entfliehen.

     

  • Covid-19: Impfstoff als Nasenspray

    Covid-19: Impfstoff als Nasenspray

    Eine neue Generation von Impfstoffen gegen Covid-19 könnte schon in wenigen Monaten auf dem Markt sein. In Form eines Nasensprays, wäre diese neue Art des Impfstoffs einfacher zu lagern und zu transportieren als die derzeitigen intra-muskulären Injektionsseren. In einigen Monaten soll es möglich sein, mit einem einfachen Sprühgerät gegen Covid-19 geimpft zu werden. In Lothringen arbeiten etwa zwanzig Forscher der Universität Tours und des INRAE seit letztem Sommer an der Entwicklung eines nasalen Impfstoffs, bei dem eine medizinische Lösung in jedes Nasenloch eingesprüht wird. „Es ist eine kleine Injektion, aber ohne Nadel. Bei der Injektion wird das Produkt in Form von Tröpfchen in jedes Nasenloch gesprüht, was eine Diffusion auf die gesamte Schleimhautoberfläche ermöglicht“, erklärt Mathieu Epardaud, Forscher am INRAE (dem nationalen französischen Forschungsinstitut für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt) gegenüber Franceinfo. Dieser Impfstoff, der aus Proteinen des Virus besteht, …

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  • Frankreichs erstes faltbares Haus in Blotzheim installiert

    Frankreichs erstes faltbares Haus in Blotzheim installiert

    Es ist ein neues Konzept: In der Nähe von Mulhouse, im Haut-Rhin, wird das erste faltbare Haus Frankreichs installiert. Durchschnittspreis pro Quadratmeter: 1000 Euro.

    Es ist ein ganz besonderes Haus, das Valery Meyer in Blotzheim bauen lässt. Ein 75 m² großes Falthaus, das erste seiner Art, das in Frankreich installiert wurde. Gefertigt aus Akazienholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Österreich, kann es wie ein Baukasten zusammengesetzt werden. Die Struktur besteht aus Modulen, die bereits mit ihren Dächern ausgestattet sind und ausgeklappt werden können. Es dauert weniger als einen Monat, um die verschiedenen Elemente zusammenzusetzen.

    „Die Arbeiter montieren die Module nacheinander, sie setzen das erste auf, dann setzen sie das zweite auf und fügen sie so zusammen, dass es wasserdicht ist. Ein Verfahren, das an die Häuser vergangener Zeiten erinnert, insbesondere im Elsass. „Es war ja das Prinzip der Fachwerkhäuser, bei denen man den Putz entfernen, das Fachwerk wiederverwenden und an anderer Stelle wieder aufbauen konnte“, präzisiert Valery Meyer, der in wenigen Tagen sein neues Domizil beziehen wird.

    1000 Euro pro Quadratmeter
    Das Haus ruht auf riesigen, in den Boden geschraubten Pfählen. Eine ökologischere Lösung als der Einbau einer Betonplatte. Das Konzept stammt von einem italienischen Architekten. Er stellte sich Häuser vor, die im Bedarfsfall, zum Beispiel nach einem Erdbeben, zusammengeklappt werden können. Die Idee wurde von einem auf Holz spezialisierten Bauunternehmen aufgegriffen.

    Dies ist das erste Haus, das die Firma in Frankreich gebaut hat. Ein umweltbewusstes und wirtschaftliches Haus, das schon jetzt potenzielle Kunden anzieht. Einige von ihnen lassen sich vom Preis verführen, den sie für sehr attraktiv halten: „Wir liegen bei 1000 Euro pro Quadratmeter, das gibt es woanders nicht“, erklärt der Bauleiter.

  • Das Zentrum von Paris könnte bis 2022 annähernd autofrei sein

    Das Zentrum von Paris könnte bis 2022 annähernd autofrei sein

    Als Teil ihrer Strategie zur Reduzierung des Verkehrs in der französischen Hauptstadt hat die Pariser Stadtverwaltung Pläne zur Einführung einer „verkehrsarmen Zone“ im Stadtzentrum bis 2022 angekündigt. Eine Umfrage unter den Anwohnern wurde am Mittwoch gestartet.

    Die Pariser Stadtverwaltung startet eine Umfrage unter den Einwohnern über die Einführung einer verkehrsarmen Zone im Stadtzentrum – eine Maßnahme, die bereits in anderen französischen Städten wie Lille und Nantes existiert.

    Ziel ist es, den Verkehr in einem Gebiet, das die vier zentralen Arrondissements der Stadt und einen Teil des 5., 6. und 7. Arrondissements umfasst, bis 2022 drastisch zu reduzieren.

    Das würde bedeuten, dass nur noch „Anwohner, Busse, Taxis, aber auch Handwerker, Gewerbetreibende und Lieferwagen in dieser Zone verkehren dürfen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister von Paris, David Belliard, der Zeitung Le Parisien. Die genauen Details, wer in die verkehrsberuhigte Zone einfahren darf, müssen jedoch noch im Rahmen der Umfrage festgelegt werden. Die Pariser können daran teilnehmen, indem sie einen Fragebogen auf der Website der Stadt beantworten.

    Ziel ist es, „Fußgängern und Radfahrern Vorrang und Sicherheit zu geben, die Umweltverschmutzung und den Lärm zu reduzieren“, sagte Belliard und fügte hinzu, dass die Reduzierung des Verkehrs auf der Rue de Rivoli, einer der wichtigsten Pariser Geschäftsstraßen, die bereits in eine mehrspurige Fahrradstrasse verwandelt wurde, „zu einer Reduzierung von 2,2 Dezibel geführt hat.“

    Die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone passt in die Strategie von Bürgermeisterin Anne Hidalgo, die Luftverschmutzung zu reduzieren und Paris zu einer führenden Fahrradhauptstadt zu machen. Sie steht auch im Einklang mit den Bemühungen, den Autoverkehr rund um Schulen zu reduzieren.

    Als der erste dreimonatige Coronavirus-Lockdown vor einem Jahr endete, richtete die Stadt Paris 50 Kilometer Coronapistes (Coronavirus-Fahrradspuren) ein. Die Maßnahme war zunächst als vorübergehend angekündigt, aber Bürgermeisterin Anne Hidalgo gab später an, die Fahrradwege ab Herbst dauerhaft einzurichten.