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  • Kartenzahlung: Warnung vor zunehmendem Betrug

    Kartenzahlung: Warnung vor zunehmendem Betrug

    Der jüngste Bericht der Beobachtungsstelle für die Sicherheit von Zahlungsmitteln der Banque de France zeigt, dass der Betrug mit Bankkarten in Frankreich weiterhin sehr hoch ist.

    Eine der Folgen der Covid-19-Gesundheitskrise war zweifellos die stärkere Verwendung von Bankkarten. Die Franzosen haben ihre Karten benutzt, sei es, um online zu bezahlen, oder um in den Geschäften kontaktlos zu bezahlen. Der Höchstbetrag für die kontaktlose Zahlung wurde von 30 auf 50 Euro angehoben.

    Frankreich auf Platz 2 der europäischen Länder mit dem höchsten Betrugsrisiko
    Obwohl die Nutzung des Plastikgeldes im Jahr 2020 leicht zurückging (-4,3% des Volumens im Vergleich zu 2019), was auf den Rückgang der Zahlungen in lokalen Geschäften (-8,7% der Anzahl der Transaktionen) aufgrund von Ladenschließungen und Lockdowns zurückzuführen ist, stieg der Anteil der kontaktlos gezahlten Beträge von 9% im Jahr 2019 auf 19% im Jahr 2020, so der Jahresbericht der Beobachtungsstelle für die Sicherheit von Zahlungsmethoden der Banque de France. „Kontaktlose Zahlungen stellen somit 5,1 Milliarden Transaktionen im Jahr 2020 dar (d.h. +37% im Vergleich zu 2019) mit einem Gesamtbetrag von 79,7 Milliarden Euro“, heißt es in dem Bericht. Auch die Internet-Zahlungen haben logischerweise einen Boom erlebt: +13,2% bei der Zahl der Transaktionen und +9,3% beim Gesamtwert der Zahlungen.

    Die stärkere Verwendung von Bankkarten geht leider mit einer Zunahme von Betrug und Abzocke einher. Laut einer Studie von Merchant Machine, einer britischen Website für Bankenvergleiche, steht Frankreich in Europa an zweiter Stelle, hinter Irland und vor dem Vereinigten Königreich, was Bankkartenbetrug angeht. Der französische Betrugsrisikoindex liegt bei 7,36 mit einem Betrugswert von 6.716 € pro 1.000 Einwohner, so die Website.

    Ein Euro Betrug für jede 1.470 € an Transaktionen
    „Der Betrug bei Bezahl- und Abhebungsvorgängen, die in Frankreich und im Ausland mit französischen Karten durchgeführt werden, hat 2020 sehr leicht zugenommen (+0,6 % im Vergleich zu 2019). Dies entspricht 473 Millionen Euro bei einem Gesamtbetrag der Transaktionen von 694 Milliarden Euro. Die Betrugsrate bei französischen Zahlungskarten liegt bei 0,068%, verglichen mit 0,064% im Jahr 2019, was einem Euro Betrug pro 1.470 Euro Transaktionen entspricht“, so die Beobachtungsstelle, die darauf hinweist, dass „die Zahl der französischen Karten, für die im Jahr 2020 mindestens eine betrügerische Transaktion registriert wurde, liegt bei 1,4 Millionen, das sind 2,2% mehr als 2019“.

    Allerdings – und das ist die gute Nachricht – geht dieser Anstieg nicht mit einem Anstieg des durchschnittlichen Betrugsbetrags einher, dieser sank auf 63 Euro, verglichen mit 65 Euro im Jahr 2019.

    Erhöhte Sicherheit
    Der Grund: die Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen für Kartenzahlungen, insbesondere im Internet, wo der Kauf durch einen per SMS empfangenen Code (3DSecure-Verfahren) oder immer häufiger durch biometrische Authentifizierung der auf dem Smartphone installierten Bankanwendung (3D Secure 2.0), die einen Fingerabdruck oder eine Gesichtserkennung verwendet, bestätigt werden muss.

    Was die Betrugsmethoden betrifft, so sind sie nach wie vor klassisch: die Aneignung von Kartennummern für Fernzahlungen, die Verwendung verlorener oder gestohlener Karten, aber auch Phishing-Angriffe, mit denen Betrüger Kartennummern erlangen, indem sie ihre Opfer täuschen.

  • Covid-19 im Südwesten: 803 Patienten im Krankenhaus und immer jüngere Patienten auf der Intensivstation

    Covid-19 im Südwesten: 803 Patienten im Krankenhaus und immer jüngere Patienten auf der Intensivstation

    Die Zahl der Covid-19-Patienten in einer Intensivstation steigt in Okzitanien weiter an, so die am Dienstag von der lokalen Gesundheitsbehörde ARS veröffentlichten Zahlen. 803 Patienten befinden sich in einem Krankenhaus, davon 170 auf der Intensivstation und in der Intensivpflege.

    Am Dienstag zeigt die Auswertung der regionalen Gesundheitsbehörde ohne große Überraschung einen starken und schnellen Anstieg der Zahl der positiven Covid-19-Fälle. Alle Indikatoren entwickeln sich in der Region Okzitanien mit einer durchschnittlichen Inzidenzrate von über 420 pro 100.000 Einwohner weiterhin sehr stark nach oben. In der Region wurden seit Dienstag letzter Woche täglich durchschnittlich 3.590 positive Fälle an die Krankenkassen gemeldet.

    Dies hat zur Folge, dass auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen und in der Intensivpflege sehr schnell zunimmt. Die Belegungsrate der Intensivstationen liegt inzwischen bei 85%.

    Der Druck auf die Krankenhäuser im Südwesten Frankreichs steigt wieder stark an.

    Immer mehr junge Patienten und schwangere Frauen
    Die Patienten, die in den Intensivstationen aufgenommen werden, werden immer jünger – ein großer Teil ist unter 60 Jahre alt, nicht oder nur teilweise geimpft. Schwangere Frauen, die besonders infektionsgefährdet sind, werden ebenfalls immer häufiger auf eine Intensivstation aufgenommen.

    Die ARS weist daher darauf hin, dass schwangere Frauen ab dem ersten Trimester gegen Covid-19 geimpft werden sollten, insbesondere wenn sie Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck oder Diabetes aufweisen.

    Die regionale Gesundheitsbehörde appelliert mehr denn je an die Frauen, sich impfen zu lassen und Barrieremaßnahmen einzuhalten, um die vierte Welle von Covid-19 einzudämmen. Eine Welle, die aufgrund der extremen Ansteckungsgefahr der Delta-Variante schwerwiegender werden könnte als die vorherigen.

  • Covid-19: Wird es auch in Frankreich bald Auffrischungsimpfungen geben?

    Covid-19: Wird es auch in Frankreich bald Auffrischungsimpfungen geben?

    In Israel hat die Auffrischungskampagne der Covid-19-Impfung bereits begonnen. In Frankreich sollen ältere Menschen ab September eine dritte Dosis erhalten können. Aber wird dieser Booster bald auch für die gesamte Bevölkerung notwendig werden? Der israelische Präsident erhielt am Freitag, dem 30. Juli, seine dritte Dosis des Covid-19-Impfstoffs, und das Land hat seine Auffrischungskampagne für ältere Menschen gestartet. In Frankreich können vorerst nur immungeschwächte Personen eine dritte Dosis erhalten, z. B. Transplantierte oder Krebskranke. Im September wird Frankreich außerdem eine Auffrischungskampagne für diejenigen starten, die im Januar geimpft wurden. Beim derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse empfiehlt die französische Gesundheitsbehörde keine dritte Dosis für die Gesamtbevölkerung, aber Studien sind im Gange. „Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt sehen, ob es notwendig ist, eine Auffrischung durch eine dritte Dosis in Betracht zu ziehen, wenn beispielswei…

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  • Covid-19: Notfallplan für die korsischen Krankenhäuser

    Covid-19: Notfallplan für die korsischen Krankenhäuser

    Der Ausbruch der Delta-Variante ist in touristischen Gebieten wie Korsika besonders stark. Die regionale Gesundheitsbehörde Korsikas (ARS) hat am Dienstag, dem 3. August, aufgrund der Verschlechterung der Gesundheitssituation auf der Insel einen Notfallplan für die gesamte Region gestartet, wie franceinfo gemeldet hat. Der „weiße Plan“ wird mindestens vier Wochen dauern und insbesondere den Rückruf von beurlaubten Krankenschwestern und -pflegern, die verlegung von Operationen und anderen nicht lebenswichtigen Behandlungen und weitere Maßnahmen ermöglichen. Krankenhausaufenthalte steigen deutlich anDie ARS versichert jedoch, dass die Verschiebungen „in kollegialer Weise von der medizinischen Gemeinschaft“ entschieden werden und dass sie „von einer Nutzen-Risiko-Analyse entsprechend der Situation des Patienten begleitet werden, um einen kurzfristigen Verlust von Heilungschancen zu vermeiden“. Die regionale Gesundheitsbehörde begründet ihre Entscheidung mit der „Verschärfung der Auswirku…

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  • Covid-19: Impfung für Flüchtlinge und Asylbewerber

    Covid-19: Impfung für Flüchtlinge und Asylbewerber

    Marlène Schiappa möchte die Impfkampagne „für Menschen, die in Gastarbeiterunterkünften und im nationalen Aufnahmesystem für Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht sind“, beschleunigen. Ziel: Impfung von 100% der Asylbewerber und Flüchtlinge in prekären Situationen bis Ende August. Marlène Schiappa, Delegierte des Innenministers, zuständig für Staatsbürgerschaft, hat die Präfekten und Generaldirektoren der regionalen Gesundheitsagenturen aufgefordert, die Impfkampagne „für die in den Wanderarbeiterheimen und im nationalen Aufnahmesystem für Asylbewerber und Flüchtlinge untergebrachten Personen“ zu beschleunigen, teilte das Ministerium am Dienstag in einer Erklärung mit. „Auch wenn die jüngsten Daten einen allgemeinen Anstieg der Impfungen belegen, ist die Durchimpfungsrate bei den Bewohnern dieser Einrichtungen weniger gut als in der Allgemeinbevölkerung, was auf spezifische Hindernisse zurückzuführen ist, wie die Sprachbarriere oder das Fehlen von Computern in den Wohnheimen und Z…

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  • Präfektur des Hérault verbietet nächtliche Versammlungen von mehr als 10 Personen am Strand

    Präfektur des Hérault verbietet nächtliche Versammlungen von mehr als 10 Personen am Strand

    Die Präfektur Hérault hat nächtliche Versammlungen von mehr als 10 Personen an den Stränden verboten. Die Gesundheitssituation im Departement Hérault verschlechtert sich mit einer Inzidenzrate von 612 positiven Fällen pro 100.000 Einwohner, gegenüber 470,8 am 26. Juli. An der Küste des Hérault gibt es keine nächtlichen Strandpartys mit mehr als 10 Personen mehr… Von diesem Dienstagabend an muss sich die Partygänger um Mitternacht ins Bett, und zwar für die nächsten 15 Tage! Nach Rücksprache mit den Bürgermeistern der betroffenen Küstenstädte hat der Präfekt des Hérault verfügt, dass ab Dienstag, dem 3. August, alle nächtlichen Versammlungen von mehr als 10 Personen an den Stränden des Hérault von Mitternacht bis 6 Uhr morgens verboten sind. Zugelassene Veranstaltungen ausgenommen. Die Präfektur erklärt, dass sich die Gesundheitslage im Departement Hérault weiter verschlechtert. Am Montag, dem 2. August, lag die Zahl der positiven Fälle bei 612 pro 100.000 Einwohner, während es vor ei…

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  • Pflichtimpfung im Gesundheitswesen: Gewerkschaften kündigen unbefristete Streiks in mehreren französischen Städten an

    Pflichtimpfung im Gesundheitswesen: Gewerkschaften kündigen unbefristete Streiks in mehreren französischen Städten an

    Während einige Krankenhausgewerkschaften einen unbefristeten Streik in Marseille, Lyon und Bastia angekündigt haben, ruft die Gewerkschaft SUD Santé Sociaux zu einem landesweiten Streik auf. Sie protestieren gegen den Gesetzesentwurf, der eine Pflichtimpfung für Beschäftigte im Gesundheitswesen vorsieht. Der Protest organisiert sich. Die Gewerkschaft SUD Santé Sociaux ruft zu einem unbefristeten landesweiten Streik auf, und in Marseille, Lyon und Bastia haben mehrere Krankenhausgewerkschaften Streikankündigungen eingereicht. Sie wollen gegen die Impfpflicht protestieren, die bis zum 15. September durch den Gesetzentwurf, der auch die Verlängerung des Gesundheitspasses vorsieht, eingeführt wird. Der Text sieht vor, dass nach diesem Datum nur noch geimpftes Gesundheitspersonal arbeiten darf. „Wir sind nicht gegen die Impfung, aber sie muss eine freie Entscheidung bleiben“, erklärte Jean-Marc Devauchelle, Generalsekretär des Verbandes SUD santé sociaux, in Le Figaro. In Marseille haben Su…

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  • Video von Emmanuel Macron: Die Marke seines schwarzen T-Shirts fasziniert das Internet

    Video von Emmanuel Macron: Die Marke seines schwarzen T-Shirts fasziniert das Internet

    Emmanuel Macron lud am Montag auf TikTok und Instagram die Franzosen ein, ihm Fragen zum Covid-19-Impfstoff zu stellen. Viele Internetnutzer aber interessierten sich eher für die Marke seines T-Shirts. Vergessen Sie die Anzüge und Krawatten und den feierlichen Rahmen des Elysée-Palastes. In einem T-Shirt, vor einer französischen Flagge, gefilmt in einem Selfie während seines Urlaubs aus dem Fort von Brégançon, ergriff Emmanuel Macron das Wort, um sich an die Franzosen zu wenden. Er versprach, Fragen zum Covid-19-Impfstoff zu beantworten, um zögernde Menschen zur Impfung zu bewegen. Das Staatsoberhaupt veröffentlichte bereits am Montagnachmittag seine erste Antwort auf Video. Im Laufe des Tages aber fragten viele Internetnutzer auf Twitter nach dem mysteriösen Logo, das auf dem schwarzen T-Shirt von Emmanuel Macron erscheint. Eine Marke, die der breiten Öffentlichkeit offenbar unbekannt ist.

    https://twitter.com/Poulin2012/sta…

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  • Covid-19: Angesichts einer „katastrophalen Situation“ nun auch Guadeloupe im Lockdown

    Covid-19: Angesichts einer „katastrophalen Situation“ nun auch Guadeloupe im Lockdown

    Nachdem die Grenze von 3.000 Fällen von Covid-19-Ansteckungen pro Woche überschritten wurde, geht auch Guadeloupe nach dem Vorbild des benachbarten Martinique ab Mittwoch wieder für mindestens drei Wochen in den Lockdown. Guadeloupe, das mit einer „katastrophalen Situation“ in Bezug auf die Covid-19-Epidemie konfrontiert ist, wird ab Mittwoch, 20.00 Uhr, für einen Zeitraum von mindestens drei Wochen wieder in den Lockdown gehen, kündigte der Präfekt Alexandre Rochatte am Montag an. Die Karibikinsel folgt dem benachbarten Martinique, das seit Freitagabend ebenfalls für drei Wochen wieder im Lockdown ist. „Wir befinden uns in einer katastrophalen Situation, wir haben 3.000 Fälle pro Woche überschritten“, warnte Valerie Denux, Generaldirektorin der regionalen Gesundheitsbehörde (ARS) von Guadeloupe, während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präfekten. Ab Mittwochabend wird die Ausgangssperre „auf 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens vorverlegt“, und tagsüber wird es „Reisebeschränkungen…

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  • Covid-19: 700 Krankenhauseinweisungen am Montag – höchste Zahl in 24 Stunden seit Mai

    Covid-19: 700 Krankenhauseinweisungen am Montag – höchste Zahl in 24 Stunden seit Mai

    Am Montag befanden sich 1.232 Patienten in ernstem Zustand auf einer Intensivstation. Vor sieben Tagen waren es noch 872 Patienten. In den letzten 24 Stunden wurden etwa 700 Patienten neu ins Krankenhaus eingeliefert. Frankreich ist mit einem deutlichen Anstieg der Delta-Variante konfrontiert und die Situation verschlechtert sich weiter. Mitten in den Sommerferien melden die Gesundheitsbehörden, dass am Montag 7.840 Patienten mit einer Covid-Infektion in einem Krankenhaus liegen, gegenüber 7.821 am Sonntag und 7.137 am Montag, dem 26. Juli. In den letzten 24 Stunden wurden 688 Neuzugänge verzeichnet, am Sonntag waren es 312. Seit Mai gab es nicht mehr so viele Krankenhaus-Einweisungen an einem einzigen Tag. 51 Patienten starben im Krankenhaus Santé publique France meldet 5.184 neue Coronavirus-Infektionen in den letzten 24 Stunden, eine Zahl, die im Vergleich zur Vorwoche (5.307 Fälle am 26. Juli) leicht rückläufig ist. Die Zahlen vom Montag sind wegen der Schließung der Labors am Sonn…

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