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  • Neue Variante in Forcalquier / Südfrankreich: B.1.640.2 hat bereits zwölf Menschen infiziert

    Neue Variante in Forcalquier / Südfrankreich: B.1.640.2 hat bereits zwölf Menschen infiziert

    Eine neue Variante von Covid-19 wurde von der Universitätsklinik Marseille entdeckt. Einige Fälle wurden in der Gegend von Forcalquier in den Alpes de Haute-Provence bekannt. Es ist allerdings noch zu früh, um näheres über die Gefährlichkeit dieser Variante zu kennen.

    Könnte bald eine neue Variante die Nachfolge von Omikron antreten? Es ist ganz natürlich, dass sich Viren weiterentwickeln und Varianten entwickeln, nun wurde eine neue Variante in Südfrankreich identifiziert.

    Eine Variante mit 46 Mutationen
    Forscher der Universitätsklinik Marseille identifizierten am 9. Dezember 2021 eine Variante, die 46 Mutationen und 37 Deletionen trägt, davon 23 allein im Spike-Protein. Zum Vergleich: Omikron umfasst rund 50 Mutationen, davon 32 im Spike-Protein, das als Schlüssel für den Eintritt des Virus in den Körper fungiert. Bisher sind nur wenige Daten über die neue Variante verfügbar.

    Lesen Sie dazu auch: Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt

    Die neue Variante wurde bei einer kleinen Gruppe von zwölf Kranken in Forcalquier in den Alpes de Haute-Provence festgestellt. Es handelt sich um eine Unterlinie der Variante B.1.640, die erstmals Ende September in der Republik Kongo nachgewiesen wurde. Einer der Patienten aus Forcalquier hatte sich in Kamerun aufgehalten, bestätigt Prof. Colson vom IUH Marseille gegenüber France 3 Méditerranée.

    Die Weltgesundheitsorganisation hat die afrikanische Variante am 22. November 2021 als „überwachte Variante“ eingestuft. Am 27. Dezember waren laut Santé publique France 188 Fälle in der Region Hauts-de-France, 171 in der Region Île-de-France und 146 in der Normandie registriert.

    Die Forscher aus Marseille nannten diese neue Variante B.1.640.2 und veröffentlichten eine vorläufige Studie. Der amerikanische Virologe Tom Peacock beruhigt und erinnert auf Twitter daran, dass die neue Variante B.1.640.2 älter als Omikron ist und noch viel, viel weniger verbreitet zu sein scheint. Wahrscheinlich also ist sie weitaus weniger ansteckend.

    Es ist noch viel zu früh, um die Gefährlichkeit der Variante B.1.640.2 einschätzen zu können. Derzeit werden epidemiologische Untersuchungen und In-vitro-Studien durchgeführt. Es ist zu diesem Zeitpunkt unmöglich zu sagen, ob sich diese Variante eines Tages so stark wie Delta oder Omicron ausbreiten wird oder ob sie in Südfrankreich lokalisiert bleibt. Auch lässt sich noch nicht sagen, ob die derzeitigen Impfstoffe auch gegen diese Variante wirksam sind.

  • Die exzentrischen Bogdanoff-Zwillinge sterben innerhalb einer Woche an Covid

    Die exzentrischen Bogdanoff-Zwillinge sterben innerhalb einer Woche an Covid

    Covid-19 hat nun auch den Bogdanoff-Zwillingen das Leben gekostet. Die Bogdanoffs waren in den 1980er Jahren als beliebte Fernseh-Moderatoren berühmt. Die nicht geimpften Zwillingsbrüder und französischen Fernsehstars, die in den 1980er Jahren durch eine Wissenschaftssendung bekannt wurden, sind innerhalb einer Woche an Covid-19 gestorben, wie ihre Familien bestätigten. Der Tod von Igor Bogdanoff, 72, wurde am Montagabend von seinem Agenten bekannt gegeben. Igor starb nur sechs Tage nach seinem Bruder Grichka Bogdanoff in einem Pariser Krankenhaus, ebenfalls an Covid-19. Die schillernden Zwillinge waren in Frankreich bekannt und beliebt und behaupteten sogar, an der Schaffung von Bitcoin beteiligt gewesen zu sein. „Wir waren schon sehr früh an der Entstehung der Kryptowährung beteiligt“, sagte Grichka im Juni in der französischen Fernsehsendung Non-Stop People, wobei sich ihre Behauptung vor allem auf ihre Nähe und Freundschaft zu den japanischen Mathematikern hinter Bitcoin stützte. I…

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  • Wurde die Rallye-Dakar 2022 das Ziel eines Terroranschlags?

    Wurde die Rallye-Dakar 2022 das Ziel eines Terroranschlags?

    Eine Explosion unbekannter Ursache zerstörte am Donnerstag, dem 30. Dezember, eines der Rallyefahrzeuge und verletzte einen französischen Fahrer schwer. Derzeit wird keine Spur ausgeschlossen, aber Angehörige des Opfers sind davon überzeugt, dass es sich um einen Anschlag handelt.

    „Das war kein Unfall, sondern tatsächlich ein Bombenattentat.“ Diese Worte stammen von Mayeul Barbet, einem Mitglied des Rennstalls Sodicars Racing aus Gironde. Er sollte der Beifahrer von Philipe Boutron sein, einem französischen Fahrer, der an der 44. Rallye Dakar in Saudi-Arabien teilnahm, der neunten in seiner Karriere.

    Doch das Abenteuer endete bereits am Donnerstag, dem 30. Dezember, zwei Tage vor dem Start, als Philippe Boutron und fünf Mitglieder seines Teams Opfer einer Explosion wurden. An diesem Morgen verließen sie ihr Hotel und nahmen in einem Begleitfahrzeug der Rallye Dakar Platz. Nach nur wenigen hundert Metern, explodiert das Fahrzeug.

    „Wir haben große Angst, dass die Ärzte gezwungen sein werden, ihm beide Beine zu amputieren.“
    Fünf Passagiere bleiben körperlich unversehrt, aber Philippe Boutron wird schwer verletzt. Und zwar an den Beinen. Seine Angehörigen erklärten in der Zeitung Le Parisien – Aujourd’hui en France: „Es geht ihm überhaupt nicht gut. Er wurde nicht einfach nur an der Wade verletzt, wie anfangs behauptet wurde. Er hat schwere Verbrennungen und Zerfetzungen an den unteren Gliedmaßen erlitten. Wir haben große Angst, dass die Ärzte gezwungen sein werden, ihm beide Beine zu amputieren „.

    Philippe Boutron (61), der zunächst im Krankenhaus von Jeddah notoperiert worden war, wurde am Montag, dem 3. Januar, nach Frankreich zurückgebracht. Er befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in Clamart (Hauts-de-Seine), wo er in ein künstliches Koma versetzt wurde.

    Hat die Explosion einen terroristischen Hintergrund? Handelt es sich um einen Anschlag? Laut mehreren Angehörigen gibt es keinen Zweifel: Ja. Am Sonntag, den 2. Januar, berichtete Joël Pally, einer der Überlebenden, über seine Erlebnisse. Am Dienstag nun sagt auch Copilot Mayeul Barbet in Le Parisien: „Es war kein Unfall, sondern tatsächlich ein Bombenattentat!“.

    Marie-France Estenace, die Pressesprecherin von Philippe Boutron, erklärt: „Die Explosion ereignete sich nicht im Bereich des Motors, wie die saudischen Behörden zu suggerieren versuchen, sondern unter dem Fahrzeug. Was kann eine Explosion unter einem Fahrzeug erzeugen, wenn nicht ein Sprengsatz? Die Bombe, denn man muss die Dinge beim Namen nennen, wurde unter dem Längsträger platziert, mit anderen Worten unter einem Teil, das unter den Pedalen des Fahrers angebracht war, was erklärt, warum Philippe der einzige Verletzte blieb“.

    Aber warum sollte ausgerechnet der Rennstall Sodicars Racing das Ziel eines Anschlags geworden sein? Diese Frage kann derzeit niemand beantworten.

    Unmittelbar nach Bekanntwerden der Explosion am Samstag, dem 1. Januar, sprachen die saudi-arabischen Behörden von einem „Unfall“ und schlossen jegliche kriminelle Handlung aus. Der Chef der Rallye-Dakar, David Castéra, erklärte, dass eine Untersuchung im Gange sei und dass keine Spur ausgeschlossen werde, auch nicht die eines „böswilligen Akts“. Das französische Aussenministerium reagierte am Sonntag, 2. Januar, und rief die französischen Bürger angesichts der terroristischen Gefahr in Saudi-Arabien zur Wachsamkeit auf.

    Die Organisation der Rallye Dakar hat die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt und ruft die Teilnehmer dazu auf, „ihre Wachsamkeit zu verdoppeln“.

  • Covid-19: Warum den Krankenhäusern eine Überlastung droht

    Covid-19: Warum den Krankenhäusern eine Überlastung droht

    Nach den Feiertagen waren die Krankenhäuser am Montag zu 70% ausgelastet, wobei die Intensivbetten hauptsächlich von Patienten mit der Delta-Variante belegt waren. Sowohl das Pflegepersonal als auch der Gesundheitsminister machen sich vor allem Sorgen um das kommende Wochenende, wenn vermutlich die ersten schweren Fälle von Omikron in den Krankenhäusern auftauchen werden. 1.518 Covid-Fälle pro 100.000 Einwohner in Frankreich in den letzten sieben Tagen, mit einer Positivrate von 14%! Experten blicken mit grosser Besorgnis auf diese Zahlen. Immerhin bedeuten diese, dass zur Zeit 1,5% der Bevölkerung infiziert sind und die Epidemie mit rasender Geschwindigkeit zirkuliert. In Paris stieg die Inzidenzrate sogar auf 2.646 Fälle pro 100.000 Einwohner! Wie Olivier Véran befürchten auch Epidemiologen einen schwierigen Januar in den Krankenhäusern. Doch während der Gesundheitsminister sich vor allem über die „Gefahr der Überfüllung der herkömmlichen Krankenhausbetten“ sorgt, weil „Omikron wenig…

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  • Umwelt: Sind Gas und Atomkraft wirklich grüne Energien?

    Umwelt: Sind Gas und Atomkraft wirklich grüne Energien?

    Brüssel plant, Gas und Atomenergie mit dem Label „grüne Energie“ zu versehen, was Investitionen in diese Energien fördern und die schnellere Erreichung der CO2-Neutralität ermöglichen könnte.

    Sind Gas- und Atomkraftwerke gut für das Klima? Das ist eine sehr umstrittene Entscheidung, die die Europäische Kommission nun zur Abstimmung stellen will. Die Kommission schlägt vor, Gas- und Atomkraftwerke als Energieträger einzustufen, die zum Klimaschutz beitragen, eine Position, die von Frankreich vertreten wird. Pascal Canfin, Vorsitzender des Umweltausschusses im Europäischen Parlament, sagte: „Wir brauchen alle kohlenstofffreien Energien, um die globale Erwärmung zu bekämpfen“.

    Anti-Atomkraft-Länder lehnen sich gegen den Vorschlag auf.
    Mithilfe dieses Labels würden Investoren ermutigt, ihr Geld in Gas und Atomkraft zu investieren. Doch einige Anti-Atomkraft-Länder wie Deutschland, Österreich und Luxemburg kritisieren den Vorschlag Brüssels als „Provokation“. „Wir können nicht sagen, dass Atomkraft eine nachhaltige Energie ist. Wir sollten kein Geld für neue nukleare Verrücktheiten investieren“, stellt der Europaabgeordnete Damien Carème fest. Um die Maßnahme zu stoppen, müssten sich 20 EU-Mitgliedsländer dagegen aussprechen.

  • In Lyon vermarktet ein englischer Chefkoch eine 100% vegane Foie Gras

    In Lyon vermarktet ein englischer Chefkoch eine 100% vegane Foie Gras

    Während der Feiertage zum Jahresende rückte die Polemik zwischen Befürwortern und Gegnern der traditionellen Foie Gras wieder in den Fordergrund. Jetzt kam ein englischer Koch auf die Idee, ein Rezept zu kreieren, das ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten besteht. Toby Hunt ist ein Eventkoch, der …

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  • Omikron könnte durch eine Übertragung zwischen Mensch und Maus entstanden sein

    Omikron könnte durch eine Übertragung zwischen Mensch und Maus entstanden sein

    Laut einer Studie des Instituts für Genetik und Entwicklungsbiologie, der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Chinesischen Gesellschaft für Genetik könnte die Omikron-Variante durch einen Übersprung zwischen Mensch und Maus entstanden sein. In den letzten sieben Tagen wurden in Frankreich 1.518 Covid-Fälle pro 100.000 Einwohner registriert. Alle 24 Stunden steigt die Inzidenzrate und bricht alle Rekorde. Die Omikron-Welle schwappt über die Welt. Während das Pflegepersonal wie auch der Gesundheitsminister vor allem um das kommende Wochenende besorgt sind, an dem möglicherweise die ersten schweren Fälle von Omikron in den Krankenhäusern auftauchen könnten, erfährt man jetzt mehr über die Ursprünge dieser Variante. Angeblich stehen sich mehrere Thesen zum Ursprung der Omikron-Variante gegenüber, die in jedem Fall keine Weiterentwicklung der Alpha- oder Delta-Variante ist. Laut dem Magazin Science besagt eine erste Theorie, dass die Omikron-Variante von einer immungeschwächten…

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  • Impfpass: Was passiert nach der Unterbrechung der Beratungen in der Nationalversammlung?

    Impfpass: Was passiert nach der Unterbrechung der Beratungen in der Nationalversammlung?

    Die Prüfung des Gesetzentwurfs zur Umwandlung des Gesundheitspasses in einen Impfpass in der Nationalversammlung wurde in der Nacht von Montag, dem 3. Januar, auf Dienstag, 4. Januar, überraschend ausgesetzt. Der Senat sollte das Gesetz eigentlich am 5. Januar verabschieden, damit es am 15. Januar in Kraft treten kann. Eine Mehrheit der anwesenden Abgeordneten stimmte am Montag, 3. Januar, gegen die von Gesundheitsminister Olivier Véran beantragte Fortsetzung der Debatten nach Mitternacht im Rahmen der Prüfung des Gesetzentwurfs, der den Gesundheitspass in einen Impfpass umwandeln soll. Eine äußerst seltene Entscheidung, die nach teilweise hitzigen Debatten getroffen wurde, insbesondere über die Frage des Impfpasses für Minderjährige ab 12 Jahren oder auch über die Einschränkungen, die für nicht geimpfte Jugendliche gelten können, berichtet die Zeitung Le Parisien. Ursprünglich sollte der Gesetzentwurf am Montag, dem 3. Januar, in der Nationalversammlung diskutiert werden, bevor er am…

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  • Prüfung des Impfpasses im Parlament ausgesetzt: Gabriel Attal spricht von „Unverantwortlichkeit“

    Prüfung des Impfpasses im Parlament ausgesetzt: Gabriel Attal spricht von „Unverantwortlichkeit“

    Laut dem Regierungssprecher ist die Entscheidung, die Debatten zu unterbrechen, „ein klarer Wille zur Obstruktion“, der „eine kleine Auswirkung auf den Zeitplan“ haben wird. „Wir haben gestern Abend gesehen, wie sich unter den Abgeordneten von La France insoumise, des Rassemblement National und den Abgeordneten von Les Républicains eine Art Freundschaftskreis der Verantwortungslosigkeit gebildet hat“, beklagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag, dem 4. Januar, auf France Inter, nachdem die Prüfung des Gesetzentwurfs zum Impfpass in der Nacht von Montag auf Dienstag um Mitternacht ausgesetzt worden war. Er verurteilte die Vertagung als „Verfahrensstreich, um den Zeitplan für die Verabschiedung des Impfpasses entgleisen zu lassen“, „einen politischen Coup“ und „einen offensichtlichen Willen zur Obstruktion“ und weigerte sich, eine Verantwortung der Regierungsmehrheit anzuerkennen, obwohl die Abgeordneten der Mehrheit nicht zahlreich genug erschienen waren, um über den Text abzu…

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  • Impfpass: Überraschende Unterbrechung der Debatte in der Nationalversammlung

    Impfpass: Überraschende Unterbrechung der Debatte in der Nationalversammlung

    Der Senat sollte den Text eigentlich ab Mittwoch prüfen und der Impfpass soll ab dem 15. Januar in Kraft treten. Die Nacht sollte für die Abgeordneten eigentlich sehr lang werden, doch sie wurde kürzer als gedacht. Trotz der Bitte des Gesundheitsministers Olivier Véran, die Sitzung in der Nacht von Montag, dem 3. Januar, auf Dienstag, den 4. Januar, über Mitternacht hinaus zu verlängern, um die Prüfung des Gesetzentwurfs zur Umwandlung des Gesundheitspasses in einen Impfpass zu Ende zu führen, wurden die Debatten nach einer Abstimmung per Handzeichen unterbrochen. „Bei diesem Tempo müssen wir morgen ohne Unterbrechung bis 18 Uhr tagen“, warnte die Vizepräsidentin der Nationalversammlung, Annie Genevard. Lesen Sie auch: Covid-19: Gesetzentwurf zum Impfpass kommt in die Nationalversammlung „Es gibt noch 582 Änderungsanträge (…). Wenn wir so weitermachen (…), weiß ich nicht einmal, ob wir morgen früh um 9 Uhr fertig sind“, sagte der Abgeordnete Ugo Bernalicis (La France insoumise). E…

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