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  • Aussenministerium: Franzosen sollen Russland baldmöglichst verlassen

    Aussenministerium: Franzosen sollen Russland baldmöglichst verlassen

    Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise und den damit verbundenen Sanktionen rät das französische Aussenministerium allen französischen Bürgern, Russland baldmöglichst zu verlassen. Dies ist der auf der Webseite des Aussenministeriums veröffentlichte Hinweis (27.02.2022): „Vor dem Hintergrund der Spannungen, die sich aus dem Krieg in der Ukraine ergeben, hat die Europäische Union soeben ihren Beschluss bekannt gegeben, den europäischen Luftraum unverzüglich für russische Flugzeuge und Fluggesellschaften zu sperren. Die meisten europäischen Fluggesellschaften, darunter auch Air France, stellten daraufhin am Sonntagabend, dem 27. Februar, den Flugverkehr nach und über Russland ein. Aufgrund der zunehmenden Einschränkungen des Flugverkehrs zwischen Russland und Europa wird Franzosen, die sich auf der Durchreise in Russland befinden (Touristen, Besucher, Studenten, Geschäftsreisende), dringend empfohlen, Vorkehrungen zu treffen, um das Land unverzüglich über bestehende Flugverbindungen zu ve…

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  • Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron telefonierte eineinhalb Stunden mit Wladimir Putin

    Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron telefonierte eineinhalb Stunden mit Wladimir Putin

    Der Staatschef tauschte sich auch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Zelensky „mehrmals in den letzten Stunden“ aus, wie der Elysée-Palast am Montag mitteilte. Emmanuel Macron tauschte sich am Montag, dem 28. Februar, eineinhalb Stunden lang mit Wladimir Putin aus und forderte ihn auf, die Angriffe auf Zivilisten einzustellen und die Straßen in der Ukraine zu sichern. Der russische Präsident habe „seine Bereitschaft bestätigt, sich zu engagieren“, teilte der Elysée-Palast mit. Der französische Präsident habe auch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Zelensky „in den letzten Stunden mehrmals“ gesprochen, fügte die Präsidentschaft hinzu. Russische Militärkampagne immer brutaler. Die von Russland in der Ukraine geführte Militärkampagne „wird immer brutaler“, meint der Chefdiplomat der Europäischen Union, Josep Borrell, und berichtet von „vielen“ zivilen Opfern. „Kiew hält stand, Mariupol hält stand, Charkiw hält stand“, fügte er nach einem Treffen der EU-Verteidigun…

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  • Ukraine-Krieg: Das größte Flugzeug der Welt, die Antonow An-225, von Russland zerstört

    Ukraine-Krieg: Das größte Flugzeug der Welt, die Antonow An-225, von Russland zerstört

    Die ukrainischen Behörden gaben am Sonntag bekannt, dass die Antonow An-225, das größte Flugzeug der Welt, von russischen Streitkräften zerstört worden war. Das Flugzeug, das fast 84 Meter lang war, soll für fast drei Milliarden US-Dollar repariert und wieder aufgebaut werden.

    Ein Riese stand in Flammen. Am Sonntag, dem 27. Februar, bestätigte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba, dass Russland die Antonow An-225, das größte Flugzeug der Welt, zerstört hat. Die Maschine mit dem Namen „Mriya“ („Traum“), die auf einer der Start- und Landebahnen des Flughafens Hostomel, etwa 20 km von Kiew entfernt, geparkt war, war in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar von der russischen Luftwaffe beschossen worden. „Die Russen mögen unsere ‚Mriya‘ zerstört haben. Aber sie werden niemals unseren Traum von einem starken, freien und demokratischen europäischen Staat zerstören können. Wir werden siegen!“, erklärte Dmytro Kuleba auf Twitter.

    Das Großraumflugzeug war ein besonders wichtiges Symbol in der Ukraine: Es wurde jeden 24. August bei der Luftparade zum ukrainischen Nationalfeiertag eingesetzt. Die ukrainischen Behörden gaben jedoch an, das Flugzeug reparieren zu wollen. Nach Angaben des Konzerns Ukroboronprom wird die Reparatur auf drei Milliarden US-Dollar geschätzt und könnte fast fünf Jahre dauern.

    Ein 84 Meter langes Großraumflugzeug
    Das fast 84 Meter lange Monster (11 Meter länger als der A380) wiegt fast 600 Tonnen (38% schwerer als der A380) wurde nur in einem einzigen Exemplar hergestellt und startete am 22. März 1989 zu seinem ersten Flug. Das Flugzeug, das 106 Weltrekorde brach, war für den Transport des russischen Space Shuttle Buran konzipiert worden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1994 wurde es ausser dienst gestellt.

    Die Antonow An-225 kann 253 Tonnen Ladung über eine Distanz von fast 10.000 Kilometern transportieren. Konkret bedeutet dies, dass die Maschine einen zerlegten A340 von Toulouse nach Seattle transportieren könnte.

  • Präsidentschaftswahlen: Macron sagt für Samstag in Marseille geplante Wahlkampfveranstaltung ab

    Präsidentschaftswahlen: Macron sagt für Samstag in Marseille geplante Wahlkampfveranstaltung ab

    Wegen der Krise in der Ukraine wird der Präsident nun doch seine erste geplante Wahlkampfveranstaltung in Marseille nicht abhalten können, wie sein Wahlkampfteam soeben bekannt gab. Emmanuel Macron, der seine erste Wahlkampfveranstaltung am Samstag, dem 5. März, in Marseille abhalten wollte, wird nun doch nicht in die Stadt am Mittelmeer reisen, wie sein Wahlkampfteam am Montag, dem 28. Februar, bekannt gab. Der Präsident der Republik, der noch nicht offiziell für eine Wiederwahl kandidiert, ist von der Situation in der Ukraine stark in Anspruch genommen und hat eine Reihe von Terminen mit verschiedenen Staatschefs. Der Präsident der Republik hat bis Freitag, 18 Uhr, Zeit, um seine Kandidatur für die Wiederwahl formell zu erklären, die derzeit noch offen ist. Und der Krieg in der Ukraine wirbelt die Zeitpläne durcheinander und mischt die Karten im Präsidentschaftswahlkampf neu….

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  • EU will bis 2030 keine Obdachlosen mehr haben

    EU will bis 2030 keine Obdachlosen mehr haben

    „2030 ist ein Meilenstein, eine Art Ideal, um sich zu sagen, dass wir alle von einem gemeinsamen Ziel getragen werden“, beschrieb die französische Ministerin für Wohnungsbau, Emmanuelle Wargon, die Entscheidung.

    Die Länder der Europäischen Union haben am Montag, dem 28. Februar, einen Arbeitsplan für die Unterbringung von Obdachlosen beschlossen, der das Ziel verfolgt, bis 2030 keine Obdachlosen mehr auf der Straße zu haben. Der Plan wurde im Rahmen der französischen EU-Ratspräsidentschaft verabschiedet und folgt auf die Einrichtung einer europäischen Plattform, die im Juni 2021 unter der portugiesischen Ratspräsidentschaft beschlossen und vom ehemaligen belgischen Premierminister Yves Leterme koordiniert wurde. „Die Mitglieder der Plattform verpflichten sich, gemeinsam auf das Ende der Obdachlosigkeit im Jahr 2030 hinzuarbeiten“, heißt es in dem Text.

    „Wir müssen zunächst die Zahl verringern und vor allem die Zeit verkürzen, in der Menschen obdachlos sind, kein Haus haben, keine Wohnung finden“, sagte der EU-Kommissar für soziale Rechte, der luxemburgische Sozialist Nicolas Schmit.

    700.000 Obdachlose in der EU

    Mehrere Maßnahmen des Plans sollen dazu beitragen, zunächst die Zahl der Obdachlosen in der gesamten EU besser zu erfassen. Die Initiative, die vom Europäischen Parlament vorgeschlagen wurde, wird aus einer Kampagne bestehen, bei der in sehr kurzer Zeit überall in der EU Zählungen durchgeführt werden, um verlässliche Daten zu erhalten.

    Außerdem wird 2024 eine europaweite Sensibilisierungskampagne durchgeführt und die Kommission wird die Mitgliedstaaten dazu auffordern, mehr EU-Mittel für die Wohnungs- und Unterbringungspolitik bereitzustellen. Der Europäische Dachverband der nationalen Verbände, die mit Obdachlosen arbeiten (Feantsa), schätzt, dass in der EU jede Nacht 700.000 Menschen auf der Straße oder in Notunterkünften schlafen.

    Lesen Sie auch: Paris: Viele Obdachlose schlafen im Schnee

  • Russisches Gas: Yannick Jadot fordert Europa auf, massiv in erneuerbare Energien zu investieren

    Russisches Gas: Yannick Jadot fordert Europa auf, massiv in erneuerbare Energien zu investieren

    Der grüne Präsidentschaftskandidat Yannick Jadot forderte einen europäischen „massiven Investitionsplan“ für Energieeinsparungen und betonte die Notwendigkeit, „aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen herauszukommen“. „Es werden Kosten auf unsere Wirtschaft zukommen, Kosten für die Franzosen und Französinnen“, bedauert Yannick Jadot, grüner Präsidentschaftskandidat, am Montag, 28. Februar, auf Franceinfo vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine. Seiner Meinung nach müsse man sich „darauf vorbereiten“, dass „Russland seine Gasexporte nach Europa beenden wird“. Jadot: „Wenn es einen Zeitpunkt gibt, an dem wir unser Modell überdenken müssen, dann ist es jetzt“. Yannick Jadot plädierte für die Einführung eines „Energieschecks“ in Höhe von 400 Euro für die 6 Millionen Familien in unteren Einkommensklassen und in Höhe von 100 Euro für die 15 Millionen Familien mit höheren Einkommen. Langfristig, „um wieder energiepolitisch souverän zu werden“, forderte der Kandidat der Grünen ei…

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  • Frankreich hat bereits 33 Tonnen humanitäre Hilfe für ukrainische Flüchtlinge bereitgestellt

    Frankreich hat bereits 33 Tonnen humanitäre Hilfe für ukrainische Flüchtlinge bereitgestellt

    Zelte, Medikamente und Lebensmittel wurden nach Polen geschickt, um den ukrainischen Flüchtlingen zu helfen. Auch nach Moldawien ist Hilfsmaterial unterwegs.

    Frankreich hat bereits 33 Tonnen Hilfsgüter nach Polen geschickt, um den Ukrainern zu helfen, die nach dem Überfall Russlands ins Exil gezwungen werden, wie Innenminister Gérald Darmanin am Montagmorgen bekannt gab, und mehr als 30 Tonnen Material werden Anfang der Woche auch nach Moldawien gehen.

    „Wir haben bereits 33 Tonnen Hilfsmaterial nach Polen geschickt, wohin Tausende ukrainische Flüchtlinge geflohen sind“, sagte der Minister auf France 2. „Das sind Zelte, Medikamente, Lebensmittel, was den Menschen jeden Tag hilft, unter den besten Bedingungen untergebracht zu werden“, fügte er hinzu.

    „Zwei Flugzeuge der Zivilen Sicherheit, die mit Medikamenten gefüllt sind, werden in den nächsten Stunden in Polen landen“, kündigte der Minister außerdem an.

    Ausserdem sollen „mehr als 30 Tonnen“ humanitärer Hilfe „Anfang der Woche“ auch nach Moldawien geflogen werden.

    Mehr als sieben Millionen Ukrainer könnten ins Exil gezwungen werden.
    Frankreich wird am Montag im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf einbringen, „um einen ungehinderten humanitären Zugang zu gewährleisten, um die dringenden Bedürfnisse der in der von Russland überfallenen Ukraine verbliebenen Bevölkerung zu decken“, gab der Élysée-Palast am Sonntagabend bekannt.

    Nach einer Schätzung der UNO muss sich die Europäische Union auf eine humanitäre Krise „historischen Ausmaßes“ in der Ukraine vorbereiten, die zu „mehr als sieben Millionen“ Binnenvertriebenen führen könnte, wenn die russische Offensive nicht gestoppt wird.

  • Krieg in der Ukraine: Frankreich bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor

    Krieg in der Ukraine: Frankreich bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor

    Jüngsten Berichten zufolge sind seit dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine fasdt 500.000 Menschen vor den Kämpfen geflohen. Viele Bürgermeister in Frankreich sind bereit, Flüchtlicnge aufzunehmen.

    In Nantua (Ain) ist der Bürgermeister der Stadt bereit, ukrainischen Flüchtlingen zu helfen, indem er ihnen Wohnungen zur Verfügung stellt. „Hier ist eine Wohnung, die der Gemeinde gehört, die wir einer ukrainischen Flüchtlingsfamilie zur Verfügung stellen werden. Die Wohnung bietet Platz für mindestens sechs Personen. Menschen, die heute in der Ukraine in Gefahr sind und die wir mit viel Solidarität und viel Brüderlichkeit aufnehmen werden“, sagt Jean-Pascal Thomasset, Bürgermeister von Nantua, gegenüber Franceinfo.

    Nantua, ehemalige Hochburg des Widerstands.
    Es ist die Erinnerung an einen anderen Krieg, die die Stadtverwaltung zu dieser Solidarität antreibt. Nantua war eine Hochburg des Widerstands gegen die deutsche Besatzung. Die Stadtverwaltung startete einen Aufruf an die Einwohner  – und die Zusagen kamen schnell. Rund 50 Unterkünfte wurden bereitgestellt. Eine Reihe von Bürgermeistern in Frankreich (zum Beispiel Marseille, Lille und Lyon) haben bereits erklärt, dass sie ukrainische Flüchtlinge sofort aufnehmen werden.

  • IPCC-Klimabericht: „Irreversible Auswirkungen“ – alarmierende Bilanz der Wissenschaftler

    IPCC-Klimabericht: „Irreversible Auswirkungen“ – alarmierende Bilanz der Wissenschaftler

    „Die wissenschaftlichen Beweise sind eindeutig: Der Klimawandel ist eine Bedrohung für das menschliche Überleben und die Gesundheit des Planeten“, betont der neue IPCC-Bericht und unterstreicht die Notwendigkeit, sowohl zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen als auch zur Vorbereitung auf immer schlimmere Katastrophen zu handeln.

    Jede weitere Verzögerung im Kampf gegen den Klimawandel kann die kleine Chance verspielen, der Menschheit doch noch eine „lebenswerte Zukunft“ zu sichern, warnten die UN-Klimaexperten (IPCC) am Montag. Die globale Erwärmung hat bereits „großflächige negative Auswirkungen“ auf Mensch und Natur verursacht, von denen einige „irreversibel“ sind, so der neue Bericht der UN-Klimaexperten, der am Montag veröffentlicht wurde.

    „Die Zunahme von Wetter- und Klimaextremen hat zu irreversiblen Auswirkungen geführt, welche Mensch und Natur über ihre Anpassungsfähigkeit hinaus belasten können“, betont der IPCC und schätzt, dass selbst ein vorübergehendes Überschreiten der Schwelle von +1,5°C Erwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter weitere „irreversible“ Schäden an empfindlichen Ökosystemen wie den Polen, Küsten und Bergen verursachen könnte.

    UN-Generalsekretär Antonio Guterres beklagte am Montag den „kriminellen“ Führungsmangel der Weltpolitiker im Kampf gegen die Erderwärmung an und reagierte damit auf den wissenschaftlichen Bericht, der das „Leid“ der von Katastrophen heimgesuchten Menschheit beschreibt. Der am Montag veröffentlichte Bericht der UN-Klimaexperten (IPCC) „ist eine Sammlung menschlichen Leids und eine vernichtende Anklage gegen das Versagen der Staats- und Regierungschefs im Kampf gegen den Klimawandel“, sagte Guterres und beklagte einen regelrechten „kriminellen Verzicht auf Führung“.

    3,3 bis 3,6 Milliarden Menschen bereits „sehr gefährdet“ durch die Auswirkungen der globalen Erwärmung
    Zwischen 3,3 und 3,6 Milliarden Menschen, also fast die Hälfte aller Menschen auf der Erde, sind laut dem neuen Bericht bereits „sehr gefährdet“ durch die Auswirkungen der globalen Erwärmung. Und die regional und sogar innerhalb von Regionen unterschiedliche Anfälligkeit wird durch Unterschiede in der sozioökonomischen Entwicklung oder auch durch die nicht nachhaltige Nutzung von Land und Ozeanen gefördert, so der IPCC.

    Zwischen 3 und 14% der Arten an Land sind vom Aussterben bedroht
    Die durch den Klimawandel verursachten Schäden an der biologischen Vielfalt werden weiter zunehmen, zwischen 3 und 14% der Landarten werden vom Aussterben bedroht sein, selbst wenn die Erwärmung auf +1,5°C begrenzt wird, prognostizierten die UN-Klimaexperten. Unter Hinweis auf die „fundamentale“ Bedeutung von Ökosystemen, um eine „resiliente“ Entwicklung gegenüber der Erwärmung zu ermöglichen, fordert der Bericht, „etwa 30 bis 50% der Oberfläche“ des Planeten zu schützen, auf dem Land, in den Ozeanen und in Süßwassergebieten.

    1 Milliarde Menschen leben bis 2050 in bedrohten Küstengebieten
    Etwa eine Milliarde Menschen könnten bis 2050 in Küstengebieten leben, die durch steigende Meeresspiegel und Überflutung bei Stürmen bedroht sind, so der neue Bericht der UN-Klimaexperten.

    Aufgrund von Bevölkerungsbewegungen, die zu Konzentrationen an den Küsten führen, insbesondere in großen Megastädten, die knapp über dem Meeresspiegel liegen, „könnten mittelfristig und unter allen Szenarien“ der Treibhausgasemissionen „etwa eine Milliarde Menschen von küstennahen Klimagefahren bedroht sein“, stellt der IPCC fest. 2020 lebten 896 Millionen Menschen, d.h. 11% der Bevölkerung, in niedrigen Küstengebieten.

  • Wasser, Gas, Telefon: Rechnungen des Alltags können bald beim Tabakhändler beglichen werden

    Wasser, Gas, Telefon: Rechnungen des Alltags können bald beim Tabakhändler beglichen werden

    Ab diesem Sommer wird es in Frankreich möglich sein, alle Rechnungen des täglichen Bedarfs beim Tabakhändler zu bezahlen. Die Regelung besteht bereits für bestimmte Ausgaben, wird aber vom Wirtschaftsministerium in Kürze ausgeweitet.

    Ab diesem Sommer können Franzosen ihre täglichen Rechnungen bei einem Tabakhändler bezahlen. Seit einigen Monaten schon haben die Franzosen die Möglichkeit, ihre Rechnungen für lokale öffentliche Dienstleistungen (Kantine, Kindergarten…) oder ihre Steuern direkt bei bestimmten Tabakhändlern zu bezahlen.

    Diese Regelung soll auf andere Zahlungen wie Gas, Strom, Wasser, Telefon usw. ausgeweitet werden, berichtet die Zeitung Le Parisien am Montag.

    100% kostenlos für den Nutzer
    Die Maßnahme zur Überwindung der digitalen Kluft wurde im Juli 2020 eingeführt und war ein großer Erfolg: Es wurden bereits zwei Millionen Transaktionen registriert, berichtet die Zeitung aus der Region Paris. Insgesamt wurden 12.400 Terminals bei zugelassenen Tabakhändlern in 6.500 Gemeinden in Frankreich aufgestellt. Bis Ende des Jahres sollen weitere Geräte aufgestellt werden.

    Bis Ende 2022 sollen etwa 5000 der insgesamt etwa 23.500 Tabakbars und Tabakhändler diesen neuen Service anbieten. Innerhalb von zwei Jahren sollen es 15.000 sein. Und das alles ist für die Nutzer zu 100% kostenlos (die Empfänger der Zahlungen zahlen bei jeder Transaktion eine Provision). Nutzer müssen lediglich den Betrag ihrer Rechnung begleichen, entweder in bar oder mit Kreditkarte. Dazu müssen sie einen QR-Code, der auf der Rechnung zu finden ist, über ein spezielles Terminal einscannen.