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  • Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Der Überfall Russlands auf die Ukraine wirkt sich auf die Ölpreise aus, die auf über 100 USD pro Barrel gestiegen sind. Unausweichliche Folge: An Tankstellen wird der Treibstoff bereits immer teurer und in manchen Regionen Frankreichs inzwischen für über 2 € pro Liter verkauft.

    Die Kraftstoffpreise sind bereits sehr hoch, doch der Krieg Russlands in der Ukraine wird schwerwiegende Auswirkungen auf die Preise an den Tankstellen in Frankreich und Europa haben. Russland ist Mitglied des Opec+-Abkommens und der drittgrößte Ölproduzent der Welt. Der Preis für ein Barrel Öl hat seit Beginn der russischen Invasion am Donnerstag die 100-Dollar-Marke überschritten. So viel wie seit 2014 nicht mehr.

    Lesen Sie auch: Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas…

    Ein Anstieg, der sich in den kommenden Tagen spürbar auf die Preise an den Tankstellen auswirken wird. Bei den bereits sehr hohen Preisen – auch wegen der hohe Steuern – wird sich der von den Russen geführte Krieg in Kürze auch die an den Zapfsäulen angezeigten Preise nach oben treiben. Das Ergebnis: An einigen Tankstellen wurden bereits am heutigen Sonntag in Okzitanien mehr als 2 € pro Liter Bleifrei 98 verlangt. Dieser Preis ist inzwischen nicht mehr nur in Paris oder der Ile-de-France zu finden. Zwei Tankstellen in Toulouse zeigen sogar den Liter Diesel schon mit über 2 € an.

    Die Preise, die von den Tankstellen gemeldet werden, können auf der offiziellen Website der Regierung eingesehen werden: prix-carburant.gouv.fr. Aber Achtung: Preise können sich seit ihrer Online-Veröffentlichung schon wieder geändert haben. Einige Tankstellen können auch einen Preis von mehr als 2 € an der Zapfsäule anzeigen und dies noch nicht gemeldet haben.

    Am Sonntagmorgen um 10 Uhr, so die Zeitung La Depeche du Midi, lag keine Tankstelle der großen Handelsketten über 2 Euro, auch wenn einige nur knapp an diesem Preis vorbeischrammten. Es ist zweifellos nur noch eine Frage von Tagen…

  • Hundert Demonstrationen in Frankreich gegen den Krieg in der Ukraine

    Hundert Demonstrationen in Frankreich gegen den Krieg in der Ukraine

    Paris, Marseille, Straßburg… In vielen französischen Städten fanden am Samstag Demonstrationen statt, um gegen die russische Invasion in der Ukraine zu protestieren und die Rolle Wladimir Putins in diesem Konflikt anzuprangern. Insgesamt nahmen laut Innenministerium 21.700 Demonstranten an den Kundgebungen teil. „Verflucht sei der Krieg“, „Putin bombardiert meine schöne Ukraine“: In Frankreich protestierten am Samstag, dem 26. Februar, laut Innenministerium 21.700 Demonstranten in rund 100 Kundgebungen gegen die russische Invasion in der Ukraine und beschimpften den russischen Präsidenten. In Straßburg, dem Sitz des Europarats, versammelten sich nach Angaben der Präfektur 3.100 Menschen mit ukrainischen Fahnen und Schildern, auf denen „Putin-Killer“ oder „Stop the war“ („Stoppt den Krieg“) zu lesen war. Wladimir „Putin und seine ganze Clique werden den Preis für diese Aggression zahlen und sich einem internationalen Gericht stellen müssen“, rief Borys Tarasyuk, ständiger Vertreter de…

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  • Swift: EU-Staats- und Regierungschefs entscheiden sich für Ausschluss russischer Banken

    Swift: EU-Staats- und Regierungschefs entscheiden sich für Ausschluss russischer Banken

    Die EU-Länder – darunter Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland und inzwischen auch Deutschland – haben erklärt, sie würden ein Verbot der Nutzung des globalen Zahlungsnetzwerks Swift durch Russland unterstützen, um das Land nach seinem Einmarsch in der Ukraine weiter unter Druck zu setzen. Die Maßnahme, von der man hofft, dass sie sich negativ auf den russischen Handel auswirkt, indem sie es den russischen Unternehmen erschwert, internationale Geschäfte zu machen, wurde entschieden, um die Sanktionen gegen das Regime von Wladimir Putin zu verschärfen. Lesen Sie auch: Ukraine-Krise: Was ist das Swift-Netzwerk und warum muss Russland einen Ausschluss fürchten? Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba warnte am Donnerstag, dass europäische und US-amerikanische Politiker „Blut an ihren Händen“ hätten, wenn sie den Ausschluss russlands vom Swift-System nicht unterstützten. Am darauffolgenden Tag erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, dass ein Verbot noch nicht die „notwendi…

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  • Eurovision Song Contest: Russland wegen Ukraine-Krieg vom Wettbewerb ausgeschlossen

    Eurovision Song Contest: Russland wegen Ukraine-Krieg vom Wettbewerb ausgeschlossen

    Russland darf nicht am Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest teilnehmen, teilte der Veranstalter am Freitag mit, nachdem die Ukraine und mehrere andere europäische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten den Ausschluss Russlands gefordert hatten. „Die Entscheidung spiegelt die Besorgnis wider, dass die Teilnahme eines russischen Beitrags am diesjährigen Wettbewerb angesichts der beispiellosen Krise in der Ukraine den Wettbewerb in Verruf bringen würde“, so die Europäische Rundfunkunion (EBU) in einer Erklärung. Finnland erklärte am Freitag, dass es keine Teilnehmer zum Finale schicken würde, wenn Russland zugelassen würde. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten in der Ukraine, Schweden, Dänemark, den Niederlanden, Litauen und Norwegen hatten die EBU aufgefordert, Russland auszuschließen. Das Eurovisions-Finale, eine der im Fernsehen übertragenen Veranstaltungen, die weltweit die höchsten Zuschauerzahlen haben, findet am 14. Mai in Turin, Italien, statt. Russland hat seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1994 23 Mal teilgenommen und den Wettbewerb 2008 gewonnen. Der Vorsitzende des ukrainischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks Suspilne, Mykola Chernotytsky, schrieb an die Europäische Rundfunkunion, dass „die Teilnahme Russlands als Aggressor und Völkerrechtsverletzer an der diesjährigen Eurovision die Idee des Wettbewerbs selbst untergräbt“. Der russische Staatssender sei ein „führendes Element im Informationskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine“. Russland gehörte 2016 zu den Favoriten des Wettbewerbs, als die Ukrainerin Susana Dschamaladinowa, bekannt als Jamala, mit einem Lied über die Deportation Hunderttausender Menschen aus ihrer Heimat am Schwarzen Meer durch den sowjetischen Führer Josef Stalin zwei Jahre nach der russischen Annexion des Gebiets unerwartet gewann. Im Jahr 2017, als Gastgeber des Finales, verwehrte die Ukraine den russischen Musikern die Teilnahme.
  • Ukraine-Krieg: Jean Castex organisiert am Montag ein Treffen mit den Präsidentschaftskandidaten

    Ukraine-Krieg: Jean Castex organisiert am Montag ein Treffen mit den Präsidentschaftskandidaten

    Das Treffen findet am Montag, dem 28. Februar, in Anwesenheit des Außenministers Jean-Yves Le Drian, der Armeeministerin Florence Parly und des Armeegenerals Thierry Burkhard statt. Premierminister Jean Castex lädt für Montag die Kandidaten der französischen Präsidentschaftswahlen in sein Ministerium im Hôtel Matignon zu einem Informationstreffen rund um den Konflikt in der Ukraine ein. Dies meldet Franceinfo unter Berufung auf Quellen aus den Teams mehrerer eingeladener Kandidaten. Das Treffen mit den Präsidentschaftskandidaten findet am Montag, den 28. Februar, um 15 Uhr im Hôtel de Matignon statt, an dem Außenminister Jean-Yves Le Drian, Armeeministerin Florence Parly und Armeegeneral Thierry Burkhard teilnehmen werden. Der Premierminister berief am späten Freitagnachmittag, den 25. Februar, im Matignon einen „parlamentarischen Verbindungsausschuss“ ein, an dem die Fraktionsvorsitzenden der Nationalversammlung und des Senats sowie die Vorsitzenden der Ausschüsse für Verteidigung und…

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  • Emmanuel Macron warnt mit Blick auf die Ukraine: „Dieser Krieg wird dauern“

    Emmanuel Macron warnt mit Blick auf die Ukraine: „Dieser Krieg wird dauern“

    Die Welt muss sich auf einen langen Krieg zwischen Russland und der Ukraine gefasst machen, warnte der französische Präsident Emmanuel Macron am Samstag. „Ich kann Ihnen heute Morgen nur eines sagen: Dieser Krieg wird dauern“, sagte Macron auf der jährlichen Landwirtschaftsmesse in Paris. „Diese Krise wird andauern, dieser Krieg wird andauern und alle Krisen, die damit einhergehen, werden dauerhafte Konsequenzen haben“, fügte Macron hinzu und mahnte: „Wir müssen vorbereitet sein“. Macron brach seinen Besuch auf der Landwirtschaftsmesse frühzeitig ab, die normalerweise zu den wichtigsten Terminen im politischen Kalender Frankreichs gehört, um sich wieder mit der durch die russische Invasion ausgelösten Krise zu befassen. „Der Krieg ist nach Europa zurückgekehrt, das hat Präsident Wladimir Putin einseitig entschieden, was zu einer tragischen humanitären Situation, einem ukrainischen Volk, das sich wehrt, und einem Europa, das da ist und an der Seite des ukrainischen Volkes Widerstand lei…

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  • Krieg in der Ukraine: Die letzten Franzosen in Kiew zwischen Zweifel und Sorge

    Krieg in der Ukraine: Die letzten Franzosen in Kiew zwischen Zweifel und Sorge

    700 Franzosen befanden sich am Freitag, 25. Februar, noch immer in der Ukraine. Während einige vor Ort festsitzen, ist es anderen gelungen, sich auf den Weg zu machen. Teams von France Télévisions haben mehrere Zeugenaussagen gesammelt.

    Die Straßen von Kiew sind am Freitag, dem 25. Februar, fast menschenleer. Die Sirene ertönt mehrmals am Tag. Cyril Baraton, französischer Staatsbürger in Kiew, hat von der Botschaft die Anweisung erhalten, zu Hause zu bleiben. „Die Situation ist angespannt, wir haben Informationen aus Frankreich, dass die Russen Kiew einnehmen werden, aber gerade sagt Bürgermeister von Kiew, dass alles in Ordnung ist“, erklärt er vor der Kamera eines Reporterteams von France 2 und berichtet von „völlig widersprüchlichen“ Informationen.

    Schutz suchen oder fliehen
    Mohamed Elbrahmi, ein weiterer französischer Staatsbürger, ist bereit, so schnell wie möglich zu fliehen. Er hat seinen Rucksack mit einem Ladegerät, Wasser, Nudeln und Obst gepackt und wird schnell reagieren können, falls die Botschaft anruft. Er beschloss, die Nacht in der U-Bahn zu verbringen, gemeinsam mit Hunderten von Ukrainern, die sich schon vor zwei Tagen dort in Sicherheit gebracht hatten. „Wir haben alle Angst“, sagt Mohamed. Der Franzose Kevin Bensimon war sechs Stunden unterwegs, bevor er eine Raststätte 200 km westlich der Hauptstadt erreichte. „Hier scheint das Leben fast normal zu sein, es ist fast beunruhigend. Die Leute arbeiten, es gibt Essen, es gibt Benzin“, berichtet er.

  • Ukraine: Der Eiffelturm leuchtete gelb und blau „zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung“

    Ukraine: Der Eiffelturm leuchtete gelb und blau „zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung“

    Das berühmte Pariser Wahrzeichen, eines der meistbesuchten Bauwerke der Welt und Symbol Frankreichs, erstrahlte am Freitag, dem 25. Februar, ab 18 Uhr in den ukrainischen Nationalfarben Gelb und Blau. Der Eiffelturm wurde am Freitag, 25. Februar, in den Farben der Ukraine beleuchtet. Er folgte damit mehreren europäischen symbolträchtigen Gebäuden, die sich, wie etwa das Brandenburger Tor in Berlin, in den letzten Stunden zur Unterstützung des von Russland überfallenen Landes in Gelb und Blau geschmückt hatten. Das berühmte Pariser Wahrzeichen, eines der meistbesuchten bauwerke der Welt und Symbol Frankreichs, wurde ab 18 Uhr am Freitag, dem 25. Februar, an drei aufeinanderfolgenden Abenden bis einschließlich Sonntag gelb und blau beleuchtet, wie die Betreibergesellschaft (Sete) in einer Pressemitteilung bekannt gab. Dieser symbolische Akt wurde „auf Wunsch“ der PS-Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, „zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung“ beschlossen, so die Sete, deren M…

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  • Emmanuel Macron kündigt „militärische Verstärkungen“ Frankreichs für die NATO an

    Emmanuel Macron kündigt „militärische Verstärkungen“ Frankreichs für die NATO an

    In einem ersten Schritt will Emmanuel Macron unter anderem „den bereits geplanten Einsatz von Kampfflugzeugen in den baltischen Staaten beschleunigen“ und „das französische Dispositiv in Estland punktuell verstärken“. In einer Erklärung am Freitagabend, dem 25. Februar, kündigte Staatspräsident Emmanuel Macron am Tag nach der russischen Invasion in der Ukraine „militärische Verstärkungen“ Frankreichs innerhalb der NATO an. Emmanuel Macron kündigte zunächst an, dass er „die bereits geplante Stationierung von Kampfflugzeugen in den baltischen Staaten beschleunigen und verstärken“ werde. Zu diesem Zweck werden „ab Mitte März vier Mirage 2000-5, die von 100 Angehörigen der Luftwaffe begleitet werden, nach Estland verlegt.“ Der Präsident kündigte außerdem an, dass er „das französische Dispositiv in Estland punktuell verstärken“ werde, und zwar mit etwa 200 Soldaten, die „an der Seite unserer dänischen und britischen Verbündeten“ eingesetzt werden sollen.“ Außerdem wurde eine Beschleunigung …

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  • Omar Sy und Team bei Dreharbeiten zur Serie „Lupin“ überfallen

    Omar Sy und Team bei Dreharbeiten zur Serie „Lupin“ überfallen

    Es gab zum Glück keine Verletzten, aber es wurde Material im Wert von fast 300.000 Euro entwendet. Der Gentleman-Einbrecher wurde ausgeraubt. Etwa 20 vermummte Personen griffen am Freitag in Nanterre die Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Netflix-Serie „Lupin“ in Anwesenheit des Schauspielers Omar…

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