Autor: Nachrichten

  • Vier Franzosen aus einer Familie sterben bei Sturz aus dem 7. Stock eines Gebäudes in Montreux

    Vier Franzosen aus einer Familie sterben bei Sturz aus dem 7. Stock eines Gebäudes in Montreux

    Eine fünfte Person, ein 15-jähriger Teenager, wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.

    Die lokalen Behörden sprechen von einem Familiendrama. Vier Mitglieder einer Familie starben, nachdem sie vom Balkon einer Wohnung in Montreux (Schweiz) im siebten Stock eines Gebäudes gestürzt waren, wie der Kanton Waadt am Donnerstag, 24. März, mitteilte. Die Opfer sind alle französische Staatsbürger: ein 40-jähriger Mann, seine 41-jährige Frau, deren Zwillingsschwester und die 8-jährige Tochter des Paares. „Der 15-jährige Sohn wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert“, heißt es in der Erklärung weiter.

    Nach ersten Ermittlungen hatten sich zwei Polizisten zu dem Haus begeben, „um einen von der Präfektur ausgestellten Vorführungsbefehl im Zusammenhang mit dem Hausunterricht eines Kindes zu vollstrecken“. „Die Beamten klopften an die Tür und hörten eine Stimme, die sie fragte, wer da sei. Nachdem sie sich angekündigt hatten, hörten die Polizisten keine Geräusche mehr in der Wohnung“ und verließen das Haus. In der Zwischenzeit hatte ein Zeuge gegen 7 Uhr morgens die Waadtländer Polizeizentrale (CVP) angerufen, „um zu berichten, dass Personen vom Balkon einer Wohnung gefallen waren“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

    Die Schweizer Justiz hat eine Untersuchung eingeleitet und die Ermittlungen der Sicherheitspolizei übertragen, um die genauen Umstände und Hintergründe des Unglücks zu ermitteln, so die Behörden weiter.

  • EuroMillionen: Gewinner meldet sich nicht und die Summe fließt nun in die Staatskasse

    EuroMillionen: Gewinner meldet sich nicht und die Summe fließt nun in die Staatskasse

    Einer der Gewinner der Aktion „Millionärsregen“ vom 21. Januar dieses Jahres hat seinen Gewinn verloren. Er hatte bis zum 22. März Zeit, sich zu melden, tat dies jedoch nie.

    Jetzt kann er seine 1 Million Euro nicht mehr beanspruchen. Der französische Gewinner der Aktion „Millionärsregen“ vom 21. Januar dieses Jahres verpasste seinen Gewinn. Er hatte bis Dienstag, den 22. März Zeit, um ihn einzufordern, meldete sich jedoch nie.

    Der Spieler hatte sein Ticket im Département Aude gekauft. Unter den 28 Kandidaten dieser Sonderziehung war er der einzige, der sich nicht gemeldet hat. Wie die Zeitung Ouest France berichtete, hatte die Française des Jeux seinen Gewinncode F HNS 76 765 veröffentlicht, und versucht, den Gewinner zu finden.

    Die Summe geht an den Staat
    Die Million, die er gewonnen hat, geht also gemäß Gesetz jetzt an den Staat. Abgesehen von Gewinnen auf Rang 1 (z. B. Jackpots im Lotto oder bei EuroMillionen), bei denen das Geld von der Française des Jeux in andere Spiele umverteilt wird, wird das nicht eingeforderte Geld in diesem fall nach 90 Tagen an den Staat überwiesen“, teilte die französische Lottogesellschaft mit.

    Seit Inkrafttreten des Gesetzes hat der Staat auf diese Weise 70 Millionen Euro erhalten.

  • Verbraucherportal ‚UFC Que choisir‘ warnt vor Pestiziden in 50% der Obst- und Gemüsesorten

    Verbraucherportal ‚UFC Que choisir‘ warnt vor Pestiziden in 50% der Obst- und Gemüsesorten

    Die Verbraucherorganisation UFC Que Choisir meldet am Donnerstag, dass 50% der Obst- und Gemüsesorten aus intensiver Landwirtschaft mit riskanten Pestiziden kontaminiert sind. Biologische Produkte seien weitaus weniger betroffen. Nicht weniger als 150 krebserregende, mutagene, reprotoxische oder endokrinschädigende Substanzen wurden gefunden. Am Donnerstag, 23. März, veröffentlichte die Verbraucherorganisation UFC Que Choisir eine Studie über die offiziellen Analysen von 14.000 amtlichen Gesundheitskontrollen von in Frankreich verkauften Lebensmitteln. Diese Studie zeigt, dass mehr als die Hälfte der getesteten Obst- und Gemüsesorten aus intensiver Landwirtschaft „mit Pestiziden belastet sind, die im Verdacht stehen, krebserregend, fortpflanzungsgefährdend oder DNA-schädigend zu sein oder endokrine Störungen zu verursachen“, betont die Verbraucherorganisation. Nach der Auswertung der offiziellen Analysen dieser 14.000 Proben von biologischen und konventionellen Produkten gibt UFC Que C…

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  • Ukraine-Krieg: Leroy Merlin will trotz Kritik seine Geschäfte in Russland aufrechterhalten

    Ukraine-Krieg: Leroy Merlin will trotz Kritik seine Geschäfte in Russland aufrechterhalten

    Leroy Merlin, Einzelhändler für Heimwerker- und Gartenartikel mit Hauptsitz in Frankreich, wurde vom ukrainischen Präsidenten Volodymyr Selenskij unter Druck gesetzt und beschuldigt, die russische „Kriegsmaschine“ zu unterstützen.

    Der Konzern antwortete, dass eine Schließung seiner Märkte als „vorsätzlicher Bankrott“ angesehen werden könnte, „der den Weg für eine Enteignung ebnen würde, was die finanziellen Mittel Russlands stärken würde“. In einer Erklärung gegenüber der Agentur AFP versichert die Holding Adeo, dass man „zu Beginn des Konflikts beschlossen hat, neue Investitionen auszusetzen“. In Russland beschäftigt der Konzern nach eigenen Angaben etwa 45.000 Mitarbeiter in über 100 Geschäften.

    Großbritannien will weitere 6.000 Raketen an die Ukraine liefern, wie der britische Premierminister Boris Johnson am Mittwoch bekannt gab. Sein Land vervielfacht damit seine Lieferungen von tödlichen Defensivwaffen um mehr als das Doppelte. „Das Vereinigte Königreich wird mit seinen Verbündeten zusammenarbeiten, um die militärische und wirtschaftliche Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen“, fügte Johnson hinzu. Er kündigte auch eine Unterstützung der ukrainischen Armee in Höhe von 25 Millionen Pfund (30 Millionen Euro) an.

  • Covid-19: 145.000 neue Ansteckungen am Mittwoch in Frankreich

    Covid-19: 145.000 neue Ansteckungen am Mittwoch in Frankreich

    Am Dienstag wurden in ganz Frankreich noch 180.777 neue positive Fälle von Covid-19 registriert. Vor sieben Tagen waren es laut Santé publique France 116.618. 20.742 Patienten waren in Frankreich am Dienstag wegen Covid-19 in stationärer Behandlung. Am 15. März waren es 20.919. In den Intensivstationen wurden 1.604 Patienten behandelt. Am Vortag waren es 1.632 Patienten. 146 Menschen starben am Montag in Frankreich an Covid-19. Die Gesamtzahl der Opfer beläuft sich somit auf mindestens 141.218 Menschen seit Beginn der Pandemie. Seit Beginn der Impfkampagne haben 54.239.882 Franzosen mindestens eine Injektion erhalten (80,4% der Gesamtbevölkerung) und 53.317.611 Personen haben eine vollständige Impfung (79,1% der Gesamtbevölkerung). 39.403.270 Menschen haben eine Booster-Impfung erhalten….

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  • Ukraine-Krieg: Unter Druck kündigt Renault die Schliessung seines Werkes in Moskau an

    Ukraine-Krieg: Unter Druck kündigt Renault die Schliessung seines Werkes in Moskau an

    Der französische Autohersteller geriet am Mittwoch wegen der Aufrechterhaltung seiner Geschäftstätigkeit in Russland in der Ansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij vor der französischen Nationalversammlung unter direkte Kritik .

    Der französische Automobilkonzern kündigte an, die Arbeit in seinem Moskauer Werk einzustellen. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky mehrere französische Unternehmen wie Renault, Auchan oder Leroy Merlin aufgefordert, „Russland zu verlassen“, um nicht weiterhin die russische „Kriegsmaschine“ zu unterstützen.

    Einige Stunden später rief der ukrainische Aussenminister Dmytro Kouleba in einem Tweet zu einem weltweiten „Boykott“ des französischen Autobauers auf und beschuldigte ihn, „einen brutalen Angriffskrieg zu unterstützen“.

    Russland ist der zweitwichtigste Markt für Renault, wo der Konzern unter anderem eine Mehrheitsbeteiligung an der Firma AvtoVAZ besitzt.

    Renault erklärte, dass die Maßnahme ab sofort in Kraft trete und man werde gleichzeitig „die möglichen Optionen bezüglich der Beteiligung“ an der russischen Tochtergesellschaft AvtoVAZ bewerten.

    „Infolgedessen ist die Renault Group gezwungen, ihre finanziellen Aussichten für das Jahr 2022 mit einer operativen Marge der Gruppe in der Größenordnung von 3% zu korrigieren“, gegenüber bisher über 4%, fügte der Konzern in seiner Erklärung hinzu.

    AvtoVAZ, zu 69% im Besitz von Renault, ist mit seiner Marke Lada Marktführer in Russland.

  • Frankreich beschlagnahmt Yachten eines russischen Oligarchen

    Frankreich beschlagnahmt Yachten eines russischen Oligarchen

    Die französischen Behörden haben zwei Yachten im Gesamtwert von 90 Millionen Euro beschlagnahmt, die Alexey Kuzmichev gehören, einem engen Vertrauten des russischen Präsidenten Vladimir Putin. Die französischen Behörden haben zwei Luxusjachten beschlagnahmt, die einem der einflussreichsten Geschäftsleute Russlands gehören. Die „Little Bear“, ein 17 Meter langes Schiff im Wert von 20 Millionen Euro, das Alexey Kuzmichev, einem Hauptaktionär des Alfa-Konglomerats, gehört, wurde am 16. März in Cannes an der Côte d’Azur beschlagnahmt, wie eine Regierungsquelle am Mittwoch gegenüber der Agentur AFP bestätigte. Die zweite Yacht von Kuzmichev, die „Big Bear“, ein 26 Meter langes Boot, das im nahe gelegenen Antibes gewartet wurde und angeblich 70 Millionen Euro wert ist, wurde bereits am Montag beschlagnahmt. Als Milliardär und einer der größten Steuerzahler Russlands ist Kuzmichev „eine wesentliche Einnahmequelle für die Regierung der Russischen Föderation, die für die Annexion der Krim und d…

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  • Ukraine-Krieg: Immer mehr Franzosen lassen sich Atomschutzbunker bauen

    Ukraine-Krieg: Immer mehr Franzosen lassen sich Atomschutzbunker bauen

    Einen Monat nach Beginn der russischen Invasion beginnen die Menschen in Frankreich, sich ernsthafte Sorgen zu machen und sogar Angst vor einer möglichen nuklearen Katastrophe zu haben. Dies äußert sich in einem Anstieg der Bestellungen für private Atombunker.

    Es sind nicht unbedingt sogenannte Prepper nach amerikanischem Vorbild, sondern vielmehr ganz normale Franzosen, die sich Sorgen um ein atomares Risiko machen, während der Krieg in der Ukraine in seinen zweiten Monat geht. Tatsächlich ist Frankreich das Land mit der zweithöchsten Anzahl an Atomkraftwerken weltweit, besitzt aber nur 1.000 Atomschutzbunker, von denen sich nur etwa 400 in Privatbesitz befinden.

    Das Standardmodell: ein 14 Quadratmeter großer Stahlbetonbunker für sechs Personen, der nur mit dem Nötigsten ausgestattet ist, kostet etwa 96.000 Euro. „Panzertür, gepanzerte Fensterläden, Belüftung, Trockentoilette, Etagenbetten, Strom- und Wasseranschluss, Notausgang“, erklärt Enzo Petrone, Chef von Amesis Bat, einem der führenden Unternehmen der Branche. Die 26 Quadratmeter große Version für 12 Personen mit Stromaggregat und Trinkwasserreserve kostet schon 116.000 Euro.

  • Tod von Yvan Colonna: Der Sarg trifft auf Korsika ein

    Tod von Yvan Colonna: Der Sarg trifft auf Korsika ein

    Am Mitwochabend wurde der Leichnam von Yvan Colonna in seine Heimat überführt und dort mit allen Ehren empfangen. 1.500 Menschen liefen schweigend vor dem Leichenwagen mit dem Leichnam von Yvan Colonna auf dem Weg vom Flughafen nach Ajaccio (Südkorsika). Eine langsame Prozession. Für diese Korsen ist es nicht der Leichnam eines Mörders, der auf die Insel zurückkehrt, sondern der einer Ikone. „Ich war immer ein militanter Nationalist und heute Abend war es meine Pflicht, hier zu sein“, sagt ein Mann gegenüber France 2. „Das ist ein Volk, das ist eine große Familie. Jeder will solidarisch sein“, sagt eine Frau. Flaggen auf HalbmastAn der Fassade der korsischen Präfektur wurden die Flaggen zu Ehren von Yvan Colonna, der wegen des Mordes an einem Präfekten verurteilt worden war, auf Halbmast gesetzt. Für Emmanuel Macron ist dies inakzeptabel. „Das ist ein Fehler und nicht angemessen“, stellte der Präsident der Republik klar. In allen Regionen der Insel gedachten die Unterstützer von Yvan C…

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  • Präsidentschaftswahlen: Yannick Jadot geht auf Konfrontationskurs mit TotalEnergies

    Präsidentschaftswahlen: Yannick Jadot geht auf Konfrontationskurs mit TotalEnergies

    Der grüne Kandidat Yannick Jadot, der sich in den Umfragen zur Zeit im Abwärtstrend befindet, hält an seiner Meinung fest: Am Mittwoch lieferte er sich ein Kräftemessen mit TotalEnergies und bezichtigte den multinationalen Konzern der „Beihilfe zu Kriegsverbrechen“ durch seine Aktivitäten in Russland, was ihm eine Anklage wegen Verleumdung einbrachte. „Ich bleibe dabei: Total ist ein großer französischer Konzern, der Frankreich in Verruf bringt“, sagte der Kandidat der Grünen auf einer Pressekonferenz am späten Mittwochnachmittag in Paris, wenige Stunden nachdem der Vorstandsvorsitzende von Total, Patrick Pouyanné, angekündigt hatte, dass er Jadot verklagen werde. „Ich klage Total an, an den Kriegsverbrechen in der Ukraine mitschuldig zu sein, da sie sich der Gräueltaten bewusst sind und mit Oligarchen zusammenarbeiten, die von den internationalen Sanktionen betroffen sind“, sagte Yannick Jadot, der in der Wählergunst auf rund 6% geschätzt wird. Am Mittwochmorgen hatte sich Total-Chef …

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