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  • Ukraine-Krieg: Könnte Gas für französische Unternehmen rationiert werden?

    Ukraine-Krieg: Könnte Gas für französische Unternehmen rationiert werden?

    Am Dienstag, dem 29. März, dem 34. Tag des Krieges in der Ukraine, steigen die Gaspreise immer noch. Frankreich könnte erwägen, den Gasverbrauch von Unternehmen während des nächsten Winters zu rationieren.

    Die Gefahr eines Gasausfalls im nächsten Winter ist heute ein reales Szenario. Frankreich könnte in Erwägung ziehen, das Gas für bestimmte Unternehmen mit hohem Verbrauch während kommender Kälteperioden zu rationieren. So könnten Industriebetriebe oder Einkaufszentren, die mit 1.650 Gaskunden etwa 7% des gesamten Gasvolumens ausmachen, ihren Verbrauch für zwei Stunden reduzieren müssen und sich in dieser zeit mit Strom versorgen. „Sie haben oft Anlagen, die es ihnen aus Sicherheitsgründen vorübergehend erlauben, eine andere Energie zu beziehen“, sagt Laurence Poirier-Dietz, Generaldirektorin von GRDF auf dem Sender France 2.

    Russisches Gas ersetzen
    Frankreich würde gerne mehr Gas speichern, über die Mindestreserve von 85% hinaus. Aber jetzt zu kaufen um zu lagern hat seinen Preis. „Heute ist Gas viel mehr wert als im letzten Jahr, also wird das Auffüllen dieser Speicher nun viel mehr kosten“, erklärt Thierry Bros, Professor an der Sciences Po Paris auf France 2. Frankreich versucht, das russische Gas durch Gas aus Katar oder den USA zu ersetzen.

  • Benzinpreise: Der Rabatt von 18 Cent pro Liter wird an einigen Tankstellen bereits umgesetzt

    Benzinpreise: Der Rabatt von 18 Cent pro Liter wird an einigen Tankstellen bereits umgesetzt

    Der Preisnachlass von 18 Cent pro Liter Kraftstoff soll eigentlich erst ab Freitag, dem 1. April, in Kraft treten. Am Dienstag, den 29. März, weisen einige Tankstellen bereits niedrigere Preise aus.

    An einer Tankstelle im Departement Hauts-de-Seine wird am Dienstag, dem 29. März, der Preis für SP95 e-10 mit 1,80 Euro pro Liter angegeben, was 17 Cent unter dem nationalen Durchschnitt liegt. Die Kunden drängen sich, um zu tanken. Die Handelskette gab nicht an, ob es sich bei dieser Aktion um eine kommerzielle Aktion oder bereits um die Anwendung des Regierungsrabatts handelte.

    Eine Konkurrenz für die unabhängigen Tankstellenbetreiber.
    Einige Tankstellen haben bereits niedrigere Preise auf ihren Anzeigetafeln, was nicht allen gefällt. „Wir haben alle eine Charta unterzeichnet, in der wir uns verpflichten, mehrere Dinge einzuhalten, darunter die Einführung dieses Rabatts erst ab dem 1. April“, beschwert sich Francis Pousse, Vorsitzender der Vertriebshändler für Kraftstoffe und neue Energien Mobiliance gegenüber France 3. Arnaud Favril, ein unabhängiger Tankstellenbetreiber, erklärt, er werde vor Freitag keinen neuen Treibstoff besorgen können und somit den Kraftstoff auch nach dem 1. April teurer verkaufen müssen. „Am 1. April werden die Tanks meiner Meinung nach nicht leer sein, also können wir diese Maßnahme nicht sofort anwenden“, bedauert er.

  • Sechste Covid-19-Welle in Frankreich: Müssen wir uns Sorgen machen?

    Sechste Covid-19-Welle in Frankreich: Müssen wir uns Sorgen machen?

    Frankreich hat gestern die Marke von 200.000 Coronavirus-Infektionen überschritten und ist mit fast 218.000 Ansteckungen wieder eines der am stärksten betroffenen Länder in Europa. Die Epidemie flammt durch die Untervariante Omicron BA.2 wieder auf. Weniger als zwei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen wird die Rückkehr der Maskenpflicht immer offener diskutiert. Am Dienstag, dem 29. März, gab es innerhalb von 24 Stunden 217.480 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus, und der gleitende Durchschnitt über sieben Tage stieg auf 133.484 Fälle, verglichen mit 128.241 am Vortag und 98.928 am Dienstag. Sollte man sich angesichts dieser Zahlen Sorgen machen? Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, ob die Krankenhäuser in der Lage sind, mit der Anzahl der neu infizierten Personen umzugehen. Bisher stiegen nur die Krankenhauseinweisungen in begrenztem Umfang an, aber am Montag zeigten die Zahlen auch einen Anstieg bei den Intensivstationen: +12% mit 1.533 belegten Betten. Gestern Morgen fand…

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  • Ukraine-Krieg: Über was Macron und Putin am Telefon sprachen

    Ukraine-Krieg: Über was Macron und Putin am Telefon sprachen

    Emmanuel Macron und Wladimir Putin haben am Dienstag wieder miteinander gesprochen. Es war mindestens das sechste Mal, dass die beiden Präsidenten seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine in direktem Kontakt standen. Nach etwas mehr als einem Monat des bewaffneten Konflikts in der Ukraine führten der französische Präsident Emmanuel Macron und der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag, dem 29. März, ein Telefongespräch. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, ob Frankreich und andere Länder eine humanitäre Operation für die Bewohner von Mariupol durchführen können. Humanitäre Operation in Mariupol ist „in diesem Stadium“ unmöglich, so der Elysée-Palast. Die Bedingungen, um in den nächsten Tagen eine humanitäre Operation zur Rettung der Bewohner der von der russischen Armee belagerten ukrainischen Stadt Mariupol zu starten, seien „in diesem Stadium nicht gegeben“, teilte der Elysée-Palast nach dem etwa einstündigen Gespräch mit. Der französische Staatschef ha…

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  • Klima: Griechenland, Irland und die Schweiz wollen auf mehr Windenergie setzen

    Klima: Griechenland, Irland und die Schweiz wollen auf mehr Windenergie setzen

    Die Energiepreise nehmen inzwischen einen wichtigen Platz in den Debatten des Präsidentschaftswahlkampfes in Frankreich ein. Nun haben sich mehrere europäische Länder dafür entschieden, auf mehr Windkraft zu setzen. Dies ist etwa in Griechenland und Irland der Fall. Die Schweiz würde gerne nachziehen.

    In Griechenland werden trotz starker Opposition immer mehr Windkraftanlagen gebaut.
    Die Energiewende veranlasst die liberale griechische Regierung, massiv in Windkraftanlagen zu investieren. Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen wehrt sich jedoch seit Jahren vehement dagegen. Überall im Land kommt es zu Demonstrationen gegen die Errichtung von Windkraftanlagen, die oft bis zu 120 Meter hoch sind.

    In Agrafa, auch bekannt als die griechischen Alpen, einer Region von einzigartigem ökologischem Interesse, die als Natura 2000 eingestuft wurde, auf den Inseln Tinos, Andros, in Skyros, auf Kreta – wo mehr als 1.000 Windräder entstehen sollen – auf der Insel Ikaria haben die Einwohner ihre Ablehnung zum Ausdruck gebracht. Aber vor allem auf der Insel Euböa ist der Protest zu spüren. Fast 700 riesige Windräder, so weit das Auge reicht. Und mehrere Dutzend sollen in den kommenden Monaten noch gebaut werden.

    Warum aber entscheidet sich Griechenland dafür, Windkraftanlagen auf seinen Inseln mit hohem Tourismuspotenzial zu errichten? Die letzten Regierungen haben es mit den geltenden Umweltstandards nicht so genau genommen. Es werden Gebiete, die als Natura 2000 eingestuft und somit eigentlich geschützt sind, tendenziell ignoriert. Sogar archäologische Stätten werden beeinträchtigt, wie auf der Insel Andros. Denn es ist viel billiger, Windkraftanlagen auf Bergen und Anhöhen zu installieren als auf dem Meer.

    Die Gegner von Windkraftanlagen fordern die Einhaltung von Umweltstandards. Sie sind nicht gegen Windkraftanlagen an sich, sondern gegen ihre Industrialisierung. Sie wollen sie nach den Bedürfnissen der Einwohner aufstellen, wie auf der Insel Tilos. Was die Regierung mit den Tausenden von Windrädern jedoch tut, ist laut ihren Gegnern, die Energie zu kommerzialisieren. Und der Widerstand ist so groß, dass die Regierung in letzter Zeit mehrere Lizenzen widerrufen und sechs Bergregionen unter besonderen Schutz stellen musste.

    Irland versucht, die erzeugte Energie zu speichern.
    In Irland hat sich die Regierung ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: 80% erneuerbare Energien bis 2030, doppelt so viel wie in Frankreich. Die irische Regierung setzt insbesondere auf die Speicherung der überschüssigen Energie, die von Windkraftanlagen in windreichen Zeiten erzeugt wird. So soll verhindert werden, dass fossile Brennstoffe in der Energieversorgung eine wichtige Rolle spielen.

    In mehreren Buchten des Landes wird derzeit nach Möglichkeiten gesucht, die überschüssige Energie unter dem Meeresspiegel zu speichern. Denn bei fossilen Energieträgern ist es einfacher, das Energie-Angebot an die Nachfrage anzupassen. Man muss nur mehr produzieren, wenn die Nachfrage steigt, z. B. im Winter. Windkraftanlagen sind wetterabhängig. Irland sucht nach einem Weg, die große Menge an Energie, die während Zeiten starker Winde erzeugt wird, nicht zu verlieren. Umgekehrt soll der Strom aus Windkraft aber auch bei Windstille nicht ausgehen, wie es im letzten Sommer eineinhalb Monate lang der Fall war.

    Bis zum Ende des Jahrzehnts will man diese grüne Energie mehrere Wochen lang in Unterwasser-Salzkavernen in Form von Wasserstoff speichern können, einem Gas, das für das Transportwesen und die Industrie weiterverarbeitet werden kann. Und der Vorteil dieser Technik ist, dass sie im Gegensatz zur Speicherung in Batterien umweltfreundlich ist.

    Der Anstieg der Energiepreise in den letzten Wochen – unter anderem aufgrund des Krieges in der Ukraine – hat den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen noch dringlicher gemacht. Das Projekt zur Stromspeicherung wurde vor Beginn der russischen Invasion gestartet, doch jetzt macht es wirklich Sinn. Vor allem in einem Land wie Irland, das vom Meer umgeben ist und dem es daher kaum möglich ist, einen Austausch von grüner Energie zwischen zwei Ländern zu erreichen. Irland muss diese Probleme gewissermaßen alleine und vor seinen europäischen Nachbarn lösen.

    Zu beachten ist auch, dass es in Irland keine Kernenergie gibt, diese ist dort illegal. Wenn das Land also aus den fossilen Brennstoffen aussteigen und den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 verfünffachen will, muss es insbesonders auf die Speicherung setzen.

    Die Windenergie in der Schweiz ist Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen.
    Im Gegensatz zu den Beispielen aus Irland und Griechenland tritt die Schweiz im Moment auf der Stelle. Dort macht die Windenergie bisher nur 0,25 % der gesamten Stromerzeugung aus, mit 41 Windkraftanlagen, die über das ganze Land verteilt sind. Das ist wenig für ein Land, das bis 2050 CO2-neutral sein will und beschlossen hat, langfristig auf Atomkraft zu verzichten. Im Sommer kann sich die Schweiz auf ihre Wasserkraftstaudämme verlassen. Im Winter muss jedoch Strom aus den umweltschädlichen Kohle- und Gaskraftwerken in Deutschland importiert werden.

    Windenergie ist neben der Solarenergie einer der Wege, wie die Schweiz ihre Ziele im Kampf gegen den Klimawandel einhalten und gleichzeitig ihre Energieautonomie sichern will. Wenn Windkraftanlagen strategisch so wichtig sind, warum steht die Schweiz im europäischen Vergleich so schlecht da?

    Ein Grund für die Verzögerung ist die Vielzahl an Gerichtsverfahren, die ebenso zahlreich sind wie die Windparkprojekte in der Schweiz. So dauerte es beispielsweise 23 Jahre, bis die sechs Windräder in Sainte-Croix wegen der vielen Gerichtsverfahren das Licht der Welt erblicken konnten.

    Die Folge ist, dass Schweizer Unternehmen zehnmal mehr Windkraftanlagen im Ausland bauen als in der Schweiz, aber das könnte sich ändern. Die Behörden wollen die Klagemöglichkeiten einschränken. Sehr zum Leidwesen der Anwohnerverbände, die gegen Windkraftanlagen sind und von einer Verweigerung der Demokratie sprechen.

  • Covid-19: Neuer Ansturm auf Covid-Tests in den Apotheken

    Covid-19: Neuer Ansturm auf Covid-Tests in den Apotheken

    Die Warteschlangen in den französischen Apotheken für Covid-19-Tests werden immer länger. Bis Dienstag, 29. März, wurden täglich 450.000 Antigentests durchgeführt, von denen jeder dritte positiv ausfiel. Vor den französischen Apotheken bilden sich wieder Warteschlangen für Antigen-Tests. Viele Patienten, die Symptome haben, die einem „normalen“ Schnupfen oder einer Grippe ähneln, sind verunsichert. Und das nicht grundlos: Einer von drei in Apotheken durchgeführten Tests ist positiv auf Covid-19. Bis Dienstag, 29. März, wurden durchschnittlich 400.000 bis 450.000 Antigentests pro Tag in einer Apotheke durchgeführt, zu denen kommen seit dem Wiederaufflammen der Epidemie noch 400.000 täglich verkaufte Selbsttests hinzu. Unzureichende Vorräte? Einige Fachleute machen sich Sorgen um die Versorgung. „Ich weiß nicht, ob wir es schaffen werden, alle zu beliefern. Unsere Lieferanten geben sich jedenfalls beruhigend. Aber die Vorräte gehen sehr schnell zur Neige“, befürchtet der Apotheker Yoric…

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  • Die französische Fremdenlegion rekrutiert – was man wissen sollte

    Die französische Fremdenlegion rekrutiert – was man wissen sollte

    Die französische Fremdenlegion, wahrscheinlich eine der berühmtesten Armeeeinheiten der Welt, ist auch fast 200 Jahre nach ihrer Gründung noch aktiv und sucht derzeit neue Soldaten.

    Die 1831 gegründete Eliteeinheit ist der einzige Teil der französischen Armee, der ausländische Rekruten aufnimmt, und zählt heute Angehörige aus rund 150 Ländern unter ihren 8.000 Soldaten. Sie ist auch die einzige Einheit, die ehemalige Gefangene aufnimmt, mit Ausnahme solcher, die wegen „Vergewaltigung, Blutverbrechen und Drogenhandel“ verurteilt wurden.

    Die Legion hat einen furchteinflößenden Ruf, der zum Teil auf ihre berühmt-berüchtigte und brutale Ausbildung zurückzuführen ist, zum Teil aber auch darauf, dass sie im Laufe der Jahre als der Ort bekannt wurde, an den man sich flüchten konnte, um einer zwielichtigen Vergangenheit zu entkommen oder eine gescheiterte Liebesbeziehung zu vergessen.

    Und die moderne Legion scheint diesen Ruf zu pflegen, wie ein Werbespot beweist, der unter dem Thema „Tritt der Legion bei, um dich vergessen zu machen“ läuft. Der unten stehende Tweet des offiziellen Rekrutierungsbüros der Legion nimmt Bezug auf die Ohrfeige, die Will Smith dem Komiker und Schauspieler Chris Rock bei der Oscar-Verleihung verpasste: „Ob Sie Franzose oder Ausländer sind, die Legion ermöglicht es Ihnen, sich vergessen zu machen und hilft Ihnen, Ihre Energie in einen Beruf zu lenken, der Ehre und Engagement bedeutet“.

    Wer schon einmal eine große französische Militärparade gesehen hat, dem ist sicherlich die Pioniereinheit der Legion aufgefallen – das sind diejenigen, die Bärte, weiße Handschuhe und Schürzen aus Büffelleder tragen und Äxte mit sich führen (die Äxte sind für Bäume, nicht für Menschen gedacht).

    Eine andere Möglichkeit, einen Legionär zu erkennen, besteht darin, nach jemandem Ausschau zu halten, der eine Tätowierung mit der Aufschrift „Marche ou Crève“ (Marschiere oder sterbe) trägt – das ist das Motto der Legion, und einige Rekruten lassen es sich als ewiges Erkennungszeichen ins Gesicht tätowieren.

    Die Soldaten der Legion sind oft an vorderster Front in militärischen Konflikten im Einsatz, aber auch im Inland, etwa bei der Bekämpfung von Piraterie und Menschenschmuggel in Frankreich.

    Fremdenlegionäre sind in den meisten Konflikten an forderster Front

    Offensichtlich gibt es derzeit nicht mehr genug Verliebte mit gebrochenem Herzen und zwielichtige Gestalten, die von sich aus den Weg in die Fremdenlegion finden. Die Legion führt seit einiger Zeit eine fast permanente Rekrutierungskampagne durch, bei der sie alle möglichen modernen Methoden, einschließlich der sozialen Medien, einsetzt, um neue Rekruten zu finden.

    „Wir rekrutieren das ganze Jahr über. Aber im Sommer gibt es weniger Kandidaten, also gehen wir dorthin, wo die Leute sind: an die Strände“, erzählte der Rekrutierungs-Offizier Sang-Jin Lee der französischen Zeitung Le Parisien.

    Wer Französisch spricht, hat übrigens bei der Rekrutierung besonders gute Chancen, denn obwohl die Soldaten aus der ganzen Welt stammen, werden alle Befehle auf Französisch erteilt. Die Rekruten erhalten einen Crash-Kurs in Militärfranzösisch, aber das Kommando will die Zahl der Französischsprechenden und derjenigen, die sich mit der französischen Kultur und den französischen Bräuchen auskennen, erhöhen.

    Kann sich Jeder/Jede anmelden? Nein, man muss ein Mann sein – die Legion rekrutiert keine Frauen.

    Das Anfangsgehalt beträgt 1.380 € (nach Steuern), und nach Abschluss der Grundausbildung in Castelnaudary im Südwesten Frankreichs haben die Legionäre 45 Tage Urlaub pro Jahr. Nach fünf Jahren Dienstzeit oder einer Verletzung im aktiven Dienst kann man die französische Staatsbürgerschaft beantragen.

    Legionäre dürfen erst heiraten, wenn sie fünf Jahre Militärdienst geleistet haben und das Kommando darüber informiert haben. Sie sind verpflichtet, stets ihre Uniform zu tragen – es sei denn, sie erhalten eine Sondergenehmigung.

    Das Auswahlverfahren, um in die Einheit aufgenommen zu werden, dauert drei Wochen. Heutzutage muss man aber gegen Covid geimpft sein, um sich bewerben zu können. Eine abgeschlossene Schulbildung oder gar ein akademischer Abschluss sind keine Voraussetzung.

    Aber Achtung, die Ausbildung ist sehr intensiv – manche beschreiben sie sogar als brutal. Und wenn sie die ersten sechs Monate überstehen, dann stehen die Legionäre in den militärischen Konflikten Frankreichs meist an vorderster Front. Kein leichter Dienst…

  • Das sind bis 2030 die 10 gefragtesten Berufe in Frankreich

    Das sind bis 2030 die 10 gefragtesten Berufe in Frankreich

    Die französische Statistikbehörde hat eine Studie veröffentlicht, in der untersucht wurde, in welchen Sektoren bis zum Jahr 2030 am meisten Personal eingestellt werden wird. Wer vorhat, in den kommenden Jahren in Frankreich zu arbeiten, sollte das wissen.

    Die Studie, die gemeinsam vom Forschungsinstitut DARES (Direction de l’animation de la recherche, des études et statistiques) und France Stratégie veröffentlicht wurde, sieht voraus, dass zwischen 2019 und 2030 insgesamt 8,4 Millionen freie Stellen zu besetzen sein werden. Das sind 760.000 neue Arbeitsplätze pro Jahr, und das betrifft nur bestehende Firmen, die neue Mitarbeiter einstellen müssen. Die große Mehrheit davon, nämlich 8%, sind Ersatz für Arbeitnehmer, die in den Ruhestand gehen.

    Nach den Berechnungen des Instituts DARES fallen die meisten Neueinstellungen in diesen Bereichen an:

    • Wartungspersonal
    • Lehrkräfte
    • häusliche Pflege für ältere oder behinderte Menschen
    • Kraftfahrer aller Art (Spediteure, Busfahrer, Lieferfahrer)
    • Verwaltungs-, Buchhaltungs- und Finanzdienstleistung
    • Kaufmännische und technische Führungskräfte
    • Krankenpfleger, Hebammen und Pflegeassistenten
    • Lagermitarbeiter
    • IT-Ingenieure, Online-Business

    Wobei nur für den Gesundheitssektor ein Wachstum prognostiziert wird, insbesondere in den Bereichen Krankenpflege und häusliche Pflege, da eine alternde Bevölkerung immer mehr Pflegekräfte benötigt. In den anderen Berufen sind Einstellungen größtenteilsein Ersatz von Personal, das in den Ruhestand geht.

    Besonders hervorgehoben werden in der Studie Sektoren, die voraussichtlich stark wachsen und neue Arbeitsplätze schaffen werden, allen voran der IT- und Digitalsektor, in dem bis 2030 voraussichtlich 115.000 zusätzliche Stellen geschaffen werden.

    Der Bericht listet auch Branchen auf, die in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich schrumpfen werden: Die öffentliche Verwaltung und das Finanzwesen werden voraussichtlich weniger Mitarbeiter benötigen, da immer mehr Verwaltungsprozesse online abgewickelt werden. Das Gleiche gilt für den Versicherungssektor.

    Der Bericht deutet auch darauf hin, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kultur und Gastgewerbe über die kommenden Jahre anhalten werden. Zwischen 2019 und 2030 werden nur 80.000 freie Stellen erwartet, verglichen mit 300.000 zwischen 2009 und 2019.

    Und wer die Idee hat, in Frankreich ein eigenes Unternehmen zu gründen, für den gibt es eine ganze Reihe staatlicher Unterstützungen für die Gründung neuer Unternehmen.

  • Covid-19: Von 500.000 Paxlovid-Behandlungen nur 3.500 benutzt

    Covid-19: Von 500.000 Paxlovid-Behandlungen nur 3.500 benutzt

    Es ist nun fast zwei Monate her, seit Pfizers Covid-19-Pille Paxlovid in französischen Apotheken erhältlich ist. Von den 500.000 Behandlungen, die Frankreich gekauft hat, wurden bisher nur 3.500 in Anspruch genommen. Seit 4. Februar dieses Jahres wird in französischen Apotheken eine neue Behandlung gegen Covid-19 angeboten. Nach den Impfstoffen kam endlich eine medikamentöse Behandlung gegen SARS-CoV-2 auf den Markt. Sechs Tabletten Paxlovid, die fünf Tage lang geschluckt werden müssen und die Entwicklung einer schweren Form der Krankheit wird höchstwahrscheinlich verhindert. Der Staat ging in Vorlage und kaufte für fast 250 Millionen Euro 500.000 Packungen. Aber das Medikament wird von den Franzosen verschmäht. Innerhalb von zwei Monaten wurden nur 3.500 Packungen ausgegeben. Lesen Sie auch: Paxlovid: 10 Fragen zu Pfizers Covid-19-Therapie, die jetzt in die Apotheken kommt Die Unbeliebtheit des Medikaments kann allerdings nicht mit seiner Wirksamkeit in Zusammenhang gebracht werden. L…

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  • Covid-19: Sind UV-Lampen eine praktikable Lösung gegen das Virus in Innenräumen?

    Covid-19: Sind UV-Lampen eine praktikable Lösung gegen das Virus in Innenräumen?

    Forscher in den USA haben die Wirksamkeit von ultraviolettem UV-C-Licht bei der Abtötung von Viren in Innenräumen gemessen. In einer am 23. März veröffentlichten Studie erklären sie, dass die Technologie tatsächlich 98% aller Viren in einem Raum abtöten kann, ohne dass dies irgendwelche schädlichen Auswirkungen auf den Menschen hat. Ultraviolettlampen zur Verbesserung der mikrobiologischen Qualität der Raumluft und damit zur Bekämpfung von Covid-19? Tatsächlich melden Wissenschaftler der Columbia University (USA), dass bestimmte UV-Strahlen in der Lage sind, die Luft in Innenräumen gründlich zu reinigen. Laut einer Studie, die am 23. März auf der Plattform Scientific Reports veröffentlicht wurde, könnte das „FAR-UVC“-Licht, durch Lampen, die an den Decken von Räumen angebracht sind, zuverlässig eingesetzt werden. Mit solchen Lampen könnten 98% der in einem Raum vorhandenen Mikroben in nur 5 Minuten abgetötet werden, ohne dass dies auch nur die geringsten schädlichen Auswirkungen auf d…

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