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  • Frankreich beschlagnahmt 100-Millionen-Villa von Roman Abramowitsch und andere Vermögenswerte

    Frankreich beschlagnahmt 100-Millionen-Villa von Roman Abramowitsch und andere Vermögenswerte

    Die französische Regierung hat eine Liste der beschlagnahmten Immobilien russischer Oligarchen veröffentlicht, darunter Yachten, Hubschrauber und eine 100 Millionen Euro teure Villa an der Riviera, die Roman Abramowitsch gehört. Sich in Frankreich befindendes Eigentum der auf der EU-Sanktionsliste stehenden russischen Oligarchen wurde beschlagnahmt oder eingefroren. Mobiles Eigentum wie Yachten und Hubschrauber wurden beschlagnahmt, während Immobilien eingefroren wurden, damit die Eigentümer sie nicht vermieten oder verkaufen können. Insgesamt wurden 33 Immobilien – meist an der Riviera oder in Paris – eingefroren und vier Yachten und sechs Hubschrauber wurden beschlagnahmt. Unter den Immobilien auf der Liste befindet sich auch das Château de Croë am Cap d’Antibes, das Roman Abramovich, dem Inhaber des britischen Fußballclubs Chelsea, gehört. Der geschätzter Wert der Luxusvilla beträgt satte 100 Millionen Euro. Die Liste der Immobilien klingt wie ein Leitfaden für einige der teuersten …

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  • Soziale Netzwerke: „Die Anhänger der extremen Rechten sind bei weitem die gewalttätigsten“

    Soziale Netzwerke: „Die Anhänger der extremen Rechten sind bei weitem die gewalttätigsten“

    In Frankreich ist die extreme Rechte die politische Kraft, die die meisten hasserfüllten und beleidigenden Nachrichten in den sozialen Netzwerken veröffentlicht, zeigt eine neue Studie der prodemokratischen US-Organisation Reset Tech. Der Präsidentschaftswahlkampf ist in seine Endphase eingetreten. Emmanuel Macron und Marine Le Pen bereiten sich nun auf die grosse TV-Debatte zwischen den beiden Wahlgängen vor, die am 20. April, vier Tage vor der Wahl, stattfinden wird. Parallel dazu liefern sich die beiden Lager in den sozialen Netzwerken einen gnadenlosen Krieg, um ihre Wählerschaft zu mobilisieren und möglichst viele Unterstützer zu gewinnen. Die amerikanische Organisation Reset Tech, die sich auf Untersuchungen von Online-Verhaltensweisen spezialisiert hat, beobachtet die digitale Kampagne genau und zeigt in einer neuen Studie mit dem Finger auf Entgleisungen der rechtsextremen Anhänger. Die Studie wurde von Januar 2020 bis Oktober 2021 durchgeführt, um zu analysieren, woher die be…

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  • Édouard Philippe: „Frankreich wird es unter einer Präsidentin Le Pen schlechter gehen“

    Édouard Philippe: „Frankreich wird es unter einer Präsidentin Le Pen schlechter gehen“

    Der ehemalige Premierminister versteht diejenigen nicht, die Marine Le Pen und Emmanuel Macron gegenüber stellen. „Das macht mir Angst“. Die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen „ist noch nicht entschieden“, warnte Édouard Philippe, Bürgermeister von Le Havre und ehemaliger Premierminister von Emmanuel Macron, am Mittwoch, dem 13. April, auf dem Sender France Inter. Für ihn ist „diese Wahl noch sehr offen und man muss eine Kampagne führen, um zu verhindern, dass Frankreich sich Marine Le Pen hingibt“, was in seinen Worten „ziemlich gefährlich“ wäre. „Ich denke, dass sie die Präsidentschaftswahlen gewinnen kann, und ich denke, dass jede Person, die sagt, dass sie sie von Natur aus nicht gewinnen kann, sich irrt“, fügte Edouard Philippe hinzu und rief dazu auf, diese Wahl sehr „ernst zu nehmen“.

    Sich der Stimme zu enthalten, „ist keine neutrale Wahl“, warnt Édouard Philippe. „Frankreich wird nicht dasselbe sein, wenn Marine Le…

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  • Autan-Wind: Die Sturmböen im März waren die stärksten seit vierzig Jahren!

    Autan-Wind: Die Sturmböen im März waren die stärksten seit vierzig Jahren!

    Der Autan-Wind, der seit mehreren Tagen in der Region Toulouse, im Tarn und im Aude blies, erreichte in Castres eine Geschwindigkeit von über 120 km/h. Der März 2022 war ein besonders windiger Monat. So sehr wie seit 1981 nicht mehr. Im letzten Monat wehte der Autan-Wind in der Region Toulouse so stark wie seit 1981 nicht mehr: Im März 2022 gab es einen stärkeren Autan-Wind als in den letzten vierzig Jahren. Im gesamten Monat gab es in Toulouse acht Tage, an denen die 70 km/h überschritten wurden. Diese Zahlen liegen deutlich vor denen der Jahre 2013 und 2008, wo eine solche Windgeschwindigkeit nur an fünf Tagen überschritten wurde. Lesen Sie auch: Böen von bis zu 120km/h: Meteo France versetzt Tarn und Haute-Garonne in Alarmbereitschaft Es gab im letzten Monat lange Autan-Episoden. Der stürmische Wind wehte 7. bis 16. März und dann wieder vom 19. bis 30. März, also mehr als die Hälfte des Monats. Es gibt allerdings keinen erkennbaren Trend. 2021 war ein eher ruhiges Jahr, 2020 ein klassisches Jahr. Der als Autan bekannte Wind hat laut Klimatologen nichts mit dem Klimawandel zu tun. Derzeit versuchen Meteorologen eine Erklärung für das Wind-Phänomen des letzten Monats zu finden. In der Zwischenzeit gibt es für dei Bewohner des französischen Südwestens eine gute Nachricht: Der Wind sollte in den nächsten zehn Tagen nicht wiederkehren. Allerdings gibt es gibt keine Garantie dafür, dass er nicht im Laufe des Frühlings nochmals auftritt. Andererseits ist der Autan im Sommer eher selten. Er ist vor allem ein Phänomen der Zwischensaison.
  • Bieten französische Werkstätten auch gebrauchte Ersatzteile an, wie es das Gesetz vorschreibt?

    Bieten französische Werkstätten auch gebrauchte Ersatzteile an, wie es das Gesetz vorschreibt?

    Wie kann man die Rechnung für die Wartung und Reparatur seines Autos in Frankreich senken? Ein Gesetz aus dem Jahr 2017 verpflichtet die Werkstätten zwar dazu, gebrauchte Ersatzteile anzubieten, aber es wird nicht immer eingehalten.

    Eine Reparatur durchführen oder ein Teil am Auto austauschen zu müssen, ist oft ein Albtraum für Autofahrer mit kleinem Budget. Um eine Stoßstange austauschen zu lassen, fährt ein Team von France Télévisions zu einem ersten Autohaus. Das Teil ist nicht verfügbar, aber die Werkstatt bietet auch kein gebrauchtes Teil an, wie sie es eigentlich sollte. „Man muss erstmal ein gebrauchtes Teil finden, und die liegen nicht auf der Straße. Und die, die man findet, sind in der Regel schon ziemlich beschädigt“, sagt der Werkstattleiter vor der Kamera.

    Gesetz wird nicht eingehalten
    Eine andere Werkstatt bietet zwar ein gebrauchtes Teil an, rät aber davon ab und druckt schließlich einen Kostenvoranschlag für eine neue Stoßstange aus, der rund 500 Euro beträgt. Die Verpflichtung, gebrauchte Teile anzubieten, wird also nicht eingehalten. Das Gesetz von 2017 ist nicht bindend und ist kompliziert umzusetzen. „Der Markt ist dafür nicht organisiert“, erklärt Yves Carra, Sprecher des Automobilclubs Association vor der Kamera von France 3. Das Team von France Télévisions fand schließlich auf einem Autofriedhof eine gebrauchte Stoßstange für weniger als 100 Euro. Warum wurde sie von den Werkstätten nicht angeboten? „Es ist alles gelistet, aber sie haben nicht gut genug gesucht“, vermutet Fabrice Henriot, Präsident von Allo casse auto.

    Autobesitzer, die ihr Fahrzeug in Frankreich reparieren lassen müssen oder wollen, sollten unbedingt auf einen Kostenvoranschlag mit gebrauchten Ersatzteilen bestehen. Die Reparatur-Beriebe sind dazu gesetzlich verpflichtet!

  • Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron in der Sendung „4 Vérités“ auf France 2

    Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron in der Sendung „4 Vérités“ auf France 2

    Der scheidende Präsident beantwortete am Mittwochmorgen, mitten im Wahlkampf zwischen den beiden Wahlgängen, Fragen in der France 2-Sendung „4 Vérités“. Emmanuel Macron war am Mittwoch, dem 13. April, Gast der Sendung „4 Vérités“ (4 Wahrheiten) auf France 2. Der scheidende Präsident sprach unter anderem über institutionelle Fragen, wobei er sich für eine siebenjährige Amtszeit aussprach, und über die Kaufkraft. Er begrüßte auch die Unterstützung durch Nicolas Sarkozy, bekräftigte jedoch, dass es „keine Absprachen mit irgendjemandem“ gebe und verwies auf die Unterstützung durch andere Persönlichkeiten, wie Lionel Jospin. Hier die wichtigsten Punkte des Interviews. „Die siebenjährige Amtszeit scheint mir eine gute Option zu sein, aber sie wird nicht für die kommende Amtszeit gelten, man ändert die Regeln nicht während des Spiels“, erklärte Emmanuel Macron am Mittwoch auf France 2. Am Dienstag hatte er bereits geäussert, dass eine siebenjährige Amtszeit „ein guter Rhythmus für die Präside…

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  • SNCF: Billigere und langsamere Züge sollen mit Fernbussen konkurrieren

    SNCF: Billigere und langsamere Züge sollen mit Fernbussen konkurrieren

    Am Dienstag, 12. April, verglich ein Team von Journalisten von France Télévisions Fahrten von Paris nach Nantes mit dem neuen Angebot der SNCF, das billigere, aber langsamere Züge anbietet, und mit dem Bus.

    Am Montag, dem 11. April, startete die SNCF ein neues Angebot. Ehemalige Corail-Züge befahren die TGV-Verbindungen Paris-Nantes und Lyon-Nantes langsamer aber zu geringeren Kosten. Mit diesen neuen Zügen hofft die SNCF, mit den Fernbussen (Blablacar, Flixbus…) konkurrieren zu können. Für den Zug gibt es nur einen Preis: 16 Euro. Im Bus variieren die Preise, aber eine Fahrt von Paris nach Nantes kostet im Durchschnitt 18 Euro.

    Lesen Sie auch: Reisen: SNCF öffnet Verkauf von 10-Euro-Tickets mit neuem Zugangebot

    Fünf Stunden im Zug gegenüber sechs Stunden im Bus.
    Für das neue Angebot wurden die alten Corail-Züge wieder in Betrieb genommen. In ihnen gibt es weder WLAN noch Steckdosen. Es werden kostenpflichtige Erfrischungen angeboten. Im Bus gibt es zahlreiche Steckdosen und WLAN. „Im Zug habe ich trotzdem mehr Platz, um zum Beispiel am Computer zu arbeiten, als im Bus“, sagt ein Mann vor der Kamera. Mit einigen kleinen Verspätungen legte das Journalistenteam die Strecke Paris-Nantes mit dem Zug in fünf Stunden zurück. Mit dem Bus dauerte die Fahrt etwa sechs Stunden.

  • Präsidentschaftswahlen: Ex-Justizminister Robert Badinter unterstützt Emmanuel Macron

    Präsidentschaftswahlen: Ex-Justizminister Robert Badinter unterstützt Emmanuel Macron

    In einem Interview mit Franceinfo mahnte der ehemalige Justizminister Robert Badinter: „Gehen wir kein Risiko für die Freiheit ein“. Robert Badinter, französischer Politiker, Juraprofessor, Anwalt und Autor setzte im Jahr seines Amtsantritts als Justizminister 1981 die Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich durch.  Am 24. April findet die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt. Emmanuel Macron steht Marine Le Pen gegenüber. „Ich werde für Herrn Macron stimmen“, sagte Robert Badinter, ehemaliger Justizminister, am Mittwoch, 13. April, auf Franceinfo. „Das ist ganz klar. Die Stunde ist zu ernst und die Wahl zu wichtig“.

    Jean-Luc Mélenchon erklärte am Abend des ersten Wahlgangs, „keine einzige Stimme an Marine Le Pen“, konnte sich aber nicht dazu durchringen, seine Anhänger aufzufordern, für Emmanuel Macron zu stimmen. „Wir haben der gleichen Fraktion angehört, ich kenne ihn seit langem, er ist ein mächtiger…

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  • Nizza: 5 Polizisten wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ verhaftet

    Nizza: 5 Polizisten wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ verhaftet

    Die Staatsanwaltschaft von Nizza leitete am Dienstag eine Untersuchung wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ ein. Laut Christian Estrosi, dem Bürgermeister von Nizza (Alpes-Maritimes), sind die Vorfälle „äußerst schwerwiegend“ und „äußerst verstörend“. Fünf Beamte der Stadtpolizei wurden am Dienstag, dem 12. April, im Rahmen einer Untersuchung wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ in Polizeigewahrsam genommen und von der Stadt vorläufig suspendiert, wie die Staatsanwaltschaft von Nizza mitteilte. Laut der regionalen Tageszeitung Nice-Matin, die den Fall aufgedeckt hatte, ging es darum, dass ein junger Mann, der am Montag ein Fahrzeug der Stadtpolizei mit Farbe besprüht haben soll, von diesen Beamten in einen der Parks der Stadt verbracht und verprügelt wurde. Bilder einer Videoüberwachung sollen jedoch zeigen, wie das vermeintliche Opfer von den Beamten in das Fahrzeug gezerrt wurde. „Ich habe den Generaldirektor der Polizeidienste sofort aufgefordert, sie vorsorglich zu suspendieren“, reagierte Christian Estrosi und versprach: „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werden Verfahren eingeleitet, um die Entlassung derjenigen zu erreichen, die diese Taten begangen haben, und die Stadt wird als Zivilklägerin auftreten“. Der Polizeigewahrsam der fünf Beamten wurde am späten Dienstagnachmittag verlängert, wie die Staatsanwaltschaft von Nizza mitteilte.
  • Präsidentschaftswahlen: Die Vorschläge von Marine Le Pen und Emmanuel Macron zu Europa

    Präsidentschaftswahlen: Die Vorschläge von Marine Le Pen und Emmanuel Macron zu Europa

    Eine gegensätzliche Vision für ein Europa der Verteidigung… Marine Le Pen die Euroskeptikerin, Emmanuel Macron der Europolitiker: Europa ist ein Streitpunkt zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten. Marine Le Pen (RN) will zwar nicht mehr aus der EU austreten oder den Euro aufgeben, möchte aber den Vorrang des französischen Rechts vor dem europäischen Recht wiederherstellen. Dieser Schritt wurde bereits von Polen versucht, was von der Europäischen Kommission prompt abgestraft wurde. Die RN-Kandidatin möchte außerdem den Beitrag Frankreichs zum EU-Haushalt um 5 Milliarden Euro senken. Eine gegensätzliche Vision für eine gemeinsame Verteidigung Emmanuel Macron seinerseits möchte ein geeintes und starkes Europa. Um die illegale Einwanderung zu bekämpfen, möchte er den Schengen-Raum reformieren, während Marine Le Pen die Kontrollen an den framnzösischen Grenzen wieder einführen möchte. Beide wollen, dass Frankreich bei den Strompreisen unabhängiger vom europäischen Markt wird. Schl…

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