Autor: Nachrichten

  • Priester und eine Ordensschwester werden bei Messerattacke in einer Kirche in Nizza verletzt

    Priester und eine Ordensschwester werden bei Messerattacke in einer Kirche in Nizza verletzt

    Am Sonntagmorgen kam es in Nizza zu einer erneuten Messerattacke in einer Kirche. Ein Priester und eine Ordensschwester wurden verletzt.

    Am Sonntagmorgen wurden in der Kirche Saint-Pierre-d’Arène in Nizza zwei Personen durch Messerstiche verletzt. Ein Verdächtiger wurde von der Polizei festgenommen. Nach Informationen der Zeitung Nice Matin ereignete sich der Vorfall gegen 10 Uhr. Ein junger Mann soll in die Kirche eingedrungen sein und einem Priester mehrere Messerstiche zugefügt haben. Eine Ordensschwester, die versucht hatte, den Angreifer zu entwaffnen, wurde ebenfalls verletzt.

    Nach Informationen des Senders BFMTV wurde der Priester an der Wade und in der Brust getroffen. Die Opfer wurden von der Feuerwehr versorgt. Sie schweben nicht in Lebensgefahr.

    Der Täter soll der Polizei bisher nicht bekannt sein. Über sein Motiv herrscht noch Unklarheit.

    Der Angreifer wurde als ein Mann identifiziert, der in Fréjus geboren wurde und in Nizza wohnt, meldet France Télévisions unter Berufung auf eine Polizeiquelle. Es handele sich um einen psychisch labilen Mann, der mehrmals in einer psychiatrischen Klinik gewesen sei, ergänzte der Präfekt des Departements Alpes-Maritimes, Bernard Gonzalez. Der Angriff habe „keinen terroristischen Charakter“.

    Innenminister Gérald Darmanin drückte auf Twitter „seine Solidarität mit den Gemeindemitgliedern“ aus. Er dankte auch den Ordnungskräften, „die den Täter schnell festgenommen haben“,. Der Abgeordnete des Departements Alpes-Maritimes, Eric Ciotti, äußerte seine „große Erschütterung“ über den Angriff. Er und der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, besuchten den Ort des Geschehens.

  • Präsidentschaftswahlen: Wo werden Emmanuel Macron und Marine Le Pen den Abend verbringen?

    Präsidentschaftswahlen: Wo werden Emmanuel Macron und Marine Le Pen den Abend verbringen?

    Die Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron und Marine Le Pen veranstalteten beide am Sonntagabend ihre Wahlparty in Paris. Wenn er wiedergewählt wird, wird Emmanuel Macron seinen Sieg auf dem Champ-de-Mars feiern, berichtet Le Parisien. Im Jahr 2017 war ihm dieser Ort noch vom Pariser Bürgermeisteramt verweigert worden, da die Beziehungen zu Anne Hidalgo angespannt waren. Das Team des Kandidaten hatte sich daraufhin auf den Hof des Louvre zurückgezogen, der dem Staat gehört. Diesmal setzte das Pariser Rathaus auf „nationale Eintracht“ und erlaubte macron die Veranstaltung auf dem Champ-de-Mars unterhalb des Eiffelturms. Lesen sie auch: Präsidentschaftswahlen: Paris richtet für den Wahlabend am Sonntag eine Sicherheitszone ein Emmanuel Macron wird vor der École militaire sprechen, mit dem Eiffelturm im Rücken. Das Umfeld des Präsidentschaftskandidaten bestätigte, dass die Veranstaltung „auch bei Regen“ stattfinden wird. Die Stadtverwaltung teilte jedoch mit, dass sie die erteilte Ge…

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  • Covid-19: Könnte ein neues Symptom Patienten erblinden lassen?

    Covid-19: Könnte ein neues Symptom Patienten erblinden lassen?

    Eine neue Studie hat einen Zusammenhang zwischen Covid-19 und einem teilweisen oder vollständigen Verlust des Sehvermögens festgestellt. Dies ist auf die Fähigkeit des Virus zurückzuführen, in jedem Organ eine Entzündung der Gefäßwände zu verursachen. Die bisher bekannten Symptome von Covid-19 betreffen hauptsächlich die Atemwege. Eine neue amerikanische Studie warnt jetzt aber vor den möglicherweise bleibenden Folgen einer Covid-19-Infektion für die Augen. Das Virus könne bei einigen Patienten eine starke Beeinträchtigung der Sehschärfe verursachen. In der Zeitschrift JAMA Ophthalmology beschrieben Forscher einen Zusammenhang zwischen Verschlüssen der Netzhaut-Zentralvene und einer Infektion mit dem Virus auf. Die Forscher analysierten die Daten von 430.000 Personen, die sich mit Covid-19-Virus infiziert hatten. Nach einem Abgleich der Gesundheitsdaten mehrere Wochen nach der Infektion stellten die Forscher fest, dass die Anzahl der Personen mit Netzhautgefäßverschlüssen „in den sechs…

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  • Boten-RNA-Impfstoff – bald ein Mittel zur Heilung von Herzinfarkten?

    Boten-RNA-Impfstoff – bald ein Mittel zur Heilung von Herzinfarkten?

    Forscher des King’s College London in Großbritannien haben möglicherweise einen Weg gefunden, das Muskelgewebe eines von einem Infarkt geschädigten Herzens zu regenerieren.  Ein Forschungsteam der King’s College University in London (Großbritannien) gab bekannt, dass es die Methode der Boten-RNA-Impfstoffe, wie die der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna gegen Covid-19, zur Wiederherstellung von durch einen Herzinfarkt geschädigtem Herzmuskelgewebe verwendet hat. Wenn ein Mensch einen Herzinfarkt erleidet, werden die Muskelzellenellen des Herzens stark geschädigt. Aus diesem Grund entwickeln Menschen, die einen Herzinfarkt erlitten haben, häufig eine Herzinsuffizienz. Als der neu entwickelte spezielle Boten-RNA-Impfstoff Mäusen injiziert wurde, waren die Ergebnisse positiv. „Die Regeneration eines beschädigten menschlichen Herzens war vor einigen Jahren noch ein Traum, kann jetzt aber Wirklichkeit werden“, erklärte Mauro Giacca, der leitende Forscher der Studie, am 30. März…

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  • Wie das Ausland das Duell zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen sieht

    Wie das Ausland das Duell zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen sieht

    Die französischen Präsidentschaftswahlen werden im Ausland sehr genau beobachtet.  Frankreich ist eine Atommacht und eines von fünf Ländern mit einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, das Land ist ein wichtiger Akteur auf der internationalen Bühne. Es ist daher nur logisch, dass die Präsidentschaftswahlen vom Ausland genauestens verfolgt werden. Die Staats- und Regierungschefs, die mit Emmanuel Macron in den letzten fünf Jahren zusammengearbeitet haben, machen sich zum Teil Sorgen, wer ab kommenden Montag ihr Gesprächspartner sein wird. Um so mehr, da Frankreich bis zum 1. Juli den Vorsitz im Rat der Europäischen Union innehat. Wird es weiterhin Emmanuel Macron sein, oder Marine Le Pen, die rechtsextreme Kandidatin, die eine diplomatische 180°-Wende vollziehen will, die die Bündnisse und die Funktionsweise der Europäischen Union überdenken und die deutsch-französische Zusammenarbeit aufkündigen will. Marine Le Pen plant, die deutsch-französische Zusammenarbeit in…

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  • Präsidentschaftswahlen: Wahllokale für die Stichwahl geöffnet

    Präsidentschaftswahlen: Wahllokale für die Stichwahl geöffnet

    Die Franzosen sind am Sonntag, dem 24. April, zu den Urnen gerufen, um den oder die neue(n) Präsidenten/in der Republik zu wählen. Marine Le Pen oder Emmanuel Macron? Die 48,7 Millionen wahlberechtigten Franzosen müssen am Sonntag, dem 24. April, zwischen den beiden Finalisten der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen entscheiden. Die Wahllokale öffneten um 8 Uhr in ganz Frankreich und werden um 19 Uhr (in Großstädten erst um 20 Uhr) schließen. Die ersten Schätzungen werden, wie üblich, um 20 Uhr bekannt gegeben. Die beiden Protagonisten werden sich dann im Laufe des Abends äußern. Im Jahr 2017 wurde Emmanuel Macron zum jüngsten Präsidenten der Republik gewählt. Der mittlerweile 44-jährige, ehemaliger Investmentbanker und ehemaliger Wirtschaftsminister unter François Hollande hofft, heute für eine zweite fünfjährige Amtszeit wiedergewählt zu werden. Marine Le Pen, eine 53-jährige Rechtsanwältin, kandidiert zum dritten Mal für den Elysée-Palast. Die rechtsextreme Oppositionspolitike…

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  • Präsidentschaftswahlen: Paris richtet für den Wahlabend am Sonntag eine Sicherheitszone ein

    Präsidentschaftswahlen: Paris richtet für den Wahlabend am Sonntag eine Sicherheitszone ein

    Die Polizeipräfektur der Hauptstadt veröffentlichte am Freitag einen Präfekturerlass, um einen Bereich rund um den Eiffelturm als Sicherheitszone zu erklären, in dem Emmanuel Macron am Sonntagabend nach der Stichwahl eine Rede halten will. Es handelt sich um einen „Abend, der ein bevorzugtes und symbolisches Ziel“ für eine terroristische Bedrohung darstellen könnte. Die Pariser Polizeipräfektur beschloss daher, für Sonntag, den 24. April, anlässlich der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen „einen Schutzbereich“ einzurichten. Es bestehe die Gefahr von Anschlägen während des Wahlabends. Der Erlass, der auf der Website der Präfektur einzusehen ist, wurde am Freitag veröffentlicht. Die Sicherheitszone rund um den Eiffelturm erstreckt sich im 7. Arrondissement von Paris vom Quai Branly bis zur Avenue Gustave-Eiffel, rund um den Champ-de-Mars, wo Emmanuel Macron nach Bekanntgabe des Ergebnisses, wie auch immer es ausfallen mag, eine Rede halten soll. Die Absperrungen gelten ab Sonntag 17…

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  • Jean-Luc Mélenchon als Premierminister? Emmanuel Macron antwortet

    Jean-Luc Mélenchon als Premierminister? Emmanuel Macron antwortet

    Am 19. April rief Jean-Luc Mélenchon die Franzosen dazu auf, ihn bei den Parlamentswahlen am 12. und 19. Juni 2022 zum Premierminister zu wählen. In einem Interview mit Ouest France antwortet ihm Emmanuel Macron. „Ich fordere die Franzosen auf, mich zum Premierminister zu wählen“, indem sie bei den Parlamentswahlen im Juni für eine „Mehrheit der Insoumis“ und der „Mitglieder der Volksunion“ stimmen, erklärte Jean-Luc Mélenchon am 19. April. Der linke Politiker zielt darauf ab, dem künftigen Sieger der Präsidentschaftswahlen eine sogenannte „Kohabitation“ aufzuzwingen. Als Emmanuel Macron in einem Interview mit der Zeitung Ouest France zu diesem Thema befragt wurde, antwortete er Mélenchon. „Ich habe Respekt vor den Bürgern und den Wählern. Aber wie bei Sportwettkämpfen ist es nie gut, den Spielbericht für das Finale zu erstellen, wenn man noch im Viertelfinale steht“, sagte der Präsidentschaftskandidat. „Es gibt eine zweite Runde der Präsidentschaftswahlen. Also will ich möglichst viel…

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  • Frankreich schickt schwere Artillerie in die Ukraine

    Frankreich schickt schwere Artillerie in die Ukraine

    Frankreich schickt schwere Artilleriegeschütze in die Ukraine, sagte Präsident Emmanuel Macron am Freitag. Immer mehr westliche Länder liefern nach der russischen Invasion schwerere Waffen nach Kiew.

    „Wir liefern wichtige Ausrüstung, von Milan Panzerabwehrraketen bis Caesar Panzerhaubitzen“, sagte Macron der Regionalzeitung Ouest-France. „Ich denke, wir müssen diesen Weg gehen. Immer mit der roten Linie vor Augen, dass wir nicht zu Konfliktparteien werden.“

    Verteidigungsministerin Florence Parly bestätigte auf Twitter, dass Frankreich „mehrere Caesar-Artilleriekanonen und Tausende von Granaten“ schicken werde.

    Die vom halbstaatlichen Waffenhersteller Nexter gebaute Caesar ist eine 155-mm-Haubitze, die auf einem sechsrädrigen Lkw-Fahrgestell montiert ist und Geschosse mit einer Reichweite von mehr als 40 Kilometern abfeuern kann.

    Macrons Büro im Elysee-Palast gab auf Anfrage von AFP nicht bekannt, wie viele Raketen und Haubitzen Frankreich bereitstellen wird. Es wurde allerdings bestätigt, dass die Panzerabwehrraketen bereits geliefert worden seien, während die Haubitzen „in den kommenden Tagen“ in die Ukraine gelangen würden.

    Etwa 40 ukrainische Soldaten werden ab Samstag in Frankreich im Umgang mit den Waffen geschult, teilte die Präsidentschaft ausserdem mit.

    Präsident Wolodymyr Zelenskij hat die europäischen und NATO-Länder wiederholt aufgefordert, schwerere Waffen, insbesondere Artillerie, zu liefern, da Russland einen neuen Angriff auf den Osten des Landes startet. Einige Länder wie die USA haben schnell reagiert, andere – vor allem das EU-Schwergewicht Deutschland – fürchten, Moskau durch die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine weiter anzustacheln.

    „Es gibt kein Lehrbuch für diese Situation, in dem man nachschlagen kann, ab wann wir als Konfliktpartei angesehen werden“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag dem Spiegel. Scholz bestätigte jedoch, dass Europas führende Wirtschaftsnation die sowjetischen Waffen, die von den östlichen NATO- und EU-Verbündeten, darunter Slowenien, in die Ukraine geliefert wurden, durch neue, in Deutschland hergestellte Waffen ersetzen werde.

    „Dies ist eine Debatte, die das Herz des politischen Lebens Deutschlands berührt. Es ist eine souveräne Entscheidung, die Deutschland zusteht und die wir respektieren“, sagte Macron gegenüber der Zeitung Ouest-France und fügte hinzu, dass er kürzlich mit Scholz gesprochen habe.

    „Wir haben dieselbe Strategie wie der Bundeskanzler, nämlich dass wir den Ukrainern so weit wie möglich helfen werden, aber darauf achten müssen, dass wir nicht aktive Partei des Konflikts werden.“

  • Ile-de-France: Kokain im Inneren von Maniokknollen in Supermärkten entdeckt

    Ile-de-France: Kokain im Inneren von Maniokknollen in Supermärkten entdeckt

    Die Knollen, die in Geschäften in Orly (Val-de-Marne) und Fleury-Mérogis (Essonne) angeboten wurden, stammten von einem Lieferanten des Grossmarkts von Rungis.

    Zwischen Dienstag, 19. April, und Donnerstag, 21. April, wurde Kokain im Inneren von Maniokknollen entdeckt, das in den Leclerc-Supermärkten in Orly (Val-de-Marne) und Fleury-Mérogis (Essonne) verkauft wurde. Franceinfo meldet dies unter Berufung auf mehrere übereinstimmende Quellen und bestätigt damit eine Meldung der Zeitung Le Parisien. Die Maniokknollen waren halbiert und ausgehöhlt worden, um zylindrische Päckchen mit weißem Pulver darin zu verstecken.

    Am Dienstag hatte eine Kundin des Supermarkts Leclerc in Fleury-Mérogis und Ehefrau eines Gendarmen die Leitung des Geschäfts informiert, nachdem sie ein verdächtiges Produkt in dem in diesem Geschäft gekauft Maniok gefunden hatte. In dem Supermarkt entdeckte die Gendarmerie anschliessend mithilfe eines Spürhundes daraufhin insgesamt vier Kilogramm Kokain in dreizehn Maniokknollen. Das Kokain hat einen Wiederverkaufswert von etwa 300.000 Euro.

    Am Donnerstag verständigte auch ein Kunde des Leclerc-Supermarkts in Orly die Filialleitung, nachdem er einen verdächtigen Gegenstand in einem dort gekauften Maniok gefunden hatte. Die Polizei wurde von der Geschäftsleitung informiert und traf gegen 21 Uhr im Laden ein. Vor Ort stellten sie fest, dass sich in mehreren Maniokknollen Päckchen mit Kokain befanden.

    Das Maniok stammt von einem Lieferanten des europaweit grössten Frischmarktes von Rungis.

    Am Rande der Razzia wurde ein Angestellter des Supermarkts Leclerc festgenommen, weil er zwei der gefüllten Maniokknollen an sich gebracht hatte, um an die Tütchen mit Kokain zu gelangen. Der Angestellte gab zu, dass er vorhatte, die Drogen weiterzuverkaufen. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen.