Autor: Nachrichten

  • Ukraine-Krieg: Journalist wird wenige Tage nach Heiratsantrag an der Front getötet

    Ukraine-Krieg: Journalist wird wenige Tage nach Heiratsantrag an der Front getötet

    Oleksandr Makhov, ein bekannter ukrainischer Reporter, wurde am Mittwoch, dem 4. Mai, von russischen Streitkräften getötet. Er war insbesondere bekannt geworden, nachdem er seiner Freundin mitten an der Frontlinie einen Heiratsantrag gemacht hatte.

    Ende April hatte er die Welt bewegt, als er seiner Freundin mitten in der ukrainischen Frontlinie einen Heiratsantrag machte. Oleksandr Makhov, ein ukrainischer Reporter, der für seine Berichterstattung über den Konflikt im Donbass bekannt war, wurde am Mittwoch, dem 4. Mai, von russischen Truppen in der Region Charkiw getötet.

    Der 36-jährige Oleksandr Makhov hatte sich gleich zu Beginn des Krieges den ukrainischen Streitkräften angeschlossen. Alle Fernsehsender des Landes zollten ihm am Donnerstag, dem 5. Mai, einen emotionalen Tribut, während in den sozialen Netzwerken Hunderte von Nachrichten das Talent und den Heldenmut des Journalisten würdigten.

    „Dieser dreckige Krieg hat Oleksandr Makhov getötet, unseren Kollegen, einen der besten Kriegsreporter, einen Veteranen“, schreibt beispielsweise Iryna Matviyishyn, eine ukrainische Journalistin.

    Der ukrainische Präsident Volodymir Selenskyj würdigte Makhov am Freitag, 6. Mai: „Patriotisch, aufrichtig und immer demütig. Er gehörte immer zu den Mutigsten, war der Erste an der Frontlinie. Russland wird die Verantwortung für seinen Tod tragen. Was auch immer geschieht, wir werden siegen. Das war Oleksandrs Traum. Wir werden ihn verwirklichen“.

  • Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    In der Rhône wurde ein 2,6 m langer und 100 kg schwerer Wels gefangen. Das Tier wurde anschließend wieder freigelassen.

    Am Sonntag, 1. Mai, erlebte der Sportangler Anthony Jeannon an der Rhône einen außergewöhnlichen Moment. Er warf seine Angel nur fünfmal aus und dann begann ein anstrengendes Duell in dem reissendem Wasser. „Der Fisch kämpft um sein Leben, er will nicht sterben. Er setzt seine ganze Kraft, seine ganze Stärke ein“, erzählt Anthony Jeannon vor der Kamera des Senders France 2. Endlich am Ufer wird das Tier zehnmal hintereinander gemessen. Es ist riesig: ein 2,62 Meter langer Wels.

    Der Wels ist ein Süßwasserfisch, manche finden ihn ekelhaft. Im glitschigen Schlamm musste Anthony Jeannon 30 Minuten lang ohne Pause mit aller Kraft kämpfen. Der Fisch wurde nach der Vermessung allerdings wieder lebend freigelassen. Anthony Jeannon hat mit diesem riesigen Wels jedoch keinen Rekord aufgestellt: Das bisher größte Exemplar wurde im Tarn gefangen. Wissenschaftler erklären diese großen Tiere mit der Fähigkeit des Welses, sich perfekt an seine Umgebung anzupassen.

  • Mélenchon laut Umfrage zweitbeliebteste politische Persönlichkeit in Frankreich

    Mélenchon laut Umfrage zweitbeliebteste politische Persönlichkeit in Frankreich

    Jean-Luc Mélenchon rückt laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage hinter Edouard Philippe auf den zweiten Platz der beliebtesten Persönlichkeiten in Frankreich vor. Ist dies eine Folge des gelungenen Kunststücks, die wichtigsten linken Parteien unter seinem Banner zu vereinen? Laut einer Elabe-Umfrage, die vom 3. bis 4. Mai für Les Echos und Radio Classique durchgeführt wurde, genießt der Chef von La France Insoumise, Jean-Luc Mélenchon, eine Zustimmungsquote von 35%. Ein höherer Wert als der von Marine Le Pen, die eine Zustimmung von 33% erhält. An erster Stelle der beliebtesten Politiker steht Edouard Philippe. Der ehemalige Premierminister genießt eine Zustimmung von 48%. Die Beliebtheitswerte des Staatschefs fielen innerhalb eines Monats um vier Punkte auf 34%. Der am 24. April wiedergewählte Präsident beginnt seine zweite Amtszeit „mit dem geringsten Vertrauen aller Präsidenten seit 1995“, so die Umfrage. 58% der Befragten gaben an, dass sie dem Staatschef nicht vertrauen…

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  • Isère: Höhlenforscherin nach plötzlichem Wasseranstieg tot aufgefunden

    Isère: Höhlenforscherin nach plötzlichem Wasseranstieg tot aufgefunden

    Eine Gruppe von Schülern wurde am Donnerstag, 5. Mai, von plötzlich ansteigendem Wasser in den Cuves de Sassenage, einer Höhle in der Nähe von Grenoble, überrascht. Die Schülerinnen und Schüler, die an der Tour teilnahmen und in die fünfte Klasse gingen, konnten rechtzeitig ins Freie gelangen, doch eine Höhlenforscherin, die die Klasse begleitete, starb.

    Eine professionelle Höhlenforscherin, die am Donnerstag, dem 5. Mai, einen Ausflug von Schülern in eine Höhle im Département Isère betreute, konnte von den Rettungskräften nach einem plözlichen Wasseranstieg nur noch tot geborgen werden. Die anderen Teilnehmer an der Exkursion blieben unversehrt, wie die Präfektur mitteilte.

    Drei Erwachsene wurden durch das Wasser in der Höhle eingeschlossen. Ein zweiter professioneller Höhlenforscher und eine Lehrerin konnten unverletzt gerettet werden.

    Am späten Vormittag wurde die Gruppe beim Aufstieg an die Oberfläche vom steigenden Wasser in den Cuves de Sassenage, einer Höhle in der Nähe von Grenoble, überrascht. Die Erwachsenen konnten alle Kinder aus der Höhle bringen, blieben aber selbst blockiert.

    Eine Evakuierungsaktion wurde am Abend eingeleitet, so die Präfektur in einer Pressemitteilung. „Bei ihrem Vorrücken entdeckten die Rettungskräfte eine Leiche, die als eine der beiden Bergführer identifiziert wurde“.

    Die Lehrerin und der zweite Bergführer, die in einem unterirdischen Hohlraum Zuflucht gesucht hatten, wurden unversehrt gefunden und an die Oberfläche gebracht. Die Staatsanwaltschaft Grenoble leitete eine Untersuchung der Unfallumstände ein.

  • Ukraine-Krieg: Frankreich will weitere 300 Millionen Dollar an Hilfe bereitstellen

    Ukraine-Krieg: Frankreich will weitere 300 Millionen Dollar an Hilfe bereitstellen

    Paris hat der Ukraine bereits in den ersten Tagen der russischen Invasion humanitäre Hilfe im Wert von 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und über 800 Tonnen Hilfsgüter geliefert. „Es ist unsere kollektive Pflicht, der Ukraine sofortige Hilfe und massive wirtschaftliche Unterstützung zukommen zu lassen“, sagt Emmanuel Macron. Frankreich wird seine Gesamthilfe für die Ukraine von bisher 1,7 Milliarden US-Dollar auf 2 Milliarden US-Dollar erhöhen, d. h. um 300 Millionen US-Dollar, wie der französische Präsident am Donnerstag, den 5. Mai, in einem Video anlässlich der internationalen Geberkonferenz bekannt gab. Dieser neue Beitrag betreffe nicht die militärische Hilfe, betonte der Elysée-Palast. >> Krieg in der Ukraine: Lesen Sie unsere Artikel über den Ukraine-Krieg. Paris hatte der Ukraine bereits in den ersten Tagen der Invasion 100 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt und mehr als 800 Tonnen Material, darunter auch medizinische Geräte, in dei Ukraine…

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  • Pariser Busfahrer wollen Ende Mai streiken

    Pariser Busfahrer wollen Ende Mai streiken

    Gewerkschaften des öffentlichen Nahverkehrs in Paris haben für Ende Mai zu Streiks in Bussen und Straßenbahnen in der gesamten Region aufgerufen.

    Die Busfahrer werden Ende Mai streiken, um gegen die geplante Öffnung der RATP-Busdienste für Tochterunternehmen und damit verbundenen Änderungen der Arbeitsbedingungen zu protestieren.

    Ab dem 1. Januar 2025 sollen alle Busfahrer zu den Tochtergesellschaften oder anderen Unternehmen wechseln, die von der regionalen Verkehrsbehörde Île-de-France Mobilités den Zuschlag erhalten haben. Die RATP plant nun jedoch, die neuen Arbeitsbedingungen, die eigentlich erst ab 2025 gelten, bereits im Juli in Kraft zu setzen. Die Änderungen werden sich auf mindestens 18.000 Fahrer auswirken.

    Konkret wird für die Fahrer dann ein gesetzlicher Mindestrahmen für die Arbeitszeit von 35-37 Stunden pro Woche gelten. Derzeit sind die Arbeitszeitregelungen der RATP vorteilhafter, der durchschnittliche Fahrer arbeitet heute ohne Überstunden pro Woche 33 Stunden.

    Die Gewerkschaftsführung kämpft seit über einem Jahr gegen die geplanten Änderungen und hat bereits am 25. März einen Streik durchgeführt, von dem über 30 Prozent der Buslinien in der Region Paris betroffen waren.

  • E.Coli-Bakterien: Dritte Pizza-Reihe der Marke Buitoni betroffen

    E.Coli-Bakterien: Dritte Pizza-Reihe der Marke Buitoni betroffen

    Nach „Fraîch’up“ und „Bella Napoli“ ist nun die Reihe „Four à Pierre“ der Marke Buitoni von bakteriellen Verunreinigungen betroffen. Verbraucher reichen eine Klage ein, nachdem ein Mädchen nach Verzehr einer solchen Pizza mit dem Bakterium E.Coli infiziert wurde. Eine dritte Pizza-Reihe der Marke Buitoni wird für eine E.Coli-Ansteckung verantwortlich gemacht, wie Franceinfo und France Télévisions am Donnerstag, 5. Mai, von einem Anwalt erfuhren. Rechtsanwalt Richard Legrand kündigte an, dass eine Klage wegen „Gefährdung des Lebens anderer“, „fahrlässiger Körperverletzung“ und „Täuschung“ eingereicht werden soll. Er vertritt eine im Departement Vienne ansässige Familie, deren siebenjähriges Mädchen im März zwei Tage lang im Krankenhaus lag, nachdem sie eine Pizza aus der Buitoni-Produktreihe „Four à Pierre“ gegessen hatte. Sie wurde mit dem Bakterium Escherichia coli, auch E.Coli genannt, infiziert und erlitt schwere Darmkomplikationen. Am Donnerstagmorgen wurde wegen einer verunreinig…

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  • Parlamentswahlen: Arbeitsministerin Elisabeth Borne kündigt ihre Kandidatur im Calvados an

    Parlamentswahlen: Arbeitsministerin Elisabeth Borne kündigt ihre Kandidatur im Calvados an

    Emmanuel Macron hat eine erste Liste von Kandidaten seiner Partei bestätigt. Sie ist am Donnerstagabend veröffentlicht worden. Elisabeth Borne ist auf Wahlkampftour. Die Arbeitsministerin hat am Donnerstag, dem 5. Mai, ihre Kandidatur für die Parlamentswahlen im Wahlkreis Vire-Evrecy im Département Calvados offiziell bekannt gegeben. Der bisherige Abgeordnete der LREM, Alain Tourret, tritt nicht erneut an. „Es ist ein Wahlkreis, der für mich sehr wichtig ist, in einem Departement, dem Calvados, das die Wiege meiner Familie ist“, erklärte Elisabeth Borne gegenüber der Zeitung La Manche libre. „In dem Wahlkreis werde ich in den nächsten Tagen vor Ort sein, um die Einwohner zu treffen, in den Unternehmen, in der örtlichen Verwaltung.“ Sollte Elisabeth Borne in die neue Regierung berufen werden, werde ihr Stellvertreter, Freddy Sertin, ihren Platz in der Nationalversammlung einnehmen, erklärte sie….

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  • Wladimir Putin: Gerüchte über Gesundheitszustand des russischen Präsidenten

    Wladimir Putin: Gerüchte über Gesundheitszustand des russischen Präsidenten

    Die Gerüchte, die vermuten lassen, dass Wladimir Putin schwer krank ist, werden immer hartnäckiger. Wie ist der tatsächliche Gesundheitszustand des russischen Präsidenten? Der Kreml bestätigt noch dementiert keine dieser Gerüchte. Ist Wladimir Putin krank? Diese Frage wird immer häufiger gestellt, ohne dass entsprechende Gerüchte von der russischen Präsidentschaft bestätigt oder dementiert werden. „Das sind Gerüchte, die man hört. Diese Geschichten über Putins Krankheit gibt es jedes Jahr, schon lange. Keine offizielle Quelle wird sie bestätigen oder dementieren“, wird Serguëi Jirnov, ein ehemaliger russischer KGB-Spion, von der Zeitung La Dépêche zitiert. Lesen Sie auch: Wladimir Putin bald an Krebs operiert? Er soll die Macht vorübergehend abgeben… Das neueste Gerücht, das von der New York Post veröffentlicht wurde, besgat, dass der russische Präsident möglicherweise an Darm- oder Schilddrüsenkrebs leiden könnte. Die amerikanische Boulevardzeitung zitiert den General SVR, der sich au…

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  • Paris: Chanel-Boutique überfallen – Täter auf der Flucht

    Paris: Chanel-Boutique überfallen – Täter auf der Flucht

    Vier Personen raubten am Donnerstagnachmittag, 5. Mai, ein Luxusjuweliergeschäft der Marke Chanel in Paris aus. Anschließend flüchteten sie auf Motorrollern und Motorrädern.

    Der Überfall dauerte weniger als fünf Minuten am Nachmittag des 5. Mai. Während ein Mann mit Helm und einem Gewehr vor einem Chanel-Juweliergeschäft in der Nähe des Place Vendôme Wache hielt, raubten seine Komplizen das Geschäft aus. Auf Bildern des Besitzers eines benachbarten Ladens, der die Szene mit seinem Handy gefilmt hatte, sind drei Männer zu sehen, die mit Taschen aus der Chanel-Boutique herauskamen. Die Täter, die alle Helme trugen und komplett in Schwarz gekleidet waren, flüchteten auf einem Motorroller und einem Motorrad.

    Die Räuber werden noch gesucht
    „Von meinem Standort aus konnte man sehen, was vor sich ging und vor allem, wie die Männer mit Taschen und schweren Waffen aus dem Laden kamen, auf die Straße, in der wir uns befanden“, erklärte der Ladenbesitzer John Belizaire gegenüber dem sender France 3. Der Überfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr mitten in Paris. Die Rue de la Paix wurde daraufhin von der Polizei abgeriegelt. „Ich denke, wir haben es mit Leuten zu tun, die an solche Dinge gewöhnt sind“, sagt Noura B. von der Polizeigewerkschaft Alliance 75 gegenüber France 3. Die Höhe der Beute ist nicht bekannt. Die Räuber wurden am Abend des Donnerstag noch gesucht.