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  • Energie und Treibstoffe für Schiffe und Flugzeuge der Zukunft

    Energie und Treibstoffe für Schiffe und Flugzeuge der Zukunft

    Der Konflikt in der Ukraine verdeutlicht die Abhängigkeit Europas von fossilen Energieträgern, auch im Verkehrsbereich. Dekarbonisierte Energieträger in Verkehr und Transport stellen daher nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine strategische Chance dar.

    Die Luft- und Seefahrt ist in hohem Maße von fossilen, aus Erdöl gewonnenen Energiequellen abhängig, allen voran Kerosin und Schweröl. Aber es gibt Lösungen…

    Es gibt zahlreiche Energielösungen, die auf die verschiedenen Verwendungszwecke zugeschnitten sind. Wind für Segelfrachtschiffe der Firma VPLP oder Passagiersegelboote von Sailcoop. In der Luftfahrt spricht man von SAFs, für Sustainable Aviation Fuels (nachhaltige Luftfahrtkraftstoffe): Zum Beispiel synthetisches Kerosin, einem Kraftstoff aus grünem Wasserstoff und CO2, das in Fabrikschornsteinen gewonnen wird.

    Auch Biokraftstoffe aus Pflanzenrückständen können eine Lösung sein, sofern sie nicht mit der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren. Airbus arbeitet außerdem an flüssigem Wasserstoff, der kompakter ist, aber konstant bei -256 Grad gehalten werden muss. Diese Energiequelle setzt allerdings eine neue Organisation innerhalb der Flughafeninfrastruktur voraus.

    ASuf Seiten der Schifffahrt wird Ammoniak, eine chemische Verbindung aus Wasserstoff und Stickstoff, wahrscheinlich einen wichtigen Platz einnehmen, vorausgesetzt, dass die Risiken seiner Toxizität angemessen berücksichtigt werden können. Die Reedereien wenden sich auch verflüssigten Erdgas (LNG) zu, das bereits in anderen Bereichen weit verbreitet ist.

    LNG stammt jedoch zum Teil aus amerikanischem Frackinggas – ein Skandal für Umweltschützer und ein Problem für die neue Regierung, gerade hat nämlich ein wichtiger französischer Energiekonzern einen großen Vertrag mit den USA unterzeichnet hat.

    Die Produktionsketten neu erfinden
    Wasserstoff wird heute noch zu über 90% aus fossilen Energiequellen gewonnen. Um nachhaltig zu sein, muss er durch Wasserelektrolyse mithilfe von Sonnen- oder Windenergie hergestellt werden.

    Um den Bedarf der energieintensivsten Verkehrsmittel zu decken, sind hohe Investitionen in die Wasserstoff-Herstellung und -Speicherung erforderlich: In der Normandie wurde das größte Projekt zur Produktion von erneuerbarem Wasserstoff in einer Größenordnung von 200 Megawatt angekündigt.

    Die zukünftigen „Eldorados“ für Investoren in nachhaltige Kraftstoffe sind also Länder mit hoher Sonneneinstrahlung, die eine höhere Investitionsrendite bieten.

    Der Übergang zu kohlenstoffarmen Energien ist auf Dauer nicht nur eine technologische, sondern auch eine politische Revolution. Denn sobald Energie fast überall auf der Welt erzeugt werden kann, wird dies viele Abhängigkeiten und damit die geopolitische Landkarte durcheinander bringen.

  • Regierung von Elisabeth Borne: Heute findet der erste Ministerrat statt

    Regierung von Elisabeth Borne: Heute findet der erste Ministerrat statt

    Am Montag, dem 23. Mai, findet eine erste Sitzung des Ministerrats der neuen Regierung von Elisabeth Borne statt. Zu den Themen werden voraussichtlich die Kaufkraft, die Renten und der ökologische Übergang gehören. Die Regierung von Elisabeth Borne kommt am Montag, dem 23. Mai, zu ihrem ersten Ministerrat zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Thema Kaufkraft. „Emmanuel Macron will, dass ein Gesetzentwurf mit einem neuen Maßnahmenpaket gleich nach den Parlamentswahlen von der neuen Nationalversammlung verabschiedet wird, sollte die Mehrheit die Wahlen wieder gewinnen“, erklärte die Journalistin Catherine Demangeat auf France 2. Die Renten und die ÖkologieDie von Macron versprochene Rentenreform wird eines der zentralen Themen sein. „Ab September will die Regierung die Gespräche mit den Sozialpartnern beginnen, um, wenn möglich, Anfang 2023 einen Gesetzentwurf vorzulegen“, fährt Catherine Demangeat fort. Schließlich wird auch der Umwelt- und Klimaschutz thematisiert werd…

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  • Ukraine-Krieg: Ukrainische Mediziner werden in Frankreich ausgebildet

    Ukraine-Krieg: Ukrainische Mediziner werden in Frankreich ausgebildet

    In der Ukraine besteht ein großer Bedarf an Ärzten, die für militärische Konflikte ausgebildet sind. Jetzt kamen ukrainische Mediziner nach Frankreich, um sich in Kriegsmedizin ausbilden zu lassen, damit sie anschließend in ihrer Heimat Leben retten können. Als Patient dient eine Puppe, bei der es sich angeblich um einen 28-jährigen Mann handelt, der bewusstlos ist. Er hat Granatsplitter abbekommen. Ein ukrainischer Intensivmediziner und eine Krankenschwester, sind gerade in Metz (Moselle) angekommen, um sich in Kriegsmedizin ausbilden zu lassen. Im Nebenraum beobachten andere ukrainische Ärzte die Szene. Die aus Kiew stammenden Mediziner hatten bereits mit dem Krieg zu tun. Ohne entsprechende Ausbildung ist es für sie jedoch unmöglich, kriegstypische schwere Verletzungen zu behandeln. Das Ziel der Ausbildung ist es, sich an extreme Bedingungen anzupassen und mit dem Stress eines Einsatzes wie diesem umgehen zu können. „Natürlich gibt es Stress, das ist normal, aber man muss das alles …

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  • Haute-Loire: Zwei Tote beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs bei Chaspuzac

    Haute-Loire: Zwei Tote beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs bei Chaspuzac

    Ein Ultraleichtflugzeug stürzte am Sonntagmorgen, 22. Mai, in der Gemeinde Chaspuzac (Haute-Loire) ab. Zwei Personen kamen dabei ums Leben.

    Es passierte gegen 9 Uhr am Sonntag, dem 22. Mai, als ein Ultraleichtflugzeug in der Gemeinde Chaspuzac (Haute-Loire) abstürzte.

    Das offene Ultraleichtflugzeug war in der Nähe des Flugplatzes Puy-Loudes unterwegs, als sich der Unfall ereignete.

    Zwei Personen kamen ums Leben.
    26 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz. Zwei Personen im Alter von etwa 50 Jahren konnten nur noch tot geborgen werden.

  • Klima: Werden Tornados in Europa immer häufiger?

    Klima: Werden Tornados in Europa immer häufiger?

    Nachdem in Deutschland ein Tornado über den Westen des Landes fegte, stellen sich Wissenschaftler diese Frage. Die globale Erwärmung soll für die immer häufiger auftretenden starken Unwetter in Europa verantwortlich sein.

    Es ist ein erschreckendes Schauspiel, das man mehr als sechs Monate im Jahr in der gesamten Mitte der Vereinigten Staaten beobachten kann. Tornados von manchmal außergewöhnlicher Stärke wie der, der am Samstag, dem 21. Mai in Michigan auftrat und abgerissene Dächer und umgekippte Autos hinterließ. Könnten solche Szenen, die wir bisher nur aus Nordamerika kannten, jetzt auch vermehrt in Europa auftreten? Früher war das fast undenkbar, aber die Tornados in der Tschechischen Republik im letzten Jahr und in Deutschland in dieser Woche haben die Lage verändert.

    Lesen Sie auch: Ein Tornado verletzt in Deutschland 38 Menschen und richtet große Schäden…

    Klimaforscher sind geteilter Meinung
    Damit Gewitterwolken Tornados hervorbringen, müssen warme Luftmassen am Boden auf viel kältere Luft in der Höhe treffen, die von drehenden Winden angetrieben wird. Werden diese Phänomene im Zuge des Klimawandels häufiger und heftiger auftreten? Diese Frage ist unter Klimaforschern noch umstritten. „Theoretisch müssten wir heftigere Gewitter, heftigere konvektive Bedingungen und damit günstigere Situationen für Tornados haben. Das ist eine Theorie, die noch nicht bewiesen wurde“, erklärt Robert Vautard, Klimatologe und Mitglied des IPCC, auf Franceinfo.

  • Europa: Eine beispiellose Hitzeperiode

    Europa: Eine beispiellose Hitzeperiode

    Seit über einem Monat liegen die Temperaturen weit über den Normalwerten. Für manche ein willkommenes Vergnügen, das sie zum Baden oder für ein Eis nutzen. Für die Obst- und Gemüsebauern stellt das jedoch ein großes Problem dar.

    Mitten im Mai herrscht bereits Hochsommer. 32°C in Bordeaux, zum Glück gibt es das Meer. In Limoges hingegen kühlt man sich bei 31°C so gut es geht ab, ebenso wie in Besançon, wo die Eisdiele vorzeitig ihren Dienst aufgenommen hat. In Toulouse findet man so gut wie möglich sein Gleichgewicht. Es herrschen 33°C, aber die Boule-Spieler sind da: „Du hast Lust zu spielen, es ist stärker als die Hitze und wir sind im Schatten, also ist es trotzdem angenehm“ meint einer der Speielr gegenüber Franceinfo. Mit 38 aufeinanderfolgenden Tagen über den normalen Temperaturen bricht Frankreich seinen bisherigen Wärmerekord für den Frühling. Und das ist ein Problem für den Erdbeerbauern, der gezwungen ist, zwei Drittel seiner Früchte wegzuwerfen, da sie zu schnell reifen: „Heute sind wir gezwungen, alle zwei Tage zu pflücken, weil die Erdbeeren schneller reifen, als sie verkauft werden können“.

    Auf dem Weg zu immer wärmeren Temperaturen
    Auch Spanien hat mit einer für die Jahreszeit ungewöhnlichen Hitzewelle zu kämpfen. In einigen Städten im Süden herrschen 42°C und dieser Monat könnte der heißeste des Jahrhunderts in dem Land auf der iberischen Halbinsel werden. „Das nordafrikanische Klima verschiebt sich nach Südeuropa. Wir werden Mitte des Jahrhunderts längere und intensivere Dürreperioden und natürlich höhere Temperaturen haben“, erklärt Ruben del Campo, Sprecher der spanischen Wetterbehörde. Mit dem Klimawandel könnte das Außergewöhnliche zur Normalität werden, warnen Wissenschaftler.

  • Wetter: 21 Departements unter Gewitterwarnung

    Wetter: 21 Departements unter Gewitterwarnung

    Meteo France warnt vor dem Risiko einer Gewitterepisode, die starke Windböen und Hagelschlag mit sich bringen kann.

    Insgesamt 21 Departements sind jetzt von der Gewitterwarnung betroffen, wie aus dem neuesten Bulletin von Météo France hervorgeht, das am Sonntag, dem 22. Mai veröffentlicht wurde. Die 21 Departements wurden am Sonntag auf die Warnstufe Orange gesetzt, wegen „einer für die Jahreszeit zwar nicht außergewöhnlichen Gewitterepisode, die aber starke Windböen und Hagelschlag verursachen kann“.

    Während zunächst lokal gewittrige Schauer „eine breite Nordhälfte des Landes bedecken, ohne einen heftigen Charakter aufzuweisen“, werden sich am frühen Nachmittag neue Gewitter über den Mittelgebirgen der Auvergne und des Forez bilden. Die Gewitterzone wird sich dann zunächst in den Südwesten verlagern und am Ende des Tages in Richtung Centre-Val de Loire aufsteigen. Es kann „starke Böen (bis zu 100/110 km/h) sowie stellenweise Hagel“ geben, warnt Météo France.

  • Damien Abad: Zwei Frauen beschuldigen den neuen Minister für Solidarität der Vergewaltigung

    Damien Abad: Zwei Frauen beschuldigen den neuen Minister für Solidarität der Vergewaltigung

    Laut Mediapart beschuldigen zwei Frauen den neuen Minister, sie in den Jahren 2010 und 2011 vergewaltigt zu haben. „Natürlich wusste ich nichts davon“. Elisabeth Borne, die im Calvados auf Wahlkampftour für die Parlamentswahlen unterwegs war, reagierte am Sonntag, dem 22. Mai, auf die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Damien Abad, ihrem neuen Minister für Solidarität. Die Premierministerin versicherte, sie habe „den Artikel von Mediapart gestern entdeckt“. „Ich habe keine weiteren Informationen als die Tatsache, dass der Fall damals ohne weitere Maßnahmen eingestellt wurde“. „Ich kann Ihnen versichern, dass wir, wenn es neue Elemente gibt, wenn die Justiz erneut eingeschaltet wird, alle Konsequenzen ziehen werden“, so Elisabeth Borne vor Journalisten. „Ich sage sehr klar: Bei all diesen Themen der Belästigung, der sexuellen Übergriffe darf es keine Straflosigkeit geben“, betonte die Premierministerin. Elisabeth Borne sagte außerdem, sie wolle „weiterhin dafür sorgen, dass Frauen, die Opfer…

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  • Kylian Mbappé bleibt in Paris: „Sehr glücklich, in Frankreich, in Paris, in meiner Stadt zu bleiben“

    Kylian Mbappé bleibt in Paris: „Sehr glücklich, in Frankreich, in Paris, in meiner Stadt zu bleiben“

    Der Stürmer und PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi gaben am Samstag, dem 21. Mai, offiziell bekannt, dass Kylian Mbappé auch in der nächsten Saison beim Hauptstadtklub Paris Saint Germain bleiben wird. Sein Vertrag, der bis Juni 2023 lief, wurde bis 2025 verlängert.

    Party bei Paris SG! Trotz der Avancen von Real Madrid entschied sich Kylian Mbappé am Samstag, dem 21. Mai, sein Engagement bei PSG bis 2025 zu verlängern. Der pariser Club träumt davon, mit dem Starstürmer seine erste Champions League zu gewinnen.

    „Ich habe eine gute Nachricht“. Wenige Minuten vor dem Anpfiff des Spiels gegen Metz (38. Spieltag der Ligue 1), dem letzten Spiel der Saison, brauchte PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi nur wenige Worte, um den Parc des Princes in Jubel zu versetzen. Die Nachricht war am Nachmittag aus der Presse durchgesickert, doch niemand hatte damit gerechnet, dass der Club-Präsident stolz neben dem Starspieler auf einem Podest auf dem Rasen posiert.

    Nasser Al-Khelaïfi machte die Verpflichtung des französischen Nationalspielers, dessen Name im ganzen Stadion skandiert wurde, für drei weitere Spielzeiten offiziell. „Ich bin sehr froh, dass ich in Frankreich, in Paris und in meiner Stadt bleibe. Ich hoffe, dass ich weiterhin das tun kann, was ich am liebsten tue, Fußball spielen und Trophäen gewinnen“, sagte Mbappé vor den Fans im Stadion.

  • Dürre: In der Ardèche brechen Brände aus – zu früh für die Jahreszeit

    Dürre: In der Ardèche brechen Brände aus – zu früh für die Jahreszeit

    Frankreich hat in diesem Frühjahr fast 40 aufeinanderfolgende Tage mit Temperaturen über den normalen Jahreszeitenwerten erlebt, was vor allem in der Region Rhône-Alpes und in der Ardèche zu einer frühen Trockenheit führte. Die ersten Feuerausbrüche werden bereits registriert.

    Seit mehr als 30 Stunden sind Feuerwehrleute in der Ardèche im Einsatz. In dem Departement sind zwei Brände ausgebrochen. Für den Monat Mai ungewöhnliche frühe Waldbrände. Die Feuerwehr befürchtet einen Sommer mit hohem Brandrisiko. Die Einwohner sind besorgt und stellen Fragen.

    Seit Januar gab es nur wenige Regenfälle in dieser Region. Die Niederschläge sind im Vergleich zum Vorjahr um etrwa 40% zurückgegangen. „Es ist beunruhigend für die Flora, für die Fauna, die leidet, und auch für die touristischen Aktivitäten wird es kompliziert werden“, befürchtet Didier Nury, Bürgermeister von Maurac-en-Vivarais auf France 2. Ausgetrocknete Flüsse schüren die Angst vor häufigeren Bränden. Die Präfektur hat bereits für einen grossen Teil des Departements Ardèche Wasserbeschränkungen verhängt.