Autor: Nachrichten

  • Emmanuel Macron und Bildungsminister Pap Ndiaye heute in Marseille erwartet

    Emmanuel Macron und Bildungsminister Pap Ndiaye heute in Marseille erwartet

    Der Präsident will für sein Projekt „Schule der Zukunft“ werben, ein Experiment, das von den Gewerkschaften kritisiert wird. Emmanuel Macron reiste am Donnerstag, dem 2. Juni, gemeinsam mit dem neuen Bildungsminister Pap Ndiaye nach Marseille (Bouches-du-Rhône), um für die „Schule der Zukunft“ zu werben, ein Experiment, das unter den Lehrergewerkschaften höchst umstritten ist. Der Staatschef „besucht die Menpenti-Schule und deren Mathematiklabor, ein innovatives pädagogisches Projekt, das im Rahmen des Experiments ‚Schule der Zukunft‘ eingerichtet wurde, welches im September 2021 mit dem Plan ‚Marseille en grand‘ gestartet wurde“, erklärte dazu der Elysée-Palast….

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  • Der Rechnungshof weist auf Fehler bei der Berechnung künftiger Renten hin

    Der Rechnungshof weist auf Fehler bei der Berechnung künftiger Renten hin

    Wer in Frankreich bald in Rente gehen will, sollte seine Daten im Detail überprüfen, um Fehler bei der Berechnung der Rente zu vermeiden. Dem Rechnungshof zufolge enthielt 2021 jede siebte Rentenakte Fehler.

    Glücklicherweise ist Pascal Belnoue ein vorausschauender Mensch. Als sich der leitende Angestellte mit der Höhe seiner zukünftigen Rente beschäftigte, war das eine kalte Dusche. „Mir wurde klar, dass ein Arbeitsverhältnis fehlte. Drei Jahre Gehalt, drei Jahre Quartale, die von der nationalen Rentenversicherung (Caisse nationale d’assurance vieillesse, CNAV) nicht berücksichtigt wurden“, erklärt er auf dem Sender France 3. Ein Versäumnis, das ihn 250 Euro pro Monat hätte kosten können. Nach einer Beschwerde bekam er nach einem Jahr Streit schlussendlich Recht.

    70 Millionen Euro fehlen den französischen Rentnern
    Der Fall von Pascal Belnoue ist bei weitem kein Einzelfall, wie der Rechnungshof in einem neuen Bericht aufzeigt. Ihm zufolge gibt es bei einer von sieben Rentenberechnung Fehler. In drei Vierteln der Fälle gehen diese Fehler zu Lasten der Rentner, so dass den französischen Rentnern insgesamt 70 Millionen Euro verloren gehen. In Frankreich hat man nach seiner Pensionierung nur zwei Monate Zeit, um eine Beschwerde einzureichen…

  • Parlamentswahl: Ein Zimmermädchen tritt gegen eine ehemalige Ministerin an

    Parlamentswahl: Ein Zimmermädchen tritt gegen eine ehemalige Ministerin an

    Nach ihrem schwachen Abschneiden bei den Präsidentschaftswahlen pokern die Republikaner bei den Parlamentswahlen hoch. Von heute rund 100 Abgeordneten könnten für die Republikaner (LR) Ende Juni nur noch rund 50 auf den Bänken der Nationalversammlung sitzen. Eine um die Hälfte geschrumpfte Fraktion und Republikaner, die befürchten, dass sich das Szenario der Präsidentschaftswahlen wiederholen könnte, mit einer hohen Wahlenthaltung und Stimmen für die Mehrheit des Präsidenten, nur um das Linksbündnis Nupes zu blockieren. Ein Zimmermädchen fordert eine ehemalige Ministerin im Val-de-Marne heraus.Der 7. Wahlkreis des Départements Val-de-Marne ist hart umkämpft. Rachel Kéké, ein Zimmermädchen des Hotels Ibis Batignolles in Paris, wurde dort von dem Linksbündnis Nupes als Kandidatin eingesetzt. Sie will für eine Überraschung sorgen. Genau in diesem Wahlkreis wurde die ehemalige Sportministerin Roxana Maracineanu von der Präsidentenpartei LRM nominiert. Das Zimmermädchen rechnet sich gute C…

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  • Feuerwaffen: Zahl der Mitglieder in den Schützenvereinen Frankreichs stark gestiegen

    Feuerwaffen: Zahl der Mitglieder in den Schützenvereinen Frankreichs stark gestiegen

    Während die Schießereien in den USA Forderungen zur Waffenkontrolle immer lauter werden lassen, entsteht in Frankreich eine Pro-Waffen-Bewegung mit einer steigenden Zahl von Mitgliedern in Schützenvereinen.

    Schützenvereine ziehen in Frankreich immer mehr Mitglieder an. Im Jahr 2011 waren es 145.000, am Mittwoch, dem 1. Juni 2022, waren es mehr als 242.000. Für diesen Anstieg gibt es mehrere Gründe. „Es gibt eine Beschleunigung durch die Ukraine-Krise und als es die Attentate im Jahr 2015 gab, hatten wir bereits einen Zuwachs an Mitgliedern“, erklärt Christophe Dinet, Präsident des Schützenvereins von La Ferté-Bernard (Sarthe) auf dem Sender France 2.

    Pro-Waffen-Aktivisten in sozialen Netzwerken
    In der Nähe von Toulouse (Haute-Garonne) hat sich ein 22-jähriger Student ganz legal einen Bestand an Schusswaffen angelegt. Als Mitglied eines Schützenvereins und mit einer Genehmigung der Präfektur darf er Schusswaffen der Kategorien B und C besitzen. Er setzt sich für das Tragen von Waffen der Bürder ein. „Es ist ein Gegenstand, der mir eines Tages das Leben retten könnte“, argumentiert er. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Waffenbefürworter in Frankreich in den sozialen Netzwerke zusammengefunden.

  • Kredite für Immobilien-Käufer in Frankreich immer schwieriger zu bekommen

    Kredite für Immobilien-Käufer in Frankreich immer schwieriger zu bekommen

    Vielen Hauskäufern in Frankreich wird seit dem 1. Juni die Aufnahme eines Immobilienkredits verweigert. Die steigenden Immobilienzinsen hindern sie daran, sich ein Eigenheim zu kaufen.

    Für viele Franzosen wird das Investieren in Immobilien zunehmend unerreichbar. Pierre Bazire dachte, er könne sich 205.000 Euro für eine Wohnung von der Bank leihen. „Ich hatte im Internet Simulationen durchgeführt und dachte, ich hätte ein ziemlich gutes Profil, um kaufen zu können, und am Ende hat sich herausgestellt, dass das nicht wirklich der Fall war. Die Zinsen sind gestiegen“, erklärt er gegenüber France 2. Für ihn liegt das Problem im Zinssatz. Wenn die Summe aus Versicherungsgebühren, Provisionen und dem Zinssatz 2,40% des Kreditbetrags übersteigt, wird das Darlehen automatisch abgelehnt.

    Die Immobilienzinsen werden weiter steigen
    Da die Immobilienzinsen steigen, werden auch die Ablehnungen immer häufiger. Auch die Zentralbanken erhöhen ihre Zinssätze, was das Leben der Immobilien-Käufer weiter erschweren könnte. „Die Zentralbanken haben heute keine andere Möglichkeit, als die Zinsen zu erhöhen, also werden auch die Immobilienzinsen weiter steigen“, erklärt Estelle Brack, Bank- und Finanzexpertin, auf dem Sender France 2. Das Wirtschaftsministerium will nach Lösungen suchen.

  • Parlamentswahlen: Sandrine Rousseau kandidiert in Paris gegen… Sandrine Rousseau

    Parlamentswahlen: Sandrine Rousseau kandidiert in Paris gegen… Sandrine Rousseau

    In Paris, im 9. Wahlkreis, tritt die Kandidatin Sandrine Rousseau gegen die Kandidatin Sandrine Rousseau an. Eine Namensgleichheit, die in dem Pariser Wahlkreis für Unruhe sorgt… In diesem Viertel des 13. Arrondissements von Paris mit zwei Sandrine-Rousseau-Kandidatinnen sind die Wählerinnen und Wähler ein wenig verwirrt. „Das ist verwirrend“, sagt ein Wähler auf France 2. „Wir werden nicht wissen, für welche Sandrine Rousseau wir stimmen sollen“, bedauert eine andere Wählerin. Auf der linken Seite des politische Spektrums steht Sandrine Rousseau, die NUPES-Kandidatin des von Mélénchon geführten Links-Bündnisses, ein bekanntes Gesicht unter Umweltaktivisten und Feministinnen. Auf der rechten Seite steht eine politisch unerfahrene Sandrine Rousseau, die Kandidatin der Bewegung für den ländlichen Raum. Eine Pro-Jagd-Aktivistin, die seit Beginn der Kampagne keinen Fuß in das 13. Arrondissement von Paris gesetzt hat und sich mit den Journalisten von France 2 in der Normandie, 1,5 Stunden…

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  • Jubiläum: Emmanuel Macrons Hommage an die Königin von England (Video)

    Jubiläum: Emmanuel Macrons Hommage an die Königin von England (Video)

    In einem Video würdigt Staatspräsident Emmanuel Macron die Königin von England anlässlich ihres Platinjubiläums. Der Staatschef spricht auf Englisch und betont die „unerschütterliche Freundschaft“ zwischen beiden Ländern. Emmanuel Macron würdigte am Donnerstag, den 2. Juni, anlässlich ihres Platinjubiläums die „Hingabe“ von Königin Elizabeth II. und die „unverbrüchliche Freundschaft“ zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich. der französische Präsident drückte seine Dankbarkeit gegenüber der Queen als einer „so engen Verbündeten“ aus. „Sie sind der goldene Faden, der unsere beiden Länder verbindet, der Beweis für die unverbrüchliche Freundschaft zwischen unseren Nationen“, so der französische Präsident in seiner Botschaft an das britische Staatsoberhaupt. „Sie waren in Ihrer Präsenz eine ständige Quelle der Weisheit für die Führer unserer beiden Länder“.

    „Sie sind unsere Freundin, unsere so enge Verbündete, ein Bei…

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  • 4.5 Millionen Franzosen gelten als reich

    4.5 Millionen Franzosen gelten als reich

    Ab welchem Einkommen ist eine Person in Frankreich als reich zu bezeichnen? Das Observatorium für Ungleichheiten übernimmt ein seit 20 Jahren in Deutschland geltendes Kriterium: das Doppelte des mittleren Lebensstandards. Das sind 3.673 € pro Monat für eine alleinstehende Person oder 5.500 € für ein Paar, jeweils nach Steuern. Das wären dann 4,5 Millionen Franzosen, d. h. 7,1% der Bevölkerung. In Frankreich wird niemand gerne als reich bezeichnet. Mit dem Finger auf die „Ultrareichen“ zu zeigen, ist eine gute Methode, um von sich selbst abzulenken. Doch auch wenn sich manche lieber nur als „wohlhabend“ bezeichnen, lassen sich bei der Beobachtung des Lebensstandards echte Unterschiede zwischen den reichsten 10% der Franzosen und dem Rest der Bevölkerung feststellen. In seinem zweiten Bericht über den Reichtum in Frankreich, der am Mittwoch vorgestellt wurde, schlägt das „Observatorium für Ungleichheiten“ vor, eine einfache, bereits in Deutschland verwendete Reichtumsgrenze zu verwenden: das Doppelte des mittleren Lebensstandards, d. h. 3.673 Euro netto pro Monat nach Steuern und Sozialleistungen für eine alleinstehende Person, 5.500 Euro für ein Paar ohne Kinder und 7.700 Euro für ein Paar mit zwei Kindern. In Frankreich trifft dies auf 4,5 Millionen Menschen oder 7,1% der Bevölkerung zu, während 7,3% der Deutschen über dieser „Wohlstandsschwelle“ leben. Darin sind sich die beiden Länder sehr ähnlich. Anzumerken ist, dass, wenn man zu den reichsten 10% Franzosen gehören möchte, das erforderliche Einkommensniveau bei 3.328 Euro pro Monat nach Steuern liegt. Das erreichen etwa 6,4 Millionen Menschen. Die Einkommensschwelle für die reichsten 5% liegt bei 4.156 Euro pro Monat und betrifft 3,2 Millionen Menschen. Zum exklusiven Club der reichsten 1% gehören etwa 630.000 Menschen in Frankreich und nur 6.300 Personen gehören zu den reichsten 0,01%. Reiche, Superreiche und Ultrareiche werden immer reicher Die reichsten 1% verdienen mehr als 17.500 € pro Monat und die superreichen 0,01 % haben Einkommen von über 54.500 € pro Monat nach Steuern. Bei diesen Grossverdienern ermöglicht das Einkommen den Aufbau von Vermögen, die mit den Jahren exponentiell wachsen und vererbt werden, wodurch sich die Kluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten ständig vergrößert. Das Ergebnis: Innerhalb von 20 Jahren ist das Verhältnis zwischen der Höhe der Einkommen, die die reichsten 10% erhalten, und der Höhe der Einkommen, die die ärmsten 40% erhalten – was von Experten als „de Palma-Ratio“ bezeichnet wird – von 1 auf 1,06 gestiegen. Das bedeutet, dass die 6,4 Millionen wohlhabendsten Menschen genauso viel erhalten haben wie die 24 Millionen Ärmsten. Laut der World Inequality database von 2017 erwirtschaften die Reichen und Superreichen fast ein Drittel des Gesamteinkommens in Frankreich , obwohl sie. ur 10% der Bevölkerung ausmachen. Das ist zwar viel weniger ist als in den 1920er Jahren, als die reichsten 10% die Hälfte des Gesamteinkommens in Frankreich verdienten. Das Observatoire des inégalités ist aber besorgt über den derzeitigen Trend infolge der Steuer- und Sozialleistungsreformen, die 2017 nach der Wahl von Emmanuel Macron eingeleitet wurden. „Die Reichen gewinnen wieder an Boden“, stellt der Bericht fest. „Die ärmsten fünf Prozent der Bevölkerung haben von diesen Maßnahmen nicht profitiert. Für die große Mehrheit der Bevölkerung beträgt der jährliche Gewinn 200 Euro. Er steigt im oberen Drittel auf 500 Euro jährlich und bei den reichsten 1% auf 3.500 Euro jährlich“. Unter diesen Umständen fordert die Beobachtungsstelle für Ungleichheiten (Observatoire des inégalités) eine umfassende Reform der Besteuerung von Einkommen, Erbschaften und Vermögen. „Es geht nicht darum, sich auf die reichsten 1% zu konzentrieren“, schließt der Bericht, „sondern darum, die Solidarität eine neue Basis zu stellen und die Gesamtheit der Haushalte entsprechend ihrem Einkommen gerechter zur Kasse zu bitten.“ Die Reichen Frankreichs sind in der Regel älter als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das Durchschnittsalter der reichsten 10% liegt bei 57 Jahren, während die übrige Bevölkerung durchschnittlich 54,4 Jahre alt ist. 82% der Reichen sind Eigentümer ihrer Wohnung, während dieser Anteil bei den weniger wohlhabenden 90% der Bevölkerung auf 56% sinkt. In beruflicher Hinsicht sind 51% der reichsten 10% der Bevölkerung leitende Angestellte, während in der übrigen Bevölkerung nur 11% leitende Posten bekleiden. Umgekehrt sind nur 17% der Reichen Angestellte und 6% Arbeiter, während ihr Anteil in der übrigen Bevölkerung 37% bzw. 27% beträgt. Anzumerken ist, dass Angestellte und Arbeiter, die zu den Haushalten mit dem höchsten Einkommen gehören, ihre Vermögen am häufigsten durch Erbschaft bekommen haben. Die Schwelle für ein reiches Vermögen liegt bei 490.000 Euro, was dem Dreifachen des mittleren Vermögens entspricht. Laut Daten des Statistik-Instituts Insee von 2018 besitzen 1,2 Millionen französische Haushalte mindestens eine Million Euro Vermögen, wobei zu berücksichtigen ist, dass die reichsten 10% über 46% des Vermögens aller Franzosen verfügen.
  • Ukraine-Krieg: Im russischen Fernsehen spricht ein Abgeordneter über Entführung westlicher Politiker

    Ukraine-Krieg: Im russischen Fernsehen spricht ein Abgeordneter über Entführung westlicher Politiker

    Oleg Morozov, russischer Abgeordneter und enger Vertrauter von Wladimir Putin, wurde im russischen Fernsehen interviewt. Im Verlaufe des Gesprächs sagte er, dass westliche Politiker, die nach Kiew reisen, „darüber nachdenken sollten, ob sie nicht in Moskau aufwachen könnten“. Eindeutig eine Anspielung auf eine Entführung.

    Oleg Morosow, Abgeordneter der russischen Staatsduma, äußerte sich im russischen Fernsehen mit beunruhigenden Worten. Der enge Vertraute von Wladimir Putin ermahnte die westlichen Führer der NATO-Mitgliedsländer, „darüber nachzudenken, ob sie in Moskau aufwachen könnten“.

    Eine eindeutige Drohung einer möglichen Entführung, sollten westliche Politiker nach Kiew fahren, um sich mit Wolodymyr Selenskyj zu treffen. Auch Emmanuel Macron könnte in Kürze in die Ukraine reisen…

    In dem russischen Fernsehsender befragt, erklärte Oleg Morosow, dass er sich Szenarien vorstelle, in denen NATO-Führer Opfer von Entführungen werden: „Ich habe mir ein Märchenszenario ausgemalt: Irgendwann in naher Zukunft wird ein Leiter eines NATO-Landes in einem Zug nach Kiew sitzen, um Volodymyr Zelensky zu treffen und dort nie ankommen. Im Gegenteil, er wird irgendwo in Moskau aufwachen“.

    „Werden wir eine Entführung durchführen?“, fragt die Moderatorin daraufhin verblüfft. „Ja! Und dann werden wir herausfinden, welche Befehle er gegeben hat und wofür er verantwortlich ist“, bestätigt Oleg Morosow, der sich offensichtlich in einem nervös-aufgeregten Zustand befand.

    Lesen Sie auch: Russischer Abgeordneter droht: “Mit zwei Sarmat-Raketen zerstören wir die Ostküste der USA”

    „Es gibt neue Regeln in dieser Welt“
    Nach Schmunzeln und einigem Gelächter der anderen Anwesenden im Fernsehstudio fuhr Morosow fort: „Im Übrigen glaube ich nicht, dass das so weit hergeholt ist. Wir haben uns daran gewöhnt, dass die Welt auf eine bestimmte Art und Weise funktioniert, aber seit dem 24. Februar funktioniert sie anders. Es gibt neue Regeln in dieser Welt. Jeder hohe Politiker, der morgen nach Kiew reisen will, sollte sich überlegen, ob er nicht in Moskau aufwachen will“, bekräftigte er erneut.

    Eine offene Drohung, die die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen noch weiter belasten wird.

  • Verkehrssicherheit: 2.944 Todesopfer im Jahr 2021 – starker Anstieg bei Radfahrern

    Verkehrssicherheit: 2.944 Todesopfer im Jahr 2021 – starker Anstieg bei Radfahrern

    Die Zahl der Verkehrstoten ging im französischen Mutterland im Vergleich zu 2019 um 9% zurück, in Übersee stieg sie jedoch an (+8%). Bei den Radfahrern stieg die Todeszahl um 21%!

    Im Jahr 2021 starben insgesamt 2.944 Menschen auf den Straßen des Hexagons, so die endgültige Bilanz, die am Mittwoch, dem 1. Juni, von der Sécurité routière veröffentlicht wurde. Das sind drei Todesfälle weniger als die Ende Januar veröffentlichte vorläufige Bilanz (2.947). Die Zahl der Verkehrstoten in den französischen Überseegebieten ist jedoch um 8% gestiegen (275 Tote), so dass insgesamt 3.219 Menschen im Jahr 2021 auf französischen Straßen starben.

    Im Jahr 2021 ist die Sterblichkeit im Zusammenhang mit Unfällen im Straßenverkehr somit um 9% gegenüber 2019 zurückgegangen. Das Jahr 2021 war in der ersten Jahreshälfte noch von Reisebeschränkungen und der Schließung der Nachtclubs geprägt. Unter Autofahrern gab es 1.414 Todesfälle, bei motorisierten Zweirädern waren 668 Todesfälle und unter Fußgängern 414 Todesfälle zu beklagen.

    Mehr Todesfälle unter Rad- und Rollerfahrern
    Auffällig ist der Anstieg von tödlichen Unfällen unter Radfahrern, 227 von ihnen verloren ihr Leben, das ist ein Zuwachs von 21%. Laut dem Verband Vélos&Territoires stieg die Fahrradnutzung im Jahr 2021 insbesondere in ländlichen Gebieten um 14% und in städtischen Gebieten um 31% im Vergleich zu 2019.

    Die Zahl der Todesfälle unter den Nutzern von Elektrorollern hat sich sogar mehr als verdoppelt: 2021 wurden 24 Todesfälle gezählt, 2019 waren es gerade einmal 10.

    Frankreichs Strassenverkehr war 2021 deutlich tödlicher als 2020, als 2.550 Todesfälle beklagt wurden, was einem Anstieg von 16% entspricht. Im Covid-19-Jahr 2020 war die Zahl der Verkehrstoten auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gesunken, was auf Einschränkungen in der Gesundheitskrise und des dadurch verursachten Rückgangs des Verkehrsaufkommens zurückzuführen war.