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  • Abstürzende Chinesische Rakete: Könnten ihre Trümmer auch in Frankreich abstürzen?

    Abstürzende Chinesische Rakete: Könnten ihre Trümmer auch in Frankreich abstürzen?

    Die Trümmer einer am 24. Juli gestarteten chinesischen Rakete sollen in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf die Erde stürzen. Der genaue Ort, an dem die Trümmer niedergehen werden, kann noch nicht mit Sicherheit bestimmt werden.

    Auf dem offenen Meer? In Afrika? In Europa oder gar in Frankreich? Noch weiß niemand mit Sicherheit, wo die Trümmer der chinesischen Rakete mit dem Namen ‚Langer Marsch-5B‘ auf die Erde fallen werden. Die Rakete war am Sonntag, den 24. Juli gestartet, um ein neues Modul für die chinesische Raumstation Tiangong zu liefern, die Ende des Jahres in Betrieb genommen werden soll. Die Rakete soll in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 31. Juli 2022, unkontrolliert in die Erdatmosphäre eintreten. Einige Teile der Rakete werden beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen, andere allerdings könnten den Boden erreichen.

    Im Moment herrscht noch Unklarheit über genaue Uhrzeit über den Eintritt der Rakete in die Erdatmosphäre. Die Fehlermarge beträgt etwa 15 Stunden. Auch der genaue Ort ist nicht bekannt. Schätzungen zufolge könnten die Trümmer zwischen dem 41. nördlichen Breitengrad – dem Breitengrad von Madrid oder Neapel  – und dem 41. südlichen Breitengrad im Süden Afrikas abstürzen. 88% der Weltbevölkerung sind theoretisch von der Gefahr betroffen.

    Der Luftraum in Südeuropa ist durch die Trümmer bedroht, berichtet die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA). Frankreich hingegen bleibt von der Bedrohung verschont. Der genaue Ort, an dem die Trümmer niedergehen werden, sollte einige Stunden vor dem Eintritt der Trümmer in die Atmosphäre errechnet werden können.

    Lesen Sie auch: Unkontrollierter Absturz einer über 20 Tonnen schweren chinesischen Rakete

    Die Rakete Langer Marsch-5B ist 33 Meter hoch und wiegt 20 Tonnen. Im Gegensatz zu anderen Satelliten-Trägerraketen hat sie nicht zwei Stufen, die sich voneinander lösen und einzeln auf die Erde zurückfallen, sondern nur eine einzige Stufe…

    China hatte eine erste Rakete dieser Bauart im Mai 2020 gestartet. Der Absturz hatte damals einige Schäden an Häusern in der Elfenbeinküste verursacht, zum Glück aber keine größeren Schäden oder Verletzte. Beim zweiten Start kam es zum Absturz von Trümmern mitten im Indischen Ozean gekommen.

    Das Verhalten der Chinesen wird vom Direktor der Nasa scharf kritisiert. „Die Raumfahrtnationen müssen die Risiken für Menschen und Güter auf der Erde minimieren. Es ist klar, dass China die Haftungsstandards für seinen Weltraumschrott nicht einhält“.

  • Urlaub 2022: Das Elend mit dem verlorenem Gepäck

    Urlaub 2022: Das Elend mit dem verlorenem Gepäck

    Aufgrund eines akuten Personalmangels nach der Covid-Krise, aber auch wegen technischer Pannen und Streiks, haben Flughäfen und Fluggesellschaften auf der ganzen Welt derzeit Schwierigkeiten, das Gepäck der Reisenden ordnungsgemäß zu befördern.

    Es ist das Schreckgespenst aller Flugreisenden: dass sie ihr Gepäck nach der Ankunft am Zielort nicht auf dem Förderband vorfinden. Eine beängstigende Situation, die einem den Urlaub verderben kann. In diesem Jahr scheint das Problem besonders häufig aufzutreten: eine Folge der Erholung des Flugverkehrs nach der zweijährigen Covid-19-Pandemie und der jüngsten Streiks des Flughafenpersonals, die in den Terminals in Frankreich und im Ausland zu erheblichem Chaos geführt haben.

    Angesichts des drastischen Rückgangs des Verkehrsaufkommens während der Pandemie hatten sich viele Flughäfen und Fluggesellschaften von einem Teil ihres Personals getrennt. Und genau dieses Personal würde nun dringend benötigt, um das derzeitige Fluggastaufkommen ordnungsgemäß abzuwickeln. Fluggesellschaften und Flughäfen seit Wochen verzweifelt, neues Personal einzustellen, sind aber angesichts der Tausenden von Stellen, die zu besetzen sind, recht hilflos. Die Flughäfen Roissy und Orly beispielsweise versuchen seit Mai dieses Jahres rund 4.000 Stellen für Sicherheitspersonal, Techniker oder Ingenieure besetzen. Ihre Bemühungen blieben leider weitgehend erfolglos…

    Einem Bericht des US-Verkehrsministeriums zufolge stieg der Anteil der Gepäckstücke, die vorübergehend verloren gingen, im April 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 67% an – was auf einen katastrophalen Sommer erwarten lässt. Flughäfen und Fluggesellschaften schieben sich für dieses weltweite Fiasko gegenseitig den schwarzen Peter zu.

    35.000 Gepäckstücke blieben Anfang Juli in Paris liegen.
    In Frankreich brachte Anfang Juli ein großer Streik auf den Pariser Flughäfen das System zum Erliegen. Die Fluggesellschaften haben am Samstag, dem 2. Juli, am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle Dutzende von Flügen streichen müssen. Am Vortag waren Tausende von Passagieren ohne ihr aufgegebenes Gepäck an Bord gegangen. Die Flughafengesellschaft Aéroports de Paris (ADP) berichtete damals, dass bei 15 Flügen etwa 50% der Passagiere ohne ihre Koffer abgeflogen waren. Zu allem Überfluss gab es gleichzeitig eine Panne bei der Gepäcksortieranlage und einen Software-Fehler, von dem mehrere Fluggesellschaften betroffen waren. Am 7. Juli blieben auf diese weise 35.000 Gepäckstücke am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle hängen. An normalen Tagen werden dort etwa 220.000 Gepäckstücke in 17 Sortiermaschinen sortiert.

    Bis heute sind einige der Gepäckstücke immer noch nicht an ihre Besitzer ausgeliefert.

    Auf anderen europäischen Flughäfen wurden radikale Entscheidungen getroffen, um Engpässe zu vermeiden. So hat der Flughafen London-Heathrow beschlossen, die Zahl der täglich abgefertigten Reisenden bis September auf 10.000 zu begrenzen. Der Flughafen Amsterdam-Schipol beschloss Mitte Juni eine Höchstzahl von Reisenden pro Tag und auch der Flughafen Frankfurt muss die stündlichen Rotationen während des Sommers reduzieren…

    Kommen Sie nicht zu früh zum Flughafen!
    In der Zwischenzeit sollten diejenigen, die in diesem Sommer trotzdem fliegen wollen, den Rat des CEO der Pariser Flughafenbetriebe ADP befolgen: Kommen Sie nicht zu früh an! Bei einem internationalen Flug sollte man etwa drei Stunden vor dem Start zum Flughafen kommen, bei einem Flug innerhalb der EU (Schengen-Bereich) „nicht mehr als zwei Stunden“ und bei einem Inlandsflug „etwa eineinhalb Stunden“.

    Der Grund dafür? Wenn „die Passagiere sehr früh kommen, geht das Gepäck nicht in die Sortiermaschine, sondern wird in sogenannte Stocker gepackt“, die aber nur etwa 5.000 Gepäckstücke bewältigen können. Im Moment warten allerdings manchmal 50.000 Gepäckstücke von sehr früh eingetroffenen Passagieren auf die Sortierung. Das führt zu einem Gepäckstau, der zu Unordnung und Chaos führen kann. Besser ist es in jedem Fall nur mit leichtem Kabinengepäck zu reisen, wann immer es möglich ist.

  • 30. Juli: Der schlimmste Tag des Jahres auf französischen Autobahnen

    30. Juli: Der schlimmste Tag des Jahres auf französischen Autobahnen

    Bison Futé prognostiziert für Samstag, den 30. Juli 2022, den verkehrsreichsten Tag auf den französischen Fernstrassen – in beiden Richtungen. Heute kreuzen sich die Juli-Urlauber auf der Rückreise mit den August-Urlaubern, die ihre Ferien gerade beginnen.

    Eine Million Reisende auch in den Bahnhöfen erwartet
    An diesem Wochenende werden mindestens eine Million Reisende in den Zügen erwartet. Ein Drittel der TGV-Züge ist über das Wochenende komplett ausgebucht, berichtet die SNCF, die täglich 800 TGV- und Intercités-Züge einsetzen will. Die Pariser Bahnhöfe sowie die Bahnhöfe von Lyon, Bordeaux, Marseille und Avignon sind am stärksten belastet. Am Freitagabend fielen mehrere Thalys-Züge aus, nachdem in Belgien wegen eines Unfalls eine Teilstrecke unterbrochen war. Der Vorfall betraf Tausende von Reisenden in Frankreich, Belgien und den Niederlanden.

    Der aktuelle Stand der Staus um 9.00 Uhr

    • Auf der A61 Toulouse/Narbonne ist in Montgiscard auf Höhe der Abzweigung von der A66 nach Andorra (Ausfahrt Nr. 19.1) bereits ein Stau von 6 km Länge zu verzeichnen. Es dauert etwa 20 Minuten, um diesen Stau zu passieren.
    • Auf der A9 in Richtung Montpellier/Narbonne behindert eine geräumte Unfallstelle den Verkehr immer noch bei Saint-Jean-de-Védas (km 112). Weiter südlich wird ein Unfall auf der Höhe von Leucate nach Sigean (Ausfahrt Nr. 39, km 218) und auf der Höhe von Perpignan-nord (Ausfahrt Nr. 41) gemeldet.
    • Auf der A7 im Rhônetal werden zwischen Vienne und Orange 4,5 Stunden statt 1,25 Stunden benötigt, da es in Richtung Süden zu einer Reihe von Staus kommt. 3 weitere Stunden werden benötigt, um das Rhônetal zu durchfahren.
    • Auf der A63, Bordeaux/Spanien, muss mit einer Fahrzeit von 2 Stunden gerechnet werden, gegenüber 1 Stunde und 20 Minuten im Normalfall, berichtet Radio Vinci autoroutes. An der französisch-spanischen Grenze bei Biriatou ist der Verkehr in beiden Richtungen stark belastet.

    Um 9:30 Uhr gab es bereits über 300 km Stau in ganz Frankreich

  • Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Auch in der nächsten Woche werden die Temperaturen wieder steigen und stellenweise Spitzenwerte von 38°C erreichen. Eine neue Hitzewelle kommt auf Frankreich zu.

    Die Hitze war nie richtig weg und nächste Woche hat sie Frankreich wieder fest im Griff, mit Temperaturen, die stellenweise bis zu 38°C erreichen. Die Temperaturen waren seit einigen Tagen leicht gesunken und es hat zeitweise sogar geregnet. Diese Atempause war offensichtlich nur von kurzer Dauer, denn ab Samstag meldet Météo France wieder Temperaturen um die 30°C, die am Sonntag auf 33°C steigen werden, um dann bis Mittwoch oder Donnerstag noch weiter zu steigen.

    Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet
    Das Hin und Her seit einigen Wochen wird immer durch das gleiche Szenario hervorgerufen. Zum wiederholten Mal bildet sich ein ziemlich großes Hochdruckgebiet, das sich über den gesamten Atlantik erstreckt. Dieses Hoch blockiert die Zufuhr von kühlerer Meeresluft. Dazu passend liegt jedesmal ein kleines Tief über Spanien. Die heisse Luft aus Nordafrika strömt wegen des Tiefs über Spanien nördlich nach Frankreich. Seit einigen Wochen wiederholt sich dieses Szenario immer wieder auf die gleiche Weise.

  • Unkontrollierter Absturz einer über 20 Tonnen schweren chinesischen Rakete

    Unkontrollierter Absturz einer über 20 Tonnen schweren chinesischen Rakete

    Nachdem die über 20 Tonnen schwere Rakete ein Modul an die chinesische Raumstation geliefert hatte, geriet sie in einen unkontrollierten Absturz in Richtung Erde. Wissenschaftler befürchten, dass am 1. August Trümmerteile auf die Erde stürzen könnten.

    Die Trümmer einer chinesischen Rakete, die am Montag, dem 25. Juli, ein neues Modul für die chinesische Raumstation geliefert hatte, sollen laut dem US Space Command, einer für Weltraumoperationen zuständigen Abteilung der US-Armee, in den nächsten Tagen auf die Erde stürzen.

    Laut dem Nachrichtensender CNN hatte die 23 Tonnen schwere Rakete zunächst erfolgreich an die chinesische Raumstation angedockt. Doch nachdem das Ziel erreicht und das Modul sicher befestigt war, begann sie einen „unkontrollierten Abstieg“ in die Erdatmosphäre, ohne dass jemand weiss, wo sie schließlich landen wird. China wird wieder einmal beschuldigt, mit dem Weltraumschrott seiner Raketen nicht richtig umzugehen. Tatsächlich ist dieser „unkontrollierten Abstieg“ bereits der dritte seiner Art.

    Die Situation wird als vergleichbar mit dem Ereignis angesehen, das sich bereits beim Start des allerersten Moduls der chinesischen Raumstation am 29. April 2021 ereignet hatte. Damals war eine Rakete erfolgreich in die gewünschte Umlaufbahn geflogen, bevor sie einen „unkontrollierten Abstieg“ zur Erde vollzog. Die Flugbahn der Raketentrümmer führte über mehrere bewohnte Gebiete und erregte weltweite Aufmerksamkeit, bevor sie im Indischen Ozean in der Nähe der Malediven landete.

    Es ist ein Metallobjekt, das über 20 Tonnen wiegt. Obwohl es beim Eintritt in die Atmosphäre zerfällt, werden viele Teile, einige davon ziemlich groß, die Oberfläche erreichen. Allerdings stellen solche Ereignisse nach Meinung der Wissenschaftlerfür Menschen nur ein geringes Risiko dar.

    Tatsächlich dürfte nicht die gesamte Masse der Rakete auf die Erde fallen. Als Faustregel gilt, dass nur etwa 20 bis 40% der Masse eines großen Objekts den Boden erreichen. In diesem Fall ist mit etwa 5 bis 9 Tonnen Trümmern zu rechnen.

    Eintritt in die Atmosphäre am 1. August
    Das US Space Command erklärte, dass es die Rückkehr der chinesischen Rakete zur Erde genau verfolgen werde. Aufgrund wechselnder atmosphärischer Bedingungen könne der genaue Absturzort der Rakete „erst einige Stunden nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre bestimmt werden“, sagte ein Sprecher, aber man gehe davon aus, dass die Rakete am 1. August in die Erdatmosphäre eintreten werde.

    Es ist derzeit nicht absehbar, ob der Wiedereintritt der Rakete in die Atmosphäre von der Erdoberfläche aus zu sehen sein wird. Sollte er über einem Ozean stattfinden, scheint dies eher unwahrscheinlich zu sein. Um den Absturz zu sehen, müsste der Wiedereintritt über einem bevölkerten Gebiet in der Nacht stattfinden. Bei Dunkelheit wird man die Raketentrümmer, die beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen und hell leuchten, sehen können.

  • Feuer im Hérault: Feuerwehrmann gesteht, mehrere Brände gelegt zu haben

    Feuer im Hérault: Feuerwehrmann gesteht, mehrere Brände gelegt zu haben

    Ein 37-jähriger Mann, der bei der Freiwilligen Feuerwehr und als Förster tätig ist, gab gegenüber der Polizei zu, für mehrere Brandausbrüche verantwortlich gewesen zu sein.

    Ein Feuerwehrmann aus dem Departement Hérault verbrachte seine erste Nacht im Gefängnis. Er wurde am Donnerstag, dem 28. Juli, wegen Brandstiftung angeklagt. der Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch festgenommen und muss mit 15 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 150.000 Euro rechnen.

    Der 37-jährige Mann, verheiratet und Vater von zwei Kindern, wurde am Mittwoch, dem 27. Juli, im Departement Hérault festgenommen. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft Montpellier gab er gegenüber den Ermittlern inzwischen zu, in den letzten Tagen, ja sogar in den letzten drei Jahren, mehrere Feuer gelegt zu haben.

    Der freiwillige Feuerwehrmann erklärte, dass er „Feuerwehreinsätze provozieren wollte, um aus einem bedrückenden familiären Umfeld auszubrechen“, um „soziale Anerkennung“ zu erhalten, aber auch wegen des Adrenalinschubs, der durch die Brände ausgelöst wurde.

    Es gab durchaus schon den Verdacht, dass es sich bei den Brandstiftungen um einen pyromanischen Feuerwehrmann handeln könnte, da die Brandausbrüche – wie gut geplant – immer bei starkem Wind in gefährdeten Gebieten erfolgten.

    Der angeklagte 37-jährige Mann war voll und ganz in das Leben seiner Gemeinde eingebunden. Er wohnt seit jeher in Saint-Jean-de-la-Blaquière und ist seit 20 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Als ehemaliger Vorsitzender des Feuerwehrvereins übte er den Beruf des Försters aus und ist außerdem Gemeinderatsmitglied.

    In einem Interview mit der Website „Le journal toulousain“ im vergangenen Jahr erzählte genau dieser Mann, wie er seine Tage mit dem Entfernen von Gestrüpp und dem Beschneiden von Straßenrändern verbringe, um das Ausbrechen von Bränden zu verhindern, und machte die globale Erwärmung verantwortlich. Auf die Frage „Welchen Rat geben Sie den Feuerwehrleuten?“ hatte er geantwortet: „Es ist ein Beruf der Leidenschaft. Wir werden von Adrenalin und dem Wunsch geleitet, unsere Natur zu retten“.

    „Es gab Verdächtigungen, es gab Meldungen“ über diesen Mann, so Oberstleutnant Jérôme Bonnafoux, Sprecher der Feuerwehr des Departements Hérault. „Wir versuchen so gut wie möglich, verdächtige Profile zu erkennen“, versichert er, aber „das ist nicht unbedingt ausreichend. (…) Wir müssen das System verbessern“. „Was man festhalten muss, ist, dass es sich um eine Minderheit handelt.“

    Der Bürgermeister von Saint-Jean-de-la-Blaquière, Bernard Jannich, selbst ehemaliger Berufsfeuerwehrmann, zeigt sich „sehr wütend und bestürzt“, wie er gegenüber dem Sender France Bleu Hérault erklärte. „Im Departement Hérault gibt es 3.500 Feuerwehrleute, und es gibt diesen einen Fall.“

    Anzumerken ist, dass der Mann nicht für den Großbrand verantwortlich gemacht wird, der sich am 26. Juli in der Gegend von Gignac ausbreitete.

  • Emmanuel Macron: Ein letzter Ministerrat und Bilanz vor den Sommerferien

    Emmanuel Macron: Ein letzter Ministerrat und Bilanz vor den Sommerferien

    Vor der Sommerpause will sich die Regierung mit den Herausforderungen der kommenden Monate befassen, wobei die neuen Mehrheitsverhältnisse in der Nationalversammlung im Mittelpunkt stehen dürften. Für die Minister ist die Zeit für den Sommerurlaub noch nicht gekommen: Sie sollen bis zum Ende der Parlamentsdebatten Anfang August in Paris bleiben. Am Freitag, dem 29. Juli, werden sie an der letzten Sitzung des Ministerrats vor der Sommerpause teilnehmen. Und die Tagesordnung ist klar: Es wird darum gehen, dass Emmanuel Macron eine erste Bilanz des Beginns seiner zweiten fünfjährigen Amtszeit zieht. Der Staatschef, der von der Opposition, aber auch von einem Teil seiner eigenen Mehrheit unter Druck gesetzt wird, will Positives vermitteln. Seine Bilanz besteht laut Franceinfo darin, dass es der Regierung gelungen ist, ihre Gesetzestexte durch das Parlament zu bringen: Stärkung der Kaufkraft, Berichtigungshaushalt, Gesundheitsgesetz…. Und das mit einem Teil der Stimmen der Opposition, vor…

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  • Inflation steigt in Frankreich auf 6.1% – Rekord seit Juli 1985

    Inflation steigt in Frankreich auf 6.1% – Rekord seit Juli 1985

    Das Statistikamt Insee gab am Freitag, dem 29. Juli bekannt, dass sich der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich im Juli wieder beschleunigt hat und auf 6,1% im Jahresvergleich gestiegen ist, verglichen mit 5,8% im Juni.

    Es ist laut Insee die höchste Teuerungsrate seit Juli 1985. Der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich beschleunigte sich im Juli erneut und erreichte 6,1%, verglichen mit 5,8% im Juni. Dies geht aus einer ersten vorläufigen Schätzung hervor, die das Statistikamt am Freitag, dem 29. Juli veröffentlichte.

    Die Inflation wurde von steigenden Dienstleistungspreisen angetrieben, die im Juli um 3,9% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2021 stiegen, sowie von Lebensmitteln, die im Jahresvergleich um 6,7% stiegen. Trotz eines immer noch starken Anstiegs hat sich die Preisentwicklung der Energiepreise hingegen verlangsamt, so das Insee. Die sei auf einen Rückgang der Preise für Erdölprodukte zurückzuführen: Der Anstieg betrug im Juli 28,7% im Vergleich zum Juli 2021, gegenüber 33,1% im Vormonat.

    Einfluss des Krieges in der Ukraine
    Die Energiepreise sind in den letzten Monaten vor allem aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine in die Höhe geschnellt, was zu einer Preisexplosion auf den Weltmärkten geführt hat. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,3%, nach +0,7% im Juni. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der als Grundlage für europäische Vergleiche dient, stieg im Jahresvergleich um 6,8%, nach 6,5% im Juni.

  • 2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    Ein Blauhai wurde vor der Mittelmeerküste bei Hyères im Departement Var gesichtet. Das Tier war etwa 2 Meter lang, soll aber für Menschen nicht gefährlich sein.

    Es ist ein Anblick, den Urlauber nicht gewohnt sind, wenn sie in den Gewässern des Mittelmeers planschen. Ein etwa zwei Meter langer Blauhai wurde in Hyères im Département Var gesichtet. Das Tier ist für Menschen nicht gefährlich und viele Neugierige kamen, um das Blauhaiweibchen zu beobachten. „Wir haben gesehen, dass er harmlos ist und wir sind baden gegangen“, reagierte eine Urlauberin auf France 2. Die Behörden sperrten trotzdem einen Bereich ab, um zu verhindern, dass sich Badende dem Hai zu sehr nähern.

    Nicht das erste Mal im Mittelmeer
    Es ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Hai in den Gewässern des Mittelmeeres gesichtet wurde. Haiweibchen neigen dazu, in die Nähe der Küste zu kommen, wenn sie ihre Jungen zur Welt bringen. Es sind also meist die Weibchen, die zu sehen sind. Wissenschaftler untersuchen das Verhalten dieses Blauhaiweibchens. „Wir dachten zuerst, dass sie in dem flachen Wasser gebären würde (…), aber seit sie da ist, dreht sie sich nur im Kreis, wir wissen nicht warum“, wundert sich Nicolas Mourcel, ein Taucher, der sich auf die Erforschung von Haien spezialisiert hat, gegenüber France 2.

    Lesen Sie auch: Warum man im Mittelmeer keine Angst vor Haien haben muss …

  • Macron begrüßt den umstrittenen saudischen Kronprinzen mit einem langen Händedruck im Élysée-Palast

    Macron begrüßt den umstrittenen saudischen Kronprinzen mit einem langen Händedruck im Élysée-Palast

    Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßte am Donnerstagabend den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman mit einem langen Händedruck. Menschenrechtsaktivisten sind verärgert, da der Kronprinz vor weniger als vier Jahren der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi beschuldigt wurde. Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßte am Donnerstag, dem 28. Juli, den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, der trotz der Proteste von Menschenrechtsaktivisten zu einem Arbeitsessen in den Elysée-Palast eingeladen war, mit einem langen Händedruck.

    Es war der erste Besuch des Kronprinzen seit der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi vor weniger als vier Jahren in Europa. Weniger als zwei Wochen nach dem Besuch von US-Präsident Joe Biden in Saudi-Arabien, der die Rückkehr des Kronprinzen, genannt MBS, auf die internationale Bühne vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der steigenden Energiepreise v…

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