Autor: Nachrichten

  • Hitzewelle führt zu frühzeitiger Weinlese

    Hitzewelle führt zu frühzeitiger Weinlese

    Aufgrund der steigenden Temperaturen hat die Weinlese in Südwestfrankreich bereits begonnen. Das ist viel früher als üblich. Eine Situation, die zu einem Mangel an Saisonarbeitskräften führt. Die Winzer rechnen mit einem Rückgang ihrer Erträge. France 2 berichtet aus dem Departement Aude.

    Reife, sonnenverwöhnte Trauben, die bereit sind, geerntet zu werden. Auf einem Weingut im Departement Pyrénées-Orientales haben die Arbeiter bereits vor drei Tagen mit der Ernte begonnen. Das sind fast zwei Wochen früher als im letzten Jahr. Joseph Legrand hat das in seinen dreißig Berufsjahren noch nie erlebt. „Ich habe noch nie im August geerntet. Es war eher Anfang September, Mitte September“, erzählt er auf dem Sender France 2.

    Trotzdem ein vielversprechender Jahrgang
    Die Ernte kam diese Jahr so früh, dass der Weinbauer völlig überrascht wurde. Mangels Arbeitskräften musste er die Ernte so weit wie möglich verzögern. „Wir haben so schnell wie möglich angefangen, also eigentlich am 2. August, aber wir hätten eigentlich am 23. Juli anfangen müssen, und das war wirklich unmöglich. Wir hatten nicht die personellen Ressourcen, um beginnen zu können“, erklärte Jean-Marc Lafage, Önologe und Besitzer des Weinguts Lafage. Dank eines relativ nassen Frühlings sieht der Jahrgang dennoch vielversprechend aus.

  • Was man über die französischen Autobahnen wissen sollte

    Was man über die französischen Autobahnen wissen sollte

    Jeden Samstag in diesem Sommer nutzen Millionen von Autofahrern die Autobahnen Frankreichs, um in den Urlaub zu fahren oder aus dem Urlaub zurückzukehren. Ein Autobahnnetz, hinter dem sich interessante Zahlen verbergen.

    Stockender Verkehr und Stillstand: Das ist das Ritual an jedem Samstag im Sommer auf den Autobahnen in Frankreich. Und jeden Sommer veröffentlicht die Association des sociétés françaises d’autoroute (ASFA) die wichtigsten Zahlen zum Autobahnnetz:

    9.221,2 km
    Das französische Autobahnnetz ist 9221,2 km lang. Diese Zahl umfasst allerdings nicht die gebührenfreien Autobahnabschnitte wie einen Teil der A20 zwischen Vierzon und Gignac, die A64 südwestlich von Toulouse oder die A75. Das französische Autobahnnetz hat Tunnel mit einer Länge von über 300 m in über 114,2 km und 1817 Wildtierpassagen.

    63,7 Millionen
    Das gebührenpflichtige Autobahnnetz wurde im Jahr 2021 von 63,7 Millionen Fahrzeugen befahren. Eine Zahl, die im Jahresvergleich um 20% gestiegen ist. 84% der Fahrzeuge waren Pkw, 16% Lkw.

    28.092 Fahrzeuge pro Tag
    Der durchschnittliche tägliche Verkehr auf französischen Autobahnen betrug im Jahr 2021 28.092 Fahrzeuge. Die durchschnittliche Entfernung, die dabei zurückgelegt wurde, beträgt 59,2 km.

    12,8 Millionen
    12,8 Millionen Autofahrer haben ein Telemautangebot wie Ulys, Bip & Go oder Liber-t vacances abonniert. Heute werden 57,2% der Transaktionen auf Autobahnen mithilfe von elektronischen Mautsystemen abgewickelt, das sind 701 Millionen Transaktionen. Bargeld macht nur noch 5,5% der Transaktionen aus.

    740 Mautspuren ohne halten zu müssen
    Wer mit einer elektronischen Mautbox ausgestattet ist, kann die 30-km/h-Spuren an den Mautstellen benutzen. Diese ermöglichen es, die Maut zu bezahlen, ohne anzuhalten. Noch sind allerdings nicht alle Mautstellen damit ausgestattet. Auf dem Autobahnnetz gibt es 740 „Spuren ohne Halt“ an 173 Mautstellen.

    628 Raststätten
    Alle zwei Stunden soll auf der Autobahn eine Pause eingelegt werden. Damit die Reisenden tanken, essen oder sich ausruhen können, gibt es auf dem französischen Autobahnnetz 628 Raststätten und 363 Serviceplätze. Es gibt 542 Restaurants und sogar 13 Hotels. 84% der Autobahnnutzer geben an, regelmässig an einer Raststätte anzuhalten.

    1,9 Milliarden Liter Kraftstoff
    Die Kraftstoffpreise sind auf der Autobahn höher, denn die Ölkonzerne müssen eine Gebühr an die Autobahngesellschaften zahlen. Dieser höhere Preis hält die Autofahrer jedoch nicht davon ab, dort zu tanken. Im Jahr 2021 wurden 1,9 Milliarden Liter Kraftstoff auf Autobahnen verkauft.

    382.739 Fahrzeuge wurden abgeschleppt
    Wer auf der Autobahn eine Panne hat, kann an den Notrufsäulen die Hilfe eines Pannenhelfers anfordern. 2021 wurde 382.739 liegengebliebenen Fahrzeugen geholfen: 73% mussten in eine Werkstatt geschleppt werden, 27% konnten vor Ort vom Pannenhelfer repariert werden.

    2.969 Hinweistafeln
    Wichtige Informationen der Autobahngesellschaften gibt es über das Radio: Zum Beispiel Radio Vinci Autoroutes im Süden Frankreichs. Außerdem gibt es 2.969 Wechselverkehrszeichen über den Fahrbahnen, auf denen die wichtigen Hinweise und Informationen als Text angezeigt werden.

    10,66 Milliarden Umsatz
    Die Autobahngesellschaften erwirtschafteten 2021 einen Umsatz von 10,66 Milliarden Euro. Fast die Hälfte (4.030,2 Millionen) entfiel auf die Gesellschaften ASF und Escota, die das Vinci-Autobahnnetz betreiben. Der Verband der französischen Autobahngesellschaften gibt an, dass seit 2012 15,2 Milliarden in das Autobahnnetz investiert wurden. Im Jahr 2022 befinden sich 88,1 km Autobahnen im Bau, 115,8 km im Ausbau.

  • Trockenheit: Werden die Preise für Milch und Fleisch in den kommenden Monaten explodieren?

    Trockenheit: Werden die Preise für Milch und Fleisch in den kommenden Monaten explodieren?

    Die Dürre zwingt die Landwirte, angesichts des Mangels an Gras auf den Feldern ihre Tiere mit Futtervorräten zu füttern, die eigentlich für den Winter gedacht waren. Dies könnte in den kommenden Monaten zu deutlich höheren Preisen für Milch und Fleisch führen.

    Die Dürre nimmt zu und ihre finanziellen Folgen könnten sich bald bemerkbar machen. Die gelben Wiesen und das von der Hitze ausgetrocknete Gras zwingen die Landwirte, auf ihre Winterfuttervorräte zurückzugreifen, um ihre Tiere zu füttern.

    „Wir haben Tiere, die normalerweise in dieser Zeit auf der Weide sind, die nichts mehr zu fressen haben. Man muss das in diesem Frühjahr eingelagerte Futter, das für die Winterfütterung der Tiere bestimmt war, bereits jetzt zufüttern“, erklärte Yannick Fialip, Viehzüchter und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der Bauerngewerkschaft FNSEA, gegenüber Franceinfo.

    Lesen Sie auch: Wasserknappheit: Sind ganze Regionen bald ohne Leitungswasser?

    Werden die Preise für Fleisch und Milch?
    Die Tiere finden auf den Weiden nichts mehr zu fressen. Die relativ frühe Nutzung der Wintervorräte für die Fütterung der Kühe wird die Landwirte dazu zwingen, den Mangel an Heu für den kommenden Winter auszugleichen. Heu kostet etwa 80 Euro pro Tonne, eine Herde von zwanzig Tieren frisst fünf bis sechs Tonnen…

    Diese höheren Ausgaben für Züchter und Landwirte werden sich in den kommenden Wochen und Monaten zwangsläufig auf die Preise für Milch und Fleisch auswirken.

    Ein weiterer Grund für den Preisanstieg dürfte sein, dass es in den kommenden Monaten zu Engpässen bei Milch und Fleisch kommen wird. Viele Landwirte werden sich in Kürze von ihren Tieren trennen müssen, weil sie nicht genug Geld haben, um sie ausreichend zu ernähren. Und dann setzt folgender Mechanismus ein: Wenn die Züchter ihren Muttertierbestand verringern, dann haben sie drei Jahre lang nur noch eingeschränkte Möglichkeiten, Kälber zu produzieren.

    Langfristig bedeutet das, dass „in den französischen Supermärkten die Regale irgendwann leer bleiben werden und es für den Verbraucher komplizierter wird, diese Lebensmittel zu finden“, erklärte Pascal Lerousseau, Präsident der Landwirtschaftskammer des Departements Creuse, gegenüber dem Sender France Bleu.

  • Emmanuel Macron im Urlaub: Arbeit, Restaurant und Kanu in Brégançon

    Emmanuel Macron im Urlaub: Arbeit, Restaurant und Kanu in Brégançon

    Emmanuel und Brigitte Macron halten sich derzeit im Fort de Brégançon auf. Ein Teil der Kinder und Enkelkinder der Ehefrau des Staatschefs sind dort ebenfalls eingetroffen, um einen Familienurlaub zu verbringen. Seit einer Woche machen Emmanuel und Brigitte Macron nun schon Urlaub im Fort de Brégançon in der Region Var. Das Präsidentenpaar traf am Freitagabend, 29. Juli, in dem Feriendomizil der französischen Präsidenten an der Mittelmeerküste  ein. Ein Urlaub, der für den Präsidenten nicht zu 100% der Entspannung dient, da Emmanuel Macron „die wichtigen Dossiers verfolgen und den Herbst vorbereiten wird“, wie der Elysée-Palast erklärt hatte. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Plan zur Sparsamkeit angesichts der Energiekrise und die ökologische Planung. Am Montag, dem 1. August, telefonierte Emmanuel Macron aus seinem Feriendomizil mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky. Die Umgebung ist ideal, um zu arbeiten und gleichzeitig die Sonne der Côte d’Azur zu genießen. „…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Isère: Ein Feuer hat sich in der Nacht plötzlich ausgebreitet und bedroht zwei Fabriken

    Isère: Ein Feuer hat sich in der Nacht plötzlich ausgebreitet und bedroht zwei Fabriken

    Das Feuer wurde am Freitag durch einen Blitzeinschlag in den Wäldern der Chartreuse ausgelöst.

    Das Feuer, das am Freitagabend nach einem Blitzeinschlag in den Ausläufern der Chartreuse ausgebrochen war, hat sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag plötzlich stark ausgebreitet und bedroht nun zwei Fabriken, in denen Gas gelagert wird, berichtet France Bleu Isère am Sonntag, dem 7. August. Dies war das von der Feuerwehr befürchtete Worst-Case-Szenario.

    Das Feuer, das inzwischen etwa 20 Hektar Wald verbrannt hat, ist, angetrieben von starken Winden, in weniger als einer Stunde bis zur Departementstraße 1075 gelangt. Die Straße wurde zwischen Voreppe und La Buisse vorsichtshalber in beide Richtungen gesperrt, damit die Rettungskräfte nicht behindert werden. 25 Löschzüge, ein Hubschrauber der Sécurité civile und 120 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

    „Die Operation wird wegen des Feuers auf dem Felsplateau andauern. Denn das ist für uns unzugänglich. Wir müssen die Sicherheit unserer Einsatzkräfte gewährleisten“, erklärte Kommandant Philippe Letondeur, der für den Feuerwehreinsatz verantwortlich ist, am Samstag gegenüber France Bleu Isère.

  • Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Das Opfer war der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt.

    Ein 20-jähriger junger Mann wurde am Samstagabend in Nizza erschossen. Er wurde im Viertel Moulins, einem westlichen Vorort der Stadt, erschossen, wie eine Polizeiquelle berichtete und damit erste Informationen von France Bleu Azur bestätigte. Der Schütze ist am Sonntag, dem 7. August, noch auf der Flucht.

    Am Ort der Tat, die sich gegen 23 Uhr ereignete, wurden sechs Patronenhülsen gefunden, wie France Télévisions von einer Polizeiquelle erfuhr. Das Opfer war der Polizei wegen Diebstahls bereits bekannt.

    Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, war der junge Mann bereits tot und konnte auch nicht wiederbelebt werden. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Nizza übernommen.

  • Hitzewelle: Ausnahmeregelungen für fünf Atomkraftwerke notwendig

    Hitzewelle: Ausnahmeregelungen für fünf Atomkraftwerke notwendig

    Diese Ausnahmeregelungen sollen es den Kraftwerken ermöglichen, wärmeres Wasser als üblich in die Flüsse einzuleiten, was negative Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte.

    Ausnahmeregelungen auf Kosten der Umwelt? Die Atomkraftwerke Blayais, Saint-Alban-Saint-Maurice, Golfech, Bugey und Tricastin werden bis zum 11. September aufgrund der großen Hitze von umweltbedingten Ausnahmeregelungen bezüglich der Wassereinleitungstemperaturen profitieren. Mit einem Wermutstropfen: mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt.

    Lesen Sie auch: Frankreich: Welche Risiken birgt die neue Hitzewelle für die Atomkraftwerke?

    Ein am Samstag im Amtsblatt veröffentlichter Erlass legt „neue Grenzwerte für Wärmeeinleitungen fest, die für die Reaktoren der Kernkraftwerke Bugey, Blayais, Saint-Alban-Saint-Maurice, Golfech und Tricastin gelten“, Kraftwerke, die zum Teil bereits schon einmal in diesem Sommer von Ausnahmeregelungen profitiert hatten. Die Ausnahmegenehmigungen werden damit begründet, dass „ohne eine vorübergehende Änderung der derzeitigen Grenzwerte für Wärmeeinleitungen der Betreiber den Betrieb dieser Kernkraftwerke einstellen oder ihre Produktion drosseln müsste“.

    Jedes Kraftwerk muss sich an vorgeschriebene Grenzwerte für die Temperatur des eingeleiteten Wassers halten, um die umliegenden Flüsse nicht übermäßig zu erwärmen und um die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen. Die Kraftwerke entnehmen Wasser zur Kühlung der Reaktoren ab und leiten es anschliessend erwärmt wieder in die Flüsse ein.

    Die Ausnahmegenehmigung ist mit einem Programm zur verstärkten Überwachung der Umwelt verbunden. „Die Aufrechterhaltung der Stromproduktion der Reaktoren der Kernkraftwerke (…) auf einem Mindestniveau stellt im Hinblick auf die Sicherheit der Stromversorgung eine öffentliche Notwendigkeit dar“, heißt es in dem Erlass.

    Diese erneuten Ausnahmeregelungen haben Umweltverbände auf den Plan gerufen. „Das Atomkraftwerk Bugey hat gerade die Erlaubnis erhalten, wärmeres Wasser als üblich einzuleiten. Dies wird nicht zur Verbesserung der Artenvielfalt in der Rhône beitragen, die wie alle französischen Flüsse unter den Hitzewellen des Sommers leidet“, reagierte die NGO France Nature Environnement (FNE) auf Twitter.

  • Meteo France bestätigt eine neue Hitzewelle von Mitte der Woche bis zum 14. August

    Meteo France bestätigt eine neue Hitzewelle von Mitte der Woche bis zum 14. August

    Frankreich wird ab Mitte der Woche bis zum 14. August eine vierte Hitzewelle erleben. 

    Die grosse Hitze in diesem Sommer ist noch nicht vorbei. Wie mehrere Meteorologen bereits seit einigen Tagen andeuteten, wird nächste Woche eine neue Hitzewelle in Frankreich eintreffen.

    Meteo France bestätigt, dass die Temperaturen ab der zweiten Hälfte der Woche in ganz Frankreich immer heißer werden können. Eine „wahrscheinliche“ Hitzewelle, so die Meteorologen, „mit Temperaturen, die bis zum nächsten Wochenende sehr hoch sein werden“.

    Bis zu 40°C im Südwesten.
    Laut Vorhersage meldet Meteo France für Donnerstag, den 11. August, 40°C in Montauban 39°C in Albi und Cahors oder 37°C in Toulouse. Für Freitag, den 12. August, 39°C in Albi und Montauban, 38°C in Cahors und Auch und 37°C in Toulouse. Für Samstag, den 13. August: 39°C in Montauban, 38°C in Albi, 37°C in Toulouse, Cahors und Auch. Für Sonntag, den 14. August: 39°C in Albi, 38°C in Montauban, 37°C in Toulouse, Cahors und Auch. Während dieser Tage werden in den meisten Städten im Südwesten Höchsttemperaturen von über 35°C erwartet.

    Lesen Sie auch: Erneute Hitzewelle: Nächste Woche werden schon wieder 40 Grad in Frankreich erwartet!

    Bis zum 15. August wird es in Frankreich weiterhin kaum Niederschläge geben. Lediglich in den Pyrenäen und den Alpen soll es einige Gewitter geben. Das war bereits diese Woche der Fall, mit teils starken Gewittern am Ende des Tages über den Gipfeln der Pyrenäen.

    Warum diese neue Hitze? Der hohe Luftdruck über Westeuropa bremst die Entwicklung von Gewittern, erklärt La Chaîne Météo. Das verstärkt ausserdem die Trockenheit, die derzeit in vielen Departements herrscht, nochmals deutlich.

    Auch nach dem 15. August bleibt es heiß
    Für die Woche nach dem 15. August sagt Météo France voraus, dass die Temperaturen weiterhin über den für die Jahreszeit üblichen Werten liegen dürften, aber etwas niedriger als in der Vorwoche. Das Wetter wird wohl weiterhin trocken sein, mit nur wenigen Wolken und Gewittern.

  • Brandgefahr im Var: Das Esterel-Massiv wurde für die Öffentlichkeit gesperrt

    Brandgefahr im Var: Das Esterel-Massiv wurde für die Öffentlichkeit gesperrt

    Das Esterel-Massiv, das in den Departements Var und Alpes-Maritimes liegt, wird wegen hoher Brandgefahr ab Samstag, 6. August, für Touristen gesperrt.

    Am frühen Samstagmorgen, dem 6. August, wurden an allen Eingängen zu einem Park in Théoule-sur-Mer im Département Alpes-Maritimes die Schilder ausgetauscht, der Zugang für Fußgänger ist nun verboten. Eine Urlauberfamilie hatte das jedoch noch nicht bemerkt. „Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht, eine halbe Stunde hin und zurück, wir sind auf dem Weg geblieben“, sagt der Mann gegenüber France 2.

    Ein kleiner Funke könnte einen großen Brand auslösen
    Bei ihrem Spaziergang hätte die Familie den beiden Freiwilligen Pierre und Annick begegnen können, die als Reservisten für die zivile Sicherheit tätig sind. Dreimal am Tag sind die Freiwilligen aus dem Dorf in Zeiten hoher Brandgefahr auf den Wegen des Esterel-Massivs unterwegs. Sie achten darauf, dass sich keine Wanderer hierher verirren. In dem Bergmassiv hat es seit Monaten nicht mehr geregnet. Die Böden sind extrem trocken, ein Funke könnte zu einem Brandausbruch führen. Um das Schlimmste zu verhindern, sind Feuerwehrleute zur Überwachung im Herzen des Naturparks postiert.

  • Val-de-Marne: Ein Mann wird auf offener Straße vor den Augen der Passanten erstochen

    Val-de-Marne: Ein Mann wird auf offener Straße vor den Augen der Passanten erstochen

    Auf einen Mann wurde am Freitag, dem 5. August 2022, in Villeneuve-Saint-Georges (Val-de-Marne) vor den Augen erschrockener Passanten mehrfach eingestochen. Er starb an den Folgen seiner Verletzungen.

    Ein junger Mann wurde am Freitag, dem 5. August 2022, in Villeneuve-Saint-Georges im Departement Val-de-Marne auf offener Strasse erstochen. Die Tat ereignete sich kurz nach 20 Uhr. Das Opfer brach nach dem Angriff zusammen, wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Ein Teil des Messers war in seinem Unterleib abgebrochen. Trotz der Bemühungen der Rettungskräfte starb der junge Mann an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

    Ein in den sozialen Netzwerken kursierendes Video zeigt fassungslose Passanten, die um einen Fleck und Blutspritzer auf dem Bürgersteig herumlaufen, neben zurückgelassenen persönlichen Gegenständen.

    Ein Verdächtiger wurde in Polizeigewahrsam genommen
    Nach dem tödlichen Messerangriff befand sich am Samstag ein Verdächtiger in Polizeigewahrsam. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Créteil auf Anfrage der Agentur AFP mit.

    Der festgenommene Verdächtige war „offensichtlich alkoholisiert“, wahrscheinlich obdachlos und hat „wahrscheinlich ein psychiatrisches Problem“, die Staatsanwaltschaft Créteil hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.