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  • Motorrad-Raser in Pontoise: 18-jähriger Mann verhaftet und angeklagt

    Motorrad-Raser in Pontoise: 18-jähriger Mann verhaftet und angeklagt

    Ein Mann, der am Samstag zugegeben hatte, zwei Kinder in Pontoise überfahren zu haben, wurde am Montag angeklagt und in Haft genommen. Er war am Samstag, dem 6. August, von der Polizei verhaftet worden, nachdem er zugegeben hatte, am Freitagabend zwei Kinder überfahren zu haben.

    Der 18-jährige Mann, der zugegeben hatte, zwei Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren angefahren und schwer verletzt zu haben, wurde am Montag, dem 8. August, angeklagt und in Untersuchungshaft genommen. Am Samstag war er von der Polizei verhaftet worden, nachdem er die Tat zugegeben hatte.

    Die Fakten: Am Freitag gegen 21.15 Uhr wurden zwei Kinder von einem Motorrad erfasst, als das Mädchen im Alter von 10 und der Junge im Alter von 11 Jahren, auf der Esplanade im Quartier Hauts Marcouville in Pontoise Fangen spielten, teilte die Direction départementale de la sécurité publique (DDSP) des Val-d’Oise laut der Zeitung Le Parisien mit.

    „Schwere neurologische Folgen“ für das Mädchen
    Am frühen Nachmittag des Samstags erschien der junge Mann mit seinem Anwalt auf der Polizeiwache und „gab die Tat zu“, wie die Staatsanwaltschaft von Pontoise mitteilte.

    Das zehnjährige Mädchen erlitt ein Schädeltrauma auf. Sie wurde in das Necker-Krankenhaus in Paris gebracht und am Samstag operiert. „Wenn dieses Kind am Leben bleibt, wird es schwere neurologische Schäden davontragen“, erklärte die Staatsanwaltschaft Pontoise.

  • Feuer zwischen Lozère und Aveyron: 700 Hektar verbrannt – 3.000 Menschen in der Nacht evakuiert

    Feuer zwischen Lozère und Aveyron: 700 Hektar verbrannt – 3.000 Menschen in der Nacht evakuiert

    Am Montag, dem 8. August, brach gegen Abend im Departement Lozère ein Feuer aus, das sich bis in das Aveyron ausbreitete. Dreitausend Menschen mussten in der Nacht evakuiert werden.

    Das Feuer, das am Montag, dem 8. August, in Le Massegros in der Region Lozère durch eine landwirtschaftliche Maschine ausgelöst wurde, hatte sich bis 23 Uhr auf über 400 Hektar ausgebreitet und war bis ins benachbarte Aveyron vorgedrungen, wie die Nachrichtenagentur AFP meldet. Nach Angaben der Zeitung Midi Libre sind am Dienstagmorgen bereits mindestens 700 Hektar Opfer der Flammen geworden.

    Die Präfektur des Departements Aveyron gab am Dienstagmorgen bekannt, dass in der Nacht rund 1.000 Personen evakuiert werden mussten. „Die ganze Nacht hindurch wurden Evakuierungen durchgeführt. Zwischen 1 Uhr und 3 Uhr morgens wurden 1.200 Personen versorgt“, schrieb die Präfektur auf ihrem Facebook-Account und kündigte die Ankunft von drei Canadair-Löschflugzeugen aus dem Departement Gard am frühen Morgen des Dienstag an.

    Nach Angaben der Stadtverwaltung von Mostuéjouls im Département Aveyron wurden insgesamt mehr als 3.000 Menschen evakuiert. Vorsorglich wurden die Dörfer Rivière-sur-Tarn, Mostuéjouls und mehrere Campingplätze evakuiert.

    Das Feuer entstand laut Feuerwehr durch eine landwirtschaftliche Maschine. In einer Zeit extremer Trockenheit genügte ein kleiner Funken, um in der Nähe von Massegros, nördlich von Montpellier, die Vegetation in Brand zu setzen.

    Die betroffene Fläche, die um 17.30 Uhr 50 Hektar betrug, wuchs schnell auf 400 Hektar gegen 23 Uhr an.

    Zweihundert Feuerwehrleute aus Lozère und Aveyron waren im Einsatz. Am Abend traf Verstärkung aus der Haute-Garonne ein. Mehr als 600 Feuerwehrleute aus mehreren Departements (Aveyron, Lozère, Gard, Hérault, Bouches-du-Rhône, Var, Aude, Alpes-maritimes, Tarn, Ariège, Haute-Garonne) waren laut der Präfektur des Departements Aveyron auch am Dienstagmorgen im Einsatz.

    Das Feuer entwickelte sich in sehr dichten und schwer zugänglichen Kiefernwaldgebieten in Richtung der Schluchten des Tarn. Mehrere sekundäre Feuerausbrüche wurden entlang der RD32 (Lozère) und der RD9 (Aveyron) verzeichnet, insbesondere am Ort Bombes im Aveyron.

    Laut dem Europäischen Waldbrandinformationssystem (EFFIS), das seit 2006 entsprechende Statistiken führt, verzeichnete Frankreich bereits im Juli einen Rekord an verbrannter Fläche: Seit Jahresbeginn sind bereits mehr als 47.000 Hektar verbrannt!

  • Vendée: Feuer in einem Industriegebiet fordert einen Toten und zwei Verletzte

    Vendée: Feuer in einem Industriegebiet fordert einen Toten und zwei Verletzte

    „Bei der verstorbenen Person handelt es sich um einen jungen Auszubildenden“, erklärte die Präfektur der Vendée. Ausserdem gibt es einen Leichtverletzten unter den Beschäftigten und einen leicht verletzten Feuerwehrmann.

    Ein Feuer in einem Industriegebiet in Montaigu (Vendée) forderte einen Toten und zwei Leichtverletzte, wie die Präfektur der Vendée am Montag, dem 8. August, mitteilte. „Die tote Person ist ein junger Auszubildender. Es gibt einen leicht verletzten Arbeitnehmer, einen leicht verletzten Feuerwehrmann, der ins Krankenhaus gebracht wurde, und fünf Arbeitnehmer, die psychologisch betreut wurden“.

    Der Brand ereignete sich in der Firma Vincent 4×4, wie France 3 Pays-de-la-Loire berichtet. 2.000 Quadratmeter Gebäudefläche sind den Flammen zum Opfer gefallen. Das Feuer breitete sich auf zwei Unternehmen aus, die sich das gleiche Gebäude teilten, L’Atelier peinture und JLP Concept.

    Insgesamt drei Unternehmen waren von dem Brand betroffen, der am späten Montagnachmittag ausbrach und am späten Abend unter Kontrolle war. Der Brand mobilisierte etwa 80 Feuerwehrleute und etwa 20 Gendarmen, um das Gebiet zu sichern.

  • Wasserknappheit: In einem Dorf im Departement Ain wird Leitungswasser acht Stunden am Tag abgestellt

    Wasserknappheit: In einem Dorf im Departement Ain wird Leitungswasser acht Stunden am Tag abgestellt

    Um der Trockenheit zu begegnen, hat der Bürgermeister von Arboys-en-Bugey im Departement Ain beschlossen, seinen Bürgern für etwa 8 Stunden pro Tag das Wasser abzustellen. Eine Massnahme, die die Gemüter spaltet.

    In Arboys-en-Bugey haben die 640 Einwohner des Dorfes am Montag, dem 8. August, für etwa acht Stunden kein Leitungswasser. Diese Entscheidung wurde von der Gemeindeverwaltung getroffen, um grössere Engpässe zu vermeiden. Seit Freitag wird das Leitungswasser zwischen 08:30 und 11:00 Uhr und am Nachmittag zwischen 14:00 und 19:00 Uhr abgeschaltet. Für einige Bewohner ist diese Lösung in der Zeit der Sommerferien nicht angemessen. Andere arrangieren sich damit. „Abends duschen, bevor ich ins Bett gehe, ist auch kein Problem und mittags kann ich zwischen 11:30 und 14:00 Uhr normal kochen“, sagt ein Bewohner gegenüber France 2.

    Seit einem Monat kein Regen mehr

    Einige Dörfer bekommen die Hitzewelle und die Dürre besonders stark zu spüren. In Arboys-en-Bugey hat es seit einem Monat nicht mehr geregnet, eine der drei Quellen, die das Trinkwasserreservoir speisen, ist ausgetrocknet und der Wasserstand der zweiten Quelle bereitet Sorgen. „Wir müssen auf andere Dinge zurückgreifen, denn Wasser ist unsere wichtigste Ressource“, rechtfertigt Michel-Charles Riera, Bürgermeister von Arboys-en-Bugey (Ain), die Situation. In nur drei Tagen soll der Wasserverbrauch des Dorfes nach Angaben der Gemeinde um 10% gesunken sein.

  • Strafzettel im Ausland: Viele europäischen Länder leiten Strafzettel ins Heimatland weiter

    Strafzettel im Ausland: Viele europäischen Länder leiten Strafzettel ins Heimatland weiter

    Seit 2015 gibt es einen Informationsaustausch über Verkehrsdelikte zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Das heißt, wenn man in einigen Ländern der EU einen Strafzettel erhält, werden die Bußgeldbescheide nach Frankreich geschickt.

    Vielleicht gehören auch Sie diesen Sommer zu den Urlaubern, die planen, ihre Sommerferien mit dem Auto im Ausland zu verbringen.

    Wie die Zeitung Capital erklärt, ist seit dem 11. März 2015 der Austausch von Informationen über Verkehrsdelikte zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union durch eine entsprechende Richtlinie ermöglicht worden. Wenn man also in den Ländern, die dieses Abkommen mit Frankreich oder Deutschland unterzeichnet haben, wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, Missachtung einer roten Ampel, Trunkenheit am Steuer oder Nichtanlegen des Sicherheitsgurts oder des Helms bei Zweirädern einen Strafzettel erhält, wird der Bußgeldbescheid einige Zeit später nach Hause geschickt. Dem Bußgeld entgeht man also nicht, aber Punkte auf dem Führerschein gibt es keine.

    Neunzehn Länder der Europäischen Union und die Schweiz.
    Derzeit haben 19 europäische Länder einen Informationsaustausch mit Frankreich und Deutschland unterzeichnet: Belgien, Spanien, die Niederlande, Polen und Rumänien im Jahr 2015; Österreich, Italien und Luxemburg im Jahr 2016; Ungarn, Portugal, die Tschechische Republik und die Slowakei im Jahr 2017; Estland, Lettland und Litauen im Jahr 2018; Irland und Schweden im Jahr 2019; Dänemark im Jahr 2020. Hinzu kommt auch die Schweiz.

    Seit dem Brexit gehört das Vereinigte Königreich nicht mehr zu den Ländern, die unter das Abkommen über den Austausch von Informationen über Verkehrsdelikte fallen. Allerdings hat sich Grossbritannien ähnlich wie die Schweiz für ein bilaterales Abkommen ausgesprochen.

    Wer einen Strafzettel aus einem dieser Länder erhalten hat, sollten diesen bezahlen, da sonst mit größeren Konsequenzen zu rechnen ist, wenn man in Zukunft in dem betreffenden Land erneut in eine Verkehrskontrolle geraten sollte. Strafzuschlag, Verspätungszuschlag usw. kommen dann auf säumige Zahler zu. Manchmal werden die Strafen auch im Heimatland im Zuge der Amtshilfe vollstreckt, was meist mit erheblichen Kosten verbunden ist.

    Ein Abkommen, das in beide Richtungen funktioniert. Ausländische Fahrer aus den betroffenen Ländern, die sich auf französischem Boden eines Verkehrsverstoßes schuldig machen, erhalten ebenfalls den Bußgeldbescheid zu Hause an ihrem Heimatort.

  • Bretagne, Isère, Dordogne … Ein aktueller Überblick über die Brände in Frankreich

    Bretagne, Isère, Dordogne … Ein aktueller Überblick über die Brände in Frankreich

    Seit dem Wochenende hat Frankreich wieder mit einer Reihe von Waldbränden zu kämpfen, die noch nicht alle unter Kontrolle sind. Hier ein Überblick über die Lage.

    Am Wochenende brachen in den Departements Mobihan, Finistère, Isere und Dordogne erneut Waldbrände aus. Am Montagmorgen, dem 8. August, sind noch nicht alle Brände unter Kontrolle. Hunderte von Feuerwehrleuten sind noch immer im Einsatz und löschflugzeuge stehen bereit.

    Rund 30 Brände im Departement Morbihan
    Im Departement Morbihan, in der Region Vannes-Auray, gab es seit Samstagabend etwa 30 Brände, bei denen 200 Hektar Land vernichtet wurden. Die Ausbreitung der Flammen wurde durch die im Departement herrschende Trockenheit und die starken Winde begünstigt. Gleichzeitige Brände betrafen Gebiete in den Gemeinden Locoal-Mendon, Questembert und Pluvigner. Es mussten 430 Feuerwehrleute und 120 Löschfahrzeuge mobilisiert werden.

    Die Staatsanwaltschaft Lorient leitete zwei Untersuchungen zu dem Brand in Saint-Philibert sowie zu den Bränden in Erdeven und Locoal-Mendon ein. Der Brand in Saint-Philibert soll durch die Verwendung von Knallkörpern ausgelöst worden sein, berichtet France Bleu Armorique. Am Brandort wurden Reste von Knallkörpern gefunden und zwei Minderjährige im Alter von 14 und 16 Jahren wurden verhört, nachdem sie sich selbst der Gendarmerie gestellt hatten.

    Das Finistère unter Beobachtung

    Im Finistère konnten einige Brände, die am Samstagnachmittag in den Monts d’Arrée, zwei Wochen nach den Bränden, die an derselben Stelle fast 1800 Hektar Vegetation vernichtet hatten, wieder aufflammten, schnell unter Kontrolle gebracht werden. Doch der Bürgermeister von Saint Rivoal, der am Montagmorgen Gast bei Franceinfo war, befürchtet, dass „die Kombination aus hohen Temperaturen und zunehmendem Wind“, auch in den nächsten Tagen gefährlich sein könnte.

    In der Gemeinde Brasparts zerstörte ein Feuer 225 Hektar Vegetation. Es ist „gestoppt, aber nicht unter Kontrolle“, wie die Präfektur des Departements Finistère auf Twitter mitteilte. In der Gemeinde Brennilis hat ein Feuer 15 Hektar Vegetation zerstört. 260 Feuerwehrleute, die von Löschflugzeugen unterstützt wurden, waren im Einsatz. Insgesamt brannten in der Bretagne am Wochenende mehr als 400 Hektar, berichten France Bleu Breizh Izel und France Bleu Armorique.

    Isère: Das Chartreuse-Massiv brennt
    In den Ausläufern des Chartreuse-Gebirges breitet sich seit Freitagabend nach einem Blitzeinschlag ein Feuer aus. Das Feuer wütet im Bereich der Gemeinden Voreppe, La Buisse und La Sure-en-Chartreuse, wie die Präfektur des Departements Isère mitteilte.

    In der Nacht von Sonntag auf Montag drangen die Flammen in Gebiete vor, die für die Feuerwehr schwer zugänglich sind, und verbrannten 80 Hektar Vegetation, so eine letzte Bilanz der Feuerwehr. 270 Feuerwehrleute sind am Montag noch immer mit 65 Löschfahrzeugen und zwei Löschhubschraubern im Einsatz. 140 Personen mussten evakuiert werden.

    Zwei Brände in der Dordogne gelöscht
    Die beiden Brände, die am späten Sonntagnachmittag in der Dordogne ausgebrochen waren, wurden am Montag unter Kontrolle gebracht, wie France Bleu Périgord von der Präfektur der Dordogne erfuhr. Die Feuerwehr meldete 110 Hektar verbrannte Fläche, doch nach einem Überflug mit einer Drohne korrigierte die Präfektur die Bilanz nach unten. Sie schätzt, dass schlussendlich 86 bis 88 Hektar des Kiefern- und Nadelwaldes von La Double vernichtet wurden.

    In La Roche-Chalais, wo der zweite Brand stattfand, waren auch am Montag laut Bürgermeister Jean Michel Sautreau 80 Feuerwehrleute vor Ort im Einsatz.

  • Seit einigen Tagen gibt es Haie in der Nähe der Strände des Departements Var an der Côte d’Azur

    Seit einigen Tagen gibt es Haie in der Nähe der Strände des Departements Var an der Côte d’Azur

    Drei Haie sind in den letzten zehn Tagen sehr nahe an den Küste des Departements Var gesichtet worden. Es gab aber keine Panik, im Gegenteil, die Tourismusbranche – und die Touristen selbst – freuen sich darüber. Zumal keine Gefahr für den Menschen besteht, zumindest im Mittelmeer.

    Der Fischer, der vor der Küste von Fréjus nach Makrelen fischen wollte, war überrascht, als er einen fast einen Meter langen Makohai an der Angel hatte. Eine Hai-Art, die im Mittelmeer vom Aussterben bedroht ist. Es handelte es sich um ein Jungtier, das auch Makrelen fangen wollte. Der Fischer bekam einen gehörigen Schrecken.

    Der Makohai ist der schnellste Hai der Welt: Er erreicht fast 100 km/h. Einige Tage zuvor wurden zwei Blauhai-Weibchen gesichtet, eines mit 4 m Länge, das ebenfalls von Fischern gesichtet wurde und flüchtete. Das andere befand sich 20 m vom Strand entfernt in Hyères. Das Tier blieb 3 Tage lang vor der Bucht von Port-Hélène. Die dreieckige, an den Enden etwas abgerundete Flosse wurde schnell zur Attraktion der Gegend: Die beschäftigten des San Salvador Hospitals, das direkt an der Bucht liegt, taufte sie sogar „Sharkinette“ (von englisch Shark, der Hai). Leider war das Blauhai-Weibchen krank.

    Lesen Sie auch: 2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    „Sharkinette“ kam am 30. Juli zum Sterben an den Strand, nachdem sie sich an den Felsen wundgerieben hatte. Nicolas Ziani, wissenschaftlicher Leiter einer Haistudiengruppe, vermutet, dass ein Krankheitserreger ihr Gehirn geschädigt hat. Ein Phänomen, das bei diesen Haien äußerst selten vorkommt. Das Blauhaiweibchen war trächtig und hatte sich wahrscheinlich ursprünglich der Küste genähert hatte, um ihre Jungen zu gebären, da sie dort vor Raubtieren geschützt sind, bis sie ca. 1,30 m gross sind. Blauhaie gebären zwischen 50 und 135 Junge pro Wurf.

    Zwischen 600 und 1.000 Haie leben im Mittelmeer.
    Solche Haisichtungen sind im Mittelmeer normal und haben nichts mit der Erwärmung des Wassers zu tun, wie manche vermutet haben. Im Mittelmeer leben etwa 50 Haiarten mit insgesamt 600 bis 1.000 Tieren. Wenn es mehr Touristen gibt, dann gibt es auch mehr Menschen, die Haie sehen und das melden.

    Lesen Sie auch: Warum man im Mittelmeer keine Angst vor Haien haben muss …

    In Europa gab es keine Hai-Angriffe auf Menschen. Die internationale Shark attack Datenbank meldet für das Jahr 2021 immerhin 73 Hai-Angriffe, hauptsächlich in den USA und Australien. Im Mittelmeer gab es keine. Experten fordern dazu auf, sich bei einer Begenung mit einem Hai normal zu verhalten, d. h. Abstand zu halten und den Hai nicht in Stress zu versetzen.

  • Emmanuel Macron: In Shorts und T-Shirt verbrachte er den Sonntag auf der Insel Porquerolles

    Emmanuel Macron: In Shorts und T-Shirt verbrachte er den Sonntag auf der Insel Porquerolles

    Emmanuel und Brigitte Macron waren am Sonntag auf der Insel Porquerolles. Sie besuchten dort eine Sammlung zeitgenössischer Kunst. Ein Sonntag der Kultur für Brigitte und Emmanuel Macron. Der Staatschef und seine Frau, die seit dem 29. Juli im Fort de Brégançon Urlaub machen, besuchten am Sonntagnachmittag die Insel Porquerolles in der Region Var. Bei den derzeit sehr hohen Temperaturen bevorzugte Emmanuel Macron ein sommerliches Outfit: schwarze Shorts, weißes T-Shirt und Turnschuhe. Brigitte Macron trug einen weißen Rock, ein weißes Oberteil und weiße Turnschuhe.

    In Begleitung seiner Frau, der Kinder und Enkelkinder von Brigitte Macron besuchte das Staatsoberhaupt die Carmignac-Stiftung, die eine Sammlung zeitgenössischer Kunst mit über dreihundert Werken umfasst. Der Besuch dauerte etwas mehr als eineinhalb Stunden. Der Direktor der Anlage, Charles Carmignac, übernahm die Führung für die illustren Gäste. Charles Carmignac sag…

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  • Immer weniger Hoffnung auf Rettung des Belugawals in der Seine

    Immer weniger Hoffnung auf Rettung des Belugawals in der Seine

    Der vor fünf Tagen in der Seine entdeckte Beluga zeigt zwar ein „ruhiges Verhalten“, ist aber „stark abgemagert und weist Hautveränderungen auf, die auf den Aufenthalt im Süßwasser zurückzuführen sind“, so die Präfektur des Departements Eure. Ein „Wettlauf gegen die Zeit“ hat begonnen, meint die Präsidentin von Sea Shepherd Frankreich, die jedoch „wenig Hoffnung“ hat, dass er gerettet werden kann.

    Wie kann man den verirrten Belugawal retten? Fünf Tage nach seiner Entdeckung in der Seine nahm der Wal, der normalerweise in kalten Gewässern lebt, am Sonntag, den 7. August, immer noch keine Nahrung zu sich und zeigt Anzeichen einer Krankheit.

    Auf die Frage nach den Chancen, das Tier zu retten, sagte Lamya Essemlali, Leiterin von Sea Shepherd, einer NGO zum Schutz der Ozeane, dass die Experten und die Behörden vor einer „Herausforderung“ stünden, bei der es „wenig Hoffnung“ gebe, und sprach von einem „Wettlauf gegen die Zeit“.

    Seit Freitagabend befindet sich der Beluga, ein vier Meter großer Wal, der am Dienstag in der Seine gesichtet wurde, in einer 125 m x 25 m grossen Schleuse etwa 70 km nordwestlich von Paris.

    Mehrere Versuche, ihn zu füttern, blieben erfolglos: Heringe, Forellen und sogar Tintenfische. Am Samstag hatten die Tierärzte „angesichts des physiologischen Zustands des Belugawals“ ihm „Vitamine und Produkte, die seinen Appetit anregen könnten“ verabreicht, wie die Präfektur des Departements Eure am Sonntagmorgen in einer Pressemitteilung mitteilte.

    Der Beluga, der von selbst in das Becken der Schleuse La Garenne eingedrungen ist, zeigt zwar ein „ruhiges Verhalten“, „er ist jedoch sehr abgemagert und weist Hautveränderungen auf, die auf seine Anwesenheit im Süßwasser zurückzuführen sind“, teilt die Präfektur mit.

    Die verabreichten Produkte hätten zwar seinen Appetit nicht angeregt, aber er sei etwas „dynamischer“ geworden, teilte Isabelle Dorliat-Pouzet, Unterpräfektin von Évreux, bei einer Pressekonferenz mit und betonte, dass Belugas „sehr widerstandsfähig“ sein könnten.

    Laut Sea Shepherd ist sein mangelnder Appetit wahrscheinlich ein Symptom für etwas anderes. Zum Beispiel für eine Krankheit. Er ist unterernährt und das schon seit mehreren Wochen oder Monaten. Anscheinend hat der Wal auch im Meer schon nicht mehr gefressen.

    Die Überlebenschancen des Tieres werden nicht optimistisch gesehen und die Angst, dass es ihm genauso ergehen könnte wie einem Orca, der im Mai in der seine gefunden wurde, wächst. Alle Versuche, den Orca-Wal zu retten, waren damals gescheitert und das Tier war schließlich verhungert.

    Zu den denkbaren Lösungen gehört eine Öffnung der Schleuse in der Hoffnung, dass er selbständig in den Ärmelkanal zurückkehrt.

    „Wir sind alle skeptisch, ob er aus eigener Kraft das Meer erreichen kann. Selbst wenn wir ihn mit einem Boot ‚driften‘ würden, wäre das extrem gefährlich, wenn nicht gar unmöglich“, meint die Sea Shepherd-Verantwortliche. Außerdem „schwamm er in letzter Zeit eher in Richtung Paris. Es wäre eine Katastrophe, wenn er dort ankommen würde“, so Lamya Essemlali von Sea Shepherd.

    Eine andere Möglichkeit wäre es, ihn aus dem Wasser zu ziehen und ihn an einen Ort zu transportieren, wo man ihn pflegen kann, bevor man ihn dann wieder ins Meer zu bringen versucht.

    In jedem Fall erscheint es nicht tragbar, ihn in der Schleuse zu belassen, wo das Wasser stehend und zu warm ist. „Er muss innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden dort herausgeholt werden“, erklärt die Leiterin von Sea Shepherd.

    Normalerweise hat der Beluga eine arktische und subarktische Verbreitung. Die bekannteste Population lebt in der Mündung des Sankt-Lorenz-Stroms im kanadischen Quebec. Die Frankreich am nächsten gelegene Population findet man auf Svalbard, einer Inselgruppe nördlich von Norwegen – 3.000 km von der Seine entfernt.

    Es ist erst der zweite Beluga, der in Frankreich gesichtet wird, nachdem ein Fischer in der Loire-Mündung 1948 einen Beluga in seinem Netz hatte.

  • Französische Polizisten schossen im Laufe des Jahres 2021 290 Mal auf Menschen

    Französische Polizisten schossen im Laufe des Jahres 2021 290 Mal auf Menschen

    Aus dem 10. Jahresbericht der Polizeibehörde geht hervor, dass die Polizei in Frankreich im Jahr 2021 290 Mal auf Personen geschossen hat. Die Zahl der gerichtlichen und administrativen Untersuchungen blieb stabil.

    Die IGPN, die auch als „Polizei der Polizei“ bezeichnet wird, hat die Aufgabe, gerichtliche Ermittlungen oder administrative Untersuchungen zu beruflichen oder ethischen Verfehlungen von Polizisten durchzuführen.

    Aus ihrem 10. jährlichen Tätigkeitsbericht, der im Juli veröffentlicht wurde, geht hervor, dass Polizisten im Jahr 2021 in Frankreich 290 Mal das Feuer auf Menschen eröffneten. Die Schüsse forderten zehn Todesopfer. Während der Waffengebrauch relativ stabil blieb (+2% in einem Jahr), verschossen die Polizisten mehr Munition (+17% in einem Jahr). In sechzehn Fällen wurde eine Maschinenpistole oder ein Sturmgewehr eingesetzt.

    Lesen Sie auch: 37 Menschen starben 2021 in Frankreich während eines Polizeieinsatzes

    Gleichzeitig ging der Einsatz von Gummigeschossen – was während der Gelbwestenkrise stark kritisiert wurde – zwischen 2020 und 2021 um 4% zurück. Dem Bericht zufolge wurden auch Blendgranaten im dritten Jahr in Folge weniger häufig eingesetzt.

    Seit 2013 gibt es in Frankreich eine Plattform, auf der Privatpersonen eine in ihren Augen problematische Situation melden können. 2021 wurden auf dieser Plattform 6.003 Meldungen registriert. Der Hauptgrund war die Anwendung von Gewalt und Zwang (933 Meldungen), gefolgt von mangelndem Respekt (737 Fälle).

    Im gesamten Jahr wurde die IGPN mit 1.093 gerichtlichen Ermittlungen und 176 Verwaltungsuntersuchungen befasst. Gegen 167 Beamte wurden Disziplinarverfahren eingeleitet. Insgesamt wurden 2.162 Sanktionen gegen Polizisten verhängt.