Autor: Nachrichten

  • Bei Lyon: Mann läuft auf der Straße mit dem Kopf seines Vaters in den Händen

    Bei Lyon: Mann läuft auf der Straße mit dem Kopf seines Vaters in den Händen

    Ein 60-jähriger Mann wurde in Saint-Priest im Großraum Lyon enthauptet. Sein 25-jähriger Sohn wurde festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein 60-jähriger Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Saint-Priest im Großraum Lyon mit einem Messer enthauptet. Sein 25-jähriger Sohn, der am Tatort aufgegriffen wurde, wurde festgenommen.

    Die ersten Ermittlungsergebnisse zu diesem „Mord durch Enthauptung“ ergeben, dass der in Polizeigewahrsam befindliche Mann seinen 60-jährigen Vater „mit einem Küchenmesser getötet“ haben soll, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon der AFP mitteilte.

    In der Nacht, „gegen 2 Uhr morgens, alarmiert die Stadtpolizei die Nationalpolizei wegen der Entdeckung einer enthaupteten Leiche auf einem Parkplatz. Die Stadtpolizisten berichten ausserdem, dass ein Mann mit einem Kopf in der einen und einem Messer in der anderen Hand herumläuft“, so eine mit dem Fall vertraute Quelle.

    Polizisten gelang es, den Mann festzunehmen, der zunächst versuchte, mit dem Messer auf sie einzustechen, ohne sie jedoch zu verletzen.

    Der Verdächtige, ein Marokkaner mit legalem Aufenthaltsstatus, ist wegen kleinerer Straftaten und Familienstreitigkeiten vor dem Hintergrund von Alkohol und Drogen der Polizei bekannt. Der Mann ist laut der Behörden jedoch nicht für radikale oder terroristische Ansichten bekannt.

    Die Ermittlungen „müssen die genauen Umstände dieser Tragödie sowie das Motiv und die Persönlichkeit des Täters ermitteln“, so die Staatsanwaltschaft von Lyon.

  • Emmanuel Macron will für Brandvorbeugung Krisenstab im Elysée-Palast versammeln

    Emmanuel Macron will für Brandvorbeugung Krisenstab im Elysée-Palast versammeln

    Ziel ist es, ein zuverlässiges Modell für die Verhütung und Bekämpfung von Bränden zu entwickeln. Ein Expertentreffen, um die Lehren aus einem heißen Sommer zu ziehen. Emmanuel Macron will nach dem Ende der Brände alle Verantwortlichen der betroffenen Departements zusammenbringen, um über ein „Modell der Prävention und Bekämpfung von Bränden“ in Frankreich nachzudenken, wie der Eysée-Palast am Sonntag, dem 14. August, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP ankündigte. Der Staatschef werde Feuerwehrleute aus Frankreich, aus Übersee und der Europäischen Union, Landwirte und Bürgermeister einladen, um ihnen zu „danken“ und „die Arbeiten zur Weiterentwicklung eines Modells für die kommenden Jahre zu beginnen“, heißt es im Umfeld des Präsidenten. Ein Datum wurde noch nicht festgelegt. Emmanuel Macron befindet sich derzeit noch im Urlaub im Fort de Brégançon im Var. Die Regierung wird in der Woche vom 22. August wieder mit ihrer Arbeit beginnen. Emmanuel Macron traf sich am Samstag bereits mi…

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  • Tödlicher Unfall im Mont-Blanc-Massiv: Adele Milloz, Weltmeisterin im alpinen Skilauf, ist tot

    Tödlicher Unfall im Mont-Blanc-Massiv: Adele Milloz, Weltmeisterin im alpinen Skilauf, ist tot

    Eine Bergführerin und ihre Kundin wurden am Freitag, dem 12. August, im Mont-Blanc-Massiv in Chamonix tot aufgefunden. Eines der beiden Opfer war die ehemalige Weltmeisterin im alpinen Skilauf Adèle Milloz.

    Ein dramatischer Unfall im Mont-Blanc-Massiv kostete am Freitag, dem 12. August, zwei Frauen, einer Bergführerin und ihrer Kundin, das Leben. Die beiden Bergsteigerinnen wurden am späten Nachmittag vom Hochgebirgs-Gendarmeriezug der Gemeinde Chamonix gefunden, nachdem sie abgestürzt waren. Sie waren auf dem üblichen Weg zur Nadel des Peigne, als das Unglück geschah.

    Laut der Zeitung Dauphiné Libéré handelt es sich bei einem der beiden Opfer um Adele Milloz. Die 26-jährige Milloz war 2017 Weltmeisterin im Sprint und im Einzelwettbewerb geworden. Außerdem wurde sie 2018 bei der Pierra Menta, einem internationalen alpinen Skiwettbewerb, Fünfte und holte im selben Jahr den Europameistertitel im Sprint.

    Die aus Tignes in Savoyen stammende junge Frau war angehende Bergführerin und absolvierte eine Ausbildung an der École nationale de ski et d’alpinisme (ENSA) in Chamonix, berichtet France 3. Die Ausbildung sollte laut Le Dauphiné am Ende des Sommers abgeschlossen sein.

    Eine Untersuchung zur Ermittlung der Unfallursache ist im Gange.

  • Unwetter im Südwesten: Autobahn A9 überflutet

    Unwetter im Südwesten: Autobahn A9 überflutet

    Ein schweres Gewitter verursachte Überschwemmungen in den Straßen der Stadt und des Großraums Montpellier. Die Autobahn A9 wurde überflutet.

    Ein heftiges Gewitter fegte am Sonntag, dem 14. August 2022, über Montpellier und den Osten des Departements Hérault hinweg. Laut Keraunos, der französischen Beobachtungsstelle für Gewitter und Tornados, war es ein „sehr aktives Gewittersystem“, das ab 9 Uhr über das Departement zog und zu ersten Überschwemmungen führte. Es wurden mehr als 7.000 Blitzeinschläge gezählt.

    Sturzbäche ergossen durch die Straßen von Montpellier und dem Umland. Internetnutzer teilten eindrucksvolle Bilder von diesem heftigen Gewittersturm in den sozialen Medien.

    Autobahn A9 teilweise überflutet
    Ein Teil der Autobahn A9 ist nach den heftigen Gewittern, die heute Morgen im Departement Hérault aufgetreten sind, unter Wasser gesetzt worden. Betroffen ist vor allem der Abschnitt Baillargues – Montpellier.

    Die Feuerwehr des Departements Hérault rief Autofahrer dazu auf, ihre Fahrweise anzupassen und das Tempo zu verlangsamen, falls sie in den kommenden Stunden in Montpellier und Umgebung unterwegs sein müssen.

    In Frontignan, in der Nähe von Sète, wurde eine Wasserhose beobachtet, berichtet France 3. Als der Wirbel auf Land traf, richtete er Schaden an und beschädigte Hausdächer und Bäume. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

    Météo France hatte aufgrund der starken Gewitter, die zwischen dem Languedoc und dem Rhonetal ausbrechen können, eine orangefarbene Warnung herausgegeben. Diese gilt für acht Departements: Bouches-du-Rhône, Drôme, Ardèche, Haute-Loire, Isère, Rhône, Loire und Ain.

  • Waldbrände: Die EU erlebt laut Satellitendaten traurigen Rekordsommer

    Waldbrände: Die EU erlebt laut Satellitendaten traurigen Rekordsommer

    Seit Jahresbeginn gingen in der EU bereits mehr als 660.000 Hektar in Flammen auf. Der bisherige Rekord lag am 13. August 2017 bei 420.913 Hektar.

    Die Hochsaison der Waldbrände ist noch nicht vorbei und schon jetzt steigt die vorläufige Bilanz der Brände in der Europäischen Union auf  662.776 Hektar verbrannte Flächen und Wälder. Dies ist laut dem Europäischen Waldbrandinformationssystem (EFFIS), das seit 2006 mithilfe von Satellitenbildern des europäischen Copernicus-Programms entsprechende Statistiken führt, ein Rekord zu diesem Zeitpunkt des Jahres.

    Das am stärksten von Bränden betroffene Gebiet ist die Iberische Halbinsel. In Spanien, das wie Frankreich durch mehrere Hitzewellen ausgetrocknet wurde, wurden 246.278 Hektar Land von Bränden verwüstet, hauptsächlich in Galicien im Nordwesten des Landes. Die Lage verbesserte sich jedoch mit dem Rückgang der Temperaturen. Auch Portugal kämpft seit über einer Woche gegen ein Feuer in einem UNESCO-Schutzgebiet, das sich in der Bergregion Serra da Estrela befindet.

    Die globale Erwärmung wird den Trend verstärken.
    Nach Spanien belegen Rumänien (150.528 Hektar), Portugal (75.277 Hektar) und Frankreich (61.289 Hektar) die ersten Plätze in dieser traurigen Rangliste. Zwar hat Frankreich in den 1970er Jahren, bevor es europäische Standarddaten gab, noch schlechtere Jahre erlebt. Doch das Jahr 2022 ist laut den Copernicus-Zahlen das schlimmste seit 16 Jahren. Dies ist vor allem auf die beiden aufeinanderfolgenden Großbrände in der Gironde zurückzuführen, wo diese Woche Feuerwehrleute aus Deutschland, Polen und Österreich zur Unterstützung eintrafen.

    Die verbrannten Flächen (rote Kurve) in der EU sind laut Satellitendaten in diesem Jahr größer als im Durchschnitt des Zeitraums 2006-2021 (blaue Kurve). (EFFIS / COPERNICUS)

    Schon jetzt ist „2022 bereits ein Rekordjahr“, kommentiert Jesus San-Miguel, Koordinator von EFFIS. Der bisherige Rekord für Europa stammte aus dem Jahr 2017, als bis zum 13. August 420.913 Hektar in Rauch aufgingen und 988.087 Hektar innerhalb eines Jahres. „Ich hoffe, dass wir nicht den Oktober haben werden, den wir in jenem Jahr hatten“, fährt er fort. Damals waren in einem einzigen Monat europaweit rund 400.000 Hektar vernichtet worden.

    Die außergewöhnliche Trockenheit in Europa, gepaart mit Hitzewellen, erleichtert den Ausbruch von Bränden. Diese ultratrockenen Bedingungen waren früher eher in den Mittelmeeranrainerstaaten zu beobachten, aber „genau das ist jetzt auch in Mitteleuropa passiert“, fügt Jesus San-Miguel hinzu, obwohl diese Region bislang weitgehend von solchen Dürreperioden verschont war. Die anhaltende Klimaerwärmung in ganz Europa dürfte diesen Trend in Zukunft noch verstärken.

  • Aveyron: Starkes Aufflammen des Feuers – weitere 500 Hektar verbrannt – 1.000 Menschen evakuiert

    Aveyron: Starkes Aufflammen des Feuers – weitere 500 Hektar verbrannt – 1.000 Menschen evakuiert

    Ein erneutes Feuer am Samstag in Mostuéjouls im Département Aveyron verbrannte weitere 500 Hektar Vegetation. Damit wurden seit Montag insgesamt 1.260 Hektar vernichtet und mindestens 1.000 Menschen mussten vorsorglich evakuiert werden, wie die Präfektur des Départements am Sonntag, dem 14. August, mitteilte.

    Das Feuer, das seit Montag in den Departements Aveyron und Lozère wütete, schien am Samstag, dem 13. August, gegen Mittag „auf dem Weg zur Eindämmung und bald zum Erlöschen“ zu sein. Nach Angaben der Präfektur des Departements Aveyron brach das Feuer am Samstagnachmittag jedoch erneut aus und zerstörte weitere 500 Hektar Land. 

    Mindestens 1.000 Menschen wurden aus dem Dorf Mostuéjols, etwa 20 km nordöstlich von Millau, und aus sechs Weilern in der Umgebung des Dorfes evakuiert. Seit Montag hatte das Feuer bereits zur Evakuierung von fast 3.000 Menschen geführt, die zwischenzeitlich wieder in ihre Häuser oder, wenn es sich um Urlauber handelte, in ihre Unterkünfte zurückkehren konnten.

    „Das Feuer breitet sich weiter nach Osten (in Richtung des Departements Lozère) und nach Süden (in Richtung des Ortes La Muse in Mostuéjouls) aus“, erklärte die Präfektur am Sonntagmorgen.

    Am Mittwoch war gegen einen Mann Anklage wegen „fahrlässiger Zerstörung durch Brandstiftung“ erhoben worden. Er wird verdächtigt, das Feuer versehentlich ausgelöst zu haben, als ein Metallteil seines Anhängers beim Schaben über den Asphalt Funken schlug und die Vegetation am Straßenrand an der Grenze zwischen den Departements Aveyron und Lozère in Brand setzte.

    Um der Brandgefahr vorzubeugen, verbot die Präfektur des Departements Aveyron außerdem inzwischen unter anderem vorübergehend „Sportveranstaltungen in Naturgebieten, Feuerwerke oder Jagden beziehungsweise Veranstaltungen mit Feuerwaffen, die in der freien Natur stattfinden“.

    https://twitter.com/jerome_clam/status/1558742208764846080
  • In Südfrankreich trifft Welle von Bankterminalbetrügereien die Restaurantbesitzer

    In Südfrankreich trifft Welle von Bankterminalbetrügereien die Restaurantbesitzer

    In Südfrankreich geben viele Restaurantbesitzer an, dass sie Opfer eines Bankterminalbetrugs geworden sind. Die Täter wenden dabei eine bekannte Methode an.

    Das wurde in diesem Sommer zu einer Plage für Restaurantbetreiber. In Südfrankreich klagen viele Restaurantbesitzer darüber, dass sie mit ihren elektronischen Zahlungsterminals betrogen wurden. Das Phänomen begann während der Filmfestspiele in Cannes im Mai dieses Jahres. Aber auch in den Pyrénées Orientales wurden in letzter Zeit immer mehr Vorfälle dieser Art registriert, wie der Sender France 3 berichtet.

    Dabei gehen die Betrüger sehr dreist vor: Sie das Zahlungsterminal des Restaurants, mit einem identischen Gerät aus. Das neue Zahlungsterminal ist jedoch mit einem Bankkonto der Ganoven verbunden. Wenn ein Gast seine Rechnung bezahlt, fließt der Betrag direkt in die Taschen der Betrüger.

    Das Problem: Restaurantbesitzer brauchen oft mehrere Tage, um den Schwindel zu bemerken. Manche kontrollieren ihre Kartengutschriften nur einmal pro Woche heisst es in der Reportage des Senders France 3. Sobald der Gastwirt den Betrug bemerkt und Anzeige erstattet, ist das Konto, auf das das Geld tatsächlich überwiesen wurde, bereits geschlossen und die Ganoven sind längst über alle Berge.

    Die Gendarmerie des Departements Pyrénées-Orientales hat daher am Samstag, dem 13. August, einen Aufruf gestartet, um die Restaurantbesitzer zu sensibilisieren. Sie sollten sich bei jeder Bezahlung vergewissern, dass der Name des Lokals auf dem Beleg steht, was beweist, dass das Kartenterminal nicht ausgetauscht wurde.

  • Feuer in der Gironde: Regen verschafft Atempause – „Gefahr des Wiederaufflammens besteht weiter“

    Feuer in der Gironde: Regen verschafft Atempause – „Gefahr des Wiederaufflammens besteht weiter“

    Seit Dienstag hat das Feuer in der Gegend von Hostens nochmals 7.400 Hektar verbrannt. Jetzt haben Niederschläge eingesetzt, was den Feuerwehrleuten Erleichterung verschafft.

    Der Brand mit der Bezeichnung „Landiras-2“, der seit Dienstag im Süden der Gironde wütet, gilt als „unter Kontrolle“, ist aber „noch nicht gelöscht“, wie die Präfektur am Sonntag, dem 14. August, mitteilte. Die Bilanz dieses zweiten gigantischen Brandes in Landiras wird mit 7.400 Hektar angegeben. „Die Risiken eines Wiederaufflammens bestehen weiterhin“, warnt die Präfektur in ihrer Erklärung.

    Die Situation habe sich dank des Regens in der Nacht „erheblich verbessert“, sagte Oberstleutnant Arnaud Mendousse vom Brand- und Rettungsdienst des Departements Gironde gegenüber Franceinfo. „Es sind zwischen 10 und 30 Liter pro Quadratmeter im gesamten Gebiet gefallen, aber auf einen Boden, der extrem trocken war“. „Wir wissen, dass dies eine Atempause verschafft, aber es bedeutet nicht das Ende des Kampfes gegen das Feuer. Wir wissen, dass, wenn es in 48 bis 72 Stunden nicht weiter regnet, die Gefahr wieder groß werden wird.“

    „Der Boden bleibt extrem heiß“
    In der Umgebung von Hostens waren am Sonntagmorgen die von der Trockenheit gelb gewordenen Felder wieder feucht. Dicke Wolken hingen noch am frühen Morgen über dem Kommandoposten der Feuerwehr, die die Lage für den Tag als „günstig“ einschätzte. „Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und die Temperatur relativ niedrig, um die 25°C, was uns erlauben wird, unsere Bemühungen fortzusetzen. Das Feuer ist aber absolut nicht gelöscht, der Boden bleibt extrem heiß“, sagt Arnaud Mendousse.

    In dem Brandgebiet werden weiterhin umfangreiche Mittel zu Land und in der Luft mobilisiert. Rund 400 Feuerwehrleute aus Deutschland, Rumänien, Polen, Österreich, Griechenland und Italien unterstützen weiterhin die französischen Feuerwehrleute.

  • Gewitter, Regen, Ende der Hitzewelle… wie sieht der Sonntag aus?

    Gewitter, Regen, Ende der Hitzewelle… wie sieht der Sonntag aus?

    Die Hitzewelle liegt hinter uns und wird durch regnerisches und stürmisches Wetter ersetzt. Am Sonntag, dem 14. August, herrscht in zehn Departements orangene Gewitterwarnung und fast im gesamten Land gelbe Gewitterwarnung.

    Das Wetter am Sonntag, dem 14. August, wird in einem Großteil Frankreichs stürmisch sein, begleitet von fallenden Temperaturen und gebietsweise großen Regenmengen, so Météo-France.

    Zehn Departements wurden auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt: Ain, Rhône, Loire, Haute-Loire, Ardèche, Drôme, Isère, Gard, Bouches-du-Rhône und Hérault.

    Laut Keraunos, der französischen Beobachtungsstelle für Tornados und heftige Gewitter, können die Gewitter in diesen Departements „lokal starke Regenfälle (mehr als 40 L/m2), manchmal ausgeprägten Hagelschlag sowie Windböen von 70 bis 90 km/h erzeugen“. Andernorts „können diese Gewitter lokal anhaltenden Regen sowie Hagel mit sich bringen“.

    Rückkehr des Regens
    Am Vormittag gehen vom Languedoc bis zur Bretagne Gewitterschauer nieder, so Météo-France. In der Auvergne und im Rhonetal bis zur Mittelmeerküste können die Schauer anhaltend sein. Vom Südwesten bis zum Pays de Loire wird es ebenfalls gewittrig, und die Schauer greifen am Mittag auf das östliche Zentrum und den Burgund über. In den Regionen von den Cevennen bis zum Zentrum sowie im Rhonetal wird es stark regnen. In der Nähe des Mittelmeers wird es weniger Regen geben und auf Korsika wird es bei wechselndem Himmel ruhig bleiben.

    Am Nachmittag bleibt das Wetter auf der Ostseite des Landes gewittrig. Am Abend werden Gewitterschauer über den gesamten Nordosten hinwegfegen. Vom Westen der Normandie bis zur belgischen Grenze werden sie allerdings nur vereinzelt auftreten. In dem südwestlichen Viertel Frankreichs entwickeln sich Aufhellungen, und die Gewitteraktivität konzentriert sich auf die Reliefs.

    Météo France warnt vor „erheblichen Risiken von Überschwemmungen“, da starke Regenfälle auf ausgetrocknete Böden fallen. „Lokal kann das Äquivalent von zwei Wochen bis zu einem Monat Niederschlag fallen.“ Auch Hagelschlag ist stellenweise möglich.

    Deutlicher Temperaturrückgang
    Es ist zwar vorbei mit der schwülen Hitzewelle, aber die Tiefstwerte bleiben hoch: 17 bis 21 Grad auf der Westseite, 20 bis 24 Grad im Südosten, 12 bis 18 Grad im Nordosten. Aber von der Nouvelle-Aquitaine bis zur Bretagne, Normandie werden die Höchstwerte nicht über 21 bis 28 Grad steigen. Im Rest des Landes werden 24 bis 30 Grad erwartet, im Nordosten und von der Provence bis nach Korsika stellenweise bis zu 32/33 Grad.

  • Geschlossene Waschanlagen, Einschränkungen… darf man in Frankreich noch sein Auto waschen?

    Geschlossene Waschanlagen, Einschränkungen… darf man in Frankreich noch sein Auto waschen?

    Angesichts der Wasserknappheit haben viele Präfekturen inzwischen beschlossen, das Waschen von Fahrzeugen schlichtweg zu verbieten. 

    Eine außergewöhnliche Situation erfordert außergewöhnliche Maßnahmen. Mitten im August, als in mehreren französischen Departements eine zunehmende Trockenheit eintrat, beschlossen einige Präfekturen, Autobesitzern das Waschen ihrer Fahrzeuge zu verbieten, zu Hause und in Waschanlagen. Dies ist unter anderem im Departement Rhône der Fall. Einzige Ausnahmen sind Waschanlagen, die Wasser in geschlossenen Kreisläufen wiederverwenden.

    Nur Fahrzeuge, die aus hygienischen oder technischen Gründen einer gesetzlichen Sauberkeitspflicht unterliegen, darf von der Regel abgewichen werden. Andere Fahrzeughalter hingegen, sollten sich unbedingt über die neuerdings geltenden Vorschriften informieren.

    In Frankreich gibt es fast 10.000 Waschanlagen, und fast 0,6% des verbrauchten Wassers wird für die Autowäsche verwendet. Ein Drittel aller Waschvorgänge wird in einer Waschanlage durchgeführt und im Durchschnitt wäscht ein Franzose sein Auto sechsmal im Jahr. Eine Hochdruckwäsche verbraucht durchschnittlich 60 Liter Wasser. Eine Portalwaschanlage verbraucht 120 Liter.

    In Frankreich ist es ab sofort verboten, sein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen zu waschen. Zuwiderhandlung wird mit einem Bußgeld von 450 Euro geahndet. Wenn das Fahrzeug Privatgelände gewaschen wird, ist man verpflichtet, das gebrauchte Wasser wieder aufzufangen.