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  • Saône-et-Loire: Festival für Liebhaber des mythischen Volkswagen-Bullis

    Saône-et-Loire: Festival für Liebhaber des mythischen Volkswagen-Bullis

    Der VW-Bus ist ein Mythos der 60er und 70er Jahre. Er ist viel mehr als nur ein Auto, er ist eine Geisteshaltung. In einem winzigen Dorf im Departement Saône-et-Loire in der Nähe von Cluny fand ein Bulli-Treffen statt, zu dem Fans aus ganz Europa angereist waren.

    Zurück in die Vergangenheit, willkommen in den Sechzigern. Der legendäre Volkswagen-Bulli, mit richtigem Namen „Transporter“, ist das Symbol der 60er und 70er schlechthin. Vor fünf Jahren wurde Vincent mit dem VW-Bus-Virus infiziert und kaufte ein Modell aus dem Jahr 1981. „Wenn wir mit dem Bulli fahren, drehen sich die Leute nach uns um und lächeln“, sagt er vor der Kamera von France 3. Der Zimmermann hat das Innere und das Äußere komplett selbst renoviert. Minimaler Komfort für maximale Freiheit. Insgesamt waren es mehr als 1.500 VW-Bus-Besitzer, die sich in Chérizet (Saône-et-Loire) zu einem Festival zusammengefunden haben, das diesem Fahrzeug gewidmet ist.

    Ein Look, eine Linie, ein Lebensstil
    Teilen, tauschen, schöne Maschinen bewundern: Die Stimmung ist festlich, aber auch geschäftlich. Tomy ist Rumäne und fährt seit jeher mit einem VW-Bus. Er möchte seinen Bus aus dem Jahr 1974 verkaufen, für die stolze Summe von 38.000 Euro, dem derzeitigen Marktpreis für ein gut erhaltenes Fahrzeug dieses Alters. „Man muss sehen, wie viel die Restaurierung kostet. Man muss nach Deutschland, manchmal sogar nach England fahren, um nach Originalteilen zu suchen“, sagt er. Ein Look, eine Linie, ein Lebensstil: Das Fahrzeug der berühmten deutschen Marke zieht auch heute noch immer mehr Menschen in seinen Bann. Im Jahr 2019 zählte das Festival 10.000 Besucher. In diesem Jahr lag die Messlatte bei 25.000.

  • Luftfahrt: Die Linke will Privatjets verbieten – die Regierung denkt über eine Regulierung nach

    Luftfahrt: Die Linke will Privatjets verbieten – die Regierung denkt über eine Regulierung nach

    Die Frage nach der Nutzung von Privatjets stellt sich in Frankreich mit zunehmender Dringlichkeit. Während grüne Abgeordnete ein Verbot anstreben, denkt Verkehrsminister Clément Beaune über eine Regulierung ihrer Nutzung nach. Die Sängerin Taylor Swift, der Filmemacher Steven Spielberg und die Milliardäre Bernard Arnault und Vincent Bolloré wurden diesen Sommer in den sozialen Netzwerken wegen ihrer zahlreichen Reisen in Privatjets an den Pranger gestellt. Nun zeigt auch der Verkehrsminister Clément Beaune mit dem Finger auf diese Flüge und denkt darüber nach, sie „für mehr Fairness“ zu regulieren. „Ich denke, wir müssen handeln und die Flüge mit Privatjets regulieren. Sie sind das Symbol einer Zweiklassengesellschaft“, sagte er in der Zeitung Le Parisien. Fünf Flüge an einem Tag für Vincent Bolloré.Drei Möglichkeiten könnten zur Debatte stehen: die Besitzer in die Verantwortung nehmen und sie auffordern, ihre Reisen zu mäßigen, sie zu mehr Transparenz zwingen, indem sie ihre Flugstrec…

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  • Wetter: Hitze, Gewitter… Was uns diese Woche in Frankreich erwartet

    Wetter: Hitze, Gewitter… Was uns diese Woche in Frankreich erwartet

    Für diese Woche wird wieder große Hitze erwartet: Das Thermometer wird am Mittwoch und Donnerstag auf über 30°C steigen, im Südwesten sogar auf bis zu 35°C. Für das Wochenende sind Gewitter mit Starkregen vorhergesagt.

    Nach den Gewittern und der Rückkehr des Regens in der vergangenen Woche wurde für Frankreich eine neue Hitzewelle vorausgesagt. Das wird aber keine so starke Hitzewelle mehr werden, wie Frankreich sie in den vergangenen Monaten mehrfach erlebt hat  Zwar wird der Südwesten hohe Temperaturen verzeichnen, aber sie werden nicht so heiß sein, wie es die Wettermodelle ursprünglich vermuten ließen. Am kommenden Wochenende werden dann auch wieder der Starkregen und die Gewitter zurückkehren. 

    Montag, 22. August
    Météo France erwartet einen bedeckten Himmel auf der Westseite des Landes. Von der Bretagne bis zum Baskenland und südlich der Garonne wird es am Montag regnerisch sein. Wolken werden den Himmel über dem Hexagon durchziehen und sich am Nachmittag in Richtung Nordosten Frankreichs bewegen. Auf der Mittelmeerseite, von der Küste bis zu den Alpen, wird der Himmel hingegen klar bleiben.

    Wetterkarte
    Météo France – Montag, 22.08.2022

    Die Temperaturen steigen am Mittelmeer auf bis zu 31°C. Im Rest des Landes werden zwischen 20°C und 27°C erwartet.

    Dienstag, 23. August
    Die Westseite des Landes wird am Vormittag unter zum Teil dichten Wolken bleiben. Der Osten des Landes wird von der Sonne verwöhnt. An der Küste im Finistère wird zu einzelnen Regenfällen kommen. Im Laufe des Tages werden sich die Wolken auflösen und die Temperaturen könnten allgemein steigen.

    Météo France – Dienstag, 23.08.2022

    Laut Météo France werden „ab Dienstag südlich der Loire die Temperaturen bei sonnigem Wetter steigen“. So könnten in Perpignan (Pyrénées-Orientales) und Montpellier (Hérault) am Nachmittag etwa 32°C erreicht werden. Andernorts wird das Thermometer voraussichtlich nicht über 30°C steigen.

    Mittwoch, 24. August
    Wenig oder keine Wolken am Mittwoch im ganzen Land, außer vormittags an der baskischen Küste. Die Sonne wird in weiten Teilen des Landes scheinen. Im Westen wird der Himmel leicht bewölkt sein, aber im Großen und Ganzen werden die Temperaturen am Mittwoch stetig ansteigen.

    Météo France – Mittwoch, 24.08.2022

    Météo France spricht von einer „Hitzespitze“, d. h. das Thermometer wird in vielen Orten die 30°C-Marke überschreiten. Im Südwesten werden Spitzenwerte von 35°C erwartet.

    Donnerstag, 25. August
    Donnerstag ist der Tag der eintreffenden Gewitter. Am Vormittag wird es einige Schauer im Baskenland und im Norden des Landes geben. Auch am Donnerstag wird der Himmel im Osten klar sein. Im Laufe des Tages werden sich starke Gewitter von der Atlantikküste bis in den westlichen Süden ausbreiten. Auch in der Nordhälfte Frankreichs ist mit Regen zu rechnen.

    Météo France – Donnerstag, 25.08.2022

    In ganz Frankreich werden trotz der Gewitter schwül warme Temperaturen gemessen werden. Bis zu 30°C etwa werden in Perpignan erwartet. In der Provence werden 31°C erwarten, dort wird die Sonne den ganzen Tag über scheinen.

    Freitag, 26. August
    Der Regen wird sich über ganz Frankreich durchsetzen. Am Morgen wird die Diagonale Südwest / Nordost bis nach Lille unter Regenwolken liegen. In Region der PACA wird es hingegen weiterhin sonnig sein. Am Nachmittag dann wird sich der Regen bis in den Süden des Landes ausbreiten.

    Météo France – Freitag, 26.08.2022

    Die Temperaturen werden auch am Freitag relativ stabil bleiben: Bis zu 31°C werden in Perpignan erwartet. Im restlichen Frankreich wird es zwischen 21°C und 28°C warm werden.

  • Abwasser, Meerwasser, Regenwasser – was kann gegen die Dürre helfen

    Abwasser, Meerwasser, Regenwasser – was kann gegen die Dürre helfen

    Seit Ende Juli ist Frankreich mit einer historischen Dürre konfrontiert, die in weiten Teilen des Landes zu hoher Wasserknappheit geführt hat. Da sich dieses Szenario aufgrund des Klimawandels wahrscheinlich in den kommenden Jahren wiederholen wird, suchen Wissenschaftler nach neuen Ressourcen. Sie lassen sich von Pionieren im Ausland, insbesondere in Wüstenländern, inspirieren und experimentieren mit verschiedenen Techniken.

    In rund 100 französischen Gemeinden sind die öffentlichen Leitungen abgestellt und es fließt kein Wasser mehr aus den Hähnen. Die außergewöhnliche Trockenheit, die das Land seit Ende Juli heimsucht – die schwerste seit 1959 – hat Flüsse und Grundwasser austrocknen lassen. Die Regierung, die Kommunalverwaltungen haben strenge Beschränkungen einführen müssen und müssen zum Teil das Trinkwasser in Tankwagen heran holen oder in Flaschen verteilten.

    Gleichzeitig fangen Experten und Wissenschaftler an, nach neuen Wegen suchen, um Wasser bereitzustellen und zu nutzen. In einigen Ländern sind einige dieser Ideen bereits weit verbreitet, doch in Frankreich haben sie noch Schwierigkeiten, sich durchzusetzen, was oft auf strenge Vorschriften und Umweltbedenken zurückzuführen ist.

    Wiederverwendung von Abwasser
    „Frankreich und die Europäische Union müssen die Wiederverwendung von Abwasser modernisieren“, eird Julie Mendret, Forscherin am Institut für Membranen der Universität Montpellier, von France 24 zitiert. „Heute werden in Frankreich weniger als 1% des Brauchwassers aufbereitet und wiederverwendet. In Italien sind es 8% und in Spanien 14%“, erläutert sie. „Wir sind weit entfernt von einigen Ländern, in denen dies völlig normal ist, insbesondere in Golfstaaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Katar. In Israel, das in diesem Bereich Pionierarbeit leistet, liegt der Anteil bei 80%.“

    In Europa wird das Wasser, das in unseren Wasserhähnen landet, aus dem Grundwasser gewonnen und dann in Trinkwasseraufbereitungsanlagen gereinigt. Nach dem Verbrauch wird es in Kläranlagen gereinigt, bevor es wieder in Flüsse geleitet wird. Würde es entsprechend bearbeitet, könnte es wieder in die Wasserleitungen zurückgeführt werden.

    In Frankreich werden täglich 19.000 m3 Abwasser wiederverwendet, um landwirtschaftliche Kulturen zu bewässern und Golfplätze zu bewässern. „Man könnte diese Verwendungszwecke durchaus ausweiten, um Straßen zu reinigen oder Grünflächen zu bewässern“, versichert Julie Mendret. „Und warum nicht noch einen Schritt weiter gehen und aus diesem recycelten Wasser wieder Trinkwasser reproduzieren?“

    In der Vendée wird das Jourdain-Projekt demnächst mit einer solchen Lösung experimentieren. Anstatt ins Meer geleitet zu werden, soll ein Teil des Wassers aus der Kläranlage der Gemeinde Les Sables-d’Olonne ausgeleitet und aufbereitet werden, bevor es wieder in die Trinkwasserkreisläufe eingespeist wird. Das wäre eine europäische Premiere, wird aber zum Beispiel in Singapur und sogar im afrikanischen Namibia bereits umgesetzt.

    Ihrer Meinung nach wird Frankreich durch „zu anspruchsvolle Vorschriften“ und Schwierigkeiten bei der Akzeptanz solcher Projekte auf lokaler Ebene gebremst. Im März hat die Regierung jedoch die Verwendungsmöglichkeiten für wiederaufbereitetes Wasser ausgeweitet, um das Grundwasser aufzufüllen oder Brände zu bekämpfen. Auf europäischer Ebene riefen die Mitgliedsländer am 3. August dazu auf, solche Projekte schneller voranzutreiben.

    Klar ist allerdings auch, dass nicht alles Wasser wiederverwertet werden kann. Nicht selten ist es unerlässlich, das geklärte Wasser wieder in Flüsse einzuleiten, um die Fließgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten und die Artenvielfalt zu schützen. Aber solche Optionen bleiben vor allem für Küstengebiete, in denen Abwasser oft ins Meer geleitet wird, sehr interessant. Ins Meer abgeleitetes geklärtes Brauchwasser ist verlorenes Süßwasser.

    Nutzung von Regenwasser
    Experten und Expertinnen rufen dazu auf, die Nutzung von Regenwasser, das a priori nicht trinkbar ist, in Privathaushalten zu einzuführen. In Frankreich ist das gesamte Wasser, das für die verschiedensten Anwendungen verbraucht wird, wertvolles Trinkwasser. Bisher darf man in Frankreich Regenwasser nur zum Gießen des Gartens verwenden. In Belgien oder Deutschland funktionieren viele Häuser bereits schon seit einige Zeit mit Zweikreissystemen: Das Trinkwasser kommt nur in die Wasserhähne, um es zu trinken und zu duschen. Der Rest, Toilettenspülungen etc., wird mit Regenwasser gespeist, das in individuellen Tanks gelagert wird.

    Mit entsprechenden Systemen könnte man dieses nicht trinkbares Wasser sogar mehrfach verwenden. Einige L$änder recyceln es drei- oder viermal. In Israel sind es fünf oder sechs Kreisläufe, die diese „graue“ Wasser durchläuft.

    Meerwasser entsalzen
    Auf Korsika und in der Bretagne, in den kleinen Gemeinden Rogliano und auf der Insel Groix, wollten die Bürgermeister angesichts der Dürre eine andere Lösung ausprobieren: die Entsalzung von Meerwasser.

    Wie das Recycling von Abwasser wird auch diese Technik im Ausland bereits häufig eingesetzt. Die Internationale Vereinigung für Entsalzung, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Industrieunternehmen und NGOs, zählt weltweit über 17.000 solcher Anlagen. Insgesamt sind mehr als 300 Millionen Menschen für ihren Wasserbedarf darauf angewiesen. Die größten Nutzer von Entsalzungsanlagen sind Saudi-Arabien und Israel. Auch die nordafrikanischen Maghreb-Staaten haben in den letzten Jahren massiv in diese Technik investiert. In Jordanien etwa soll bis 2026 eine Anlage am Roten Meer errichtet werden, die nach Angaben der Behörden 250 bis 300 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr produzieren soll, was etwa 750 Millionen Litern Wasser pro Tag entspricht.

    Diese Technik bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Entsalzungsanlagen sind sehr energieintensiv und daher für viele Gemeinden noch zu teuer. Vor allem aber produziert sie das Abfallprodukt Salzlauge, deren Entsorgung noch nicht zufriedenstellend geregelt ist. Laut einem UN-Bericht werden im Durchschnitt für jeden erzeugten Liter Süßwasser 1,5 Liter dieses salzhaltigen Schlamms wieder in den Ozean geleitet, was die Ökosysteme durcheinanderbringen kann.

    Nebel und Tau einfangen
    Anderswo auf der Welt gibt es eine Unzahl von Lösungen in kleinerem Maßstab. In Chile zum Beispiel wird Wasser aus dem Nebel gesammelt. Diese Technik, die es schon seit der präkolumbianischen Zeit gibt, ist sehr einfach: An nebligen Tagen werden engmaschige Netze aufgestellt. Die kleinen Wassertröpfchen bleiben darin hängen und rieseln dann in Container. Ein billiges, umweltfreundliches und natürliches Verfahren, das jedoch nur unter ganz bestimmten Wetterbedingungen funktioniert.

    Laurent Royon, Forscher am Interdisziplinären Laboratorium für Zukunftsenergien in Paris, untersucht die Möglichkeit, Tautropfen aufzufangen. „Diese Technik könnte überall eingesetzt werden, sogar in Wüsten, wo es nachts kalt ist“, wird der Wissenschaftler von France 24 zitiert. Experimente laufen bereits in Indien, Benin und Marokko. Die Ausbeute ist jedoch mit nur etwa 0,5 Litern pro Kubikmeter Luft und pro Nacht begrenzt.

    Eisberge bewegen, Regen fallen lassen…
    Während alle oben erwähnten Techniken bereits in mehr oder weniger großem Umfang weltweit eingesetzt werden, wollen andere Wissenschaftler noch einen Schritt weiter gehen und versuchen, bisher unerschlossene Wasserreservoirs anzuzapfen. In einer im Mai veröffentlichten Studie mit dem Titel „Unkonventionelle Wasserressourcen“ listen Forscher der Vereinten Nationen ein Dutzend solcher Möglichkeiten auf.

    Doch einige dieser Wege erweisen sich letztlich als kontraproduktiv. Ein Beispiel ist die „Wolkenimpfung“, mit der man Regen auf Kommando auslösen könnte. Die Idee, die seit den 1960er Jahren vor allem in China erforscht wird, besteht darin, das das in der Erdatmosphäre in den Wolken vorhandene Wasser zu nutzen. Nur 10-15% des in den Wolken enthaltenen Wassers fällt letztendlich als Regen. Forscher versuchen, die Niederschlagsmenge zu erhöhen, indem sie Aerosole beispielsweise durch kleine Raketen oder Feuerwerkskörper in die Wolken schiessen. Das Problem ist, dass nicht nur die Wirksamkeit dieser Technik umstritten ist, sondern dass eine Änderung des Wetters auch Kettenreaktionen in anderen Teilen der Welt auslösen könnte, die nur schwer vorhersehbar sind.

    Ebenso umstritten ist die Idee, Eisberge, die aus Süßwasser bestehen, zu bewegen. Fast vierzig Jahre lang beschäftigte dies den französischen Ingenieur Georges Mougin, der versuchte, riesigen Eisblöcke in Länder zu bewegen, die unter Dürre und Trockenheit leiden. Im Jahr 2010 kam man aber zu dem Schluss, dass es fünf Monate und 4.000 Tonnen Öl braucht, um einen Eisberg von Kanada auf die Kanarischen Inseln zu transportieren. Eine Idee also, die zu viele technologische, ökologische und finanzielle Probleme aufwirft.

  • Ukraine-Krieg: Biden, Macron, Scholz und Johnson haben Angst vor nuklearer Katastrophe

    Ukraine-Krieg: Biden, Macron, Scholz und Johnson haben Angst vor nuklearer Katastrophe

    In einer gemeinsamen Erklärung riefen mehrere Staatschefs angesichts der Gefahr einer „nuklearen Katastrophe“ im ukrainischen Saporischschja zu „Zurückhaltung“ auf. Wladimir Putin, der am Freitag mit Emmanuel Macron gesprochen hatte, sagte, er befürchte eine „Katastrophe großen Ausmaßes“. Die Regierungschefs der USA, Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens riefen am Sonntag zur „Zurückhaltung“ rund um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja, das größte Europas, auf, das schon vor Wochen von der russischen Armee besetzt wurde. Die Präsidenten Joe Biden und Emmanuel Macron sowie Bundeskanzler Olaf Scholz und Premierminister Boris Johnson forderten laut dem dem deutschen Regierungssprecher außerdem die „schnelle“ Entsendung einer Mission von Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in das umkämpfte AKW. Lesen Sie auch: Angst vor Atomkatastrophe: Macron spricht mit Selenskyj über das Kraftwerk Saporischschja Die erbitterten Kämpfe um das Atomkraftwerk in der Sü…

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  • Umfrage zeigt Elisabeth Borne in der Popularität vor Emmanuel Macron

    Umfrage zeigt Elisabeth Borne in der Popularität vor Emmanuel Macron

    Die Regierungschefin gewinnt 12 Punkte insbesondere bei den 18- bis 24-Jährigen – 49% dieser Altersklasse sind mit ihr zufrieden – im Vergleich zum Juli, laut dem monatlichen Beliebtheitsbarometer des Umfrageinstituts Ifop. Die Beliebtheit von Premierministerin Elisabeth Borne ist um drei Punkte auf 41% gestiegen und übertrifft jetzt die von Emmanuel Macron (37%, -1 Punkt). Dies geht aus dem monatlichen Ifop-Barometer für August hervor, das am Sonntag, dem 21. August, von der Zeitung Le Journal du Dimanche (JDD) veröffentlicht wurde. Die Premierministerin verzeichnet einen Anstieg von drei Punkten bei den Personen, die sich als „eher zufrieden“ bezeichnen, im Vergleich zur letzten Ausgabe des Barometers im Juli. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen (49 % zufrieden) legte sie um starke 12 Punkte zu. Elisabeth Borne verlor 12 Punkte bei den Befragten, die sich als der Sozialistischen Partei nahestehend bezeichneten (32%), gewann jedoch 5 Punkte bei denjenigen, die den Republikane…

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  • Waldbrände: Warnstufe Orange im Gard und 11 gesperrte Waldgebiete in den Bouches-du-Rhône

    Waldbrände: Warnstufe Orange im Gard und 11 gesperrte Waldgebiete in den Bouches-du-Rhône

    Im Departement Bouches-du-Rhône sind derzeit mehrere Waldgebiete gesperrt, um das Risiko von Waldbränden zu verringern.

    Für den Großteil des Departements Gard gilt ab Sonntag, 21. August, die Warnstufe Orange für Waldbrandgefahr, wie die Präfektur. „Jeglicher Gebrauch von Feuer ist verboten, ebenso wie wildes Campen und Biwakieren.“

    Die Warnstufe ist für die Gebiete Gard rhodanien, Val de Cèze, Gardon Vidourle, Garrigues, Costières Petite Camargue und Nord Cévennes ausgerufen. 

    Zugang zu Waldgebieten im Departement Bouches-du-Rhône verboten
    Im Departement Bouches-du-Rhône sind 11 Waldgebiete gesperrt: Rougadou, Alpilles, Chambremont, Chaîne des Côtes, Lançon, Les Roques, Pont de Rhaud, Quatre Termes, Arbois, Côte Bleue. Das Gebirge La Montagnette ist Gegenstand eines Präfekturerlasses zur Schließung. 14 Waldgebiete bleiben geöffnet, aber jegliche Art von Arbeiten ist nach 13 Uhr verboten.

  • Tödlicher Anschlag auf die Tochter von Putin-Freund Alexander Dugin

    Tödlicher Anschlag auf die Tochter von Putin-Freund Alexander Dugin

    War eigentlich Alexander Dugin, ultranationalistischer Ideologe und graue Eminenz hinter dem Kremlherrn, das Ziel des Anschlags, der am Samstagabend in der Region Moskau verübt wurde? Seine Tochter Daria, die sein Auto fuhr, kam bei der Explosion ums Leben. Pro-russische Separatisten in Donezk beschuldigen bereits die ukrainischen Streitkräfte.

    Die Tochter des kremlnahen russischen Ideologen Alexander Dugin wurde am Samstagabend bei der Explosion ihres Autos in der Region Moskau getötet, wie russische Ermittler am Sonntag mitteilten. Daria Dugina, von Beruf Journalistin und Politologin, fuhr den Landcruiser Prado ihres Vaters, als dieser auf einer Autobahn in der Nähe des Dorfes Bolschije Wjasjomy, etwa 40 km von Moskau entfernt, explodierte und anschließend Feuer fing. Die 30-jährige Frau wurde auf der Stelle getötet, heißt es.

    Alexander Dugin hätte sich im Auto befinden sollen.
    Nach Angaben der Polizei wurde ein Sprengsatz in dem Fahrzeug platziert. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet. „Der Verlauf und die Ergebnisse der Ermittlungen in dem Kriminalfall stehen unter der Kontrolle der Staatsanwaltschaft des Moskauer Gebiets“, so die Agentur TASS.

    Verwandte der Familie, die von russischen Nachrichtenagenturen zitiert werden, glauben, dass der ultra-nationalistische Intellektuelle und Schriftsteller Alexander Dugin das eigentliche Ziel der Explosion war, da Darja sich das Auto ihres Vaters für die Fahrt ausgeliehen hatte, die sie ursprünglich gemeinsam unternehmen wollten. Russische Medien melden, dass sowohl Alexander Dugin als auch seine Tochter an einer Veranstaltung außerhalb von Moskau teilnahmen und eigentlich gemeinsam zurückfahren wollten. „In letzter Minute entschieden sie sich, getrennt zu fahren“.

    Ein rechtsextremer Autor und geistiger Führer Putins
    Alexander Dugin ist ein rechtsextremer Autor und ein starker Verfechter der „eurasischen“ Doktrin, die eine Art Bündnis zwischen Europa und Asien unter russischer Führung ermöglichen soll. Er ist seit 2014 von den Sanktionen der Europäischen Union betroffen, die im Zuge der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland verhängt wurden. Er wird auch als Architekt, ja sogar als „geistiger Führer“ der russischen Invasion in der Ukraine beschrieben. In den letzten Jahren wurden in der Ukraine mehrere seiner Bücher verboten, darunter „Ukraine. Mein Krieg. Geopolitisches Tagebuch“ und „Russlands eurasische Revanche“.

    Der Einfluss, den Alexander Dugin angeblich auf den russischen Präsidenten ausübt, hat ihm den Spitznamen „Putins Gehirn“ eingebracht.

    Bisher wurden von den Behörden keine Hinweise auf die mutmasslichen Täter vorgelegt. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine beschuldigte jedoch der Führer der von den prorussischen Separatisten selbsternannten Volksrepublik Donezk (DNR) im Osten der Ukraine, Denis Puschilin, am Sonntag die ukrainischen Streitkräfte, hinter der Ermordung von Daria Dugina zu stecken. „Die niederträchtigen! Die Terroristen des ukrainischen Regimes haben versucht, Alexander Dugin zu liquidieren, aber seine Tochter in die Luft gesprengt…. In einem Auto. Gesegnet seien die Erinnerungen an Daria, ein echtes russisches Mädchen!“, veröffentlichte Puschilin auf Telegram.

    Daria Dugina wurde 1992 geboren. Sie studierte Philosophie an der Universität Moskau. Wie CNN berichtet, wurde sie im März von den USA sanktioniert, nachdem sie auf der Website United World International (UWI), deren Chefredakteurin sie war, einen Artikel veröffentlicht hatte, in dem sie schrieb, die Ukraine solle „untergehen“, wenn sie in die NATO aufgenommen werde.

  • Yvelines: Junge Frau von ihrem Partner getötet – 83. Frauenmord dieses Jahr

    Yvelines: Junge Frau von ihrem Partner getötet – 83. Frauenmord dieses Jahr

    Das gerade volljährig gewordene Opfer wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Carrière-sur-Seine (Yvelines) von ihrem Freund getötet, der seitdem in Polizeigewahrsam ist. Damit steigt die Zahl der Frauenmorde in Frankreich seit Jahresbeginn auf 83.

    Einer jungen Frau wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Carrière-sur-Seine von ihrem 20-jährigen Lebensgefährten die Kehle durchgeschnitten. Nach Informationen der Zeitung Le Parisien ereignete sich die Tragödie gegen 3 Uhr morgens in einer kleinen Sozialwohnungssiedlung. Die Nachbarn hätten die Polizei gerufen, nachdem sie Geräusche eines Kampfes gehört hatten.

    Die Polizei war vor Ort und fand die Leiche der jungen Frau in der Küche. Der Tod der jungen Frau, die gerade erst volljährig geworden war, musste gegen 4 Uhr morgens trotz der Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte festgestellt werden.

    Der Polizei wegen häuslicher Gewalt im Jahr 2018 bekannt.
    Der am Tatort anwesende Partner der jungen Frau war alkoholisiert und soll beim Eintreffen der Polizei zugegeben haben, „eine große Dummheit gemacht“ zu haben. Ein weiterer 21-jähriger Mann war ebenfalls am Tatort anwesend. Die beiden Männer wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    Das Paar war der Polizei nicht wegen häuslicher Gewalt bekannt, der mutmaßliche Täter jedoch war bereits wegen Gewalt gegen eine 15-jährige Minderjährige und wegen häuslicher Gewalt im Jahr 2018 auffällig geworden.

    113 Frauenmorde im Jahr 2021
    Nach der Zählung des Kollektivs Nous Toutes würde dieser Feminizid die Zahl der seit Anfang 2022 von ihren Partnern getöteten Frauen auf 83 erhöhen. Insgesamt wurden im Jahr 2021 in Frankreich 113 Frauenmorde gezählt, gegenüber 102 im Jahr 2020 laut den Zahlen des Innenministeriums.

    Seit 2020 scheint die Zahl der Partnermorde zu steigen, trotz der Maßnahmen, die 2019 im Rahmen einer Aktion gegen häusliche Gewalt ergriffen wurden.

  • Hitzewelle in der kommenden Woche – was genau ist zu erwarten?

    Hitzewelle in der kommenden Woche – was genau ist zu erwarten?

    Die Wetterfrösche erwarten Mitte nächster Woche eine kleine Hitzewelle mit Spitzenwerten um 32°C im Südosten. Danach werden in weiten Teilen des Landes Gewitter auftreten. Aber nicht genug, um das Grundwasser vor einem Herbst etwas aufzufüllen, der laut den Meteorologen „sehr trocken“ sein wird.

    Die Meteorologen gehen davon aus, dass das Szenario einer neuen Hitzewelle in der nächsten Woche, das in den Vorhersagen bereits angekündigt wurde, nun doch nicht so eintritt. Die Temperaturen werden zwar wieder steigen, aber es wird sich eher um eine kleine Hitzewelle handeln, die maximal drei Tage dauern wird.

    Am Mittwoch werden in Straßburg und Bordeaux 30°C und in Toulouse 31°C erwartet. Am Donnerstag wird das Thermometer in Paris nicht über 28°C und in Lyon nicht über 29°C steigen, aber in Perpignan und Ajaccio wird es 30°C erreichen, wobei im Südosten örtlich Spitzenwerte von 32°C erreicht werden können.

    Am Donnerstagabend wird sich die Lage voraussichtlich verschlechtern, da neue Gewitter aufziehen, die zunächst lokal ausbrechen und sich am Freitag über drei Viertel des Landes ausbreiten werden. Nur der Osten Frankreichs wird voraussichtlich von Blitz und Donner verschont bleiben.

    Aber: Wie die sintflutartigen Regenfälle der letzten Tage werden auch die kommenden Gewitter angesichts der Wassernot der Böden keine grossen Auswirkungen auf die Trockenheit haben. Aus diesem Grund sind auch an diesem Wochenende noch alle Departements von Einschränkungen der Wassernutzung betroffen.

    Es ist also weiterhin Wachsamkeit geboten, zumal die Kombination aus ausbleibenden Regenfällen und neuen Gewittern die Gefahr von Bränden erhöht, insbesondere an der Mittelmeerküste, wo mindestens bis Dienstag Mistral angekündigt ist.

    Die Vorhersagen für den Herbst
    Schlimmer noch, Frankreich steuert auf einen sehr trockenen Herbst zu, so der Meteorologe Régis Crepet, der auf der Website des Wetterkanals Folgendes schreibt: „Wiederkehrende Hitzewellen und seltene Regenfälle führen zu einer Dürre, die mit den Jahren 1976 und 1983 vergleichbar ist. In diesem Zusammenhang wären Regenfälle im Herbst und Winter notwendig, um in den Boden zu sickern und das Grundwasser anzureichern. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint jedoch wiederkehrendes trockenes Hochdruckwetter für die nächsten drei Monate vorherrschend zu sein“.

    Infolgedessen könnte der September schön und warm werden. Das für Oktober prognostizierte Niederschlagsdefizit liegt bei fast 50 Prozent, vor allem im Westen Frankreichs. Auch im November erwarten Meteorologen Niederschläge, die um 30% unter den statistischen Durchschnittswerten liegen und Temperaturen, die in einer Größenordnung von +1 °C über den Durchschnittswerten liegen werden.

    Ein Grund mehr, den Bericht des IPCC nach dem außergewöhnlichen Sommer, den wir erleben, wirklich ernst zu nehmen.